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Warum eine gute Matratze für Deinen Schlaf entscheidend ist

von Martin Auerswald, M.Sc.
Veröffentlicht: Zuletzt bearbeitet:
Die richtige Matratze Frau kontrolliert eine Matratze auf ihre Härte

Gesunder Schlaf ist eine der wichtigsten Säulen für unsere Gesundheit. Es gibt viele Faktoren, die die Schlafhygiene und -qualität beeinflussen und gerne übersehen werden. Heute sehen wir uns den vielleicht zentralsten Aspekt des Schlafes an, der aber unserer Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit bekommt: die Wahl einer guten Matratze.

Was passiert, während wir schlafen?

Während des Schlafes bist Du im Land der Träume – Dein Körper arbeitet jedoch auf Hochtouren, weswegen guter Schlaf auch so wichtig für unsere Gesundheit und Wohlbefinden ist:

  • Erlebnisse des letzten Tages werden verarbeitet
  • Gelerntes wird gespeichert
  • Leber und Darm entgiften aktiv
  • Das Schlafhormon Melatonin orchestriert den Schlaf aktiv
  • Entzündungen im Körper werden gelindert
  • Muskeln, Knochen und Knorpel werden regeneriert
  • Neue Blutgefäße werden gebildet
  • Kohlenhydratreserven werden verstoffwechselt
  • Neue Nervenzellen werden gebildet

Eine ganze Menge, während Du so unschuldig vor Dich hinschlummerst, oder? So wichtig Schlaf auch ist, so wenig wird er beachtet: 70 % aller Deutschen geben an, zu wenig oder nicht gut genug zu schlafen. Dabei ist es mit ein wenig Hintergrundwissen nicht schwer, den Schlaf einmal zu überdenken und dann jahrelang davon zu profitieren. Wer gut schläft, ist laut Studien auch produktiver.

Besonders die Wahl der richtigen Matratze macht einen großen Anteil aus:

 

Das richtige Bett

Eine wichtige Grundlage, bevor wir zur Matratze kommen: Das Bett ist natürlich auch mit einzubeziehen. Ich empfehle ein Bett aus hochwertigem Holz – ohne Metall, ohne Plastik, ohne Leim, Lack- und Holzschutz. Einfach nur ein solides und handwerklich gut verarbeitetes Bett aus langlebigem Holz. Besonders gut zur Unterstützung des Schlafs sind Lärche und Zirbe, aufgrund der ätherischen Öle, die durch das Holz abgesondert werden.

 

Die Wahl der richtigen Matratze

Wir schlafen etwa 8 Stunden am Tag, 1/3 unseres Lebens, zwischen 20 und 30 Jahre schläft der Durchschnittsdeutsche im Laufe eines Lebens. Da ist die Wahl des richtigen Betts und einer guten Matratze eigentlich sehr angebracht, richtig?

Auf diese Punkte solltest Du achten, um die richtige Matratze auszuwählen:

 

Wie finde ich die richtige Matratze?

Eine Suche nach Bettenstudios in Deiner direkten Umgebung und Bettenmanufakturen hilft bei der Wahl des richtigen Bettes und der richtigen Matratze für Dich. Hier kannst Du verschiedene Matratzen, Lattenroste und Bettgestelle ansehen und probeliegen.

Gute Matratzen findest Du auch online, etwa bei bett1.de – hier kannst Du Dich online beraten lassen und Dich für eine geeignete und top-bewertete Matratze Deiner Wahl entscheiden, etwa die sehr beliebte Bodyguard Matratze.

 

Härtegrad der Matratze

Was bedeutet der Härtegrad bei Matratzen?

Es gibt verschiedene Härtegrade für Matratzen, je nach Körpergewicht sagt sie aus, wie weit Du in die Matratze einsinkst.

Die wichtigsten Härtegrade sind:

Härtegrad Körpergewicht
H2 Bis 80 kg
H3 80 – 100 kg
H4 100 – 150 kg

Je nach Körpergewicht sollte Deine Vorüberlegung sein, den richtigen Härtegrad auszuwählen. Wenn sich Dein Körpergewicht im Laufe der Zeit verändert, empfiehlt es sich, auch die der Matratze anzupassen.

Eine zu weiche Matratze lässt Deine Wirbelsäule nichts „durchhängen“, was nicht nur Rückenschmerzen zur Folge haben kann, sondern auch die nächtliche Regeneration empfindlich stört.

 

Material der Matratze

Ist es egal, aus welchem Material die Matratze gearbeitet wird? Nein – denn Du atmest 7-9 Stunden am Tag das ein, was Deine Matratze „ausdünstet“. Bei einer zu günstig verarbeiteten Matratze aus Kaltschaum oder Latex können Weichmacher und andere problematische Stoffe entweichen und sich in Deinem Körper einlagern. Es lohnt sich daher, bei der Wahl der Matratze auf Qualität zu achten und lieber eine hochpreisige zu wählen, die dafür garantiert schadstofffrei ist. Du wirst 5-10 Jahre auf dieser Matratze schlafen, es rechnet sich also sehr schnell.

 

Die richtige Liegeposition

Bist Du ein Bauch-, Rücken- oder Seitenschläfer? Oder schläfst Du gar in Embryostellung? Die Liegeposition ist wichtig, um sich für die richtige Matratze und Härte zu entscheiden. Die meisten Menschen schlafen am besten und natürlichsten auf der Seite oder auf dem Bauch – Rückenschläfer leiden daher häufig an Schnarchen oder Schlafapnoe.

Jedoch ist hier jeder Mensch – auch, was Vorlieben angeht – verschieden. Entscheide Dich daher für eine Matratze, die Deine „Lieblings-Schlafposition“ unterstützt.

 

Die Größe der Matratze

Die Größe der Matratze ist abhängig von Deiner Körpergröße, ob ein oder zwei Personen im Bett schlafen, Budget und Größe des Schlafzimmers. Mein Tipp: Die Matratze lieber etwas zu groß als zu klein kaufen.

Natürlich muss sie ins Zimmer passen – aber wenn Platz nicht der limitierende Faktor ist, sei lieber großzügig mit der Größe. Warum? Du schläfst nicht ruhig auf einem Punkt, sondern wälzt Dich im Schlaf hin und her – und stößt unter Umständen mit Deinem Partner zusammen.

Sich hier nachts ständig ins Gehege kommen, kann die Schlafqualität beeinträchtigen. Daher ist für Pärchen eine Matratzengröße von 180×200 oder 200×220 eine gute Empfehlung.

Die richtige Matratze junge Frau in Embryostellung im Bett

Auch die Größe der Matratze ist wichtig – um sich nicht eingeengt zu fühlen.

 

Was beim Lattenrost zu beachten ist

Ein Lattenrost ist nicht gleich Lattenrost. Je nach Körpermaße und Körperschwerpunkt kann Dein Körper durch den Lattenrost geschickt unterstützt werden. Es ist ein gutes Gegengewicht zur Matratze und kann Dysbalancen ausgleichen. Achte darauf, ein metallfreies Lattenrost zu verwenden, das mit Naturleim oder ganz ohne Lack und Leim auskommt.

 

Das Schlafzimmer korrekt einrichten

Reden wir über Schlafhygiene: Das Schlafzimmer sollte auch hinsichtlich Atmosphäre, Einrichtung und äußere Bedingungen schlaffördernd sein.

Überprüfe bei Dir, ob diese Punkte möglich sind und wenn ja, versuche sie nach und nach umzusetzen:

  • Kein Arbeitsbereich im Schlafzimmer
  • Nachts WLAN und Handy aus
  • Möglichst leise (keine Geräusche von außen oder eine laufende Waschmaschine)
  • Dunkelheit
  • Schlaftemperatur von 18-21 °C
  • Frische Luft
  • Gegebenenfalls Zimmerpflanzen, um die Luft zu filtern (besonders beliebt sind Lavendel, Efeu, Efeutute und Farn)
  • Dünne Bettdecke
  • Nicht zu dick bekleidet schlafen

 

Schlaf-Helfer, um gut einzuschlafen

Neben einer entspannten Abendroutine bieten sich einige natürliche Schlafhelfer an, um gut ein- und durchzuschlafen:

 

Fazit – Die richtige Matratze macht den Unterschied

Schlaf ist der vielleicht wichtigste Aspekt Deiner Gesundheit. Ihn zu überdenken und zu optimieren, kann eine lohnende Investition sein. Besonders der Wahl der Matratze kommt eine besondere Bedeutung zu – die richtige Größe, Material und mehr wird gerne unterschätzt.

 

 

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