Maronen-Kartoffelpüree für die festliche Jahreszeit

von Maxi Auerswald
Maronenpüree_Titelbild

Magst Du Maronen? Ich persönlich hatte sie bis letztes Jahr gar nicht auf dem Schirm. Doch ein längerer Aufenthalt auf Madeira änderte das: Wir hatten mehrere Esskastanienbäume im Garten unseres Ferienhauses stehen und als die Zeit reif wurde, war der Boden übersät mit den kleinen und sehr stachligen Zeitgenossen.

Geröstet kennst Du Esskastanien bestimmt vom Weihnachtsmarkt, aber heute soll sich alles um eine köstliche Beilage drehen: Maronen-Kartoffel-Püree. Lass uns loslegen!

 

Wissenswertes über Maronen

Esskastanienbäume gehören zu den Buchengewächsen, die sich dank der Römer immer weiter in Europa verbreitet haben. Ihre nussartigen Früchte sind bekannt als Ross- oder Esskastanien, Maronen oder in unserem schönen Nachbarland der Schweiz als Marroni.

Maronen galten in Hungersnöten oft als letzte Rettung und somit als “Brot der armen Leute”. Früher wurden sie meist zu Mehl verarbeitet und somit haltbar gemacht. Heute gelten sie als Delikatesse und kommen sowohl süß als auch herzhaft zum Einsatz.

Frische Maronen sind nur kurze Zeit im Supermarkt erhältlich, aber auf die vorgegarte Variante im Vakuumpack kannst Du heute genauso zurückgreifen. Sie sind sehr sättigend und haben einen ganz besonderen Geschmack, den Du auch im heutigen Rezept für unser Maronen-Kartoffel-Püree kennenlernen wirst.

Maronenpüree_Maronen

Esskastanien haben einen einzigartigen Geschmack.

 

Maronenpüree_Titelbild

Maronen-Kartoffelpüree für die festliche Jahreszeit

Portionen: 4 Zubereitungszeit: Kochzeit:
Nährwert 450 kcal pro Portion Kalorien 20 g pro Portion Fett
Bewertung 5.0/5
( 1 bewertet )

ZUTATEN

  • 400 g Maronen, küchenfertig (z.B. im Vakuumpack)

  • 400 g (mehlig kochende) Kartoffeln
  • 30 g Weidebutter

  • 200 ml Gemüsebrühe

  • 340 g ungezuckerte Kondensmilch (4 %), entspricht einem Päckchen

  • 200 ml Kuhmilch
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, 1-2 Prisen Muskatnuss, 1 Lorbeerblatt

ZUBEREITUNG

  1. 400 g Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden.
  2. In einem kleinen Topf die Kartoffelstücke knapp mit kaltem Wasser bedecken. Lorbeerblatt und Salz hinzufügen und mit geschlossenem Deckel rasch zum Kochen bringen. Danach mit leicht geöffnetem Deckel Temperatur reduzieren und in ca. 15 Minuten weich köcheln lassen.
  3. Zwischenzeitlich Butter in einem mittelgroßen Topf zerlassen und Maronen bei mittlerer Hitze ca. 3-5 Minuten anschwitzen.
  4. Im Anschluss unter gleichmäßigem Rühren die Gemüsebrühe und die Kondensmilch zugeben und ca. 20 Min. köcheln lassen. Ab und zu umrühren.
  5. Die weichgekochten Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen. Danach in den mittelgroßen Topf zu den Maronen hinzugeben und alles schön vermischen.
  6. Nun mit einem Pürierstab die ganze Masse fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Hast Du unser Rezept nachgekocht?
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Wie kannst Du das Rezept variieren?

Anstelle von mehlig kochenden Kartoffeln kannst Du auch Süßkartoffeln verwenden – geschmacklich ganz anders, aber auch sehr reizvoll. Anstelle von Kondensmilch kannst Du mit einem Gemisch aus Sahne und Milch arbeiten. Je nach Kalorienziel kannst Du das Verhältnis von Kartoffeln und Maronen abändern.

Besonders gut passt die heutige Beilage zu Wildgerichten aller Art und ist somit der perfekte Begleiter für winterliche Festgerichte. Sehr lecker dazu ist auch ein würziges Pilzragout.

Hast Du Fragen oder Rezeptwünsche? Dann schreib gerne in die Kommentare, wir freuen uns sehr darüber.

Viel Spaß beim Nachkochen!

 

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