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Vegetarisch – Vielfalt ohne Fleisch
Vegetarisch bedeutet nicht Verzicht, sondern Genuss in seiner vielfältigsten Form. Unsere Rezepte zeigen Dir, wie Du mit frischen, pflanzlichen Zutaten abwechslungsreiche und nährstoffreiche Gerichte zaubern kannst.
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Tomaten-Mozzarella-Salat – Klassiker für einen schnellen und gesunden Sommer
- 20 min
- einfach
Wer kennt den klassischen Tomaten-Mozzarella-Salat nicht? Geschmacklich super und immer willkommen als leichtes Gericht an heißen Sommertagen! Schnell zubereitet ist er auch noch, denn Du brauchst nicht einmal einen Topf oder eine Pfanne, sondern nur ein scharfes Messer, ein Schneidebrett und beste Zutaten. Mit diesen Tipps weißt Du, worauf es ankommt. Die Zutaten Die Zutatenliste ist nicht sonderlich lang. Umso wichtiger ist daher die Qualität der einzelnen Komponenten: Die Tomaten Worauf es bei Tomaten ankommt, haben wir vor Kurzem genauer unter die Lupe genommen. Wenn Du das verpasst hast, wirf gerne einen kurzen Blick auf mein Rezept für Tomatensugo. Für unseren Tomaten-Mozzarella-Salat heute sollten unsere Tomaten… vollreif sonnengereift frisch & regional aus verantwortungsvollem Anbau auf Erde (und nicht auf Substrat) großgezogen …sein. Und idealerweise sollten sie noch nie einen Kühlschrank von innen gesehen haben. Also ganz einfach zu finden. 😉 Der Mozzarella Widmen wir uns dem Mozzarella. Mozzarella zählt zu Frischkäse, das heißt, er ist fast ohne Reifung direkt nach der Herstellung genießbar. Aber er zählt auch zum sogenannten «Filata-Käse». Das sind Käsesorten, die nach der Herstellung des Käsebruchs und dem Säuern mit heißem Wasser gebrüht werden und die Käsefäden dann in Form gebracht werden. Weitere bekannte Vertreter dieser Machart, die länger gereift werden, sind Provolone, Cacetti oder auch Kaskaval aus Bulgarien oder Kasseri aus Griechenland. Kuh- oder Büffelmilchmozzarella? Meine Antwort darauf ist klar: «Nur Büffelmozzarella, ist auch Büffelmozzarella.» Vergiss den Rest, vor allem wenn Du ihn pur und kalt isst, es sei den Du hast einen guten handwerklichen Hersteller bei der Hand, der auch mit Kuhmilch gute Produkte herstellt. Es gibt einen kleinen Preisunterschied zwischen den beiden Produkten – aber vertrau mir, es lohnt sich! Woran erkennst Du guten Mozzarella und wo kaufst Du ihn? Mozzarella, auch vom Büffel, bekommst Du heute schon in fast jedem Supermarkt. Achte beim Einkaufen auf das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), da Mozzarella nicht so lange haltbar ist. Falls Du einen Handwerksbetrieb in Deiner Nähe hast, der Mozzarella selbst macht, unterstütze ihn mit Deinem Einkauf. Guter (Büffel)Mozzarella hat einen zarten Bruch (Käseteig), ist knapp schnittfest, cremig und voller Aroma. Auf keinen Fall quietscht Mozzarella beim Draufbeißen oder federt beim Schneiden zurück, das ist dann «billigste» Industrieware und für dieses Gericht nicht zu empfehlen. Achte beim Einkaufen auf den Kilopreis (unterscheidet sich oft stark) und Deinen Geschmack. Oft werden Produkte von weniger bekannten Marken günstiger angeboten und sind qualitativ manchmal sogar besser. Es kann auch schon mal sein, dass Du Büffelkäse entdeckst, der preislich vergleichbar mit denen aus Kuhmilch ist, einfach weil der Kunde den Preis bezahlt. Eine besondere Spezialität ist «Burrata». Hier wird der Mozzarella in Sahne geformt und so bleibt etwas flüssige Sahne im Käse. Wie erkennst Du, ob der Mozzarella von einer Maschine oder von Hand geformt wurde? Maschinell geformter Mozzarella kannst Du Dir als einen Riesenstrang vorstellen, der in kleine Portionen abgedrückt wird. Die Mozzarellakugel hat eine Art Strich an der Trennkante. Wird die Kugel allerdings von Hand geformt, bleibt ein kleiner Knubbel oder ein Zipfelchen, wo die Masse von den Händen abgedrückt wurde. Schön aufgetischt schmeckt es gleich noch besser 🙂
Porridge, Kascha oder Haferbrei – der alte Hut im neuen Gewand
- 10 min
- einfach
Porridge – wie die Briten sagen – oder Kascha – wie es in Russland heißt – ist eine schnelle, einfache und gesunde Möglichkeit, unkompliziert zu frühstücken. Gerade erlebt der Haferbrei, auch aufgrund von immer mehr Veganern und Menschen, die keine Milch und kein Gluten mehr essen, eine Renaissance und wird jetzt auch mit verschiedenen Tees gewürzt. Du kennst Porridge schon in- und auswendig? Dann lass Dich hier von weiteren Kombinationsmöglichkeiten überraschen! 🙂 Der Hafer – vom ehemaligen Pferdefutter zum Superfood Hafer wurde noch bis vor ca. 60 Jahren bei uns überwiegend als Pferdefutter verwendet. Er ist das Getreide mit dem höchsten Fettgehalt und wird deshalb auch schnell ranzig. In kälteren Regionen, wo noch Hafer oder Roggen wachsen aber kein Weizen oder Dinkel mehr, entstehen daraus schon lange leckere Kekse, Birchermüsli, Kuchen oder eben auch Porridge. Kleiner Teaser für alle Foodies: Das wohl gehypteste Hafer-Rezept der letzten Jahre war der «Crack Pie» von Christina Tosi aus Ihrer New Yorker Milkbar (https://milkbarstore.com/products/milk-bar-pie). Hafer enthält das hafereigene Eiweiß Avenin und ist, wenn sortenrein verarbeitet, glutenfrei. Achtung: Die meisten im Handel erhältlichen Produkte enthalten Spuren von Gluten, da sie bei der Verarbeitung verunreinigt werden. Musst Du wegen einer Unverträglichkeit auf Nummer sicher gehen, dann greife immer auf explizit glutenfreie Haferflocken zurück. Außerdem enthält Hafer Beta-Glucan, ein löslicher Ballaststoff, der z. B. hilft den Blutzucker zu regulieren, der das Sättigungsgefühl verbessert, die Darmgesundheit positiv beeinflusst, das Immunsystem aktiviert und den Cholesterinspiegel im Blut senkt. Der Klassiker mit Zimt 😛 Kleine Ernährungslehre Hafer Hafer enthält pro 100 g 368 kcal, bestehend aus 13,5 g Protein und 58,7 g Kohlenhydraten. 7 g Fett, davon nur 1,24 g gesättigte Fettsäuren und 5,34 g ungesättigte Fettsäuren, wovon 2,77 g Ölsäure (Omega 9, einfach ungesättigt) und 2,46 g Linolsäure (Omega 6, zweifach ungesättigt) sind. Von 100 g Hafer sind 10 g Nahrungsfasern und davon sind 4,5 g Beta-Glucan (löslicher Ballaststoff). Außerdem sind in 100 g Hafer 4,5 mg Mangan, die Vitamine B1, B2, B6, B9, E, H, K, Eisen, Zink, Kupfer, Magnesium, Phosphor, Kalium und Kalzium enthalten. Bist Du eher süß oder salzig? Da scheiden sich die Geister aber letztlich kann beides gut sein. Viele mögen es süß aber je nach Flüssigkeit schmeckt eine salzige Variante auch sehr gut. So gab es z. B. auch ein Sterne-Restaurant in Berlin, das ein salziges Kascha als Beilage zu einem Fischgericht mit Riesling und glacierten Rapsstängeln servierte. Ich persönlich mag zum Frühstück die klassische Variante mit Milch, Zimt, Vanille und etwas Zucker oder Süßstoff am liebsten aber das soll uns nicht abhalten, Dir neue Möglichkeiten zu erschließen. Du magst es süß? Mögliche Flüssigkeiten für die süße Variante: Milch oder laktosefreie Milch veganer Milchersatz (z. B. Kokosmilch) Pfefferminztee Chai-Tee Matcha-Tee (Superfood!) schwarzem Tee Fruchtsaft Espresso Verfeinern kannst Du das unter anderem mit: Vanille Zimt (Superfood!) Tonkabohnen Stevia Ingwer Beeren (Superfood!) Fruchtstückchen Chiasamen Honig Kakao Rosinen mit einem Schuss Rum Schokolade Nüssen (Superfood!) Du magst es salzig? Mögliche Flüssigkeiten für die salzige Variante: Brühe (Knochenbrühe, Hühnerbrühe, Fisch- oder Krustentierbrühe) Pilzsud oder Pesto/Paste von getrockneten, eingeweichten Pilzen z. B. Steinpilz oder Shiitake Gemüsesäfte Verfeinern kannst Du das unter anderem mit: Parmesan, Hartkäse und etwas frischer Butter geschnittenes Gemüse Hast Du ein bestimmtes Ernährungsziel? Nach dem Kochen kannst Du Dein Porridge auch weiter mit z. B. Hüttenkäse, Quark, hydrolysiertem Kollagen, Algenöl oder hitzebeständigem Wheyprotein anreichern, um es noch besser an Dein Ernährungsziel anzupassen. Selbstverständlich schmeckt nicht jedem alles, aber pick Dir doch einfach das heraus, was für Dich passt. Wieso nicht einmal etwas Neues ausprobieren und das Porridge mit Rum-Rosinen, schmelzenden dunklen Schokoladenstücken und Walnüssen ergänzen? 😊 Viel Spaß beim Nachkochen und schreib mir, doch was Dir schmeckt oder Dich überrascht hat. Liebe Grüße Felix
Tomatensugo – Tomatensoße wie bei Nonna und alles über den Liebesapfel
- 3 h 5 min
- mittel
Heute schauen wir zusammen an, wie Du schnell, einfach und gesund frische Tomaten zu Soße verarbeitest und das auch gerne auf Vorrat. Tomatensoße klingt auf den ersten Blick nicht wirklich spektakulär aber hast Du dabei schon mal auf Dosentomaten verzichtet? Und weißt Du, dass die Tomate ursprünglich gar nicht aus Italien kommt? Die Tomate – altvertraut und dennoch jünger als Du vielleicht denkst Tomaten, Italien, la dolce far niente und Tradition… Die Tomate kam eigentlich erst im 16. Jahrhundert aus der Neuen Welt nach Italien. Dort wurde sie von den Azteken «tomatl» genannt. Die frühesten Erwähnungen eines italienischen Botanikers lassen auf eine gelbfruchtige Sorte schließen und so wurde sie «pomo d`oro» -also Goldapfel- genannt. Anfangs war ihr Ruf in Europa, genauso wie derjenige der Kartoffel, schlecht. Das liegt am in unreifen Früchten enthaltenen giftigen Alkaloid Solanin. Trotzdem wurde sie ab dem 16. Jahrhundert vor allem in den Mittelmeerländern angebaut. Förderlich dafür war sicherlich auch, dass man die Frucht für ein Aphrodisiakum hielt, was ihr die Beinamen «Pomme d`amour», «Love apple» oder in Österreich bis heute gängig «Paradeiser» einbrachte. Reife Tomaten – ein echter Genuss! Heute unterscheidet man bei den Tomatenpflanzen zwischen solchen, die gestützt werden müssen und bis zu zwei Meter hoch werden, und den Buschtomaten, die durch einen natürlichen Gendefekt im Wachstum begrenzt sind. Tomaten werden mittlerweile weltweit unter Folie angebaut, aber es gibt auch neuere Züchtungen, die auch in weniger günstigem Klima gedeihen. Bei den unüberschaubar vielen Sorten wird in drei Gruppen eingeteilt: Die «normalen» runden Tomaten mit meist vergleichsweise hohem Fruchtsäureanteil und relativ vielen Samen in zwei bis drei Fruchtkammern, dann die länglichen Pflaumen-, Eier- und Flaschentomaten, die im Direktvergleich einen höheren Zucker- und Fleischanteil besitzen und sich leichter schälen lassen, und den Fleischtomaten. Sie haben eine dickere Fruchtfleischschicht und mehr als vier Fruchtkammern. Immer beliebter werden auch die kleinen Kirschtomaten, die jedoch eine eigene Varietät bilden (Lycopersicon esculentum var. cerasiforme). Sie zeichnen sich durch eine dickere Haut und damit besserer Haltbarkeit aus, teils sind sie noch süßer als viele Ihrer Verwandten. Was kannst Du beim Einkauf und der Lagerung von frischen Tomaten beachten? Viele unserer Lebensmittel wachsen heute auf Substrat unter Folie und haben gar keinen Kontakt zur Erde. Indizien deuten darauf hin, dass dies auch Auswirkungen auf molekularer Ebene hat, also, dass man anhand der Zellstruktur unter dem Mikroskop Rückschlüsse auf die Anbauform ziehen kann. Hättest Du das gedacht? Ich empfehle Dir deshalb, frische und vollreife Tomaten am besten zwischen April und Oktober direkt beim Erzeuger einzukaufen, entweder direkt ab Hof oder auf einem Wochenmarkt. Dabei kannst Du ja direkt mal nachfragen, wie der Bauer die Tomaten angebaut hat, so leistest Du einen wertvollen Beitrag, zeigst Interesse und unterstützt wichtige Anbautraditionen. Für unser Sugo kannst Du auch auf nicht ganz so schöne, vollreife Tomaten zurückgreifen. Da diese schwerer zu verkaufen sind, erhältst Du sie wahrscheinlich zu einem sehr guten Preis. Es ist wichtig, dass auch solche Ware zukünftig noch häufiger in unseren Mägen landet und nicht ungenutzt entsorgt wird. Nach dem Einkaufen lagerst Du die Tomaten am besten draußen: Tomaten sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sie sonst Aroma verlieren. Tomaten auf dem Marktstand
Birchermüsli – der nährstoffdichte Frühstücksklassiker aus der Schweiz
- 20 min
Heute bleibt die Küche kalt und wir schauen uns gemeinsam eine gesunde, getreidearme, fettarme und glutenfreie Variante von einem Schweizer Klassiker – dem Bichermüsli – an. Dabei musst Du Dich nicht mal extra anstrengen, da dieses Rezept schon in seiner ursprünglichen Form alles berücksichtigt. Was macht das Birchermüsli zu einem intelligenten Essen? Birchermüsli ermöglicht Dir einen optimalen Start in den Tag, weil Du so schon beim Frühstück frische Früchte, Nüsse und Beeren isst. In der Schweiz ist es auch nicht unüblich, eine Portion Müsli für die Mittagspause oder als kaltes Abendessen einzuplanen und ins Büro mitzunehmen. Sobald Du die Grundmischung vorbereitet hast, hast Du super vorgesorgt und kannst dann je nach Laune noch ergänzen. Dadurch bleibt Dein Müsli länger haltbar und schmeckt jedes Mal etwas anders. Der Aufwand hält sich dann auch in überschaubaren Grenzen, obwohl Du Dir die Mahlzeiten frisch und mit unverarbeiteten Zutaten zusammengestellt hast. Wie immer ist die selbst zubereitete Version günstiger als das Fertigmüsli aus dem Supermarkt. So kannst Du auch den Fruchtanteil erhöhen, den Zuckeranteil kontrollieren und selber entscheiden, ob Du mit Sahne verfeinern möchtest. Außerdem eignet sich das Müsli auch, um auch nicht mehr ganz so knackige Früchte vor der Grüntonne zu retten. Bircher Müsli – ein echtes Power-Frühstück! Der Hauptdarsteller ist der Apfel – ein kleine Vorstellungsrunde Birchermüsli besteht zum großen Teil aus geriebenem Apfel und wie Du weißt: «A doctor a day, keeps the apple away.», oder war es doch anders herum? 😊 Der Apfel (Malus domestica) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zählt weltweit zu den verbreitetsten und beliebtesten Obstsorten. Ursprünglich stammt das Kernobst, botanisch spricht man auch von einer Schein- oder Sammelbalgfrucht, aus Südwestchina, dort finden sich auch heute noch um die 20 Wildarten. Speziell der Kaukasusapfel (Malus orientalis) und der Altaiapfel (Malus sieversii) waren wohl maßgeblich an der Entstehung unseres heutigen Kulturapfels beteiligt. Schätzungen zufolge gibt es heute weltweit über 20.000 verschiedene Apfelsorten, von denen allerdings nur wenige wirtschaftliche Bedeutung haben. Aufgrund des Anbaus in aller Welt sind Äpfel ganzjährig in guter Qualität verfügbar. Saison hier bei uns ist August bis Oktober, da Äpfel aber gut lagerfähig sind, sind sie auch so ganzjährig aus heimischer Produktion verfügbar. Reife Äpfel versprechen viel Genuss. Sie schmecken nicht nur gut, sondern sie könnten glatt als Medizin durchgehen. Der Apfel enthält über 30 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente, zudem kommen noch viele sekundäre Pflanzenstoffe oder zum Beispiel auch Pektin, das sich positiv auf die Verdauung auswirken kann. Die meisten Vitalstoffe finden sich direkt unter oder in der Schale, darunter Provitamin A, Vitamine der B-Gruppe, Vitamin E, Niacin, Folsäure, Vitamin C (bis zu 75 mg auf 100g) und Kalium. Äpfel halten sich am besten bei einer Luftfeuchtigkeit von 90 bis 95 % und einer Temperatur von 0 bis +5 °C. Für zu Hause heißt das also in der Plastiktüte im Kühlschrank. Richtig gelagert bleiben Äpfel mehrere Monate perfekt frisch. Unter Normalbedingungen reifende Äpfel scheiden Ethylen aus, ein Gas, das anderes Obst und Gemüse schneller welken lässt. Daher sollten Äpfel zu Hause bei Raumtemperatur separat aufbewahrt werden. Leckere Hauptdarsteller des Birchermüslis: Äpfel!
Rote Bohnensteaks – Buletten ohne Fleisch
- 40 min
- mittel
Vegetarisches Essen ist im Trend und durchaus sinnvoll. Fällt es Dir aber manchmal auch schwer, etwas tolles Vegetarisches auszuprobieren, ohne auf Fertigprodukte zurückzugreifen? Dann lass uns heute gemeinsam Bohnensteaks kochen! Bohnensteaks – nur was für Vegetarier? Diese fleischlosen Buletten schmecken allen meinen Freunden sehr gut – auch den Fleischliebhabern. Die Vorteile von proteinreichen Hülsenfrüchten kennen wir bereits, diese Buletten kann man gut vorbereiten, einfrieren und vielfach kombinieren! Die Bohnen richtig vorbereiten und weitere Informationen Pac-Man lässt grüßen! 🙂 Hier findest Du den Link zu einem anderen Rezept von mir, indem ich die Zubereitung von Bohnen und mehr über den Hintergrund von Hülsenfrüchten ausführlich erkläre. Das Einweichen und Kochen von Bohnen ist, wenn die nötige Zeit dafür eingeplant wird, nicht aufwendig, bewahrt vor Konservierungsstoffen und schont den Geldbeutel.
Borlottibohnensalat mit Bärlauchknospen, Schinken und Gemüse
- 9 h 10 min
Heute gibt es einen leckeren Bohnensalat. Dieser eignet sich ideal als Beilage, für den Salatteller oder für unterwegs. Irgendwie suchen wir doch alle nach einer leckeren Möglichkeit, mehr Hülsenfrüchte in unseren Alltag einzubauen, oder nicht? 😊 Hülsenfrüchte als pflanzliche Proteinquellen Bohnen, Linsen & Co. sättigen nicht nur langanhaltend, sondern versorgen Dich ganz nebenbei mit Protein. Die heute verwendeten Berlotti-Bohnen enthalten ca. 25 g Eiweiß pro 100 g. Neben der biologischen Wertigkeit von Hülsenfrüchten, ist vor allem deren Bekömmlichkeit entscheidend. Tipps & Tricks rund um pflanzliche Eiweißquellen und deren Zubereitung, findest Du hier. Salat für Feinschmecker – Dein Borlotti-Bohnen-Salat Kennst Du Bohnensalat bislang nur grün aus der Dose und magst ihn aktuell vielleicht nicht mal besonders? Dann lass Dich heute mit diesem neuen Rezept überraschen und gib Bohnen eine zweite Chance! Lass uns gleich gemeinsam loslegen:
Weißer Käse – ein Quarkdip für alle Fälle
- 15 min
- einfach
Weißer Käse mit Kartoffeln – das war lange Zeit ein “Arme-Leute-Essen”. Heute ist es eine eiweißreiche Superfoodvariante, angereichert mit ein paar nicht traditionellen Zutaten. Mit unterschiedlichen Gemüsesorten zauberst Du schnell und einfach einen kunterbunten Snack. Hey Du! Hör’ Dir doch außerdem folgende Episode aus unserem Podcast an – passend zum Thema: Wieso landet so ein einfacher Klassiker bei Schnelleinfachgesund.de? Ganz einfach, auch ich kenne den plötzlichen Heißhunger oder schlicht das Verlangen nach einem Snack für zwischendurch. Dann etwas Sinnvolles – sprich Gesundes- zuzubereiten und nicht einfach zur Brotzeit zu greifen, erfordert Disziplin und Zeit, die wir uns nicht immer nehmen wollen. Ich bereite mir deshalb immer mehr Quark auf einmal vor. Der weiße Käse hält sich ca. 3 bis 5 Tage in einem sauberen Gefäß im Kühlschrank bei +2 °C. Auch bei den Gemüsesticks wasche und schneide ich mehr Gemüse als benötigt. Kommt es nun zu einem kleinen Hunger, greife ich einfach auf meine Tupperware zurück und integriere so automatisch mehr Gemüse und Protein in meinen Alltag. In kleinen Dosen abgepackt, kannst Du diesen Snack auch gut mitnehmen. Gesund darf auch Spaß machen! 🙂 So ein Quark – Proteinlieferant Quark liefert mit 12.4 g Protein pro 100 g eine ordentliche Portion Eiweiß für jedes Sportprogramm, das Du vorhast. Ich persönlich bevorzuge die Halbfettvariante, die liefert 5.1 g Fett pro 100 g und hat ein cremigeres Mundgefühl als Magerquark. Von Kühen aus Weidehaltung liefert der Quark mehr Omega 3-Fettsäuren und das kommt auch Deiner Gesundheit zugute.
Leckere Spargelsuppe – Gewusst wie!
- 35 min
- einfach
Heute machen wir noch ein schnelles Spargelsuppe Rezept – aus dem Kochwasser unseres Spargels nach polnischer Art. Also schnell, einfach, gesund und auch noch ökonomisch. 😊 «Von den Armen lernst Du das Kochen und von den Reichen das Sparen.» Früher faszinierten mich die aufwendigen und komplizierten Gerichte und Zubereitungen. Heute bevorzuge ich die bestmögliche Zubereitung eines «einfachen» Gerichtes und größtmögliche Ausbeute aller Zutaten. Es macht mich stolz, dass ich fast alle eingekauften Zutaten bestmöglich nutze. Dieses Suppenrezept funktioniert nach diesem Prinzip: Am einen Tag gibt es leckere Spargelstangen, am nächsten zaubern wir aus dem Spargelsud gleich noch eine leckere Suppe und nutzen so das Spargelwasser gleich nochmals. Das Rezept für diese Suppe geht zurück auf meine Lehrzeit. Mit Milchschaum, Crôutons und Kräutern dekoriert 🙂
Spargel nach polnischer Art – es muss nicht immer Hollandaise sein
- 45 min
- einfach
Spargelsaison! Ich mag vor allem weißen Spargel und bereite ihn im Frühling gerne zu. Heute gibt es eine leckere Variante der Spargelzubereitung, die auch vegetarisch sehr gut schmeckt und mit deutlich weniger Fett auskommt als eine Spargelspeise mit Hollandaise. Mit diesem Rezept entsteht gleichzeitig ein Spargelsud, denn Du einfach in eine leckere Suppe verwandeln kannst. Kleine Warenkunde Spargel Spargel (Aparagus officinalis) zählt zu den beliebtesten Frühlingsgemüsen und das schon seit über 3000 Jahren v. Chr. Bereits die alten Ägypten schätzten ihn und er soll im alten Rom das Lieblingsgericht von Kaiser Augustus gewesen sein. Spargel gehört zu den Liliengewächsen (Liliaceae) und wird schon seit dem Altertum als Aphrodisiakum benutzt. Der Spargel ist eine mehrjährige Pflanze, die sich über Rhizome vermehrt und sowohl wild als auch in Kulturform vorkommt. Er gedeiht am besten auf leichten, lockeren und sandigen Böden. Generell teilt man den Spargel in drei Gruppen ein, und zwar der Farbe nach: Es gibt weißen Spargel, grünen Spargel und violetten Spargel. Die verschiedenen Spargelfarben Was kannst Du beim Einkauf von Spargel beachten? Spargel kaufst Du am besten frisch vom Feld bei den «Spargelbuden». Am besten ist die Qualität, wenn die Schnittstellen noch nicht vollständig abgetrocknet sind und die Stangen beim aneinander reiben quietschen. Sie sollten makellos und gleichmäßig groß sein. Spargel wird der Größe nach sortiert verkauft und die dicksten und geraden Stangen sind die mit dem höchsten Preis. Ich persönlich mag am liebsten die Qualität A2, die sind dann nur ca. fingerdick und mit leicht violett verfärbten Spitzen. Für den Handel in Deutschland ist das zur Hochsaison oft ein «Makel», für die Franzosen und mich eine leicht herbere Delikatesse, die etwas günstiger als die makellosen weißen Stangen angeboten werden. Pro Person rechnest Du mit mindestens 500 g ungeschälten Spargel. Wie bereitest Du den weißen Spargel vor? Der weiße Spargel muss perfekt geschält werden, da er sonst schnell ungenießbar wird. Am besten die Stangen in stehendem kalten Wasser waschen und 1,5 Mal schälen, also mit jedem Zug vom Schäler auch noch etwas von dem bereits geschälten Spargel mitentfernen. Am einfachsten geht das, indem Du z. B. einen sauberen Topf verkehrt herum auf den Tisch stellst, eine Spargelstange darauflegst, die Du am Kopf mit den Fingerspitzen hältst, und nun Zug um Zug mit einem Sparschäler die Schale entfernst. Nachdem Schälen schneidest Du noch ca. 1,5 cm der Enden der Spargelstangen ab. Die Schalen und Abschnitte hebst Du getrennt voneinander auf, denn die brauchen wir noch. Falls es noch etwas bis zur Zubereitung dauert: Wickle den Spargel in ein feuchtes Tuch und lagere ihn bis dahin im Kühlschrank.
Schweizer Rösti von rohen Kartoffeln – von der Kartoffel zur Rösti in unter 20 Minuten
- 30 min
- mittel
Wahrscheinlich gibt es nach dem Käse nichts, was so sehr mit der Schweiz verbunden wird wie Rösti. Dieses Gericht wird heiß geliebt und ist von den Speisekarten der Restaurants nicht mehr wegzudenken. Aber auch hier im schönen Alpenstaat machen viele dieses einfache Gericht nicht mehr selbst. Es gibt diverse, halbfertige Produkte, die nur noch gebraten werden müssen, um vermeintlich auch in kurzer Zeit leckere Rösti zu erhalten. Das muss mit diesem Rezept nicht mehr sein. Es dauert nur minimal länger als aus der Packung und mit etwas Fingerspitzengefühl und dem folgenden Rezept schmeckt es gleich viel besser! Kleine Warenkunde rund um perfekte Rösti Eine kleine Warenkunde, worauf zu achten ist und ein paar Geheimtipps von mir: Die Kartoffel Wir verwenden heute vorwiegend mehlig- oder festkochende Kartoffeln. Der Ursprung der Knolle liegt in den südamerikanischen Anden, wo sie auch heute noch in zahlreichen Formen wild vorkommt. Das «Gold der Inkas» kam im 16. Jahrhundert nach Europa, wurde aber erst ca. 200 Jahre später populär. Die Kartoffel ist heute eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel und wird in vielen Ländern der Erde angebaut. Botanisch gesehen handelt es sich bei den Knollen (bot. Solanum tuberosum) nicht um Früchte, sondern um die verdickten Teile von unterirdischen Sprossen der einjährigen Kartoffelpflanze. Sie speichert darin Reservestoffe. Kleine Ernährungslehre Kartoffeln sind mit 70 kcal auf 100 g figurfreundlich und enthalten mit 15 mg / pro 100 g relativ viel Vitamin C. Außerdem enthalten sie die Vitamine B1, B2 und K. Kartoffeln enthalten nur ca. 2 % Eiweiß, aber aufgrund des hohen Lysingehaltes hat es eine hohe biologische Wertigkeit von, je nach verwendeter literarischer Quelle, 76 % bis 98 %. Was kannst Du beim Einkauf beachten? Wer mich kennt, der ist jetzt schon auf dem Weg zum Bauern seines Vertrauens, denn dort kaufst Du Deine Kartoffeln am besten. Achte dabei darauf, dass die Kartoffel kühl und dunkel gelagert wurden, auf einen Fingerdruck kaum nachgeben, keine grünen Stellen und keine Sprossen haben. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten können groß sein, also merke Dir die Sorten, mit denen es am besten funktioniert hat und welche Dir am besten geschmeckt haben.Wusstest Du das schon?In Peru, Bolivien und Chile gelten gefriergetrocknete Kartoffeln, auch Chuño genannt, als Spezialität. Das sicherte schon den Inkas das Überleben bei Hungersnöten und auf langen Märschen. Schweizer Rösti – sowohl als Beilage als auch als Hauptgericht ein Klassiker! Was zeichnet dieses Rezept aus? Es geht schnell und durch die direkte Verarbeitung wird die Kartoffel nicht ausgelaugt, dadurch bleiben viele Nährstoffe besser erhalten. Je nach Sorte kann es sein, dass es zu dem ausgeprägtem Kartoffelaroma leicht säuerlich schmeckt, was an dem nicht ausgeschwemmten Vitamin C liegen kann. Eine Rösti aus rohen Kartoffeln wird kompakter und saftiger als eine aus am Vortag gekochten und geschälten Kartoffeln, aber beides kann seinen Reiz haben. Rösti aus rohen Kartoffeln saugen sich bei der Zubereitung weniger mit Fett voll.
Im Ofen gebackene Auberginen – einfach und dennoch raffiniert
- 40 min
- einfach
Heute gibt es ein Rezept für alle, die den Aufwand gering halten wollen und trotzdem selber frisch kochen möchten. Eben schnell, einfach und gesund. Gleichzeitig gibt es diesmal für alle, die es interessiert, einen “Blick über den Tellerrand”: Denn Du leistest einen wirklich entscheidenden und wichtigen Beitrag für unseren Planeten beim Einkauf und dabei geht es, wie Du sehen wirst, nicht nur um die Frage ob Bio oder nicht. Kleine Warenkunde Aubergine Die Aubergine, auch Eierfrucht genannt (Bot. Solanum melongena), ist ein Nachtschattengewächs. Diese wärmeliebende Pflanze stammt vermutlich ursprünglich aus Indien und gelangte zu Beginn des 13. Jahrhunderts mit den Arabern nach Europa. Anfangs war sie hier wenig geschätzt und als krankmachender Apfel, «mela insana», verrufen. Erst nachdem man erkannt hatte, dass die Auberginen nur gegart genießbar sind, änderte sich das. Dass sie roh ungenießbar sind liegt daran, dass die unreifen Früchte giftiges Solanin enthalten und an den enthaltenen Bitterstoffen im Fruchtfleisch. Es gibt, oder mittlerweile muss man bald schon wieder sagen es gab, sehr viele verschiedene Varianten, aber das war nicht immer so. Ursprünglich brachten die ca. 1 m hohen Sträucher vor allem weiße und gelbe eiförmige Früchte hervor, was ihr auch den Namen Eierfrucht einbrachte. In Europa werden vor alle die größeren, länglichen, violett bis schwarze Sorten geschätzt, in Asien sind die kleinen Sorten bis heute beliebt. Du kennst sie wahrscheinlich vom Thairestaurant. In Asien sind sie weit verbreitet, bei uns eher weniger bekannt. Auberginen werden weltweit von den Tropen, Subtropen bis in die gemäßigten Klimazonen angebaut. Sie kann aber auch erfolgreich in einem Mikroklima angebaut werden, z. B. mit einer südlich gelegenen Felswand im Rücken, die tagsüber von der Sonne aufheizt wird und nachts die Kälte etwas puffert oder im Gewächshaus. Durch Züchtung wurden nach und nach die Bitterstoffe und die Kerne reduziert. Früher mussten sie durch salzen, ausdrücken und abtupfen entfernt werden. Neuere Züchtungen verzeihen es, wenn hier weniger sorgfältig gearbeitet wird. Auberginen sind mit 17 kcal pro 100 g essbarem Anteil sehr kalorienarm. Sie enthalten auf die genannte Menge 1,2 g Protein, 2,5 g Kohlenhydrate und 0,2 g Fett. Außerdem enthält die Mineralstoffe Kalium und Eisen sowie Vitamine der B-Gruppe (vor allem in der Schale), Vitamine C (5 mg/100 g) und E.
Polenta oder Bramata – Geheimtipps für diese leckere Beilage
- 15 min
- einfach
Heute gibt es eine schnelle, einfache und glutenfreie Beilage, die durchaus noch variabel ist. Polenta oder Bramata klingt doch viel besser als Maisbrei, oder? Ich persönlich mag Polenta sehr gerne und koche sie häufig, wenn es nicht Nudeln oder Kartoffeln als Beilage geben soll. Heute schauen wir zusammen an, worauf es dabei ankommt und so duftet es auch in Deiner Küche bald nach leckerem Mais! Ein paar Worte zu den Zutaten Wie bei allen simplen Rezepten sind die Zutaten umso wichtiger. Gerade bei Polenta gibt es viele verschiedene Wege, ein schmackhaftes Resultat zu erhalten. Anhand dieser kleinen Übersicht kannst Du Deine persönliche Vorliebe zusammenstellen. Der Mais Für die Polenta oder Bramata wird getrockneter Mais zu Grieß vermahlen, dieser wird je nach Körnung unterschieden. Grober Maisgrieß steht für Bramata und feiner Maisgrieß für Polenta. Mais zählt nicht wie z. B. Weizen zu den Gräsern (Gramineae), sondern zu den «Pseudo-Cerealien» und enthält kein Gluten. Er eignet sich daher auch gut für Allergiker. Die Maiskörner werden meistens als ganz verarbeitet, so bleiben die wichtigen Nährstoffe aus den Randschichten erhalten. Tipps für den Einkauf von Mais Genauso wie Hartweizengrieß nimmt auch Maisgrieß besonders viel Mineralölrückstände von Verpackungen aus recycelten Kartons auf. Dies passiert deshalb, weil die Druckerschwärze von Zeitungen auf Mineralölbasis hergestellt wird und so in den Kreislauf gelangt. Kaufe den Maisgrieß deshalb besser in Verpackungen, in welchen mindestens eine dünne Folie den Mais von der Kartonverpackung trennt. Mittlerweile bekommt man Maisgrieß auch schon in vielen Hofläden und regionalen Mühlen in Bio- oder Demeter-Qualität. Schau doch einfach mal dort vorbei und mach Dir selbst ein Bild, so isst Du garantiert weniger Pflanzenschutzmittel und Fungizide. Eine Alternative wären verpackungsfreie Läden, in welchen man mit den eigenen Behältern einkaufen kann. Es gibt auch Projekte, wie z. B. «Pro Spezie Rara», welche älteren Maissorten oder allgemein älteren Pflanzensorten wiederbeleben und vor dem Vergessen bewahren. Diese Varietäten können geschmacklich ebenfalls sehr reizvoll sein und sie liefern Dir und Deinen Gästen eine Geschichte für den Small Talk, ein gutes Gewissen und ein neues Geschmackserlebnis. Die Flüssigkeit Hier scheiden sich die Geister und die Ländersitten. An manchen Orten kommen nur Wasser, Salz, Mais und etwas Käse in die Polenta, an anderen Orten auch noch Milch oder Brühe und ein paar Gewürze. Ursprünglich ist diese Speise ein Arme-Leute-Essen, bei welchem die Zutaten vorhanden oder eben nicht vorhanden waren. Meiner Meinung nach ist erlaubt, was gefällt, schmeckt und Dich Deinen Zielen näherbringt. Du willst weniger Fett und mehr Eiweiß? Dann nimm anstelle von Wasser fettarme Milch in Kombination mit Brühwürfeln oder Knochenbrühe oder fettarme Mager-Kondens-Milch mit Brühe. So kannst Du Deine Nährstoffaufnahme einfach auf Deine Ziele abstimmen. Im Bedarfsfall kannst Du die Maße noch mit Nahrungsergänzungsmitteln anreichern. Dann muss einfach beachtet werden, dass sich nicht jedes Eiweißpulver zum warm Anreichern oder Aufkochen geeignet ist. Der Käse Hier brauchst Du einen guten Extra-Hartkäse oder Hartkäse. Parmesan, Padano, Sbrinz, sehr reifer Pecorino, Manchego, Gruyère, Oude Rotterdamer oder Comte wären sicher eine gute Wahl. Der Käse liefert diesem Gericht zusätzlich zu der Brühe oder dem Brühwürfel «Umami» – also Fleischigkeit. Extra Hartkäse ist eines der glutamatreichsten «natürlichen» Lebensmittel und liefert zusätzlich Kalzium, Proteine und Fett. Wie kannst Du das Grundrezept variieren? Du kannst die Polenta am Schluss noch mit Pestos, Kräuterölen und anderen Sachen verfeinern oder die Masse nach dem Kochen noch anreichern. Du kannst den Maisbrei auch ca. fingerdick auf ein geöltes Blech ausstreichen und ohne Folie im Kühlschrankabkühlen lassen. Kalt kannst Du es dann ausstechen und im Ofen mit Käse überbacken, aber dazu vielleicht bald an anderer Stelle mehr. Die Polenta eignet sich als Beilage für Fisch, Fleisch oder Gemüse und ist eine willkommene Abwechslung zu Pasta oder Kartoffeln. Viel Spaß beim Nachkochen und vielen Dank für Dein Interesse. Schreib mir, doch wie es Dir gelungen ist. Liebe Grüße Dein Felix
Rührei – Das kann jeder – oder doch nicht?
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Die Wichtigkeit von Protein wird auf SchnellEinfachGesund immer wieder hervorgehoben. Doch wie kommst Du an genügend Eiweiß? Eine gute Proteinquelle stellt das Ei an für sich dar, deshalb schauen wir uns heute einmal eine Zubereitungsart von Eiern an: Das klassische Rührei. Das kann natürlich jeder irgendwie, aber trotzdem unterscheiden sich die dabei entstehenden Produkte maßgeblich. Mit diesen Tipps wird es cremig und richtig saftig, so wie im 5-Sterne-Hotel auch. ???? Kleine Warenkunde Ei Als «Ei» werden umgangssprachlich und auch rechtlich nur Eier vom Haushuhn bezeichnet. Bei allen Eiern von anderen Tieren muss zusätzlich die Gattung angeführt werden, also z. B. Wachtelei. Am besten sind richtig frische Eier, die Du nicht länger als ca. eine Woche nach dem Legedatum gekauft hast und verarbeiten wirst. Klicke hier und folge uns für noch mehr Gesundheitstipps auf Instagram! Das Ei besteht aus der Eischale Kalkschale (10 %), der Luftkammer, die Eimembran, dem Eiweiß (ca. 57 %), der Hagelschnur, der Dottermembran, dem Dotter (Eigelb ca. 33 %) und der Keimscheibe. Wie kannst Du ein frisches Ei erkennen? Wie frisch ein Ei ist, erkennst Du entweder am Stempel ????, am Aufschlagtest, der Stufenbildung des Eiweißes beim Zubereiten eines Spiegeleis oder einfach beim Aufschlagen auf einen flachen Teller oder am Schwimmtest. Bei diesem Test legt man das Ei mit Schale in eine 10 % Kochsalzlösung (10 g Salz auf 100 ml Wasser). Sinkt es zu Boden – ist es frisch; bleibt es in der Mitte und richtet sich mit der stumpfen Seite nach oben auf – ist es etwa 7 Tage alt, schwimmt das Ei vollständig auf – ist die Luftkammer noch größer und es kann schon mehrere Monate alt sein. Was bedeutet die Haltungsform? Eier werden nach Haltungsform, also z. B. Bodenhaltung, Bio, Demeter, und nach Größe, also S – XL, sortiert angeboten. Lass Dich nicht von dem Begriff «Bodenhaltung» täuschen und schau doch mal nach, was das für die Tiere bedeutet. Schlechter geht es nur noch bei «Käfighaltung» oder sogenannten «Industrie-Eiern», die so gar nicht mehr im Supermarkt erhältlich sind, weil sie die Standardnormen nicht erfüllen können. Dies kaufst Du dann in verarbeiteten Produkten oder im Tetrapack für die Gastronomie. Wie lange lassen sich Eier halten? Eier halten sich bei konstanter Raumtemperatur zwischen 16 – 20 °C bis zu 21 Tage. Im Kühlschrank verlängert sich die Haltbarkeit auf bis zu 6 – 8 Wochen, wobei auch hier die Qualität abnimmt, aber langsamer. Dass sich Eier auch ungekühlt aufbewahren lassen, liegt zum einen an der Schale und dem Eimembran, zum andern an Immunglobulinen im Ei. Tipps zum Einkauf Wie schon oft erwähnt auch hier der Tipp, geh zum Bauern Deines Vertrauens in Deiner Umgebung und kauf die Eier möglichst frisch direkt ab Hof. Mach Dir dabei doch auch gleich noch selbst mal ein Bild, wie es den Tieren dort geht und wie sie gehalten werden. Alle, die diese Möglichkeit nicht haben sollten mindestens Bio-Qualität kaufen oder Eier von Lable-Rouge, einem Verband französischer Bauern, die Ihre Tiere nach unterstützenswerten Kriterien aufziehen und halten. Dort wird unter anderem vorgeschrieben, dass die Futtermittel nur vom eigenen Hof kommen dürfen und die Tiere Platz und Auslauf haben müssen. Dass es den Tieren gut geht, kommt schlussendlich auch Dir zugute, da das Eigelb mehr Omega-3-Fettsäuren enthält. Auch das Futter ist für die Qualität der Eier dabei entscheidend. Wonach sollen Eier schmecken, die von Hühnern stammen, die mit Tier- oder Fischmehl gefüttert wurden? Hühner fressen halt keine Fische, Schweine oder Rinder, sondern Würmer, Körner und Käfer. Wusstest Du, dass der Bauer über das Futter die Farbe des Eigelbs steuern kann? Dazu bekommt er vom Futtermittelhersteller eine Farbpalette wie im Baumarkt und muss dann nur noch darauf zeigen, wie er es haben will. Das Eidotter kann also nach den Vorlieben der Käufer gestaltet werden und sagt wenig über die Qualität aus. Kleine Ernährungslehre 100 g essbarer Anteil vom Ei enthalten 154 kcal, 12,9 g Protein und 0,5 g Kohlenhydrate. Das Ei hat die höchste biologische Wertigkeit mit einem Wert von ca. 98 %. Es enthält alle fettlöslichen Vitamine, also A, D, E und K (die kann man sich besonders leicht merken als E, D, K, A) und außerdem noch Folsäure und Eisen. Der häufigste Fehler bei der Zubereitung Der häufigste Fehler ist, dass die falsche Garmethode angewendet wird – nämlich Braten anstatt Pochieren. Pochieren ist ein Garverfahren unter 100° C, das auf verschiedene Weisen durchgeführt werden kann. Klassisch oder wie in älteren Kochbüchern noch beschrieben wurde Rührei über einem Wasserbad in einer Schüssel zubereitet. Bei kleinen Mengen geht das gut und schnell. Mit etwas Gefühl funktioniert es aber auch direkt auf der Herdplatte. Achtung, bei Induktionsherden solltest Du es lieber auf dem Wasserbad zubereiten, da es sonst oft unnötig länger dauert, gerne anbrennt oder anlegt, wenn man dann zu ungeduldig wird.
Pilzragout – der Klassiker aus Wald und Wiesen oder aus der Pilzzucht
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Hast Du schon mal Geld für frische Pilze ausgegeben und konntest Dich nachher nicht wirklich über das Ergebnis freuen? Das muss nicht sein. Heute stelle ich Dir ein paar einfache Tipps zum Einkauf und ein Rezept vor, mit dem es sicher klappt. Zum Abschluss erhältst Du noch einen kleinen Einblick zur Warenkunde über Pilze und Kombinationsmöglichkeiten für Dein Pilzragout. Was solltest Du beim Einkauf beachten? Damit auch Du zum echten Glückspilz wirst, lass uns mit Deinem Fundament, dem Einkauf starten. Ich würde immer frische Pilze bevorzugen und wenn es das nicht gibt, auf getrocknete ausweichen: Achte beim Einkaufen von frischen Zuchtpilzen darauf, dass sie fast makellos sind, auf keinen Fall matschig. Sie sollten sich richtig prall aber trocken anfühlen. Oft gibt es auf dem Wochenmarkt gute Qualitäten. Kaufe nur so viele, wie Du in maximal zwei bis drei Tagen essen möchtest, da geerntete frische Pilze schnell verderben können. Achte bei Wildpilzen darauf, dass sich der Pilz trocken anfühlt und dass größere Exemplare immer vor dem Kauf halbiert werden, um sicher zu sein, dass der Pilz keine Würmer hat. Er sollte auf keinen Fall matschig oder von Schimmel befallen sein. Das gilt auch für Trüffel, da sollte sich auch unter der Lupe nichts bewegen, sonst ist es nicht der Pilz. Tiefkühlware würde ich Dir nicht empfehlen. Das kannst Du Dir ähnlich vorstellen, wie bei gefrorenen Beeren: Es schmeckt schon irgendwie ähnlich, ist aber halt nicht dasselbe. Du kannst die Pilze weder auftauen lassen noch einfach direkt gefroren in die Pfanne schmeißen, ohne dass die Qualität stark leidet. Der Pilz verliert auf diese Weise extrem viel Wasser und die Zellstruktur ist durch das Gefrieren zerstört, was ein völlig anderes Mundgefühl zur Folge hat. Wenn Du keine Pilze magst, hat das vielleicht auch damit zu tun, das Du noch nie gute Pilze serviert bekommen hast. Manche Pilze werden durch die falsche Zubereitung auch bitter, zum Beispiel Pfifferlinge. Je nach Qualität werden die Pilze zum Teil inklusive mit Dreck und Würmer eingefroren oder vorher noch geschnitten und dann eingefroren. Achte auch auf die Herkunft der Pilze. Oft kommen diese aus Osteuropa, weil die dort wild wachsen und die Arbeitszeit bedeutend günstiger ist. Viele Gebiete in Osteuropa leiden aber bis heute noch unter den Spätfolgen von Tschernobyl oder sonstigen Belastungen der Böden, auch wenn das gerne bagatellisiert und verschwiegen wird. Auch getrocknete Pilze z. B. Steinpilze oder Morcheln sind oft mit Pestiziden, Schwermetallen und Giftstoffen belastet, oft weit über dem Grenzwert. Wirf dazu einfach mal einen Blick in Testberichte von Kundenschutzorganisationen. Oft schneiden Hausmarken hier sogar besser ab und sind günstiger, weil der Händler die Ware selbst in seinen Labors testet und nicht einfach blind vertraut. (https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/getrocknete-morcheln-im-test-manche-pilze-machen-bauchweh) Pilze selbst einkochen oder haltbar machen: Pilze selbst einkochen kann schnell gefährlich werden aufgrund eines speziellen Keims in der Erde, der hoch hitzeresistent ist und ohne Sauerstoff arbeiten kann – dem sogenannten Botulinum. Er bildet eines der stärksten in der Natur vorkommenden Gifte, wovon weniger als ein Zehnmillionstel Gramm genügt, um beim Menschen eine tödliche Lähmung herbeizuführen. Eingemachte Pilze können aber sehr lecker sein, wenn sie von einem Sachkundigen zubereitet werden. Wie reinigst Du Pilze am besten? - Die richtige Vorbereitung Oft wird gesagt, dass man frische Pilze nicht zu waschen braucht oder sie nur kurz anpinseln soll. Ich empfehle Dir aber, Deine frischen Pilze kurz in stehendem kaltem Wasser zu waschen, bis sie sauber und frei von Erde oder Sand sind. Reinige dazu zuerst Dein Waschbecken (Fun Fact: Die meisten Waschbecken in Haushalten sind höher mit Keimen belastet als die Toiletten im gleichen Haus, das haben Studien gezeigt. Wann hast Du zum letzten Mal Dein Waschbecken gereinigt?) oder nimm eine saubere Schüssel und lasse so viel Wasser ein, dass die Pilze in einer Lage im Becken schwimmen können. Hast Du mehr Pilz, dann verteile es auf mehrere kleinere Chargen und wasche sie nacheinander. Gib die Pilze ins Wasser, wasche sie kurz und nimm Sie sofort wieder auf ein Sieb heraus. Wechsle das Wasser und wiederhole diesen Vorgang bis die Pilze und das Wasser nach dem Herausnehmen der Pilze sauber ist. Breite die Pilze nun flach auf einen Teller mit einem sauberen Tuch oder Küchenpapier aus und lagere sie ohne Abdeckung oder nur mit einem trockenem Tuch im Kühlschrank. Pilze dürfen auf keinen Fall in Wasser liegen z. B. am Tellerboden, dadurch gehen sie in kürzester Zeit kaputt. Du kannst die Pilze nach dem Waschen auch direkt in die gewünschte Form zuschneiden und ebenfalls wieder auf ein trockenes Tuch flach ausbreiten und im Kühlschrank lagern, wenn Du sie nicht sofort verwendest. Kleine Warenkunde Pilze Wusstest Du, dass das größte Lebewesen auf der Welt ein Pilz ist? Das Myzel, die «Pilz-Wurzeln» liegt unter den Wäldern des Amazonas versteckt. Pilze sind eine eigene Form des Lebens und weder Pflanze noch Tier. Sie leben symbiotisch mit Bäumen und tauschen mit ihnen Zucker gegen Stickstoff und Phosphor. Das, was wir als Pilz kennen, ist nur die sogenannte «Spitze des Eisbergs». Der Fruchtkörper, der sich an der Oberfläche bildet, ist vor allem für die Ausbreitung des Pilzes durch das Verteilen von Sporen zuständig. Ganz nebenbei schmecken einige sehr gut und andere sind hochgiftig. Bitte geh nicht einfach ohne sachkundige Anleitung «in die Pilze» (so sagen die Pilzsammler zum Pilze sammeln) und zeig Deinen Fund wirklich immer bei der Pilzkontrollstelle Deines Ortes. In wenigen Fällen kann ein kleiner Irrtum weitreichende Folgen für Dich und Deine Mitesser haben. Es gibt einige Pilze, die sich ähnlich sind, deshalb ist es immer wichtig, die Varietät exakt bestimmen zu können, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Dazu müssen immer mehrere Merkmale bestimmt werden. Nur weil der Schirm fast gleich anmutet, muss es deswegen noch kein Pfifferling sein. Bisher lassen sich nur eine begrenzte Anzahl Speisepilze züchten. Der wahre Champion der Speisepilze ist der Zuchtchampignon in weiß und braun, gefolgt vom Shiitake, dem Pleos (Schirmpilz) und dem Kräuterseitling, der in seiner Form dem Steinpilz ähnlich ist. Abgesehen davon gibt es noch einige Sorten aus dem asiatischen Raum, die auch langsam den Weg in europäische Zuchtanlagen und so auf unsere Märkte schaffen. Diese Sorten werden meist auf kleinen Substratballen gezüchtet und kommen mit diesen, meist als Pilzmischung, in den Handel. So erntest Du die Pilze praktisch vor der Zubereitung selbst. Der teuerste Pilz, der gehandelt wird, ist Trüffel, genauer der weiße Alba-Trüffel aus Italien. Es gibt ca. 50 verschiedene Trüffelsorten, inklusive günstigere Sorten, die teuer an wenige Sachkundige verkauft werden. Das Aroma des weißen Trüffels ist unvergleichlich, intensiv und extrem. Ich durfte während meiner Zeit im einst höchstgelegenem Gourmetrestaurant Europas mithelfen, in 5 – 6 Monaten etwa 110 kg Trüffel zu verkaufen. Dort in St. Moritz hobelte der Küchenchef Reto Mathis direkt am Tisch den Trüffel für die Stars dieser Welt. Dadurch wurde der ganze Raum mit Trüffelduft erfüllt und ich konnte es noch in einiger Entfernung deutlich riechen, wenn wieder gehobelt wurde. Ich in St. Moritz, dem Trüffelparadies Trüffel – die edelsten Pilze der Welt Gefolgt wird der Trüffel preislich absteigend von Morcheln (Saisonzeit April bis Juni), Steinpilzen (Mai bis Juni) und dann Pfifferlingen (Juni bis Oktober). Allesamt top Speisepilze, die Ihren Preis haben und für die Du schon gute Bezugsquellen brauchst, um wertige Ware zum fairen Preis zu bekommen. Viele Pilze sind theoretisch roh zu genießen, dennoch sollte dabei einiges beachtet werden, da auch Krankheiten und Würmer übertragen werden können. Wenn Du Dich an die Tipps zur Vorbereitung hältst, steht Deinem Pilzgenuss nichts im Weg. Was kannst Du zu diesem Ragout kombinieren? Das Pilzragout kann in einem vegetarischen Gericht für sich stehen, es passt aber auch als Soße zu kurz gebratenem Fleisch, Tofu, Pasta, Risotto und anderem. Pilzragout mit Risotto Wer es eiweißreicher aber immer noch vegetarisch möchte, kann auch auf Quorn, einen Fleischersatz aus Pilzen, zurückgreifen. Diesen einfach vor den Pilzen anbraten und danach mit den Pilzen wieder beigeben. Das Gleiche geht auch mit geschnetzeltem Kurzbratfleisch vom Schwein, Huhn, Rind, Kalb, Lamm und Kaninchen. Dazu mache ich Dir aber wahrscheinlich auch noch mal ein eigenes Rezept. Pilzragout hier mit Hühnchen und Gemüsereis Du kannst anstatt einer Mischung aus verschiedenen Pilzsorten natürlich auch nur eine Sorte Pilz verwenden. Liebe Leserin, lieber Leser, wieder einmal vielen Dank für Dein Interesse und Deine Aufmerksamkeit. Schreib mir doch, wie es Dir gefallen hat oder was Du Dir einmal als Rezept wünschen würdest, ob direkt unter das Rezept oder über das SEG-Hauptquartier. Ich freue mich auf Dein Feedback. Liebe Grüße Felix
Marinierter und gebratener Tofu – Eiweißreich und rein pflanzlich
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Hast Du heute mal keine Lust auf Fleisch, brauchst aber trotzdem jede Menge Eiweiß? Oder ernährst Du Dich vielleicht vegetarisch oder gar vegan? Hier geht es heute um das Marinieren und Braten von Tofu. Klingt einfach, oder? Mit den folgenden Tipps und dem Rezept wird es das für Dich auch. Falls Du direkt zum Rezept springen möchtest, dann klicke einfach auf Punkt 3 im Inhaltsverzeichnis: Kleine Warenkunde: Was ist Tofu eigentlich? Tofu wir aus Soja gewonnen. Dazu werden getrocknete Sojabohnen eingeweicht und zusammen mit Wasser zu einem Brei gewalzt oder gemixt. Diese Soja-Wasser-Masse wird dann gekocht, ausgepresst und dabei gefiltert. Von dieser Sojamilch wird dann das Protein «ausgefällt» (geronnen) und gesalzen, ganz ähnlich wie bei Milch von Tieren, nur eben rein pflanzlich. Dazu wird die Maße auf ca. 75° C erwärmt und Nigari (Bittersalz) oder Calciumsulfat (Gips) oder Essig / Zitronensaft beigeben, dadurch gerinnt das Eiweiß und es entsteht in der Folge der sogenannte Bruch. Der Tofu-Bruch wird jetzt in Formen, die mit Tüchern ausgelegt, sind abgeschöpft. So fließt das nicht mehr ans Protein gebundene Wasser ab und zurückbleibt das Sojaprotein – also der Tofu. In den Ursprungsländern ist Tofu nicht einfach ein Fleisch- oder Fischersatz, er steht für sich und wird dort auch oft problemlos mit Fleisch kombiniert oder mit Gewürzzutaten tierischen Ursprungs mariniert. Eines der wildesten Rezepte, die ich gesehen habe, war eine Zubereitung, bei welcher der Tofu in Mehl gewendet, dann durch gewürztes Schweineblut gezogen und im Fett gebraten wurde. Mit diesem Beispiel möchte ich aufzeigen, dass dieses Produkt nur im Westen als «Öko-Veganer-Futter» verschrien ist. Die Möglichkeiten in der Zubereitung und Kombination sind unendlich. Es gibt Tofu in unterschiedlichen Varietäten. In den Ursprungsländern am Marktstand gibt es sicher bis zu 50 verschiedene Herstellungs- oder Reifungsarten. Darunter auch solche mit Schimmel und gesäuerte oder geräucherte Varianten.Meine Tipps zum Einkauf Ich habe mich selbst mal eine Zeit lang vegan ernährt und kann sagen, «den einen Tofu» gibt es nicht. Damit will ich sagen, dass es sehr viele unterschiedliche Qualitäten am Markt gibt, von geschmacklich sehr schlecht bis sehr gut, von weich bis hart, von salzig bis fade. Du solltest einfach mal schauen, was Du für Bezugsquellen in Deiner Nähe hast und was Deinem persönlichen Geschmack entspricht. Gute Anlaufstellen sind oft Asia- oder Thai-Food-Läden, Reformhäuser oder gut sortierte Supermärkte. Achte beim Lesen des Labels darauf, dass nur wenige Zutaten enthalten sind – also eben Wasser, Salz und eine der genannten Gerinnungshilfen und vielleicht noch ein paar Gewürze. Ich persönlich würze den Tofu lieber selbst und kaufe ihn deswegen immer Natur. So kann der Hersteller nichts kaschieren und das Produkt an für sich sollte Dir bereits gut schmecken. Wichtig ist mir auch noch das Ursprungsland der Sojabohnen. Ich achte hier auf kurze Lieferwege und habe das Glück, an meinem Wohnort einen preislich erschwinglichen Tofu aus Schweizer Soja und Schweizer Produktion gefunden zu haben. In der Schweiz habe ich zwei Anbieter gefunden, die mich überzeugen. Beide stellen in Bio-Qualität her und haben ein super Preis-Leistungs-Verhältnis von ca. CHF 12 für 1 kg Tofu aus heimischem Anbau. Etwas vom wichtigsten beim Tofu ist die Textur. Ich mag meinen Tofu am liebsten saftig, mittel fest und mild gesalzen. Wie gesagt gibt es hier große Unterschiede und dieser Faktor ist auch von Deinen persönlichen Vorlieben abhängig. Hier ist etwas Ausprobieren angesagt, bist Du ein Produkt gefunden hast, das Dich überzeugt. Es gibt Tofu im Kühlregal und als Vollkonserve, die sich ungekühlt hält. Ich empfehle Dir den gekühlten, so müssen weniger Zusätze verwendet werden, und auch dieser hält sich bis zu einem Monat oder etwas länger. Für diese Haltbarkeit wird er einfach pasteurisiert oder durch höhere Hitzeeinwirkung im Vakuumbeutel erhitzt und abgekühlt. Die Sojasauce meiner Wahl Ein paar Worte zur Marinade Wer es vegan möchte, der verwendet Sojasauce, Miso oder andere vegane Würzpasten und Gewürze für die Marinade, aber auch hier gibt es sehr große Unterschiede. Ich verwende z. B. die Sojasauce von Tomasu aus Rotterdam. Tomasu ist die einzige Micro-Soja-Saucen-Brauerei Europas, die ich auf einer Reise durch die Niederlande entdecken durfte. Das ist über 24 Monate gelagerte Medizin, deren Herstellung total bis zu 3 Jahre dauert. Die schmeckt unvergleichlich zu dem, was es im Supermarkt gibt und fließt wie echter Balsamico-Essig. Der Kostenpunkt ist entsprechend auch etwas höher aber durch die bewusste Verwendung ist es auch ein kleiner Luxus, den ich mir im Alltag gönne. Tom Hanks meinte ja mal: «Das Leben ist zu kurz für das zweitbeste Steak!» Alle anderen können auch noch Fischsauce, Ostersauce oder Thai-Curry-Paste mit Garnelen darin zu der Marinade dazugeben, da sind Deiner Fantasie nur durch Deine Geschmacksknospen und Dein Schärfeempfinden Grenzen gesetzt. Wir halten es heute ganz simpel, den einfach ist meistens komplizierter als schwierig. Kleine Ernährungslehre Tofu Tofu enthält auf 100 g ca. 144 kcal, 15,7 g Eiweiß, 8,7 g Fett und 0,6 g Kohlenhydrate. Tofu enthält überwiegend ungesättigte Fettsäuren und ist frei von Cholesterin. Er enthält außerdem Calcium, Phosphor, Folsäure, Magnesium, Eisen (5,4 mg pro 100 g) und außerdem noch Vitamine des B- und E-Komplexes. Warum Maisstärke? Stärken verschiedenen Ursprungs haben unterschiedliche küchentechnische Eigenschaften. Bei dieser Zubereitungsarbeit wird Maisstärke am knusprigsten. Reisstärke wird eher mehlig und Kartoffelstärke eher klebrig. Wie oft kannst Du Tofu essen? Tofu enthält auch Stoffe, welche die Aufnahme verschiedener Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe hemmen können. Deshalb ist es ein Lebensmittel, das man, wenn möglich nicht jeden Tag essen sollte. Ca. 2 bis 4 Mal pro Monat Tofu ist in Ordnung und natürlich sollte man generell darauf achten, dass man sich gesund und abwechslungsreich ernährt. Du kannst Tofu auch prima zum Mitnehmen auf Arbeit vorbereiten (s. Meal prep) Tofu mit Gemüse – ein leckerer Klassiker! Wie kannst Du dieses Gericht variieren? Du kannst die Marinade des Tofus verändern; die Nüsse oder Samen, in denen Du ihn wendest oder das Fett, in welchem Du den Tofu ausbrätst. Alles wird das Endprodukt entscheidend verändern. So einfach ist es oder wie der Dängländer sagt: «Simple as that». Tipp: Besonders wichtig für eine gesunde Ernährung ist auch die Küchenhygiene. In dieser Podcast Episode auf YouTube erfährst Du alles dazu. Abonniere gern direkt unseren Kanal. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Nachkochen. Schreib mir doch, wie es Dir gelungen ist und ob Du Wünsche in der Küche hast, bei denen ich Dir helfen kann. Liebe Grüße und vielen Dank für Dein Interesse Felix
Safran-Risotto – Bist Du der heimliche König des Risotto?
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Magst Du Reisgerichte oder vermisst Du in diesen Zeiten einfach Deinen Lieblingsitaliener? Dann lass uns doch gemeinsam anschauen, wie man ein gutes und cremiges Safran-Risotto kocht. Risotto ist ein wunderbares Gericht, das mit und ohne Beilage funktioniert. Variieren kannst Du diese Grundlage dann endlos, eine kleine Liste an Möglichkeiten findest Du am Schluss des Rezepts. Ich hatte das Glück, dass ich vor etwa acht Jahren eine Schulung bei einem italienischen Risotto-Reisbauern mitmachen durfte. Von wem könnte man mehr über Reis erfahren, als von jemandem der seit Generationen seinen Lebensunterhalt damit bestreitet? Dieses Geheimnis möchte ich nun mit Dir teilen. Natürlich habe ich das Basisrezept über die Jahre etwas variiert und verbessert. Ich wünsche Dir dabei viel Spaß und bin mir sicher, dass Du in Zukunft mit weniger Aufwand bessere Ergebnisse erzielen kannst. Eine kurze Warenkunde Da dieses Rezept nur sehr wenige Komponenten enthält, ist die Produktqualität umso wichtiger. Lass uns daher heute mit einer kleinen Warenkunde starten oder falls Du direkt zum Rezept springen möchtest, klick einfach hier. Der Reis Die wichtigste Zutat für dieses Gericht ist natürlich der Reis. Er wird nach dem jeweiligen Korntypen eingeteilt, so gibt es Rund-, Mittel- und Langkornreis. Für Risotto verwendet man ausschließlich Rundkornreis. Einer der besten Risotto-Reissorten ist die Sorte Carnaroli, ein italienischer Rundkornreis, der eine Züchtung aus der Sorte Vialone und einer japanischen Reissorte ist. Er ist wahrscheinlich auch der bekannteste und normalerweise in jedem Supermarkt erhältlich. Auch gut geeignet sind die Sorten Aborio, Roma, Ribe, Baldo, Vialone Nano und Vialon Nano Semifiono, wobei die Bezeichnung Semifino nur bedeutet, dass die Korngröße zwischen 5,2 und 6,4 mm liegt. Beim Risotto gibt es noch eine besondere Spezialität, die als «Acquerello» in den Handel gelangt. Dabei handelt es sich um Carnaroli-Reis, der sieben Jahre lang in Kühlsilos gelagert wird. Innerhalb von sechs bis acht Jahren werden dabei die Proteine und die Stärke im Reis so umgebaut, dass sie den Geschmack der Brühe besonders gut annehmen. Worauf solltest Du beim Einkaufen Deines Risotto-Reises achten? Grundsätzlich kannst Du dabei nicht viel falsch machen. Ich würde Dir lediglich empfehlen, nicht unbedingt ganz unten ins Regal zu greifen und Reis zu bevorzugen, der nach biologischen- oder Demeter-Standard angebaut wurde. Das empfehle ich Dir deshalb, weil es sonst sein kann, dass Du unnötige Mengen an Pestiziden aufnimmst. Hierbei geht es vor allem um Arsen, das der Reis besonders dankbar aus dem Boden aufnimmt. Wächst der Reis dann noch in Gegenden in denen mit Arsen belastetem Wasser bewässert wird, reichert sich noch mehr des Giftstoffs im Reiskorn an. Nun noch ein etwas unbekannterer Einkaufstipp: Recycling als System ist unbedingt unterstützenswert! Nur im direkten, länger andauerndem Kontakt mit bestimmten Lebensmitteln sollte das vermieden werden. Der Recyclingkarton enthält nämlich Mineralöle, die aus der Druckerschwärze von den ursprünglichen Zeitungen stammen. Produkte wie Reis, Nudeln oder auch Grieß nehmen bei dieser Art der Verpackung besonders viele Mineralöle auf, die Du dann mit Deinem Essen zu Dir nimmst. In Tierstudien konnte gezeigt werden, dass dieses Mineralöl zu Ablagerungen und Schäden in der Leber, den Herzklappen und den Lymphknoten führen kann. Ein Meer aus Rundkornreis – die Grundlage für ein perfektes Risotto Die Brühe Am besten schmeckt eine kräftige Rinderknochen- oder Hühnerbrühe, aber selbstverständlich geht es auch vegetarisch mit Gemüsebrühe. In der Gemüsebrühe sind aber keine Kollagene enthalten, die nicht nur ernährungsphysiologisch sehr wertvoll sind, sondern auch Umami (Fleischigkeit) enthalten und dadurch dafür sorgen, dass der Geschmack besser im Mund anhaftet. Dieser Effekt wird auch durch Bindemittel bei Süßgetränken genutzt, dadurch haftet der Geschmack länger nach. Bei der Verwendung von Gemüsebrühe kann die «Fleischigkeit» durch das Abschmecken mit Glutamat oder gekörnter Gemüsebrühe angehoben werden. Der Käse Ich empfehle Dir Grana Padano. Diese Region ist größer als jene, woher der Parmesan kommt, was einen günstigeren Preis ermöglicht. Unsere treuen Leser wissen natürlich, dass Biomilchprodukte mehr Omega 3 – Fettsäuren enthalten und sie so nicht nur sich selbst etwas Gutes tun, sondern auch gleich noch einen Beitrag für mehr Tierwohl leisten. Padano unterscheidet sich geschmacklich praktisch kaum von Parmesan. Extra Hartkäse inklusive Padano ist eines der Lebensmittel, die von Haus aus am meisten Glutamat enthalten. Eine besondere Spezialität bei Padano oder Parmesan ist das Herz des Käselaibs. Es verliert während der 24 Monate dauernden Reifung am langsamsten an Flüssigkeit, reift speziell gut und kann am Ende der Reifung einfach so verzehrt werden, während der Rand bereits sehr hart geworden ist. Eine Besonderheit von Padano und Parmesan ist außerdem, dass alles verwendet werden kann, inklusive der Käserinde. Der Käse wird, wenn er gerieben in den Handel kommt, einfach komplett gerieben, das braucht zu Hause aber Muskeln oder leistungsfähige Maschinen. Wusstest Du das bereits kleine Mengen Extra-Hartkäse einen wichtigen Teil zu Deiner Calcium-Zufuhr leisten können? 100 g enthalten 1165,0 mg Calcium, 33 g Proteine und 29 g Fett. Diese Qualität lässt Käseherzen höher schlagen Der Safran Safran stammt von der Krokus-Art «Crocus sativus» ab und ist eine Färbe- und Würzpflanze, die ursprünglich aus Vorderasien kommt. Sie war bereits in der Antike bekannt und kam mit den Römern nach Spanien. Der färbende Stoff wird Crocetin genannt. Safran gehört zusammen mit Vanille und Zimt heute zu den teuersten Gewürzen der Welt. Er ist deshalb so teuer, weil die Ernte mühsame Handarbeit ist und nur die Griffel, also drei Stück pro Pflanze, als Gewürz Verwendung finden. Was solltest Du beim Einkauf von Safran beachten? Der Kilopreis von Safran beträgt hochgerechnet bis zu 30.000 €. Wie bei allem, was extrem hochpreisig ist, wird auch beim Verkauf von Safran viel betrogen. Ich empfehle Dir deshalb, ausschließlich ganze Safran-Fäden zu kaufen oder gemahlenen Safran nur von Händlern, denen Du vertraust. Lies’ auch die Zutatenliste auf der Verpackung aufmerksam durch, da sich das alles im Bereich des Legalen bewegt, wenn es irgendwo klein gedruckt auf der Packung steht. Oft wird gemahlener Safran auch durch die Beigabe von viel günstigeren Kurkuma gestreckt und erhält dann irgendeine Fantasiebezeichnung. Safran sollte man daher besser bei Händlern mit festem Geschäftssitz einkaufen und beim Marktstand neben der Touristenattraktion verzichten. Diese schönen Blüten enthalten das “Gold” unter den Gewürzen: Safranfäden
Orientalische Reis-Linsen-Gemüse-Pfanne
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Gab es in Deiner Kindheit öfters Linsen? Und falls ja verbindest Du eher gute oder schlechte “Geschmacks-Erinnerungen” damit? Lass uns heute anschauen, wie Du mit einer köstlichen Reis-Linsen-Gemüse-Pfanne nicht nur orientalischen Flair in Deine Küche bringst, sondern auch Deiner Gesundheit etwas Gutes tust. Dieses leckere Gericht habe ich als Empfehlung auf der Linsenverpackung einer Schweizer Supermarktkette gefunden. Erst dachte ich mir: «Heute wird Schmalhans Küchenmeister», da ich nicht extra eingekauft hatte. Das Gericht schmeckte mir dann aber so gut, dass ich es seit diesem Tag immer wieder gerne und oft koche.
Gekochter Rote Beete-Salat – klassisch
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Rote Beete – hasst oder liebst Du sie? Vor kurzem habe ich Euch einen Rote Beete-Salat mit Apfel vorgestellt. Heute schauen wir uns an, wie man einen ganz klassischen Rote Beete-Salat zubereitet. Auch lecker und dauert nicht lange. Da Rote Beete ein super günstiges und regionales Superfood ist, kann es ja auch nicht genügend Rezepte damit geben, oder? In den meisten Supermärkten kann man abgepackte und schon gekochte Rote Beete kaufen – ich bevorzuge es aber immer, mein Gemüse roh zu kaufen und selber zu kochen. So habe ich keine künstlichen Konservierungsstoffe und beim Kochen entsteht ein Sud, den ich noch verwenden kann. Während das Gemüse im Topf kocht, kannst Du etwas anderes erledigen. Probiere es aus!
Gnocchi – fast wie bei Nonna
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Das Beste am Urlaub in Italien? Gelati, starker Espresso und leckeres Essen. Wer möchte da nicht eine kochtalentierte Nonna haben? Pasta ist da natürlich nicht das einzige Gericht, mit welchem ich mich gerne bekochen lassen würde… Wie einfach Du Gnocchi selber machen kannst, zeige ich Dir mit diesem Rezept. Dieses Gericht ist einfach herzustellen und dennoch, wie so vieles aus den Küchen unserer Großmütter, sagenumwoben. Natürlich gibt es viele Besserwisser, die auch jede noch so erfahrene italienische Köchin übertrumpfen wollen. Lass Dir davon nicht den Spaß verderben, gemeinsam kriegen wir eine gute Basis hin! Worauf solltest Du achten? Achte darauf, dass Du mehligkochende Kartoffeln vom Bauern Deines Vertrauens aus der Region verwendest. Die sind dann vielleicht noch voller Erde und müssen erst noch gründlich gewaschen werden bevor sie in den Topf kommen. Der Dreck schützt die Kartoffeln bei richtiger Lagerung vor dem Austrocknen, so halten sie sich meist besser. Oft sind diese Kartoffeln auch günstiger im Einkauf aber dennoch qualitativ sehr gute Ware zum besten Preis. Hinweis: Wichtig bei der Lagerung von Kartoffeln ist, dass die Temperatur höher als +4°C und niedriger als 10°C ist. Der Lagerort muss außerdem lichtgeschützt sein, weil die Kartoffeln sonst das Gift Solanin bilden. Generell solltest Du bei Kartoffeln grüne Stellen großzügig wegschneiden und nicht mitessen, den diese enthalten schwach giftiges Solanin. Am Einfachsten lässt sich der Teig mit Mehl verarbeiten, einen schönen Biss bringt feiner Hartweizengrieß und glutenfrei geht es auch mit Stärke. Was Du in welchem Verhältnis verwendest, ist Dir überlassen. Mach einfach, bevor Du alle Gnocchi formst, mindestens eine Probe und koche diese im heißen Salzwasser bis sie gar ist und probiere das Ergebnis ????. Nach dieser Probe kannst Du, falls nötig gut reagieren und nachbessern: Sind sie zu weich – einfach etwas mehr Mehl oder Stärke einarbeiten, sind sie zu fade – einfach noch etwas mehr würzen. Nochmals eine Probe machen und wenn die Konsistenz stimmt, den restlichen Teig verarbeiten.
Glacierte Karotten – einfach und modern
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Unser Leben ist kunterbunt und so sollte auch unser Essen sein. Nur passiert es trotzdem häufig, dass man immer wieder die gleichen Beilagen zubereitet und sich insgeheim doch etwas mehr Abwechslung wünscht. Dieses Rezept zeigt Dir, wie Du ein typisches Gemüse wie Karotten glasierst und so eine weitere Zubereitungsart zu Deinen Kochkünsten zählen kannst! Was versteht man unter “Glacieren”? Dieses Gericht ist ein Klassiker, den viele angehende Köche für ihren Ausbildungsabschluss im Repertoire haben müssen. Technisch gesehen ist Glacieren eine Ableitung vom Schmoren. Die Kunst ist, dass sich am Ende die restliche Garflüssigkeit und das Fett zu der sogenannten Glacage verbinden und diese an den warmen Karotten anhaftet wie ein Dressing. Wird das Ganze zu wenig reduziert, sinkt die Glacage wässrig zu Boden ab. Wird das Ganze zu lange erhitzt, bleibt nur noch das Fett übrig, welches sich ebenfalls am Tellerboden absetzt. Aber keine Angst, es klingt komplizierter als es ist! Diese Garmethode ist dank der kurzen Garzeit sehr Nährstoff schonend und leicht umzusetzen. Sie eignet sich auch für viele andere Gemüsesorten, wir gerne einen Blick in mein Rezept für grünen, glacierten Spargel. Die Schnittart der Karotten hat einen entscheidenden Einfluss auf die Garzeit. Heute werde ich aufgrund meiner wunderschönen Auswahl an verschiedenen Rüben diese einfach nur schälen und längs halbieren. Das wirkt schön natürlich und lässt das Produkt weiterhin im Mittelpunkt stehen. Meine bunte Karottenmischung längs halbiert.
Gegrillte Auberginen – Die Eierpflanze als Bereicherung für Deine Mahlzeit
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Die Aubergine – auch Eierpflanze genannt- ist bei uns ein Klassiker im Gemüseregal. Wir kennen vor allem die keulenförmige dicke Variante des Gemüse. Und seien wir ehrlich, gut zubereitete Aubergine schmeckt auch echt lecker, oder? Heute präsentiere ich Dir mal ein sehr einfaches Rezept, für das Du nur 3 – 4 Zutaten brauchst. Alles was Du sonst noch ergänzt, kann eine Bereicherung werden, muss aber nicht unbedingt sein. Auf was solltest Du beim Grillen der Auberginen achten? Wichtig bei diesem Rezept ist, dass Du das Öl erst nach dem Grillen zum Aromatisieren nimmst, sonst schmeckt es leider nur nach verbranntem Fett. Außerdem bleiben auf diese Weise alle Inhaltsstoffe im Öl erhalten und zersetzen sich nicht durch die Hitzeeinwirkung.
Rote Beete-Apfel-Salat
- 25 min
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Hier bei schnelleinfachgesund wird die Rote Beete immer wieder als das Superfood schlechthin angepriesen. Gesund ist sie, preisgünstig im Einkauf, wird meist lokal angebaut und hält sich super lange, wenn sie im Kühlschrank gelagert wird. Heute zeige ich Dir ein einfaches und gesundes Rezept mit Roter Beete – als Rote-Beete-Apfel-Salat! Rote-Beete-Apfel-Salat – schnell, einfach, lecker, gesund! Nur was stellt man eigentlich mit diesem Gemüse an? Man kann sie gut im Ofen zubereiten, entsaften oder als Salat mitnehmen. Für den Salat kombiniere ich sie gerne mit einem frischen Apfel. Super einfach und schnell vorbereitet, habe ich mit diesem Rezept immer eine Rote Beete-Beilage im Kühlschrank! Klicke hier und folge uns für noch mehr Gesundheitstipps auf Instagram! Diesen Salat gab es heute bei mir mit einer gebratenen Hähnchenbrust. Das Rezept funktioniert aber auch sehr gut mit gebratenem Lachs-, Forellen- oder Saiblingsfilets oder als Salat zum Mitnehmen für den nächsten Tag.























