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Nachspeisen & Süßes – Genuss ohne Reue
Nachspeisen & Süßigkeiten müssen nicht immer Zuckerbomben sein. Unsere Rezepte bieten Dir süße Alternativen, die nicht nur lecker, sondern auch gesund sind.
44 Produkte
Erdbeer-Rhabarber Proteincreme
- 30 min
- einfach
Zwei saisonale Highlights für mich sind aktuell Erdbeeren und Rhabarber. Egal ob pur, als Saft, mit Schokolade überzogen oder in einem Dessert verarbeitet – Erdbeeren gehören wie auch Rhabarber zum Sommer wie die Sonne am Himmel. Die Erdbeere als Frucht und der Rhabarber, botanisch gesehen als Gemüse, schmecken und sehen nicht nur super aus, sondern bringen auch noch viele tolle Inhaltsstoffe mit. Einfach wahre Alleskönner. Somit passen die roten Kraftpakete auch perfekt in eine zuckerfreie, proteinreiche Creme. Egal ob als Frühstück, Nachspeise oder Zwischensnack am Nachmittag, mit dieser Creme liegt man zu jeder Tageszeit richtig. Und so geht’s:
Vanillecrème – ein kalorienarmes Dessert
- 22 min
- einfach
Grundsätzlich sind Desserts unabhängig vom Energiegehalt nicht einfach gut oder schlecht. Schließlich wollen nicht alle Menschen Gewicht verlieren, manche möchten auch zunehmen oder einfach das Gewicht halten. Wie im Podcast mit den gesunden Tipps für Naschkatzen erwähnt, hier ein Beispielrezept für eine Crème, die süße Herzen höher schlagen lässt. Für noch mehr gesunde und süße Ideen, hör gerne direkt in die Podcast-Folge mit Felix & Maximiliane: Wann kann ein Dessert im Menü auch gesund sein? Als Faustregel kann man sagen, dass Desserts eher gesund sind, wenn sie weniger oder nicht viel mehr als 150 kcal pro 100 g liefern. Dabei ist es schön, wenn der Nachtisch auch noch eine Portion Eiweiß mitbringt und / oder Nahrungsfasern von Obst oder Gemüse. Dabei geht es sowohl um die Nährstoff- als auch um die Energiedichte. Zum Verständnis: Energiedicht ist ein Lebensmittel, wenn es viele Kalorien pro 100 g liefert. Das Lebensmittel, welches von Natur aus die höchste Energiedichte hat, ist die Macadamianuss mit ca. 700 kcal pro 100 g. Mehr Energie liefern nur noch reine Fette und Öle. Nährstoffdicht ist ein Lebensmittel, wenn es pro aufgenommene Kalorie auch möglichst viele essenzielle Nährstoffe und nicht nur Energie liefert. Das Lebensmittel mit der höchsten Nährstoffdichte ist frisch entsaftetes Weizengras. Das ist zwar super nährstoffdicht, aber nicht mal annähernd so lecker wie eine Macadamianuss 😉. Die meisten Snacks, Schokoriegel oder Schokolade liegen so um die ca. 500 kcal pro 100 g. Süßigkeiten, die nur Zucker und kaum Fett enthalten, liegen so um die ca. 350 kcal pro 100 g. Außerdem sei auch erwähnt, dass Nüsse und Trockenobst sicher besser sind als Schokoriegel und Fruchtgummis, aber auch das sind beide sehr potente Energielieferanten, wie Du am Beispiel mit der Macadamia ja sicher auch schon gemerkt hast. Das heißt entweder 150 g Crème als Dessert am Tisch (ca. 230 kcal) oder ca. 40 g Schokolade zwischendurch oder ca. 30 g Macadamia. Fragst Du Dich jetzt auch, warum Du Dir das Dessert am Tisch so oft verkniffen hast und dann nur etwas Schokolade und ein paar Nüsse gegessen hast? Wichtig bei der Übung mit dem gesunden Naschen ist die Botschaft, dass Süßigkeiten in Ordnung sind. Es kommt auf die Energiedichte und die Abwechslung an. Gerade mit Kindern ist besser, etwas Süßes gemeinsam am Tisch zu genießen als es zu verbieten und damit die «Heimlichkeit und das Verbotene» zu fördern. Spätestens sobald die Kinder etwas Taschengeld bekommen, funktioniert das eh nicht mehr. Beispiel für eine Woche Dessert im Menüplan Tag 1 Eine Portion Crème auf Milch, Quark oder Joghurtbasis Tag 2 Eine Portion frischer Fruchtsalat Tag 3 Eine kleine Portion Kuchen, z. B. Rüblikuchen (so bekommst Du mehr Gemüse und Nüsse ab). Tag 4 Eine Portion Fruchtgrütze mit Vanillesoße Tag 5 Eine Flan (z. B. Caramelköpfli, liefert durch Milch und Ei zusätzlich Protein). Tag 6 Ein Stück frisches saisonales Obst Tag 7 Ein Stück Sonntagstorte oder Kuchen, z. B. Käsekuchen oder ein Kuchen mit Obstbelag (Einmal die Woche hat auch das seinen Platz). Wie Du siehst, ist das Gerüst einfach, aber gut zu variieren. Bei Festen oder Feiertagen wandern die «Highlights» mal ein paar Tage oder es gibt an mehreren Tagen mal etwas Unvernünftigeres. Selbstverständlich sind Torten beliebter als frisches Obst, aber auch hier wird sich zeigen, was bei Dir lieber gegessen wird. Aber nun auf zum Rezept! 🙂
Bread & Butter Pudding – Dessert oder süßes Abendessen
- 1 h 15 min
In Anbetracht der verwendeten simplen Zutaten ist dieses Rezept eine der überraschendsten Entdeckungen der letzten Jahre. Es ist ein sehr leckeres Gericht, das Du als süßes Abendessen oder als Dessert in ein Menü einbinden kannst. Woher habe ich das Rezept? Das Rezept stammt noch aus meiner Zeit im höchst gelegenem Gourmetrestaurant Europas, der Corviglia in St. Moritz. Dort arbeitete ich einen Winter lang auf 2486 m ü. d. M. in der Patisserie, wo wir die Gäste aus aller Welt direkt an einem Buffet nach Wunsch bedienten. Natürlich bereiteten wir dort auch alle verkauften Produkte frisch zu. Unter anderem auch dieses simple und leckere Rezept. Abgesehen davon, dass es super schmeckt, ist es leicht verdaulich und eignet sich auch als süßes Abendessen.
Azteken Kakao – Rezept für gesunde heiße Schokolade
- 6 min
- einfach
Dieses Azteken Kakao Rezept ist für alle, die gerne etwas heißes Schokoladiges trinken möchten, aber ohne den ganzen Zucker (und die Milch) eines heißen “Kakaos”, wie wir ihn normal kennen, auskommen möchten. Dieses Rezept basiert auf einem überlieferten Rezept von den Ureinwohnern Mittelamerikas, den Mayas und Azteken und beschreibt, wie Kakao ursprünglich – über Jahrtausende hinweg – genossen wurde. Kakao auf gesund gemacht Roher Kakao in Bio-Qualität ist ein wahres Superfood und voller wichtiger Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium. Darüber hinaus ist Kakao eines der Lebensmittel mit den meisten Antioxidantien – weltweit! Doch sobald Kakao mit Milch und Zucker in Kontakt kommt (wie es bei üblicher Schokolade der Fall ist), maskieren Zucker und Eiweiße in der Milch die Polyphenole im Kakao – die meisten Gesundheitseffekte verfliegen. Dieses Rezept kommt ohne Milch und Zucker aus und bietet Dir mit weiteren gesunden Inhaltsstoffen wie Zimt, Nelken, Chili, Vanille, Ingwer und Honig (oder Stevia) ein wahres Füllhorn an Antioxidantien. Man kann bei diesem Rezept getrost von einem gesunden Kakao-Getränk sprechen, das die Lust nach etwas Schokoladigem befriedigt, lecker schmeckt und darüber hinaus sehr gesund ist. Azteken Kakao – Ein uraltes Rezept Für die Ureinwohner Mittelamerikas war Kakao eine heilige Pflanze, die Bohnen waren lediglich kirchlichen und staatlichen Oberhäuptern und Kriegern vorbehalten. Krieger hatten auf ihren Märschen immer einen Leinenbeutel um die Hüfte gebunden, mit Kakaobohnen darin. Schon damals war bekannt, dass roher Kakao* Kraft gibt – er enthält wichtige Nährstoffe und versorgt mit gesunden Fetten, Proteinen, Ballaststoffen und ein paar Kohlenhydraten den Körper mit nachhaltiger Energie. Das heutige Rezept entspricht in etwa dem, wie Kakao getrunken wurde – es war dafür bekannt, Kraft zu spenden und wurde jungen Paaren gebraut, um die Libido zu erhöhen. Moderne wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Rohkakao tatsächlich das Testosteron steigern kann und beim Abnehmen (s. schnell abnehmen) hilft. Die Spanier brachten die Kakaobohnen mit nach Europa und tranken es mit heißem Wasser … doch es schmeckte den verwöhnten Europäern nicht. Erst, als man das Kakaopulver entölte, mit Milchpulver und Zucker mischte und es in rechteckige Formen presste, schmeckte es den Leuten. Natürlich ist das lecker, aber die gesundheitlichen Vorteile von Kakao sind so leider verloren gegangen. Rohes Kakaopulver – zurecht als Superfood gefeiert. Schmeckt das denn ohne Milch und Zucker? Zugegeben, es ist ungewohnt. Es schmeckt anders als gewohnte heiße Schokolade. Wässriger, weniger süß, ein wenig bitter. Genau genommen ist es auch etwas ganz anderes, einzige Übereinstimmung ist wahrscheinlich der Kakao. Wenn Du ein wenig geduldig bist und das Rezept so abänderst, dass es Dir schmeckt, ist es durchaus ein leckeres und sehr befriedigendes Getränk – ohne viel Zucker und unnötig Kalorien. PS: Das ursprüngliche Rezept kommt ohne Ingwer und Koriander aus – wahrscheinlich bestand es nur aus Salz, Pfeffer, Kakao und Chili. Ein paar Gewürze, die es zusätzlich aufpeppen, kann jedoch nicht schaden, oder? 🙂 Wenn Du ein paar Kalorien hinzufügen möchtest, empfehle ich Kokosöl oder MCT-Öl und guten Bio-Honig. Bist Du bereit für etwas Neues?
Haferflockentiramisu – eine gesunde Variante des italienischen Klassikers
- 2 h
- einfach
Haferflockentiramisu? Also Tiramisu aus Haferflocken? Oder man könnte auch sagen Tiramisu-Overnight-Oats. Klingt erst Mal etwas eigenartig. Und um ehrlich zu sein, bis auf Espresso und Mascarpone hat es mit dem Original auch nicht viel zu tun. Allerdings ist es eine leckere und vor allem deutlich gesündere Alternative zu dem italienischen Klassiker und ich kann Dir nur von Herzen empfehlen, diesem Rezept eine Chance zu geben, Du wirst überrascht sein. Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag unserer Leserin und Freundin Daniela Eder. Vielen Dank an der Stelle an Daniela und viel Spaß beim Lesen 🙂 Mein Name ist Daniela, ich bin zertifizierte Ernährungs- und Nährstoffberaterin und ich liebe Lebensmittel. Voller Begeisterung freue ich mich wie ein kleines Kind über die wöchentliche Lieferung meiner Gemüsekiste, kein Rezept ist bei mir vor Anpassungen oder Variationen sicher und ich kann mich stundenlang in Kleinstarbeit in die Entwicklung neuer Rezepte vertiefen. Es begeistert mich, wie viel Gutes im Alltäglichen steckt und was Ernährung durch die richtige Auswahl und Zubereitung mit und für unseren Körper alles bewirken kann. Meine Geschichte mit Hafer und warum ich ihn liebe Auch ich bin schon seit Jahren großer Fan von Hafer, er ist mein absolutes Lieblingsgetreide und ein wahrer Alleskönner. Egal ob ganze Körner, Hafermehl oder Haferflocken, es lassen sich so viele tolle Kreationen damit zaubern. Zudem ist er gut verträglich und wirkt in Studien sogar anti-entzündlich. Hafer wird meist von Leuten mit „Gluten-Antiköpern“ und „klassischer“ Zöliakie gut vertragen, denn er enthält nur einen niedrigen Anteil an Klebeeiweißen (ca. 5,5g/100g) und auch nur Avenin und Avenalin. Dabei handelt es sich zwar ebenso um Formen von Gluten, aber eben nicht um Gliadin oder Glutenin, um die es meistens geht, wenn wir von einer Gluten-Intoleranz sprechen. Den größten Mehrwert, also die beste Sättigung und den höchsten Nährstoffgehalt bietet uns Hafer, wie jedes Lebensmittel, wenn er möglichst unverarbeitet ist. Daher empfehle ich auch ganze Körner zu kaufen und nach Möglichkeit auch Haferflocken selbst herzustellen. Gerade industriell hergestellte Haferflocken werden im Produktionsprozess oft erhitzt und verlieren dabei viele wichtige Nährstoffe. Für die eigene Herstellung eigenen sich besonders Flockenquetschen. Diese gibt es als Handflocker oder Elektroflocker bereits ab ca. 150 € in guter Qualität zu kaufen. Wer noch mehr aus dem Hafer herausholen will, kann diesen auch Ansäuern oder Keimen lassen. Wir gaukeln der Pflanze somit vor, sie solle jetzt wachsen und der Samen aktiviert nicht nur alle verfügbaren Nährstoffreserven, sondern deaktiviert auch den Schutz vor Fressfeinden und baut dadurch die sogenannten Antinährstoffe ab. Somit kann sich die Verträglichkeit sowie die Verfügbarkeit der Nährstoffe verbessern. Fertig gekeimten Hafer bzw. gekeimte Haferflocken gibt es auch immer häufiger online oder im gut sortierten Biomarkt zu kaufen.
Haferflockenmuffins – glutenfrei, vegan und einfach lecker
- 1 h 25 min
- einfach
Bist Du auf der Suche nach einem leckeren Rezept mit Haferflocken, das groß und klein begeistert? Dann bist Du hier genau richtig. Noch einfacher und fruchtiger geht es nicht, denn bei diesem Rezept bleibt der Backofen kalt. Das heutige No-bake-Rezept verdanken wir SEG-Leserin Tanja Vonnieda. Viel Spaß beim Ausprobieren und lass uns direkt loslegen. Fun Facts über Haferflocken Haferflocken sind nicht nur für Sportler eine leckere Ergänzung des Speiseplans. Sie sind auch dafür bekannt, den Cholesterin-Spiegel zu senken und die Konzentration zu steigern. Wenn das nicht zwei triftige Gründe sind, das heutige Rezept auszuprobieren. Noch mehr über Haferflocken erfährst Du hier.
Birnenkompott – frisches Obst in leckerem Sirup
- 30 min
Kompott ist heutzutage etwas geworden, das praktisch nur noch den industriell verarbeiteten Dosenfrüchten vorbehalten ist. Das ist schade, denn es muss nicht immer Rohkost sein. Kleine Warenkunde Birnen Birnenbäume können sehr alt werden und mittlerweile hat man erkannt, dass sie schützenswert sind. So kann man die Standorte von alten Birnenbäumen melden und sie werden kartiert. Jedes Jahr wird dann der schönste alte Birnenbaum prämiert. Hier ein Link zu einem Projekt in Franken https://lpv-mittelfranken.de/alte-birnen-in-franken.html. So prächtig kann eine reife Birne aussehen! Je nachdem kannst Du also auch Birnen sammeln gehen, wenn Du keinen eigenen Garten hast. Frag einfach mal bei Deinem Heimatort oder beim Besitzer des Grundstücks nach. Mancherorts werden die Bäume mit Bändern markiert, damit klar ist ob gesammelt werden darf oder nicht. Für alle die sich jetzt wundern und sagen: „Birnen, ja klar die wachsen am Baum.», denen sei gesagt, dass heute Obst meisten als sogenanntes «Spalierobst» angebaut wird. Die Bäume werden so angebaut, dass sie nicht allzu groß sind und die Äste an Rankhilfen geführt werden, damit optimal und schnell gepflückt werden kann. Außerdem liefern jüngere Bäume mehr Obst und der Wuchs der Früchte kann durch Wasser- und gezielte Nährstoffgabe bestmöglich beeinflusst werden. Du kannst einen Beitrag zum Erhalt von alten Obstbäumen leisten, indem Du z. B. Saft aus Streuobst oder Obst von «hochstämmigen» Bäumen kaust. So wunderschön sahen die Obstbäume in unserer alten Heimat in Muttenz aus!
Sablés – schnelle, einfache, gesündere Kekse
- 42 min
An alle Krümmelmonster unter euch: Hier ein Rezept für selbst gemachte einfache Kekse. Sablés sind eine Art Butterkekse, die ohne Zusatzstoffe mit wenigen Zutaten auskommen und trotzdem eine gute Haltbarkeit haben. Warum sind Sablés eine gute Alternative zu Keksen aus dem Supermarkt? Selbst gemachtes Gebäck ist oft eher aufwendig und hält sich nicht lange. Deshalb die Plätzchen im Supermarkt zu kaufen ist aber keine Alternative, da hier oft an guten Zutaten gespart wird. Aber wo kann der Hersteller sparen? Hersteller können hier z. B. beim Fett sparen. Es wird, wenn überhaupt, oft nur wenig Butter verwendet und das restliche nötige Fett wird z. B. durch Palm- oder Kokosfett oder andere zum Teil gehärtete Pflanzenfette ersetzt. Ganz günstig wird es mit Pflanzenfett und ein paar Tropfen Aroma für den Buttergeschmack. Gerne nimmt man hier «natürliches Aroma», das klingt viel naturnäher, sagt aber nur aus, dass es aus «natürlichen Stoffen» und nicht synthetisch gewonnen wird. Wir verwenden für unsere Kekse hingegen nur beste Weidebutter. Ausserdem kann der Hersteller bei den Eiern sparen. Für die Industrie gibt es sogenannte Industrieeier. Das sind Eier, die so nicht in den Handel gelangen würden. Die gibt es entweder pasteurisiert, tiefgekühlt oder sogar getrocknet. Wo die Eier herkommen, muss Dir der Hersteller nicht angeben, aber so viel sei gesagt, Käfighaltung ist nicht überall, auch nicht in der EU, verboten 😉. Wir verwenden für unsere Sablés nur beste frische Eier aus Bio-, Demeterhaltung oder vom Eiermann unseres Vertrauens. Nur für Krümmelmonster! Auch beim Mehl bleiben wir uns treu und verwenden am besten Mehl aus sinnvoll und nachhaltig angebautem Getreide aus unserer Region von einer regionalen Mühle. Wenn Du Dein Mehl im Supermarkt kaufst, muss Dir auch hier nicht bekannt gegeben werden, woher das Getreide für das Mehl kommt. Genauso wie bei den Keksen im Supermarkt. Abgesehen davon können diverse Zusatzstoffe und sogenannte «nicht Zusatzstoffe», welche drin aber nicht unter der Angebepflicht stehen, drin sein. Zusatzstoffe werden auch oft ausgeschrieben, so fühlt sich der Endverbraucher besser, als wenn E… drauf steht. «Nicht Zusatzstoffe» müssen nicht angeben werden, weil sie z. B. «nur» dazu da sind, dass der Teig nicht so an Maschinen klebt oder sich besser verarbeiten lässt, aber mehr zu diesem Thema an anderer Stelle, sonst bekommen wir heute «nichts mehr gebacken» 😊. Jetzt haben wir auch eine gute Grundlage, um darüber zu reden, ob die selbst gemachten Kekse wegen des verwendeten Mehls und des Zuckers denn auch wirklich gesund sind. Die Dosis macht das Gift – Sicher sind diese Kekse gesünder als vieles, was viele Menschen sonst so essen. Aber nun genug und auf zum Rezept!
Nuss-Müsli-Rezept im Paleo Stil
- 1 h 25 min
- einfach
Dieses Nuss-Müsli-Rezept rockt! Wenn Du nach einer köstlichen und süchtig machenden Option suchst, dann ist dieses Nuss-Müsli-Rezept genau das Richtige für Dich! In diesem Beitrag werde ich Dir zeigen, wie Du dieses leckere Nuss-Müsli zubereiten kannst, das Dich begeistern wird. Es ist eine wahre Geschmacksexplosion, die Dich den ganzen Tag über satt und zufrieden halten wird. Also schnapp Dir eine Schüssel und lass uns loslegen! Fakten über Nüsse Nüsse liefern gesunde Fette, hochwertiges Eiweiß und viele Vitamine. Eine Vielzahl von Studien belegt die gesundheitlichen Vorteile von Nüssen. Sie senken den Cholesterinspiegel, den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel. Daher haben Nüsse eine schützende Wirkung und tragen zur Vorbeugung von Krankheiten bei: Sie reduzieren das Krebssterberisiko um 18 Prozent. Darüber hinaus senken sie das Risiko von Herzerkrankungen um 24 Prozent und Schlaganfällen um 11 Prozent. Phytate – das Nuss-Müsli verträglicher machen Vorsicht vor Phytaten im Nuss-Müsli Nüsse haben jedoch einen kleinen Nachteil: Sie enthalten Phytate. Diese beeinträchtigen die Aufnahme von Nährstoffen aus den Lebensmitteln, die Du isst. Wenn Du zu viele phytatreiche Lebensmittel konsumierst, könntest Du einen Nährstoffmangel entwickeln, da die Aufnahme im Darm gestört ist. Phytate gehören daher zu den antinutritiven Stoffen. Sie beeinflussen die Aufnahme von Eisen, Zink und Calcium. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, solange Du drei Dinge beachtest: Vorher Einweichen: Wenn Du die Nüsse vorher in klarem Wasser für 4 – 8 Stunden einweichst, werden die meisten Antinährstoffe reduziert (im Rezept musst Du dann nur darauf achten, dass die Trocknung etwas länger dauert) Begrenze den Verzehr von Nüssen auf 20 – 30 Gramm pro Tag. Nüsse sollten nur in einer Mahlzeit oder als Snack konsumiert werden, um den Einfluss der Phytate auf diese Mahlzeit zu begrenzen. Wie immer gilt: Die Dosis macht das Gift. Das bedeutet, dass alles, was wir chronisch in großen Mengen konsumieren, auch negative Auswirkungen haben kann. Das gilt auch für Nüsse und unser Nuss-Müsli-Rezept. Variation für mehr Nährstoffvielfalt: Nüsse zeichnen sich durch ihr beeindruckendes Nährstoffprofil aus und sollten Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Jede Nusssorte hat unterschiedliche Eigenschaften und kann deinen Körper mit verschiedenen Mineralstoffen und Vitaminen bereichern. Am Ende kommt es natürlich auch auf den Geschmack an und welche Sorten Du bevorzugst. Daher ist es ein weiterer Tipp, die Nusssorten zu variieren: Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Paranüsse oder Pekannüsse haben unterschiedliche Nährstoffprofile. Mandeln und Cashews enthalten zum Beispiel viel Eiweiß, Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren und Paranüsse enthalten viel Selen. In unserem Nuss-Müsli nutzen wir die Vorteile verschiedener Nusssorten. Das Nuss-Müsli-Rezept Eines vorweg: Die Geheimzutat in diesem Rezept ist Kardamom. Es hat ein sehr interessantes Aroma und ist äußerst vielseitig. Bei unserer Reise vor etwa 5 Jahren nach Stockholm haben wir dieses Gewürz lieben gelernt, da die Schweden es in Gebäck und sogar in Kaffee geben. Daher finde ich es perfekt für das Nuss-Müsli. Kardamom hat positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und fördert die Darmgesundheit. Außerdem wirkt es antibakteriell und trägt besonders zur Zahngesundheit bei. Das Nuss-Müsli-Rezept funktioniert zwar auch ohne Kardamom, aber für mich gehört es unbedingt dazu, da es dem Nuss-Müsli eine interessante Geschmacksnote verleiht. Eine weitere gesunde Zutat ist Zimt.
Erdbeerkonfitüre – mehr als süße Früchtchen!
- 25 min
- einfach
Die Erdbeerzeit ist im Anmarsch! Ich liebe diese kleinen roten Früchtchen in allen Formen und Varianten. Auch alte Sorten begeistern mich. Bald spreche ich mit Maxi Auerswald in unserem SEG-Podcast über Marmelade. Da passt das heutige Rezept natürlich perfekt dazu. Denn heute wagen wir eine Konfitüre ohne Geliermittel! Passend zum Thema haben wir eine spannende Episode in unserem Podcast aufgenommen – hör sie Dir hier an: Begriffsdefinition Wenn man die EU-Richtlinien genau befolgt, dürfen nur Fruchtaufstriche aus Zitrusfrüchten als Marmelade verkauft werden, alle anderen Früchte müssen als Konfitüre bezeichnet werden. Das hat sich in der Umgangssprache allerdings nicht wirklich durchgesetzt. Hier versteht man unter Marmelade oftmals den Aufstrich mit fein zerkleinerten Früchten, während die Konfitüre auch ganze oder grob zerteilte Früchte enthält. Möglich ist auch, dass Marmelade und Konfitüre schlicht und einfach als Synonyme verwendet werden. Süße Früchtchen! Warenkunde – mehr über das rote Früchtchen Erdbeeren waren schon bei den alten Römern bekannt. Sie gehören zur Gattung “Fragaria” der Rosengewächse (lat. “Rosaceae”) und sind sogenannte Scheinfrüchte. Darunter versteht man das Phänomen, wenn bei der Fruchtbildung nicht ausschließlich die Fruchtknoten beteiligt sind. Die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind die kleinen gelben Kerne auf der Oberfläche. Übrigens: Vielleicht wundern sich heute einige, dass es ein Rezept mit Zucker als Hauptbestandteil auf SEG geschafft hat. Wie wir an unseren Leser-Fragen feststellen, gibt es liebgewonnene Essgewohnheiten – wie das Marmeladenbrot -, auf das nur wenige verzichten wollen. Für diese Fälle sehen wir Häufigkeit (z. B. nur am Wochenende) und Qualität (Sauerteigbrot statt Toast und hochwertige Marmelade statt Billigprodukt aus dem Discounter) sowie Menge als Faktoren, die dabei helfen, einen machbaren Mittelweg zu finden. Daraus wird was Leckeres!
Rote Grütze – ein nordischer Dessertklassiker
- 50 min
- einfach
Heute schauen wir uns einmal die Zubereitung einer roten Grütze an. Wir wandeln den Klassiker etwas ab: weniger Zucker – aber nicht weniger Genuss. Übrig bleibt ein figurfreundliches und nährstoffdichtes Dessert! Grütze habe ich persönlich schon lange nicht mehr gekocht. Erst ein Gespräch über landestypische Nachspeisen mit einer Skandinavierin hat mich wieder darauf gebracht. Sie erzählte mir von einer Fruchtsuppe, die mich an Grützerezepte aus der Kindheit erinnerten. Rote Grütze – Was ist das? Rote Grütze ist ein Dessert bestehend aus roten Früchten, z. B. Beeren und Kirschen. Es kommt aus der deutschen und skandinavischen Küche. Das Wort „Grütze“ entstammt dem Altdeutschen Wort „gruzzi“ für grobgemahlen – es bezieht sich also darauf, dass das Gericht mit Stärke abgebunden wird. Wie Du als treuer Leser von schnelleinfachgesund ja sicher schon weißt, enthalten rote Früchte oder rotes Gemüse sehr viele Antioxidantioxidantien und können sehr wertvoll für eine nährstoffdichte Ernährung sein. Mehr darüber findest Du zum Lesen hier oder in der Podcastfolge Nummer 222.
Gesunder Tassenkuchen mit nur 5 Zutaten (glutenfrei, zuckerfrei)
Kennst Du das auch? Du hast Appetit auf etwas Süßes, aber es soll gesund sein und schnell zubereitet? Ich verrate Dir mein Lieblingsrezept für diese Situation – ein gesunder Tassenkuchen. Das folgende Rezept ist nährstoffreich, glutenfrei, zuckerfrei und eignet sich daher auch super als gesundes Frühstück. Mit nur 5 Zutaten ist dieses Gericht in nur 5 – 7 Minuten fertig und gelingt immer. Neben dem klassischen Rezept, erkläre ich Dir weshalb dieses Rezept gesund ist und gebe Dir vielfältige Variationsmöglichkeiten, die den Tassenkuchen zu Deinem individuellen Genussmoment machen. Bereit? Was macht dieses Rezept gesund? Dieses Gesunder Tassenkuchen Rezept ist vollgepackt mit folgenden Nährstoffen: Ballaststoffe: Haferflocken sind reich an Ballaststoffen (Beta-Glukane), die dabei helfen, die Verdauung zu unterstützen und den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Eiweiß: Das Rezept enthält ein Ei, eine gute Quelle für hochwertiges Protein. Protein ist wichtig für den Körper, da es bei der Reparatur und dem Wachstum von Zellen, Muskeln und Geweben beteiligt ist. Vitamine und Mineralien: Die Banane im Rezept enthält Vitamine wie Vitamin C und B6 sowie Mineralien wie Kalium und Magnesium, die für eine Vielzahl von Körperfunktionen wichtig sind. Mit den zusätzlichen Toppings kannst Du die Vitalstoffdichte noch erhöhen. Dieses Rezept ist damit eine gute Option für ein gesundes und nährstoffreiches Frühstück oder einen leckeren Snack zwischendurch. Genug der Vorrede, legen wir los.
Popcorn – das perfekte Rezept für euren Filmeabend
- 20 min
- einfach
Ob im Kino oder zu Hause: Popcorn ist der klassische Snack zum Film. Es hat aber einen schlechten Ruf. Mit diesem Rezept kannst Du diesen Snack mit einfachen Mitteln auch schnell, einfach und etwas gesünder selbst herstellen. Auf Mikrowellen und Popcornmaschinen können wir dabei getrost verzichten. Kleine Warenkunde Mais Mais zählt zur Familie der Gräser (Gramineae). Für die Ernährung geeignet ist der sogenannte Zucker- oder Gemüsemais (bot.: Zea mays convar. saccharata). Die englische Bezeichnung «sweet corn» und die französische Bezeichnung «mais sucré» spiegeln das sprachlich schon etwas besser wider. Den möchte man gleich pflücken 🙂 Im Gegensatz zu dem aus Mexiko stammenden und seit Jahrtausenden als Futterpflanze verwendetem Mais gibt es unseren als Gemüse zu verwendeten Zuckermais erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Er unterscheidet sich dadurch, dass er früher reif ist, die Kolben kleiner sind und die Körner zart und süß schmecken. Beim Mais ist der Erntezeitpunkt besonders wichtig, da bei älterem oder zu spät geerntetem Mais der Zucker in Stärke umgewandelt wird. So werden die Maiskolben «pappig», verlieren schnell an Süße und die Körner schrumpfen. Das ist auch bei der Lagerung von frischem Mais wichtig. Er sollte bei Temperaturen unter 5 °C gelagert und möglichst rasch verbraucht werden. Denn schon ab dieser Temperatur verliert der Mais innerhalb weniger Stunden die Hälfte seines Zuckergehaltes. Wer gute Qualität möchte, sollte deshalb nur gut gekühlte Ware kaufen. In Deutschland wurde Mais erst nach dem Zweiten Weltkrieg bekannt. Das Hauptanbauland sind die USA, aber auch im gemässigtem Klima Europas wird er kultiviert. Da er lebensmitteltechnisch und chemisch sehr vielseitig zu verwenden ist und wegen der Subventionspolitik mancher Länder steigt seine Anbaufläche stetig. So fördert die USA den Anbau auf riesigen Flächen, überwiegend in Monokultur; der Bauer, welcher mehr Fläche mit Mais bepflanzt, erhält anteilig auch noch höhere Subventionen (Quelle: «Food, Inc.» 2008). Mais, Mais, Mais Mais ist einjährig und wird bis zu 2,50 m hoch. Bekannt sind rund 300 – überwiegend amerikanische – Zuckermaissorten. Am weitesten verbreitet sind besonders zuckerreiche Züchtungen, wie z. B. «Early Extra Sweet», «Tasty Sweet» und «Florida Stay Sweet». Manche Sorten eignen sich gut zum Anbau von «Minimais» der maximal 10 cm langen, weißlichen Kölbchen, welche vor allem für Essiggemüse (Mixed Pickles) verwendet werden. Mais lässt sich in der Küche äussert vielseitig verwenden und es gibt diverse alte Sorten zu entdecken – von der Maissuppe, über Popcorn bis hin zu mexikanischen Tortillas oder Polenta. Auszüge aus Mais finden sich heute in diversen Produkten, auch da, wo Du es vielleicht nicht erwartest. Hättest Du z. B. gewusst, dass Mais in Batterien verwendet wird? Inhaltlich hat Mais sehr viel zu bieten. Seine Hauptinhaltsstoffe sind Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Kalzium, Kalium, Eisen, Vitamin A, Vitamin B1, B2, B6 und Vitamin C. Sein Nährwert beträgt frisch ca. 86 kcal pro 100 g und ca. 350 kcal pro 100 g, wenn er getrocknet wurde. Getrocknet hält er sich besser und ist auch, zum Glück, nicht mehr ganz so empfindlich 😉. Geschmacklich macht es aber schon einen deutlichen Unterschied. Gewisse Zubereitungen funktionieren aber nur mit dem getrockneten Mais, wie unser heutiges Snack-Rezept. Auf geht’s! Wie kannst Du das Popcorn variieren? „Normales“ Popcorn ist Dir zu langweilig? Du kannst bei Popcorn gut mit anderen Gewürzen experimentieren. Probiere es doch salzig, mit etwas Currymischung, Rosmarin oder etwas Knoblauchöl. Oder süß mit etwas Zimt, Vanille oder Tonkabohne. Ein buntes Geploppe wünschen Dir Felix & Caroline
Crème Caramel – ein proteinreicher Klassiker
- 1 h 20 min
- mittel
Crème Caramel oder Caramelköpfli (wie die Schweizer sagen) ist eine Variation des Flans, der weltweit in süßen und salzigen Variationen bekannt ist. Heute wird dieser Klassiker der Küche leider immer häufiger mit Instantpulver zubereitet und hat so meistens geschmacklich wie auch inhaltlich nichts mehr mit dem Original gemein. Der Mehraufwand des Pochierens im Ofen (ein Garverfahren) und die Verwendung von besten Eiern lohnt sich auf jeden Fall. Wir schauen heute einmal zusammen an, wie Du das ohne Pulver hinkriegst! Crème Caramel – das Caramelköpfli Das Caramelköpli ist in der Schweiz eines «Der Desserts» und es wird auch heute noch in vielen Restaurants angeboten. Mit etwas frisch geschlagener Sahne ist ein richtiger Karamellflan für mich eines der leckersten und einfachsten Desserts, die es gibt. Er ist von Haus aus glutenfrei und besteht aus Milch, Eiern und Zucker. Eine laktosefreie und zuckerreduzierte Zubereitung ist mit wenigen Kniffen, die wir uns noch gemeinsam anschauen, einfach möglich :-). Und wer möchte, kann auch ohne Milch arbeiten. Einer meiner Mentoren hat immer gesagt: «Wer einmal die Spitze des Eisbergs genossen hat, der möchte nicht mehr zurück.» Und so ist es auch bei diesem einfachen, traditionsreichen Rezept: Wer einmal das Original gekostet hat, der erkennt die «Fälschung» und weiß, was er verpasst. Kleiner Sidekick zum Thema Binden mit Eiern, heutzutage wird auch in der Spitzengastronomie wieder häufiger mit Ei gebunden. Dazu werden die eihaltigen Massen vakuumiert und bei niedrigen Temperaturen im Wasserbad Sous-vide gegart, wodurch das Ei der Masse eine gelartige Bindung verleiht, die kaum mit anderen Stoffen zu kopieren ist.
Ein bärenstarker Biskuit für deine Beerentorte
- 50 min
Bestaunst Du auch die Torten in der Bäckerei oder träumst Du davon, trotz gesundem Ernährungsplan mal wieder ein Stück Torte zu genießen? Dann bist Du hier richtig. Die nächste Torte wird nämlich selbst gebacken! Dafür musst Du weder Profi sein, noch Unmengen an Backerfahrung haben. Gemeinsam schaffen wir das! 🙂 Heute verändern wir ein einfaches Biskuitrezept und reduzieren so raffinierten Zucker und Mehl, ohne zu weit vom Original abzuweichen. Gleichzeitig kommen wir ohne Konservierungs- und Hilfsstoffe, künstliche Aromen und gehärtete Fette aus und brauchen nur wenige Zutaten. Ein einfacher Biskuit – für die Früchte des Sommers und den nächsten Geburtstag Als Basisrezeptur nehmen wir heute eine sogenannte «Wiener Masse». Das ist eine Biskuitmasse, bei der Eier und Zucker zuerst warm und anschließend kalt geschlagen werden, um ein luftiges Gebäck zu erhalten. Im Anschluss daran wird Mehl, Stärke und flüssige Butter vorsichtig untergehoben und das Ganze gebacken. Das Rezept ist sehr einfach und wer weiß, worauf er achten muss, erhält so schnell saftige Biskuitböden, die sich mit dem richtigen Know-how problemlos ein paar Monate im Tiefkühler lagern und dann schnell fertigstellen lassen. Es kann sich also auch lohnen ein paar Böden auf Vorrat zu backen und so den Zucker-, Fett- und Fruchtgehalt der eigenen Sonntagstorte einmal bewusst selbst zu steuern, ohne direkt nur Verzicht üben zu müssen. Also auf zum Rezept!
Himbeermousse – schneller und gesunder Nachtisch?
- einfach
Das Süße, also die Geschmacksrichtung, ist das Einzige, welchem in einer klassischen Menüfolge ein eigener Gang gewidmet wurde. In einem mehrgängigen Menü macht ein kleines Dessert den meisten Essern eine Freude. Toll ist natürlich, wenn der Nachtisch nicht nur gut schmeckt, sondern auch einen Beitrag zu einer guten Ernährung leistet. Ein Hoch auf die Früchte des Sommers und ein paar Worte zum Rezept Der Sommer ist eine tolle Jahreszeit und Du kannst so richtig aus dem Vollen schöpfen, wenn Du Dich saisonal ernährst. Als Beispielrezept für eine einfache Fruchtmousse habe ich heute die Himbeere ausgewählt, da «Krebszellen keine Himbeeren mögen», wie der Titel eines gleichnamigen Buches postuliert und sie auch einfach sehr lecker sind. Das Rezept ist sehr einfach und ich habe es während meiner Lehrzeit zum Konditor & Confiseur sehr häufig in verschiedenen Formen und Varianten hergestellt. Putzig oder eher zum Verputzen? 🙂 Generell funktioniert das Rezept mit diversen «saftigen» Früchten, wie zum Beispiel Erdbeeren, Brombeeren, Zwetschgen, Kirschen, Aprikosen und anderen. Bei manchen Obstsorten oder wenn die Qualität der Ware nicht so gut ist, empfehle ich Dir, die Früchte vorher einmal mit etwas Zucker und wenig Flüssigkeit kurz aufzukochen. So kannst Du auch einfach den Geschmack durch die Beigabe von Gewürzen oder aromatisch passenden Flüssigkeiten nach Deinen Wünschen verändern. Ansonsten kannst Du die Früchte einfach mit etwas Zucker (bis zu 10 % oder weniger) mixen und bei Früchten mit wenig Säure diese noch mit einem Spritzer Zitronensaft feintunen 😉. Als schlaue und vorausschauende Köchin oder Koch machst Du natürlich etwas mehr Fruchtpüree und hast so nicht nur schon eine Soße zu Deinem Dessert, sondern Du erhöhst gleichzeitig den Fruchtanteil. Dieses simple und schnelle Dessert ist für alle, die weder ein schlechtes Gewissen haben noch auf den Nachtisch verzichten möchten. Also auf zum Rezept! Frische Früchte, Tiefkühlware oder vielleicht doch aus dem Wald? Das Tolle ist: Dieses Grundrezept funktioniert mit allen Varianten. Wer keinen Garten hat, kann die Preise vergleichen und nach Gusto entscheiden. Gerade bei hochpreisigen Beeren kann man gut auf TK-Ware ausweichen. Beeren und Früchte aus dem Wald solltest Du gut waschen und sicherlich einmal aufkochen, ansonsten gibt es das Risiko eines Fuchsbandwurms. Die Varianten mit frischen Beeren oder TK-Beeren findest Du unten. 🙂
Dolce fa niente – Panna Cotta mit weniger Fett und Zucker
- 20 min
- einfach
Panna Cotta ist der Dessert-Klassiker aus Italien und heißt übersetzt «gekochte Sahne», denn das war es ursprünglich auch einmal. Heute bereiten wir diesen Klassiker einmal etwas fettärmer und mit weniger oder komplett ohne Zucker zu. Also alle echten italienischen Nonnas bitte jetzt aufhören zu lesen, es würde euch das Herz brechen 😉. Panna Cotta – der Klassiker Panna Cotta wurde ursprünglich aus einreduzierter Sahne hergestellt. Mit der Zeit kamen dann noch etwas Gelatine und Vanille oder Zitrone dazu. Durch die Zugabe von Gelatine wurde die Panna Cotta schon etwas fettärmer, da sie nicht mehr nur aufgrund des kalten Milchfettes zusammengehalten wurde. Gelatine hatte die letzten Jahre vielerorts einen schlechten Ruf (vor allem in vielen bunten Zuckerwaren), aber wir bei SchnellEinfachGesund schätzen kollagene Eiweiße (reich an Glycin und Glutamin) sehr und man schmeckt es nicht. Gelatine muss nicht zwangsläufig vom Schwein sein, es gibt sie auch in Halal-Qualität vom Rind. Agar-Agar oder andere pflanzliche Bindemittel können auch verwendet werden, aber die Bindung der Stärke unterscheidet sich minimal von dem Schmelz der Gelatine. Wie kannst Du das Rezept variieren? Die Panna Cotta schmeckt sehr lecker zusammen mit frischen Beeren oder Fruchtpürees wie Himbeere, Brombeere, Erdbeere, Mango serviert oder leicht mit Stärke abgebundenen Fruchtgrützen. Lecker! Du kannst andere Milchprodukte verwenden, wie z. B. Buttermilch und Mascarpone. Die Panna Cotta kann auch mit geröstetem Sesam, Tonkabohnen, Zitronenschale, Orangenschale oder Zimt gewürzt werden. Zu der Variante mit Sesam passen sehr gut Bananen, die mit Zucker bestreut und dann mit einem Bunsenbrenner auf einer feuerfesten Unterlage karamellisiert wurden. Viel Spaß beim Nachkochen und ein herzliches ciao Felix & Caroline
Wähe mit Mirabellen – Kuchen ohne zugesetzten Zucker
- 2 h 10 min
Wähe mit Früchten ist ein Schweizer Klassiker, bei dem jeden Fremden erklärt wird, dass es kein Kuchen, sondern eben eine Wähe ist. Heute schauen wir uns dieses Rezept einmal mit Mirabellen und einem süßen Guss an und Du wirst sehen, es muss nicht immer Innereien sein. Der geriebene Teig – ein vielseitiger Alleskönner Beim letzten Mal habe ich viel über das Bries geschrieben, nun möchte ich Euch den geriebenen Teig etwas vorstellen: Beim geriebenen Teig handelt es sich um ein sehr einfaches Rezept aus nur vier Zutaten, das geschmacklich sehr reizvoll ist und sich gut im Tiefkühler konservieren lässt. Das Geheimnis bei diesem Teig liegt darin, dass die Zutaten nicht komplett vermengt werden, sondern, anders als beim Blätterteig, in ungeordneten Schichten vorliegen. Dadurch wird der Teig beim Backen wunderbar, leicht blättrig und schmeckt toll nach Butter. Der Teig lässt sich gut vorbereiten und ausgerollt und bereits in Formen gelegt im Tiefkühler lagern. Soll es dann ein schnelles Abendessen, ein Sonntagskuchen, ein Pausenbrot oder ein Snack werden musst Du nur noch den Guss herstellen, den Boden belegen und das Ganze backen. Schön dabei ist, dass Deine «Faulheit» durch ein besseres Ergebnis belohnt wird, da der Teig schöner bäckt, wenn er gefroren in den Ofen kommt. Mirabellen – die Königin der Früchtchen? Mirabellen zählen zum Steinobst, das unter der Gattung Prunus zusammengefasst wird, welches wiederum den Rosengewächsen (Rosaceae) zugerechnet wird. Man vermutet, dass die europäischen Pflaumen (Prunus domestica), zu denen auch die Mirabellen gehören, aus Schlehen (Prunus spinosa) und Kirschpflaumen (Prunus cerasifera) entstanden sind. Bei Pflaumen und Zwetschgen ist es nicht immer möglich, eine scharfe Trennlinie zu ziehen, da die Übergänge fließend sind. Ein Merkmal ist die Form: Pflaumen sind etwas runder, Zwetschgen eher länglich. Bei Zwetschgen lässt sich der Stein einfacher lösen und Pflaumen verkochen schneller. Süsse kleine Früchtchen Mirabellen zu ernten ist sehr aufwendig, da sie einzeln am Ast wachsen, und die Saison ist kurz. Das macht die süßen kleinen Früchte schon im Einkauf teurer. Aufgrund ihrer Größe ist dann auch die Verarbeitung aufwendig, was den Preis nochmals etwas nach oben treibt. Das ist auch der Grund, weshalb es leider keine Tiefkühl-Mirabellen zu kaufen gibt. Nichtsdestotrotz haben die kleinen Früchtchen einen wunderbar süssen Geschmack! Sie eignen sich sehr gut für Marmelade oder eben für eine Fruchtwähe.
Rüblikuchen – Aus dem Kanton Aargau in der Schweiz hinaus in die Welt
- 1 h 5 min
- mittel
Bist Du auch eine kleine Naschkatze? Auf Süßes mag ich nicht ganz verzichten und suche deshalb immer gesunde Möglichkeiten, ohne schlechtes Gewissen einen guten Kuchen verputzen zu können. Kuchen und Gemüse schmeckt das? Ja! Und der praktische Nebeneffekt ist, dass Du und Deine Lieben so schnell, einfach und gesund mal eben über 20 % Gemüse in einem Stück Kuchen essen. Außerdem kannst Du das Rezept, das bereits arm an Gluten, Fett und Zucker ist (sowie frei von Kuhmilcheiweiß), leicht noch weiter auf Deine Ernährungsziele anpassen. Auch das Gemüse kannst Du einfach variieren. Wie erfährst Du in folgendem Rezept! Der Rüblikuchen – Ein Klassiker aus der Schweizer Konditorei Der Rüblikuchen -hochdeutsch Karottenkuchen- ist ein Klassiker der Schweizer Konditorei, der dem Aargau zugeschrieben wird, daher wird er auch oft «Aargauer Rüblikuchen» genannt. Dass man Gemüse auch süß zubereiten oder Kuchen damit backen kann, hat sich die letzten Jahre aber auch anderswo herumgesprochen. Beim Rüblikuchen gibt es Rezepte auf Basis einer Buttermasse, dabei wird erst Butter und Zucker schaumig geschlagen, Eigelb eingearbeitet, anschließend mit Eischnee gelockert und eine Mehl-Nuss-Mischung untergehoben. Das ist sehr lecker, aber es geht auch noch einfacher und etwas fettärmer. Weiter gibt es noch Rezepte auf Basis einer Art Biskuitmasse, welche ohne Butter und mit wenig Mehl auskommen. Diese Variante schauen wir uns heute gemeinsam an. Backe, backe Kuchen! Braucht es Zucker im Gebäck? Ein paar Worte über Zucker in Backwaren. Wieso wird hier Zucker verwendet und kann man ihn durch etwas anderes ersetzen? Zucker und seine küchentechnischen Eigenschaften – Warum Du Zucker, wenn Du an der gleichen Qualität interessiert bist, nicht einfach ersatzlos streichen kannst Das Süße ist die einzige Geschmacksrichtung, welcher ein ganzer Gang gewidmet wird: das Dessert. Zucker beeinflusst, genauso wie Salz, den aw – Wert, das steht für «activ water». Bei der Lebensmitteltechnik steht es vor allem für das Wasser, welches durch Zucker oder Salz gebunden wird und so den Mikroorganismen im Produkt nicht mehr zur Verfügung steht. Dabei geht es oft um die Haltbarkeit von Produkten. Außerdem beeinflusst Zucker die Strukturbildung und die Färbung von Gebäcken. Ein Eischnee ohne Zucker hat ohne weitere Zusätze niemals die gleiche Stabilität wie Eischnee mit mindestens einem Zuckeranteil von ca. 50 %. Folglich kann das Gebäck nicht das gleiche Volumen erreichen und wirkt kompakter oder sogar speckig. Bei einem Hefeteig beeinflusst Zucker die Aktivität der Hefe, die Porenbildung der Krume und die Färbung der Kruste. Beim Glacieren von Karotten zieht etwas Zucker mehr Wasser aus der Karotte heraus und es bleibt einfach gesagt, wenn Du alles richtig machst, mehr Karottengeschmack mit etwas mehr Süße übrig. Ich finde einen maßvollen Zuckerkonsum, am besten in Verbindung mit einer Eiweiß- und nahrungsfaserreichen Ernährung vertretbar und sehe den Einsatz von Zuckeraustauschstoffen kritisch. Achtung, damit meine ich sicher nicht, dass normale Cola besser ist als Cola ohne Zucker! Aber für die Qualität und die Haltbarkeit von traditionell hergestellten Speisen und Gebäck spielt Zucker eine sehr große Rolle, die nicht so einfach durch etwas ersetzt werden kann. Durch was kannst Du Zucker in Gebäcken ersetzen? Du kannst Zucker durch backfeste Zuckeraustauschstoffe wie z. B. Isomalt austauschen. Außerdem gibt es noch sogenannten Diabetikerzucker extra zum Backen. Diese werden dem Volumen von Zucker entsprechend abgemessen. Dazu musst Du einmal selbst auswiegen, wie viel das Volumen der Zuckermenge im Rezept in der gleichen Menge dieses Austauschstoffes wiegt und notieren, da diese Stoffe oft deutlich leichter als Zucker sind. Oft können zu viel dieser Stoffe abführend wirken oder es entstehen «komische» Beigeschmäcke, deshalb empfehle ich das wirklich nur Diabetikern.
Gesunde Brownies aus nur 3 Zutaten!
- 15 min
- einfach
Brownies sind einfach der Klassiker schlechthin. Besonders beliebt ist das amerikanische Original: Schokoladig, klebrig-süß und super saftig. Freunde von Martin nennen ihre Spezial-Brownies auch schlichtweg “Diabetes”. Denn was die weichen Schokoküchlein besonders lieben, ist der Blutzucker und Hüftgold. Mein und Dein Hüftgold. Und bei zu häufigem Verzehr eben … Diabetes, Übergewicht und andere ernährungsbedingte Krankheiten. Brownies aus nur 3 Zutaten? Du wirst Dich jetzt wahrscheinlich fragen, wie das denn funktionieren soll. Dann wirst Du umso überraschter sein! Brownies müssen keine mit Butter und Zucker überladene Sünde sein – nach diesen Küchlein musst Du Dich nicht schlecht fühlen. Erst recht nicht, wenn Du ein Chokoholic bist und auf die süßen Dinger nicht verzichten magst. Alles, was Du für 10 Mini-Brownies brauchst, sind eine Banane, ein Ei und ein Esslöffel Rohkakao – am besten in Bio Qualität*. Das war’s! Kakao Pulver Bio 250g | Edel-Kakaopulver der Criollo-Sorte mit feinstem Aroma | naturbelassen | vom Achterhof die Speise der Götter als hochwertiges Pulver rein pflanzlich (100 % Kakao Pulver) sorgfältig getrocknet und gemahlen eignet sich hervorragend für Müsli, Smoothie, Speisen und vieles mehr 7,49 EUR Bei Amazon kaufen* Diese einfachen Brownies sind nicht nur lecker, sondern auch super einfach und mit einer Vorbereitungszeit von drei bis maximal fünf Minuten schnell herzustellen! Noch dazu kommen sie ganz ohne weißen Haushaltszucker, Weizenmehl oder Milchprodukte aus – ganz im Gegenteil zu ihren amerikanischen Verwandten. Diese hier sind clean, nach Paleo-Prinzip, gluten- und zuckerfrei und low-carb – sie schlagen damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Warum am Wochenende nicht mal gesunde Brownies mit ein paar Erdbeeren auf den Tisch? So einfach und entspannt kann Backen sein! Wenn ich höre, wie meine Kommilitonen aus der Uni oder meine Arbeitskollegen auf der Arbeit allgemein über das Backen reden, muss ich schon manchmal schmunzeln. Sie reden von dem Stress, der sie befällt, wann immer sie um eine kleine Beisteuer – in Form von etwas Selbstgebackenem – für die nächste Grillparty oder den nächsten Geburtstag, gefragt werden. Dabei muss Backen weder kompliziert noch anstrengend sein – und das sollte es auch nicht. Bei diesem Rezept muss kein Teig „aufgehen“, keine Schaummasse minutenlang mit der Rührmaschine geschlagen werden, nur damit sie am Ende in sich zusammenfällt. Hier kann nichts einreißen, zerbrechen oder kaputtgehen. Die Muffins können höchstens zu weich werden, wenn sie nicht lange genug gebacken werden, sodass Du sie eventuell mühsamer aus der Form bekommst – falls Du eine aus Silikon benutzt. Mit ausgelegtem Muffin-Papier bist Du hier auf der sicheren Seite. Dieses Rezept eignet sich übrigens auch super, um Kinder mit in den (vielleicht ersten) Backprozess zu involvieren und Ihnen eine gesunde Ernährungsweise näherzubringen. Die Brownies haben eine saftige, weiche Konsistenz, die mit klassischem Schokokuchen nicht vergleichbar sind. Denn sie sind viel besser und saftiger! Du kannst sie gut für unterwegs einpacken, Deinen Freunden bei der nächsten Party präsentieren oder noch mit einem Sahnehäubchen aus Kokos (siehe Tipps am Rezeptende) und Kakaonibs verfeinern. Für dieses Rezept empfehlen wir Euch den Bio-Kakao vom Achterhof* Und jetzt: Viel Spaß beim Backen!





















