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Alpha-Liponsäure – Alles über das kraftvolle Antioxidans

von Martin Krowicki, M.A.
alpha-Liponsäure

Die Alpha-Liponsäure ist eines unserer stärksten Antioxidantien im Körper und ist entscheidend an der Gesunderhaltung unseres Körpers beteiligt.

Die vitaminähnliche Substanz (Vitaminoid) hat schützende Funktionen für unsere Zellen und wird vor allem dort gebraucht, wo Energie produziert wird: in den Mitochondrien. Dort dient sie als Motor in der Verwertung von Kohlenhydraten zu Energie.

Aufgrund seiner schützenden und regenerativen Funktionen hat sich alpha-Liponsäure bei Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Alzheimer Demenz und Multipler Sklerose als wirksam erwiesen. Präventiv zeigen sich große Potentiale als Anti-Aging-Mittel und zur Leistungssteigerung im Sport.

In diesem Artikel lernst Du die Vielseitigkeit von alpha-Liponsäure kennen. Wir zeigen Dir, wie das Vitaminoid wirkt, welche Funktionen es erfüllt und wie Du bestens damit versorgt bist.

Was ist Alpha-Liponsäure?

Die alpha-Liponsäure (α-Liponsäure, Thioctsäure, Abkürzung: LA) ist eine schwefelhaltige Fettsäure.

Als Coenzym spielt sie eine wichtige Rolle im mitochondrialen Stoffwechsel, indem sie die Verwertung von Kohlenhydraten zu Energie steuert. Hohe Konzentrationen von alpha-Liponsäure finden sich in Geweben mit hoher Mitochondrien-Dichte und intensivem Energiestoffwechsel, wie Leber, Herz und Muskulatur.

Als Bestandteil wichtiger Komplexe im Mitochondrium (Pyruvat-Dehydrogenase-Komplex und α-Ketoglutarat-Dehydrogenase-Komplex) ist sie Treiber der Glykolyse und des Citratzyklus und damit ein Schlüsselelement im Energiestoffwechsel.

Die natürliche Form wird chemisch als (R)-Liponsäure bezeichnet. Diese Information ist wichtig für Dich, falls Du alpha-Liponsäure supplementieren solltest. Supplemente mit R-alpha-Liponsäure weisen eine höhere Bioverfügbarkeit auf, da der Körper nur die R-Form verwerten kann.

Unser Körper kann die α-Liponsäure auch selbst synthetisieren (Reformatzki-Reaktion unter der Verwendung von Zink).

Schauen wir uns das hübsche Vitaminoid einmal näher an:

Alpha Liponsäure

α-Liponsäure als R-Form. Die beiden Schwefelatome sind in einer Ringstruktur verbunden. [1]

Eine Besonderheit von alpha-Liponsäure ist, dass sie gleichermaßen fett- und wasserlöslich ist (amphiphil). Diese Eigenschaft macht die Säure zu einem Allrounder-Antioxidans, da sie in jeder Zelle und Zellmembranen des Körpers wirksam werden kann. Damit ist es im Vergleich zu anderen Antioxidantien wie Vitamin C (wasserlöslich) oder Vitamin E (fettlöslich) deutlich flexibler. [2]

 

11 Wichtige Wirkungen von Alpha-Liponsäure

Nachdem Du die alpha-Liponsäure aus biochemischer Sicht etwas näher kennengelernt hast, wollen wir uns nun mit den praktischen Funktionen beschäftigen. Im folgenden Abschnitt findest Du elf besondere Wirkungen der alpha-Liponsäure.

 

Motor für die Mitochondrien

Zusammen mit Vitamin B1 (Thiamin) hat die α-Liponsäure eine Schrittmacherfunktion in unseren Mitochondrien und kontrolliert zwei wichtige Enzyme (Pyruvat-Dehydrogenase und alpha-Ketoglutarat-Dehydrogenase). Die beiden Co-Faktoren treiben die zelluläre Energiegewinnung aus Kohlenhydraten an und helfen dabei Glukose aus dem Blut in die Zellen zu transportieren, um daraus Energie in Form von ATP zu machen.

Mit einem Mangel an alpha-Liponsäure würdest Du demnach schnell an Energie und Leistungsfähigkeit einbüßen und es würde zu metabolischen Erkrankungen kommen.

 

Vielseitiges Antioxidans

Durch seine Löslichkeit in Fett und Wasser ist die alpha-Liponsäure ein universelles Antioxidans im Körper und kann in allen Zellen als Radikalfänger dienen.

Diese Funktion ist besonders wichtig, da wir durch verschiedene Umweltfaktoren oxidativem Stress ausgesetzt sind (UV-Strahlung, Umweltgifte, Stress, schlechte Ernährung, Medikamente). Die entstehenden freien Radikale (ROS, NOS) können durch alpha-Liponsäure neutralisiert werden – die Schwefelbrücke wird dabei oxidiert und das Molekül geöffnet.

Sie trägt also dazu bei, Deinen Körper vor Zellschäden zu bewahren, beugt altersbedingten Erkrankugnen vor und hält damit jung und gesund.

 

Antientzündliche Wirkung

Studien haben die antientzündlichen Eigenschaften von alpha-Liponsäure aufgedeckt. Über die Hemmung von TNF-alpha, einem Entzündungs-Botenstoff des Immunsystems, wird das Aktivierungspotential des NF-κB-Signalweges herabgesetzt (Hinweis: eine Aktivierung von NF-κB gilt als kritisch für die Entstehung von Entzündungen). [3,4]

Dies kann besonders hilfreich bei chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen sein, da die Regulation des Immunsystems verbessert wird.

 

Regeneriert andere Antioxidantien

Werden Antioxidantien als Radikalfänger wirksam, wird ihre Struktur dahingehend verändert, dass sie nicht weiter wirksam sind.

Auch hier kann alpha-Liponsäure eine fantastische Eigenschaft vorweisen: Die körpereigenen Regenerationsprozesse von Vitamin C, E, Coenzym Q10 und Glutathion können durch alpha-Liponsäure verbessert werden. Das Vitaminoid dient also dem Recycling von wertvollen und raren Mikronährstoffen. [5]

 

 

Hemmt die negative Wirkung von AGE’s

AGE’s (Advanced Glycation Endproducts) sind Risikofaktoren für den zellulären Alterungsprozess. Die Moleküle entstehen aus der Glykolierung von Proteinen, Lipiden und Nukleinsäuren AGE-Moleküle binden an spezielle Rezeptoren (RAGE) und lösen Entzündungsprozesse im Körper aus.

Darin zeigt sich, dass die Natur eigentlich beabsichtigt hatte, dass wir mal unser Essen scharf anbraten oder backen.

AGE’s stehen in Verbindung mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis oder Osteoporose.

Besonders reich an AGE‘s sind stark angebratene oder gebackene Speisen (Grillgut, Fleisch, Tofu, Brot, Pizza) sowie Wurst und Käse.

Studien zeigen, dass α-Liponsäure die toxische Wirkung der AGE’s abpuffern kann. Eine gute Synergie zeigt sich mit einer zusätzlichen Einnahme von Vitamin B1. [6]

Eine Aufnahme von AGE’s ist heutzutage wohl kaum mehr zu vermeiden. Daher kann es sich bei einer vermehrten Zufuhr (z.B. zu Grillfeiern) empfehlen, α-Liponsäure und Vitamin B1 zu ergänzen.

 

Stärkt Entgiftungsfunktion der Leber

In unserer Leber fallen zahlreiche Stoffwechselprozesse an, und viele Nebenprodukte werden gebildet. Durch einen hohen Energieumsatz werden freie Radikale gebildet, die durch alpha-Liponsäure abgefangen werden können.

Alpha-Liponsäure ist außerdem ein Metallchelator und hilft bei der Komplexierung und Ausleitung von Schwermetallen (Cadmium, Blei, Quecksilber) – auch im Gehirn gespeicherten Schwermetallen. [7,8] Daher ist die Liponsäure Teil von Schwermetall-Entgiftungs-Kuren – dies gehört jedoch in die Hände eines erfahrenen Therapeuten und sollte nicht in Eigenregie durchgeführt werden.

 

Kann die Ausdauer verbessern

Über die Schrittmacherfunktion in unseren Mitochondrien ist alpha-Liponsäure ein wichtiger Schlüssel in der Energiegewinnung.

Sportler haben einen höheren Verbrauch an Coenzymen wie Carnitin, alpha-Liponsäure und Coenzym Q10, weshalb eine zusätzliche Supplementierung die Leistungsfähigkeit unter Umständen verbessern kann. [6]

Eine interessante Studie hat außerdem gezeigt, dass Alpha-Liponsäure in Verbindung mit Training die Produktion von EPO (bekannt von Doping-Skandalen) verbessert. EPO sorgt dafür, dass mehr rote Blutkörperchen gebildet werden und damit mehr Sauerstoff zur Verfügung steht. [9]

 

Wirksam bei Diabetes

α-Liponsäure kann über viele Mechanismen bei Diabetes mellitus (Typ 2 Diabetes) und seinen negativen Begleiterscheinungen wirksam werden [10,11]:

  • Verbesserung Insulinstoffwechsel und Zuckerverwertung
  • Reduktion von Entzündungen und Auswirkungen von AGE’s
  • Unterstützung der Mitochondrien-Funktion
  • Schutz vor Nervenschäden in Beinen, Füßen und Augen (diabetische Neuropathien)
alpha-Liponsäure bei Diabetes

Alpha-Liponsäure kann auf vielen Wegen bei Diabetes helfen.

 

Schützt bei Alzheimer-Demenz

Auch in der Alzheimerforschung ist alpha-Liponsäure hoch gefragt und wird immer mehr in der Begleittherapie eingesetzt.

Positive Effekte zeigen sich über die Deckung des neuronalen Energiebedarfes (bessere Verfügbarkeit von Energieressourcen) sowie antioxidative und antientzündliche Effekte (wie oben beschrieben).

Durch eine Verbesserung der Synthese von Neurotransmittern ergeben sich weitere positive Effekte [12,13,14].

 

Reduziert Schübe bei Multipler Sklerose

Studien zeigen, dass sich unter der Gabe von alpha-Liponsäure die Schübe bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) reduzieren können. Wirksam waren orale Gaben von 600 bis 1.800 mg pro Tag. [15,16]

 

Wirksam bei altersabhängiger Makuladegeneration

Zellen mit hohem Energieumsatz und hoher Mitochondrien-Dichte befinden sich auch in unseren Augen (retinales Pigmentepithel, eine Schicht der Netzhaut). Auch hier kann alpha-Liponsäure wirksam werden, indem sie entzündliche und oxidative Prozesse in der Netzhaut reduziert, welche als Risikofaktoren für die Entstehung der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) gelten. [17]

 

Wer profitiert von Alpha-Liponsäure?

Wie Du siehst, ist alpha-Liponsäure ein wahrer Allrounder in unserem Stoffwechsel und aufgrund des Vorkommens in den Mitochondrien nahezu in jeder menschlichen Zelle von Bedeutung.

Für einige Zielgruppen ist eine gute Versorgung mit α-Liponsäure von besonderer Bedeutung. Hierzu zählen Menschen mit einem höheren Verbrauch:

  • Raucher
  • Alkoholiker
  • Diabetiker
  • Alzheimerpatienten
  • Krebspatienten
  • Menschen mit Lebererkrankungen
  • Menschen mit Neuropathien
  • Sportler
  • Zum Abnehmen

Notiz: Da wir alle immer mehr oxidativem Stress ausgesetzt sind (Toxine aus der Umwelt, Strahlungen, Stress, schlechte Ernährung etc.) ist eine gute Versorgung mit α-Liponsäure für jeden von uns ratsam.

Schauen wir uns also einmal an, wie wir uns am besten damit versorgen.

Dazu können wir einerseits auf entsprechende Lebensmittel zurückgreifen, die körpereigene Synthese fördern (Zink als Co-Faktor), als auch eine Nahrungsergänzung in Betracht ziehen. Letzteres ist besonders für Risikogruppen zu empfehlen.

 

Worin ist Alpha-Liponsäure enthalten?

Alpha-Liponsäure findet sich vor allem in tierischen Produkten (Innereien und Muskelfleisch), sowie in einigen Obst- und Gemüsesorten.

Hervorzuheben sind dabei folgende Lebensmittel (Reihenfolge nach Trockengewicht): [18,19]

Allerdings ist zu erwähnen, dass die Mengen relativ gering sind und die in Studien als effektiv gezeigten Mengen (300 bis 1.200 mg) dadurch kaum zu erreichen sind.

 

Einnahme von Alpha-Liponsäure als Nahrungsergänzung

Alpha-Liponsäure ist als Nahrungsergänzung frei erhältlich. Rein präventiv kann eine tägliche Gabe von 300 mg empfohlen werden, was eine typische Dosierung in Kapselform darstellt.

Bei Erkrankungen oder im Leistungssport können höhere Dosierungen in Absprache mit einem Mediziner angewendet werden. In der Praxis werden hier zweimal täglich 600 mg empfohlen. [2]

Da Liponsäure schwefelhaltig ist, sollte es nicht nüchtern eingenommen werden, da es den Magen reizen kann.

Für eine bessere Aufnahme im Körper und Verträglichkeit ist Folgendes zu beachten:

  • Es empfiehlt sich eine orale Einnahme circa 2 Stunden nach einer Mahlzeit.
  • Produkte mit (R)-Alpha-Liponsäure weisen eine höher Bioverfügbarkeit auf.
  • Alpha-Liponsäure sollte im Abstand zu Nahrungsergänzungsmitteln mit Zink, Kupfer, Mangan, Calcium, Eisen und Magnesium genommen werden, da diese sonst schlechter resorbiert werden.

Übrigens passt α-Liponsäure hervorragend zusammen mit L-Carnitin (Synergieeffekte im Mitochondrium).

Ein sehr gutes Produkt in der bioverfügbaren Form der (R)-alpha-Liponsäure findest Du hier:

 

Fazit – α-Liponsäure ist ein wahrer Allrounder

Neben den bekannten Vitaminen und Mineralstoffen gehen weitere Co-Faktoren häufig unter. α-Liponsäure ist in der breiten Bevölkerung völlig unbekannt, was schade ist, wenn wir auf die oben beschriebenen Wirkungen zurückblicken.

Typische gesundheitliche Beschwerden wie Müdigkeit, Energielosigkeit, Übergewicht und Erkrankungen wie Diabetes, Alzheimer oder MS haben ihren Ursprung in Fehlfunktionen unserer Mitochondrien. Die Datenlage zur Wirksamkeit der alpha-Liponsäure bei diesen Problemen ist überwältigend.

Damit verdient alpha-Liponsäure einen würdigen Platz in der Therapie und Prävention sowie im Leistungssport und Anti-Aging.

 

 


  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Lipons%C3%A4ure
  2. Gröber, U. (2011). Mikronährstoffe. Metabolic Tuning – Prävention – Therapie. 3., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart
  3. Zhang, W. J., & Frei, B. (2001). Alpha-lipoic acid inhibits TNF-alpha-induced NF-kappaB activation and adhesion molecule expression in human aortic endothelial cells. FASEB journal : official publication of the Federation of American Societies for Experimental Biology, 15(13), 2423–2432. https://doi.org/10.1096/fj.01-0260com
  4. Bierhaus, A., Chevion, S., Chevion, M., Hofmann, M., Quehenberger, P., Illmer, T., Luther, T., Berentshtein, E., Tritschler, H., Müller, M., Wahl, P., Ziegler, R., & Nawroth, P. P. (1997). Advanced glycation end product-induced activation of NF-kappaB is suppressed by alpha-lipoic acid in cultured endothelial cells. Diabetes, 46(9), 1481–1490. https://doi.org/10.2337/diab.46.9.1481
  5. Gorąca, A., Huk-Kolega, H., Piechota, A., Kleniewska, P., Ciejka, E., & Skibska, B. (2011). Lipoic acid – biological activity and therapeutic potential. Pharmacological reports : PR, 63(4), 849–858. https://doi.org/10.1016/s1734-1140(11)70600-4
  6. Niu, G., Guo, J., Tian, Y., Zhao, K., Li, J., & Xiao, Q. (2018). α‑lipoic acid can greatly alleviate the toxic effect of AGES on SH‑SY5Y cells. International journal of molecular medicine, 41(5), 2855–2864. https://doi.org/10.3892/ijmm.2018.3477
  7. Packer, L., Tritschler, H. J., & Wessel, K. (1997). Neuroprotection by the metabolic antioxidant alpha-lipoic acid. Free radical biology & medicine, 22(1-2), 359–378. https://doi.org/10.1016/s0891-5849(96)00269-9
  8. Rooney J. P. (2007). The role of thiols, dithiols, nutritional factors and interacting ligands in the toxicology of mercury. Toxicology, 234(3), 145–156. https://doi.org/10.1016/j.tox.2007.02.016
  9. Morawin, B., et al. (2014): The Combination of α-Lipoic Acid Intake with Eccentric Exercise Modulates Erythropoietin Release. In: Biol Sport. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4135061/
  10. Estrada DE, et al. Stimulation of glucose uptake by the natural coenzyme alpha-lipoic acid/thioctic acid: participation of elements of the insulin signaling pathway. Diabetes 1996;45:1798 –1804.
  11. Jacob S, et al. Enhancement of glucose disposal in patients with type 2 diabetes by alpha-lipoic acid. Arzneimittel-Forschung 1995;45:872 – 874.
  12. Uwe Gröber, Akademie & Zentrum für Mikronährstoffmedizin: α-Liponsäure bei Alzheimer-Demenz. In: Deutsche Apotheker Zeitung. 2009, Nr. 3, S. 92.
  13. Hager K, et al. Alpha-lipoic acid as a new treatment option for Alzheimer‘s disease – a 48 months follow-up analysis. J Neural Transm Suppl 2007;72:189 –193.
  14. Münch G, et al. Alzheimer’s disease – synergistic effects of glucose deficit, oxidative stress and advanced glycation endproducts. J Neural Transm 1998;105:439 – 461
  15. Salinthone S, et al. Lipoic acid: a novel therapeutic approach for multiple sclerosis and other chronic inflammatory diseases of the CNS. Endocr Metab Immune Disord Drug Targets 2008;8:132 –142.
  16. Waslo, C., Bourdette, D., Gray, N., Wright, K., & Spain, R. (2019). Lipoic Acid and Other Antioxidants as Therapies for Multiple Sclerosis. Current treatment options in neurology, 21(6), 26. https://doi.org/10.1007/s11940-019-0566-1
  17. Tao, Y., Jiang, P., Wei, Y., Wang, P., Sun, X., & Wang, H. (2016). α-Lipoic Acid Treatment Improves Vision-Related Quality of Life in Patients with Dry Age-Related Macular Degeneration. The Tohoku journal of experimental medicine, 240(3), 209–214. https://doi.org/10.1620/tjem.240.209
  18. Moini H, Packer L, Saris NE. Antioxidant and prooxidant activities of alpha-lipoic acid and dihydrolipoic acid. Toxicol Appl Pharmacol. (2002)
  19. Merry BJ, Kirk AJ, Goyns MH. Dietary lipoic acid supplementation can mimic or block the effect of dietary restriction on life span. Mech Ageing Dev. (2008)

 

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