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Gesunde Rezepte – Schnell, einfach & richtig lecker
Du suchst nach Rezepten, die nicht nur gut schmecken, sondern auch Deiner Gesundheit guttun? Dann bist Du hier genau richtig! In unserer Rezeptwelt findest Du gesunde, alltagstaugliche Gerichte, die schnell zubereitet sind und Deinem Körper das geben, was er wirklich braucht.
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Süßkartoffel Curry mit Koriander und Hähnchenbrust
- 40 min
- einfach
Ein Curry muss nicht immer auf Reis und Kokosmilch aufbauen – es geht auch karibisch mit Süßkartoffeln und passierten Tomaten! Das heutige Rezept für Süßkartoffel Curry ist eine einfache, leckere und gesunde Bereicherung für jede Küche! Süßkartoffel Curry Rezept Dieses Rezept enthält nur mäßig Kohlenhydrate, dank Hühnerbrust aber reichlich Eiweiß und optional noch gesunde Fette aus der Kokosmilch. Wenn Du es gerne vegetarisch oder vegan magst, einfach die Hühnerbrust weglassen. Aus ethischen Gründen empfehle ich Bio-Hühnerbrust zu verwenden. Dieses Rezept ist in weniger als 30 Minuten zubereitet, ist gelingsicher und kommt immer gut an. Ob Du damit Deine Familie oder Freunde beeindrucken möchtest – angekommen ist das Rezept schon immer und ist eine Überraschung wert. Curry ohne Kokosmilch? Dieses Süßkartoffel Curry kannst Du mit oder ohne Kokosmilch machen. Ich empfehle einen Klecks Kokosmilch als „Topping“. Bio-Schmand funktioniert auch, verträgt aber nicht jeder gut. Oder ganz puristisch ohne Topping – geht auch, falls Du keine Kokosmilch im Haus hast. In dem Fall baut das Süßkartoffel Curry rein auf passierten Tomaten und dem Currypulver auf. Schnell, einfach, lecker! Wenn Du ein gutes, fertiges Currypulver hast, verwende dies gerne. Ansonsten kannst Du Ingwer, Kurkuma, Zimt, Nelken, Kreuzkümmel, Bockshornklee, Kardamom und 2 Curry-Blätter miteinander mischen und abfüllen. Zum Anbraten eignen sich Olivenöl oder Bio-Kokosöl am besten. Von Erdnussöl, Sojaöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl in der heißen Küche halte ich aus gesundheitlichen Gründen nicht viel. Denn diese Öle sind nicht sehr hitzestabil und es entstehen bei hohen Temperaturen die zu Recht gefürchteten Transfettsäuren. Dieses Rezept passt zu: Paleo Ernährung, Clean Eating, ohne Hähnchebrust und Schmand auch Vegan. Kommen wir zum Rezept:
Protein Pancakes – Dieses Rezept musst Du probieren!
- 25 min
- einfach
Ich gebe es offen zu: Ich liebe Pfannkuchen! Besonders am Sonntag hat es bei uns beinahe schon Tradition, Pfannkuchen aufzutischen. Das Problem? Ein Blick auf die Inhaltsstoffe (und die üblichen Beläge) genügt und das kulinarische Vergnügen findet ein jähes Ende – sind Pfannkuchen doch voller Zucker, Weißmehl und Milch. Kurz: weit davon entfernt, als gesund bezeichnet zu werden. Ein Glück, dass man sie auch auf andere Weise zubereiten kann, sodass weder Genuss noch Gesundheit zu kurz kommen. Thema des heutigen Beitrags: unser Rezept für Protein Pancakes! Protein Pancakes – ein Rezept fürs Leben Protein Pancakes stellen eine köstliche Verbindung zwischen meiner Pfannkuchenliebe und meinem aktiven, gesunden Lifestyle dar und sind perfekt fürs Frühstück geeignet. Das ursprüngliche Rezept stammt aus dem sehr empfehlenswerten Buch „Maximum Fitness“ von Ross Edgley. Die Variante, die ich Dir gleich vorstelle, basiert darauf, ist aber leicht abgewandelt. Übrigens: Im Buch findest Du neben verrückten Selbstexperimenten auch Trainings- und Ernährungspläne sowie weitere köstliche Fitness-Rezepte. Als ich Student war, habe ich lange Zeit ein sehr simples Rezept für Eiweißpfannkuchen verwendet – effektiv und gesund, aber in geschmacklicher Hinsicht alles andere als überwältigend. Das Ergebnis waren staubtrockene Eiweißpfannkuchen! (Für dieses doch eher archaische Rezept: Mische Eier und Whey Protein im Verhältnis 2 Eier und 1 Scoop Whey Protein – Bio & geschmacksneutral – und lasse die Mischung anschließend ausbacken.) Bevor ich gleich zum Rezept komme, noch ein paar Worte zur Vorbereitung. Küchenequipment: Sonst gelingt es nicht! Weil die Protein Pancakes ohne Gluten auskommen, das nicht ohne Grund „Klebereiweiß“ genannt wird, lässt sich diese Pfannkuchen Variante etwas schwerer ausbacken. Wichtig ist daher, dass Du das richtige Equipment parat hast, damit der Teig gelingt, keine Rückstände in der Pfanne bleiben und das Resultat so knusprig und köstlich wird, wie Du es von normalen Pfannkuchen gewöhnt bist. Natürlich kann es vorkommen, dass Dir der erste Versuch misslingt. Wie gesagt, die Zubereitung der Protein Pancakes ist etwas schwieriger als im Fall traditioneller Pfannkuchen. Aber wie so oft gilt auch hier: Übung macht den Meister. Solltest Du also scheitern, probiere es noch einmal und mach Dir im Zweifelsfall klar, dass das Ergebnis deutlich gesünder ist und nicht weniger köstlich. Anders ausgedrückt: Es lohnt sich! Nun zum Küchenequipment. Was Du brauchst, ist Folgendes: Mixer: Der Teig muss ordentlich durchmischt werden. Alternativ kannst Du einen Pürierstab verwenden, aber ich empfehle Dir, besser auf einen guten Mixer zurückzugreifen. Pfanne: Je hochwertiger und neuer die Pfanne ist und je weniger daran kleben bleibt, desto besser gelingen die Pfannkuchen. Wenn Du noch nicht im Besitz einer guten Pfanne bist, dann rate ich Dir, die vorher ein entsprechendes Produkt zuzulegen. Pfannenwender: Der Pfannenwender sollte flach und lang sein. Auf Reisen kamen mir schon die ulkigsten Modelle unter. Doch nicht alle eignen sich dazu, die Protein Pancakes zu lockern und ordentlich zu wenden. Ist er beispielsweise zu kurz, kann es sein, dass die Pfannkuchen beim Wenden zerfallen. So, die Grundlagen hätten wir – das richtige Equipment und ein wenig Übung. Glaub mir, Du wirst überrascht sein, wie super das Ergebnis ist! Was kommt auf die Protein Pancakes? Als Topping kommen natürlich die üblichen Verdächtigen infrage: Nutella, Marmelade und Co. Wenn Du es gerne etwas gesünder halten möchtest, dann sind die folgenden Möglichkeiten eine Überlegung wert: Bio-Honig Nussmus wie Cashew- oder Mandelbutter Naturjoghurt Nüsse selbstgemachte, zuckerarme Marmelade frische Beeren frisches Obst, klein geschnitten Kokosmilch Klicke hier und folge uns für noch mehr Gesundheitstipps auf Instagram! Welches Proteinpulver ist am besten? Ich verwende eine 50/50 Mischung aus Edubily Whey Isolat* und Edubily Kollagen Hydrolysat* Protein. Wichtig ist, dass es ein geschmacksneutrales Proteinpulver ist, weil Aromen und Süßstoffe nicht erhitzt werden sollten. Mir persönlich ist auch das Attribut Bio wichtig – den Tieren zuliebe ? Der Grund, aus dem ich Whey und Kollagen Protein mische, ist gesundheitlicher Natur. Tendenziell nehmen wir zu wenig Kollagen zu uns, das jedoch für Knochen, Gelenke, Bindegewebe und schöne Haut essenziell ist. Durch das Whey Protein erhalten die Protein Pancakes eine gute Konsistenz. Wenn Dir das lieber ist, kannst Du ausschließlich Whey Protein verwenden. Kollagen allein würde ich hingegen nicht empfehlen. Ich nutze nur Proteinpulver von Edubily, da ich den Herstellern zu 100 % vertraue, die Pulver ohne Zusatzstoffe auskommen und aus Bio-Weidehaltung stammen. Wenn Du die Produkte testen möchtest, hier noch einmal die Links: Edubily Whey Protein Isolat* und Edubily Kollagen-Hydrolysat*. Ob es mit pflanzlichen Proteinquellen auch so gut funktioniert, z.B. Reis- oder Hanfprotein, weiß ich nicht. Aber ich würde davon ausgehen, dass die Pancakes dann etwas an Geschmack einbüßen. Geschmacksneutrales Whey und Kollagen sind hier wahrscheinlich von Vorteil. Wenn Du es ausprobieren möchtest – nur zu. Schreib mir ruhig, welche Erfahrungen Du gesammelt hast! So, jetzt geht es ans Ausprobieren! Guten Appetit! Schön schaumig sollte es nach dem Mixen sein. Vorsichtig bei mittlerer bis hoher Hitze ausbacken, bis der Teig überall Blasen wirft. Langsam werden es mehr … Vorschlag für ein Frühstück mit gesunden Belägen. Guten Appetit!
Shakshuka – «Get some eggs», Gemüse und Hülsenfrüchte
- 55 min
- einfach
Heute gibt es ein Gericht mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten und Eiern. Vegetarisch und Proteinreich, dabei gleichzeitig noch glutenfrei, wenn das Gericht ohne Brot gegessen wird. Ein tolles, augenscheinlich einfaches Gericht, das voller umami (Fleischigkeit) steckt und bei dem du das Gemüse auch variieren kannst. Ein paar Worte zum Gericht Shakshuka kennen viele aus der israelischen Küche. Es hat seine Wurzeln aber auch in der nordafrikanischen Küche und ist zusätzlich in der Türkei als «Meneme» bekannt. Die eindeutige Herkunft ist bis heute nicht geklärt. Aus dem Arabischen übersetzt bedeutet «schakschuka» frei übersetzt „Mischung“. In Israel wird Shakshuka meist zum Frühstück gegessen und ist somit auch ein guter Vorschlag für alle, die mit der Gewohnheit, Brot und Müsli zu frühstücken, brechen wollen. Bei dem Gericht wird eine Art Gemüseeintopf mit Kichererbsen und Tomatensoße relativ dick eingekocht. Wenn das Ganze so dick ist, dass es kaum noch fließt, werden mit einer Kelle Kuhlen in den Eintopf gedrückt und dort hinein rohe Eier aufgeschlagen. Diese werden dann in dem gleichen Topf wachsweich pochiert, also unter dem Siedepunkt gegart. Mehr dazu erfährst Du in diesem Beitrag. Getrocknete Hülsenfrüchte zu verwenden finde ich geschmacklich besser, auch wenn es im Fall der Kichererbsen etwas aufwendiger ist, da sie für dieses Gericht nach dem Kochen geschält werden müssen. Alternativ kannst Du auch schon geschälte, getrocknete Kichererbsen kaufen. Diese bekommst Du oft aber nur beim Asialaden Deines Vertrauens. Die Kichererbsen schmecken nach dem Kochen wunderbar nussig und sind geschmacklich sehr attraktiv, sie enthalten jedoch auch einige Hemmstoffe, die Nährstoffaufnahme bestimmter Nahrungsbestandteile mindern können, aber dazu an anderer Stelle mehr von unseren Martins 😉. Wusstest Du, dass Hülsenfrüchte getrocknet zu kaufen und selbst zu kochen ökologisch sinnvoller sein kann und gleichzeitig Dein Haushaltsbudget schont? Mehr zum richtigen Vorbereiten von Hülsenfrüchten erfährst Du hier.
Vanillecrème – ein kalorienarmes Dessert
- 22 min
- einfach
Grundsätzlich sind Desserts unabhängig vom Energiegehalt nicht einfach gut oder schlecht. Schließlich wollen nicht alle Menschen Gewicht verlieren, manche möchten auch zunehmen oder einfach das Gewicht halten. Wie im Podcast mit den gesunden Tipps für Naschkatzen erwähnt, hier ein Beispielrezept für eine Crème, die süße Herzen höher schlagen lässt. Für noch mehr gesunde und süße Ideen, hör gerne direkt in die Podcast-Folge mit Felix & Maximiliane: Wann kann ein Dessert im Menü auch gesund sein? Als Faustregel kann man sagen, dass Desserts eher gesund sind, wenn sie weniger oder nicht viel mehr als 150 kcal pro 100 g liefern. Dabei ist es schön, wenn der Nachtisch auch noch eine Portion Eiweiß mitbringt und / oder Nahrungsfasern von Obst oder Gemüse. Dabei geht es sowohl um die Nährstoff- als auch um die Energiedichte. Zum Verständnis: Energiedicht ist ein Lebensmittel, wenn es viele Kalorien pro 100 g liefert. Das Lebensmittel, welches von Natur aus die höchste Energiedichte hat, ist die Macadamianuss mit ca. 700 kcal pro 100 g. Mehr Energie liefern nur noch reine Fette und Öle. Nährstoffdicht ist ein Lebensmittel, wenn es pro aufgenommene Kalorie auch möglichst viele essenzielle Nährstoffe und nicht nur Energie liefert. Das Lebensmittel mit der höchsten Nährstoffdichte ist frisch entsaftetes Weizengras. Das ist zwar super nährstoffdicht, aber nicht mal annähernd so lecker wie eine Macadamianuss 😉. Die meisten Snacks, Schokoriegel oder Schokolade liegen so um die ca. 500 kcal pro 100 g. Süßigkeiten, die nur Zucker und kaum Fett enthalten, liegen so um die ca. 350 kcal pro 100 g. Außerdem sei auch erwähnt, dass Nüsse und Trockenobst sicher besser sind als Schokoriegel und Fruchtgummis, aber auch das sind beide sehr potente Energielieferanten, wie Du am Beispiel mit der Macadamia ja sicher auch schon gemerkt hast. Das heißt entweder 150 g Crème als Dessert am Tisch (ca. 230 kcal) oder ca. 40 g Schokolade zwischendurch oder ca. 30 g Macadamia. Fragst Du Dich jetzt auch, warum Du Dir das Dessert am Tisch so oft verkniffen hast und dann nur etwas Schokolade und ein paar Nüsse gegessen hast? Wichtig bei der Übung mit dem gesunden Naschen ist die Botschaft, dass Süßigkeiten in Ordnung sind. Es kommt auf die Energiedichte und die Abwechslung an. Gerade mit Kindern ist besser, etwas Süßes gemeinsam am Tisch zu genießen als es zu verbieten und damit die «Heimlichkeit und das Verbotene» zu fördern. Spätestens sobald die Kinder etwas Taschengeld bekommen, funktioniert das eh nicht mehr. Beispiel für eine Woche Dessert im Menüplan Tag 1 Eine Portion Crème auf Milch, Quark oder Joghurtbasis Tag 2 Eine Portion frischer Fruchtsalat Tag 3 Eine kleine Portion Kuchen, z. B. Rüblikuchen (so bekommst Du mehr Gemüse und Nüsse ab). Tag 4 Eine Portion Fruchtgrütze mit Vanillesoße Tag 5 Eine Flan (z. B. Caramelköpfli, liefert durch Milch und Ei zusätzlich Protein). Tag 6 Ein Stück frisches saisonales Obst Tag 7 Ein Stück Sonntagstorte oder Kuchen, z. B. Käsekuchen oder ein Kuchen mit Obstbelag (Einmal die Woche hat auch das seinen Platz). Wie Du siehst, ist das Gerüst einfach, aber gut zu variieren. Bei Festen oder Feiertagen wandern die «Highlights» mal ein paar Tage oder es gibt an mehreren Tagen mal etwas Unvernünftigeres. Selbstverständlich sind Torten beliebter als frisches Obst, aber auch hier wird sich zeigen, was bei Dir lieber gegessen wird. Aber nun auf zum Rezept! 🙂
Chaga Tee: Rezept, Zubereitung und Wissenswertes über den Pilztee
- 3 h 2 min
- einfach
Hast Du schon einmal vom Chaga gehört? Das ist ein Heilpilz, der als Parasit auf alten Birken wächst. Er kann im Wald gesammelt, getrocknet und anschließend extrahiert oder als Chaga Tee zubereitet werden. Geschmacklich erinnert Chaga Tee sehr an Schwarztee und ist nicht so bitter und modrig wie der Reishi. Außerdem ist er sehr ergiebig und gesund. Erfahre hier mehr über die Zubereitung und Vorteile von Chaga Tee. Der Chaga Pilz – König der Wälder und Unterstützer des Immunsystems Was der Reishi für die Chinesen ist, ist der Chaga Pilz für die Bewohner von Sibirien: ein jahrtausendealtes Naturmittel, das für seinen Geschmack, seine stärkenden Eigenschaften und seine medizinischen Wirkungen geschätzt wird. Chaga ist ein Heilpilz, der nicht am Boden wächst, sondern ein Primärzersetzer ist. Das bedeutet, er befällt alte, geschwächte Bäume – genaugenommen Birken – und zersetzt sie. Im weitesten Sinne ist er ein Parasit und im engeren ein Kompostierer. In der Natur findet ein ständiger Erneuerungsprozess statt. Neues Leben entsteht, altes stirbt. Organismen, die alte, geschwächte oder tote Pflanzen abbauen, sind genauso nötig wie Sträucher und Bäume, die frisches Leben hervorbringen. Die abbauenden Organismen werden Destruenten genannt – viele Pilze und Heilpilze gehören dazu. Auch der Shiitake und die Schmetterlingstramete sind typische „Baumpilze“. Der Chaga wächst vorrangig auf Birken und ist dort als eine Art schwarzer Tumor erkennbar. Er kommt in alten Birkenbeständen relativ häufig vor. Ein Grund, warum er nicht gezüchtet werden kann: Er wächst sehr langsam. Es dauert 10 bis 20 Jahre, bis ein Exemplar so groß wie ein Kinderkopf und ergiebig ist. Von daher ist ein wenig Demut angebracht, wenn Du einen Chaga Pilz in der Natur erntest. Im Vergleich zu Champignons und Steinpilzen musste hier viel Zeit ins Land gehen.
Gewürzmischungen – schnell, einfach und gesund selbst gemacht
- einfach
Wie im Podcast #453 über das richtige Würzen angesprochen, sind Gewürzmischungen eine einfache und schnelle Möglichkeit, mehr Geschmack in Dein Essen zu bekommen. Wie Du das in Zukunft auch einfach selbst machen kannst, erfährst Du in diesem Beitrag. Hier gelangst Du direkt zur Podcast-Folge von Felix & Maxi, viel Spaß beim Reinhören: Warum Gewürzmischungen? Wenn Du würziges selbst gemachtes Essen zubereiten möchtest, brauchst Du in vielen Fällen auch mehrere Gewürze. Vom einen etwas mehr, vom anderen etwas weniger. Um diese Zutaten zu verwenden, musst Du jedes Mal das Gefäß einzeln in die Hand nehmen und das braucht Zeit. Vor allem, wenn Du generell mehr Gewürze und mehrere verschiedene Gewürze in Deinen Alltag integrieren möchtest, kann das so auch einfach umständlich sein. Wenn Du Dir jetzt einmal die Zeit nimmst und ein oder mehrere Gewürzmischungen selber machst, bringst Du einfach mehr Geschmack und sekundäre Pflanzenstoffe in Deinem Essen unter. Außerdem steigt innerhalb von kurzer Zeit die Sicherheit bei der Zubereitung, wenn Deine Mischung erst mal steht, da sie einfach und genau zu dosieren ist. In gekauften Gewürzmischungen stecken oft Zutaten, die es dort nicht braucht, wie Geschmacksverstärker, Hefeextrakte, Säuerungsmittel, Aromen usw. Indem Du das selbst machst, kannst Du den Geschmack besser steuern, lernst etwas dabei und umgehst diverse unnötige Zutaten galant oder Du kannst sie sogar durch leckere und gesunde ersetzen. Vorsicht ist auch dann geboten, wenn Gewürzmischungen Zucker, Stärke oder Zuckeraustauschstoffe enthalten. Diese verbrennen beim Anbraten oft schnell und können bitter werden. Im Folgenden schauen wir uns einmal ein paar Beispielmischungen an, damit Du ein Gefühl für die richtige Mischung bekommst. Ich bitte deshalb darum, diese nach Gusto zu verändern 😊. ZUTATEN I) Gewürzsalz zum Anbraten / Grundwürze 2 – 3 EL Salz 1 EL gemahlener schwarzer Pfeffer Evtl. Muskatnuss, andere Pfeffer, wenig Kräuter Geeignet für Fleisch, Fisch, Gemüse, Kartoffeln usw. für eine Grundwürze oder zum Anbraten. Puristen lassen den Pfeffer beim Anbraten weg. Ich kenne aber auch Sterne-Küchen, die immer mit Salz und Pfeffer vor dem Anbraten würzen. Weißer Pfeffer ist weniger aufdringlich und hat ein anderes Aroma. Sehr lecker und einfach ist auch je 1/3 weißer, schwarzer und grüner Pfeffer. II) Gewürzsalz Nr. 2 zum Anbraten / Grundwürze 4 EL Salz 1 EL gemahlener schwarzer Pfeffer 1 EL rosenscharfes Paprikapulver 1⁄2 EL Madras Curry Mischung oder anderes Currypulver 1⁄2 - 1 EL getrocknete Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Oregano Geeignet für Fleisch, Fisch, Gemüse, Kartoffeln usw. für eine Grundwürze oder zum Anbraten. Verwendbar wie Mischung 1 bringt aber etwas mehr Schärfe und Tiefe. III) Mischung für zartes Fleisch und Füllungen mit zartem Fleisch Teil 1 10 g schwarzer Pfeffer ganz 5 g grüner Pfeffer ganz 5 g weißer Pfeffer ganz 10 g Koriandersamen ganz 10 g Nelken ganz 10 g Piment ganz Teil 2 20 g Muskatnuss gemahlen 10 g Muskatblüte (Macis) 15 g Lorbeerblätter 30 g getrocknete Steinpilze 15 g Thymian getrocknet 15 g Rosmarin getrocknet 15 g Basilikum getrocknet Für Braten, Hackfleischfüllungen, Farçen von Fleisch und Geflügel, für Soßen und vieles mehr. Gewürze von Teil 1 kurz in einer Pfanne anrösten, bis sie leicht zu knacken beginnen. Sofort in eine Schale oder auf einen Teller herausnehmen. Rest wie unten in der Grundherstellung beschrieben fertigstellen. Vorsichtig dosieren oder 1 Teil Mischung mit 2 – 3 Teilen Salz vermengen. Nicht zum Anbraten geeignet! IV) Gewürzmischung 8 g weißer Pfeffer ganz 8 g schwarzer Pfeffer ganz 8 g grüner Pfeffer ganz 10 g Paprikapulver edelsüß 5 g Paprikapulver rosenscharf 5 g Oregano oder Majoran 5 g Thymian 5 g Basilikum 5 g Beifuß 8 g Muskatnuss 8 g Muskatblüte 10 Lorbeerblätter 8 g Nelken 8 g Ingwer gemahlen Geeignet für fetteres Fleisch, Schweinefleisch, Weißkraut usw. V) Gewürzmischung 8 g weißer Pfeffer ganz 8 g schwarzer Pfeffer ganz 8 g grüner Pfeffer ganz 5 g Paprikapulver edelsüß 5 g Paprikapulver rosenscharf 5 g Oregano oder Majoran 5 g Thymian 5 g Basilikum 5 g Rosmarin 8 g Muskatnuss 8 g Muskatblüte 10 Lorbeerblätter 10 g Nelken 10 g Ingwer gemahlen 10 g Liebstöckel (oder weglassen, wer es nicht mag) 25 g Wacholderbeeren 50 g getrocknete Pilze, z. B. Steinpilze, Judasohren, Mousseron oder Löwenmähne oder Mischungen Geeignet für Wildfleisch oder rotes Schmorfleisch. VI) Gewürzmischung 3 EL Salz 1 EL Ingwer gemahlen 1⁄4 TL Zimt gemahlen 1⁄4 TL Chili gemahlen 1/8 TL gemahlene Vanille Geeignet für Karotten, Kürbis, Rote Beete usw.
Schweinebraten – auf die klassische Art
- 3 h
- mittel
Nach unserem gemeinsamen Ausflug in die Moderne wollen wir uns heute zusammen anschauen, wie der Sonntagsbraten vom Schwein auch ohne Sous-Vide gelingt. Ein paar Worte zum Rezept Natürlich kommt wieder als Erstes die Qualität des verwendeten Fleisches. Wenn Schweine wirklich artgerecht gehalten werden und draußen sein können, ist das die Mehrkosten sicher wert. Beachte dabei diesen Funfakt: Alle Studien, die auf Befragung basieren, kommen zum Schluss, dass sie mehr Tierwohl, Bio usw. wollen. Alle Studien, die sich auf die Verkaufszahlen beziehen, sagen das Gegenteil. Unser Stimmzettel, um zu zeigen, was die Verbraucher wollen, ist hier also der Kassenzettel und nicht die Absichtsbekundung. Qualitativ gutes Schweinefleisch lecker zubereitet, ist ein wahrer Hochgenuss. Vor allem fettreiches Fleisch, mit der Schwarte kross gebraten, lässt das Neandertaler-Hirn in uns wahrlich frohlocken. Einen schlechten Ruf hat es, ohne Massentierhaltung und täglich massenhaften Konsum, daher zu Unrecht. Dabei muss es nicht unbedingt ein spanisches Edelschwein sein, auch hierzulande gibt es spannende Betriebe und Schweinerassen zu entdecken. Wie im Podcast #453 erwähnt, würzen wir hier im Rezept ein Mal mit ganzen Gewürzen für eine Grundwürze der Brühe und ein Mal mit gemahlenen Gewürzen zum Abschmecken der Soße. Mehr dazu erfährst Du hier. Aber nun genug davon und auf zum Rezept!
Schweinebauch Sous-Vide – ein Beispielrezept zum Podcast
- 12 h 10 min
- mittel
Dieses Rezept wartet schon sehr lange auf seine Veröffentlichung. Es stammt noch aus der Zeit als ich mich gerade im Privaten mit dem Sous-Vide-Garen beschäftigt habe. Ich habe exakt dieses Gericht in sehr guter Erinnerung und fand es geschmacklich sehr gut. Mehr dazu erfährst Du in folgendem Beitrag. Ein paar Worte zum Sous-Vide-Garen Das Sous-Vide-Garverfahren ist das jüngste Garverfahren in der Küche. Es wurde von Alaine Ducasse, zur Einführung des TGV (ein französischer Schnellzug) entwickelt. Er zählt zu den besten französischen Köchen und war einer der ersten Sterneköche, die mehr als drei Sterne innehatten. Eine Leistung, die lange als nicht möglich galt oder sich niemand vorstellen konnte. Auf seinem Höchststand hatte er gleichzeitig 29 Sterne im Guide Michelin mit mehreren Restaurants auf mehreren Kontinenten. Beim Sous-Vide-Garen wird dem Produkt durch Vakuumieren der Sauerstoff entzogen und es dann in einem Beutel verschweißt. Anschließend wird dieser bei niedriger Temperatur (unter 100 °C) in einem Wasserbad gegart. Die Gartemperaturen können tief gehalten werden, weil die Zubereitung durch den Sauerstoffentzug sicher gemacht wird. Das hat großen Einfluss auf das Aroma und die Textur der Produkte. Warum hat die Temperatur einen Einfluss auf den Geschmack? Je nachdem wie hoch ein Lebensmittel oder ein Gewürz erhitzt wird, entfaltet es ein deutlich anderes Aromenprofil, denke z. B. an rohe oder gekochte Vanille. Warum hat die Temperatur Einfluss auf die Textur? Wenn Lebensmittel bei einer genauen Temperatur gegart werden, wird ein Über- oder Untergaren vermieden, das Produkt hat dann durchgehend die gewünschte Konsistenz. Durchgehend zart und außen knusprig – ein nahezu perfektes Ergebnis. Abgesehen davon sind die vorbereiteten Produkte, wenn sie schnell abgekühlt und richtig gelagert werden, gut haltbar und lassen sich praktisch ohne Qualitätsverlust wieder erwärmen. Das funktioniert mit vielen Lebensmitteln, wie z. B. Fleisch, Gemüse, Fisch, Eiern und Meeresfrüchten. Obwohl dieses Garverfahren schon einige Zeit existiert, ist es außerhalb des «Fine Dinings» noch immer nicht so bekannt. So war es z. B. während meiner Ausbildung zum Koch vor 20 Jahren noch kein großes Thema, obwohl es viel Potenzial hat. Das Gleiche gilt für die Haushaltsküche, obwohl es die Möglichkeit bietet «Convenience» (Bequemlichkeit) in Selbstgemachtes zu bringen und auch weniger edle Teile toll in den Alltag zu integrieren. Was braucht es zum Sous-Vide-Garen? Du brauchst ein Vakuumiergerät, ein Wasserbad und Vakuumbeutel. Unterschiedliche Produkte dazu findest Du z. B. hier https://la-va.com/ . Mehr Infos dazu findest Du noch im Podcast #449 dazu: Worauf solltest Du achten? Achte auf sichere Vakuumbeutel ohne Weichmacher. Hier gibt es leider wenige Hersteller am Markt. Sogenannte Thermalisierer (Becken mit Heizung) sind oft haltbarer als «Heizstäbe», da sie keine beweglichen Teile haben. Außerdem können sie auch ähnlich wie ein Topf verwendet werden, um z. B. Knochenbrühe, Braten, Eintöpfe u.v.m. ohne Beutel herzustellen. Diese Möglichkeit ist auch ganz praktisch, um Dir Referenzwerte zu erarbeiten, weil Du sonst nur schwer in den verschlossenen Beutel schauen kannst. Bei der Anschaffung würde ich lieber etwas mehr Raum einplanen für ein größeres Gerät. Mein erstes Gerät (Größe ½tl GN = ein halbes Gastronorm) ist gut für Tests oder für einen zwei-Personen-Haushalt. Für mehr Personen, die Zuhause essen wollen, ist sicher 1/1tl GN besser oder ein Heizstab, der an unterschiedlich große Gefäße passt.
Garen in Flüssigkeit – Ein Topf für alle Fälle
- 2 h 20 min
- schwer
Garen in Flüssigkeit ist eine sehr ursprüngliche Garmethode. Wahrscheinlich die zweit-ursprünglichste überhaupt. Die Erste war wahrscheinlich Aas, welches durch ein vom Blitz entfachtes Feuer von Haaren oder Federn befreit wurde, gut durchgegart und bereit zum Verzehr vor unseren entferntesten Verwandten lag. Ach freu’ ich mich schon aufs Grillen 🙂 Erfahre heute, welche Vorteile das Garen in Flüssigkeit mit sich bringt und erhalte einen kleinen Crashkurs, wie Du mit einer einfachen Koch-Technik Dein Küchenrepertoire auf einen Schlag vervielfältigen kannst. Dabei erwartet Dich ein Rezept für einen perfekten Eintopf! Willkommen zu Schnell Einfach Gesund Kochen! Garen in Flüssigkeit – Die Vorteile Zurück zum Garen in Flüssigkeit. Vorteile sind, wenn die Garflüssigkeit mitverzehrt wird, dass Lebensmittel bekömmlicher gemacht werden können und dem menschlichen Körper durch diesen Vorgang Arbeit erspart wird. Gekochtes Fleisch lässt sich besser und rückstandslos vom Knochen lösen. Bei einem Suppenhuhn beispielsweise lässt sich das Fleisch nach der Zubereitung komplett und fast rückstandsfrei von der Karkasse (Gerippe) lösen. Von den Knochen lösen sich beim Kochen Kollagene* und Mineralstoffe in der Brühe, die uns sonst nicht zur Verfügung stehen würden. Dadurch hat sich der Mensch in die Lage versetzt, schneller mehr Nährstoffe aufnehmen und verarbeiten zu können. Links die geputzten Knochen, rechts ausschließlich das Fleisch der Karkasse (Gerippe), welches sonst im Abfall gelandet wäre. Die Garzeit und wodurch diese beeinflusst werden kann Das gekonnte Garen in Flüssigkeit ist in den letzten Jahren in vielen Haushalten in Vergessenheit geraten – dabei ist es einfach, ergiebig, schmackhaft, variabel und, je nach Gargut, schnell zubereitet. Bei längeren Garzeiten gilt es lediglich, die Zeit zu überbrücken und gelegentlich einen Blick zu riskieren. Zur groben Orientierung betreffend der Garzeiten für schnelle Fisch- oder Gemüsebrühen können schon 45 Minuten reichen, bei Geflügel ca. 1-1,5 Stunden, bei Rinderbrust 1,5-2,5 Stunden und für Knochenbrühe 3 Stunden oder länger. Die Garzeiten richten sich nach der Schnittgröße der Lebensmittel, der Qualität der Lebensmittel, der Ausgangstemperatur, der Leistungsfähigkeit der Hitzequelle, der Leitfähigkeit des Gefäßes und der Umgebungstemperatur. Beim Kochen oder Sieden in Flüssigkeit arbeitet man am oder knapp unter dem Siedepunkt. Man kann die Temperatur auch weiter herabsetzen, dann würde man aber fachlich vom Niedertemperaturgaren reden. Was brauchst Du, um das Rezept nachmachen zu können? Das Nötigste zum Garen in Flüssigkeit ist: Ein Topf oder hitzebeständiges Gefäß von geeigneter Größe Eine Hitzequelle Ein Messer und Lebensmittel Optional, aber sehr hilfreich sind: Der Deckel zu dem Topf Schneidebrett Teeei Sieb Zweiter Topf Küchenzange Sparschäler und Ein paar Teller Sehr hilfreich für die Gelingsicherheit generell und universal einsetzbar ist ein digitales Bratthermometer mit einem Messbereich von -40° bis +200°C. Variations- und Verwendungsmöglichkeiten Bevor ich die Zutaten für meinen Rezeptvorschlag vorstelle: Du kannst bei hellen Knochen- oder Fleischbrühen und dem Garen von Innereien wie z. B. einen Rinderherz gleich vorgehen. Die Rezeptvielfalt ist sehr groß, da Du das gegarte Fleisch nicht nur heiß mit der Brühe als Eintopf essen kannst. Es kann als Fleischsalat, Brotauflage oder kalte Platte serviert werden. Die Brühe kann als Basis für eine Sauce oder eine Suppe dienen. Die Sauce mit dem gegarten und zerkleinertem Fleisch ergibt ein Frikasse. Es können auch zwei Garmethoden miteinander verbunden werden. Fleischteile mit längeren Garzeiten können nach dem In-Form-Pressen und Abkühlen zum Beispiel noch paniert und gebacken werden. Geschmacklich kannst Du Dich in jede Richtung bewegen. Egal, ob Länderküche oder eigene Ideen. Von der deutschen Küche, hin zu mediterranen oder asiatischen sind Dir keine Grenzen gesetzt. Die Vollmundigkeit einer guten Brühe aus frischen Zutaten wird jede Tütensuppe weit hinter sich lassen. Die gewonnene Tiefe ist zu einem großen Teil auf das Kollagen zurückzuführen. Dieses fehlt in reinen Brühwürfeln und lässt den Geschmack länger im Mund anhaften. Sei mutig und probiere, unterschiedliche Fleischsorten zu kombinieren, das ist in der asiatischen Küche viel üblicher als bei uns und der Geschmack gibt ihnen recht. Traue Dich, mutig abzuschmecken, höre nicht damit auf, bevor Du Dein Essen wirklich gerne isst und Dir eine wahre Freude macht. Das Rezept für unser “Bollito misto” Es gibt sicher Rezepte die schneller gehen, aber wenige, die einfacher sind. Gut zu Kochen heißt, immer eine Vielzahl von Kleinigkeiten richtig zu machen. Das gilt selbst dann, wenn alles nur nacheinander in einen Topf gegeben wird.
Bread & Butter Pudding – Dessert oder süßes Abendessen
- 1 h 15 min
In Anbetracht der verwendeten simplen Zutaten ist dieses Rezept eine der überraschendsten Entdeckungen der letzten Jahre. Es ist ein sehr leckeres Gericht, das Du als süßes Abendessen oder als Dessert in ein Menü einbinden kannst. Woher habe ich das Rezept? Das Rezept stammt noch aus meiner Zeit im höchst gelegenem Gourmetrestaurant Europas, der Corviglia in St. Moritz. Dort arbeitete ich einen Winter lang auf 2486 m ü. d. M. in der Patisserie, wo wir die Gäste aus aller Welt direkt an einem Buffet nach Wunsch bedienten. Natürlich bereiteten wir dort auch alle verkauften Produkte frisch zu. Unter anderem auch dieses simple und leckere Rezept. Abgesehen davon, dass es super schmeckt, ist es leicht verdaulich und eignet sich auch als süßes Abendessen.
Tomatenketchup Rezept – selbstgemacht und lecker
- 1 h 30 min
- einfach
Ketchup ist die wohl bekannteste und beliebteste kalte Soße, die es gibt. Die marktführenden Sorten enthalten meistens bis zu 50 % Zucker, das muss nicht sein. Lecker, schnell, einfach, gesund und zuckerärmer geht es mit diesem Rezept. Ketchup – eine kleine Geschichte Ketchup als Gewürzsoße ist nichts Neues. Eines der ältesten überlieferten Rezepte stammt von 1727 in einem Ratgeber für englische Hausfrauen, das Ergebnis würde man heute eher als Fischsoße bezeichnen. Ein knappes Jahrhundert später setzte sich die Tomate als Bestandteil der Würzsoßen durch. Dies wurde wahrscheinlich durch die bekanntgewordenen italienischen Tomatensoßen inspiriert. Der Unterschied zwischen Ketchup und Tomatensoße ist, dass beim Ketchup noch Essig hinzugefügt wird. Die daheim gekochten Ketchups wurden Mitte 19. Jahrhunderts langsam durch industriell angefertigte verdrängt. Damals begann die Lebensmittelindustrie Ketchup als Nebenprodukt von Tomatenkonserven herzustellen. Heute gibt es viele bekannte Ketchupproduzenten, da fallen Dir bestimmt auch ein paar bekannte Marken ein, oder? 😉 Nun lass uns unser eigenes Ketchup herstellen! Mehr zum Thema Tomaten erfährst Du hier.
Low Carb Frühstück – Einkaufsliste + Rezepte
- 10 min
- einfach
Ein leckeres und gesundes Low Carb Frühstück bietet Dir einen guten Start in den Tag. Beginne Deinen Morgen mit vitalen Lebensmitteln statt Marmeladentoast. In diesem Beitrag findest Du alle nötigen Informationen, eine Einkaufsliste und sechs tolle Low-Carb-Rezeptideen. Welche Vorteile hat ein Low Carb Frühstück? Das Thema Low Carb ist inzwischen etabliert. Nicht ohne Grund: Es gibt viele Studien, die die Vorteile einer Low Carb Ernährung belegen. Bevor wir mit den leckeren Frühstücksideen starten, möchte ich Dir deshalb aufzeigen, was Dir ein Frühstück ohne Kohlenhydrate bietet. Abnehmen mit Low Carb Hauptsächlich wird die kohlenhydratarme Ernährung mit Gewichtsverlust in Verbindung gebracht. Die Anzahl der Studien, die dies belegen, steigt [1,2]. Ein gutes Low Carb Frühstück geht mit einem verringerten Hungergefühl einher. Dadurch nimmt man automatisch weniger Dickmacher zu sich und bleibt standhaft gegenüber süßen Snacks. Außerdem habe ich gemerkt, dass sich das Bewusstsein für Lebensmittel verändert. So bin ich im Umgang mit Nahrung viel bewusster geworden und weiß zu schätzen, was auf meinem Teller landet. Dadurch vermeidet man bloßes Herunterschlingen. Krankheiten positiv beeinflussen Die Low Carb Ernährung hat positive Einflüsse auf verschiedene Krankheiten. Mehrere Studien haben eine Reduzierung des Blutzuckers, Blutdrucks und der Triglyceride (Blutfette) nachgewiesen. Außerdem kommt es zu einer Erhöhung des guten Cholesterins (HDL), das als Baustein für verschiedene hormonelle Prozesse dient. Damit eignet sich die Ernährungsform sehr gut zur Linderung von metabolischen Entgleisungen [3,4,5]. Neben metabolischen Krankheitsbildern können auch andere Beschwerden gelindert werden. Ich zum Beispiel habe es geschafft, meine Neurodermitis in den Griff zu bekommen. Die kohlenhydratarme Ernährung hat dazu sicher viel beigetragen, neben ausgewählter Nahrungsergänzung und Lichttherapie. So behält ein Satz seine Gültigkeit: NAHRUNG IST MEDIZIN! Lasst uns doch alle etwas dazu beitragen, dass die Arztzimmer leerer werden. Eine ausgewogene Ernährung macht es möglich! Leistungsfähigkeit verbessern Anhänger der Low Carb Ernährung berichten von einem höheren Energielevel über den Tagesverlauf. Durch die reduzierten Schwankungen des Blutzuckerspiegels und die hochwertigen Fette und Proteine kann der Körper ein sehr stabiles Energieniveau halten. Außerdem sorgt dies für mehr Wachheit, Konzentration und Motivation. Wer sich ständig müde fühlt, der könnte mit einem Low Carb Frühstück gut beraten sein. Bis auf wenige Ausnahmen bereite ich mir ausschließlich ein Low Carb Frühstück zu. Ich habe 3 bis 4 einfache Lieblingsrezepte, die mir Abwechslung bieten. Die beschriebenen Effekte kann ich aus Erfahrung bestätigen. Das soll jedoch nicht heißen, dass ein kohlenhydratarmes Frühstück der Königsweg für alle ist. Wenn Du von einer kohlenhydratreichen Ernährung auf Low Carb umsteigst, solltest Du der Sache zumindest 6 Wochen Zeit geben, um die Effekte einschätzen zu können. Frühstück ohne Kohlenhydrate – wie viele Kohlenhydrate? Low Carb heißt nicht No Carb: Es muss also nicht unbedingt bedeuten, dass Du gar keine Kohlenhydrate mehr zu Dir nehmen darfst. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust auf lästige Nährwertberechnungen. Dies habe ich nur zu Beginn gemacht, um ein Gefühl für die Inhaltsstoffe der Lebensmittel zu bekommen. Mittlerweile habe ich das ganz gut im Kopf und verzichte auf Perfektionismus. Auf +/- 10 g Kohlenhydrate wird es nicht ankommen. Für mich fällt ein Frühstück mit maximal 30 bis 40 g Kohlenhydraten unter Low Carb. Punkt. In Verbindung mit hochwertigen Eiweißen und Fetten wird der Blutzuckerspiegel keine großen Sprünge machen. Die Kohlenhydrate kann das Gehirn gut verwerten und auch die Schilddrüse freut sich über ein paar Carbs. Über den Tagesverlauf kann eine Mahlzeit mit weniger als 100 g Kohlenhydraten als Low Carb bezeichnet werden. Dabei kommt es auch immer auf die Qualität der Kohlenhydrate an. Kohlenhydrate im Brot sind „leerer“ als solche in Gemüse oder Beeren. Tipp: Hier findest Du Ideen für gesunde Snacks. Low Carb Einkaufsliste: Lebensmittel für ein Low Carb Frühstück Um es Dir etwas zu erleichtern, habe ich eine Einkaufsliste zusammengestellt, mit der Du die gängigsten Low-Carb-Frühstücksrezepte probieren kannst. Hier sind sicher auch Lebensmittel dabei, die einen höheren Kohlenhydratanteil aufweisen, z. B. Honig. Doch bei diesen Lebensmitteln ist die empfohlene Menge so gering, dass sie sich prima als Ergänzung in das Low Carb Frühstück einfügen. Wir wollen ja keinen Perfektionismus betreiben. Keep it simple und spare Dir unnötige Rechnerei. 6 Rezepte für Dein Low Carb Frühstück Ich habe für Dich sechs einfache Rezepte zusammengestellt, die reich an guten Fetten und Proteinen sind. Vieles kann geschmacklich sicher noch variiert werden. Aber wie gesagt – ich versuche bei meinem Low Carb Frühstück einen Mittelweg zwischen Geschmack, guten Nährwerten und Einfachheit zu finden. Fühl Dich frei, die Ideen zu ergänzen und zu verändern. Die meisten Rezepte eignen sich übrigens auch für die Paleo-Ernährung.
Kartoffelgratin nach Schweizer Art – sag Cheese
- 50 min
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Wie beim Rezept für das Kartoffelgratin nach französischer Art angekündigt, kommt ein weiteres Rezept für diese beliebte Beilage. Kartoffelgratin nach Schweizer Art – Was soll das sein? Anders als bei der französischen Variante wird hier die Flüssigkeit mit den Gewürzen in einem Topf aufgekocht. Dort hinein kommen die etwas dicker geschnittenen Kartoffelscheiben, die dann in der Flüssigkeit auf dem Herd gegart werden. Anschließend wird die Masse in die gewünschten Formen zum Gratinieren abgefüllt, mit etwas Käse bestreut und im Ofen gratiniert oder, wenn es vorher kalt geworden ist, gebacken. Der Vorteil dieser Methode ist, dass es gut vorzubereiten ist, da die gegarten Kartoffeln nicht mehr braun werden und es einfach und mit wenig Verlust zu portionieren ist. Außerdem muss das so vorbereitete Gratin im Ofen nicht mehr garen, sondern einfach nur noch warm werden und gratinieren. Wie kannst Du dieses Grundrezept variieren? Du kannst beim Gratin auch noch ca. die Hälfte Gemüse ergänzen, ein Rezept dazu findest Du hier. Gut dafür eignen sich z. B. Kohlrabi, Kürbis, Blumenkohl, Sellerie oder andere Gemüse. Sehr lecker sind auch etwas Speck oder Schinkenwürfel zusammen mit gebratenen Zwiebeln und frischen Kräutern. Auch beim Käse und den Gewürzen kannst Du variieren. Falls Du das Gratin über Nacht abkühlen lässt und am nächsten Tag bäckst, kannst Du zusätzlich von den Vorteilen der resistenten Stärke profitieren. Du könntest es auch an einem Tag als Beilage servieren und mit Gemüse ergänzt ein oder zwei Tage danach als Hauptgericht. Veganer tauschen einfach die Milchprodukte aus. Mit diesem Rezept bekommst Du das sicher gebacken. 🙂 Viel Spaß beim Nachkochen wünschen Dir Felix & Caroline
Azteken Kakao – Rezept für gesunde heiße Schokolade
- 6 min
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Dieses Azteken Kakao Rezept ist für alle, die gerne etwas heißes Schokoladiges trinken möchten, aber ohne den ganzen Zucker (und die Milch) eines heißen “Kakaos”, wie wir ihn normal kennen, auskommen möchten. Dieses Rezept basiert auf einem überlieferten Rezept von den Ureinwohnern Mittelamerikas, den Mayas und Azteken und beschreibt, wie Kakao ursprünglich – über Jahrtausende hinweg – genossen wurde. Kakao auf gesund gemacht Roher Kakao in Bio-Qualität ist ein wahres Superfood und voller wichtiger Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium. Darüber hinaus ist Kakao eines der Lebensmittel mit den meisten Antioxidantien – weltweit! Doch sobald Kakao mit Milch und Zucker in Kontakt kommt (wie es bei üblicher Schokolade der Fall ist), maskieren Zucker und Eiweiße in der Milch die Polyphenole im Kakao – die meisten Gesundheitseffekte verfliegen. Dieses Rezept kommt ohne Milch und Zucker aus und bietet Dir mit weiteren gesunden Inhaltsstoffen wie Zimt, Nelken, Chili, Vanille, Ingwer und Honig (oder Stevia) ein wahres Füllhorn an Antioxidantien. Man kann bei diesem Rezept getrost von einem gesunden Kakao-Getränk sprechen, das die Lust nach etwas Schokoladigem befriedigt, lecker schmeckt und darüber hinaus sehr gesund ist. Azteken Kakao – Ein uraltes Rezept Für die Ureinwohner Mittelamerikas war Kakao eine heilige Pflanze, die Bohnen waren lediglich kirchlichen und staatlichen Oberhäuptern und Kriegern vorbehalten. Krieger hatten auf ihren Märschen immer einen Leinenbeutel um die Hüfte gebunden, mit Kakaobohnen darin. Schon damals war bekannt, dass roher Kakao* Kraft gibt – er enthält wichtige Nährstoffe und versorgt mit gesunden Fetten, Proteinen, Ballaststoffen und ein paar Kohlenhydraten den Körper mit nachhaltiger Energie. Das heutige Rezept entspricht in etwa dem, wie Kakao getrunken wurde – es war dafür bekannt, Kraft zu spenden und wurde jungen Paaren gebraut, um die Libido zu erhöhen. Moderne wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Rohkakao tatsächlich das Testosteron steigern kann und beim Abnehmen (s. schnell abnehmen) hilft. Die Spanier brachten die Kakaobohnen mit nach Europa und tranken es mit heißem Wasser … doch es schmeckte den verwöhnten Europäern nicht. Erst, als man das Kakaopulver entölte, mit Milchpulver und Zucker mischte und es in rechteckige Formen presste, schmeckte es den Leuten. Natürlich ist das lecker, aber die gesundheitlichen Vorteile von Kakao sind so leider verloren gegangen. Rohes Kakaopulver – zurecht als Superfood gefeiert. Schmeckt das denn ohne Milch und Zucker? Zugegeben, es ist ungewohnt. Es schmeckt anders als gewohnte heiße Schokolade. Wässriger, weniger süß, ein wenig bitter. Genau genommen ist es auch etwas ganz anderes, einzige Übereinstimmung ist wahrscheinlich der Kakao. Wenn Du ein wenig geduldig bist und das Rezept so abänderst, dass es Dir schmeckt, ist es durchaus ein leckeres und sehr befriedigendes Getränk – ohne viel Zucker und unnötig Kalorien. PS: Das ursprüngliche Rezept kommt ohne Ingwer und Koriander aus – wahrscheinlich bestand es nur aus Salz, Pfeffer, Kakao und Chili. Ein paar Gewürze, die es zusätzlich aufpeppen, kann jedoch nicht schaden, oder? 🙂 Wenn Du ein paar Kalorien hinzufügen möchtest, empfehle ich Kokosöl oder MCT-Öl und guten Bio-Honig. Bist Du bereit für etwas Neues?
Haferflockentiramisu – eine gesunde Variante des italienischen Klassikers
- 2 h
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Haferflockentiramisu? Also Tiramisu aus Haferflocken? Oder man könnte auch sagen Tiramisu-Overnight-Oats. Klingt erst Mal etwas eigenartig. Und um ehrlich zu sein, bis auf Espresso und Mascarpone hat es mit dem Original auch nicht viel zu tun. Allerdings ist es eine leckere und vor allem deutlich gesündere Alternative zu dem italienischen Klassiker und ich kann Dir nur von Herzen empfehlen, diesem Rezept eine Chance zu geben, Du wirst überrascht sein. Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag unserer Leserin und Freundin Daniela Eder. Vielen Dank an der Stelle an Daniela und viel Spaß beim Lesen 🙂 Mein Name ist Daniela, ich bin zertifizierte Ernährungs- und Nährstoffberaterin und ich liebe Lebensmittel. Voller Begeisterung freue ich mich wie ein kleines Kind über die wöchentliche Lieferung meiner Gemüsekiste, kein Rezept ist bei mir vor Anpassungen oder Variationen sicher und ich kann mich stundenlang in Kleinstarbeit in die Entwicklung neuer Rezepte vertiefen. Es begeistert mich, wie viel Gutes im Alltäglichen steckt und was Ernährung durch die richtige Auswahl und Zubereitung mit und für unseren Körper alles bewirken kann. Meine Geschichte mit Hafer und warum ich ihn liebe Auch ich bin schon seit Jahren großer Fan von Hafer, er ist mein absolutes Lieblingsgetreide und ein wahrer Alleskönner. Egal ob ganze Körner, Hafermehl oder Haferflocken, es lassen sich so viele tolle Kreationen damit zaubern. Zudem ist er gut verträglich und wirkt in Studien sogar anti-entzündlich. Hafer wird meist von Leuten mit „Gluten-Antiköpern“ und „klassischer“ Zöliakie gut vertragen, denn er enthält nur einen niedrigen Anteil an Klebeeiweißen (ca. 5,5g/100g) und auch nur Avenin und Avenalin. Dabei handelt es sich zwar ebenso um Formen von Gluten, aber eben nicht um Gliadin oder Glutenin, um die es meistens geht, wenn wir von einer Gluten-Intoleranz sprechen. Den größten Mehrwert, also die beste Sättigung und den höchsten Nährstoffgehalt bietet uns Hafer, wie jedes Lebensmittel, wenn er möglichst unverarbeitet ist. Daher empfehle ich auch ganze Körner zu kaufen und nach Möglichkeit auch Haferflocken selbst herzustellen. Gerade industriell hergestellte Haferflocken werden im Produktionsprozess oft erhitzt und verlieren dabei viele wichtige Nährstoffe. Für die eigene Herstellung eigenen sich besonders Flockenquetschen. Diese gibt es als Handflocker oder Elektroflocker bereits ab ca. 150 € in guter Qualität zu kaufen. Wer noch mehr aus dem Hafer herausholen will, kann diesen auch Ansäuern oder Keimen lassen. Wir gaukeln der Pflanze somit vor, sie solle jetzt wachsen und der Samen aktiviert nicht nur alle verfügbaren Nährstoffreserven, sondern deaktiviert auch den Schutz vor Fressfeinden und baut dadurch die sogenannten Antinährstoffe ab. Somit kann sich die Verträglichkeit sowie die Verfügbarkeit der Nährstoffe verbessern. Fertig gekeimten Hafer bzw. gekeimte Haferflocken gibt es auch immer häufiger online oder im gut sortierten Biomarkt zu kaufen.
Pancakes – Leckere Pfannkuchen für Dein Frühstück
- 30 min
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Jeder Comicfreund, der die Entenhausener Bewohner kennt, erinnert sich an die Riesenstapel von Pancakes, die sich Donald Duck zum Frühstück gebacken und mit ordentlich Butter und Ahornsirup verputzt hat. Lecker, ein echter Kindheitstraum! Doch echte Pancakes bekommst Du auch als großes Kind – sie sind für jeden etwas, für Groß und Klein. Genau deswegen schauen wir uns heute einen weiteren Frühstücksklassiker an und zeigen Dir, wie Du getrost auf Fertigprodukte und übermäßig viel Zucker verzichten kannst und besonders viel von dem Anti-Aging-Powerstoff Spermidin enthalten hast. Wer hat eigentlich die Pancakes erfunden? Die Geschichte hinter den köstlichen und fluffigen Pfannkuchen, besser bekannt als Pancakes, ist eine faszinierende Reise durch die Jahrhunderte und über verschiedene Kulturen hinweg. Obwohl es schwer ist, einen einzigen Ursprung für diese leckeren Leckereien festzulegen, gibt es doch einige interessante Hinweise auf ihre Entstehung. Eine Theorie besagt, dass die alten Griechen bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. eine Vorform der Pfannkuchen genossen haben könnten, die sie “Tagenites” nannten – Fladen aus Mehl, Olivenöl, Honig und Milch, die auf heißen Steinen gebacken wurden. Im Laufe der Zeit fanden ähnliche Rezepte in vielen Teilen der Welt Verbreitung. Im antiken Rom wurden “Alita Dolcia” zubereitet, süße Fladen, die mit Honig gesüßt und in Milch getaucht wurden. Im Mittelalter entwickelten sich Pfannkuchen zu einem wichtigen Bestandteil der europäischen Küche, wobei verschiedene Regionen ihre eigenen Variationen entwickelten. In Frankreich entstanden die berühmten Crêpes, dünne Pfannkuchen, die oft mit Zucker oder Früchten gefüllt wurden. In den Niederlanden wurden Poffertjes beliebt – kleine, dicke Pfannkuchen, die oft mit Puderzucker bestreut wurden. Die Entdeckung Amerikas im 15. Jahrhundert brachte neue Zutaten wie Mais und Kartoffeln in die Rezepte ein, die die Vielfalt der Pfannkuchen weiter bereicherten. Die amerikanischen Kolonisten verliehen den Pfannkuchen ihre heutige Form und Größe und machten sie zu einem beliebten Frühstücksgericht. In den USA entstand der Begriff “Pancake”, der sich von “pannekoek” ableitet, dem niederländischen Wort für Pfannkuchen. Mit der Verbreitung von Pfannkuchenhäusern und -restaurants im 19. Jahrhundert wurden Pancakes zu einem sozialen Ereignis und einer Tradition. Heute sind Pancakes weltweit bekannt und geliebt. Die Vielfalt an Zutaten, die in Pfannkuchenteig gemischt werden können – von Schokoladenstückchen bis hin zu Blaubeeren – hat zu unzähligen Variationen geführt. Während die genaue Herkunft der Pancakes immer noch ein Rätsel bleiben mag, ist ihre Entwicklung über die Jahrhunderte hinweg ein Beweis für die kulturelle Vielfalt und die kreativen Anpassungen, die in der kulinarischen Welt stattfinden. Egal, ob man sie mit Ahornsirup übergießt, mit frischem Obst garniert oder herzhaft mit Speck und Eiern serviert – die Geschichte der Pancakes ist eine köstliche Reise, die uns daran erinnert, wie Nahrung die Kulturen verbindet und die Menschen schon seit langem begeistert. Yummie! Gesund?! Ein paar Sätze rund um den Pancake Pancakes und Pfannkuchen können dasselbe sein, aber meistens sind die amerikanischen Pfannkuchen dicker und luftiger als ihre europäischen Verwandten. Ob Sie gesund sind oder nicht hängt auch etwas davon ab, womit sie verglichen werden und wie sie zubereitet werden. Mehr dazu findest Du in diesem Beitrag. Es ist sicher besser, sich aus frischen Zutaten in bester Qualität selbst Pancakes zu machen als einen fertigen Teig oder ein fertiges Produkt im Supermarkt zu kaufen. Mit einem Apfel verglichen, schneidet diese Frühstücksvariante aber sicher schlechter ab. Ein paar Variationen, wie es gesunder gehen kann, findest Du weiter unten. Ich mache meistens dann Pfannkuchen, wenn ich z. B. kein (Sauerteig)Brot mehr Zuhause habe oder keine Lust, um vor dem Frühstück zum Bäcker zu gehen. Aber nun genug und auf zum Rezept. Wie kannst Du dieses Grundrezept variieren? Ich habe dieses Rezept auch schon mit frisch gemahlenem Getreide zubereitet: Je ca. 1/5 tl Weizen-, Dinkel-, Grünkern-, Haferkörnen frisch im Mixer mahlen und mit 1/5 TL normales Weizenmehl mischen. Tipp: Gekeimte WeizenkörnerAuch gekeimte Weizenkörner, oder Mehl aus Weizenkeimlingen ist erwähnenswert: es enthält aufgrund des Keimverfahrens deutlich weniger Antinährstoffe wie Gluten und Phytinsäure und es wird das Vitamoind Spermidin gebildet, welches als neuer Anti-Aging-Powerstoff gefeiert wird und die Entgiftung und Regeneration im ganzen Körper unterstützt. Bei der Einlage kannst Du die Nüsse, das Trockenobst und die Schokolade variieren. Außerdem kannst Du auch z. B. frische Bananenstücke oder Eiweißpulver mit in den Teig einarbeiten. Warum ist Zucker im Rezept? Durch den Zucker wird der Eischnee wesentlich fester und stabiler, dadurch wird das Produkt luftiger und bekommt eine schöne Kruste. Der Zucker ist also kein Muss, sondern optional. Nicht jedes unserer Rezepte muss 100 % paleo, vegan oder super-clean sein – manchmal reicht es bereits aus, eine bessere Alternative zum Konventionellen zu haben. Und manchmal wünschen wir uns einfach ein paar fluffige Pancakes für die ganze Familie am Wochenende – aber suchen nach Möglichkeiten, es dennoch gesünder zu gestalten. Viel Spaß beim Nachkochen, das «kriegst Du schon gebacken» 😉 wünschen Dir Felix und Caroline
Schnitzel – einfach, lecker und schnell gemacht
- 30 min
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Auch im Restaurant merke ich es immer wieder: Schnitzel sind einfach der Renner! Wie Dir ein leckeres Schnitzel auch zu Hause gelingt, schauen wir uns nun zusammen an. Ein paar Worte zum panierten Schnitzel, dem Schnitzel Wiener Art Die meisten Leute kennen und lieben es – das Schnitzel. Es wird häufig bestellt und gegessen. Ein gutes Schnitzel sollte frisch zubereitet und direkt verzehrt werden. Es sollte innen saftig, außen knusprig und nicht fettig sein. Durch die Hülle aus Mehl, Ei und Paniermehl wird das Fleisch angereichert mit Kohlenhydraten und Fett, aber auch mit dem zusätzlichen Eiweiß aus dem Ei, Stichwort biologischer Ergänzungswert von Eiweiß. Alles Wichtige zu Eiern erfährst Du hier. Natürlich sollten Schnitzel maßvoll genossen werden, auch wegen des Themas AGE´s, aber nicht alle Menschen müssen abnehmen und so ist ein Schnitzel nicht automatisch ungesund. Vor allem, wenn Du folgende Tipps beachtest: Das Mehl Das beste Ergebnis erzielst Du mit einem grob gemahlenen Mehl, zum Beispiel Weizendunst. Das Ei Verwende frische Eier aus Biohaltung oder vom Händler Deines Vertrauens. Das Ei wird nicht vollständig mit etwas kaltem Wasser oder Milch verrührt. In der Industrie, beim Metzger oder in manchen Restaurants kommen Nasspanaden zum Einsatz. Das ist eine Art Teig, der meist aus verschiedenen Stärken, Mehlen, Gewürzen und Wasser besteht. Dadurch kann man sich einen Arbeitsschritt (das im Mehl Wenden des Fleisches) sparen. Das Ganze ist nicht zwangsläufig schlecht und man kann es auch selber machen, aber gerade beim Schnitzel macht es doch einen Unterschied. Das Paniermehl Kauf Dein Paniermehl beim Bäcker oder lies das Kleingedruckte im Supermarkt. Manche Produkte sind gewürzt, meist auch mit Glutamat oder Hefeextrakt. Das braucht es nicht und macht den Geschmack schnell kaputt. Du kannst auch verschiedene Paniermehlsosrten mischen von grob bis fein oder z. B. Grisinis zerbröckeln, getrocknete Brezeln grob reiben, Cornflakes, Haferflocken, grob gehackte Nüsse oder Samen ergänzen. Das verwendete Fett Die Schnitzel sollten knapp schwimmend ausgebraten werden. Beim Fett schmeckt es am besten mit Butterschmalz aus Weidehaltung. Alternativ funktionieren auch ein günstiges Olivenöl, Schweineschmalz aus artgerechter Haltung, Rinderfett aus Weidehaltung oder natives Kokosöl. Günstige Fette wie Erdnussöl, Sonnenblumenöl funktionieren selbstverständlich auch. Aus ernährungsphysiologischen Gründen habe ich privat meistens Butterschmalz mit etwas Olivenöl gemischt. Gerade beim Fett macht es einen großen Unterschied, ob Du ein Fertigprodukt gekauft hast oder ob Du selbst kochst. Industriell hergestellte Produkte werden meist in riesigen Frittierstraßen ausgebacken. Das dort verwendete Fett ist sicher kein Butterschmalz aus Weidehaltung oder Olivenöl und es wird lange Zeit bei einer hohen Temperatur erhitzt, wodurch mehr schädliche Stoffe entstehen können. Abgesehen davon tupfst Du das überschüssige Fett auf einem Teller mit Küchenpapier ab und isst so nicht mehr davon, als für ein gutes Schnitzel notwendig war. Aber nun genug und auf zum Rezept!
Haferbrötchen – der neue Star im Brötchen-Korb
- 40 min
- mittel
Unsere SEG-Leserin Annett Hirschmann hat heute ein besonderes Schmankerl für Dich: Haferbrötchen! Das Tolle daran? Mit einem kleinen Kniff kannst Du daraus auch einen fantastischen Pizzaboden zaubern. Klingt spannend? Dann lies weiter! Exkurs: Was hat es mit “Sprossen-Mehl” auf sich? Gekeimtes Mehl, oft auch als “Sprossen-Mehl” bezeichnet, wurde in den letzten Jahren aufgrund seiner Bekömmlichkeit immer bekannter. Während des Keimungsprozesses werden komplexe Kohlenhydrate, Proteine und Fette in einfachere, leichter verdauliche Formen zerlegt. Das bedeutet, dass unser Verdauungssystem weniger Arbeit leisten muss, was zu einem geringeren Risiko für Verdauungsproblemen oder Unverträglichkeiten führt. Ein weiterer entscheidender Vorteil von gekeimtem Mehl ist der reduzierte Gehalt an sogenannten Anti-Nährstoffen. Anti-Nährstoffe sind natürliche Verbindungen in Pflanzen, die die Absorption bestimmter Nährstoffe behindern können. Dazu gehören Gluten, Phytinsäure und Lektine. Gluten, ein Protein, das in vielen Getreidearten vorkommt, kann bei Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie Entzündungen und Verdauungsprobleme verursachen. Durch den Keimungsprozess wird der Glutenanteil in Getreide reduziert, wodurch gekeimtes Mehl für viele Menschen verträglicher wird. Phytinsäure, eine andere Verbindung, die in vielen Getreidearten und Hülsenfrüchten vorkommt, kann die Aufnahme von Mineralien wie Eisen, Zink und Kalzium hemmen. Gekeimtes Mehl enthält weniger Phytinsäure, was die Bioverfügbarkeit dieser wichtigen Mineralien erhöht. Lektine, die in vielen Pflanzen vorkommen, können bei einigen Menschen ebenfalls zu Verdauungsproblemen führen. Der Gehalt an Lektinen wird durch das Keimen ebenfalls reduziert. Zusammengefasst bietet gekeimtes Mehl eine optimierte Ernährungsalternative mit verbesserten Verdauungseigenschaften und einem geringeren Gehalt an störenden Anti-Nährstoffen. Es ermöglicht den Menschen, die Vorteile von Getreide zu nutzen, ohne die potenziellen Nachteile, die mit herkömmlichen Mehlen verbunden sind. Für all jene, die eine gesündere, nahrhaftere und bekömmlichere Option suchen, kann gekeimtes Mehl eine gute Wahl darstellen.
Haferflockenmuffins – glutenfrei, vegan und einfach lecker
- 1 h 25 min
- einfach
Bist Du auf der Suche nach einem leckeren Rezept mit Haferflocken, das groß und klein begeistert? Dann bist Du hier genau richtig. Noch einfacher und fruchtiger geht es nicht, denn bei diesem Rezept bleibt der Backofen kalt. Das heutige No-bake-Rezept verdanken wir SEG-Leserin Tanja Vonnieda. Viel Spaß beim Ausprobieren und lass uns direkt loslegen. Fun Facts über Haferflocken Haferflocken sind nicht nur für Sportler eine leckere Ergänzung des Speiseplans. Sie sind auch dafür bekannt, den Cholesterin-Spiegel zu senken und die Konzentration zu steigern. Wenn das nicht zwei triftige Gründe sind, das heutige Rezept auszuprobieren. Noch mehr über Haferflocken erfährst Du hier.
Rezept für das perfekte Salatdressing
- 32 min
- einfach
Sich selbst ein Salatdressing aus Essig und Öl herzustellen, ist sehr einfach und wird Deine Kochfertigkeiten bereichern. Es lässt sich auch gut in eine Glasflasche abfüllen und hält sich im Kühlschrank mehrere Tage oder sogar Wochen. Es ist unglaublich variabel, da Du nur das Verhältnis von Flüssigkeit zu Öl beachten musst und die Zutaten beliebig austauschen kannst. Erfahre hier alles, was Du für ein perfektes Salatdressing wissen musst! Worauf kommt es bei einem guten Salatdressing an? Es kommt hauptsächlich darauf an, dass das Dressing emulgiert ist. Das heißt Flüssigkeit, in unserem Fall Essig oder Zitrusfruchtsaft, und Öl werden mithilfe von etwas Senf und dem Stabmixer zu einer Emulsion verbunden. So haftet das Dressing an jedem Salatblatt gleichmäßig an und der Salat wird nicht einmal ölig oben und essig-scharf unten. Das Vorgehen dabei ist immer gleich. Ein Viertel bis zu einem Drittel des Dressings macht Essig oder zum Beispiel Zitronensaft aus, den Rest ein Speiseöl. Um ca. 300 ml fertiges Dressing zu binden, reicht ein kleiner Teelöffel Senf. Am Anfang gibt man einfach die Flüssigkeit zusammen mit dem Senf, Gewürzen, Kräutern oder anderen Würz-Zutaten in einen Mixbecher. Im Anschluss geht man mit dem Stabmixer hinein und fängt an, das Ganze zu mixen und langsam Öl zuzugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht wird. Aber nun genug der Theorie, auf zum Rezept. Warum die Zutaten nicht alle einfach durchmengen? Vielleicht hast Du Dich darüber gewundert, dass Zubereitungsschritt 8 so ausführlich ist, aber da geht einfach der Profi mit mir durch: Natürlich kannst Du auch alle Zutaten vermengen, aber durch diesen einfachen Kniff wird es beim Essen interessanter. Wenn jeder Bissen etwas Abwechslung bietet, bleiben die Esser neugierig. So, wie wenn Du bei einer Tonleiter nicht immer den gleichen Ton drückst. Wie kannst Du das Rezept variieren? Wie angekündigt, kannst Du dieses Rezept schier unbegrenzt variieren. Tausche dazu einfach Zitronensaft durch Apfelessig, oder Essig mit Fruchtpüree aus und variiere die verwendeten Öle. Auch das Mischen von verschiedenen Ölen kann eine leckere Abwechslung mit sich bringen: So kann beispielsweise Schwarzkümmelöl für sich allein schnell zu intensiv werden, aber 30 – 50 g Olivenöl des Grundrezepts mit ihm zu ersetzen, kann geschmacklich attraktiv sein und das Fettsäuremuster abrunden. Auch Leinöl und Hanföl sind lecker und bieten sich gut an. Du kannst auch Säfte oder ein-reduzierte Säfte verwenden, genauso wie Brühen oder Kräuter und etwas Zwiebel direkt mit ins Dressing mixen. Selbstverständlich kannst Du auch den Senf variieren. Hier ein kleiner Auszug meiner Lieblingsvariationen Orangensaftreduktion, Zitronensaft, Walnussöl, Senf, Gewürze Orangensaftreduktion, Passionsfrucht, Zitronensaft, Senf, Olivenöl, Gewürze Apfelessig, Zwiebel, Petersilie, Olivenöl, Senf, Gewürze Apfelessig, Himbeerpüree, Olivenöl, Senf, Gewürze Apfelessig, schwarzes Johannisbeerpüree, Olivenöl, Senf, Gewürze Balsamicoessig, Olivenöl, Senf, Honig, Gewürze Viel Freude beim Nachkochen und ich freue mich über Deine Erfahrungen und Fragen unten in den Kommentaren! Gesunde Gewürze und weitere Zutaten, über die wir bereits geschrieben haben: Olivenöl Kollagen Knoblauch Ingwer Kurkuma
Birnenkompott – frisches Obst in leckerem Sirup
- 30 min
Kompott ist heutzutage etwas geworden, das praktisch nur noch den industriell verarbeiteten Dosenfrüchten vorbehalten ist. Das ist schade, denn es muss nicht immer Rohkost sein. Kleine Warenkunde Birnen Birnenbäume können sehr alt werden und mittlerweile hat man erkannt, dass sie schützenswert sind. So kann man die Standorte von alten Birnenbäumen melden und sie werden kartiert. Jedes Jahr wird dann der schönste alte Birnenbaum prämiert. Hier ein Link zu einem Projekt in Franken https://lpv-mittelfranken.de/alte-birnen-in-franken.html. So prächtig kann eine reife Birne aussehen! Je nachdem kannst Du also auch Birnen sammeln gehen, wenn Du keinen eigenen Garten hast. Frag einfach mal bei Deinem Heimatort oder beim Besitzer des Grundstücks nach. Mancherorts werden die Bäume mit Bändern markiert, damit klar ist ob gesammelt werden darf oder nicht. Für alle die sich jetzt wundern und sagen: „Birnen, ja klar die wachsen am Baum.», denen sei gesagt, dass heute Obst meisten als sogenanntes «Spalierobst» angebaut wird. Die Bäume werden so angebaut, dass sie nicht allzu groß sind und die Äste an Rankhilfen geführt werden, damit optimal und schnell gepflückt werden kann. Außerdem liefern jüngere Bäume mehr Obst und der Wuchs der Früchte kann durch Wasser- und gezielte Nährstoffgabe bestmöglich beeinflusst werden. Du kannst einen Beitrag zum Erhalt von alten Obstbäumen leisten, indem Du z. B. Saft aus Streuobst oder Obst von «hochstämmigen» Bäumen kaust. So wunderschön sahen die Obstbäume in unserer alten Heimat in Muttenz aus!
Sablés – schnelle, einfache, gesündere Kekse
- 42 min
An alle Krümmelmonster unter euch: Hier ein Rezept für selbst gemachte einfache Kekse. Sablés sind eine Art Butterkekse, die ohne Zusatzstoffe mit wenigen Zutaten auskommen und trotzdem eine gute Haltbarkeit haben. Warum sind Sablés eine gute Alternative zu Keksen aus dem Supermarkt? Selbst gemachtes Gebäck ist oft eher aufwendig und hält sich nicht lange. Deshalb die Plätzchen im Supermarkt zu kaufen ist aber keine Alternative, da hier oft an guten Zutaten gespart wird. Aber wo kann der Hersteller sparen? Hersteller können hier z. B. beim Fett sparen. Es wird, wenn überhaupt, oft nur wenig Butter verwendet und das restliche nötige Fett wird z. B. durch Palm- oder Kokosfett oder andere zum Teil gehärtete Pflanzenfette ersetzt. Ganz günstig wird es mit Pflanzenfett und ein paar Tropfen Aroma für den Buttergeschmack. Gerne nimmt man hier «natürliches Aroma», das klingt viel naturnäher, sagt aber nur aus, dass es aus «natürlichen Stoffen» und nicht synthetisch gewonnen wird. Wir verwenden für unsere Kekse hingegen nur beste Weidebutter. Ausserdem kann der Hersteller bei den Eiern sparen. Für die Industrie gibt es sogenannte Industrieeier. Das sind Eier, die so nicht in den Handel gelangen würden. Die gibt es entweder pasteurisiert, tiefgekühlt oder sogar getrocknet. Wo die Eier herkommen, muss Dir der Hersteller nicht angeben, aber so viel sei gesagt, Käfighaltung ist nicht überall, auch nicht in der EU, verboten 😉. Wir verwenden für unsere Sablés nur beste frische Eier aus Bio-, Demeterhaltung oder vom Eiermann unseres Vertrauens. Nur für Krümmelmonster! Auch beim Mehl bleiben wir uns treu und verwenden am besten Mehl aus sinnvoll und nachhaltig angebautem Getreide aus unserer Region von einer regionalen Mühle. Wenn Du Dein Mehl im Supermarkt kaufst, muss Dir auch hier nicht bekannt gegeben werden, woher das Getreide für das Mehl kommt. Genauso wie bei den Keksen im Supermarkt. Abgesehen davon können diverse Zusatzstoffe und sogenannte «nicht Zusatzstoffe», welche drin aber nicht unter der Angebepflicht stehen, drin sein. Zusatzstoffe werden auch oft ausgeschrieben, so fühlt sich der Endverbraucher besser, als wenn E… drauf steht. «Nicht Zusatzstoffe» müssen nicht angeben werden, weil sie z. B. «nur» dazu da sind, dass der Teig nicht so an Maschinen klebt oder sich besser verarbeiten lässt, aber mehr zu diesem Thema an anderer Stelle, sonst bekommen wir heute «nichts mehr gebacken» 😊. Jetzt haben wir auch eine gute Grundlage, um darüber zu reden, ob die selbst gemachten Kekse wegen des verwendeten Mehls und des Zuckers denn auch wirklich gesund sind. Die Dosis macht das Gift – Sicher sind diese Kekse gesünder als vieles, was viele Menschen sonst so essen. Aber nun genug und auf zum Rezept!
Nuss-Müsli-Rezept im Paleo Stil
- 1 h 25 min
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Dieses Nuss-Müsli-Rezept rockt! Wenn Du nach einer köstlichen und süchtig machenden Option suchst, dann ist dieses Nuss-Müsli-Rezept genau das Richtige für Dich! In diesem Beitrag werde ich Dir zeigen, wie Du dieses leckere Nuss-Müsli zubereiten kannst, das Dich begeistern wird. Es ist eine wahre Geschmacksexplosion, die Dich den ganzen Tag über satt und zufrieden halten wird. Also schnapp Dir eine Schüssel und lass uns loslegen! Fakten über Nüsse Nüsse liefern gesunde Fette, hochwertiges Eiweiß und viele Vitamine. Eine Vielzahl von Studien belegt die gesundheitlichen Vorteile von Nüssen. Sie senken den Cholesterinspiegel, den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel. Daher haben Nüsse eine schützende Wirkung und tragen zur Vorbeugung von Krankheiten bei: Sie reduzieren das Krebssterberisiko um 18 Prozent. Darüber hinaus senken sie das Risiko von Herzerkrankungen um 24 Prozent und Schlaganfällen um 11 Prozent. Phytate – das Nuss-Müsli verträglicher machen Vorsicht vor Phytaten im Nuss-Müsli Nüsse haben jedoch einen kleinen Nachteil: Sie enthalten Phytate. Diese beeinträchtigen die Aufnahme von Nährstoffen aus den Lebensmitteln, die Du isst. Wenn Du zu viele phytatreiche Lebensmittel konsumierst, könntest Du einen Nährstoffmangel entwickeln, da die Aufnahme im Darm gestört ist. Phytate gehören daher zu den antinutritiven Stoffen. Sie beeinflussen die Aufnahme von Eisen, Zink und Calcium. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, solange Du drei Dinge beachtest: Vorher Einweichen: Wenn Du die Nüsse vorher in klarem Wasser für 4 – 8 Stunden einweichst, werden die meisten Antinährstoffe reduziert (im Rezept musst Du dann nur darauf achten, dass die Trocknung etwas länger dauert) Begrenze den Verzehr von Nüssen auf 20 – 30 Gramm pro Tag. Nüsse sollten nur in einer Mahlzeit oder als Snack konsumiert werden, um den Einfluss der Phytate auf diese Mahlzeit zu begrenzen. Wie immer gilt: Die Dosis macht das Gift. Das bedeutet, dass alles, was wir chronisch in großen Mengen konsumieren, auch negative Auswirkungen haben kann. Das gilt auch für Nüsse und unser Nuss-Müsli-Rezept. Variation für mehr Nährstoffvielfalt: Nüsse zeichnen sich durch ihr beeindruckendes Nährstoffprofil aus und sollten Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Jede Nusssorte hat unterschiedliche Eigenschaften und kann deinen Körper mit verschiedenen Mineralstoffen und Vitaminen bereichern. Am Ende kommt es natürlich auch auf den Geschmack an und welche Sorten Du bevorzugst. Daher ist es ein weiterer Tipp, die Nusssorten zu variieren: Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Paranüsse oder Pekannüsse haben unterschiedliche Nährstoffprofile. Mandeln und Cashews enthalten zum Beispiel viel Eiweiß, Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren und Paranüsse enthalten viel Selen. In unserem Nuss-Müsli nutzen wir die Vorteile verschiedener Nusssorten. Das Nuss-Müsli-Rezept Eines vorweg: Die Geheimzutat in diesem Rezept ist Kardamom. Es hat ein sehr interessantes Aroma und ist äußerst vielseitig. Bei unserer Reise vor etwa 5 Jahren nach Stockholm haben wir dieses Gewürz lieben gelernt, da die Schweden es in Gebäck und sogar in Kaffee geben. Daher finde ich es perfekt für das Nuss-Müsli. Kardamom hat positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und fördert die Darmgesundheit. Außerdem wirkt es antibakteriell und trägt besonders zur Zahngesundheit bei. Das Nuss-Müsli-Rezept funktioniert zwar auch ohne Kardamom, aber für mich gehört es unbedingt dazu, da es dem Nuss-Müsli eine interessante Geschmacksnote verleiht. Eine weitere gesunde Zutat ist Zimt.
Gratinierter Fenchel – überraschend gutes Fenchel-Rezept
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Leider ist Fenchel bei vielen unbeliebt, was ich persönlich nicht verstehen kann. Ich mag Fenchel: als Salat, als Rohkost und vor allem gratiniert. Ein super einfaches Rezept dazu möchte ich Dir heute gerne vorstellen. Es ist einfach sowie schnell gemacht und wird Deine ganze Familie begeistern – da bin ich mir ganz sicher. Mit nur wenigen Zutaten verwandelst Du Fenchel in eine wirklich schmackhafte Mahlzeit. Kleine Warenkunde So wird das Fenchel Rezept aussehen – Lecker! Fenchel (Foeniculum vulgare) wächst wild vor allem in trockenen und steinigen Gebieten, denn ursprünglich stammt er aus Vorderasien und dem Mittelmeergebiet. Heute gibt es ihn in unterschiedlichen Kultivierungen: süß, bitter, als Knolle oder als Zwiebelfenchel etc. Damit die Pflanzen aufgrund langer Sommertage mit viel Sonne nicht “ausschiessen”, werden sie im Mittelmeerraum im Winter angepflanzt. Somit ist deren Saison von Oktober bis Mai. Qualitätsmerkmale sind ein knackiges frisches Federgrün und wenn die Schnittstellen nicht eingetrocknet sind.
























