Immunbarrieren stärken: Ein Leitfaden zur Stärkung des Immunsystems

von Martin Auerswald, M.Sc.
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Unsere Immunbarrieren bilden die Abgrenzung zwischen unserem Körperinneren und der Außenwelt und sind ein wichtiger Teil unseres Immunsystems. Sie zu stärken und stabil, ist unheimlich wichtig, um gesund und robust zu sein und weniger krank zu werden. Denn nicht intakte Immunbarrieren sind offene Türen und Tore für Krankheitserreger, Allergene und Toxine, die normalerweise von den Immunbarrieren gefiltert werden.

In diesem Beitrag zeige ich Dir, welche Immunbarrieren es gibt und wie Du Deine Immunbarrieren stärken kannst. Dies ist wichtig, wenn Du nachhaltig gesund sein möchtest, aber auch, wenn Du schon eine Barrierestörung wie Bronchitis, Neurodermitis oder das Leaky Gut Syndrom hast.

 

Bedeutung der Immunbarrieren

Das Immunsystem besteht aus drei Teilen:

  • Immunzellen (hier haben wir immerhin über 150 verschiedene Arten)
  • Immunproteine (z.B. Antikörper, Defensine)
  • Immunbarrieren (Abgrenzungen)

Alle drei Teile sind wichtig, um uns vor Krankheitserregern zu schützen. Die Barrieren bilden dabei den Teil, der selbstverständlich stabil sein sollte. Gelangen weniger Erreger in den Körper, hat das Immunsystem weniger zu arbeiten. Dabei sind die Barrieren erfahrungsgemäß der Teil, der in der Medizin am wenigsten beachtet wird.

Die Barrieren sollten also intakt sein. Jede Barrierestörung führt fast unweigerlich zu chronischen Entzündungen, Infektionen oder allergischen Reaktionen, weil Stoffe in großer Zahl in den Körper gelangen, die dort nichts verloren haben.

Aus diesem Grund kommen bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen, Allergien, Heuschnupfen, chronischen Entzündungen und Immunschwäche eine Barrierestörung häufiger vor.

Frau putzt sich die Nase

Allergien und Barrierestörungen können Hand in Hand gehen.

 

Welche Immunbarrieren haben wir?

Die naheliegendste und größte Immunbarriere ist die Haut. Sie ist ein physischer, mechanischer und dicker Schutz des Körpers vor der Außenwelt und möglichen Gefahren und hat eine Oberfläche von insgesamt 1,5-2 m2.

Doch neben der Haut haben wir noch andere Immunbarrieren – Schleimhäute, bei denen es zum Austausch von Stoffen kommt, die unser Körper braucht, und die mögliche Einfallstore für Erreger sind:

  • Innere Oberfläche der Atemwege: Ca. 70 bis 100 Quadratmeter
  • Innere Oberfläche des Verdauungstrakts: Ca. 250 bis 400 Quadratmeter
  • Innere Oberfläche des Urogenitaltrakts: Ca. 30 bis 40 Quadratmeter

Du siehst: die Haut ist zwar augenscheinlich die größte Barriere, aber was die innere Oberfläche angeht, ist der Magen-Darm-Trakt nicht zu unterschätzen.

Dabei sind die Schleimhäute im Gegensatz zur Haut nur sehr dünn – eine Zellschicht, um genau zu sein. 5 µm, das sind 5 Tausendstel Millimeter.

 

Wenn die Immunbarrieren durchlässig werden

Darm, Lunge und Urogenitaltrakt sind fragile Gleichgewichte – der Stoffaustausch ist essenziell für unsere Biologie, aber sie sind empfindlich und können schnell durchlässig werden.

Durchlässig, oder auch löchrig („leaky“) werden sie, wenn Zellen in der Barriere selbst (Epithelschicht) schneller absterben, als sie sich nachbilden können, oder wenn die Verankerung zwischen den Zellen (sogenannte „Tight Junction-Proteine“) gelockert wird.

In beiden Fällen werden die Barrieren dann durchlässig. Im Darm wird das als „Leaky Gut Syndrom“ bezeichnet. Tritt dies in den Harnwegen auf, steigt das Risiko für Blaseninfekte. In den Bronchien heißt das Ergebnis Bronchitis, auf der Haut ist Neurodermitis eine mögliche Folge.

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Durchlässige Barrieren können verschiedenste Folgen haben…

 

Eine Schleimschicht schützt das Epithel

Da das Epithel so dünn und empfindlich ist, wird jede Schleimhaut im Körper von einer Schleimschicht überzogen, dem Mukus. Dieser ist ein zäher Schleim, in dem Krankheitserreger nicht so schnell vorwärts kommen, und es ist ein mechanischer Schutz der Epithelzellen.

Dieser Schleim ist außerdem gespickt mit Abwehrproteinen – Du erinnerst Dich an die Immunproteine, wie Antikörper (hier sIgA), Defensine, Laktoferrin, Cathelizidin?

Eine starke Immunbarriere ist also intakt und mit genug Mukus überzogen.

Sehen wir uns nun genauer an, wie Du Deine Immunbarrieren stärken kannst:

 

Schwächung der Immunbarrieren

Um zu verstehen, wie Du Deine Immunbarrieren stärken kannst, müssen wir uns erstmal darüber unterhalten, was sie schwächt:

  • Stress: Chronischer Stress (bzw. das Stresshormon Cortisol) führt im Übermaß dazu, dass die Schleimhäute weniger regeneriert werden.
  • Gluten: Das Kleberprotein im Weizen greift die Tight Junctions in der Epithelschicht an und führt zu Mikro-Entzündungen. Eine glutenfreie Ernährung ist hier eine gute Empfehlung.
  • Transfette: Diese greifen ebenfalls die Tight Junctions an und erhöhen den oxidativen Stress auf die Epithelzellen.
  • Ungesunde Ernährung: Selbsterklärend. Eine ungesunde Ernährung ist reich an Problemstoffen, wie auch Zucker und Alkohol dazugehören.
  • Medikamente: Einige Medikamente erhöhen das Blutungsrisiko und können die Regeneration der Schleimhäute hemmen. Ibuprofen und Acetylsalicylsäure (ASS) sind die bekanntesten.
  • Leistungssport: Dies wird gerne unterschätzt. Leistungssport ist ein Risikofaktor, der bewusst sein sollte, denn dabei entstehen Scherkräfte – der Darm reibt und kann dadurch gereizt werden.

 

Immunbarrieren stärken – 9 starke Wege für mehr Stabilität

Ob Du nun eine Barrierestörung hast oder Prävention betreiben möchtest – diese Tipps helfen Dir dabei, Deine Immunbarrieren zu stärken und sie fit zu halten.

Die allgemeinen Tipps sind eigentlich für jeden relevant, der gesund und glücklich alt werden möchte. Die eher spezifischeren, wie Glutamin, sind besonders für die Regeneration der Immunbarrieren gedacht, aber auch von Jedermann durchführbar.

 

Antioxidantien

Das, was Kräutern, Gewürzen, Pilzen, Obst und Gemüse seine Farbe gibt, sein Aroma und seine Resistenz gegenüber Erregern und Umwelteinflüssen: Antioxidantien.

Du kannst von ihnen profitieren, indem sie die Immunbarrieren sauber halten und das Epithel vor freien Radikalen (reaktiven und potentiell schädigenden Molekülen) schützen können.

Eine gesunde, natürliche und unverarbeitete Ernährung mit vielen der genannten Lebensmitteln ist hier die beste Grundlage.

Ich persönlich empfehle auch täglich ca. 1g zusätzliche Antioxidantien als Nahrungsergänzung aufzunehmen, etwa durch Kurkuma Extrakt, Heilpilze (z.B. Reishi, Chaga) oder OPC.

Lebensmittel mit viel Antioxidantien

Was enthält viele Antioxidantien? Das, was bunt ist und kräftige Farben hat und direkt aus der Natur kommt!

 

Infrarotlicht

Infrarotlicht durch die Sonne oder ein direktes IR-Gerät wie eine Infrarot-Sauna oder -Panel kann ebenfalls (über die Mitochondrien) die Regeneration und Stärkung der Immunbarrieren bewirken. Auch die Durchblutung wird angeregt und es ist einfach schön und wohltuend, im Infrarotlicht zu sitzen.

 

Vitamin A & D

Zwei molekulare Schalter, um die Regeneration und Vermehrung von Epithelzellen zu fördern, sind Vitamin A und Vitamin D. Beides sind sowohl Vitamine als auch Wachstumshormone.

Ein Defizit erhöht das Risiko einer instabilen Barriere – ein gesunder Spiegel ist also eine wichtige Grundlage. Mit je 5.000 IE Vitamin A & D erreichst Du eine gute Grundversorgung, ohne das Risiko einer Überdosierung.

 

Zink

Auch Zink wird benötigt, um die Barrieren zu stärken. Genau wie Vitamin A und D ist Zink ein Wachstums-Schalter. Ohne Zink können die Proteine, welche unsere DNA ablesen (Zink-Finger-Nukleasen), nicht aktiviert werden. Ohne diese wirken Vitamin A & D nicht.

Zink findet sich in tierischen Lebensmitteln, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide.

 

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Glutamin

Glutamin ist eine Aminosäure, die das wichtigste Futter für Deine Epithelzellen darstellt. Sie verspeisen am liebsten Glutamin, um an Energie zu kommen – Deine Immunzellen übrigens auch, deswegen ist Glutamin zusammen mit Taurin die häufigste Aminosäure im Blut.

Therapeutisch wird Glutamin bis zu 40 g am Tag eingesetzt, beim Leaky Gut Syndrom, Verbrennungen oder ergänzend in der Krebstherapie.

5-15 g am Tag sind gute Mengen, um die Immunbarrieren langfristig zu stärken.

Ich empfehle ein neutrales Glutamin-Pulver von edubily*.

 

Löwenmähne

Der Heilpilz Löwenmähne vermag die Epithelzellen zum Wachstum anzuregen, was ihn sehr wertvoll macht. Außerdem regt er die Bildung von Mukus an und schützt die Epithelschicht direkt. Daher darf er nicht fehlen, v.a. wenn es um eine instabile Darmbarriere geht.

Netter Nebeneffekt: er regt die Bildung neuer Nervenzellen an und ist wie ein Jungbrunnen für Dein Gehirn.

 

Grünzeug

Grüne Lebensmittel wie grünes Gemüse, Salat und Wildkräuter enthalten einen Stoff namens Indol-3-Carbinol. Dieser regt nicht nur Deine Darmflora an, sondern auch die Epithelschicht. Und zwar in allen Schleimhäuten.

Ein Grund mehr, Brokkoli und Spinat zu essen!

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Grünzeug für alle 🙂

 

Omega 3-Fettsäuren

Omega 3-Fettsäuren wirken entzündungslindernd und fördern die Selbstheilungskräfte. Darüberhinaus fördern die im Dickdarm die Vermehrung guter Milchsäurebakterien, welche wiederum Stoffe produzieren, die die Darmbarriere stärken. Unterschätze daher nicht die Macht Deines Mikrobioms – ein gut gepflegtes Mikrobiom stärkt Deine Barrieren in jederlei Hinsicht (alle Barrieren), ein vernachlässigtes hingegen fördert die Entstehung von Darmentzündungen.

Die anderen Tipps in diesem Beitrag sind hier eine gute Orientierung, ebenso gute Ballaststoff-Quellen wie Leinsamen.

 

20 Gewürze, Kräuter und Wildkräuter für starke Immunbarrieren

Koche mit diesen Naturheilmitteln, mache daraus Tee oder Tinkturen:

  • Echinacea (Sonnenhut): Echinacea wird oft zur Stärkung des Immunsystems und zur Vorbeugung von Erkältungen eingesetzt.
  • Ingwer: Ingwer hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann bei der Bekämpfung von Infektionen helfen.
  • Knoblauch: Knoblauch ist reich an schwefelhaltigen Verbindungen, die das Immunsystem stärken können.
  • Holunderblüten: Holunderblüten werden in Form von Tee oder Sirup verwendet und können bei Erkältungen und Grippe helfen.
  • Astragalus: Astragaluswurzel wird in der traditionellen chinesischen Medizin zur Stärkung des Immunsystems verwendet.
  • Kamille: Kamille hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann bei Entzündungen und Infektionen helfen.
  • Thymian: Thymian enthält Verbindungen, die antibakterielle und antivirale Eigenschaften haben.
  • Oregano: Oreganoöl enthält Thymol und Carvacrol, die antimikrobielle Eigenschaften haben.
  • Salbei: Salbei kann bei Halsschmerzen und Entzündungen im Mund- und Rachenraum helfen.
  • Brennnessel: Brennnesselblätter sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und können das Immunsystem stärken.
  • Löwenzahn: Löwenzahnblätter und -wurzeln können die Lebergesundheit unterstützen, was wiederum das Immunsystem fördert.
  • Ringelblume (Calendula): Ringelblume hat entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften und wird oft in Salben und Cremes verwendet.
  • Süßholz: Süßholzwurzel kann das Immunsystem unterstützen und Entzündungen lindern.
  • Brennnessel: Brennnesselblätter sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und können das Immunsystem stärken.
  • Löwenzahn: Löwenzahnblätter und -wurzeln können die Lebergesundheit unterstützen, was wiederum das Immunsystem fördert.
  • Ringelblume (Calendula): Ringelblume hat entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften und wird oft in Salben und Cremes verwendet.
  • Süßholz: Süßholzwurzel kann das Immunsystem unterstützen und Entzündungen lindern.
  • Rosenhip: Hagebutten sind reich an Vitamin C, einem wichtigen Nährstoff für die Immunfunktion.

Lebensmittel für die Immunabwehr Infographik

 

Einfaches Protokoll bei instabilen Immunbarrieren mit Fokus auf das Leaky Gut Syndrom

Solltest Du vom Leaky Gut Syndrom betroffen sein, habe ich hier noch ein simples, aber effektives Protokoll für Dich, um Deinen Darm zu „flicken“. Die anderen Schleimhäute werden dadurch übrigens gleich mit gestärkt:

  • Ernährung: gesund, unverarbeitet, natürlich.
  • Vitamin A & D: je 5.000 IE täglich
  • Zink: 20 mg täglich
  • Selen: 200 µg
  • Vitamin C: 1 g
  • Löwenmähne und Reishi: je 1-1,5 g Extrakt
  • Glutamin: 20-30 g für mindestens 14 Tage, danach 5-15 g täglich
  • Kein Kaffee, dafür Grüntee und Kräutertee
  • Tägliche Bewegung, aber entspannt, ohne zu stressen
  • Tägliche Entspannung und Raum für Dich, z.B. für ein gutes Buch, eine Meditation oder Zeit in der Natur

 

Persönliches Fazit

Es klingt nicht nach Raketenwissenschaft, aber es sollte gemacht werden. So könnte man die Tipps für starke Immunbarrieren zusammenfassen. Lass weg, was nicht gut ist – und mach‘ mehr von dem, was gut ist. Dazu ein paar Nährstoffe, Naturheilmittel und Antioxidantien, und dann hast Du eine gute Grundlage.

Hast Du noch Fragen dazu oder möchtest Du Deinen Lieblingstipp für starke Immunbarrieren hinzufügen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

 

 


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3 Kommentare

Florian 15. Februar 2024 - 11:04

Würde denn zumindest entkoffeiniert Kaffee gehen,, oder ist der auch ein Problem?

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 19. Februar 2024 - 13:40

Hi Florian, ich denke das geht, wenn er schonend geröstet wurde.
Liebe Grüße,
Martin

Antworten
Nadine 16. Februar 2024 - 13:41

Das ist ein ganz toller Artikel! Einige genannte Nährstoffe und Naturheilmittel nehme ich auch bereits, zusätzlich zu einer frischen, unbehandelten Ernährung. Aus eigener Erfahrung kann ich alle Tipps nur befürworten! Danke für das Teilen deines Wissens!

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