Schmerzen entstehen durch eine erhöhte Aktivierung der Nervenzellen sowie durch chronische Entzündungen und damit dauerhaft gebildeter Botenstoffe wie Prostaglandine. Während Schmerzmittel die Schmerzen vorübergehend lindern können, bleiben bei chronischen Schmerzen die Ursachen meist bestehen – und die Schmerzen kehren zurück.

In diesem Beitrag erhältst Du eine Übersicht über alternative Schmerztherapien mit Fokus auf Naturstoffe und naturheilkundliche Methoden.

 

Wie entstehen Schmerzen?

Um besser zu verstehen, wie sich chronische Schmerzsyndrome behandeln lassen, lohnt sich zunächst ein Blick auf den Schmerz selbst: Was genau ist Schmerz – und wie entsteht er?

Schmerz ist ein Signal des zentralen Nervensystems. Er dient als Warnhinweis darauf, dass ein bestimmter Bereich des Körpers geschädigt wurde. Dieses Signal sorgt dafür, dass das betroffene Areal geschont wird, um die Regeneration zu unterstützen. Gleichzeitig wird vor Ort eine Entzündungsreaktion ausgelöst, die sowohl der Schadensbeseitigung dient als auch die Heilung beschleunigt.

Ausgangspunkt des Schmerzsignals ist in der Regel ein verletzter oder gereizter Nerv. Wird die Signalweiterleitung gestört, kommt es zur Freisetzung entzündungsfördernder Zytokine wie IL-1β, IL-6 und TNF-α.

In der Folge werden Immunzellen rekrutiert, die die Entzündungsreaktion zunächst verstärken und parallel nach der Ursache des Schadens suchen. Eine zentrale Rolle spielen dabei große Proteinstrukturen, die sogenannten Inflammasomen. Sie fungieren als Schnittstelle zwischen Signalaufnahme und -weiterleitung und kommen besonders häufig in Makrophagen und Neutrophilen vor.

Um die eigentliche Ursache von Schmerzen vollständig zu verstehen und gezielt zu beseitigen, müssen wir noch eine Ebene tiefer gehen – darauf kommen wir im weiteren Verlauf zurück. Bleiben wir zunächst beim Schmerzgeschehen selbst.

Schmerz entsteht im Wesentlichen durch zwei Faktoren: zum einen durch eine gestörte Signalübertragung an der Synapse eines Nervs, zum anderen durch eine verstärkte Bildung entzündungsfördernder Zytokine, bei der Inflammasomen eine Schlüsselrolle spielen. An genau diesen Punkten setzen viele Schmerzmittel an.

Ein weiterer Ansatzpunkt ist das Endocannabinoid-System, über das der Körper eigene „Schmerzmittel“ bereitstellt.

Schmerzen Entstehung in der Synapase wissenschaftliche Abbildung

Aus Bruni et al. (2018): Mögliche Ansatzpunkte bei der Schmerztherapie. Wichtige Knotenpunkte zur Schmerzlinderung bieten körpereigene Opioide, Endocannabinoide und eine ausgleichende Immunmodulation.

 

Konventionelle Schmerztherapien – ein Überblick

Je nach Ursache der Schmerzen bzw. der zugrundeliegenden Pathologie gibt es in der konventionellen Medizin drei wichtige Ansatzpunkte bei der Schmerzlinderung.

 

1. NSAID

NSAID (non-steroidal anti-inflammatory drugs) sind die am weitesten verbreiteten Schmerzmittel. Sie werden in selektive und nicht-selektive COX-2-Inhibitoren unterteilt, wobei letztere zusätzlich auch COX-1 hemmen. Beide Cyclooxygenasen sind an der Bildung entzündungsfördernder Prostaglandine der Serie 2 beteiligt.

Bekannte Beispiele sind Aspirin, Ibuprofen und Paracetamol.

Bei Kopfschmerzen, leichten rheumatischen Beschwerden sowie Alltagsbeschwerden wie Rücken- und Nackenschmerzen werden NSAID häufig eingesetzt.

 

2. Glukokortikoide (Cortison-Derivate)

Cortison ist ein häufig eingesetztes Immunsuppressivum bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen, darunter Erkrankungen der Atemwege, der Lunge sowie Autoimmunerkrankungen.

Neben möglichen stoffwechselbedingten Nebenwirkungen – etwa einer Erhöhung von Blutzucker- und Blutfettwerten – entfaltet Cortison nach seiner Aktivierung zu Cortisol eine entzündungshemmende und immunsuppressive Wirkung.

Aufgrund potenzieller Langzeitrisiken wie Typ-2-Diabetes und Osteoporose ist es sinnvoll, Cortison vor allem als Akuttherapie in Betracht zu ziehen, möglichst jedoch nicht als Dauertherapie einzusetzen.

 

3. Opioide

Opioide greifen in das körpereigene Opioid-System ein und sind sehr starke Schmerzmittel. Sie werden bei schweren Erkrankungen und Verletzungen eingesetzt. Bekannte Vertreter sind Fentanyl, Methadon und Morphin. Entfernt auch Diclofenac.

Als Dauertherapie stehen Opioide ebenfalls in der Kritik, da sie Atembeschwerden und Verdauungsbeschwerden sowie eine Abhängigkeit begünstigen können.

 

4. Cannabinoide

Das Endocannabinoid-System wirkt – ähnlich wie das Opioid-System – schmerzlindernd. Es ist diesem System sehr ähnlich und hat die Aufgabe, Entzündungen, Schmerzen und starke Reize abzuschwächen. Auch die entspannende Wirkung von Cannabisprodukten lässt sich dadurch erklären.

Der Körper nutzt diese beiden Systeme, um Schmerzen und Entzündungen entgegenzuwirken – jeder Mensch verfügt also über körpereigene Opioide und Cannabinoide, die im Ernstfall Linderung verschaffen können. Das bekannte „Runner’s High“ ist ein typisches Beispiel dafür.

Das Endocannabinoid-System besteht aus dem Cannabinoid-1-Rezeptor (CB1), dem Cannabinoid-2-Rezeptor (CB2) sowie verschiedenen Neurotransmittern, den sogenannten Endocannabinoiden.

Der CB1-Rezeptor befindet sich vor allem im zentralen und peripheren Nervensystem, während der CB2-Rezeptor überwiegend auf Immunzellen sowie auf Osteoblasten und Osteoklasten vorkommt.

Zu den wichtigsten Cannabinoiden in der Schmerztherapie zählen das psychoaktive THC, das agonistisch an den CB1-Rezeptor bindet, sowie das nicht psychoaktive CBD, das agonistisch am CB2- und antagonistisch am CB1-Rezeptor wirkt.

Das wichtigste körpereigene Endocannabinoid ist übrigens Anandamid, benannt nach der hinduistischen Gottheit „Ananda“. Auch Anandamid wirkt schmerz- und entzündungslindernd.

 

Chronische Entzündungen – Ursache vieler Schmerzsymptome

Die häufigsten chronischen Schmerzsymptome sind auf anhaltende Entzündungen zurückzuführen. Ursache ist meist, dass das Immunsystem dauerhaft durch einen bestimmten Reiz (Stimulus) aktiviert wird. Bleibt dieser Reiz bestehen und wird nicht beseitigt, halten häufig auch die Schmerzen an.

Dieser Stimulus kann entweder durch ein pathogen-assoziiertes Muster (PAMP, also Krankheitserreger) oder durch ein schaden-assoziiertes Muster (DAMP, also Gewebeschaden oder Verletzung) ausgelöst werden. Immunzellen erkennen diese molekularen Muster über einen Proteinkomplex, die sogenannten Inflammasomen, und reagieren darauf mit der Bildung entzündungsfördernder Zytokine. Diese verstärken die Entzündungsreaktion – und damit auch die Schmerzen.

Die wichtigsten molekularen Auslöser für chronische Entzündungen:

  • Chronische Infektionen (bakteriell, viral)
  • Oxidiertes LDL-Cholesterin
  • Oxidativer Stress (ROS)
  • Schäden am Darmgewebe (Leaky Gut Syndrome)
  • Unausgewogene Darmflora (Darmdysbiose)
  • Mangelnde Leberentgiftung, dadurch Anhäufung metabolischer Toxine
  • Psychischer Stress
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Advanced glycation endproducts (AGE) durch chronisch erhöhten Blutzucker
  • Ungesunde Ernährung und damit verbundene metabolische Produkte wie MDA, aber auch Transfette, Nahrungszusatzstoffe
  • Schlafmangel und damit Ungleichgewichte des Immunsystems

Ein Blick auf alternative Schmerztherapien soll zeigen, welche natürlichen Abhilfen es bei chronischen Schmerzen gibt – und wie sich damit chronische Entzündungen „nebenbei“ lindern lassen.

 

Alternative Schmerztherapien – ein Überblick

Es gibt heute schon bewährte, alternative Schmerztherapien mit teils interessanten wissenschaftlichen Studien im Rücken. Einige davon sollen nun vorgestellt werden.

 

Gesunde Ernährung

Keine direkte Schmerztherapie, aber eine wichtige Grundlage. Eine gesunde Ernährung liefert dem Körper alle wichtigen Bausteine, die er benötigt, um einen stabilen Magen-Darm-Trakt, eine gut arbeitende Leber, ein sauberes Blutgefäß-System und ein effektives Immunsystem zu bilden. Dieser Behandlungszweig wurde bislang sträflich unterschätzt.

Mit einer gesunden Ernährung gelangen nicht nur wichtige Vitamine und Mineralstoffe in den Körper, sondern auch sekundäre Pflanzenstoffe, die eine antiinflammatorische Wirkung besitzen.

In unseren Beiträgen über gesunde Ernährung sowie Superfoods erfährst Du unsere liebsten Tipps und Tricks darüber.

 

CBD-Öl

CBD ist THC sehr ähnlich und im Gegensatz zu seinem „großen Bruder“ nicht psychoaktiv. CBD (Cannabidiol) wirkt agonistisch am CB2-Rezeptor, welcher auf Immunzellen vorkommt.

 

Damit kann CBD-Öl (CBD-reicher Extrakt aus Hanf) bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden. Bei Schmerzsyndromen wie Fibromyalgie und chronischen Kopfschmerzen kann es für Abhilfe sorgen.

Außerdem bietet es sich bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthritis, Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen, Ischias-Entzündungen und rheumatoider Arthritis an.

Bei Erkrankungen im zentralen Nervensystem und degenerativen Erkrankungen wie MS, Parkinson und Epilepsie wurde CBD-Öl ebenfalls eingehend untersucht [1].

Suchst Du nach konkreten Produktempfehlungen? Finde hier einen Überblick mit Marken, denen wir vertrauen, weil wir ihre Produkte sorgfältig getestet haben. Und das Beste? In vielen Fällen erhältst Du einen Rabattcode, mit dem Du bares Geld sparst:

 

Medizinischer Cannabis

Bei chronischen Schmerzen, Augenerkrankungen und einigen neurodegenerativen Erkrankungen haben Patienten in Deutschland Anspruch auf die Verschreibung von medizinischem Cannabis.

Dieses ist reich an psychoaktivem THC, das – ähnlich wie CBD – ein potentes Schmerzmittel mit mäßiger entzündungshemmender Wirkung ist.

Die Wirkungen von THC und CBD, etwa aus CBD-Öl, können kombiniert werden, um die schmerz- und entzündungshemmenden Effekte zu verstärken [2] und einem „Kater“ vorzubeugen. Denn CBD hemmt bekanntermaßen die übermäßige Aktivierung des 5-HT1B-Rezeptors [10].

 

Phytotherapie

In der Phytotherapie sind vier effektive COX-2-Inhibitoren bekannt, welche ähnlich entzündungslindernd und auch schmerzlindernd wirken wie NSAID: Extrakte aus Ingwer, Kurkuma, Olivenblatt und Weihrauch.

Eine Studie an Patienten mit Knie-Osteoarthritis aus dem Jahr 2001 [3] kam zu dem Schluss, dass Patienten, die zweimal täglich Ingwer-Extrakt einnahmen, weniger Schmerzen hatten als die Placebo-Gruppe.

Eine Studie von Ozgoli et al. [4] aus dem Jahr 2009 verglich die schmerzlindernde Wirkung von Ingwerpulver (4 x 250 mg täglich) bei Frauen mit Menstruationsbeschwerden mit dem von 400 mg Ibuprofen.

Curcumin [5] ist für seine Rolle als COX-2-Inhibitor und NLRP3-Inflammasom-Inhibitor bekannt und wird in der Medizin immer häufiger verschrieben.

Oleocanthal, ein Polyphenol aus Olivenöl, welches in Olivenblatt-Extrakt hochkonzentriert vorliegt, weist ebenfalls eine Wirkung auf, die mit Ibuprofen verglichen werden kann [6].

Weihrauch ist für seine beruhigende, entspannende, stresslindernde Wirkung als Raumduft bekannt. Doch auch innerlich angewandt, ist es ein potenter COX-2-Inhibitor. Besonders bei rheumatischen Erkrankungen und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kommt Weihrauch-Extrakt zum Einsatz.

Weihrauch als natürliches Schmerzmittel

Weihrauch – ein fast in Vergessenheit geratenes, alternatives Schmerzmittel mit nachhaltigen Vorteilen

 

Mykotherapie

Die Mykotherapie – Therapie mit Vitalpilzen (auch Heilpilze genannt) – ist eine stark wachsende Säule der Naturheilkunde und wird wissenschaftlich immer besser erforscht.

Besonders Reishi und Shiitake sind in der traditionellen chinesischen Medizin für ihre analgetischen (schmerzlindernden) Eigenschaften bekannt.

Reishi ist zudem deutlich entzündungslindernd und antioxidativ und könnte aufgrund seines reichen Vorkommens an Triterpenen (über 120 verschiedene bekannt) optimal mit CBD-Öl und Omega-3-Fettsäuren kombiniert werden.

 

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren sind bekanntermaßen entzündungshemmend und leicht schmerzlindernd. Sie beeinflussen zudem das Endocannabinoid-System, indem sie die CB1- und CB2-Rezeptoren für Anandamid (ein körpereigenes Cannabinoid) und CBD sensibilisieren.

Bei einem Omega-3-Mangel kann es daher sein, dass dieses System beeinträchtigt ist und Schmerzen stärker wahrgenommen werden.

Darüber hinaus wurde kürzlich eine neue Klasse körpereigener, schmerzlindernder Stoffe entdeckt: die sogenannten Omega-3-Endocannabinoid-Epoxide [11].

Diese Moleküle bestehen – wie der Name bereits andeutet – aus Omega-3-Fettsäuren und Endocannabinoiden. Ob sich ein ähnlicher Effekt auch durch die Kombination von CBD-Öl und Omega-3-Fettsäuren erzielen lässt, ist bislang noch nicht abschließend geklärt.

Ich selbst nehme seit Längerem ein Omega-3-Produkt, das mich nach wie vor überzeugt. Wenn Du es ebenfalls einmal für 6 Monate testen möchtest (inklusive Omega-3-Test), kannst Du mir gerne eine Nachricht schreiben.

 

Akupunktur

Bei der Akupunktur – einer Methode der traditionellen chinesischen Medizin – werden Nadeln an bestimmten Punkten entlang sogenannter Meridiane (Energiebahnen) gesetzt. Aus heutiger wissenschaftlicher Sicht geht man davon aus, dass diese Reize unter anderem die Freisetzung körpereigener Botenstoffe wie Endorphine anregen können, die schmerzlindernd wirken [7].

Da Akupunktur bei bestimmten Beschwerden – insbesondere bei einigen chronischen Schmerzsyndromen – als wirksam gilt, wird sie in Deutschland in ausgewählten Fällen auch von gesetzlichen Krankenkassen übernommen (z. B. bei chronischen Rücken- oder Knieschmerzen). 

 

Kältetherapie

Die Kältetherapie (Hydrotherapie) wurde in Deutschland vor allem durch Pfarrer Kneipp bekannt. In anderen Kulturen wird diese Form der Therapie jedoch bereits seit Jahrhunderten angewendet.

Durch einen kurzen, aber intensiven Kältereiz kommt es zu einer Ausschüttung von Endorphinen und Serotonin sowie zu einer lindernden Wirkung an den Synapsen, die noch nicht vollständig geklärt ist [8].

Theorien gehen davon aus, dass der Kältereiz eine „Reset“-ähnliche Wirkung auf die Synapsen haben kann, sodass diese vorübergehend weniger Schmerzreize weiterleiten. Bei rheumatischen Erkrankungen, Osteoarthritis und Kopfschmerzen stellt Kälte daher einen möglichen Ansatz dar.

 

Entspannungsmethoden

Aktive Entspannung im Falle psychisch bedingter Schmerzsyndrome spielt eine immer wichtigere Rolle und sollte ähnlich wie die Ernährungstherapie stärker befürwortet werden.

Durch aktive Entspannung wie Meditation, Yoga oder autogenes Training wird der Parasympathikus aktiviert und entspannende Neurotransmitter wie Serotonin und GABA ausgeschüttet [9]. Dadurch sinkt auch der Blutdruck.

 

Erdung

Erdung – also der direkte Kontakt mit der Erdoberfläche – wird zunehmend wissenschaftlich untersucht. Dabei wird angenommen, dass der Körper elektrische Ladungen (Elektronen) von der Erde aufnehmen kann, die freie Radikale neutralisieren und entzündungshemmend wirken könnten. In Studien, etwa bei Arthritis-Patienten, wurden Hinweise auf mögliche positive Effekte beobachtet [12].

Erdung lässt sich einfach umsetzen, zum Beispiel durch Barfußlaufen auf Wiesen, Sand oder Waldboden sowie durch Baden in natürlichen Gewässern wie Flüssen, Seen oder dem Meer. Auch sogenannte Erdungsmatten werden angeboten.

Fischöl als natürliche Schmerzlinderung

Grüntee, Fisch- und Algenöl sowie andere gesunde Lebensmittel können auch zur Schmerzlinderung beitragen

 

Fazit – Cannabinoide als natürliche, alternative Schmerztherapie

Konventionelle Schmerztherapien besitzen zweifellos starke Wirkungen, aber längerfristig können sie den Körper vor Probleme stellen.

Es ist daher für immer mehr Menschen eine längerfristige und nachhaltige Lösung, nach natürlichen, alternativen Schmerztherapien Ausschau zu halten.

Infographik zu natürlichen Schmerzmitteln

Klicke hier und folge uns für noch mehr Gesundheitstipps auf Instagram!

Neben der besseren Kontrolle und dem Verständnis der Ursachen für die Schmerzen – z. B. chronische Entzündungen im Körper – werden einige Alternativen immer bekannter und dank wissenschaftlicher Fortschritte auch immer effektiver.

Gute Ansatzpunkte wie Entspannung, guter Schlaf und Kältetherapie sind einfach und schnell umsetzbar und kosten nichts. Eine gesunde Ernährung versorgt den Körper dann mit allem, was er benötigt – und um körpereigene Cannabinoide und Opioide im Schmerzfall besser zur Verfügung zu stellen.

Gezielte Ergänzungen mit Curcumin, Reishi, Omega-3-Fettsäuren und CBD-Öl runden das Ganze ab. Besonders CBD-Öle werden glücklicherweise immer populärer – wo viele anfangs noch einen „Hype“ vermuteten, sind sich Kritiker mittlerweile einig: CBD-Öl bietet eine effektive, entzündungs- und schmerzlindernde Option an.

Fallen Dir noch weitere alternative Schmerztherapien ein? Würdest Du gerne etwas ergänzen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

 


  1. Bruni, N., C. Della Pepa, S. Oliaro-Bosso, E. Pessione, D. Gastaldi, and F. Dosio. “Cannabinoid Delivery Systems for Pain and Inflammation Treatment.” Molecules 23, no. 10 (Sep 27 2018). https://dx.doi.org/10.3390/molecules23102478.
  2. Fraguas-Sanchez, A. I., and A. I. Torres-Suarez. “Medical Use of Cannabinoids.” Drugs 78, no. 16 (Nov 2018): 1665-703. https://dx.doi.org/10.1007/s40265-018-0996-1.
  3. Altman, R. D., and K. C. Marcussen. “Effects of a Ginger Extract on Knee Pain in Patients with Osteoarthritis.” Arthritis Rheum 44, no. 11 (Nov 2001): 2531-8. https://dx.doi.org/10.1002/1529-0131(200111)44:11<2531::aid-art433>3.0.co;2-j.
  4. Ozgoli, G., M. Goli, and F. Moattar. “Comparison of Effects of Ginger, Mefenamic Acid, and Ibuprofen on Pain in Women with Primary Dysmenorrhea.” J Altern Complement Med 15, no. 2 (Feb 2009): 129-32. https://dx.doi.org/10.1089/acm.2008.0311.
  5. Sun, J., F. Chen, C. Braun, Y. Q. Zhou, H. Rittner, Y. K. Tian, X. Y. Cai, and D. W. Ye. “Role of Curcumin in the Management of Pathological Pain.” Phytomedicine 48 (Sep 15 2018): 129-40. https://dx.doi.org/10.1016/j.phymed.2018.04.045.
  6. Beauchamp, G. K., R. S. Keast, D. Morel, J. Lin, J. Pika, Q. Han, C. H. Lee, A. B. Smith, and P. A. Breslin. “Phytochemistry: Ibuprofen-Like Activity in Extra-Virgin Olive Oil.” Nature 437, no. 7055 (Sep 1 2005): 45-6. https://dx.doi.org/10.1038/437045a.
  7. Vickers, A. J., E. A. Vertosick, G. Lewith, H. MacPherson, N. E. Foster, K. J. Sherman, D. Irnich, C. M. Witt, and K. Linde. “Acupuncture for Chronic Pain: Update of an Individual Patient Data Meta-Analysis.” J Pain 19, no. 5 (May 2018): 455-74. https://dx.doi.org/10.1016/j.jpain.2017.11.005.
  8. Quinlan, P., J. Davis, K. Fields, P. Madamba, L. Colman, D. Tinca, and R. Cannon Drake. “Effects of Localized Cold Therapy on Pain in Postoperative Spinal Fusion Patients: A Randomized Control Trial.” Orthop Nurs 36, no. 5 (Sep/Oct 2017): 344-49. https://dx.doi.org/10.1097/nor.0000000000000382.
  9. Hilton, L., S. Hempel, B. A. Ewing, E. Apaydin, L. Xenakis, S. Newberry, B. Colaiaco, A. R. Maher, R. M. Shanman, M. E. Sorbero, and M. A. Maglione. “Mindfulness Meditation for Chronic Pain: Systematic Review and Meta-Analysis.” Ann Behav Med 51, no. 2 (Apr 2017): 199-213. https://dx.doi.org/10.1007/s12160-016-9844-2.
  10. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0091305711000128
  11. McDougle DR, Watson JE, Abdeen AA, Adili R, Caputo MP, Krapf JE, Johnson RW, Kilian KA, Holinstat M, Das A. Anti-inflammatory ω-3 endocannabinoid epoxides. Proc Natl Acad Sci U S A. 2017 Jul 25;114(30):E6034-E6043. doi: 10.1073/pnas.1610325114. Epub 2017 Jul 7. PMID: 28687674; PMCID: PMC5544256.
  12. Sinatra, S. T., J. L. Oschman, G. Chevalier, and D. Sinatra. “Electric Nutrition: The Surprising Health and Healing Benefits of Biological Grounding (Earthing).” Altern Ther Health Med 23, no. 5 (Sep 2017): 8-16.