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Blasenentzündung – Ursachen, Symptome und Wege der Linderung

von Martin Auerswald, M.Sc.
Veröffentlicht: Zuletzt bearbeitet:
Blasenentzündung (1)

Die Angst vor einer wiederkehrenden Blasenentzündung (Cystitis) belastet viele Menschen – denn bist Du dafür anfällig, bleibt es meist nicht bei einer Entzündung. Dabei hat eine wiederkehrende Blasenentzündung meist Ursachen, die Du angehen und beseitigen kannst. Auch im akuten Fall gibt es einige natürliche Lösungen, als gleich Antibiotika zu nehmen. In diesem Beitrag zeige ich Dir die wichtigsten Symptome, Ursachen und Wege der Linderung.

 

Was ist eine Blasenentzündung (Cystitis)?

Eine Blasenentzündung (Cystitis) gehört zu den Harnwegserkrankungen und beschreibt eine entzündete Blase. Die Blase ist für die Speicherung und den Abtransport von Urin zuständig – entzündet sie sich, wird es schmerzhaft [1].

Häufigster Grund für die Blasenentzündung ist eine Infektion – ein Befall der Blase mit Bakterien oder Parasiten, welcher eine Immunreaktion zur Folge hat. Am häufigsten handelt es sich dabei um Eschericia coli-Bakterien, welche im Darm eines jeden Menschen anzutreffen sind. Durch die Immunreaktion kommt es zur verstärkten Durchblutung der Blase, zur Bildung von entzündungsfördernden Botenstoffen wie IL-1ß und IL-6 und zu Schmerz-Botenstoffen.

Seltener kann eine Blasenentzündung auch durch bestimmte Medikamente, Strahlentherapie (im Rahmen einer Krebstherapie), Irritation durch Kosmetika oder Pflegeprodukte. Auch andere Krankheiten können eine Blasenentzündung zur Folge haben.

Eine Sonderform, die interstitielle Blasenentzündung, könnte eine Autoimmunerkrankung oder eine chronische Entzündung sein, die sich in der Blase manifestiert. Genauere Ursachen sind jedoch noch nicht bekannt, hier handelt es sich nur um Vermutungen.

 

Symptome einer Blasenentzündung

Wer sie schon einmal hatte, kennt die Symptome. Es beginnt mit einem Ziehen und Stechen in der Blasengegend, aber meistens bleibt es nicht dabei.

Diese Symptome treten am häufigsten auf:

  • Starker Drang zu urinieren
  • Brennende Schmerzen beim Urinieren
  • Häufiges Urinieren mit wenig Flüssigkeit
  • Blut im Urin (Hämaturie)
  • Niedrig-gradiges Fieber
  • Schwäche und Müdigkeit
  • Stark riechender Urin
  • Druck in der unteren Bauchgegend

Schwerer Verlauf (bitte einen Arzt aufsuchen!):

  • Rücken- oder Seitenschmerzen
  • Abwechselnd Schüttelfrost und Fieber
  • Übelkeit und Erbrechen

Blasenentzündung Schmerzen

 

Risikofaktoren einer Blasenentzündung

Diese Risikofaktoren erhöhen das Risiko einer (wiederkehrenden) Blasenentzündung, da sie auf die ein oder andere Weise die Blase reizen oder das Infektionsrisiko erhöhen. Sollte Dich das Thema betreffen, überlege bitte, ob diese Risikofaktoren auch bei Dir vorliegen könnten:

 

Sexuelle Aktivität

Bei sexuell aktiven Menschen ist das Risiko höher, dass Bakterien in den Harnleiter gelangen.

 

Die „Pille“ und Diaphragmen

Die „Pille“ hat häufig hormonelle Dysbalancen wie eine Östrogendominanz zur Folge, welche das Risiko erhöhen. Diaphragmen können die Blase reizen und das Risiko ebenfalls erhöhen.

 

Urin nicht sauer genug

Befürworter der „Säure-Basen-Theorie“ werden mir jetzt widersprechen, aber das ist ein biologischer Fakt: Der Urin sollte sauer sein, um die Harnwege sauber und steril zu halten. Da die Säure antibakteriell wirkt, verhindert unser Urin auch, dass sich Bakterien und andere Mikroorganismen in den Harnwegen einnisten und wiederkehrende Blasenentzündungen und Harnwegsinfekte auslösen können.

Ist der Urin daher nicht sauer genug, eventuell sogar neutral oder basisch, sollte die Ernährung (und mögliche Nahrungsergänzung mit Basenprodukten) überdacht werden. Bei einer gesunden, natürlichen Ernährung mit ausgewogenem Anteil an pflanzlicher und tierischer Kost, liegt der pH-Wert des Urins bei 4,5-6.

Nachmessen kannst Du dies mit einem pH-Messstreifen aus der Apotheke – am besten früh.

 

Dysbalancen der Darmflora

Hierbei kann es sein, dass Keime aus dem Darm über die Vaginalschleimhaut in den Harnleiter gelangen.

 

Rauchen und bestimmte Medikamente

Diese haben eine trockene Schleimhaut im Urinaltrakt zur Folge, was eine Entzündung wahrscheinlicher macht.

 

Menopause

Nach der Menopause ist das Risiko durch hormonelle Umstellungen ebenfalls erhöht.

 

Schwangerschaft

Der Körper und auch das Hormonsystem verändern sich. Blasenentzündungen sind hier häufiger anzutreffen.

 

Immunschwäche

Dies begünstigt ein Einnisten von Bakterien in der Blase, bevor das Immunsystem etwas dagegen unternehmen kann. Bist Du häufig erkältet? Das kann ein Hinweis dafür sein. Doch auch chronische Infektionen (auch HIV), Krebs und Immunsuppressiva können dafür verantwortlich sein.

 

Blasenkatheter

Ein Blasenkatheter kann die Blase reizen und somit eine Entzündung begünstigen.

 

Nährstoffdefizite

Sehr banal – durch bestimmte Nährstoffdefizite können sich die Schleimhäute im ganzen Körper weniger gut regenerieren und stabil bleiben. Eine trockene Schleimhaut begünstigt eine Entzündung enorm. Außerdem ist das Immunsystem bei Nährstoffmängeln weniger aktiv und effektiv.

Die wichtigsten Nährstoffe sehen wir uns gleich nochmal genauer an.

 

Estriolmangel

Estriol ist ein Abkömmling von Östrogen und ein Sexualhormon, das für die Befeuchtung der Schleimhäute zuständig ist. Bei einem Mangel kommt es häufiger zu Schleimhaut-Komplikationen wie Atemwegsinfekten, Blasenentzündungen, Reizdarm oder Leaky Gut Syndrom.

In einer Speichelprobe (Speichel-Hormonanalyse) ist dieser Wert messbar, aber nur wenige Labore machen dies.

Blasenentzündung (3)

Du bist nicht schutzlos ausgeliefert – diese Tipps helfen bei der Prävention einer Blasenentzündung

 

Tipps zur Prävention einer Blasenentzündung

Diese Tipps helfen bei einer akuten Blasenentzündung, aber auch zur Vorbeugung:

 

Viel trinken

Grundregel #1 für eine gesunde Blase: Gut und ausreichend trinken! So hat der Körper genug Möglichkeiten, die Erreger einfach „hinauszuspülen“. Als Faustregel gelten 30 ml Flüssigkeit pro Tag und kg Körpergewicht (2-3 Liter für die meisten Menschen).

 

Lieber duschen statt baden

Diese Hausregel hat sich bewährt: Lieber häufiger duschen statt baden, um das Infektionsrisiko über das Badewasser zu reduzieren.

 

Häufig auf das stille Örtchen gehen

Viele Menschen halten ihren Harndrang unnötig lange zurück – aus Zeitgründen, weil es in einer Situation unpassend ist oder aus anderen Gründen.

Dabei gilt jedoch: Wenn Du musst, dann geh! Halte nichts unnötig lange zurück, sondern erkenne das Signal und handle entsprechend.

 

Nach dem Sex: Blase leeren

Da es bei Sex zur Infektion kommen kann, ist es ebenfalls eine gute Faustregel, nach dem Sex die Blase zu leeren (nicht sofort, aber innerhalb einer Stunde danach…).

 

Keine Intimsprays oder feminine Produkte nutzen

Vaginale Deosprays und andere „Pflegemittel“ für die Frau können den Harnweg und die Blase reizen – oftmals sind es sogar allergische Reaktionen auf dieselben, die sich als Blasenentzündung zeigen.

 

Regelmäßig waschen

Regelmäßiges Waschen der Geschlechtsorgane und des Anus reduzieren das Risiko einer Blasenentzündung deutlich – auch dieser Punkt wird gerne unterschätzt.

 

Warm anziehen und kalte Sitzflächen meiden

Diese Grundregel sollte jeder kennen – aus Gründen der Vollständigkeit wollte ich es dennoch wiederholen und betonen: Wer den Hang zur Blasenentzündung hat, sollte in der kalten Jahreszeit vorsichtig sein. Kalte Sitzflächen sind besonders tückisch, daher lieber einen Schal, Decke oder Kissen unterlegen.

 

Nun wollen wir uns genauer ansehen, was Du weiteres zur Vorbeugung tun kannst, und was Du aktiv im Falle einer Blasenentzündung tun kannst.

 

Blasenentzündung – was hilft?

Im Zweifelsfall befolge bitte den Rat Deines Arztes – wenn er Dir zur Antibiotika-Therapie rät, besonders bei einem schweren Verlauf, ist dies eine sichere Vorgehensweise.

Du hast natürlich immer das Anrecht auf eine zweite und dritte Meinung, wenn Du der Meinung bist, eine Antibiotika-Therapie ist hier nicht angebracht. Der Fakt, dass so eine Therapie auch das Immunsystem und die Darmflora schwächt und zukünftige Infektionen im ganzen Körper (vor allem im Darm) begünstigt, sollte mit einbezogen werden. Zudem sind antibiotikaresistente E.coli-Stämme immer häufiger [2].

Im Folgenden möchte ich Dir Tipps zur Linderung einer akuten Blasenentzündung geben. Da sie auch die Schleimhäute, Hormone und das Immunsystem stärken, werden sie (wenn Du sie längerfristig durchführst) auch bei der Prävention helfen:

 

Nährstoffdefizite ausgleichen

Die vorhin genannten Nährstoffe sind sehr häufige Mangelnährstoffe und wichtig für ein gesundes Immunsystem und Deine Schleimhäute. Zu den Nährstoffen findest Du jeweils einzelne Artikel in unserem Magazin mit weiteren Infos.

Ich liste sie Dir hier noch einmal auf und welche Tagesdosierung sich bewährt hat [3-6]:

 

Cranberry-Saft

Cranberry-/Preiselbeersaft hat sich ebenfalls bewährt. Diese Beeren enthalten nicht nur reichlich Vitamin C und Antioxidantien wie Polyphenole, sondern auch Stoffe, die in den Harnwegen stark antibakteriell wirken und Erreger bekämpfen [7]. Dazu zählt u.a. D-Mannose (siehe nächster Tipp).

 

D-Mannose

D-Mannose ist ein Glukose-ähnlicher Stoff und kann die Anhaftung von Bakterien wie E.Coli am Epithel der Harnwege verhindern.

Studien haben gezeigt, dass die Gabe von D-Mannose ebenso gute Effekte wie Antibiotika-Gaben erzielt. Eine Studie an 60 Probanden zeigte sogar eine Überlegenheit von D-Mannose in der Prävention von Blasenentzündungen [9].

D-Mannose ist in einigen Lebensmitteln und natürlichen Extrakten enthalten. Dazu zählen:

  • Cranberrys
  • Äpfel
  • Orangen
  • Pfirsich
  • Brokkoli
  • Hibiskus-Extrakt
  • Löwenzahn-Extrakt

Es ist auch als D-Mannose-Pulver erhältlich (übrigens enthalten auch einige Probiotika gute Mengen des Naturstoffes).

 

Bärentraubenblatt-Tee

Bärentraubenblätter sind in der Pflanzenheilkunde schon lang für ihre positive Wirkung bei Harnwegserkrankungen bekannt. Neben Gerbstoffen und harntreibenden Flavonoiden bekämpft der Pflanzenstoff Arbutin Blasenleiden besonders effektiv. In der Harnblase wird dieser Stoff zu Hydrochinon umgewandelt und erhält dadurch seine volle Kraft.

Du kannst bis zu vier Tassen des Tees pro Tag bzw. 6-12 g Bärentraubenblätter verwenden. Allerdings wird empfohlen, Bärentraubenblätter nicht länger als eine Woche und nicht öfter als 5x im Jahr anzuwenden, da es sonst zu Leberschäden kommen kann.

 

Immunstärkende Lebensmittel

Manche Lebensmittel können das Immunsystem effektiv stärken und damit akut und vorbeugend wirken:

  • Heilpilze: Cordyceps und Eichhase sind wertvoll und aktiv bei Blasenentzündungen. Der Eichhase ist zudem harntreibend.
  • Schwarze Holunderbeeren: Diese sind im Winter ein beliebtes Hausmittel zur Immunstärkung. Ein Sirup aus schwarzen Holunderbeeren ist süß, lecker und immunstärkend.
  • Ingwer: Ein heißer Ingwertee wärmt, ist scharf, stärkt die Immunabwehr – und hilft. Besonders gut ist ein heißer Tee mit Zitrone und etwas Honig. (Tipp: Kornblumenhonig und Manuka-Honig haben die stärkste antibakterielle Wirkung.
  • Knoblauch: Auch Knoblauch kann dabei helfen, Erreger in Schach zu halten.
  • Knochenbrühe: Eine heiße Brühe stärkt den gesamten Körper, beginnend beim Darm, bis über das Herz-Kreislauf-System in den Urinaltrakt. Wenn Du die Brühe mit Gewürzen, Pilz-Pulver, Zwiebeln und Knoblauch ergänzt, verstärkt das die Wirkung sogar noch.
  • Leinsamen: Diese kleinen Kraftkörner enthalten wertvolle Ballaststoffe, pflanzliche Omega 3-Fettsäuren und regen die Bildung von Estriol an – dadurch werden die Schleimhäute (auch in der Blase) besser feucht und robust gehalten.
Ingwertee Stoffwechsel anregen

Ingwertee enthält viele ätherische Öle und ist bei einem geschwächten Immunsystem sehr empfehlenswert.

 

Viel Vitamin C

Zwar hatten wir weiter oben schon über Mikronährstoffe geredet, aber auf Vitamin C möchte ich dennoch kurz eingehen. Es ist günstig, sicher in der Einnahme, fast nebenwirkungsfrei und ein Überschuss wird über den Urin ausgeschieden. Das Gute dabei: Vitamin C hat eine antibakterielle Wirkung und kann dort, wo es ausgeschieden werden soll, im Kampf gegen die Erreger helfen.

Der Darm kann bis zu 6 g Vitamin C aufnehmen, auf 3 Dosen täglich aufgeteilt. Ich finde, 3 x 1 g täglich reicht auch aus – was der Körper nicht braucht, landet im Urin. Warum nicht die vollen 6 g? Weil das Mehr an Vitamin C dann im Darm und im Stuhl landet – und zuweilen Durchfall auslösen kann. Bei einer akuten Infektion und bis zu 3 g täglich haben dies jedoch üblicherweise nicht zur Folge.

 

Infrarotlicht

Infrarotlicht wärmt den Körper von Innen und hat zudem antibakterielle Eigenschaften. Dadurch kann sich Deine Blase leichter zur Wehr setzen, das Immunsystem wird unterstützt. Außerdem wird die Lymphe angeregt, was bei einer Blasenentzündung spürbar lindernde Wirkung zeigt.

>> In unserem Beitrag über Infrarotlicht erfährst Du die weiteren Vorteile und wie Du Infrarotlicht in Deinen Alltag holen kannst.

 

Stress reduzieren

Akuter Stress hat zur Folge, dass die Harnwege weniger durchblutet werden und das Immunsystem weniger aktiv ist. Achte also besonders darauf, Stress im Alltag gering zu halten und Dir regelmäßige Auszeiten zu gönnen. Auch ausreichend Schlaf ist wichtig, um Stress abzubauen und Dich nachts zu erholen.

 

Blasen-Nieren-Tee

In Apotheken gibt es sogenannte Blasen-Nieren-Tee’s – diese enthalten Bärentraubenblätter, Cranberry-Blätter, Goldrute, Brennnessel und Melisse und können kurmäßig bis zu 2 Wochen am Stück eingenommen werden. Die wichtigen Wirkungen sind antibakterielle Eigenschaften und eine Anregung der Urinproduktion – dauerhaft sind sie jedoch nicht gedacht.

 

Darm unterstützen

Im Darm sitzt unser Immunsystem – und ein ausbalancierter Darm verringert das Risiko einer Blasenentzündung dramatisch. Die Faustregel: Je mehr am Klopapier „hängen bleibt“ (Du weißt bescheid), desto ungünstiger für die Gesundheit.

In unseren Beiträgen über einen gesunden Darm, unserem Ebook „Das Darmprotokoll“ und unserem kostenlosen Videokurs über den Darm, den Du bekommst, wenn Du Dich in unseren Newsletter einträgst, erfährst Du alles Wichtige zu diesem Thema!

 

Regelmäßig bewegen

Bewegung stärkt den Kreislauf, die Lymphe und die Immunabwehr! Ob es jetzt Sport ist oder regelmäßige Spaziergänge – in jedem Fall stärkst Du Dich damit auf verschiedene Weise. Es sollte natürlich im akuten Fall praktikabel sein – überstrapaziere Dich nicht, aber versuche dennoch, Dich etwas zu bewegen. Zur Not nur in den eigenen vier Wänden.

 

Zusammenfassung und Fazit

Blasenentzündungen sind schmerzhaft und ekelhaft – sie haben jedoch meist klare Ursachen und Gründe, warum sie Dich heimsuchen. Mit dem heutigen Beitrag konnte ich hoffentlich ein wenig darüber aufklären, was sie auslöst und was Du tun kannst, um sie akut und nachhaltig zu lindern und vorzubeugen.

Habe ich einen wichtigen Tipp vergessen? Möchtest Du gerne etwas hinzufügen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!


  1. Colgan R, Williams M. Diagnosis and treatment of acute uncomplicated cystitis. Am Fam Physician. 2011 Oct 1;84(7):771-6. PMID: 22010614.
  2. Kot B. Antibiotic Resistance Among Uropathogenic Escherichia coli. Pol J Microbiol. 2019 Dec;68(4):403-415. doi: 10.33073/pjm-2019-048. Epub 2019 Dec 5. PMID: 31880885; PMCID: PMC7260639.
  3. Ge B, Guo C, Liang Y, Liu M, Wu K. Network analysis, and human and animal studies disclose the anticystitis glandularis effects of vitamin C. Biofactors. 2019 Nov;45(6):912-919. doi: 10.1002/biof.1558. Epub 2019 Aug 30. PMID: 31469455.
  4. Munday JS, McKinnon H, Aberdein D, Collett MG, Parton K, Thompson KG. Cystitis, pyelonephritis, and urolithiasis in rats accidentally fed a diet deficient in vitamin A. J Am Assoc Lab Anim Sci. 2009 Nov;48(6):790-4. PMID: 19930829; PMCID: PMC2786935.
  5. Mahmoudzadeh H, Nikibakhsh AA, Pashapour S, Ghasemnejad-Berenji M. Relationship between low serum vitamin D status and urinary tract infection in children: a case-control study. Paediatr Int Child Health. 2020 Aug;40(3):181-185. doi: 10.1080/20469047.2020.1771244. Epub 2020 Jun 3. PMID: 32490740.
  6. Ozaki T, Matsuoka J, Tsubota M, Tomita S, Sekiguchi F, Minami T, Kawabata A. Zinc deficiency promotes cystitis-related bladder pain by enhancing function and expression of Cav3.2 in mice. Toxicology. 2018 Jan 15;393:102-112. doi: 10.1016/j.tox.2017.11.012. Epub 2017 Nov 10. PMID: 29129814.
  7. Bruyère F, Azzouzi AR, Lavigne JP, Droupy S, Coloby P, Game X, Karsenty G, Issartel B, Ruffion A, Misrai V, Sotto A, Allaert FA. A Multicenter, Randomized, Placebo-Controlled Study Evaluating the Efficacy of a Combination of Propolis and Cranberry (Vaccinium macrocarpon) (DUAB®) in Preventing Low Urinary Tract Infection Recurrence in Women Complaining of Recurrent Cystitis. Urol Int. 2019;103(1):41-48. doi: 10.1159/000496695. Epub 2019 May 22. PMID: 31117097.
  8. Altarac, S. and Papeš, D. (2014),Use of d-mannose in prophylaxis of recurrent urinary tract infections (UTIs) in women. BJU Int, 113: 9-10. https://doi.org/10.1111/bju.12492
  9. Porru D, Parmigiani A, Tinelli C, et al. Oral D-mannose in recurrent urinary tract infections in women: a pilot study. Journal of Clinical Urology. 2014;7(3):208-213. doi:10.1177/2051415813518332

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2 Kommentare

Werner Schniepper 16. November 2021 - 11:38

Guten Morgen Martin
Vor einigen Monaten liess ich einen Säure-Basen-Test nach Sander durchführen. Das Resultat: mein Urin schwankt zwar über den Tagesablauf, ist aber immer sauer. Es wird ein Aziditätsquotient berechnet, der in meinem Fall auf eine deutliche Übersäuerung hinweist. Im Tagesverlauf müsste der Urin zwischen sauer und basisch schwanken. Bei Erika Best habe ich einen Kurs der Darmreinigung belegt. Sie hat gesagt, der Morgenurin müsse stark sauer sein, bevor ich mit einem von ihr empfohlenen Basenpulver beginne. Der Grund: wenn der Morgenurin nicht oder nur schwach sauer ist (bei mir konstant um 6.5), liege eine Nierensperre vor, d.h. die Niere sperre sich wegen des hohen Säureanteils in der Ernährung gegen die Verarbeitung der Säure, und diese werde einfach im Körper eingelagert. Meiner Hausärztin, auch vertraut mit anderem als Schulmedizin, wiederum sagt der Aziditätsquotient nichts. Die Nierensperre sei in der Medizin kein bekanntes Phänomen. Deiner Meinung nach leide ich also nicht an Übersäuerung. Der saure Urin belegt vielmehr, dass die Säure abgebaut wird. Was soll ich als Laie glauben? Wie lässt sich belegen, ob ich übersäuert bin oder nicht? Falls du am Testergebnis interessiert bist, maile ich es gerne.
Auf deine Empfehlung habe ich zwei Dosen Mico Five bestellt und bin beinahe am Ende dieser kurzen Kur. Die damals angepeilten Ziele waren Senkung des Blutdrucks, Stärkung des Immunsystems und Senkung des LDL. Beim Blutdruck hat sich nichts geändert. Das Niveau des Immunsystems kann ich nicht beurteilen. Lässt sich das testen? LDL ist aufgrund der letzten Blutanalyse vor etwa fünf Wochen kein Problem. Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, das Produkt weiter einzunehmen, auch unter dem Kostenaspekt.
Du hast mir damals auch Omega-3 empfohlen. Seit etwa drei Jahren versorge ich mich mit Norsan-Produkten. Hier hat eine Analyse gezeigt, Der Omega-3-Index ist gut, das Verhältnis 6/3 dürfte noch etwas besser sein.
Falls du Zeit dafür findest, freut mich eine Antwort auf meine Fragen.
Liebe Grüsse
Werner

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 24. November 2021 - 22:24

Hallo Werner,
Gute Fragen! Wem sollst Du glauben? Das ist die Frage aller Fragen – wer hat recht?
Beim Thema Säure-Basen-Balance habe ich die Erfahrung gemacht, dass es meist nur um den Verkauf von Produkten geht und um die Verdrehung biologischer Tatsachen. Von einer Nierensperre habe ich auch noch nicht gehört.
Maile mir die Ergebnisse gerne zu.
Die Aktivität des Immunsystems lässt sich anhand eines Blutbilds grob bestimmen, mit einem Lymphozytentest (in Speziallabors) schon besser. Einfacher ist zu überlegen, wie oft Du krank bist, Allergien oder Heuschnupfen hast – das zeigt schon eher, wie gut Dein Immunsystem arbeitet.
Liebe Grüße,
Martin

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