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Die besten Tipps gegen Akne und Hautprobleme

von Martin Auerswald, M.Sc.
Junge Frau drückt sich Pickel vor Spiegel aus

Zuletzt aktualisiert am 18. Mai 2020 um 19:07

Akne ist eine Hauterkrankung mit Tabu-Faktor: 95 % aller Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens daran, 60 % auch noch im Erwachsenenalter. Geredet wird darüber kaum und wenn, dann wird damit eine schlechte Körperpflege in Verbindung gebracht. Doch das musst nicht immer der Fall sein – Ernährung und Lebensführung nehmen eine wichtige Rolle ein. Erfahre dazu hier die besten Tipps gegen Akne und Hautprobleme.

Was ist Akne?

Akne ist eine entzündliche Hauterkrankung, die ähnlich verbreitet ist wie Karies (s. Gesunde Zähne). Jedoch wird nur selten darüber gesprochen, es ist ein Tabu-Thema und wird “kaschiert” (Frauen) oder mit Bärten überdeckt (Männer), wenn möglich.

Bei Akne passieren drei Dinge gleichzeitig:

  • Die Talgdrüsen der Haut verstopfen durch zu viel Fett, Abfallstoffe oder abgestorbenen Talgdrüsenzellen.
  • Bakterien und Pilze gelangen hinein.
  • Immunzellen starten eine Immunreaktion gegen die Bakterien, es kommt zu den charakteristischen rot-gelben, eitrigen Pickeln.

Das maßgeblich verantwortliche Bakterium heißt Propionibakterium acnes. Dieses Bakterium ist auf unserer Haut ganz normal und kommt bei quasi jedem Menschen vor – ähnlich wie E.coli im Darm kann es jedoch unter den falschen Bedingungen zum Problem werden.

Skizze verstopfter Talgdrüsen im Querschnitt

Aus Vandegrift, 2017: Pickel entstehen, wenn die Talgdrüsen verstopfen und sich entzünden.

Das zeigt schon einmal, dass mit dauerhafter Antibiotika-Gabe nicht viel getan werden kann – das Bakterium kommt wieder. Wichtiger ist, der Akne die Wurzeln zu ziehen, also die Ursachen zu beseitigen:

Die Hautwucherung, Fett, Abfallstoffe/Entgiftung sowie die entstehende Entzündungsreaktion.

Am häufigsten tritt Akne an Stellen mit hoher Reibung, Schweiß und Interaktion (Mikroorganismen, Hände) auf: Gesicht, Schultern, Dekolleté, Oberschenkel-Innenseiten.

Mit natürlichen Methoden kann man da eine ganze Menge machen – ohne Chemie und reizende Medikamente.

 

Was ist ein Mitesser?

Das ist im Grunde die Vorstufe eines Pickels. Es ist eine verstopfte Talgdrüse – die zu stark gewachsenen Zellen in der Talgdrüse produzieren außerdem unüblich viel Melanin. Das ist der braune Hautfarbstoff, den Deine Haut nach Einwirkung von Sonnenlicht bildet. Das gibt dem Mitesser seinen typisch braunen Punkt in der Mitte.

Wenn er sich entzündet, entsteht ein Pickel.

 

Die üblichen Behandlungswege gegen Akne

Die konventionelle Medizin verschreibt entweder Antibiotika oder starke Medikamente wie Isotretinoin, die auf hormoneller Ebene angreifen sollen. Sie unterdrücken das übermäßige Wachstum in den Talgdrüsen sowie die Bildung von Talg.

Übliche Medikament-Gruppen:

  • Antibiotika wie Streptomycin, Penicillin, Kanamycin, Gentamycin, Tetrazyklin, Erythromycin
  • Benzoylperoxid und Adapalen: Erzeugen oxidativen Stress (ROS) auf der Haut, Bakterien werden abgetötet.
  • Isotretinoin: Vitamin A-Abkömmling, hemmt Entzündungen und verkleinert die Talgdrüsen. Mit vielen Nebenwirkungen behaftet (Hautrötung, Schuppen).
  • Fruchtsäuren: In Form von Cremes oder Peeling auf die Haut aufgetragen, wirken sie antibakteriell und entzündungshemmend. Weniger Nebenwirkungen, können aber auch die Haut reizen.

Bei Nachfrage, ob die Ernährung oder die Lebensführung einen Einfluss hat, wird seitens der Hautärzte in 95 % der Fälle verneint – „Das ist normal“, „Das ist genetisch bedingt“, „Kann man nichts machen“ hört man dann.

Ein Blick auf Naturvölker zeigt uns: Die haben keine Akne! Nimmt ein Naturvolk dann aber die „westlichen“ Ernährungsgewohnheiten an, kommt es auch zu Akne. Es liegt daher definitiv an der Ernährung und an der Lebensführung.

Darum soll es nun gehen, damit Du Deine Akne ein für alle Mal in den Griff bekommst – und andere Hautprobleme wie Ekzeme gleich mit.

Frau hält weiße Pillen in ihrer Hand und verschiedenen Tabletten im Hintergrund

Meist nur vorübergehende Hilfe: Antibiotika bei Akne.

 

Die Ursachen für Akne

Wer die Tipps gegen Akne verstehen möchte und warum es bei einem selbst auftritt, sollte die Ursachen kennen.

Bei jedem Menschen liegt ein individueller Mix der verschiedenen Ursachen/Auslöser vor. Es liegt an Dir zu erkennen, was bei Dir die Auslöser sind und wie Du dagegen angehen kannst.

Wie wichtigsten Ursachen für Akne im Überblick:

Männer:

  • Wachstumshormone (IGF-1, Testosteron)
  • Erhöhtes Östrogen

Frauen:

  • Hormonelle Dysbalancen

Beide Geschlechter:

  • Darmprobleme (Dysbiose, Leaky Gut, Entzündung im Darm, Reizdarm)
  • Eingeschränkte Leberentgiftung (Es wird zusätzlich über die Haut entgiftet).
  • Nährstoffmängel: Vitamin C, Zink, Selen, Kupfer, Omega-3-Fettsäuren
  • Ernährung: Zu verarbeitet, zu viele Reizstoffe (Zucker, Alkohol, Transfette, Gluten, Milchprotein).
  • Nahrungsunverträglichkeiten und -allergien (Zitrusfrüchte, Milchprodukte, Weizen)
  • Saisonale Allergien und Schimmelbelastung
  • Mangelnde Gesichtshygiene (nicht negativ gemeint, aber fettende Haut sollte öfters gereinigt werden).
  • Unachtsamkeiten (unbewusstes Berühren von Gesichtsstellen mit der Hand)
  • Stress

 

Meine persönliche Geschichte mit Akne

Zugegeben, Akne ist kein Problem, das einmal gelöst wird und dann nie mehr auftritt.

Als Teenager hatte ich wie die meisten auch starke Akne. Als ich 15 war, verschrieb mir die Hautärztin ein starkes Medikament, welches die Talgproduktion einschränkt. Dieses Medikament behinderte gleichzeitig Wachstumshormone wie IGF-1, Testosteron und hGH bei der Arbeit. Das kann bei Teenagern (bei mir glücklicherweise nicht) zu Wachstumsstörungen führen.

Die Akne wurde nachhaltig besser, ja, aber eine Hormonbehandlung sollte besonders bei Heranwachsenden kritischer hinterfragt werden und lieber auf die Ernährung geschielt werden.

Nach dem 18. Geburtstag und bis heute kommt es bei mir immer wieder zu Akne. Ich sehe bei mir einen sehr starken Zusammenhang mit zwei Faktoren: Dem unbewussten Hinfassen mit der Hand (viele Mikroorganismen und Entzündungsfaktoren) und der Ernährung.

Bei der Ernährung habe ich folgende Beobachtungen gemacht und reagiere darauf:

  1. Ich habe eine Milchunverträglichkeit – außer Joghurt, Butter und Whey-Protein meide ich Milchprodukte, denn 2 Tage später sehe ich das an meiner Haut.
  2. Getreideprodukte und Zucker führen zu Akne-Schüben, wenn ich zu Weihnachten oder auf Geburtstagen zu sehr reinhaue.
  3. Darm gut, alles gut. Wenn der Darm ruhig ist und die Verdauung läuft, zeigt sich das auf meiner Haut.
  4. Alkohol beschränke ich auf 1-2 mal wöchentlich, da Alkohol Darm und Leber belastet und meine Haut das merkt.
  5. Zu viel Kaffee ist nicht gut, es scheint die Talgproduktion ab 3 Tassen täglich zu erhöhen.
  6. Es gibt Nahrungsmittel, die scheinen zu helfen. Besonders effektiv sind bei mir Fisch, Meeresfrüchte, Knochenbrühe, grünes Gemüse, Beeren, Leinsamen, Grüntee, Süßholz sowie die Heilpilze Reishi* und Hericium.
  7. Vitamin C in hohen Mengen (Ernährung und Nahrungsergänzung) wirken sich ebenfalls positiv aus.

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Weiter geht es mit dem eigentlichen Beitrag: Was kannst Du gegen die Akne tun?

 

Die besten Tipps gegen Akne im Überblick

Da mich die Akne seit über 10 Jahren regelmäßig heimsucht, habe ich nicht nur viel experimentiert, sondern auch viel recherchiert und beraten: Was funktioniert, was weniger, was ist reproduzierbar?

Junge Frau mit klarer Haut in Nahaufnahme

Schöne, reine und strahlende Haut – für jeden machbar, aber nicht immer leicht.

 

Hormonelle Dysbalancen

Frauen und Männer sind gleichermaßen von hormonellen Störungen betroffen, wenn es zu Akne kommt. In der Regel ist es bei Frauen ein Ungleichgewicht an Östrogen und Progesteron. Wichtig hierbei ist, Stress zu reduzieren wo möglich, Soja zu meiden und auf Vitamin D (s. Vitamin D-Mangel) und Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Meeresfrüchte, Leinsamen) zu achten.

Bei Männern kann es bei einem zu großen Konsum an Kohlenhydraten (besonders die verarbeiteten Sorten wie Nudeln, Cracker und Brot) und Milchprodukten (Whey-Protein, Milch, Quark) zu einem Überschuss an IGF-1 kommen. Testosteron-Spritzen auch – aber ich gehe mal davon aus, dass das nur die Ausnahme darstellt.

Beide Geschlechter sind von sogenannten endokrinen Disruptoren betroffen: Das sind Stoffe in unserer Nahrung und Umwelt, die  im Körper hormonähnlich wirken und Einiges durcheinander bringen. Dank unserer fortschreitenden Industrialisierung nehmen sie zu und sollten überdacht werden. Nicht nur wegen Akne, sondern auch wegen des erhöhten Risikos für Autoimmunerkrankungen.

Endokrine Disruptoren findest Du in:

  • Medikamenten und Impfungen (mit Aluminium)
  • Soja
  • Plastik
  • Weichmachern
  • Spülmitteln
  • Flammschutzmitteln (Matratzen und Lacke)
  • Kosmetika

Was ist eine Lösung dafür?

  • Naturkosmetik verwenden.
  • Soja reduzieren.
  • Plastikverpackungen und Weichmacher meiden, aus Glasflaschen/Gläsern trinken.
  • Leitungswasser filtern
  • Textilien vor dem ersten Tragen waschen.
  • Möglichst Bio essen (Wenn es finanziell drin ist).
  • Auf biologisch zertifizierte Matratzen schlafen (erhöht zudem die Schlafhygiene).

Das klingt schwer umsetzbar, besonders das mit der Naturkosmetik. Doch es gibt mittlerweile viele gute Naturkosmetik-Marken, die keine „gefährlichen“ Stoffe wie DDT, Methoxychlor, TBT, oder DES enthalten – dafür wertvolle ätherische Öle und regenerierende Inhaltsstoffe wie Aloe vera, Hagebutte oder Arganöl.

 

Darm- und Lebergesundheit

Clean Eating Obst und müsli in einer Schüssel

Du bist, was Du isst. Unterstütze Deinen Darm und damit indirekt Deine Hautgesundheit mit den richtigen Lebensmitteln.

Wenn über den Darm mehr Schadstoffe in den Blutkreislauf gelangen und Deine Leber mit dem Abbau überfordert wird, müssen Schadstoffe zwangsweise über die Haut ausgeschieden werden.

Dazu gehören Abbauprodukte von Allergenen, Krankheitserregern und Umweltgiften, die im Blutkreislauf eigentlich nichts verloren haben.

Am Stuhlgang merkst Du in der Regel, wie es um Deine Darmgesundheit bestellt ist: Ist er regelmäßig, wie ist die Konsistenz, wie fühlst Du Dich danach? Das gibt erste Hinweise.

So unterstützt Du Darm und Leber:

  1. Meide Reizstoffe wie Gluten, Zucker, industrielle Speiseöle, Alkohol, Transfette.
  2. Kenne Deine Nahrungsmittelallergien und reagiere entsprechend darauf. Oft sind es unerwartete Stoffe wie Eier oder Erdnüsse. Lykon bietet hier gute Tests an (s. Lebensmittelunverträglichkeit).
  3. Pflege Deine Darmflora mit einer gesunden Ernährung mit reichlich frischem Obst und Gemüse, Beeren, Nüssen, Leinsamen, Tee, Kaffee, Kräutern sowie Probiotika.
  4. Wenn Du den Konsum an Ballaststoffen und Grünzeug erhöhen möchtest, eignet sich auch das Primal Greens sehr gut. Ich durfte an dessen Konzeption mitwirken.
  5. Achte besonders auf entzündungshemmende Lebensmittel wie Kurkuma, Ingwer, Zimt, Olivenöl, Hagebutten, rote Beete, Pilze, Apfelessig und Beeren.
  6. Unterstütze Deine Leber mit dem Verzehr von Hühnerleber oder Rinderleber (Bio), Bio-Eiern, Kräutern und Gewürzen.
  7. Überprüfe durch einwöchigen Verzicht auf rotes Fleisch, ob sich dieses negativ auf Deine Haut auswirkt. Besonders verarbeitetes Fleisch und jenes aus Massentierhaltung ist wichtig.
  8. Ich persönlich nutze das Primal Greens* und in stressigen Zeiten zusätzlich ein Bio-Probiotikum von edubily* und 2x Hericium-Extrakt* (auf dt. unter dem Namen Löwenmähne bekannt) früh direkt nach dem Aufstehen, um Darm und Leber eine initiale Unterstützung für den Tag zu bieten.

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Mit diesen Ernährungstipps bildest Du die ideale Grundlage für einen gut entgiftenden Körper. Das kommt Deiner gesamten Gesundheit zugute, stärkt Darm und Leber und damit auch die Haut. Hautexperten und Forscher sind sich einig: Hautprobleme entscheiden sich zu 80 % in Darm und Leber.

 

Hausmittel gegen Akne

Es gibt ein paar Hausmittel – bestimmte Stoffe, die Du auf die Haut (betroffene Stellen) auftragen kannst. Sie sind wissenschaftlich untersucht, aber unterschiedlich stark. Zudem kommt die Individualität: Was bei Deinem Mitmenschen funktioniert, kann bei Dir nur schwach wirken.

Hier heißt es: Ausprobieren.

Dennoch weisen diese Hausmittel weniger oder keine Nebenwirkungen auf wie Medikamente. Bei leichter bis mittlerer Akne sind sie in Verbindung mit einer gesunden Ernährung sehr empfehlenswert:

  • Kokosöl (bei trockener Haut)
  • Teebaumöl
  • Apfelessig
  • Vitamin C-Serum*
  • DMSO (vorsichtig mit den Augen)
  • Heilerde (bei fettender Haut).
  • Zinksalbe
  • Alpha-Liponsäure (sehr reizend, aber wirkungsvoll. Vor wichtigen Terminen oder bei starker Akne)
  • Salz (einfach Salzwasser auf die Haut geben, trocknen lassen, abwaschen).
  • Kamille-Extrakt

 

Häufiges Waschen ist empfehlenswert, gelegentliche Haut-Kuren können gewiss nicht schaden.

Gesichtshygiene

Für viele klar, aber ich möchte es dennoch ansprechen: Eine gute Gesichtshygiene und Achtsamkeit mit der Berührung des Gesichts durch die Hände ist entscheidend.

Mach Dir bewusst, wann Du wie stark mit der Hand/Fingern durch das Gesicht fährst oder Dich mit dem Kinn an der Hand abstützt… Wie oft Du Dir müde die Augen reibst… Wenn Du das auch noch öffentlich machst (Arbeit, Uni, Bus, Bahn), bringst Du unnötig viele Mikroorganismen auf diese Hautstellen, die die Symptome verschlimmern können.

Besonders bei fettender Haut empfiehlt es sich, mehrmals täglich das Gesicht zu waschen. Früh, mittags und abends sollte es auf jeden Fall drin sein. Achte dabei auf eine gute Seife aus Naturkosmetik. Klassische 50-cent-Seife aus dem Supermarkt wäscht gut die Hände, aber weniger gut das Gesicht und die dort befindlichen Mikroorganismen. Außerdem wird Talg nur schwer abgewaschen.

Ich empfehle gute Naturkosmetik-Seife für das Gesicht. Ein konventionelles, aber meiner Erfahrung nach bei Hautunreinheiten gutes Produkt ist die Gesichts-Peeling-Maske von Garnier. Sie bietet sich früh und abends an (gut einziehen lassen, danach abwaschen).

Mit Alkohol würde ich nur desinfizieren, wenn Du eine Hautstelle „behandelt“ hast. Standardmäßig Alkohol auf die Haut zu sprühen führt zur nur Ungleichgewichten der Mikroflora und reizt die Haut. Alkohol beugt Akne nicht vor!

Junge Frau mit Gurkenscheiben im Gesicht

Häufiges Waschen ist empfehlenswert, gelegentliche Haut-Kuren können gewiss nicht schaden.

 

Sport und Bewegung

Regelmäßiger Sport und Bewegung sind wichtig, um den Lymphefluss im Körper anzuregen. Die Lymphe ist quasi alle Flüssigkeit, die nicht Blut und nicht in Hohlräumen (Magen, Speichel, Blut) ist. Sie transportiert Abfallstoffe der Zellen und Mikroorganismen Richtung Leber, Lunge und Niere, um sie auszuscheiden.

Lymphe wird ausschließlich durch kalte Duschen, Sauna und Sport angeregt. Es empfiehlt sich, den Körper auch auf diesem Wege zu unterstützen. Kalte Duschen sind nicht für jeden etwas, aber wirken sehr gut. Sport ist für jeden zu empfehlen, da es an verschiedensten Punkten im Körper gesunde Wirkungen entfaltet.

 

Bettwäsche

Bei akuten Problemen mit Akne achte darauf, alle 5-7 Tage die Bettwäsche zu wechseln. Warum? Neben Schweiß, Talg und Hautschuppen sind es auch Mikroorganismen, die sich dort im Laufe der Woche einnisten und nachts, die Haut annagen können – Pickel sind eine Folge davon.

Die meisten Menschen wechseln alle 2-3 Wochen Bettwäsche. Aus Hygienegründen würde ich empfehlen, bei Akne alle 5-7 Tage zu wechseln. Der Mehraufwand lohnt sich.

 

Fazit – Tipps gegen Akne

Das waren meine besten Tipps gegen Akne. Diese Tipps eignen sich auch für Hautprobleme wie Ausschlag, aber für Pickel sind sie am effektivsten.

Bitte bedenke, dass die Wirkungen der einzelnen Tipps individuell sind – Du musst ein wenig ausprobieren und herausfinden, was bei Dir wirkt. Die hier gesammelten Tipps sind das Produkt aus über 10 Jahren Selbstexperimenten, Erfahrung mit Klienten sowie dem Lesen von Fachbüchern und wissenschaftlichen Studien.

Habe ich etwas Wichtiges vergessen? Würdest Du gerne etwas ergänzen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

 

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Quellen
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  4. Araviiskaia & Dréno (2016): The role of topical dermocosmetics in acne vulgaris. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2016 Jun;30(6):926-35. doi: 10.1111/jdv.13579. Epub 2016 Feb 24.
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  10. Dessinioti, Clio; Katsambas, Andreas D. (2010): The role of Propionibacterium acnes in acne pathogenesis: facts and controversies. In: Clinics in Dermatology 28 (1), S. 2–7. DOI:
  11. Vandegrift, Roo; Bateman, Ashley C.; Siemens, Kyla N.; Nguyen, May; Wilson, Hannah E.; Green, Jessica L. et al. (2017): Cleanliness in context: reconciling hygiene with a modern microbial perspective. In: Microbiome 5 (1), S. 76. DOI: 10.1186/s40168-017-0294-2.

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