Startseite Gesunde Ernährung Entzündungshemmende Lebensmittel – ein Überblick

Entzündungshemmende Lebensmittel – ein Überblick

von Martin Auerswald, M.Sc.
Veröffentlicht: Zuletzt bearbeitet:
Entzündungshemmende Lebensmittel Obst und Gemüse auf einem Tisch

Entzündungen im Körper sind ein verbreitetes und unterschätztes Gesundheitsproblem. Besonders bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen empfiehlt es sich sehr, entzündungshemmende Lebensmittel zur Hand zu haben, um Entzündungen entgegenzuwirken. Heute möchte ich Dir einen Überblick über die besten und praktikabelsten dieser Lebensmittel geben.

 

Entzündungen – ein kurzer Überblick

Zunächst ein kleiner Überblick, was Entzündungen sind und was chronische Entzündungen sind – bevor wir über entzündungshemmende Lebensmittel sprechen:

  • Eine Entzündung ist eine Immunreaktion. Immunzellen werden aktiviert und zum Ort der Entzündung gelockt, wo sie entweder einen Krankheitserreger vernichten oder einen Schaden reparieren sollen.
  • Entzündungen sind überlebenswichtig, da sich der Körper auf diese Weise selbst repariert (also Selbstheilungsprozesse startet) und gegen Krankheitserreger zur Wehr setzt.
  • Nach getaner Arbeit beruhigen sich die Immunzellen wieder, und die Entzündung ebbt ab.
  • Problematisch wird es, wenn Entzündungen dauerhaft ausgelöst (getriggert) werden oder nicht wieder abebben.
  • Durch unsere moderne, massiv unnatürliche und ungesunde Lebensführung werden im Körper ständig Entzündungen ausgelöst, auch ohne Krankheitserreger. Das nennt man „sterile Inflammation“.
  • Chronische Entzündungen, die nicht wieder abebben, können in Autoimmunerkrankungen und Zivilisationserkrankungen münden.

Wir nehmen mit: Entzündungen sind wichtig; chronische Entzündungen jedoch, die durch Ernährung und Lebensführung ausgelöst werden (Stress, Nährstoffmangel, ungesunde Ernährung, Übergewicht, Schlafmangel, Rauchen, Alkohol …), sind problematisch und sollten gelindert und verhindert werden. Dabei nehmen entzündungshemmende Lebensmittel eine wichtige Rolle ein.

 

Sind entzündungshemmende Lebensmittel sinnvoll?

Ja, denn entzündungshemmende Lebensmittel sollten Teil jeder gesunden Ernährung sein. Sie sollten für jeden Menschen zum Standard werden. Wer an chronischen Entzündungen (Autoimmunerkrankungen, chronisch-entzündliche Erkrankungen, Allergien, Verletzungen) leidet, der sollte besonders darauf achten, damit die Entzündungen nachlassen und hoffentlich irgendwann zum Erliegen kommen.

Ein chronisch-entzündeter Körper ist nicht derselbe:

  • Das Immunsystem funktioniert anders.
  • Der Stoffwechsel funktioniert anders.
  • Der Blutdruck steigt.
  • Haut und Darm werden weniger durchblutet und weisen „Gebrauchsspuren“ auf.
  • Stress wird anders verarbeitet.
  • Konzentration und Fokus lassen nach.
  • Der Schlaf ist weniger erholsam.
  • Nährstoffe werden anders und vor allem schneller verbraucht (v.a. Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium)
  • Die Laune sinkt.
  • Die Verdauung ist eingeschränkt, genauso wie die Leber.
  • Die Libido ist deutlich geringer.
  • Übergewicht ist wahrscheinlicher.

Das großartige an entzündungshemmenden Lebensmitteln ist, dass sie den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen, Entzündungen vorbeugen und aktiv beseitigen können.

Auch hier ist das natürliche Gleichgewicht ausschlaggebend: Diese Lebensmittel geben dem Körper genau das, was er braucht. Entzündungen werden so weit reduziert, wie sie Schaden anrichten können, aber nicht komplett ausgeschaltet. Denn das würde bedeuten, dass der Körper Krankheitserregern und Verletzungen schutzlos ausgeliefert ist.

Aus diesem Grund nehmen entzündungshemmende Lebensmittel auch einen wichtigeren Stellenwert ein, als sich grammweise Antioxidantien in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zuzuführen. Nahrungsergänzungsmittel sollten an dieser Stelle wirklich nur Ergänzung zu einer gesunden Ernährung sein.

Im Folgenden möchte ich gerne erklären, was auf zellulärer Ebene im Körper passiert, wenn Du entzündungshemmende Lebensmittel konsumierst. Wenn Du einfach nur wissen willst, welche Lebensmittel entzündungshemmend sind, dann kannst Du das nächste Kapitel überspringen.

 

Was passiert in der Zelle, wenn ich entzündungshemmende Lebensmittel konsumiere?

Die Entzündungshemmung kommt durch vier bedeutsame zelluläre Prozesse zustande, die ich gerne aufführen möchte.

 

1. Erhöhung körpereigener Antioxidantien

Das ist eigentlich der wichtigste Grund. Unser Körper hat ein eigenes System, Entzündungen zu regulieren, freie Sauerstoffradikale (ROS) zu neutralisieren und Antioxidantien zu bilden. Glutathion etwa ist das essenziellste körpereigenene Antioxidans – noch vor Vitamin C & Co.

 

2. Bekämpfung freier Radikale

Wenn freie Sauerstoff- und Stickstoff-Radikale (ROS und NOS) im Zuge einer chronischen Entzündung Oberhand gewinnen, können zusätzliche Antioxidantien über die Ernährung nicht schaden, um Kollateralschäden zu verhindern. Polyphenole und Vitamin C sind die bekanntesten Vertreter, doch es gibt noch viele weitere, nennenswerte Nahrungsstoffe.

 

3. Nrf2-Signalweg (Autophagie)

Manche Lebensmittel bzw. manche Vitalstoffe in diesen Lebensmitteln können den Nrf2-Signalweg in Immunzellen aktivieren, der sonst fast ausschließlich über Autophagie (Fasten) aktiviert wird3,4,7.

Diese Lebensmittel simulieren im Grunde, dass Du fastest. Die darauffolgenden biochemischen Prozesse (Autophagie) in der Zelle sind sehr stark entzündungshemmend.

 

4. Hemmung von Inflammasomen

Inflammasome sind Proteinkomplexe, die Krankheitserreger oder Schäden detektieren und dann die Entzündungsreaktion starten. Die wichtigsten modernen und unnatürlichen Auslöser für chronische Entzündungen laufen auf das NLRP3-Inflammasom hinaus6,15,18, mit dem ich mich in der klinischen Forschung über ein halbes Jahr beschäftigen durfte.

Ein paar ganz simple Nährstoffe vermögen es, dieses das NLRP3-Inflammasom zu hemmen, wie es sonst nur Medikamente können.

Dass ich im Kontext dieses Kapitels kurz in die Tiefe gegangen bin, war notwendig, weil die folgende Auflistung entzündungshemmender Lebensmittel ansonsten sehr willkürlich und unbegründet wäre. Die Liste an Lebensmitteln hat einen wissenschaftlichen Hintergrund; entsprechende Studien findest Du im Quellenverzeichnis.

Indirekt können die genannten Lebensmittel noch mehr ausrichten, um Entzündungen im Körper entgegenzuwirken:

  • Verbesserung der Darmgesundheit
  • Verbesserung der Leberentgiftung
  • Stabilisierung des Blutzuckers
  • effektivere Durchblutung des Körpers
  • gesunde Regulierung des Mikrobioms (Darmflora).

Nun soll es um die versprochenen Lebensmittel gehen.

 

25 wichtige entzündungshemmende Lebensmittel – ein Überblick

Im Anschluss findest Du eine Auflistung einiger effektiven entzündungshemmenden Lebensmittel. Es sind nicht sehr viele, dafür aber einige wichtige.

Wenn Du Deine alltägliche Ernährung sozusagen entzündungshemmender gestalten willst, dann können Dir diese Lebensmittel gute Dienste leisten.

Sie sind meist günstig, gut verfügbar und lassen sich leicht in jede Ernährung integrieren. Fancy Superfoods wie die australische Buschpflaume oder Moringa wirst Du hier allerdings vergeblich suchen, weil diese Lebensmittel nicht alltagspraktikabel sind:

  1. Ingwer
  2. Knoblauch8
  3. Kurkuma
  4. Olivenöl
  5. Grüntee
  6. Kaffee (schonend geröstet, Bio, Fairtrade)
  7. Aloe vera2
  8. Leinsamen
  9. Wildkräuter wie Löwenzahn und Brennnessel
  10. Adaptogene wie Ginseng, Taigawurzel und Ashwagandha
  11. Kräuter wie Wermut, Mutterkraut, aber auch ganz normale Küchenkräuter (dank ätherischer Öle)10-12,20,26
  12. Mikroalgen wie Chlorella
  13. Gewürze wie Zimt, Kardamom22
  14. Beeren (besonders dunkle Beeren)
  15. Kräutertee (besonders Ingwertee, Pfefferminztee, Kamillentee)
  16. Wildfrüchte wie Hagebutten
  17. Apfelessig
  18. Pilze und Heilpilze wie Reishi, Chaga, Löwenmähne, Cordyceps
  19. Fisch und Meeresfrüchte (Omega-3-Fettsäuren20,24)
  20. Kreuzblütler, besonders Brokkoli16
  21. Ginseng17
  22. Leinsamen (Omega-3-Fettsäuren)
  23. Grünes Gemüse wie Spinat, Brokkoli
  24. Artischocken
  25. Innereien wie Rinderleber

>> Du kannst diese Auflistung auch hier als Checkliste herunterladen, ausdrucken und damit in Deinen Alltag integrieren.

Auf den ersten Blick eher unspektakulär, oder? Aber oft sind es gerade die einfachen Dinge, die am besten sind. Die Dinge, die günstig, ständig verfügbar und bekannt sind.

Natürlich kannst Du mit der australischen Buschpflaume auch Entzündungen hemmen, aber wo bekommst Du sie her? Wie teuer ist sie? Und was ist, wenn die Hagebutte genau dasselbe leistet, aber deutlich günstiger ist?

Die Wirkungen der oben genannten Nahrungsmittel sind allesamt wissenschaftlich bestätigt – integriere sie in Deinen Ernährungsalltag, um damit effektiv Entzündungen zu hemmen.

Koche bunt, koche lecker, koche abwechslungsreich – so könnte man es auch zusammenfassen.

Machen – und dann dranbleiben. Finde die entzündungslindernden Lebensmittel, die Dir schmecken und zu Dir passen – und gib ihnen dann einen regelmäßigen Platz in Deinem Alltag.

Gemüse und Trockenfrüchte auf Holztisch

Frisch, bunt, vielseitig, lecker, unspektakulär, gesund – darauf läuft es hinaus.

Zusätzlich möchte ich gerne noch ein paar Nahrungsergänzungsmittel anhängen, die sich ebenfalls zur Entzündungshemmung eignen. Diese Nahrungsergänzungsmittel sind einerseits Ergänzung einer gesunden Ernährung und andererseits eine hervorragende Unterstützung im Fall chronisch-entzündlicher Erkrankungen.

 

Entzündungshemmende Nahrungsergänzungsmittel

Veganes Algenöl Banner

Wie Du mit gesunder Lebensführung chronische Entzündungen hemmen kannst

Deine täglichen Entscheidungen – Deine Lebensführung – entscheidet auch mit, ob und wie Du von chronischen Entzündungen betroffen bist. Auch diese Faktoren sind daher wichtig, um ein gesundes und entzündungsarmes Leben zu führen:

      • Aktive Stressreduktion (Meditation, Musik, Qi Gong, autogenes Training)
      • Sport
      • Zeit in der Natur und an der frischen Luft
      • Regelmäßiger Erdung
      • Zeit mit geliebten Menschen
      • gesunder und ausreichender Schlaf
      • Stressreduktion im Alltag und auf der Arbeit
      • nicht zu oft elektromagnetischen Feldern aussetzen, nachts das WLAN aus, nicht ständig das Handy am Körper tragen
      • auf Hygiene achten und regelmäßig die Hände mit naturkosmetischer Seife waschen
      • Abwechslung und Vielfalt in der Ernährung sowie in der Freizeit

Einfache und unspektakuläre Tipps, oder?

Eine wirklich gesunde Lebensführung ist kein Hexenwerk, deswegen habe ich diese Seite ins Leben gerufen. Um Dir zu zeigen, dass es die einfachen und schnellen Dinge sind, die dem Körper gut tun und gesund sind. Und, dass die Durchführung einfacher ist als gedacht.

Entzündungshemmende Ernährungsformen

Gesunde und mit entzündungshemmenden Lebensmitteln angereicherte Ernährungsformen, über die wir hier auf SchnellEinfachGesund schon geschrieben haben, sind die Paleo-Ernährung, Clean Eating und Ayurveda.

Die ketogene Ernährung ebenso – ein Beitrag darüber folgt noch. Im Rahmen dieser Ernährungsformen landen solche Lebensmittel fast automatisch und täglich auf Deinem Teller.

Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen kann ich das Paleo-Autoimmunprotokoll sehr empfehlen. Es handelt sich um eine Spezialisierung der Paleo-Ernährung für Autoimmunerkrankte, die noch stärker auf Entzündungshemmung abzielt. >> Auf dieser Seite kannst Du eine Anleitung und Checkliste zum Autoimmunprotokoll freischalten.

Probleme bei der Umsetzung? Hier findest Du Lösungen für die größten Hürden bei der Paleo Ernährung.

 

Zusammenfassung – Entzündungshemmende Lebensmittel und Gewohnheiten

Entzündungshemmende Lebensmittel sollten in jeder gesunden Ernährung eine wichtige Rolle einnehmen. Chronische Entzündungen sind eine Ursache für die meisten Zivilisationskrankheiten und chronischen Erkrankungen; mit den richtigen Lebensmitteln kannst Du diese Kausalkette sehr effektiv durchbrechen. Dass hier kein Hokuspokus im Spiel ist, zeigen tausende, wissenschaftliche Studien, die dazu durchgeführt wurden.

Neben der Ernährung können auch einige Nahrungsergänzungsmittel sowie die Lebensführung (also alles, was nicht mit Essen zu tun hat) diese Prozesse unterstützen.

Was denkst Du darüber? Hast Du noch einen Geheimtipp, den Du gerne ergänzen möchtest? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

 

 


 

  1. Ahn, H., J. Kim, M. J. Lee, Y. J. Kim, Y. W. Cho, and G. S. Lee. „Methylsulfonylmethane Inhibits Nlrp3 Inflammasome Activation.“ Cytokine 71, no. 2 (Feb 2015): 223-31. https://dx.doi.org/10.1016/j.cyto.2014.11.001.
  2. Budai, M. M., A. Varga, S. Milesz, J. Tozser, and S. Benko. „Aloe Vera Downregulates Lps-Induced Inflammatory Cytokine Production and Expression of Nlrp3 Inflammasome in Human Macrophages.“ Mol Immunol 56, no. 4 (Dec 2013): 471-9. https://dx.doi.org/10.1016/j.molimm.2013.05.005.
  3. Chang, Y. P., S. M. Ka, W. H. Hsu, A. Chen, L. K. Chao, C. C. Lin, C. C. Hsieh, M. C. Chen, H. W. Chiu, C. L. Ho, Y. C. Chiu, M. L. Liu, and K. F. Hua. „Resveratrol Inhibits Nlrp3 Inflammasome Activation by Preserving Mitochondrial Integrity and Augmenting Autophagy.“ J Cell Physiol 230, no. 7 (Jul 2015): 1567-79. https://dx.doi.org/10.1002/jcp.24903.
  4. Dai, J., X. Zhang, L. Li, H. Chen, and Y. Chai. „Autophagy Inhibition Contributes to Ros-Producing Nlrp3-Dependent Inflammasome Activation and Cytokine Secretion in High Glucose-Induced Macrophages.“ Cell Physiol Biochem 43, no. 1 (2017): 247-56. https://dx.doi.org/10.1159/000480367.
  5. Dashdorj, A., K. R. Jyothi, S. Lim, A. Jo, M. N. Nguyen, J. Ha, K. S. Yoon, H. J. Kim, J. H. Park, M. P. Murphy, and S. S. Kim. „Mitochondria-Targeted Antioxidant Mitoq Ameliorates Experimental Mouse Colitis by Suppressing Nlrp3 Inflammasome-Mediated Inflammatory Cytokines.“ BMC Med 11 (Aug 6 2013): 178. https://dx.doi.org/10.1186/1741-7015-11-178.
  6. De Nardo, D., and E. Latz. „Nlrp3 Inflammasomes Link Inflammation and Metabolic Disease.“ Trends Immunol 32, no. 8 (Aug 2011): 373-9. https://dx.doi.org/10.1016/j.it.2011.05.004.
  7. Feng, Y., Y. Wang, P. Wang, Y. Huang, and F. Wang. „Short-Chain Fatty Acids Manifest Stimulative and Protective Effects on Intestinal Barrier Function through the Inhibition of Nlrp3 Inflammasome and Autophagy.“ Cell Physiol Biochem 49, no. 1 (2018): 190-205. https://dx.doi.org/10.1159/000492853.
  8. Gao, W., W. Wang, G. Liu, J. Zhang, J. Yang, and Z. Deng. „Allicin Attenuated Chronic Social Defeat Stress Induced Depressive-Like Behaviors through Suppression of Nlrp3 Inflammasome.“ Metab Brain Dis (Dec 4 2018). https://dx.doi.org/10.1007/s11011-018-0342-z.
  9. Gong, Z., S. Zhao, J. Zhou, J. Yan, L. Wang, X. Du, H. Li, Y. Chen, W. Cai, and J. Wu. „Curcumin Alleviates Dss-Induced Colitis Via Inhibiting Nlrp3 Inflammsome Activation and Il-1beta Production.“ Mol Immunol 104 (Nov 2 2018): 11-19. https://dx.doi.org/10.1016/j.molimm.2018.09.004.
  10. Guo, Wenjie, Wen Liu, Biao Jin, Ji Geng, Jing Li, Hongqun Ding, Xuefeng Wu, Qiang Xu, Yang Sun, and Jing Gao. „Asiatic Acid Ameliorates Dextran Sulfate Sodium-Induced Murine Experimental Colitis Via Suppressing Mitochondria-Mediated Nlrp3 Inflammasome Activation.“ International Immunopharmacology 24, no. 2 (2015/02/01/ 2015): 232-38. https://dx.doi.org/https://doi.org/10.1016/j.intimp.2014.12.009.
  11. He, H., H. Jiang, Y. Chen, J. Ye, A. Wang, C. Wang, Q. Liu, G. Liang, X. Deng, W. Jiang, and R. Zhou. „Oridonin Is a Covalent Nlrp3 Inhibitor with Strong Anti-Inflammasome Activity.“ Nat Commun 9, no. 1 (Jun 29 2018): 2550. https://dx.doi.org/10.1038/s41467-018-04947-6.
  12. He, X., Z. Wei, J. Wang, J. Kou, W. Liu, Y. Fu, and Z. Yang. „Alpinetin Attenuates Inflammatory Responses by Suppressing Tlr4 and Nlrp3 Signaling Pathways in Dss-Induced Acute Colitis.“ Sci Rep 6 (Jun 20 2016): 28370. https://dx.doi.org/10.1038/srep28370.
  13. Jiang, X., L. Zhong, D. Sun, and L. Rong. „Magnesium Lithospermate B Acts against Dextran Sodiumsulfate-Induced Ulcerative Colitis by Inhibiting Activation of the Nrlp3/Asc/Caspase-1 Pathway.“ Environ Toxicol Pharmacol 41 (Jan 2016): 72-7. https://dx.doi.org/10.1016/j.etap.2015.10.009.
  14. L’Homme, L., N. Esser, L. Riva, A. Scheen, N. Paquot, J. Piette, and S. Legrand-Poels. „Unsaturated Fatty Acids Prevent Activation of Nlrp3 Inflammasome in Human Monocytes/Macrophages.“ J Lipid Res 54, no. 11 (Nov 2013): 2998-3008. https://dx.doi.org/10.1194/jlr.M037861.
  15. Lamkanfi, M., and T. D. Kanneganti. „Nlrp3: An Immune Sensor of Cellular Stress and Infection.“ Int J Biochem Cell Biol 42, no. 6 (Jun 2010): 792-5. https://dx.doi.org/10.1016/j.biocel.2010.01.008.
  16. Lee, J., H. Ahn, E. J. Hong, B. S. An, E. B. Jeung, and G. S. Lee. „Sulforaphane Attenuates Activation of Nlrp3 and Nlrc4 Inflammasomes but Not Aim2 Inflammasome.“ Cell Immunol 306-307 (Aug-Sep 2016): 53-60. https://dx.doi.org/10.1016/j.cellimm.2016.07.007.
  17. Liu, C., J. Wang, Y. Yang, X. Liu, Y. Zhu, J. Zou, S. Peng, T. H. Le, Y. Chen, S. Zhao, B. He, Q. Mi, X. Zhang, and Q. Du. „Ginsenoside Rd Ameliorates Colitis by Inducing P62-Driven Mitophagy-Mediated Nlrp3 Inflammasome Inactivation in Mice.“ Biochem Pharmacol 155 (Sep 2018): 366-79. https://dx.doi.org/10.1016/j.bcp.2018.07.010.
  18. Mangan, Matthew S. J., Edward J. Olhava, William R. Roush, H. Martin Seidel, Gary D. Glick, and Eicke Latz. „Targeting the Nlrp3 Inflammasome in Inflammatory Diseases.“ Review Article, Nature Reviews Drug Discovery 17 (07/20/online 2018): 588. https://dx.doi.org/10.1038/nrd.2018.97.
  19. Marquez-Flores, Y. K., I. Villegas, A. Cardeno, M. A. Rosillo, and C. Alarcon-de-la-Lastra. „Apigenin Supplementation Protects the Development of Dextran Sulfate Sodium-Induced Murine Experimental Colitis by Inhibiting Canonical and Non-Canonical Inflammasome Signaling Pathways.“ J Nutr Biochem 30 (Apr 2016): 143-52. https://dx.doi.org/10.1016/j.jnutbio.2015.12.002.
  20. Shen, L., Y. Yang, T. Ou, C. C. Key, S. H. Tong, R. C. Sequeira, J. M. Nelson, Y. Nie, Z. Wang, E. Boudyguina, S. V. Shewale, and X. Zhu. „Dietary Pufas Attenuate Nlrp3 Inflammasome Activation Via Enhancing Macrophage Autophagy.“ J Lipid Res 58, no. 9 (Sep 2017): 1808-21. https://dx.doi.org/10.1194/jlr.M075879.
  21. Singh, V., B. S. Yeoh, R. E. Walker, X. Xiao, P. Saha, R. M. Golonka, J. Cai, A. C. A. Bretin, X. Cheng, Q. Liu, M. D. Flythe, B. Chassaing, G. C. Shearer, A. D. Patterson, A. T. Gewirtz, and M. Vijay-Kumar. „Microbiota Fermentation-Nlrp3 Axis Shapes the Impact of Dietary Fibres on Intestinal Inflammation.“ Gut (Jan 22 2019). https://dx.doi.org/10.1136/gutjnl-2018-316250.
  22. Wang, K., Q. Lv, Y. M. Miao, S. M. Qiao, Y. Dai, and Z. F. Wei. „Cardamonin, a Natural Flavone, Alleviates Inflammatory Bowel Disease by the Inhibition of Nlrp3 Inflammasome Activation Via an Ahr/Nrf2/Nqo1 Pathway.“ Biochem Pharmacol 155 (Sep 2018): 494-509. https://dx.doi.org/10.1016/j.bcp.2018.07.039.
  23. Wu, S., and J. Huang. „Resveratrol Alleviates Staphylococcus Aureus Pneumonia by Inhibition of the Nlrp3 Inflammasome.“ Exp Ther Med 14, no. 6 (Dec 2017): 6099-104. https://dx.doi.org/10.3892/etm.2017.5337.
  24. Xia, Y., S. Chen, G. Zhu, R. Huang, Y. Yin, and W. Ren. „Betaine Inhibits Interleukin-1beta Production and Release: Potential Mechanisms.“ Front Immunol 9 (2018): 2670. https://dx.doi.org/10.3389/fimmu.2018.02670.
  25. Yan, Y., W. Jiang, T. Spinetti, A. Tardivel, R. Castillo, C. Bourquin, G. Guarda, Z. Tian, J. Tschopp, and R. Zhou. „Omega-3 Fatty Acids Prevent Inflammation and Metabolic Disorder through Inhibition of Nlrp3 Inflammasome Activation.“ Immunity 38, no. 6 (Jun 27 2013): 1154-63. https://dx.doi.org/10.1016/j.immuni.2013.05.015.
  26. Yin, H., Q. Guo, X. Li, T. Tang, C. Li, H. Wang, Y. Sun, Q. Feng, C. Ma, C. Gao, F. Yi, and J. Peng. „Curcumin Suppresses Il-1beta Secretion and Prevents Inflammation through Inhibition of the Nlrp3 Inflammasome.“ J Immunol 200, no. 8 (Apr 15 2018): 2835-46. https://dx.doi.org/10.4049/jimmunol.1701495.
  27. Yu, S. X., C. T. Du, W. Chen, Q. Q. Lei, N. Li, S. Qi, X. J. Zhang, G. Q. Hu, X. M. Deng, W. Y. Han, and Y. J. Yang. „Genipin Inhibits Nlrp3 and Nlrc4 Inflammasome Activation Via Autophagy Suppression.“ Sci Rep 5 (Dec 11 2015): 17935. https://dx.doi.org/10.1038/srep17935.
  28. Zhang, L., Y. Fan, H. Su, L. Wu, Y. Huang, L. Zhao, B. Han, G. Shu, M. Xiang, and J. M. Yang. „Chlorogenic Acid Methyl Ester Exerts Strong Anti-Inflammatory Effects Via Inhibiting the Cox-2/Nlrp3/Nf-Kappab Pathway.“ Food Funct (Oct 31 2018). https://dx.doi.org/10.1039/c8fo01281d.

Ähnliche Beiträge

3 Kommentare

Sonja 10. Oktober 2020 - 13:44

Möchte an dieser Stelle ein großes Kompliment und ebenso großes Dankeschön an Dich Martin senden.

Für das Teilen Deiner fundierten und umfänglichen Kenntnisse und für den dadurch implementierten „Bewusstseinsschub“ , der sicher zahlreichen Menschen die ersten Schritte zu ihrem eigenen selbstbestimmten Weg in Richtung zu sich selbst ergo dem Wunderwerk Mensch ebnen wird.
Pathetisch aber wahr 😉 von Herzen
Sonja

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 10. Oktober 2020 - 17:36

Vielen Dank, Sonja 🙂

Antworten
Ursula 6. Juni 2021 - 20:18

Lieber Martin,
ich bedanke mich herzlich für deine immer wiederkehrenden Newslettern und für dein Wissen, daß Du mit uns teilst und uns immer wieder Wege aufzeigst, was man für seine Gesundheit selbstbestimmt umsetzen kann.
Vielen Dank und herzliche Grüße
Ursula

Antworten

Hinterlasse einen Kommentar ¹

¹ Durch Benutzung dieser Kommentarfunktion stimmst Du unseren Kommentar-Bedingungen zu.
² Durch Benutzung dieser Kommentarfunktion stimmst Du der Speicherung einiger Deiner Daten zu. Wir behandeln sie selbstverständlich vertraulich.