Artischocken sind gesund – 9 starke Argumente

von Martin Krowicki, Dr. rer. medic.
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Artischocken

Artischocken sind ein gesundes Superfood. Und zwar so gesund, dass ich während meiner Recherchen ins Schwärmen geraten bin.

Die Artischocke hat sehr interessante Gesundheitswirkungen, die fast alle wichtigen Körpersysteme betreffen. So zum Beispiel das Herz-Kreislauf-System, die Leber und unser Immunsystem.

Überzeuge Dich gern selbst. In diesem Artikel findest Du alle Wirkungen und Tipps zur Zubereitung der Artischocke im Detail. Außerdem möchte ich die Frage klären, ob Artischocken-Extrakt ein empfehlenswertes Nahrungsergänzungsmittel ist.

 

Was sind Artischocken?

Die bekannteste Artischockenart ist unter dem botanischen Namen Cynara cardunculus var. scolymus bekannt. Damit zählt sie zur Gattung der Korbblütler. Artischocken werden auch als Blütengemüse bezeichnet, allerdings ist das kein botanischer Begriff.

Sie haben etwa die Größe eines Tennisballs, können aber auch faustgroß werden. Babyartischocken sind wesentlich kleiner.

Die Pflanze wurde ursprünglich im Mittelmeerraum kultiviert (Türkei, Persien, Spanien). Mittlerweile findet man sie in allen Zonen mit mediterranem Klima. Übrigens gibt es inzwischen über 100 verschiedene Variationen von Artischocken.

Die Pflanze ist einjährig und zwischen Juli und September erntereif.

Interessant finde ich folgende Metapher: Der essbare Teil der Artischocke wird „Artischockenherz“ genannt. Sehr treffend, da das Gemüse unserer Herzgesundheit zugutekommt.

Die Blätter der Artischocke* werden schon seit langer Zeit für medizinische Zwecke und zur Herstellung von Artischockenextrakt genutzt. Aus den getrockneten Blättern kannst Du Dir auch einen Tee brauen.

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  • das Superfood Artischocke als getrocknete Blätter
  • rein pflanzlich (100 % Artischocke)
  • sorgfältig getrocknet
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Artischocken Inhaltsstoffe

Artischocken haben ein bemerkenswertes Nährstoffprofil. Ihre Inhaltsstoffe sind für die gesundheitlichen Wirkungen verantwortlich, auf die ich später noch eingehe.

Hervorzuheben ist der Gehalt an Ballaststoffen, der im Vergleich zu Brokkoli doppelt so hoch ausfällt. Außerdem ist das Blütengemüse reich an Folsäure, Vitamin K, Vitamin C und Magnesium. Seltenere Mineralstoffe wie Mangan und Kalium sind ebenfalls in nennenswerten Mengen vorhanden.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe auf 100 g rohe Artischocke findest Du hier [1]:

Makronährstoffe

  • Kohlenhydrate 10,51 g (8 % RDA)
  • Fett 0,15 g (0,5 % RDA)
  • Eiweiß 3,27 g (6 % RDA)
  • Ballaststoffe 5,4 g (14 % RDA)

Vitamine

  • Folsäure 68 µg (17 % RDA)
  • Vitamin C 11,7 mg (20 % RDA)
  • Vitamin K 14,8 µg (12 % RDA)
  • Niacin 1,05 mg (6,5 % RDA)

Mineralstoffe

  • Kupfer 0,231 mg (27 % RDA)
  • Eisen 1,28 mg (16 % RDA)
  • Magnesium 60 mg (15 % RDA)
  • Phosphor 90 mg (13 % RDA)
  • Mangan 0,256 mg (11 % RDA)

 

Artischocken Wirkung – 9 herausragende Effekte

Auf SchnellEinfachGesund schreiben wir über viele verkannte und unterschätzte Superfoods, denn jedes hat individuelle Wirkungen auf die Gesundheit.

Artischocke hat mich besonders wegen seiner zahlreichen Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System beeindruckt. Zusätzlich ist der positive Einfluss auf die Leberfunktion hervorzuheben.

In vielen Studien, in denen die Gesundheitseffekte nachgewiesen wurden, wurde übrigens mit Artischocken-Extrakt* gearbeitet. Anhand der Infografik kannst Du Dir einen ersten Überblick verschaffen, bevor wir tiefer in die Thematik eintauchen.

Artischocken Infografik über 9 Gesundheitsvorteile

 

#1 Artischocken wirken positiv auf den Cholesterinspiegel

Artischocken können einen positiven Einfluss auf Deinen Cholesterinspiegel haben. Groß angelegte Studien haben gezeigt, dass das Blütengemüse das schlechte LDL-Cholesterin senkt und das gute HDL-Cholesterin erhöhen kann.

In einer Studie wurde eine Reduktion des LDL-Cholesterins um ca. 20 % nach einer mehrwöchigen Einnahme von Artischocken-Extrakt nachgewiesen [2].

Auf der einen Seite sorgt der sekundäre Pflanzenstoff Luteolin dafür, dass weniger LDL-Cholesterin gebildet wird. Das Antioxidans wirkt direkt auf den Cholesterinstoffwechsel, ähnlich wie Statine.

Auf der anderen Seite trägt der Extrakt der Artischocke dazu bei, dass überschüssiges Cholesterin effizienter ausgeschieden wird. Das liegt daran, dass der Körper aus Cholesterin Gallensäuren bildet. Dadurch reduziert sich der Gesamtcholesterinspiegel.

Eine Ernährung, die reich an gesunden Superfoods wie Artischocken ist, kann sicher dazu beitragen, dass Cholesterinsenker nicht mehr so häufig benötigt werden. Weitere Beispiele sind Leinsamen, Haferflocken und Pilze.

 

#2 Artischocken-Extrakt kann den Blutdruck reduzieren

Bei Bluthochdruck ist grünes Gemüse wirksam. Artischocken bilden hier keine Ausnahme. Der Schlüssel sind ihre Inhaltsstoffe.

Magnesium und Kalium sind zwei Mineralstoffe, die an der Regulation des Blutdrucks beteiligt sind. Hinzu kommen die Antioxidantien im Gemüse, die positive Wirkungen entfalten. Außerdem ist in Artischocken Nitrat enthalten. Es wird im Körper zu NO reduziert, das zur Weitung der Blutgefäße führt. Dadurch sinkt der Gesamtdruck im System [3].

 

#3 Wirksam bei Problemen mit dem Blutzuckerspiegel

Die moderne Ernährung, die reich an verarbeiteten Lebensmitteln und Einfachzuckern ist, trägt dazu bei, dass viele Menschen Probleme mit der Blutzuckerregulation entwickeln. Ein gestörter Blutzuckerhaushalt kann zu Übergewicht und Energieschwankungen führen.

Die Artischocke kann hier über zwei wesentliche Mechanismen hilfreich sein:

  • Ihre Ballaststoffe tragen dazu bei, dass Blutzuckerspitzen abgemildert werden und Glukose langsamer verstoffwechselt wird.
  • Artischocken-Extrakt wirkt auf den Glukosestoffwechsel, indem es die Aktivität von Alpha-Glucosidase reduziert und somit die Spaltung von Stärke in Glukose abpuffert [4].

 

#4 Ballaststoffe unterstützen die Verdauung

Eine ballaststoffreiche Ernährung ist wichtig für einen gesunden Darm. Artischocke enthält den Ballaststoff Inulin, der präbiotisch wirksam ist. Das heißt, der Stoff dient als Nahrung für Deine Darmbakterien.

Studien am Menschen zeigen, dass der Konsum von Artischocken-Extrakt zu einer signifikanten Verbesserung der Darmflora führt [5].

Da die grüne Knolle die Bildung von Gallensäuren stimuliert, kann Fett besser verdaut werden und Reizdarmsymptome werden reduziert.

Außerdem kann Artischocke bei Problemen mit dem Verdauungssystem hilfreich sein. Das Gemüse wirkt präventiv gegen Durchfall, Blähungen oder Übelkeit. Ursächlich dafür soll unter anderem der sekundäre Pflanzenstoff Cynarin sein, der die Produktion von Gallenflüssigkeit ankurbelt.

 

#5 Unterstützung beim Abnehmen

Durch ihren hohen Ballaststoffgehalt ist Artischocke besonders sättigend. Zudem binden Ballaststoffe Wasser. Auch das sorgt für schnellere Sättigung.

Da Artischocken den Blutzucker stabilisieren, tragen sie dazu bei, dass Heißhungerattacken ausbleiben oder zumindest seltener vorkommen.

Diese Faktoren bewirken, dass Du weniger Gesamtkalorien zu Dir nimmst (s. schnell abnehmen).

NVC WB

Im Allgemeinen empfiehlt sich eine große Portion Gemüse zu den Mahlzeiten, denn die meisten Sorten haben ähnliche Effekte.

Nahaufnahme von lilafarbener Artischockenblüte

So schön kann effektives Abnehmen sein 🙂

 

#6 Artischocken können die Funktion der Leber optimieren

Artischocken enthalten zwei sekundäre Pflanzenstoffe, die die Leber bei ihrer Arbeit unterstützen können: Cynarin und Silymarin [6–7].

Cynarin gehört zu den Flavonoiden. Der Stoff regt die Produktion von Gallenflüssigkeit in der Leber an und kann die Resorption von Nährstoffen aus der Nahrung erhöhen. Es ist normal, dass wir nicht 100 % der enthaltenen Nährstoffe in unseren Lebensmitteln resorbieren können. Mithilfe der Artischocke kannst Du die Aufnahme zumindest etwas verbessern.

Silymarin kann die Strukturen der Leber schützen und regt die Leberzellen zur Regeneration an. Dies wurde in Studien an Patienten gezeigt, deren Leber nach langjährigem Alkoholkonsum geschädigt war.

Außerdem erhöht der Pflanzenextrakt den Gehalt an Antioxidantien in unserer Leber: Superoxiddismutase, Katalase und Glutathion. Sie sind für die Entgiftungsprozesse der Leber besonders entscheidend.

 

#7 Effektiv gegen das metabolische Syndrom

Das metabolische Syndrom ist eine Zivilisationskrankheit, die auf dem Vormarsch ist und durch einen ungesunden Lebensstil bedingt wird. Vor allem die Ernährung trägt dazu bei, dass Betroffene das „tödliche Quartett“ entwickeln:

  • Fettstoffwechselstörung
  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Diabetes Typ II

Aufgrund ihrer Wirkungen kann sich das Blütengemüse hier positiv auswirken und beim metabolischen Syndrom als Naturheilmittel genutzt werden [8].

Übrigens: Die Empfehlung „5 am Tag“, also 5 Portionen Gemüse am Tag, ist keine einfache Daumenregel, sondern ein wissenschaftlich fundierter Gesundheitstipp.

 

#8 Artischocken wirken möglicherweise gegen einige Krebsarten

In der Artischocke steckt noch mehr Potenzial, denn die Pflanzenstoffe wirken vermutlich gegen einige Krebsarten wie Leber- oder Brustkrebs [9–10].

Ursächlich hierfür sind die zahlreichen Antioxidantien in der Pflanze: Rutin, Quercetin, Sylimarin, Cynarin und Luteolin. Artischocken zeichnen sich durch einen hohen ORAC-Wert aus, der eine Maßzahl für die Fähigkeit ist, freie Radikale zu neutralisieren. Diese können zu Zellschäden und Entartungen führen, also das Krebswachstum begünstigen.

100 g Artischocke haben einen ORAC-Wert von 6550. Im Vergleich weisen Äpfel „nur“ 2800 auf.

Es wurde gezeigt, dass Artischocken-Extrakt ein hilfreiches Mittel bei Brustkrebs sein kann. Der Konsum hat dazu geführt, dass der Zelltod von Krebszellen eingeleitet wurde [9].

In Tierstudien hat sich außerdem ergeben, dass die Pflanzenstoffe ebenfalls bei Hautkrebs wirksam sein könnten [11].

 

#9 Blütengemüse für ein besseres Hautbild

Artischocke kann über viele Wege zu einem besseren Hautbild führen.

Durch seine Inhaltsstoffe wirkt das Gemüse effektiv auf die Kollagensynthese. Kollagen ist ein Struktureiweiß, das u. a. unsere Haut elastisch hält. Der hohe Gehalt an Folsäure sorgt dafür, dass die kollagenen Strukturen der Haut aufgebaut und regeneriert werden. Auch der Gehalt an Vitamin C und E ist hier förderlich.

Über den Einfluss der Artischocke auf das Darm- und Immunsystem ist ebenfalls eine Verbesserung des Hautbildes zu erwarten. Ein funktionierender Darm hilft dabei, Giftstoffe besser auszuscheiden. Dadurch wird weniger über die Haut ausgeleitet.

Außerdem kann ein geschwächtes Immunsystem Hautunreinheiten und -entzündungen schlecht bekämpfen. Artischocke stärkt das Immunsystem und verbessert damit auch Dein Hautbild.

Lila und grünfarbige Artischocke in der Nahaufnahme

Die Artischocke hat zahlreiche Gesundheitseffekte

 

Artischocken-Extrakt – eine nützliche Ergänzung?

Wie ich bereits erwähnt habe, wurde in den Studien hauptsächlich Artischocken-Extrakt bzw. Artischockenblatt-Extrakt verwendet. Dadurch liegen die wertvollen Inhaltsstoffe in konzentrierter Form vor.

Wenn Du reichlich gesundes Gemüse isst – also die besagten fünf Portionen am Tag –, dann erachte ich eine Ergänzung nicht unbedingt als notwendig.

Wer aber wenig Gemüse isst, von den Effekten der Artischocke begeistert ist oder in die Risikogruppen der oben beschriebenen Erkrankungen fällt, kann auf Artischocken-Extrakt zurückgreifen.

Die Effekte sind jedenfalls sehr überzeugend. Hier haben wir ein gutes Extrakt für Dich gefunden*.

 

Artischocken Zubereitung – worauf solltest Du achten?

Hier noch ein paar Tipps, die Du beim Kauf und Kochen des Blütengemüses berücksichtigen solltest.

 

Artischocken kaufen

Achte beim Kauf darauf, dass sich das Gemüse schwer und fest anfühlt. Wenn Du die Blätter gegeneinander reibst und dabei ein leises Quietschen hörst, ist das ein Zeichen dafür, dass die Artischocke frisch ist.

Sie sollte außerdem grün-violett sein. Achte darauf, dass die Blätter beim Kauf geschlossen sind.

Artischocken sind teurer als Brokkoli oder Spinat. Deshalb eignet sie sich nicht für den täglichen Verzehr, aber hin und wieder kannst Du Deinen Speiseplan mit einer Portion bereichern.

 

Artischocken kochen

Artischocken sind einfach zuzubereiten. Wege gibt es dafür mehrere. Meinen liebsten stelle ich Dir jetzt vor.

Tipp: Bei der Zubereitung sind Einmalhandschuhe ratsam, um Verfärbungen zu vermeiden.

 

Artischocken zubereiten – ein einfaches Rezept

Eine gängige Zubereitungsform der Artischocke als Beilage ist dieses Rezept mit Zitrone. Für ein bis zwei Portionen benötigst Du folgende Zutaten:

  • zwei mittelgroße Artischocken
  • eine Bio-Zitrone
  • Salz

Zubereitung:

  • Löse die Artischocke vom Stiel und entferne beschädigte Blätter sowie die Blattspitzen, die noch stachelig sind. Sei hier ruhig etwas großzügig mit dem Entfernen, damit Du keine Stacheln isst.
  • Gib die Artischocken anschließend in einen großen Topf. Bei dieser Variante koche ich die Zitronen ebenfalls mit, nachdem ich sie vorher etwas ausgepresst habe.
  • Füge noch Salz hinzu und lasse die Artischocken für 30 bis 45 Minuten kochen.
Aufgeschnittene Artischocke in der Nahaufnahme mit rosafarbenem Innenleben

Die Blattspitzen solltest Du entfernen, damit Du keine Stachel isst

 

Artischocke mit Sauce Hollondaise

Artischocken

Artischocke mit Sauce Hollandaise

Portionen: 1 Zubereitungszeit: Kochzeit:
Nährwert 400 Kalorien 20 grams Fett
Bewertung 5.0/5
( 2 bewertet )

ZUTATEN

Pro Person eine Artischocke
Pro Person 50 g Butter
Pro Person ein Eigelb (Gr. M)
1 EL Zitronensaft
Salz
weißer Pfeffer

ZUBEREITUNG

  1. Artischocke vorbereiten (Stiel abschneiden) und in einem Topf mit etwas Wasser und Deckel köcheln, bis die Blätter weich sind.
  2. Butter in einem Topf schmelzen und vom Herd nehmen. Butterschaum abschöpfen.
  3. Eigelb vom Eiweiß trennen. Eigelb mit 1 EL kaltem Wasser verquirlen.
  4. Eigelb im Wasserbad bei ca. 60-70 °C langsam stocken lassen, dabei die ganze Zeit rühren, bis eine dicke Ei-Creme entsteht.
  5. Geschmolzene Butter unter Rühren hinzugeben.
  6. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Artischocken-Blätter in die Sauce Hollandaise dippen und genießen!

 

Hast Du unser Rezept nachgekocht?
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Artischocken essen

Wenn Du das Gemüse zubereitet hast, iss zunächst die weichen Blätter außen. Danach triffst Du auf einen heuartigen Kern, den Du mit einem Löffel entfernen solltest. Anschließend kannst Du den beliebten Boden genießen.

Am besten eignet sich ein Kräuterquark oder eine Guacamole zum Dippen der Artischocke.

Artischocke mit zwei verschiedenen Dips und Brot auf Holztisch

Eine Gaumenfreude

 

Fazit Artischocken – auf den Teller damit!

Ich hatte ja angekündigt, dass ich über das gesunde Blütengemüse schwärmen werde. Nachdem Du jetzt über die vielfältigen Gesundheitswirkungen im Bilde bist, kannst Du mich sicherlich verstehen.

Artischocken können eine sehr wertvolle Ergänzung zu anderen Gemüsesorten sein und Abwechslung in Deinen Speiseplan bringen.

Wer von der Zubereitung abgeschreckt ist und trotzdem von den Effekten profitieren will, der kann zu Artischocken-Extrakt* oder getrockneten Artischocken-Blättern* als gesunde und einfache Ergänzung greifen.

100g Artischockenblätter - Artischockentee - Natürlich vom Achterhof
  • das Superfood Artischocke als getrocknete Blätter
  • rein pflanzlich (100 % Artischocke)
  • sorgfältig getrocknet
  • eignet sich hervorragend für Smoothies, Speisen oder zur Herstellung von Magenbitter

 

Keypoints:

  • Artischocke hat einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System, darunter den Blutzuckerspiegel, das Cholesterin und den Blutdruck.
  • Dadurch wirkt das Gemüse effektiv auf Zivilisationskrankheiten wie das metabolische Syndrom.
  • Artischocken sättigen gut und können das Abnehmen unterstützen.
  • Herausragend ist auch der Einfluss auf die Leber (Entgiftung und Schutz des Gewebes).
  • Über den förderlichen Einfluss auf die Darmflora trägt das Gemüse zu einem starken Immunsystem, einem schönen Hautbild und einer besseren Stimmung bei.

Chapeau, Artischocke!

 

 

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  • 1 https://ndb.nal.usda.gov/ndb/
  • 2 Englisch, W.; Beckers, C.; Unkauf, M.; Ruepp, M.; Zinserling, V. (2000): Efficacy of Artichoke dry extract in patients with hyperlipoproteinemia. In: Arzneimittel-Forschung 50 (3), S. 260–265. DOI: 10.1055/s-0031-1300196.
  • 3 Ben Salem, Maryem; Affes, Hanen; Ksouda, Kamilia; Dhouibi, Raouia; Sahnoun, Zouheir; Hammami, Serria; Zeghal, Khaled Mounir (2015): Pharmacological Studies of Artichoke Leaf Extract and Their Health Benefits. In: Plant foods for human nutrition (Dordrecht, Netherlands) 70 (4), S. 441–453. DOI: 10.1007/s11130-015-0503-8.
  • 4 Villiger, Angela; Sala, Filippo; Suter, Andy; Butterweck, Veronika (2015): In vitro inhibitory potential of Cynara scolymus, Silybum marianum, Taraxacum officinale, and Peumus boldus on key enzymes relevant to metabolic syndrome. In: Phytomedicine : international journal of phytotherapy and phytopharmacology 22 (1), S. 138–144. DOI: 10.1016/j.phymed.2014.11.015.
  • 5 Costabile, Adele; Kolida, Sofia; Klinder, Annett; Gietl, Eva; Bauerlein, Michael; Frohberg, Claus et al. (2010): A double-blind, placebo-controlled, cross-over study to establish the bifidogenic effect of a very-long-chain inulin extracted from globe artichoke (Cynara scolymus) in healthy human subjects. In: The British journal of nutrition 104 (7), S. 1007–1017. DOI: 10.1017/S0007114510001571.
  • 6 Salekzamani, Shabnam; Ebrahimi-Mameghani, Mehrangiz; Rezazadeh, Khatereh (2019 Jan): The antioxidant activity of artichoke (Cynara scolymus): A systematic review and meta-analysis of animal studies. England.
  • 7 Kraft, K. (1997): Artichoke leaf extract – Recent findings reflecting effects on lipid metabolism, liver and gastrointestinal tracts. In: Phytomedicine : international journal of phytotherapy and phytopharmacology 4 (4), S. 369–378. DOI: 10.1016/S0944-7113(97)80049-9.
  • 8 Kwon, E. Y., Kim, S. Y., & Choi, M. S. (2018). Luteolin-Enriched Artichoke Leaf Extract Alleviates the Metabolic Syndrome in Mice with High-Fat Diet-Induced Obesity. Nutrients, 10(8), 979. doi:10.3390/nu10080979
  • 9 Mileo, Anna Maria; Di Venere, Donato; Linsalata, Vito; Fraioli, Rocco; Miccadei, Stefania (2012): Artichoke polyphenols induce apoptosis and decrease the invasive potential of the human breast cancer cell line MDA-MB231. In: Journal of cellular physiology 227 (9), S. 3301–3309. DOI: 10.1002/jcp.24029.
  • 10 Metwally, N. S.; Kholeif, T. E.; Ghanem, K. Z.; Farrag, A. R. H.; Ammar, N. M.; Abdel-Hamid, A. H. Z. (2011): The protective effects of fish oil and artichoke on hepatocellular carcinoma in rats. In: European review for medical and pharmacological sciences 15 (12), S. 1429–1444.
  • 11 Mukhtar, H.; Agarwal, R. (1996): Skin cancer chemoprevention. In: The journal of investigative dermatology. Symposium proceedings 1 (2), S. 209–214.

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