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Abnehmen auf dem Laufband – Tipps & Tricks

von Martin Auerswald, M.Sc.
Veröffentlicht: Zuletzt bearbeitet:
Frau auf Laufband im Sonnenlicht

In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du Abnehmen auf dem Laufband in Deinen Alltag einbinden kannst. Es gibt viele Möglichkeiten, ein paar Kilogramm Übergewicht abzunehmen. Neben einer gesunden Ernährung ist körperliche Betätigung im Alltag wichtig – teilweise sogar wichtiger, wie der regelmäßige Gang ins Fitnessstudio.

Ob Du ein Laufband-Typ bist und welche Vorteile ein Laufband im Eigenheim haben kann, erfährst Du hier.

Hinweis: Besonders in Zeiten von Homeoffice hat ein Laufband zuhause gewisse Vorteile.

 

Abnehmen – Was ist die richtige Strategie für Dich?

Weihnachten, Winter, Wohlfühlgerichte – lässt Dich die kalte Jahreszeit mehr zuschlagen als beabsichtigt? Leider legen sich die Leckereien bei manchen direkt auf die Hüften… Und leider gefällt es ihnen dort sehr gut.

Weniger essen hilft, um im Sommer wieder im Bikini den Strandurlaub genießen zu können…

Doch dass das nicht immer stimmt, merken immer mehr Menschen mit Abnehmwunsch: Erstens machen die meisten Diäten keinen Spaß, und zweitens schütten wir dabei keine Endorphine (Glückshormone) aus. Doch es gibt eine Lösung, und sie heißt Sport!

Jeder hat ganz persönliche Vorlieben für eine Bewegungsart, ob es Individualsport wie Schwimmen oder Joggen, eine Kampfsportart oder eine Teamsportart ist.

Für Deine Grundfitness bei Wind und Wetter kann das Training auf dem Laufband eine gute Grundlage bilden: So kannst Du abnehmen und leistest einen wertvollen Beitrag für Deine Stressreduktion – im Fitnesscenter oder bei Dir zu Hause.

Ein Laufband in den eigenen vier Wänden kann – muss aber nicht – einen gewissen Unterschied machen und besonders in Zeiten von Homeoffice mehr Bewegung in den Arbeitsalltag bringen. Lies selbst!

Mann sitzt mit Bier und Popcorn auf seiner Couch vor dem Fernseher

Was ist bei Dir ein normaler Feierabend??

Möchtest Du dem Schweinehund zuvorkommen?

Auf einem Laufband zu trainieren hat zahlreiche Vorteile:

  • Du bist schon wach, draußen ist es aber noch dunkel? Auf einem Laufband siehst Du trotzdem, wohin Du trittst.
  • Du hast Lust zu joggen, doch es läuft gleich die Sportschau im Fernsehen? Auf einem modernen Laufband mit WLAN-Empfang kannst Du beides genießen.
  • Den Puls regelmäßig überprüfen, ob Du in einem für Dich angenehmen, aber anstrengenden Tempo bist.
  • Du musst auch an keiner Ampel halten, kannst einen Berg erklimmen, obwohl Du auf dem Flachland lebst.
  • Um Deine Knie zu schonen, könntest Du das Laufband mit einer Neigung (5-10 % sind ideal) einstellen.
  • Du kannst mitzählen, wie viele Kalorien Du verlierst! (viele mögen das, ich habe früher auch dazu gehört)
  • Joggen oder Walken im Homeoffice? Klingt erstmal verrückt, aber sogenannte “Walking-Desks“, die einen Stehschreibtisch mit einem Laufband kombinieren, werden immer häufiger. Ob nun selbstgebaut, oder gekauft.

 

Laufband – Zu Hause oder im Fitnessstudio?

Du gehst nicht gerne joggen oder kannst dies aus bestimmten Gründen nicht tun, und hast Dich für ein Laufband entschieden?

Gut – Du entscheidest, ob Du für Deine Trainingseinheiten ins Fitnessstudio gehen oder in Deinem Homegym Pfunde schmelzen lassen möchtest.

Doch Dein eigenes Laufband zu Hause bietet Dir viele Vorteile, wenn Du den nötigen Raum und die finanziellen Ressourcen dafür hast:

  • Keine Einstiegshürde durch An- und Abfahrt zum Studio
  • Unbeobachtetes Training in Deinem Tempo
  • Trotz höherem Einstiegsinvestment geringere Trainingskosten
  • Kein Raum für witterungs- und lichtbedingte Ausreden
  • Möglichkeit für mehrfache Trainingsreize im Homeoffice-Alltag

 

Wie nimmst Du durch Ausdauertraining ab?

Möchtest Du mit Sport abnehmen, kannst Du auf Gewichte setzen, auf Mobilitätstraining oder Ausdauer-Programme. Doch so muskulös Du durch Hanteln und so flexibel Du durch Yoga werden magst: Laufen, bzw. Joggen liegt uns Menschen sozusagen im Blut.

Am besten in einer möglichst natürlichen Umgebung, die Dir Abwechslung im Gelände bietet und Dir durch die frische Luft und unterschiedliche Temperaturen die Reize gibt, die Dein ganzer Organismus braucht, um vollumfänglich zu funktionieren. Möchtest Du dem übermäßigen Ablagern von Fettgewebe langfristig den Kampf ansagen, eignet sich ein Laufband als Ergänzung sehr gut.

Denn hier kannst Du auch trotz eines stressigen Alltags, der Dir gerade in der dunklen Jahreszeit wenig Spielraum für tägliches Lauftraining lässt, abwechslungsreich trainieren. Zudem kannst Du in diesem zwar künstlichen, aber eben auch kontrollieren Setting stets Streckenlänge, Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und Co. im Blick behalten. Gerade für Anfänger kann dies sehr wichtig sein, um die eigenen Grenzen Schritt für Schritt auszuloten und zu erweitern.

Auch für stark übergewichtige Personen kann das Training im Gelände eine zu hohe Belastung für Gelenke und Knie darstellen. Diese wird zwar auch auf dem Laufband nicht verhindert, aber in einem kontrollierten Ausmaß reduziert.

Mann hält sich das bandagierte Kniegelenk

Überlastete Gelenke und Kniebeschwerden treten häufig, aber nicht nur, im Zusammenhang mit Übergewicht auf.

 

Wie kann Deine typische Trainingswoche konkret aussehen?

Bist Du vom Typ her ein Sprinter oder Langstreckenläufer? Am besten gibst Du beiden Stilen eine Chance! Eine abwechslungsreiche Kombination verschiedener Lauf-Einheiten erweist sich als besonders nachhaltig. Am besten teilst Du Dir Deine Woche ein. Schaffst Du es jeden zweiten Tag auf Dein Laufband, könnte Dein Plan so aussehen:

  • Montag: HIIT! Ruft die Arbeit besonders laut und Du hast kaum Zeit, renne für 40 Sekunden so schnell Du kannst und gehe zwischendurch für 20 Sekunden. Tabata-Training mal anders! Hast Du zehn Minuten geschafft, laufe noch locker aus und geh dann duschen.
  • Mittwoch: 45 Minuten zügiges Laufen bei rund 75 Prozent Deiner maximalen Herzfrequenz. Wie wäre es parallel mit einer Folge Deiner Lieblingsserie?
  • Freitag: Erneut steht Intervalltraining auf dem Programm. Der Unterschied: Verlängere Deine jeweiligen Sprints und Pausen, aber geh nicht ganz bis zum Äußersten. So hältst Du 30 Minuten durch!
  • Sonntag: Jogge in angenehmem Tempo für 90 Minuten. Trinke zwischendurch Wasser und vergiss nicht, nach dem Lauf zu stretchen. So bist Du fit für HIIT am Montag.

Hast Du Dir ein komplettes Homegym eingerichtet, kannst Du zur Unterstützung Deines Abnehm-Programms Gewichte heben – so kurbelst Du den Nachbrenneffekt (der mittlerweile gut untersucht ist) und Deinen Stoffwechsel doppelt an. Muskeln baust Du aber bereits mit Laufen auf. Und von noch etwas profitierst Du:

Das Display zeigt Dir Deinen Trainingserfolg in Echtzeit an und das kann Deine Motivation stärken!

Bikinibild

Wie sieht Leichtigkeit für Dich aus?

 

Eat, sleep, train, repeat

Schließlich vergiss nie: Ohne eine eiweißhaltige Ernährung und gesunden Schlaf zum Abnehmen wirst Du Dein Gewichtsziel nur schwer erreichen. Die Balance zwischen einem gesunden sportlichen Ehrgeiz, der nötigen Entspannung einer gesunden Portion Selbstliebe zu finden, ist nicht immer einfach.

Aber deswegen von vornherein aufzugeben, ist keine Option! Gib Dir selbst und Deinem Körper die Chance die dringend benötigte und für viele zugleich ungewohnte körperliche Belastung zu erfahren und daran zu wachsen und sich zu verändern.

Sich nur für einen Besuch am See oder Strand auf ein überzogenes Abnehm-Ziel zu versteifen, ist wenig nachhaltig und wird Dich je nach Vorgeschichte in einen Strudel negativer Emotionen führen.

Dir von vornherein zu visualisieren, was Deine Lauftrainings-Routine für einen wichtigen Beitrag für Deine Fitness, Dein Lebensgefühl und Deine körperliche wie seelische Ausstrahlung leisten kann, wird Dich wesentlich weiter tragen und Dich hoffentlich immer näher zu unbändiger Lebensfreude und nachhaltigem Wohlbefinden führen.

fitness-couple

Es geht nicht um Perfektion, sondern um den nächsten Schritt. Mehr Bewegung im Alltag ist ein Teil davon.

 

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2 Kommentare

Ariane 23. März 2021 - 11:37

Guten Morgen Martin!
Zunächst einmal ein ganz dickes Lob für so viel Engagement in der Vermittlung von all diesen umfassenden und interessanten Themen. Ich kann mich gar nicht satt lesen 🙂 Auch der aktuelle Kongress zum Thema Mikronährstoffe ist hoch interessant.
Trotz all dieser Infos, habe ich dennoch eine Frage die mich gesundheitlich seit einiger Zeit begleitet.
Kann ich mit Sport auch so viel Disstress erzeugen, dass mein Körper davon schaden nimmt? Neben der Übersäuerung der Muskeln auch letztendlich die Organe und z.B. Stress für die Bauchspeicheldrüse? Und wie siehst du den Zusammenhang zwischen sehr niedrigen Ferritinwerten, schon immer unter 20, und sportlicher Leistungsfähigkeit??
Liebe Grüße
Ariane

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 25. März 2021 - 11:07

Hi Ariane,
Danke für das nette Feedback! Ja, Du kannst durch zu viel Sport Disstress erzeugen, bei vielen Leistungssportlern ist das ein echtes Problem. Der Darm wird dadurch gereizt und durch den konstanten Ausstoß von Cortisol können dadurch Probleme entstehen.
Sehr niedrige Ferritinwerte sind ungünstig und sollten bei > 50 sein – da es der direkte Eisenspeicher für den Körper ist und im Bedarfsfall kein Eisen vorhanden ist, sollte dieser Wert optimiert werden für die Leistungsfähigkeit.
Liebe Grüße,
Martin

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