Bauchfett loswerden – So klappt es!

Bauchfett loswerden

Viele Leser verschlägt es hierher mit dem Wunsch, Bauchfett loszuwerden. Effektiv und schnell abnehmen ja, aber konkret Bauchfett loswerden ist vielen Menschen wichtig. Warum gerade am Bauch? Weil überschüssige Kilos meist zuerst hier landen, und aus ästhetischen oder gesundheitlichen Gründen hier zuerst angegriffen werden soll.

Als ich dann auf der Seite gesundheit-im-leben ein paar tolle Testberichte für verschiedene Sportgeräte, Nährstoffe und gesunde Lebensmittel las, war die Grundidee für diesen Beitrag geboren. Erfahre heute wertvolle Tipps, wie Du speziell am Bauch fett los wirst, und es auch fernbleibt.

Bauchfett loswerden – Ist das möglich?

Um direkt mit der Tür ins Haus zu fallen: Ja, es ist möglich, gezielt am Bauch Fett zu verlieren. Allerdings ist dieser Begriff sehr dehnbar und für verschiedene Leser hat der Begriff „Bauchfett loswerden“ verschiedene Bedeutungen:

  • Bist Du etwas übergewichtig und möchtest insgesamt Körperfett verlieren?
  • Bist Du fitnessbegeistert und möchtest die paar Kilogramm bis zu Deinem idealen Magergewicht verlieren?
  • Oder bist Du keines von beidem und störst Dich einfach nur über Deine Muffinkanten, und möchtest sie etwas reduzieren?

Egal, welches Ziel Dich hierhergebracht hat: Es ist möglich, und ich zeige Dir jetzt, wie es geht.

Hinter den folgenden Tipps, wie Du Bauchfett loswerden kannst, steckt ein wenig Biochemie, verbunden mit viel Praxiswissen. Es ist eine Mischung aus Sport, ein wenig gesunder Ernährung, sowie gezielten Eingriffen zur lokalen Fettverbrennung am Bauch. Studien haben gezeigt, dass unter gewissen Umständen an bestimmten Körperstellen vermehrt Fett verbrannt werden kann. Nüchtern Sport nimmt hier eine wichtige Rolle ein.

Bauchfett loswerden – Die besten Tipps für den Sofort-Start

Ich möchte Dir meine fünf besten Tipps und Wege zeigen, wie Du Bauchfett loswerden kannst. Alle diese Wege haben sich bewährt, sind wissenschaftlich fundiert und sind für sich genommen effektiv. Gerne kannst Du auch mehrere dieser Wege umsetzen und miteinander kombinieren. Eine allein ist gut, zwei schon besser, drei enorm.

Wie viel davon Du umsetzen musst, schreibe ich Dir nicht vor – suche Dir das heraus, was Dir am meisten zusagt und … ganz wichtig … was Du auch längerfristig umsetzen kannst.

Die besten Tipps bringen nichts, wenn Du sie nicht längerfristig umsetzen kannst. Von heute auf morgen kommt das Sixpack nicht, ein wenig Anstrengung ist dafür nötig. Aber die Anstrengung wird belohnt werden.

Wenn Du an die Praxis gehst, hartnäckig bist, Wille zeigst, dann kannst Du Deinen Körper so formen, wie Du gerne möchtest.

Bist Du bereit?

Intermittierendes Fasten

Intermittierendes Fasten ist unser erster und ein sehr effektiver Weg, um gezielt Bauchfett loszuwerden. Damit ist gemeint, Fastenprozesse in den Alltag zu integrieren. Ab 12-16 Stunden Fastendauer (auf Deutsch: nichts essen) beginnen im Körper Fastenprozesse, die die Fettverbrennung enorm erhöhen und hormonell Einiges umstellen.

Um das für Dich zu nutzen, empfehle ich Dir, ein tägliches Fastenfenster von 16-18 Stunden einzuhalten. Das bedeutet, dass Du in einem Fenster von 6-8 Stunden isst, und den Rest des Tages nichts.

Sehr beliebt und gut durchführbar ist es, das Frühstück ausfallen zu lassen und erst zum Mittag etwas zu essen. Wenn Du nun ein Abendessen um 18-20 Uhr hattest, und erst gegen 12 Uhr Mittag ist, dann ist das automatisch ein Fastenfenster von 16-18 Stunden.

Dank intermittierendem Fasten wird die Fettverbrennung stark erhöht, Wachstumshormon (hGH) ausgeschüttet, Fettreserven am Bauch angezapft und Deine Mitochondrien gestärkt.

Die Umstellung ist nicht für jeden leicht, aber die meisten kommen nach ein paar Tagen Umgewöhnung gut damit klar. Du musst das nicht von heute auf morgen umstellen, sondern kannst Dich täglich ein wenig steigern:

Frühstücke erst ganz normal um 7, dann erst um 8, dann erst um 9, dann vielleicht gar nicht und mit einem Snack um 10, und schon bist Du automatisch beim Mittagessen um 12 Uhr – ohne Frühstück.

Abnehmen

Wenn Du Bauchfett loswerden möchtest, dann ist das insgesamt ein Abnehmprozess. Die einfache Rechnung ist die folgende: Verliere insgesamt Körperfett, und Du wirst auch am Bauch Fett verlieren. Meine besten Tipps und Tricks, wie Du schnell abnehmen kannst, findest Du im hinterlegten Beitrag.

Die Fettverbrennungs-Kombination am Morgen

Nüchtern Sport + Kaffee + kalte Dusche

Das ist eine der effektivsten Kombinationen für Fettverbrennung, die es gibt. Du beginnst den Tag mit nüchternem Sport wie zum Beispiel einem strammen Spaziergang oder einer 30-40-minütigen Joggingrunde. Das alles nüchtern, mit lediglich ein bis 1-2 Gläsern Wasser im Magen.

Nach dem Sport trinkst Du eine große Tasse schwarzen Kaffee, erholst Dich dabei vom Sport, und bereitest Dich mental auf den kommenden Tag vor. Das kann längerfristig Teil einer gesunden Morgenroutine sein.

Nach dem Sport und nach dem Kaffee duschst Du, und endest mit einer kalten Dusche. Dusche ganz normal, und abschließend 3-5 Minuten mit möglichst kaltem Wasser.

Die Kombination aus nüchternem Sport, dem Kaffee und der kalten Dusche hat sich in der Praxis als eine der effektivsten Kombinationen in Sachen Fettverbrennung herausgestellt. Wenn Du sportlich bist und Dir das zutraust, kannst Du das mehrmals wöchentlich früh machen. Wenn Du nicht jeden Morgen Sport machen möchtest, musst Du das auch nicht. Aber die Kombination aus einer Tasse Kaffee und einer kalten Dusche ist generell sehr effektiv, wenn Du abnehmen möchtest.

Nüchtern Ganzkörpertraining

Kein Ausdauersport morgen, aber auch nüchtern: Ein Krafttraining, das auch den Bauch mittrainiert, im nüchternen Zustand. Was hat es mit Nüchternsport auf sich?

Wenn Deine Zuckerreserven leer sind, was nüchtern der Fall ist, dann hat Sport folgenden Effekt: Die beteiligten Muskeln spüren, dass sie keine Zuckerreserven mehr haben und, dass der Blutzuckerspiegel relativ niedrig ist. Dann bilden sie besonders viel von dem Botenstoff Interleukin-6, welcher lokal auf die Muskeln und auf das umliegende Fettgewebe wirkt. Dort setzt es Fett frei, um die Muskeln mit Energie zu versorgen.

Auf Deutsch heißt das: Nüchternsport verbrennt lokal dort Fett, wo die Muskeln beansprucht werden. Bei einem guten Krafttraining, bei dem auch der Bauch beansprucht wird, auf nüchternen Magen, wird tatsächlich Fett am Bauch verbrannt. Vorausgesetzt, es ist ein gutes Ganzkörpertraining oder zumindest ein Krafttraining mit Fokus auf die Bauchmuskulatur.

Probiere es aus, und berichte mir gerne von Deinen Ergebnissen.

Eisbaden

Kalt duschen ist schon hart, das hier ist noch eine Spur intensiver: Ein kaltes Bad. Das sieht so aus, dass Du Dir die Badewanne mit möglichst kaltem Wasser volllaufen lässt, und Dich anschließend etwa 10-15 Minuten hineinlegst.

Durch die intensive Kälte verbrennt der Körper eine ganze Menge Fett, besonders in der Bauchregion und in den Oberschenkeln wird Fett verbrannt. Denn hier wird am meisten Wärme benötigt, um die wichtigen Organe zu versorgen.

Wichtig: Taste Dich langsam an das Eisbaden heran. Beginne mit kalten Duschen, steigere Dich dabei, und steigere Dich auch langsam mit der Temperatur der Eisbäder. Dann ist das gesundheitlich überhaupt kein Problem und im Gegenteil sogar sehr gesund. Aber bitte nicht von heute auf morgen in eine eiskalte Badewanne legen; gib Deinem Körper etwas Zeit, sich daran zu gewöhnen.

Bonus: Die Ernährung muss stimmen

Du kannst Dich noch so sehr anstrengen – wenn Deine Ernährung weiterhin ungesund ist, bleibst Du hinter Deinen Möglichkeiten zurück. Sport und Ernährung sollten immer Hand in Hand gehen, egal, welche Ziele Du gerade verfolgst. Auf die Ernährung bin ich in diesem Beitrag nicht direkt eingegangen, eher auf die anderen Praxistipps, die mit Kälte und mit Sport zu tun haben.

Ich setze voraus, dass Du Dich halbwegs gesund und besonders sehr proteinreich ernährst, wenn Du Bauchfett loswerden möchtest.

Meine wichtigsten und schnellsten Tipps für eine gesunde Ernährung, die genaue dieses Ziel unterstützt:

  • Meide Transfette aus frittierten Nahrungsmitteln, Fast Food, Margarine, und industriellen Speiseölen
  • Meide Zucker aus Süßigkeiten und süßen Belägen. Obst und Beeren sind die Süßigkeiten von Mutter Natur
  • Reduziere Alkohol möglichst auf das Wochenende und auch nur in Maßen
  • Ziehe naturbelassene und unverarbeitete Nahrungsmittel immer verarbeiteten Nahrungsmitteln vor
  • Obst und Gemüse sind der wichtigste Bestandteil einer Mahlzeit, gefolgt von einer gesunden Proteinquelle, gesunden Fetten, und eine gut verdaulicher und ballaststoffreichen Kohlenhydrat-Quelle
  • Achte auf einen ausreichend hohen Proteinkonsum von 1-1,5 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht täglich, um Deinen Stoffwechsel anzuregen und die Muskeln zu versorgen
  • Die zwei Ernährungsformen, die ich am meisten empfehle und die sich im Laufe der Jahre bewährt haben, sind die Paleo-Ernährung und das Clean Eating

Fazit – Bauchfett loswerden ist möglich mit diesen Tricks

Zugegeben, die Überschrift dieses Beitrages wirkt sehr reißerisch. Und das sehr bewusst: Die meisten Menschen suchen die Abkürzungen im Leben, um Disziplin, Aufwand und Durchhaltevermögen zu umgehen. Die schnellste Lösung, um Bauchfett loszuwerden, ist wahrscheinlich eine Fettabsaugung. Finanziell und aus gesundheitlichen Gründen würde ich das niemals empfehlen, sondern eher die nachhaltige und gesunde Lösung empfehlen:

Auf gesunde Weise Bauchfett loswerden geht, wie die Biochemie und die Praxis immer wieder zeigt: Eine gesunde Ernährung, Sport, ein wenig Fasten, und Kälte können genau das erreichen.

Wie sind Deine Erfahrungen mit diesem Thema? Möchtest Du gerne etwas ergänzen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

 

Quellenverzeichnis
  1. McMillan, Andrew C.; White, Matthew D. (2015): Induction of thermogenesis in brown and beige adipose tissues: molecular markers, mild cold exposure and novel therapies. In: Current opinion in endocrinology, diabetes, and obesity 22 (5), S. 347–352. DOI: 10.1097/MED.0000000000000191.
  2. Mettler, Samuel; Mitchell, Nigel; Tipton, Kevin D. (2010): Increased protein intake reduces lean body mass loss during weight loss in athletes. In: Medicine and science in sports and exercise 42 (2), S. 326–337. DOI: 10.1249/MSS.0b013e3181b2ef8e.
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