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Bauchfett loswerden – So klappt es!

von Martin Auerswald, M.Sc.
Veröffentlicht: Zuletzt bearbeitet:
Frau zwickt sich seitlich am Bauchfett

Viele Leser verschlägt es mit dem Wunsch hierher, Bauchfett loszuwerden. Effektiv und schnell abnehmen klingt gut, aber konkret Bauchfett loswerden scheint vielen Menschen besonders wichtig zu sein. Warum gerade am Bauch? Weil überschüssige Kilos meist zuerst dort landen und aus ästhetischen oder gesundheitlichen Gründen an dieser Stelle zuerst angegriffen werden sollen.

Als ich auf der Seite gesundheit-im-leben ein paar wunderbare Testberichte für verschiedene Sportgeräte, Nährstoffe und gesunde Lebensmittel las, war die Grundidee für diesen Beitrag geboren. Heute erfährst Du also wertvolle Tipps, die Dir helfen, speziell Bauchfett loszuwerden, sodass es fern bleibt.

 

Bauchfett loswerden – Ist das möglich?

Um direkt mit der Tür ins Haus zu fallen: Ja, es ist möglich, gezielt am Bauch Fett zu verlieren. Allerdings ist dieses Ziel sehr dehnbar und für verschiedene Leser hat „Bauchfett loswerden“ entsprechend verschiedene Bedeutungen:

  • Bist Du etwas übergewichtig und möchtest insgesamt Körperfett verlieren?
  • Bist Du fitnessbegeistert und möchtest die paar Kilogramm, die Dich von Deinem idealen Magergewicht trennen, verlieren?
  • Oder störst Du Dich einfach nur an Deinen Muffinkanten und möchtest sie etwas reduzieren?

Egal, was Dich hierher geführt hat: Es ist möglich, Bauchfett zu verlieren, und ich zeige Dir jetzt, wie das funktioniert.

Hinter den folgenden Tipps steckt ein wenig Biochemie und viel Praxiswissen. Ausschlaggebend ist die richtige Mischung – eine Mischung aus Sport, etwas gesunder Ernährung sowie gezielten Eingriffen zur lokalen Fettverbrennung am Bauch. Studien haben gezeigt, dass unter gewissen Umständen an bestimmten Körperstellen vermehrt Fett verbrannt werden kann. Nüchternsport nimmt hier eine wichtige Rolle ein.

 

Bauchfett loswerden – die besten Tipps für den Sofort-Start

Ich möchte Dich über die fünf besten Methoden infomieren, mit deren Hilfe Du Bauchfett loswerden kannst. Alle diese Wege haben sich bewährt, sind wissenschaftlich fundiert und für sich genommen effektiv. Gerne kannst Du auch mehrere umsetzen und miteinander kombinieren. Eine Methode allein ist gut, zwei schon besser. Und drei? Enorm.

Wie viel davon Du umsetzen solltest, schreibe ich Dir nicht vor. Suche Dir selbst heraus, was Dir am meisten zusagt und – ganz wichtig – was Du längerfristig umsetzen kannst.

Die besten Tipps nützen nichts, wenn Du sie auf Dauer nicht in die Tat umsetzen kannst. Von heute auf morgen wird kein Sixpack zutage treten; Anstrengung und Ausdauer sind essenziell. Aber die Mühen werden belohnt.

Wenn Du in die Praxis gehst, hartnäckig bleibst und Wille zeigst, dann kannst Du Deinen Körper so formen, wie Du ihn gerne hättest.

Bist Du bereit?

 

Intermittierendes Fasten

Intermittierendes Fasten ist unser erster, effektiver Weg, um gezielt Bauchfett loszuwerden. Damit ist gemeint, Fastenprozesse in den Alltag zu integrieren. Ab einer Fastendauer von 12 bis 16 Stunden (auf Deutsch: nichts essen) beginnen im Körper Fastenprozesse, die die Fettverbrennung enorm erhöhen und hormonelle Umstellungen nach sich ziehen.

Um diese Prozesse für Dich zu nutzen, empfehle ich Dir, ein tägliches Fastenfenster von 16 bis 18 Stunden einzuhalten. Das bedeutet, dass Du ein Fenster von 6 bis 8 Stunden hast, um zu essen; den Rest des Tages gibt es nichts.

Sehr beliebt und gut durchführbar: Das Frühstück ausfallen lassen und das Mittagessen zur ersten Mahlzeit zu machen. Wenn Du nun ein Abendessen zwischen 18 und 20 Uhr hattest und erst gegen 12 Uhr Mittag isst, dann ergibt sich automatisch ein Fastenfenster von 16 bis 18 Stunden.

Intermittierendes Fasten bewirkt Folgendes: die Fettverbrennung wird stark erhöht, das Wachstumshormon (hGH) wird ausgeschüttet, Fettreserven am Bauch werden angezapft und Deine Mitochondrien gestärkt.

Die Umstellung fällt nicht jedem leicht, aber nach ein paar Tagen Umgewöhnung kommen die meisten gut damit zurecht. Außerdem muss die Umstellung nicht von heute auf morgen erfolgen – Du kannst Dich täglich ein wenig steigern.

Frühstücke erst ganz normal um 7, dann um 8, dann um 9, dann vielleicht nur noch ein Snack um 10. Irgendwann gar nicht mehr und schon bist Du automatisch beim Mittagessen um 12 Uhr – ohne Frühstück.

 

Abnehmen

Bauchfett loswerden. Was steckt letztlich dahinter? Insgesamt nichts weiter als ein Abnehmprozess. Folglich ist die Rechnung simpel: Wenn Du insgesamt Körperfett verlierst, wirst Du auch am Bauch Fett verlieren. Meine besten Tipps und Tricks, wie Du schnell abnehmen kannst, findest Du im hinterlegten Beitrag.

 

Die Fettverbrennungs-Kombination am Morgen

Nüchternsport + Kaffee + kalte Dusche

Das ist eine der effektivsten Kombinationen, die es gibt, wenn es um Fettverbrennung geht. Du beginnst den Tag mit nüchternem Sport wie zum Beispiel einem strammen Spaziergang oder einer 30–40-minütigen Joggingrunde. Alles nüchtern, mit lediglich ein bis zwei Gläsern Wasser im Magen.

Nach dem Sport trinkst Du eine große Tasse schwarzen Kaffee, erholst Dich dabei vom Sport und bereitest Dich mental auf den kommenden Tag vor. Das kann längerfristig Teil einer gesunden Morgenroutine sein.

Nach Sport und Kaffee folgt die Dusche mit kaltem Finale. Dusche zunächst bei ganz normaler Temperatur und abschließend 3–5 Minuten mit möglichst kaltem Wasser.

Die Kombination aus nüchternem Sport, dem Kaffee und der kalten Dusche hat sich in der Praxis als eine der effektivsten Kombinationen in Sachen Fettverbrennung erwiesen. Wenn Du sportlich bist und Dir das zutraust, kannst Du Deinen Morgen mehrmals wöchentlich so gestalten. Keine Sorge: Jeden Morgen Sport zu machen, ist kein Zwang. Die Kombination aus einer Tasse Kaffee sowie einer kalten Dusche ist auch so schon sehr effektiv, wenn Du abnehmen möchtest.

 

Nüchtern Ganzkörpertraining

Kein Ausdauersport, aber auch nüchtern praktiziert: Ein morgendliches Krafttraining, das unter anderem den Bauch trainiert. Was hat es in diesem Zusammenhang mit Nüchternsport auf sich?

Wenn Deine Zuckerreserven leer sind, was nüchtern der Fall ist, dann hat Sport folgenden Effekt: Die beteiligten Muskeln spüren, dass sie keine Zuckerreserven mehr haben und dass der Blutzuckerspiegel relativ niedrig ist. Dann bilden sie besonders viel vom Botenstoff Interleukin-6, der lokal auf die Muskeln und auf das umliegende Fettgewebe wirkt. Dort setzt es Fett frei, um die Muskeln mit Energie zu versorgen.

Auf Deutsch heißt das: Nüchternsport verbrennt genau dort Fett, wo die Muskeln beansprucht werden. Durch ein gutes Krafttraining, das auch den Bauch einschließt, wird auf nüchternen Magen tatsächlich Fett am Bauch verbrannt. Vorausgesetzt, es ist ein gutes Ganzkörpertraining oder zumindest ein Krafttraining, das auf die Bauchmuskulatur zielt.

Probiere es aus und berichte mir gerne von Deinen Ergebnissen. Ich bin gespannt!

 

Eisbaden

Kalt duschen ist hart, aber das hier ist noch eine Spur intensiver: ein kaltes Bad. Das sieht folgendermaßen aus. Lass Deine Badewanne mit möglichst kaltem Wasser volllaufen und leg Dich anschließend etwa 10–15 Minuten hinein.

Durch die intensive Kälte verbrennt der Körper eine ganze Menge Fett, besonders in der Bauchregion und in den Oberschenkeln. Denn an diesen Stellen wird am meisten Wärme benötigt, um die wichtigen Organe zu versorgen.

Achtung: Taste Dich langsam an das Eisbaden heran. Beginne mit kalten Duschen und steigere Dich langsam, was den Kältegrad betrifft. Dasselbe gilt auch für die Temperatur der Eisbäder. Gesundheitlich ist das überhaupt kein Problem. Im Gegenteil – sogar sehr gesund. Aber bitte setz Deinen Körper nicht von heute auf morgen einer eiskalten Wanne aus; gib ihm etwas Zeit, sich daran zu gewöhnen. Langsam ist das entscheidende Stichwort.

 

Bonus: Die Ernährung muss stimmen

Du kannst Dich noch so sehr anstrengen – wenn Deine Ernährung weiterhin ungesund ist, dann werden Deine Mühen keine Früchte tragen. Sport und Ernährung sollten immer Hand in Hand gehen, egal, welche Ziele Du gerade verfolgst. Auf Ernährung bin ich in diesem Beitrag nicht direkt eingegangen, eher auf die anderen Praxistipps, die mit Kälte und Sport zu tun haben.

Ich setze voraus, dass Du Dich halbwegs gesund und besonders proteinreich ernährst, wenn Du Bauchfett loswerden möchtest.

Trotzdem gebe ich Dir noch meine wichtigsten und schnellsten Tipps für eine gesunde Ernährung mit, die Dir helfen, dieses Ziel zu erreichen:

  • Meide Transfette aus frittierten Nahrungsmitteln, Fast Food, Margarine und industriellen Speiseölen.
  • Meide Zucker aus Süßigkeiten und süßen Belägen. Obst und Beeren sind die Süßigkeiten von Mutter Natur.
  • Reduziere Deinen Alkoholkonsum möglichst auf das Wochenende und auf ein angemessenes Maß.
  • Ziehe naturbelassene und unverarbeitete Nahrungsmittel immer verarbeiteten Nahrungsmitteln vor.
  • Obst und Gemüse sind der wichtigste Bestandteil einer Mahlzeit, gefolgt von einer gesunden Proteinquelle, gesunden Fetten und einer gut verdaulichen und ballaststoffreichen Kohlenhydrat-Quelle.
  • Achte auf einen ausreichend hohen Proteinkonsum von 1–1,5 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht täglich, um Deinen Stoffwechsel anzuregen und die Muskeln zu versorgen.
  • Die zwei Ernährungsformen, die ich Dir wärmstens empfehle und die sich im Laufe der Jahre bewährt haben, sind die Paleo-Ernährung und das Clean Eating.

 

Fazit – Bauchfett loswerden ist möglich mit diesen Tricks

Zugegeben, die Überschrift dieses Beitrages wirkt sehr reißerisch. Aber das ist Absicht: Die meisten Menschen suchen Abkürzungen im Leben, um Disziplin, Aufwand und Durchhaltevermögen zu umgehen. Die schnellste Lösung, um Bauchfett loszuwerden, ist wahrscheinlich eine Fettabsaugung. Finanziell und aus gesundheitlichen Gründen würde ich das niemals empfehlen, sondern eher auf die nachhaltige und gesunde Lösung pochen.

Denn Biochemie und Praxis zeigen: Auf gesunde Weise Bauchfett loszuwerden, ist möglich. Mit gesunder Ernährung, Sport, ein wenig Fasten und Kälte kannst Du genau das erreichen.

Welche Erfahrungen hast Du mit diesem Thema gesammelt? Möchtest Du gerne etwas ergänzen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Auch interessant: Warum nehme ich nicht ab?


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