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Traditionelle Chinesische Medizin – Altbewährt und hoch aktuell!

von Moritz Penne
Junge chinesische Apothekerin stellt Rezeptur zusammen

Zuletzt aktualisiert am 7. September 2020 um 11:14

Bereits vor über 2000 Jahren entwickelte sich in Asien die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Sagenumwoben und doch zeitgemäß – derzeit erhält das ganzheitliche Behandlungssystem wieder mehr Aufmerksamkeit. Vielleicht bist Du bereits des Öfteren über diesen medizinischen Ansatz gestoßen, konntest ihn aber bislang nicht wirklich einordnen.

Mit diesem Artikel wollen wir Dir einen ersten Einblick in dieses spannende Feld geben und darüber hinaus erklären, wie Du die TCM für Dich nutzen kannst und was eigentlich dahintersteckt. Lass uns also gemeinsam mit der Definition von TCM loslegen.

 

Was ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)?

Was ist die TCM und was macht sie aus? Ein Überblick:

 

Ganzheitliche Medizin

Für die TCM sind der Mensch und die Natur ein großes Ganzes. Demnach hat was Du isst und was um Dich herum vor sich geht, genauso Einfluss auf Deine Gesundheit, wie die inneren Vorgänge.

Der große Unterschied zwischen der TCM und unserer westlichen Medizin ist:

  • Die TCM will Übel beseitigen und das Gute anregen.
  • Westliche Medizin will meist nur das Übel beseitigen. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden nicht berücksicht. Und da kommen Naturheilverfahren wie Ayurveda oder die TC ins Spiel.

Nach der TCM besteht der Mensch aus 5 Zhang: den Organen Leber, Niere, Milz, Lunge und Herz.

Zudem gibt es 6 Fu: Magen, Dünndarm, Dickdarm, San Jiao (3 Erwärmer), Harnblase, Galle.

Im Zusammenspiel als Zhang Fu bilden sie die Grundlage für die traditionelle Betrachtungsweise. Mit ihrer Hilfe werden Qi, Blut und Körperflüssigkeit durch den Körper transportiert. (Zhuo, 2008)

 

Grundkräfte – Yin und Yang

Gesundheit wird in der TCM als harmonisches Gleichgewicht beschrieben. Der Ausgleich von Yin und Yang ist dabei entscheidend. Beide Kräfte stehen gegensätzlich zueinander, beinhalten sich aber auch gegenseitig. Dies wird in der weltweit bekannten Monade dargestellt.

Asiatischer Kämpfer mit Ying und Yang Symbol

Das weltberühmte Symbol für Ausgeglichenheit!

Yin Elemente sind eher kühlend und dem weiblichen Organismus zugeschrieben, Yang Elemente sind erhitzend und eher männlich. Das ineinander Übertreten verdeutlicht folgendes Beispiel:

Erkälten wir uns, wird uns schneller kalt, wir sind blass und die Nase tropft. Diese Yin-Symptome versucht unser Körper durch mehr Yang zu beseitigen. Wir bekommen Fieber, einen trockenen Mund und immer mehr Schleim setzt sich in Nase und Bronchien fest. Dadurch wird unser Immunsystem geschwächt und wir sind krank.

Die TCM unterstützt den Körper auf natürliche Weise, wieder ein Gleichgewicht von Yin und Yang herzustellen und so vollkommen gesund zu sein.

 

Die 5 Elemente-Lehre

Ergänzend zu den beiden Kräften, wird die Natur in 5 Elemente unterteilt, aus denen das gesamte Universum aufgebaut ist. Hier lassen sich für den TCM-Arzt spezifische Symptome erklären und beheben. Die 5 Elemente sind:

  • Holz: Yang-Element, wächst nach oben, dehnt sich nach außen, ist dicht und voll
  • Feuer: Yang-Element, erwärmend, brennend, aufsteigend
  • Erde: neutrales Element, großzügig, nährend, mütterlich
  • Metall: Yin-Element, kontrahierend, absinkend, stabil
  • Wasser: Yin-Element, befeuchtend, kühlend, fallende Bewegung

 

Organe und ihre jeweiligen Elemente

Basierend auf der Elementtheorie werden auch die Organe des Körpers – bestehend aus diversen Zhang und Fu beschrieben. Dabei stellen die Organe in der TCM einen Funktionskreis und keine Organe aus der klassischen Schulmedizin dar. Unterteilt wird wie folgt:

  • Leber = Holzelement, Frühling, zuständig für den Fluss der Lebensenergie Qi, erstreckend, ausbrechend
  • Herz = Feuerelement, Sommer, Ort des Verstandes und Herberge der Gefühle, Blutkreislauf, körpererwärmend
  • Milz = Erdelement, nährend, Bildung von Qi und Blut aus der Nahrung, Bewegung der Flüssigkeiten, blutbildend, nährend
  • Lunge = Metallelement, Herbst, Atem und Energie, Kontraktion, Expansion, kontrolliert die Körperenergie
  • Niere = Wasserelement, Winter, wichtigste Speicher im Körper, Entwicklung, sexuelle Reproduktion, Altern, reguliert Feuchtigkeit im Körper

 

Produktions- und Hemmungszyklus

Basierend auf der Einteilung der Elemente und der entsprechenden Organe wird in einen Produktions- und Hemmungszyklus eingeteilt. Der TCM-Mediziner stärkt das vorangehende, übergeordnete Organ, um eine Erkrankung des darunter liegenden Organs zu beheben.

Der Produktionszyklus für Elemente lautet:

Holz Feuer Erde Metall Wasser Holz

Entsprechend für die Organe:

Leber Herz Milz Lunge Niere Leber

Entsprechend wird bei einer Erkrankung der Lunge, die Milz gestärkt, um die Lunge zu stärken und den Regenerationsprozess zu beschleunigen.

Umgekehrt hemmen sich die Elemente und Organe untereinander, um ein natürliches Gleichgewicht herzustellen. Bei zu schwacher Arbeit des Vorgängers wird der Nachfolger zu schwach eingeschränkt, was ebenso ein Problem sein kann, wie die Überproduktion des Vorgängers, wodurch der Nachfolger zu stark eingeschränkt wird.

Der Hemmungszyklus für Elemente lautet:

Holz Erde Wasser Feuer Metall Holz

Der Hemmungszyklus für Organe lautet:

Leber Milz Niere Herz Lunge Leber

Arbeitet die Leber beispielsweise zu stark, wird die Milz und damit die Nahrungsaufnahme zurückgehalten. Dies kann zu Verdauungsbeschwerden und Magenproblemen führen. Andersherum kontrolliert die Milz die Niere. Ist ihre Funktion zu schwach, wird die Niere nicht stark genug gehemmt und es sammelt sich Flüssigkeit im Körper an.

Ziel des TCM-Artes ist es, aufgrund dieses Wissens, die Systeme wieder in einen natürlichen Einklang zu bringen.

 

Qi, die Lebensenergie

Qi bezeichnet in der TCM die Lebensenergie und der natürliche Fluss stellt eines der Kernmerkmale einer gesunden Person dar. Zudem sollen auch Blut und weitere Körperflüssigkeiten natürlich durch den Körper fließen, um maximal leistungsfähig zu sein.

Produziert wird das Qi von Lunge, Milz, Magen und Niere. Die Funktion dieser Organe ist daher entscheidend, wenn Du mit genug Lebensenergie versorgt sein möchtest.

Anschließend erfolgt die Verteilung des Qi`s über die Meridiane in den gesamten Körper. Anschließend werden spezifische Qi`s der Organe, wie zum Beispiel Leber- oder Lungen-Qi gebildet. Die Akupunktur wird in der TCM sehr häufig angewendet und dient dazu, den natürlichen Fluss des Qi`s über die Meridiane anzuregen.

Frauenohr wird mit Akupunktur behandelt

Durchführung einer Akupunktur-Behandlung

Für den Körper übernimmt das Qi folgende Funktionen:

  • Antreibende Wirkung: Erwachsenwerden, Stoffwechsel, Organfunktion, Blutbildung
  • Erwärmende Wirkung: Quelle von Wärme, Funktion der Organe, Körpertemperatur
  • Schützende Wirkung: Schutz vor schädlichen Einflüssen, Immunsystem
  • Beherrschende Wirkung: Blutfluss, Kontrolle von Körperflüssigkeiten
  • Umwandelnde Wirkung: Umwandlung von Nahrung in Energie, Stoffwechsel

Ist das Qi zu schwach oder wird es blockiert, kommt es zu Erkrankungen in den Organen. Dem kann die TCM entgegenwirken, wenn der natürliche Fluss und die entsprechenden Meridiane wieder geöffnet werden.

Es ist schon erstaunlich, wie weit die Chinesen schon vor Jahrtausenden waren … und was wir heute nach und nach wissenschaftlich bestätigen, was man dort schon lange weiß.

 

Was machst Du bei einer TCM-Behandlung?

Im Rahmen einer Anamnese bei einem TCM-Arzt werden folgende Punkte überprüft:

  • 1. Schauen: äußeres Erscheinungsbild, Farbe der Haut, Kopf- und Körperbehaarung, Auge, Nase, Mund, Lippen, Zähne und v. a. die Zunge, welche die Organfunktion widerspiegelt
  • 2. Riechen: Körpergeruch, Geruch von Körperflüssigkeiten und Absonderungen
  • 3. Hören: Tonfall der Stimme und Atmung
  • 4. Tasten: Pulstastung und Betasten des Körpers
  • 5. Fragen: Krankheitsgeschichte, Lebensumstände, Körpervorgänge (Verdauung, Schlaf, Nahrungsaufnahme)

Die Anamnese Bedarf daher keiner technischen Geräte, wie Du es von der Schulmedizin kennst. Basierend auf Deinen spezifischen Symptomen kann der TCM-Arzt folgende Behandlungen anwenden:

  • Nadel und Hitze: Akupunktur und Moxa
  • Naturstoffe: chinesische Kräuterbehandlung
  • Hände und manuelle Behandlungen: Gua Sha, Schröpfen, Tuina, Ohrakupunktur
  • Essen: Ernährung nach den 5 Elementen
  • Bewegung: TCM 1-2-3 Meridianbewegungstherapie, Qi-Gong
Festtafel mit ayurvedischen Köstlichkeiten in bunten Porzellanschälchen

Sowohl in der TCM als auch in der ayurvedischen Lehre nimmt die Ernährung einen hohen Stellenwert ein!

 

Ernährung in der TCM

In der traditionellen chinesischen Medizin gilt es ähnlich wie beim Ayurveda, sich passend zum jeweiligen Körper- und Elemente-Typ zu ernähren. Darauf im Detail einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen.

Doch bestimmten Lebensmitteln und ganzen Gerichten sind im Allgemeinen Elemente zugeordnet, die die körpereigenen Eigenschaften unterstützen oder ausgleichen können, etwa bei einer Krankheit.

So ist Ingwer natürlich ein wärmendes Lebensmittel, genauso wie Kakao, Fenchel, Curry, Chili, Nelke, Zimt und Vanille. Auch frische Kräuter wie Basilikum, Dill, Knoblauch, Rosmarin und Thymian gelten als wärmend. Tierische Produkte wie Fleisch und Eier sind ebenso wärmend.

Als abkühlend hingegen gelten Milchprodukte, Tee und Zitrusfrüchte. Das kann in der warmen Jahreszeit genutzt werden.

Weitere Naturmittel, die in der TCM eine wichtige Rolle einnehmen, sind einige ganz bestimmte Kräuter und Superfoods, wie Ginseng, Jiaogulan und Heilpilze. Letztere werden auch bei uns immer besser erforscht, verstanden und angewandt. Über die wichigsten Heilpilze und ihre Wirkungen haben wir hier bereits geschrieben: Reishi, Cordyceps, Shiitake, Maitake, Austernpilz, Mandelpilz und Löwenmähne gehören dazu und erweisen sich als wahre Geheimwaffen für unsere Gesundheit. In der chinesischen Medizin werden auch sie seit mindestens 2000 Jahren genutzt.

Chinesische Kräuter, Rinden und Pilze getrocknet – ein TCM-Arzt rührt auf einen Patienten individuell zugeschnitten Arznei an.

 

Welche Vorteile bietet TCM?

Für europäische Verhältnisse sieht die TCM-Behandlung nicht wissenschaftlich fundiert aus. Trotzdem konnten viele positive Wirkungen in Studien bestätigt werden:

Bei Diabetes

Traditionell chinesische Kräutermischungen und die Ernährung nach der 5-Elementen-Methode wirkten effektiv gegen Diabetes Typ II. (Xiao and Luo, 2018) (Liu et al., 2016) Gerade als Ergänzung zu diabetischen Medikamenten scheint die TCM sehr effektiv zur Behandlung der Autoimmunerkrankung.

Bei kardiovaskulären Erkrankungen

Auch die Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen war mit der TCM erfolgreich. Gerade die Akkupunktur scheint hier effektiv sein. (Hao et al., 2017) (Wang et al., 2016)

Bei Depressionen

Auf Schlafstörungen und Depressionen wirkte die TCM ähnlich effektiv wie Antidepressiva. Gerade die Kombination der westlichen und östlichen Medizinansätze scheint besonders effektiv zu sein. (Zhang et al., 2018) (Dong et al., 2017)

 

Wie startest Du mit TCM?

Ein Start in die TCM muss nicht schwer sein, und auf SchnellEinfachGesund findest Du viele einfache Strategien, Dich gesünder zu ernähren und mehr zu bewegen. Dies stellt auch die Grundlage der TCM dar. Zusätzlich kannst Du beginnen, zu meditieren und Yoga oder Qi-Gong zu betreiben. Einen Einstieg in die Meditation und ins Yoga findest ebenfalls in unseren Artikeln.

Gegen einige der häufigsten Beschwerden: Kopf- und Gelenkschmerzen sowie Stress, kannst Du folgende TCM-Maßnahmen verfolgen:

Tee TCM Chinesische Medizin

Auch Tee ist ein zentrales Elemnent der chinesischen Medizin

Bei Kopfschmerzen

In der TCM gibt es Dutzende verschieden Formen von Kopfschmerzen, die äußere Ursachen, vor allem durch kalte und nasse Witterung und innere Ursachen, wie beispielsweise seelische Unruhe haben können.

Zur Behandlung werden die Akupunktur der betroffenen Meridiane sowie verschiedene Kräutermischungen empfohlen. Ein klassisches Bewegungs- und Ernährungsprogramm kann auch integriert werden.

Kalte, gebackene oder gegrillte Speisen sowie Kaffee, Alkohol und starke Gewürze sollten vermieden werden. Empfohlen sind hingegen warm zubereitete, leicht verdauliche Speisen.

Bei Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen können wie die Kopfschmerzen äußere und innere Ursachen besitzen. Kälte und Nässe sind die hauptsächlichen Störfaktoren von außen, während eine Schwächung des Immunsystems eine innere Ursache sein kann.

Zur Behandlung wird eine Stärkung von Milz und Nieren empfohlen. Zudem sollen Blockaden mithilfe von Akupunktur und Kräuterbehandlungen gelöst werden. Für die Ernährung gilt es vor allem, genug Flüssigkeit aufzunehmen. 2-3 l Wasser werden hier als ausreichend angesehen.

Vermieden werden sollten purin-, eiweiß-, salz-, cholesterin- sowie kalorienreiche Lebensmittel wie Süßigkeiten oder fettes Fleisch. Empfohlen sind kalium- und magnesiumreiche Lebensmittel wie zum Beispiel Reis, Tomaten, Obst und Gemüse, da Kalium und Magnesium die Harnsäureabsetzung fördern, welche zu den Gelenkschmerzen führen kann.

Bei Stress

Innere Unruhe und ein seelisches Ungleichgewicht belasten Deinen Körper von innen, verbrauchen wertvolles Qi und schwächen das Immunsystem. Zu den Symptomen von Stress zählen Schwindel, Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen und Kraftlosigkeit.

Die TCM empfiehlt kalte Getränke und Essen zu meiden und für ausreichend Bewegung zu sorgen. Zudem solltest Du Herz, Nieren und Leber stärken, was Du mit vielen kleinen Mahlzeiten, Nüssen und Samen, Pilzen, Bohnen, Obst, Honig, Gemüse, Fisch sowie Hühnchen- und Lammfleisch tun kannst.

Auch Qi-Gong und das längere Aus- als Einatmen helfen bei der Stressreduktion. Atme beispielsweise einmal pro Stunde 10 mal 4 s ein und 6 s aus, um Dich zu beruhigen und weiter arbeiten zu können.

 

Fazit

Die traditionelle chinesische Medizin betrachtet den Menschen ganzheitlich und gibt Dir ein einfaches System an die Hand, mit dem Du einige Erkrankungen bereits selbst beginnen kannst, zu behandeln.

Eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, die Stressreduktion durch Atmung, Meditation und Qi-Gong, Akupunktur sowie Kräuterbehandlungen stellen die Kernelemente der TCM dar. Viele davon sind kostenlos und Du kannst bereits heute anfangen, Dich gesund zu ernähren, zu bewegen und 10 min zu meditieren. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Quellenverzeichnis
  • DONG, B., CHEN, Z., YIN, X., LI, D., MA, J., YIN, P., CAO, Y., LAO, L. & XU, S. 2017. The Efficacy of Acupuncture for Treating Depression-Related Insomnia Compared with a Control Group: A Systematic Review and Meta-Analysis. Biomed Res Int, 2017, 9614810.
  • HAO, P., JIANG, F., CHENG, J., MA, L., ZHANG, Y. & ZHAO, Y. 2017. Traditional Chinese Medicine for Cardiovascular Disease: Evidence and Potential Mechanisms. J Am Coll Cardiol, 69, 2952-2966.
  • LIU, M., LIU, Z., XU, B., ZHANG, W. & CAI, J. 2016. Review of systematic reviews and Meta-analyses investigating Traditional Chinese Medicine treatment for type 2 diabetes mellitus. J Tradit Chin Med, 36, 555-63.
  • WANG, D., WANG, J., LIU, Y., ZHAO, Z. & LIU, Q. 2016. Roles of Chinese herbal medicines in ischemic heart diseases (IHD) by regulating oxidative stress. Int J Cardiol, 220, 314-9.
  • XIAO, E. & LUO, L. 2018. Alternative Therapies for Diabetes: A Comparison of Western and Traditional Chinese Medicine (TCM) Approaches. Curr Diabetes Rev, 14, 487-496.
  • ZHANG, S., LIU, X., SUN, M., ZHANG, Q., LI, T., LI, X., XU, J., ZHAO, X., CHEN, D. & FENG, X. 2018. Reversal of reserpine-induced depression and cognitive disorder in zebrafish by sertraline and Traditional Chinese Medicine (TCM). Behav Brain Funct, 14, 13.
  • ZHUO, S. C. W. L. 2008. Mit TCM gesünder leben, Springer Wien NewYork.

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