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Barfuß Laufen – Was dann passiert ist unglaublich!

von Martin Auerswald, M.Sc.
Barfuß laufen - Nackte Füße im Regen mit blauer Denim Jeans

Zuletzt aktualisiert am 18. Mai 2020 um 20:29

Barfuß Laufen — damit verbinden die meisten eher Hippies mit Blumen im Haar oder verrückte Menschen im Aldi, die mit Brotkrümeln werfen. Aber wusstest Du, dass barfuß Laufen viel gesünder ist als es zunächst den Anschein hat? Im kostenlosen E-Mail Kurs erzähle ich bereits davon, aber hier möchte ich es noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Warum? Ganz einfach: Barfuß Laufen ist super gesund für den Körper, und ich verrate Dir ein paar wirklich phänomenale Wirkungen, die Du mithilfe dieser einfachen Praxis erzielen kannst.

Warum barfuß Laufen?

Die kurze Antwort: Barfuß Laufen ist die natürliche Laufform des Menschen, so wie die Paleo Ernährung die natürliche Ernährungsform für uns ist. Jahrmillionen sind wir barfuß durch die Natur gestapft und haben alles auf diese Weise erreicht. Erst seit wenigen Jahren (in der Skala der Evolution) ziehen wir Socken und Schuhe mit Gummieinlage an, was dazu führt, dass wir uns komplett von der Erdoberfläche isolieren.

Nach und nach zeigen uns die Sportwissenschaft und Biochemie anhand hervorragender Studien, dass uns diese Angewohnheit auf Dauer mehr schadet als nützt. Barfuß Laufen entfaltet hingegen großartige Wirkungen im Körper, die im Zentrum dieses Beitrags stehen.

Da stellt sich die Frage: Wenn es so schlecht ist, warum ziehen wir dann überhaupt Schuhe an?

Es ist einfach bequem, Schuhe zu tragen. Es ist wärmer, es sieht besser aus, es ist alltagsverträglicher als barfuß zu laufen. Barfuß zur Arbeit gehen — da guckt jeder komisch. Mit Schuhen zur Arbeit gehen — ganz normal.

Mit der Ernährung verhält es sich ähnlich: Man könnte sich natürlich jeden Tag Pizza oder Döner bestellen, das ist nicht nur bequem, sondern schmeckt auch lecker. Aber auf Dauer schadet diese Lebensweise, und es wäre besser, sich selber gesunde Gerichte zu kochen.

Immer Schuhe tragen — das ist modern, chic, allgemein akzeptiert, unhinterfragt, bequem und es wird von jedermann erwartet. Aber barfuß Laufen? Wird leider stark unterschätzt…

 

Zu Hause barfuß laufen

Es beginnt ganz unschuldig: zu hause, in den eigenen 4 Wänden oder im Garten mal nur barfuß laufen. Ohne Socken, ohne Schuhe, ohne alles. Ungewohnt, oder? Unbewusst genießen es die meisten Menschen, barfuß zu laufen. Besonders auf Wiesen oder Waldböden. Es ist einfach ein schönes Gefühl, das wir gerne öfters empfinden würden, aber leider sind wir nicht bereit, es Teil unseres Alltags werden zu lassen.

Barfuß laufen auf Asphalt

Jetzt wird es haarig: Der Mensch ist es von Natur aus gewöhnt, auf natürlichen Oberflächen zu laufen. Dementsprechend erzielt barfuß Laufen die besten Effekte, wenn Du Dich auf natürlichen Oberflächen bewegst, also auf Waldböden, Wiesen, leichtem Kies. Dies fördert auch die meisten Wirkungen, auf die ich gleich eingehe.

Denn die Faustregel besagt: Wirklich nützlich ist barfuß Laufen als natürliche Laufform des Menschen nur, wenn Du auf natürlichen Oberflächen läufst.

  • Aus sportphysiologischer Sicht ist es eigentlich gut, auf jeder Oberfläche barfuß zu laufen – mit der richtigen Lauftechnik.
  • Aus biochemischer Sicht ist das Laufen auf natürlichen Oberflächen anders als auf Asphalt, Holz und Fließen.

Versuche also natürliche Oberflächen zu wählen, wenn Du Dich fürs barfuß Laufen entscheidest. Asphalt, Beton, Fliesen und Holz sind nicht dasselbe wie Wiesen oder Waldböden.

 

Barfuß laufen – Wie verhält es sich mit Arthrose?

Ist barfuß Laufen auf Asphalt und Co. nicht schlecht für die Gelenke und verursacht Arthrose? Nein, es ist eher andersherum: Durch Schuhe mit dicken Sohlen nehmen wir eine ganz andere Lauftechnik an als von der Natur vorgesehen.

  • Beim Barfußlaufen treten wir mit der Fußspitze auf und rollen bis zum Mittelfuß leicht ab.
  • Mit Schuhen verhält es sich anders: Die Ferse berührt den Boden zuerst, und der Fuß wird von hinten bis zur Fußspitze abgerollt. Diese Laufbewegung ist von der Natur nicht vorgesehen und schädigt auf Dauer die Gelenke. Besonders Hüfte, Knie und Achillessehne.

 

Barfuß Laufen – Achillessehne

Beim Barfußlaufen nimmt die Achillessehne genau die Funktion ein, die von der Natur vorgesehen wurde: Sie macht das ganze Fußgelenk beweglicher, ähnlich wie ein Scharnier, und überträgt Druck von den Füßen auf die Muskeln der Unter- und Oberschenkel, fast wie ein Stoßdämpfer.

Mit Schuhen laufen und den Fuß folglich unnatürlich abrollen ist für die Achillessehne wahrscheinlich schädlicher als Barfußlaufen auf Vorder- und Mittelfuß.

Zu Beginn kann es ungewohnt sein und wer barfuß joggen geht, sollte anfangs, wenn er es übertreibt (z.B. sofort auf 10 km geht), mit einer gereizten Achillessehne rechnen. Hier bitte die Länge der Strecke reduzieren!

Längerfristig werden sowohl die Achillessehne als auch die Knie stabiler und starke Knochen bilden sich im Fuß. Du wirst merken, dass es besser für Achilles-Ferse, Knie und Co. ist, auf diese natürliche Weise zu laufen.

 

Barfuß Laufen – Der richtige Laufstil

Beim barfuß Laufen solltest Du einen natürlichen Laufstil annehmen. Der sieht folgendermaßen aus:

  • Trete mit den Fußspitzen zuerst auf
  • Rolle den Fuß bis zum Mittelfuß ab
  • Das Knie gibt elastisch bei jedem Schritt etwas nach
  • Die Beinmuskulatur sollte locker und nicht zu angespannt sein

Ein kurzes Video zum Thema barfuß Laufen mit Erklärung findest Du außerdem hier:

Klingt simpel und machbar, oder? Warum barfuß Laufen gesund ist, klären wir gleich. Doch vorher: Wie kannst Du es in den Alltag integrieren?

 

Barfuß Laufen im Alltag

Ein erster Schritt: zu Hause nur noch barfuß oder in Socken laufen und die Hausschuhe weglassen. Wenn Dir das zu kalt ist, heize mehr. Aber im besten Fall gewöhnst Du Dich bald daran. Versuche ansonsten möglichst viel zu Hause, also privat, barfuß zu laufen.

Unternimm täglich einen kurzen Spaziergang barfuß in der Natur. Schotter und Asphalt ist für Anfänger sehr hart, weil sie noch keine Hornhaut an den Füßen haben. Hier kann es schnell mal zu Reizungen und Abreibungen kommen.

Beginne damit, barfuß in der Natur zu laufen, um so langsam Hornhaut zu entwickeln: auf Wiesen, Waldwegen, im Garten. Erst mit einer etwas geübteren und dickeren Hornhaut empfiehlt es sich, tägliche Entfernungen auf Schotter oder Asphalt zurückzulegen.

Wenn Du eine geeignete Strecke zum barfuß Laufen gefunden hast, wie eben Wiesen oder Waldwege, dann versuche, einen kleinen Abschnitt barfuß zu joggen. Es macht nicht nur Spaß und fühlt sich toll an, sondern ist auch sehr gesund für den Körper, wie Du gleich erfahren wirst.

Für Schotter, Asphalt und längere Joggingstrecken empfehlen sich auf Dauer gute Barfußschuhe. Hier habe ich bereits eine ganze Menge ausprobiert.

 

Barfuß Schuhe – Meine Empfehlungen

Ich kann Dir die Barfußschuhe von Vibram FiveFingers* sehr ans Herz legen. Geeignet für den Alltag sind Merrell Vapor* und Leguano*. Barfußschuhe für den Alltag (Arbeit usw.) bringen, ähnlich wie die pure Variante, viele gesundheitliche Vorteile mit sich, ohne dass Du vollständig auf Schuhe verzichten musst. Das ist gesünder als mit “normalen” Schuhen zu laufen und zugleich nicht ganz so seltsam wie nur noch barfuß unterwegs zu sein.

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Ich jogge bereits seit 4 Jahren mit Vibram FiveFingers*-Schuhen und möchte es nicht mehr missen. Meinen Knien (anfangs 70 % Arthrose in beiden Knien) geht es besser denn je, die Wadenmuskulatur ist deutlich stärker und das Laufen in der Natur mit Barfußschuhen macht großen Spaß. Man bekommt außerdem viel mehr vom Untergrund mit und fühlt sich der Natur deutlich verbundener.

 

Wie gesund ist barfuß laufen?

9 Dinge, die im Körper passieren, wenn Du barfuß läufst

Vorteile des Barfuß-Laufens als Infografik

Kommen wir nun auf die Gesundheitseffekte zu sprechen. Ich habe bisher rein mit Logik argumentiert, aber jetzt wird es Zeit für harte Fakten. Was bringt barfuß Laufen konkret?

Die folgenden Punkte beziehen sich darauf, barfuß, also selbst ohne Barfußschuhe, auf einer natürlichen Oberfläche zu laufen. Daher empfehle ich einen täglichen Spaziergang in der Natur.

Die sportphysiologischen Effekte stellen sich natürlich auch ein, wenn Du mit Barfußschuhen joggen gehst.

Also: Wie gesund ist barfuß Laufen?

 

#1 Stärkere Fußmuskulatur

Wenn Du barfuß läufst, müssen die Füße viel mehr arbeiten, denn sie können sich frei bewegen und sind nicht in einem Schuh gefangen. Die etwa 20 verschiedenen Muskeln in den Füßen werden nun allesamt beansprucht, das sind deutlich mehr, als in jedem Schuh möglich wäre.

Auf Dauer wirst Du also stabilere und stärkere Füße bekommen, was sich sehr positiv auf Knie, Hüfte und Wirbelsäule auswirkt, weil Du insgesamt eine gesündere Körperhaltung annimmst.

 

#2 Besserer Laufstil

Barfuß Laufen ist die natürliche Fortbewegungsform des Menschen. Wenn Du lange mit Schuhen unterwegs warst und jetzt auf barfuß Laufen umstellst, dann schlägt sich das in Deinem Laufstil nieder: Anstatt mit der Ferse aufzukommen und dann abzurollen, läufst Du auf dem Vorderfuß. Auf lange Sicht ist das viel besser für Knochen, Gelenke und Achilles-Ferse. Und ganz nebenbei macht es mehr Spaß.

 

#3 Besseres Gleichgewicht

Nicht mehr die Schuhe übernehmen jetzt das Ausbalancieren, sondern die Füße und die Unterbeine. Die Folge: Barfuß Laufen wird sich deutlich positiv auf Deinen Gleichgewichtssinn auswirken, was Dir im Alltag generell nützen wird.

 

#4 Tastsinn

Du bekommst alles mit, was sich unter Deinen Füßen so erspüren lässt: jedes Steinchen, jedes noch so kleine Blatt. Die Füße sind ein wichtiger Teil unseres Tastapparates, und ohne isolierende Gummisohle wird Dein Tastsinn deutlich geschärft.

Kommentar: Glasscherben und Heroinspritzen

Schuhe schützen auch vor scharfen Gegenständen wie Nägeln, Scherben und spitzen Steinen — das will ich nicht abstreiten. Mir ist jedoch in 4 Jahren nichts passiert. Du lernst mit der Zeit mehr auf die Straße zu achten, erkennst Gefahren und umgehst sie. Nicht überall liegen Glasscherben oder Spritzen herum, die Du nicht sehen kannst. Hier bitte nicht auf Panikmache hereinfallen!

 

#5 Verbindung zur Natur

Vorab: Dieser Punkt hat nichts mit Esoterik zu tun. Dass Du Dich mit der Natur verbunden fühlen wirst, als wäre sie ein Teil von Dir, ist die Wahrheit. Mit Gummisohlen durch den Wald zu laufen ist nicht dasselbe wie barfuß unterwegs zu sein. Ein wichtiger Grund dafür folgt im nächsten Abschnitt…

 

#6 Elektronen und Entzündungen

Die Erdoberfläche ist negativ geladen, was durch die Sonne (Sonnenstürme, Ionosphäre) zustande kommt. Im Laufe eines normalen Tages lädt sich unser Körper positiv auf, freie Radikale (ROS) entstehen und belasten den Stoffwechsel.

Nachts wird dieser sogenannte oxidative Stress dann abgebaut, während wir uns regenerieren. Negative Ladungen durch Elektronen auf der Erdoberfläche können dem von Beginn an effektiv entgegenwirken.

Durch Socken und Schuhe mit Gummisohlen sind wir komplett von der Erde isoliert; barfuß auf der Erdoberfläche laufen bedeutet, dass Dein Körper Elektronen von der Erde aufnimmt und der oxidative Stress neutralisiert wird. 10 Minuten genügen bereits. Alternativ kannst Du in einem natürlichen Gewässer (kein Schwimmbad) baden.

Was passiert, wenn Menschen Elektronen von der Erde aufnehmen: Elektronen wirken wie Antioxidantien und bauen Entzündungen im Körper ab. Chronische Schmerzen, Entzündungen und viele Beschwerden werden deutlich reduziert oder ganz abgebaut, wenn Du regelmäßig barfuß auf der Erde läufst. Klingt esoterisch? Dann sieh Dir einmal die Studien im Quellenverzeichnis an.

Dieser Prozess wird als „Erden“ bezeichnet und in den nächsten Jahren noch eine ganze Menge im Gesundheitssektor bewirken. Möchtest Du ein Vorreiter sein? Möchtest Du von den Gesundheitseffekten profitieren? Dann probiere barfuß Laufen schon heute aus.

 

#7 Glücksgefühle

Wenn Dein Körper mit der Erdoberfläche verbunden ist, Elektronen aufgenommen werden und Du Dich vielmehr mit der Natur verbunden fühlst, wirst Du Glücksgefühle erleben. Denn durch genannte Effekte produziert Dein Körper mehr Glückshormone wie Dopamin und Serotonin, was zu einem besseren Lebensgefühl und Glück beiträgt. Vielleicht sind die Hippies deswegen so glücklich — weil sie öfters barfuß laufen. 🙂

Ich jedenfalls spüre ein Kribbeln im Bauch, wenn ich über eine Wiese oder über feuchten Waldboden gehe. Das kann Einbildung sein – aber vielleicht ist auch etwas dran. Was meinst Du?

 

#8 Besserer Tag-Nacht-Rhythmus

Gemeinsam mit den Elektronen nimmt Dein Körper auch Frequenzen von der Erdoberfläche auf. Also natürliche, elektromagnetische Strahlung. Das justiert den Tag-Nacht-Rhythmus Deines Körpers.

Bedeutet: Abends kommst Du besser runter, nachts folgt Gesunder Schlaf und früh fällt Dir das Aufstehen leichter. Verrückt, wie alles zusammenhängt, oder?

Das ist übrigens ein super Tipp gegen Jet-Lag: Direkt am Ziel angekommen, gehst Du in den nächsten Park und machst für etwa 10-20 Minuten ein Nickerchen oder noch besser — Yoga auf der Erdoberfläche. Die Bewegung, die Sonne, die natürlichen Frequenzen und die Elektronen von der Erdoberfläche werden Deinen Tag-Nacht-Rhythmus wieder ins Lot bringen.

 

#9 Gegen unnatürliche Strahlung (EMF)

Wir “modernen” Menschen sind ständig unnatürlicher Strahlung ausgesetzt: Radio, Mikrowelle, WLAN, Handy, Glühbirnen, Funkmasten, Kraftwerke; all das sendet unnatürliche Strahlung aus, die auf Deinen Körper wirkt.

Und das ist mittlerweile auch erwiesen: Unser Körper absorbiert diese Strahlung, weil wir einen Sinn für Strahlungsfrequenzen und Magnetfelder haben. Bei Naturvölkern ist dieser Magnetsinn noch sehr ausgeprägt, bei uns modernen Menschen leider nicht mehr.

Diese Strahlung wird in Deinem Körper absorbiert und wirkt sich auf die Gesundheit aus. Meist im negativen Sinne. Denn viele Zellen im Körper, Rezeptoren und Ionenkanäle sind elektro-sensitiv und reagieren auf diese Strahlung. Das Problem: Sie können ihre Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen, wenn Du zu viel unnatürlicher Strahlung ausgesetzt bist.

Warum sage ich das? Weil barfuß Laufen, also erden, die negativen Effekte von unnatürlicher Strahlung komplett neutralisiert. Die Elektronen und natürlichen Frequenzen der Erde blockieren unnatürliche Strahlung und bauen deren negative Effekte ab. Klingt esoterisch? Ist es aber nicht.

 

Es gibt Bücher übers Barfußlaufen und Erden. Bücher, die Studien und Erfahrungsberichte mit phänomenalen Wirkungen beinhalten. Doch leider hat barfuß Laufen noch immer dieses Image von Hippie, Drogen und Verrückten, die in der Fußgängerzone mit Brotkrümeln nach Dir werfen.

Das ist schade, denn barfuß Laufen ist wirklich gesund für den Körper, die Knochen, Gelenke, Muskeln und für jede einzelne Zelle im Körper. Wenn Dich dieses Thema mehr interessiert, kann ich Dir die folgenden 2 Bücher sehr empfehlen:

Earthing – Heilendes Erden: Gesund und voller Energie mit Erdkontakt*

The Body Electric: Electromagnetism And The Foundation Of Life*

 

Fazit – Barfuß Laufen wird der nächste große Gesundheitstrend

In der Paleo-Szene ist barfuß Laufen bereits jetzt stark etabliert. In den nächsten Jahren könnte es sich auch auf die breite Bevölkerung ausweiten, denn barfuß Laufen hat ein paar nicht zu vernachlässigende Gesundheitswirkungen auf den Körper, die vielen chronischen Wehwehchen den Garaus machen können.

Der heutige Beitrag hat Dir gezeigt, warum barfuß Laufen so gesund ist und wie Du es in den Alltag integrieren kannst:

  • Laufe möglichst viel barfuß, ob zu Hause, unterwegs oder beim Sport. Wenn möglich komplett barfuß (auch ohne Socken), sodass Du eine direkte Verbindung zur Erdoberfläche hast.
  • Wenn Dir barfuß Joggen zu anstrengend ist, kann ich Dir zum Sporteln die Barfußschuhe von Vibram FiveFingers*  sehr empfehlen. Gute Barfußschuhe für den Alltag und für die Arbeit sind die von Merrell Vapor* und Leguano*. Absolut empfehlenswert!

 

Du hast gemerkt: Ein wenig barfuß Laufen kann viel bewirken. Probiere es aus 🙂

Wenn Du gerne mehr über einfache und natürliche Methoden erfahren möchtest, die Dein Leben gesünder gestalten, kann ich Dir meinen kostenlosen E-Mail Kurs empfehlen. In diesem E-Mail Kurs, der 7 Tage geht, zeige ich Dir jeden Tag einen einfachen Trick, der im Schnitt nur 5 Minuten dauert (maximal 5 Minuten, meistens weniger) und Deiner Gesundheit ein großes Upgrade verschafft.

Alle Methoden sind praxiserprobt, wissenschaftlich erwiesen und werden Deiner Gesundheit ganz nebenbei und ohne viel Aufwand deutlich helfen.

Versuche jeden Tag ein wenig barfuß zu laufen 🙂

 

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  • Sehr langlebig – halten 3 Jahre und länger

 

Quellenverzeichnis

Chevalier, Gaetan; Sinatra, Stephen T.; Oschman, James L.; Sokal, Karol; Sokal, Pawel (2012): Earthing: health implications of reconnecting the human body to the Earth’s surface electrons. In: Journal of environmental and public health 2012, S. 291541. DOI: 10.1155/2012/291541.

Oschman, James L. (2007): Can electrons act as antioxidants? A review and commentary. In: Journal of alternative and complementary medicine (New York, N.Y.) 13 (9), S. 955–967. DOI: 10.1089/acm.2007.7048.

Sokal, Karol; Sokal, Pawel (2011): Earthing the Human Body Influences Physiologic Processes. In: Journal of Alternative and Complementary Medicine 17 (4), S. 301–308. DOI: 10.1089/acm.2010.0687.

Sinatra, Stephen T.; Oschman, James L.; Chevalier, Gaetan; Sinatra, Drew (2017): Electric Nutrition: The Surprising Health and Healing Benefits of Biological Grounding (Earthing). In: Alternative therapies in health and medicine 23 (5), S. 8–16.

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9 Kommentare

Sieglinde Talke 26. Januar 2019 - 15:53

Lieber Martin, da ich, wahrscheinlich aus Altersgründen – 67, beim Spazierengehen mit meinem Hund immer wieder umknicke, habe ich meine Sportschuhe gegen hohe Wanderschuhe eingetauscht und nun keine Probleme mehr mit umschlagen. Habe Sorge, in Barfußschuhen keinen Halt zu haben und die Investition ist für einen Versuch doch recht hoch. Hatte zusätzlich vor einem Jahr eine Fuß-Op und immer noch starke Schmerzen bei jedem Schritt (Entzündung). Was sagen deine Erfahrungen bei nicht gesunden Füßen, plus Arthrose?
LG Sieglinde

Antworten
Martin aus Österreich 10. November 2019 - 1:44

Hy Sieglinde. Mit FiveFingers ist es eher so wie bei Barfuß. Es gibt kein umknicken wie bei normalen Sportschuhen. Starke Probleme können eher Wadenmuskulatur, Achillessehne, ect. bekommen, weil die mehr Arbeit übernehmen müssen und die 0 Sprengung nicht gewöhnt sind. Ich würde es an deiner Stelle einmal versuchen regelmäßig kurze Strecken Barfuß (ohne Schuhe) zu gehen. Wenn das für dich OK ist kannst du dir auch FiveFingers zulegen. Ist zwar nicht das komplett gleiche, aber Barfuß gehen ist eh schwieriger. Das ist aber auch die große Gefahr bei den FiveFingers, dass es zu einfach geht. Bei Barfuß schmerzt irgendwann die Fußsohle und du weißt dadurch dass die Grenzen erreicht wurden. Bei den FiveFingers kannst du diese Grenze übersehen und unter anderem die Achillessehne überbelasten. Lg Martin

Antworten
Tim 24. Juli 2019 - 10:40

Hallo Martin,
Danke zunächst für den Artikel. Ich bin selbst passionierter Barfußgeher: 2018 bin ich nahezu ununterbrochen von Mai bis Oktober barfuß gewesen.
Zu den etwas wissenschaftlicheren Abschnitten und Angaben, wie dem Elektronenaustausch und der Strahlungsaufnahme beim Barfußgehen hätte ich gern ein paar Quellenangaben gehabt. Studien oder Fachliteratur.

Ich habe besonders an den Hacken massive Hornhaut.
Das begrüße ich auch, denn ich habe schon mehr als einmal beim Streichen mit der Hand über meine Fußsohlen gemerkt, dass in der Hornhaut ein Stachel oder ein Splittter steckten, die ich ohne weiteres entfernen konnte. Diese “Gegenstände” hatte ich nicht einmal bemerkt! Da zeigt sich, wie sehr mich die Hornhaut schützt!
Gelegentlich bilden sich aber auch tiefe, große Schrunden – nicht unter dem Fuß sondern nach oben hin – nicht auf der eigentlichen Aufsetzfläche. Mich selbst stören die Schrunden nur, wenn sie tatsächlich mal so tief reißen, dass es schmerzhaft wird. Das ist aber bislang zur zweimal geschehen.
Hast du ähnliche Erfahrung? Hast du einen Tipp, wie man damit umgeht?

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 25. Juli 2019 - 8:47

Hallo Tim,
Danke für Deinen Kommentar!
Ich habe diese Erfahrung mit Schrunden nur, wenn ich täglich viel auf Asphalt laufe. Auf natürlichen Oberflächen und in den eigenen 4 Wänden beobachte ich das nicht. Würde Dir daher empfehlen, auf Asphalt auf einen minimalen Barfußschuh wie Leguano zurück zu greifen. Oder Vibram Five Fingers. Das bewahrt die Hornhaut zu einem guten Teil, aber verhindert Tieferes. Kann außerdem Hirschtalg sehr empfehlen (Trick von Jakobsweg-Pilgern), damit sich die Füße schnell von Rissen regenerieren.
Ich hoffe, das hilft Dir weiter!

Viele Grüße,
Martin

Antworten
Tim van Dohlen 26. Juli 2019 - 7:44

Hey Martin,
danke für die Hinweise. En gros hatte ich mir das natürlich schon gedacht, doch in Ermangelung anderer Barfußkontakte wollte ich mir nicht zu sicher sein… “Fragen kost’ nix” 😉
Und: ja, das kommt wohl von den Stein- und Asphaltwegen – denn die muss ich im Stadtleben natürlich die meiste Zeit benutzen.

Nochmals Danke für das Publizieren des Themas.

Tim

Antworten
Jens 11. November 2019 - 14:29

Barfußlaufen ist wirklich etwas ganz tolles! Seit ich im Alltag nur noch Barfuß oder in Barfußschuhen (bei mir aktuell Vivobarefoot und Feelgrounds (die einzigen, die auch WIRKLICH GUT aussehen) unterwegs bin ist vor allem die Beweglichkeit im Sprunggelenk um Welten besser geworden!.

Benutzt du die verlinkten Vibram EL-X zum Joggen? Die will ich mir auch kaufen, erstmal fürs Fitnessstudio, und evtl. irgendwann mal ein zweites Paar zum Joggen.
Dazu hab ich noch ein paar Fragen: Wie halten die sich? Ziehst du die mit Zehensocken oder oder ohne an? Müffeln die schneller ohne Socken?

Und vor allem: Wie fallen die denn aus?
Würde die mir auch gerne kaufen kenne aber keinen Laden indem ich sie anprobieren könnte.

PS: In Australien ist man schon seeeeehr viel weiter als hier, in Byron Bay laufen beinahe alle Menschen den ganzen Tag barfuß rum, in der Stadt und am Strand und das sogar im Winter (war diesen August dort, da is dort ja Winter). Sogar Chris Hemsworth mit Familie (der wohnt in Byron Bay) werden in der Stadt sehr oft barfuß beim Einkaufen gesichtet.
In Cairns und Bondi Beach (Stadtteil von Sydney) ist es auch nichts besonderes Leute barfuß laufen zu sehen…wirklich sehr cool die Leute dort!

LG Jens

Antworten
Manuela 24. November 2019 - 10:13

Ich trage seit ein paar Jahren nur noch Vibrams. Selbst die Ballerinas sehen im Sommer cool zum Kleid aus 😉 .. und ich habe es keine Sekunde bereut. Mein Rücken dankt es mir … es schenkt mir von meinem Umfeld immer wieder ein Lächeln oder bringt mir in der Öffentlichkeit interessante Gespräche … ich kraxel mir den Trekkingschuhen durch die Berge … knicke nicht mehr um …. Hühneraugen und Blasen sind kein Thema mehr. Es ist einfach eine Bereicherung für mein gesamtes Leben. 😀

Antworten
Anne 21. März 2020 - 10:49

Hallo, das war wirklich interessant und überraschend. Ich beginne sofort mit barfuß laufen in der Wohnung. Geht das Erden besonders gut am Strand? Ich ziehe nämlich zurück an die Ostsee und werde Strandspaziergänge machen, sooft ich kann. Viele Grüße. Anne

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 22. März 2020 - 15:55

Hallo Anne,
Erdung geht umso besser, je feuchter der Untergrund ist. Nasser Sand, feuchte Erde, ein natürliches Gewässer (auch das Meer) sind optimal.
Viel Spaß und schönen Umzug,
Martin

Antworten

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