Entzündungen im Körper – Wie Du sie beseitigst

Entzündungen im Körper - das fehlende Puzzleteil für Gesundheit

Entzündungen im Körper – Eine Entzündung ist eine Schutzreaktion des Körpers auf einen Schaden im Körper, auf Krankheitserreger oder auf Allergene. Es entsteht immer zwangsläufig Kollateralschaden, da Immunzellen nicht nur mit Phagozytose (Fressen) kämpfen, sondern auch mit freien Radikalen.

Freie Radikale sind sehr reaktive Moleküle, die dem potentiellen Krankheitserreger schaden, aber auch dem umliegenden, körpereigenen Gewebe. Werden Entzündungen im Körper daher chronisch, kommt es zu Langzeitschäden wie etwa Typ 2 Diabetes, Bluthochdruck, und Autoimmunerkrankungen. Sind Entzündungen zu schwach, drohen Infekte mit Bakterien und Viren.

Wichtig ist daher die richtige Balance. Dank moderner Lebensführung und ungesunder Ernährung kommt es zumeist zu chronischen Entzündungen im Körper. Erfahre hier, was dabei im Körper wirklich passiert, und was Du gegen Entzündungen im Körper unternehmen kannst.

Kommentar: Der heutige Beitrag ist etwas länger. Wenn Du Zeit sparen willst, suche Dir aus dem Inhaltsverzeichnis die Kapitel heraus, die Dich am meisten interessieren.

Was sind Entzündungen im Körper und was löst sie aus?

Einfach ausgedrückt ist eine Entzündung eine Immunreaktion: Das Immunsystem erkennt irgendwo einen Feind (Krankheitserreger, Giftstoffe, tote Zelle), sendet Signalstoffe aus und sorgt so für eine lokale Entzündung. Das bedeutet, weitere Immunzellen werden angelockt, das Gewebe schwillt an, die Durchblutung wird gesteigert: Wenn sich ein Virus in Deinen Atemwegen breit macht, erkennen Immunzellen ihn und sorgen durch Fieber, Halsschmerzen, Husten und laufende Nasen für eine Entzündungsreaktion, um den Feind schnellstmöglich zu beseitigen. Eine klassische Immunreaktion, die Du durch genannte Symptome erkennst.

Entzündungen treten aber auch bei Schäden auf: Wenn Du Dich mit dem Knie an einer Kante stößt, dann tut das weh (Schmerz), und das Knie wird dick (Durchblutung wird gesteigert, Gewebe schwillt an). Auch dann wird Schaden registriert und beseitigt (Reparaturprozesse). Das sind Entzündungen im eigentlichen Sinne: Abwehrreaktionen gegen Schäden und gegen äußere Feinde.

Entzündungen sind Stress für den Körper, aber lebensnotwendig. Trotzdem ist es wichtig, dass Entzündungen immer nur kurz andauern, der Schaden schnell repariert und der Feind schnell beseitigt wird. Denn chronisch sind Entzündungen pures Gift für den Körper:

Entzündungen im Körper
Entzündungen im eigentlichen Sinne: Eine Immunreaktion gegen einen Krankheitserreger.

Das Problem mit chronischen Entzündungen

Durch unsere moderne, unnatürliche und ungesunde Lebensführung kommt es auch ohne Stressor (Verletzung oder Krankheitserreger) zum Auftreten von Entzündungen im Körper. Und das nicht zu wenig:

Durch ungesunde Lebensführung und Nährstoffmängel kommt es zu Schädigungen von Darm, Leber, Blutgefäßen, Muskeln, Gelenken und anderen Geweben (und Mitochondrien). Diese Schäden lösen Entzündungsreaktionen aus, woraufhin ein starkes Immunsystem reagiert darauf, wie es immer reagiert:

Es produziert Entzündungs-Botenstoffe und freie Radikale (oxidativer Stress) und startet eine Entzündungsreaktion. Da die ungesunden Gewohnheiten (dazu gleich mehr) jedoch bestehen bleiben, bleibt auch die Immunreaktion bestehen. Der Körper ist in fortwährender Alarmbereitschaft (Stress) und sieht sich dem fortwährenden Bombardement der freien Radikale durch Immunzellen ausgeliefert. Es kommt zu Kollateralschäden im Körper, durch die das Risiko für so ziemlich jede Zivilisationserkrankung erhöht wird.

Warum freie Radikale so ein Problem darstellen können, erfährst Du jetzt:

Immunzellen gegen Entzündungen im Körper
Immunzellen schützen Deinen Körper vor Schaden und Erregern.

Freie Radikale – So bekämpfen Immunzellen ihre Feinde

Wenn eine Immunzelle einen Feind (Krankheitserreger) erkennt, hat sie zwei Möglichkeiten:

  1. Sie frisst den Feind.
  2. Sie beschießt den Feind mit freien Radikalen (hochreaktiven Molekülen, ähnlich einer Maschinengewehr-Salve), bis der Feind besiegt ist.

Das Dramatische an chronischen Entzündungen ist, dass es auch zur chronischen, übermäßigen Produktion von freien Radikalen im Körper kommt. Diese hoch-reaktiven Moleküle, die hier ohne einen Feind entstehen, schädigen alle Gewebe im Körper und erhöhen das Risiko für viele chronische, bekannte Erkrankungen. Freie Radikale sind im Grunde hochreaktive Moleküle, die mit dem nächstbesten reagieren, was sie gerade antreffen. Und sie hinterlassen eine Schneise der Verwüstung, wenn sie ständig und überall, nämlich bei chronischen Entzündungen, entstehen. Bei der Behandlung vieler chronischer Erkrankungen sind Entzündungen daher ein wichtiger Schlüssel.

Exkurs Biochemie: Wie läuft eine Entzündung ab?
  1. Eine Immunzelle erkennt einen Erreger (Bakterien, Viren, Schimmel, Toxin, Allergen) oder einen Schaden.
  2. Sie löst eine Entzündungsreaktion aus, durch die das betroffene Gewebe anschwillt, die Durchblutung gesteigert wird, die Temperatur ansteigt, und mehr Immunzellen herbeigerufen werden.
  3. Der „Feind“ wird mit freien Radikalen beschossen und vertilgt (gefressen).
  4. Falls ein Krankheitserreger vertilgt wurde, präsentieren Immunzellen Teile des Erregers auf der Außenmembran (im MHC-Komplex) und zeigen ihn B- und T-Zellen.
  5. B-Zellen produzieren Antikörper (Abwehrproteine) gegen diesen Feind, sollte er wieder auftauchen.
  6. T-Zellen vermehren sich und werden auf den Feind geprägt.
  7. Das Gewebe schwillt ab, die Temperatur sinkt, die Entzüngung ebbt ab.
  8. Ist der Auslöser für die Entzündungsreaktion, etwa ein Erreger oder ungesunde Ernährung, jedoch chronisch, dann wird auch die Entzündungsreaktion chronisch – mit weitreichenden Konsequenzen für den Körper.
Exkurs Biochemie: Über die Entstehung von oxidativem Stress

Du liest sicher öfters von oxidativem Stress oder freien Radikalen. Denn in den letzten Jahren ist der Wissenschaft klar geworden, dass Entzündungen im Körper der Schlüssel zu den meisten Zivilisationskrankheiten sind. Dass abnormale Reaktionen im Körper durch Entzündungen ausgelöst werden und abnormale Zustände (Krankheiten) nach sich ziehen.

Es gibt zwei zentrale Ansätze bei der Bekämpfung von oxidativem Stress:

  • Körpereigene entzündungsfördernde Signalstoffe (IL-6, TNFα, iNOS, COX) reduzieren
  • Stoffe, die Radikale bekämpfen, erhöhen (Glutathion und andere Antioxidantien, SOD, Katalase)

Es gibt Nahrungsmittel, die können das: Schlechte Signalstoffe reduzieren oder auch Radikale bekämpfen.

Und es gibt Nahrungsmittel, die können beides. Und hier kommt unser heutiges „Mittel“ ins Spiel. Dazu gleich mehr.

Entzündungen sind die Ursache hinter vielen Zivilisationskrankheiten und chronischen Gebrechen (Krebs, Autoimmunerkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose, …). Wer etwas tiefer geht, stößt bei den meisten Erkrankungen immer irgendwo auf chronische Entzündungen. Dabei gilt: Wird etwas gegen die Entzündungen im Körper getan, wird auch etwas gegen die Krankheit unternommen.

Die Folge von chronischen Entzündungen ist ein massiver Anstieg von freien Radikalen oder oxidativem Stress im Körper.

Antikörper gegen Entzündungen im Körper
Antikörper (Abwehrproteine) sind ein wichtiger Teil des erworbenen Immunsystems – der Teil des Immunsystems, der sich ständig an neue Feinde anpassen und reagieren muss.

Schnelltest für Entzündungen im Körper

Jetzt fragst Du Dich sicher, ob auch Du an chronischen Entzündungen im Körper leidest. Hier habe ich einen einfachen Schnelltest für dich:

Wie fühlst Du Dich, wenn du morgens nach 7-8 Stunden gesundem Schlaf aufwachst? Bist du frisch wie der Morgen? Bist du noch total verkatert? Wie leicht fällt es Dir, aufzustehen? Hast Du eine belegte Zunge? Je mehr du hier auf mit Ja geantwortet hast, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Du an chronischen Entzündungen leidest. Die Ursachen dafür können vielfältig sein.

Dieser Test ist natürlich sehr ungenau und wirklich präzise kannst Du Entzündungen an Blutwerten abmessen:

Welche Blutwerte zeigen Entzündungen im Körper?

Immunzellen bilden Botenstoffe, um Entzündungen im Körper in Gang zu setzen. Diese Botenstoffe lassen sich im Blut messen, dadurch ergibt sich ein Bild, wie verbreitet Entzündungen im Körper gerade sind.

Die wichtigsten Botenstoffe diesbezüglich sind:

  • hs-CRP
  • TNFα
  • Blutsenkegeschwindigkeit (BSG)
  • IL-6

Gerade hs-CRP ist so der Klassiker, der eigentlich immer gemessen werden sollte. Er sagt schon sehr viel aus über Entzündungen im Körper. Aber was ist mit den Ursachen?

Was verursacht Entzündungen im Körper?

Es gibt immer Ursachen für Entzündungen im Körper. Diese wollen wir kurz ansprechen. Vielleicht erkennst Du auch für Dich Ursachen in Deinem Leben, die so Deine Gesundheit sabotieren und die Du umgehen kannst:

Das sind wahrscheinlich eher Punkte, mit denen Du nicht gerechnet hast, oder? Sie alle führen zu chronischen Entzündungen im Körper, aber gegen alle kannst Du etwas unternehmen. Besonders die Lebensmittel wollen wir kurz genauer untersuchen:

Welche Lebensmittel fördern Entzündungen im Körper?

Es sind die falschen Lebensmittel, die Entzündungen im Körper fördern und somit Körper und Gesundheit aus dem Gleichgewicht bringen. Der beste Weg, um ihr vorzubeugen und die richtigen Lebensmittel in Deinen Alltag zu integrieren, ist die Paleo-Ernährung. Im hinterlegten Beitrag erfährst Du mehr darüber.

Nun: Welche Lebensmittel fördern Entzündungen Körper?

  • Getreide (besonders Gluten)
  • Rohrzucker
  • Alkohol
  • industrielle Speiseöle (Omega-6-Fettsäuren)
  • Transfette und frittierte Nahrungsmittel
  • Fertiglebensmittel wie Erdnussflips, Tiefkühlpizza, Fruchtjoghurt, gezuckertes Müsli, Donuts
  • Verarbeitetes Fleisch (Wurst, Fast Food)
  • Nahrungsmittel, auf die Du allergisch reagierst
  • Äpfel aus Neuseeland und Erdbeeren aus Chile (iss lieber regional und saisonal)
  • Soja
  • Nicht-probiotische Milchprodukte (Milch, Quark, Frischkäse)

Das sind die wichtigsten Lebensmittel, die aber leider sehr verbreitet sind. Wie gesagt: Die Paleo Ernährung ist der beste Weg, Entzündungen im Körper zu bekämpfen. Clean Eating ist auch in Ordnung.

Essen ohne Kohlenhydrate ist auch möglich, oder zumindest Kohlenhydrate stark reduzieren (machen Kohlenhydrate dick?), Aber mit Paleo oder Clean Eating hast du schon mal einen großen Schritt in die richtige Richtung getan.

Im Folgenden erkläre ich Dir in Kürze, wie Du aktiv Entzündungen im Körper bekämpfen kannst:

Entzündungen im Körper
Eine gesunde Ernährung ist und bleibt der Goldstandard, um chronischen Entzündungen im Körper vorzubeugen.

Wie bekämpft man Entzündungen im Körper?

Welcher Tee bei Entzündungen im Körper?

Die folgenden Tees helfen Dir bei Entzündungen Körper. Versuche dann, die folgenden Tees öfter mal zu trinken:

Welche Lebensmittel stoppen Entzündungen im Körper?

Es müssen auch die richtigen Lebensmittel sein. Die Paleo-Ernährung ist hier schon ein richtiger Schritt in die richtige Richtung, ein paar Nahrungsmittel sollten trotzdem noch einmal isoliert betont werden, um Entzündungen im Körper zu stoppen:

Du merkst vielleicht auch, dass sich eigen einige Punkte immer wieder wiederholen. Im Grunde läuft gesunde Ernährung, gesund leben und ein natürlicher Lebensstil immer auf dasselbe hinaus. Immer auf dieselben Nahrungsmittel, dieselben Interventionen, die ich hier immer wieder anspreche.

Wenn Du Dich also an diese Nahrungsmittel hältst, Dich durch die anderen Beiträge klickst, den Inhalt in Dich aufsaugt, tust Du schon mehr für Deine Gesundheit, als Du ahnst. Die Effekte auf den Körper sind teilweise sehr dramatisch; Nicht nur wirst Du gesünder, sondern auch glücklicher, leistungsfähiger, beugst Krankheiten vor, beseitigst aktiv Krankheiten. Gar nicht schlecht, oder?

Antioxidantien nehmen auch einen wichtigen Teil der Bekämpfung von Entzündungen im Körper ein:

Welche Antioxidantien gegen Entzündungen im Körper?

Mir persönlich hilft es, in stressigen Phasen oder, wenn ich zusätzliche Unterstützung brauche, zusätzlich Antioxidantien einzunehmen. In der Form von Nahrungsergänzungen. Die folgenden Antioxidantien sind günstig zu bekommen und bewirken, wenn regelmäßig angewandt, eine ganze Menge:

An dieser Stelle hast Du schon mehr über Entzündungen im Körper und, wie Du sie bekämpfen kannst, erfahren als so mancher Medizinstudent. Das Wissen auf dieser Seite ist immer sehr komprimiert, sehr praxiserprobt, wissenschaftsbasiert und soll Dir einen möglichst großen Mehrwert bieten.

Mit den bis hier genannten Tipps und Tricks kannst Du bereits Deine Gesundheit komplett umkrempeln und ein gesünderes Leben führen.

Entzündungen bekämpfen – Natur vor Pharma

Die Natur hält unsere Heilung bereit. Auch gegen Entzündungen im Körper. Denn es gibt Naturstoffe, Pflanzen, die uns vor Krankheiten beschützen können. Und was Naturvölker und uralte Kulturen seit Jahrtausenden wissen und anwenden, wird nun nach und nach von der modernen Wissenschaft untersucht. Was dabei auffällt ist, dass manche dieser Heilmittel gleich oder teilweise bessere Wirkung erzielen als etablierte Medikamente. Beispiele gefällig?

So interpretiere ich das, was Hippokrates vor 2000 Jahren schon wusste:

Nahrung ist Medizin! Oder: Wer die richtige Nahrung isst, braucht keine Medizin!In der modernen Zeit (also heute) bedeutet das, dass Du weniger krank wirst und selbst wenn, kosten Nahrungsmittel nur einen Bruchteil des Geldes wie Medikamente (ein Antikörper gegen Autoimmunerkrankungen kostet schnell mal 20.000€ pro Jahr). Außerdem sind sie im Gegensatz zu isolierten Pharmaka fast frei von Nebenwirkungen.

Daher stammt auch der Begriff der Nutraceuticals. Eine Kombination aus nutrients (Nährstoffe) und pharmaceuticals (Medikamente). Und der Begriff trifft den Nagel auf den Kopf: manche Naturstoffe können Medikamente in Nullkommanichts ersetzen!

Entzündungen im Körper 3

Der entscheidende Vorteil der Naturstoffe

Dass unser Gesundheitssystem so nicht funktioniert, sehen wir nicht nur an den erschreckenden Zahlen des Gesundheitsreports: In Deutschland sind 50 Millionen Menschen übergewichtig, 45 Millionen haben Bluthochdruck, 8 Millionen haben Diabetes, 10-15 Millionen haben Autoimmunerkrankungen

Unser Gesundheitssystem hat das geschafft, weil es nur Symptome bekämpft, anstatt die Ursachen von Erkrankungen. Das ist so, als würde man unter einem Waschbecken, das überläuft, fortlaufend das Wasser aufwischen, anstatt einfach mal den Wasserhahn zuzudrehen. Bei chronischen Erkrankungen funktioniert das Gesundheitssystem so nicht mehr.

An dieser Schnittstelle stehen Nutraceuticals. Unser Job ist es nun, Probleme (Krankheitsbilder) zu erkennen und mit den RICHTIGEN Stoffen und Interventionen zu behandeln, indem wir diese Stoffe – Nahrungsmittel oder Ergänzungsmittel – in den Alltag einbauen, um uns von diesen Krankheiten zu heilen oder zu schützen.

Aber kommen wir zunächst noch einmal auf die Entzündungen im Körper zu sprechen:

Was stoppt Entzündungen im Körper? Der Wunderstoff der Wissenschaft

Wer sich mit Heilmitteln, Nutraceuticals und Wundermitteln aus der Natur beschäftigt und eifrig die wissenschaftliche Literatur liest, kommt um einen „Wunderstoff“ nicht mehr herum. Ein Wundermittel, das seit Jahren so absurd von der Wissenschaft gefeiert wird, dass es schwer ist, davon nicht angesteckt zu werden.

Ein Mittel, das scheinbar gegen viele Gebrechen wirkt:

  • Entzündungen im Körper
  • Schwaches Immunsystem
  • Krebs
  • Arthritis (auch rheumatoide Arthritis)
  • Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto Thyreoiditis und Lupus Erythematodes
  • Depressionen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Hohe Cholesterinspiegel
  • Bakterielle Infekte
  • Demenz

Wie das funktioniert? Nun, fast allen chronischen Krankheiten liegt gemeinhin zugrunde, dass sie durch Entzündungen genährt werden. Und wenn diese Entzündungen (Ursache) geheilt werden können, und zwar auf Zellebene, dann verschwinden auch die Gebrechen (Symptome).

Errätst Du bereits, von welchem Wundermittel ich hier spreche?

Es ist Kurkuma.

Oder, wie die Wissenschaft es mittlerweile ausdrückt: Curecuma (engl. cure = Heilung). Kein Witz3.

Ist Kurkuma die Lösung?

Kurkuma wirkt also sowohl kurzfristig, indem Radikale beseitigt werden (Folge) als auch längerfristig, indem die Bildung von Radikalen unterdrückt wird (Ursache). Kurkumakann also das Wasser unter dem Waschbecken aufwischen UND den Wasserhahn zudrehen.

Exkurs Biochemie: Wie macht Kurkuma das?

Es gibt Signalstoffe im Körper (hauptsächlich die genannten), die bildet der Körper, wenn er Krankheitserreger bekämpft. Dazu sind Radikale nämlich da. Aber aus verschiedensten modernen Gründen (Übergewicht, Bluthochdruck, Arbeitsstress,…) bildet der Körper diese Signalstoffe auch ohne Krankheitserreger. Er verwechselt da was, und in der Folge werden Enzyme (z.B. NADPH-Ox., iNOS) gebildet, die Radikale produzieren. Und zwar massiv! Kurkuma hemmt die Entstehung dieser Signalstoffe, so werden am Ende der Signalkaskade keine Radikale gebildet.

Gleichzeitig erhöht Kurkuma die Bildung von Enzymen, die freie Radikale abbauen (v.a. SOD).

Und der Wirkstoff in Kurkuma selbst, Curcumin, ist ein Antioxidanz, das Radikale neutralisieren kann.

Eine solch umfassende Wirkung auf biochemischer Ebene habe ich bei einem Nahrungsmittel/Stoff selten gesehen!

Stress und chronische Krankheiten

Radikale führen dazu, dass der Stoffwechsel verrücktspielt. Plötzlich wird das Immunsystem entscheidend unterdrückt, und Geschwüre wie Krebs oder bakterielle Infekte können sich ausbreiten. Plötzlich kann Insulin nicht mehr wirken, und der Körper wird insulinresistent. Glückshormone können nicht mehr gebildet werden, und der Mensch wird depressiv. Die Entzündung weitet sich in die Gelenke aus, und Arthritis entsteht.

Eine Ursache, vielfältige Wirkungen!

Und genau deswegen schwärmen alle von Kurkuma. Weil es die eine Ursache bekämpft, die für so viele Gebrechen mitverantwortlich ist.

Das bedeutet, Kurkuma ist bei einer Vielzahl von Zuständen anwendbar und wurde in Studien bestätigt:

Das kann Kurkuma alles

#1 Es verhindert die Fettzunahme, selbst bei klassischem „Überfressen“6

#2 Kurkuma wirkt gegen Krebs, und zwar genauso gut wie ein klassisches Medikament bei Autoimmunerkrankungen, das 20.000$ jährlich kostet (Humira)1-2

#3 Es wirkt gegen Depressionen, da es sowohl Stress reduziert als auch BDNF bildet, der Botenstoff, der Dein Gehirn wachsen lässt4,8.

#4 Unterstützt beim Lernen, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen (via BDNF)8.

#5 Arthritis wird gelindert oder sogar geheilt, da die Entzündung massiv abnimmt7.

#6 Alzheimer-Demenz konnte in Studien bekämpft werden, da beta-Amyloide nicht mehr wirken7.

#7 Diabetes wird bekämpft, da die Insulinwirkung wiederhergestellt wird5,9.

#8 Es unterstützt die Galle und damit die Fettverdauung

#9 Cholesterin wird gesenkt, da ein Schlüsselenzym in der Cholesterin-Bildung gehemmt wird (HMG-CoA-Reduktase)7.

#10 In der AIDS-Behandlung wirkt Kurkuma unterstützend

#11 Bei entzündlichen Darmerkrankungen kann Kurkuma den entscheidenden Unterschied machen

#12 Gastritis entsteht weitaus seltener, wenn regelmäßig Kurkuma gegessen wird

#13 Arteriosklerose kann verhindert werden, da die Gefäßzellen geschützt werden10

Ein solches Produkt verdient den Zusatz „Wundermittel“. Die Fülle an überzeugenden Studien über Kurkuma ist einfach zu erdrückend.

Was bedeutet das für Dich?

Nach solchen Mitteln suche ich. Mittel, die wir in unseren Alltag integrieren und unsere Gesundheit so ganz entscheidend verbessern können.

Das bedeutet: Mit Kurkuma kochen, wann möglich. Currys zum Beispiel.

Leider hat Kurkuma diesbezüglich einen Nachteil: Nicht jeder mag den leicht bitteren und intensiven Geschmack, oder die Farbe, die nur schwer aus der Kleidung wieder rausgeht.

Daher gibt es noch einen einfachen Weg, Kurkuma in Deinen Alltag einzubauen und Entzündungen im Körper so zu bekämpfen:

Primal Turmeric – Meine Empfehlung für mehr Kurkuma und weniger Entzündungen

Es ist die Lösung, wie Du Curcumin* und seine bombastischen Gesundheitseffekte in Deinen Alltag integrieren kannst. Primal Turmeric besteht aus dem Kurkuma-Wirkstoff, dem Curcumin*, sowie Bioperin (aus Pfeffer), welches die Aufnahme von Curcumin im Darm entscheidend verbessert5.

Eine Kapsel (Tagesdosis) enthält 475mg Curcumin sowie Bioperin, was etwa 10g Kurkuma entspricht, also eine ganze Menge!

Es ist eines dieser Ergänzungsmittel, das sich lohnt, besonders hinsichtlich chronischen Krankheiten, Autoimmunerkrankungen, Entzündungen im Körper, und Langlebigkeit. Dinge, die uns interessieren, je älter wir werden. Wir wollen schließlich gesund 100 Jahre alt werden, und nicht künstlich.

Ist die Einnahme sicher?

Die Wirkung von Kurkumaist mindestens genauso effektiv wie die vieler Medikamente. Allerdings haben die Nebenwirkungen. Die hat Curcumin* nicht. In Langzeit-Studien wurden den Versuchspersonen teilweise 12g Kurkuma „verabreicht“, also 2 Esslöffel, ohne Nebenwirkungen.

Einen kleinen Nebeneffekt hat es: TH1-Immunzellen können nicht mehr so gut arbeiten wie normal. Dieser Effekt wird allerdings von Omega-3-Fettsäuren neutralisiert. Omega-3-Fette sollten ohnehin teil Deiner Ernährung sein (Primal Omega*, Fisch, artgerechte Eier und Fleisch), also keine Sorge.

Was ich Dir sehr empfehlen kann, um die Wirkung des Curcumin’s noch weiter zu verstärken: Kombiniere Curcumin mit Omega-3-Fettsäuren:

 

Fazit – „Wundermittel“ Curcumin jetzt erhältlich

Selten hat mich ein Stoff so überzeugt wie Curcumin*. Es lohnt sich, solche Stoffe in den Alltag einzubauen und zu profitieren. Und damit Du nicht ständig Currys kochen musst, um zu profitieren, ist das Primal Turmeric* eine tolle Lösung. Kaufen kannst Du es hier*.

Es ist in der Anwendung sicher, überzeugt durch seine Wirkungen, und wie von Primal State* gewohnt, nur in allerhöchster Qualität!

 

Curcumin* bekämpft Entzündungen im Körper, und das auf verschiedenen Wegen.

Chronische Entzündungen im Körper sind eine zentrale Ursache hinter vielen chronischen Krankheiten – kriegst Du die Entzündungen in den Griff, verbessert sich in der Regel auch das Krankheitsbild.

Dafür hast Du heute sehr, sehr viele hilfreiche Informationen erhalten, wie Du das schaffen kannst.

Dieses Wissen ist völlig kostenlos, wissenschaftsbasiert und praxierprobt.

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PS: Teile diesen Beitrag, wenn Du findest, mehr Leute sollten davon erfahren. Danke 😊

 

Quellenverzeichnis

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  1. Aggarwal, Bharat B.; Gupta, Subash C.; Sung, Bokyung (2013): Curcumin: an orally bioavailable blocker of TNF and other pro-inflammatory biomarkers. In: British journal of pharmacology 169 (8), S. 1672–1692. DOI: 10.1111/bph.12131.
  2. Ara, Syeda Arshiya; Mudda, Jayashree A.; Lingappa, Ashok; Rao, Purushottam (2016): Research on curcumin: A meta-analysis of potentially malignant disorders. In: Journal of cancer research and therapeutics 12 (1), S. 175–181. DOI: 10.4103/0973-1482.171370.
  3. Goel, Ajay; Kunnumakkara, Ajaikumar B.; Aggarwal, Bharat B. (2008): Curcumin as „Curecumin“: from kitchen to clinic. In: Biochemical pharmacology 75 (4), S. 787–809. DOI: 10.1016/j.bcp.2007.08.016.
  4. Jurenka, Julie S. (2009): Anti-inflammatory properties of curcumin, a major constituent of Curcuma longa: a review of preclinical and clinical research. In: Alternative medicine review : a journal of clinical therapeutic 14 (2), S. 141–153.
  5. Kaur, Ginpreet; Invally, Mihir; Chintamaneni, Meena (2016): Influence of piperine and quercetin on antidiabetic potential of curcumin. In: Journal of complementary & integrative medicine 13 (3), S. 247–255. DOI: 10.1515/jcim-2016-0016.
  6. Kim, Ji Hye; Kim, Ok-Kyung; Yoon, Ho-Geun; Park, Jeongjin; You, Yanghee; Kim, Kyungmi et al. (2016): Anti-obesity effect of extract from fermented Curcuma longa L. through regulation of adipogenesis and lipolysis pathway in high-fat diet-induced obese rats. In: Food & nutrition research 60, S. 30428. DOI: 10.3402/fnr.v60.30428.
  7. Kunnumakkara, Ajaikumar B.; Bordoloi, Devivasha; Padmavathi, Ganesan; Monisha, Javadi; Roy, Nand Kishor; Prasad, Sahdeo; Aggarwal, Bharat B. (2016): Curcumin, the golden nutraceutical: multitargeting for multiple chronic diseases. In: British journal of pharmacology. DOI: 1111/bph.13621.
  8. Liu, Dexiang; Wang, Zhen; Gao, Ze; Xie, Kai; Zhang, Qingrui; Jiang, Hong; Pang, Qi (2014): Effects of curcumin on learning and memory deficits, BDNF, and ERK protein expression in rats exposed to chronic unpredictable stress. In: Behavioural brain research 271, S. 116–121. DOI: 10.1016/j.bbr.2014.05.068.
  9. Panahi, Yunes; Khalili, Nahid; Sahebi, Ebrahim; Namazi, Soha; Karimian, Maryam Saberi; Majeed, Muhammed; Sahebkar, Amirhossein (2016): Antioxidant effects of curcuminoids in patients with type 2 diabetes mellitus: a randomized controlled trial. In: DOI: 10.1007/s10787-016-0301-4.
  10. Ramaswami, Ganesh; Chai, Hong; Yao, Qizhi; Lin, Peter H.; Lumsden, Alan B.; Chen, Changyi (2004): Curcumin blocks homocysteine-induced endothelial dysfunction in porcine coronary arteries. In: Journal of vascular surgery 40 (6), S. 1216–1222. DOI: 10.1016/j.jvs.2004.09.021.
  11. Khandouzi, Nafiseh; Shidfar, Farzad; Rajab, Asadollah; Rahideh, Tayebeh; Hosseini, Payam; Mir Taheri, Mohsen (2015): The effects of ginger on fasting blood sugar, hemoglobin a1c, apolipoprotein B, apolipoprotein a-I and malondialdehyde in type 2 diabetic patients. In: Iranian journal of pharmaceutical research : IJPR 14 (1), S. 131–140.
  12. Fiala, M (2015): „Curcumin and omega-3 fatty acids enhance NK cell-induced apoptosis of pancreatic cancer cells but curcumin inhibits interferon-γ production: benefits of omega-3 with curcumin against cancer.“ 2015 Feb 12;20(2):3020-6. doi: 10.3390/molecules20023020.

 

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4 Idee über “Entzündungen im Körper – Wie Du sie beseitigst

  1. Lisa sagt:

    Hallo Martin,
    Danke dir für deinen ausführlichen Beitrag. Kann man Kurkuma nicht auch einfach so jeden Tag einen Löffel zu sich nehmen? Ich selbst bin nämlich seit einigen Tagen dabei uns eine Liste mit allen Haushaltsmittelchen zusammenzustellen, welche bei Entzündungen wertvoll sind. Als ich deinen Beitrag gelesen habe, fand ich parallel eine Liste mit Haushaltsmitteln gegen Entzündungen. Ist da eventuell etwas dabei was du ganz besonders empfehlen kannst ? (Außer Kurkuma natürlich) Hier findest du die Liste
    https://wunder24.com/koerper-entgiften/
    Ganz unten stehen die Haushaltsmittel.
    Ganz liebe Grüße
    Lisa

    • Martin Auerswald sagt:

      Hey Lisa,
      danke für das Feedback! Ich finde den von Dir verlinkten Artikel recht übersichtlich, aber die hier und da gestreuten Tipps sind nicht schlecht 🙂
      Du kannst sicher auch über den Tag verteilt Kurkuma löffeln – eine Kapsel Curcumin entspricht je nach Anbieter 10-12g Kurkuma. Wobei Kurkuma sehr bitter ist und Dir schon schnell zum Hals raushängen wird. Daher ist das Extrakt sehr praktisch, daher empfehle ich das so gerne 🙂
      Viele Grüße,
      Martin

  2. Daniela sagt:

    Hallo Martin, kürzlich habe ich gelesen,dass der Pfeffer nicht wirklich förderlich ist und bei manchen Menschen zu Darmirritationen führt. Wie ist deine Meinung dazu?

    • Martin Auerswald sagt:

      Hallo Daniela,
      Der Pfefferextrakt hemmt den Abbau von Curcumin und erhöht die Wirkungsdauer von Curcumin sehr stark. Einige wenige Menschen reagieren auf Darmirritationen, das stimmt – da würde ich erstmal für 30 tage ein Curcumin-Präparat ohne Piperin empfehlen und den Darm möglichst gesunden und ent-reizen, bevor ich ein Kombi-Präparat anwenden lasse 🙂
      Aber es gibt da ein paar Mythen über Curcumin, die umhergeistern … bzgl. Pfeffer-Extrakt werden da viele Halbwahrheiten verbreitet, die ich nicht ganz ernst nehmen würde 🙂

      Viele Grüße,
      Martin

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