Der Wecker klingelt. Viel zu laut, viel zu früh. Du hast etwa eine Stunde zum Einschlafen benötigt, warst letzte Nacht dreimal wach und fühlst Dich jetzt wie durch den Wolf gedreht. Und das wiederholt sich jede Nacht aufs Neue.
Erholsamer und gesunder Schlaf? Was soll das sein?
Erkennst Du Dich hier wieder? Falls ja: Du bist nicht allein. Mir ging es auch mal so. Und auch ich war nur einer von vielen.
Schlafstörungen, mangelnder Schlaf und Tiefschlaf sind verbreitete Probleme. Und sie sind ernst zu nehmen, denn viele chronische Erkrankungen scheinen direkt mit schlechtem Schlaf in Verbindung zu stehen.
Warum guter Schlaf so wichtig für unsere Gesundheit ist, erfährst Du im folgenden Artikel.
7 interessante Schlaf-Fakten
Schlaf ist ein dröges Thema? Nicht mit uns ...
- Wir wachen jede Nacht 28-mal auf, ohne es zu merken.
- Pro Nacht wechseln wir 20-mal die Schlafposition.
- Der Durchschnittsdeutsche geht um 23:04 ins Bett und steht um 06:18 auf.
- Der Durchschnitt schläft 24,3 Jahre seines Lebens – und sieht 12 Jahre fern.
- Zu wenig (< 6 h) oder zu viel (> 9 h) Schlaf verkürzt die Lebensdauer. (Zum Vergleich: Wale und Delfine schlafen nur 90 Minuten pro Nacht.)
- Die meisten Menschen brauchen 7 Minuten zum Einschlafen.
- Pro Nacht verlieren wir 0,5–1 l Wasser über Schweiß und Atmung.
Die Schlafphasen
Schlaf ist nicht monoton, sondern in 5 Schlafphasen unterteilt. Wurden die Schlafphasen einmal durchlaufen, sprechen wir von einem Schlafzyklus. Ein Schlafzyklus dauert etwa 90 Minuten. Für erholsamen und gesunden Schlaf empfehlen Experten eine Schlafdauer, die 5 bis 6 Schlafzyklen pro Nacht ermöglicht.
Ein Überblick über die Schlafphasen:
- Leichtschlafphase (Phase I und II): Dein Körper kommt zur Ruhe, die Muskeln entspannen sich, Blutdruck und Herzfrequenz sinken. Das Gehirn geht von Beta- in Alpha-Wellen über.
- Tiefschlafphase (Phase III und IV): Hier findet körperliche Regeneration statt. Das Gehirn wird mit Lymphe aufgepumpt, um Altlast auszuschwemmen. Muskeln, Knochen und Knorpel werden stärker durchblutet und dank der Arbeit des humanen Wachstumshormons (hGH) regeneriert. Diese Phase ist von langsamen Gamma- und Delta-Wellen gekennzeichnet. In den ersten 3 Schlafzyklen ist der Tiefschlaf sehr ausgeprägt.
- REM-Phase (Phase V): Hier träumst Du und verarbeitest den vergangenen Tag seelisch. REM bedeutet „rapid eye movement". Deine Augen bewegen sich in dieser Phase also sehr schnell. Die REM-Phasen sind in den letzten 3 Schlafzyklen besonders ausgeprägt.
Warum ist Schlaf so wichtig?
Was passiert im Körper, während Du schläfst? Welche Prozesse werden gestartet?
Regeneration
Schlafwissenschaftler sind sich in diesem Punkt einig: Wir müssen schlafen, um zu regenerieren. Entzündungen im Körper werden überwiegend nachts abgebaut. Der Körper schaltet in den Stand-by-Modus und beginnt, alles zu verarbeiten, was Dich in den letzten etwa 16 Stunden beschäftigt hat – Positives wie Negatives. Je nach Art des Reizes wird repariert, aufgebaut oder abgebaut [10].
Im Schlaf finden Heilungsprozesse statt. Dafür sind besonders das Schlafhormon Melatonin und das Wachstumshormon (hGH) verantwortlich.
Muskelwachstum
Muskelwachstum geschieht überwiegend im Schlaf und während Ruhephasen. Die Durchblutung ist nachts zwar nicht die beste, aber da fast alle Muskeln auf Stand-by sind, kann der Körper Nährstoffe besser verteilen und die Muskeln können sich in Ruhe reparieren.
Auch anabole Hormone wie das Wachstumshormon, Testosteron und IGF-1 sind nachts sehr aktiv [9]. So kannst Du durch gesunden Schlaf auch Dein Testosteron steigern.
Immunsystem
Wir haben verschiedene Immunzellen, die zu unterschiedlichen Tageszeiten aktiv sind. Nachts jagen Fresszellen (Makrophagen, natürliche Killerzellen, Monozyten) Krankheitserreger und bauen im Sinne der zellulären Müllabfuhr alte und kaputte Zellen ab.
Ein weiterer Punkt sind die regulatorischen T-Zellen; dies sind entzündungslindernde Immunzellen. Sie werden nachts gebildet und benötigen Melatonin, um aktiv zu werden. Diese Zellen scheinen entscheidend bei der Vorbeugung von Autoimmunerkrankungen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen zu sein.
Schlafend leicht Infekten vorbeugen
Bist Du öfters krank? Gesunder Schlaf ist wesentliche Grundlage für ein funktionierendes Immunsystem. Eine Schlafdauer von 7 bis 9 Stunden scheint hier optimal zu sein.
Dies wurde in einer Studie untersucht:
- Teilnehmer, die weniger als sieben Stunden pro Nacht schliefen, erkrankten 2,94-mal häufiger an einer Erkältung als jene mit acht oder mehr Stunden Schlaf.
- Personen mit einer geringen Schlafqualität hatten zudem ein 5,5-fach höheres Risiko, sich zu erkälten, verglichen mit Teilnehmern, deren Schlafqualität bei 98 % oder höher lag.
Lernen
Das Gelernte des letzten Tages wird im Schlaf ins Langzeitgedächtnis transportiert. In den letzten 2 bis 3 Stunden erfolgt der meiste Transfer, also im REM-Schlaf.
Schüler und Studenten, die nicht gut und ausreichend schlafen, sabotieren somit ihre wertvolle Ausbildung [2].
Gehirn wird entgiftet
Nachts wird Dein Gehirn mit Lymphe aufgepumpt und nimmt leicht an Volumen zu. Bevor Du aufwachst, wird die Lymphe wieder entfernt und nimmt Gift- sowie Abfallstoffe mit.
Besonders die bekannten ß-Amyloidfibrillen, die mit Alzheimer in Verbindung stehen, werden so Nacht für Nacht abgebaut und abtransportiert. Außerdem können alte und kaputte Proteine und Zellen abtransportiert werden.
Die Entgiftung des Gehirns ist wichtig für Konzentration und Produktivität.
Produktivität
Um tagsüber produktiv, kreativ und ausdauernd zu sein, solltest Du auf guten Schlaf achten.
Wenn Du denkst, Du könntest einfach weniger schlafen, um tagsüber mehr Zeit zu haben, dann muss ich Dich enttäuschen: Diese Rechnung wird längerfristig nicht aufgehen.
Jede Stunde Schlaf, die Du opferst, wird Dich 2 bis 3 Stunden an Gesundheit und Produktivität kosten.
Ich habe während meiner Studienzeit alles ausprobiert, um weniger zu schlafen, aber trotzdem produktiv zu sein. Nichts hat funktioniert.
Übrigens: Einige wenige Menschen haben eine genetische Veranlagung und kommen deshalb mit weniger Schlaf aus.
Hormonbildung
Nachts werden wichtige Stoffwechselhormone gebildet. Schläfst Du nicht gut oder ausreichend, ist die Bildung dieser Hormone beeinträchtigt. Dazu gehören Leptin, Testosteron und Schilddrüsenhormone. Daher kommt es bei Schlafproblemen zu weitreichenden Konsequenzen für die Gesundheit.
Entgiftung
Nachts arbeitet die Leber auf Hochtouren und baut Gift- und Abfallstoffe ab. Das ist zwar stark vereinfacht ausgedrückt, aber man könnte sagen: Ohne guten Schlaf "vermüllt" Dein Körper.
Guter Schlaf beeinflusst vieles – unter anderem wie gut wir lernen
Die Folgen von Schlafmangel
Kurzfristige Folgen von Schlafmangel
Bereits nach 1–2 Nächten mit zu wenig Schlaf (unter 6 Stunden) zeigen sich spürbare Veränderungen:
- Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme
- Verlangsamte Reaktionszeit (vergleichbar mit Alkohol)
- Gedächtnisstörungen, besonders beim Lernen und Abrufen von Informationen
- Gereiztheit, Stimmungsschwankungen
- Erhöhtes Stressempfinden durch gesteigerte Cortisol-Ausschüttung
- Kopfschmerzen
- Abgeschlagenheit, ständiges Frieren
- Verminderte Koordination
- Erhöhtes Hungergefühl
Mittelfristige Folgen (nach Wochen bis Monaten)
Wenn Schlafmangel chronisch wird, verschiebt sich das Gleichgewicht im gesamten Organismus:
- Gestörte Glukosetoleranz
- Gewichtszunahme durch hormonelle Dysregulation
- Verminderte Testosteron- und Wachstumshormonproduktion
- Zyklusstörungen bei Frauen
- Geschwächtes Immunsystem (vermehrte Infekte, langsamere Regeneration)
- Erhöhte Entzündungswerte (z. B. CRP)
- Schlechtere Wundheilung
- Erhöhter Blutdruck
- Erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen
- Verstärkte Arterienverkalkung (Atherosklerose)
Langfristige Folgen von chronischem Schlafmangel
Nach Monaten oder Jahren dauerhaft schlechten Schlafs drohen schwerwiegende Konsequenzen:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall)
- Diabetes mellitus Typ 2
- Adipositas
- Depressionen, Angststörungen, Burnout
- Alzheimer und andere neurodegenerative Erkrankungen
- Anhaltende Erschöpfung und verminderte körperliche Belastbarkeit
- Erhöhte Unfallgefahr (Straßenverkehr, Arbeit)
- Verkürzte Lebenserwartung durch systemische Entzündungen und oxidativen Stress
Zwei Hormone für gesunden Schlaf: Cortisol und Melatonin
Cortisol und Melatonin wechseln sich im Tagesverlauf ab und bestimmen die Aktivität Deines Körpers zu unterschiedlichen Tageszeiten.
Cortisol ist in der ersten Tageshälfte aktiv, lässt Dich früh aufwachen und aus den Federn springen [7]. Ein gesunder Cortisolspiegel macht aktiv und fit. Zu viel Cortisol hängt jedoch mit Stress zusammen. Ist Cortisol in der zweiten Tageshälfte und auch abends noch aktiv, leidet der Schlaf darunter [4-5, 11]. Denn Cortisol behindert die Bildung von Melatonin.
Melatonin ist das sogenannte Schlafhormon und wird ab 21 Uhr gebildet. Es erreicht gegen 24 Uhr sein Maximum und lässt Dich müde werden. Melatonin ermöglicht Tiefschlaf und nächtliche Regeneration. Außerdem ist es ein starkes Antioxidans und erhöht die Bildung antioxidativer Enzyme.

Alle Tipps, die ich Dir heute mitgebe, zielen auf die Regulierung von Cortisol und Melatonin ab
4 Tipps, um Deinen Schlaf schon tagsüber zu beeinflussen
Gesunder Schlaf beginnt bereits tagsüber, denn unsere Lebensführung beeinflusst maßgeblich, wie und in welchem Ausmaß Cortisol und Melatonin gebildet werden. Beherzige vor allem die folgenden 4 Tipps.
Frische Luft
Frische Luft ist grundlegend für eine natürliche Lebensführung. Sie geht meist mit körperlicher Bewegung, Sonne und weniger Stress einher. Alles wichtige Faktoren für einen gesunden Tag-Nacht-Rhythmus.
Bewegung
Du muss nicht jeden Tag ins Fitnessstudio gehen, aber Bewegung ist wichtig für Gesundheit und Schlaf. Sie regt Lymphe, Stoffwechsel, Schilddrüse und Nebenniere an.
Falls es Dir schwerfällt, Dich regelmäßig zu bewegen, dann suche Dir Aktivitäten, die Spaß machen. So fällt es leichter.
Natur
Du solltest Dich jeden Tag in der Natur aufhalten. Vorzugsweise am Meer oder im Wald; in der Stadt kannst Du auf Parkanlagen ausweichen. Die Farbe Grün wirkt sehr beruhigend und regt die Bildung von Melatonin am Abend an.
Sonne
Hier gilt ein linearer Zusammenhang: Je mehr Sonnenlicht, desto mehr Melatonin. Je mehr Melatonin, desto besser der Schlaf. Außerdem ist Sonnenlicht wichtig für die natürliche Bildung von Vitamin D und Endorphinen. Sonnenlicht macht also glücklich.
Abendroutine – Do’s and Dont’s vor dem Schlaf
Die letzten 3 Stunden vor dem Schlafengehen beeinflussen maßgeblich Deine Melatoninproduktion. Eine gute Abendroutine ist deshalb ein Muss.
Fernsehen
Kurz vorm Schlafen Serien oder Filme zu bingen sabotiert den Schlaf auf zwei Weisen:
Erstens: Fernseher senden Blaulicht aus. Dieses erhöht Deinen Cortisolspiegel, da es den Sonnenaufgang simuliert und so die Bildung von Melatonin behindert [4]. Blaulichtfilter (Brillen oder Apps wie F.lux) können Abhilfe schaffen. Besser wäre es jedoch, abends komplett auf Smartphone, Laptop und Fernseher zu verzichten.
Zweitens: Dein Gehirn kommt nicht zur Ruhe, wenn Du Action- oder Horrorfilme schaust.
Sex
Was hältst Du davon, eine Stunde früher ins Bett zu gehen und diese anderweitig zu nutzen? Sex erhöht die Bildung von Endorphinen und dem Kuschelhormon Oxytocin – dies stärkt nicht nur die Bindung zum Partner, sondern lässt auch schneller einschlafen.
Abendessen
Das ideale Abendessen für einen gesunden Schlaf besteht aus einer gesunden Quelle Kohlenhydrate ((Süß-)Kartoffeln, Reis, Obst), einer Proteinquelle (Fleisch, Fisch, Eier, Proteinpulver) und etwas Grünzeug oder Pilzen.
Fast Food und zuckerreiche Lebensmittel sollten abends nicht auf dem Teller landen. Sie begünstigen Entzündungen, erhöhen den Blutdruck und lassen Deinen Blutzucker Achterbahn fahren.
Ein gesundes Abendessen fördert die Bildung von Melatonin. Wichtig ist auch, dass die Mahlzeit nicht zu groß ausfällt, denn ein voller Magen behindert den Schlaf. Außerdem solltest Du Deine Mahlzeit maximal 3 Stunden vor dem Zubettgehen einnehmen.
Mehr Infos darüber findest Du hier: Lebensmittel für gesunden Schlaf.
Leichter Sport
Leichter Sport am Abend oder ein Spaziergang sind ideal, damit Körper und Geist entspannen können. Hochintensiver Sport wie HIT, Kraftsport, Turnen, Sprinttraining, Boxen etc. sollte drei Stunden vor dem Zubettgehen beendet sein. Ansonsten bildet der Körper unnötig Cortisol [4].
Alkohol
Verzichte vor dem Schlafengehen auf Alkohol. Andernfalls regeneriert der Körper nachts viel schlechter, da das zentrale Reparaturhormon (Wachstumshormon) bis zu 80 % weniger gebildet wird [8].
Ob wir uns abends für einen Film oder ein Buch entscheiden, kann unsere Schlafqualität beeinflussen
Meine liebsten 4 Schlafhelfer
Ich möchte Dir 4 Substanzen vorstellen, die sich über die Jahre bewährt haben, sowohl bei mir als auch bei Klienten. Wissenschaftlich sind sie gut untersucht. Sie sind ca. 30 Minuten vor dem Zubettgehen einzunehmen.
Baldrianextrakt
Baldrian ist eines der am besten erforschtesten und bewährtesten Kräuter für gesunden Schlaf [14]. Mische abends 10 Tropfen Baldrianextrakt mit etwas Wasser und trinke das Ganze auf ex.
Magnesium
Magnesium, vor allem als Citrat, unterstützt die Entspannung, indem es den Vagusnerv aktiviert und so das Gleichgewicht im autonomen Nervensystem fördert. 300 bis 400 mg abends sind empfehlenswert.
CBD-Öl
Das THC-freie CBD-Öl aus der Cannabis-Pflanze wirkt beruhigend und entzündungslindernd.
Reishi-Extrakt
Reishi-Extrakt wirkt entzündungshemmend, beruhigend und stresslindernd. Er kann die Schlafqualität verbessern, die Regeneration in der Nacht fördern und das Immunsystem stärken – vor allem durch seine adaptogenen und antioxidativen Eigenschaften.
Natürlich musst Du nicht alle Schlafhelfer verwenden. Entscheide selbst, was Du probieren möchtest.
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Bonus: Mein kleiner Schlaftrunk
Mische eine Tasse heißen Kamillen- oder Pfefferminztee mit einem Esslöffel Apfelessig und einem Esslöffel Honig. Eines der stärksten, gesündesten und günstigsten Schlafmittel, die ich kenne.
Wenn Du die Entgiftung zusätzlich anregen willst, füge je eine Prise Zimt, Kurkuma und Ingwer hinzu.
Gute Schlafhygiene für gesunden Schlaf
Schlafhygiene beschreibt, wie das Umfeld im Schlafzimmer den Schlaf unterstützt. Hier ein paar Tipps:
- Sorge dafür, dass Dein Schlafzimmer geräuscharm ist (zur Not mit Ohrstöpseln).
- Dunkel Dein Schlafzimmer möglichst gut ab.
- Keine EMF (WLAN, Handy, Kabel, Steckdosen). Schalte alles aus, was Du nachts nicht brauchst.
- Schlafe geerdet, z. B. mit einem Erdungslaken.
- Achte auf wenig Bekleidung und eine dünne Decke.
- Sorge für frische Luft.
- Die ideale Schlaftemperatur liegt zwischen 18 und 22 °C.
- Beschaffe Dir eine gute Matratze: nicht zu hart, nicht zu weich, in einer sinnvollen Größe, kein Federkern.
- Dein Bett sollte aus Holz sein (idealerweise Zirbelkiefer), ohne Metallkonstruktion.
- Ätherisches Zirbelkieferöl auf dem Kopfkisten beruhigt und erhöht die Schlafqualität.
- Sorge mit Zimmerpflanzen für gute Luftqualität: Efeu, Lavendel, Moos, Grünlilie und Farne sind besonders gut.
Zusammenfassung – wie Du sofort besser schläfst
Versuche diese Punkte nach und nach in Deinen Alltag zu integrieren:
- Halte Dich tagsüber an der frischen Luft auf.
- Bewege Dich jeden Tag oder treibe Sport.
- Halte Dich wenn möglich jeden Tag in der Natur auf.
- Setze Dich der Sonne aus, sofern möglich.
- Verzichte 2 Stunden vor dem Schlafengehen aufs Fernsehen.
- Genieße maximal 3 Stunden vor dem Einschlafen ein leichtes Abendessen aus gesunden Kohlenhydraten, gesunden Fetten, Proteinen und etwas Grünzeug oder Pilzen.
- Treibe abends nur leichten Sport.
- Trinke abends keinen Alkohol.
- Nutze direkt vor dem Einschlafen Baldrianextrakt, Magnesium, CBD-Öl, Reishi oder meinen kleinen Schlaftrunk.
- Schaffe im Schlafzimmer absolute Dunkelheit.
- Schalte elektronische Blinklichter aus oder klebe sie ab.
- Im Schlafzimmer sollte es absolut still sein.
- Schlafe bei geöffnetem Fenster und vermeide eine zu dicke Bettdecke.
- Die optimale Schlaftemperatur liegt zwischen 18 und 22 °C.
- Nutze Meersalz-Nasenspray oder Nasenpflaster, um die Nase nachts freizuhalten.
- [1] Cohen, S. & Doyle, W. & Alper, C. & Janicki-Deverts, D. & Turner, R. (2009). Sleep Habits and Susceptibility to the Common Cold. Archives of Internal Medicine 169 (1): 62–67.
- [2] Guzman-Marin, R. & Suntsova, N. & Bashir, T. & Nienhuis, R. & Szymusiak, R. & McGinty, D. (2008). Rapid eye movement sleep deprivation contributes to reduction of neurogenesis in the hippocampal dentate gyrus of the adult rat. Sleep 31 (2): 167–175.
- [3] Duffy, J. & Czeisler, C. (2009). Effect of Light on Human Circadian Physiology. Sleep Medicine Clinics 4 (2): 165–177.
- [4] Czeisler, C. et al. (1995). Suppression of melatonin secretion in some blind patients by exposure to bright light. The New England Journal of Medicine 332 (1): 6–11.
- [5] Takase, B. (2004). Effect of chronic stress and sleep deprivation on both flow-mediated dilation in the brachial artery and the intracellular magnesium level in humans. Clinical Cardiology 27 (4): 223–227.
- [6] Waye, K. & Clow, A. & Edwards, S. & Hucklebridge, F. & Rylander, R. (2003). Effects of nighttime low frequency noise on the cortisol response to
- awakening and subjective sleep quality. Life Sciences 72 (8): 863–875.
- [7] Scheer, F. & Buijs, R. (1999). Light affects morning salivary cortisol in humans. Talkoholhe Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 84 (9): 3395–3398.
- [8] Prinz, Patricia N et al. „Effect of Alcohol on Sleep and Nighttime Plasma Growth Hormone and Cortisol Concentrations.“ The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 51.4 (1980): 759-764.
- [9] Thissen, Jean-Paul et al. „Nutritional Regulation of the Insulin-Like Growth Factors.“ Endocrine reviews 15.1 (1994): 80-101.
- [10] Löffler/Petrides: Biochemie und Pathobiochemie, Berlin, 2007
- [11] Rosmond, R (1998): “Stress-related cortisol secretion in men: relationships with abdominal obesity and endocrine, metabolic and hemodynamic abnormalities.“ J Clin Endocrinol Metab. 1998 Jun;83(6):1853-9.
- [12] Yurcheshen M, Seehuus M, Pigeon W. Updates on Nutraceutical Sleep Therapeutics and Investigational Research. Evidence-based Complementary and Alternative Medicine : eCAM. 2015;2015:105256. doi:10.1155/2015/105256.
- [13] Rybnikova, N. A.; Haim, A.; Portnov, B. A. (2016): Does artificial light-at-night exposure contribute to the worldwide obesity pandemic? In: International journal of obesity (2005) 40 (5), S. 815–823. DOI: 10.1038/ijo.2015.255.
- [14] Ross SM (2016): Sleep disorders: a single dose administration of valerian/hops fluid extract (dormeasan) is found to be effective in improving sleep. Holist Nurs Pract. 2009 Jul-Aug;23(4):253-6. doi: 10.1097/HNP.0b013e3181aed09d.
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