Die Schilddrüse ist ein kleines, aber enorm wichtiges Organ im Hals, das den gesamten Stoffwechsel des Körpers über die Ausschüttung von Hormonen steuert. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) produziert die Schilddrüse übermäßig viele Hormone, die über das Blut verteilt werden und den Stoffwechsel beschleunigen. Die Folgen sind Symptome wie ungewollter Gewichtsverlust, Nervosität, Schlafstörungen, Herzrasen, Hitzeempfindlichkeit und ein insgesamt geschwächter Körper. Betroffene erleben oft eine starke Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität.
Neben der Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten kann die richtige Ernährung eine wichtige Rolle spielen. Sie hilft dabei, den Körper mit ausreichend Energie und Nährstoffen zu versorgen, Symptome zu lindern und das Immunsystem zu stabilisieren. Das ist von besonderer Bedeutung für Betroffene mit autoimmunbedingten Formen wie dem Morbus Basedow.
Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die Schilddrüse angreift und zur vermehrten Produktion von Schilddrüsenhormonen anregt. Hierdurch kann es zur Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion kommen. Die Ursache ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems, bei der sogenannte TSH-Rezeptor-Antikörper (TRAK), die Schilddrüse dauerhaft zur Produktion von Schilddrüsenhormonen stimulieren. Zu einer Schilddrüsenüberfunktion kann es ebenfalls durch sogenannte autonome Schilddrüsenknoten kommen, die unabhängig vom Bedarf des Körpers Hormone produzieren.
Zur Abklärung der genauen Ursache ist eine gründliche medizinische Untersuchung entscheidend. Diese umfasst in der Regel eine Untersuchung des Bluts zur Bestimmung der Hormonwerte (TSH-Wert, fT3, fT4) sowie spezifischer Antikörper wie TRAK. Zusätzlich kann ein Ultraschall der Schilddrüse Aufschluss über Strukturveränderungen oder Knoten geben. In bestimmten Fällen wird auch eine Szintigrafie durchgeführt, um die Aktivität einzelner Schilddrüsenareale sichtbar zu machen und autonome Knoten eindeutig zu identifizieren.
In diesem Artikel erfährst Du, wie Du Deine Ernährung bei einer Schilddrüsenüberfunktion gezielt gestalten kannst, welche Nährstoffe besonders wichtig sind und welche Lebensmittel Dir guttun oder welche Du besser meiden solltest.
Grundsätze der Ernährung bei Schilddrüsenüberfunktion
Die Ernährung bei Schilddrüsenüberfunktion sollte gezielt darauf ausgelegt sein, die besonderen Bedürfnisse des Körpers zu erfüllen und ihm hierdurch beim Umgang mit der Krankheit zu unterstützen. Im Vordergrund stehen eine ausreichende Energiezufuhr, dem Verzehr von entzündungshemmender Nahrung sowie die Vermeidung einer zusätzlichen Stimulation der ohnehin überaktiven Schilddrüse.
Besonders wichtig ist, dass die Ernährung individuell an die jeweilige Ursache, die Ausprägung der Symptome und mögliche Begleiterkrankungen angepasst wird.
Wie kannst Du Deinen Energie- und Nährstoffbedarf bei einer Schilddrüsenüberfunktion decken?
Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion haben einen deutlich erhöhten Grundumsatz. Das bedeutet: Selbst im Ruhezustand verbrennt ihr Körper mehr Kalorien als gewöhnlich. Dies führt häufig zu ungewolltem Gewichtsverlust, Schwächegefühl und verminderter Leistungsfähigkeit.
Um diesen erhöhten Bedarf zu decken, sollte die Ernährung kalorienreich, aber gesund sein. Statt auf leere Kalorien aus Zucker oder Fast Food zu setzen, sind vollwertige Lebensmittel wie Nüsse, Avocados, pflanzliche Öle, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte empfehlenswert. Diese liefern nicht nur Energie, sondern auch wichtige Vitamine und Mineralstoffe.
Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt helfen dabei, den Körper gleichmäßig mit Energie zu versorgen und Magen-Darm-Beschwerden vorzubeugen.
Schilddrüsenüberfunktion: Schütze Deine Muskeln vorm Abbau durch eine eiweißreiche Ernährung
Ein überaktiver Stoffwechsel verbraucht nicht nur mehr Energie als normal, sondern greift auch verstärkt auf die Muskelreserven zurück. Ohne ausreichende Eiweißzufuhr kann es zu einem raschen Muskelabbau kommen.
Um dem entgegenzuwirken, sollte Deine Ernährung ausreichend Protein enthalten (etwa 1,2 bis 1,5 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht täglich). [1] Hochwertige Eiweißquellen sind zum Beispiel Fisch, Eier, fettarme Milchprodukte, mageres Fleisch, Hülsenfrüchte und Tofu.
Insbesondere bei älteren oder bereits geschwächten Personen ist eine eiweißreiche Ernährung wichtig, um Muskelkraft und allgemeine körperliche Stabilität zu erhalten.
Wie viel Jod benötigt Deine Schilddrüse bei einer Schilddrüsenüberfunktion?
Jod spielt eine zentrale Rolle für die Schilddrüsenfunktion, da es ein unverzichtbarer Baustein für die Bildung der Schilddrüsenhormone T3 und T4 ist. Während bei einer Schilddrüsenunterfunktion häufig ein Jodmangel vorliegt, kann eine übermäßige Jodzufuhr bei einer Schilddrüsenüberfunktion und bei Morbus Basedow zu einer Verschlechterung der Symptome führen. [2] Denn zu viel Jod kann die ohnehin überaktive Schilddrüse zusätzlich stimulieren weitere Hormone zu produzieren.
Daher ist es wichtig, die Aufnahme von Jod individuell abzuklären. Menschen mit Hyperthyreose sollten Jod nur in enger Abstimmung mit ihrem Arzt zuführen. In vielen Fällen ist es sinnvoll, jodreiche Lebensmittel wie Meeresfrüchte, Seefisch, Algenprodukte (z. B. Nori oder Wakame) und jodiertes Speisesalz zu meiden oder deutlich zu reduzieren.
Wichtig: Nicht jede Form der Überfunktion erfordert eine jodarme Ernährung. Ob und wie stark die Zufuhr von Jod eingeschränkt werden sollte, hängt von der Ursache der Erkrankung ab. Eineärztliche Beurteilung der individuellen Jodempfindlichkeit ist daher unerlässlich, um Fehlernährung oder Verschlechterungen zu vermeiden.
Diese Vitamine und Mineralstoffe stärken Deine Schilddrüse und Deinen gesamten Körper
Eine Schilddrüsenüberfunktion führt nicht nur zu einem erhöhten Energieumsatz, sondern auch zu einem gesteigerten Verbrauch an Mikronährstoffen. Diese spielen eine zentrale Rolle bei der Energieproduktion, der Nervenfunktion, der Immunabwehr und dem Schutz vor den negativen Folgen eines beschleunigten Stoffwechsels. Eine gezielte Nährstoffversorgung kann helfen, typische Symptome wie Erschöpfung, Reizbarkeit, Muskelabbau oder Knochenschwäche abzumildern.
Vitamin B1 (Thiamin)
Vitamin B1 ist essenziell für den Kohlenhydratstoffwechsel und die Energiegewinnung in den Zellen. Bei einer Überfunktion der Schilddrüse ist der Energieverbrauch erhöht. Dementsprechend steigt auch der Bedarf an Thiamin. Ein Mangel kann zu Müdigkeit, Muskelschwäche, Reizbarkeit und Konzentrationsstörungen führen. Zudem ist Vitamin B1 wichtig für die Funktion von Herz und Nerven, die bei Hyperthyreose besonders belastet sind. [3]
In folgenden Lebensmitteln findest Du Vitamin B1: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Sonnenblumenkerne, Haferflocken.
Vitamin B6 (Pyridoxin)
Vitamin B6 ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt, insbesondere am Eiweiß- und Hormonstoffwechsel. Es unterstützt die Bildung von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin, was bei nervöser Unruhe oder Schlafstörungen hilfreich sein kann. Diese Beschwerden sind häufige Begleiter einer Schilddrüsenüberfunktion. [4] Zudem trägt Vitamin B6 zur Regulierung des Homocysteinspiegels bei, der bei Schilddrüsenstörungen erhöht sein kann und das Herz belastet.
Folgende Lebensmittel beinhalten Vitamin B6: Bananen, Lachs, Kartoffeln, Hühnerfleisch, Walnüsse.
Vitamin B12 (Cobalamin)
Vitamin B12 unterstützt die Zellteilung, die Blutbildung und die Nervenfunktion. Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion können einen erhöhten Verbrauch haben oder unter einer gestörten Aufnahme leiden, etwa durch chronischen Stress oder Magen-Darm-Beschwerden. [5] Ein B12-Mangel kann zu Blutarmut, Erschöpfung, Taubheitsgefühlen oder Gedächtnisproblemen führen. Diese Symptome können sich mit denen der Hyperthyreose überschneiden.
Du findest Vitamin B12 in folgenden Lebensmitteln: Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte (in pflanzlicher Ernährung ggf. Supplement notwendig).
Magnesium
Magnesium ist ein Gegenspieler von Kalzium im Nervensystem und hat eine beruhigende Wirkung. Es hilft, Muskelkrämpfen, Zittern, innerer Unruhe und Schlafstörungen entgegenzuwirken. Auch diese Symptome treten bei einer Schilddrüsenüberfunktion häufig auf. Zudem reguliert Magnesium den Herzrhythmus und kann dadurch bei Herzrasen unterstützend wirken. Magnesium ist auch für die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form notwendig.
Hier findest Du Magnesium: Kürbiskerne, Mandeln, Vollkorngetreide, grünes Blattgemüse, Mineralwasser mit hohem Magnesiumgehalt.
Kalzium
Kalzium ist entscheidend für den Aufbau und Erhalt der Knochen. Eine anhaltende Schilddrüsenüberfunktion beschleunigt den Knochenstoffwechsel, was zu Knochenschwund (Osteoporose) führen kann. Kalzium hilft, diesen Prozess zu verlangsamen und ist ebenfalls für die Muskel- und Herzfunktion wichtig. Besonders Frauen nach der Menopause sollten auf eine ausreichende Kalziumzufuhr achten, um einem frühzeitigen Knochenschwund vorzubeugen.
Zu den kalziumreichen Lebensmitteln zählen: Milchprodukte, Sesam, Grünkohl, Mandeln, kalziumreiches Mineralwasser.
Vitamin D
Vitamin D spielt eine zentrale Rolle im Kalziumstoffwechsel und der Knochengesundheit. Ein Mangel verschärft das Risiko für Osteoporose bei Hyperthyreose. Darüber hinaus hat Vitamin D auch eine immunmodulierende Wirkung, was insbesondere bei autoimmunbedingter Schilddrüsenüberfunktion (Morbus Basedow) von Bedeutung ist. [6] Ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel kann helfen, das Immunsystem zu regulieren und Entzündungsprozesse zu dämpfen.
Vitamin-D-Quellen: Sonnenlicht (Hauptquelle), fetter Fisch (z. B. Lachs, Makrele), Eigelb, Pilze; ggf. Supplementation nach ärztlicher Kontrolle.
Selen
Selen spielt gleich in zweifacher Hinsicht eine entscheidende Rolle bei Schilddrüsenerkrankungen. Es ist zum einen notwendig für die Umwandlung des Schilddrüsenhormons T4 in das aktive T3 und wirkt zum anderen gleichzeitig als Schutzschild gegen oxidativen Stress in der Schilddrüse. Besonders bei Morbus Basedow kann Selen helfen, entzündliche Prozesse zu hemmen, die Schilddrüsenfunktion zu stabilisieren und Symptome wie Reizbarkeit oder Augenbeschwerden zu lindern. [7] Ein ausgeglichener Selenspiegel kann zudem das Fortschreiten von Autoimmunprozessen verlangsamen. [8]
Lebensmittelquellen für Selen sind: Paranüsse (Vorsicht: sehr hoher Gehalt – maximal 2 pro Tag), Eier, Fisch, Vollkorngetreide.
Zink
Zink ist an zahlreichen Prozessen des Immunsystems, der Hormonregulation und der Zellteilung beteiligt. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion wird Zink oft vermehrt ausgeschieden, was zu einem funktionellen Mangel führen kann. Symptome wie Haarausfall, Hautprobleme, Infektanfälligkeit oder verminderte Wundheilung können daraus resultieren. Zink trägt außerdem zur Stabilisierung der Schilddrüsenfunktion und zur Milderung von Entzündungen bei. [9]
Zink findest Du in diesen Lebensmitteln: Kürbiskerne, Haferflocken, Rindfleisch, Linsen, Cashewkerne.
Eine gezielte Nährstoffversorgung kann helfen, typische Symptome wie Erschöpfung, Reizbarkeit, Muskelabbau oder Knochenschwäche abzumildern und die Gesundheit ganzheitlich zu fördern.
Entzündungshemmende Ernährung bei autoimmunbedingten Schilddrüsenerkrankungen
Die häufigste Ursache der Schilddrüsenüberfunktion ist Morbus Basedow, eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse.
Eine entzündungshemmende Ernährung kann helfen, das Immunsystem zu beruhigen. Empfehlenswert sind vor allem:
- Gemüse in großer Vielfalt, besonders grünes Blattgemüse, Karotten, Kürbis, Paprika
- Beeren, Kurkuma, grüner Tee und andere antioxidativ wirksame Lebensmittel
- Omega-3-Fettsäuren aus Leinsamen, Walnüssen oder fettem Seefisch
- Reduktion von stark verarbeiteten Lebensmitteln, Zucker und raffinierten Fetten
Diese Ernährungsweise kann zwar keine Autoimmunerkrankung heilen, sie unterstützt aber den Körper in seiner Regulationsfähigkeit und kann Entzündungsprozesse mildern.
Diese Lebensmittel besser meiden
Bestimmte Lebensmittel können Symptome verschlimmern oder den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen.
Dazu gehören:
- Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola oder Energydrinks: Sie verstärken Unruhe, Nervosität und Herzrasen
- Alkohol: Belastet Leber und Stoffwechsel zusätzlich
- Stark verarbeitete Produkte mit Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern oder Transfetten: Können entzündungsfördernd wirken
- Sehr jodreiche Lebensmittel, vor allem ohne ärztliche Empfehlung
Wer empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel reagiert, sollte auch eine mögliche Unverträglichkeit oder Reizdarmproblematik im Blick behalten.
Was ist mit goitrogenen Lebensmitteln?
Manche pflanzliche Lebensmittel, vor allem Kreuzblütler wie Brokkoli, Blumenkohl, Kohl oder Soja, enthalten sogenannte Goitrogene. Diese Stoffe können die Jodaufnahme in der Schilddrüse hemmen. Dies ist bei einer Schilddrüsenunterfunktion ungünstig. [10]
Bei Schilddrüsenüberfunktion hingegen gelten diese Lebensmittel nicht als problematisch. Im Gegenteil: Sie dürfen in der Regel gegessen werden – am besten in gegarter Form, da das Erhitzen die goitrogenen Substanzen weitgehend deaktiviert.
Fazit
Die Ernährung bei Schilddrüsenüberfunktion sollte stets auf die individuellen Bedürfnisse und die zugrunde liegende Ursache abgestimmt sein. Eine ausgewogene, kalorien- und nährstoffreiche, entzündungshemmende und ggf. jodarme Ernährung kann helfen, den Körper zu stabilisieren und das Wohlbefinden zu verbessern.
Sie ersetzt keine medizinische Therapie, ist aber ein wichtiger Baustein der ganzheitlichen Behandlung. Bei Unsicherheiten ist eine Beratung durch einen erfahrenen Vital- und Nährstoffcoach oder einen Arzt mit endokrinologischem Schwerpunkt empfehlenswert.
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