Gebrühter Rotkrautsalat

Eines der bekanntesten Gemüsesorten im deutschsprachigen Raum heute einmal als eigenständiger Salat

von Felix Glaser
Veröffentlicht: Zuletzt bearbeitet:
Rotkrautsalat in dunklem Teller auf schwarzem Tisch

Rotkraut, auch Rotkohl, Blaukraut oder Rotchabis genannt, ist eines der bekanntesten heiß servierten Gemüsebeilagen im deutschsprachigen Raum. Heute begegnen wir Deinem «Kohldampf» einmal mit einem schnellen, einfachen und gesunden Salat vom Krautkopf.

Rohes Rotkraut in mintgrüner SChale vor Geschirrtuch und Gabel

Yummie!


Kleine Warenkunde Rotkraut

Rotkraut gehört zur Familie der Kreuzblütler (Cruciferae, Brassicaceae). Zu dieser Gattung gehören über 380 verschiedene Pflanzen. Darunter neben Rettich, Senf und Kresse vor allem die zahlreichen über die Erde verteilt kultivierten Kohl- und Rübenarten. Vom Brokkoli über den Blumenkohl bis hin zu Weiß- und Rotkohl ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Rotkohl gehört zu den Kopfkohlen und wächst zu einem runden Kohlkopf mit eng anliegenden Blättern.

Rotkraut ist mit 31 kcal pro 100 g sehr figurfreundlich und liefert auf diese Menge 1,4 g Protein, 7 g Kohlenhydrate, davon 2,1 g Nahrungsfasern, und nur 0,2 g Fett. Es liefert 57 mg Vitamin C, 243 mg Kalium und 45 mg Kalzium auch etwas Eisen, Magnesium und Vitamin B6. Abgesehen davon lässt es sich auch noch abwechslungsreich zubereiten, was wir uns jetzt einmal im Rahmen des Rezepts zusammen anschauen.

 

Rotkrautsalat in dunklem Teller auf schwarzem Tisch

Gebrühter Rotkrautsalat

Portionen: 4 Zubereitungszeit: Kochzeit:
Nährwert 45 Kalorien 20 grams Fett
Bewertung 5.0/5
( 5 bewertet )

ZUTATEN

Ca. 1 kg Rotkraut
0,6 bis 1 l Apfelsaft, Wasser oder z. B. Cranberrysaft
4-5 EL Apfelessig oder frischen Zitronensaft oder nach Geschmack
3 – 4 EL Olivenöl oder ein neutrales Öl nach Geschmack
150 bis 200 g säuerliche Äpfel, z. B. Braeburn
40 - 60 g Rosinen oder getrocknete Cranberrys
30 bis 50 g gehackte Walnüsse, andere Nüsse oder weglassen

Gewürze:
Salz, Zucker oder Honig, schwarzer Pfeffer, grüner Pfeffer, Cayennepfeffer, Chili, Zimt, Ingwer frisch und / oder Pulver, geriebene Vanille oder Vanillemark, Abrieb von unbehandelter Zitrone und / oder Orange

ZUBEREITUNG

  1. Einen Topf mit dem Apfelsaft oder anderer Flüssigkeit zum Kochen aufstellen.
  2. Den Krautkopf waschen, die äußeren 2-3 Schichten entfernen und einmal am Strunk entlang halbieren.
  3. Mit dem Hobel, einer Küchenmaschine oder einem Messer sehr feine Streifen schneiden.
    Tipp: Die Arbeit hier wirklich dünn zu schneiden lohnt sich.
  4. Das Kraut mit 2 TL Salz, 2 TL Zucker, den Gewürzen Deiner Wahl und dem Essig würzen.
  5. Das Ganze nun mit viel Power und frisch gewaschenen Händen für 1-2 Minuten durchkneten, dabei immer wieder nachwürzen bis es Dir schmeckt, und dann in der Schüssel flach drücken.
  6. Jetzt kreisförmig und vor allem vorsichtig mit heißem Apfelsaft/Flüssigkeit übergießen und kurz stehen lassen.
  7. So heiß wie Du es erträgst, das Kraut nochmals gut und kräftig durchkneten.
    Achtung – nicht verbrennen!
  8. Das Öl beigeben und nochmals kräftig durchkneten. Dabei den Salat nach Geschmack fertig abschmecken.
    Tipp: So vorbereitet und sauber in ein Gefäß mit möglichst wenig Luft verpackt und mit Flüssigkeit bedeckt hält sich der Salat drei bis fünf Tage bei ca. +2 °C im Kühlschrank.
  9. Die Äpfel waschen und in kleine Stücke, z. B. Würfel, schneiden. Mit den Rosinen und Nüssen zusammen in den fertigen Salat geben und voilà!
    Tipp: Du kannst auch ein paar Rosinen und Nüsse aufheben und über den angerichteten Salat streuen.
Hast Du unser Rezept nachgekocht?
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Spannendes am Rande

Rotkraut ist ein guter Säuren- Basenindikator. Am Leuchtendsten wird die Farbe, wenn Du Apfel- und Zitronensaft verwendest. Wenn Du mit verschiedenen Flüssigkeiten oder Essigsorten variierst, wirst Du sehen, dass sich die Farbe des Endproduktes verändert und z. B. dunkler wird.

Rokraut gehobelt

Rot, rot, Rotkraut! 🙂

 

Wie kannst Du das Rezept einfach variieren?

Du kannst die Essigsorten variieren, die Flüssigkeiten, die Gewürze, das Dörrobst oder das verwendete Obst und die Nüsse.

 

Viel Spaß beim Nachkochen und schreib uns doch mal, wie es Dir gelungen ist oder gefallen hat.

Liebe Grüße

Felix & Caroline

 

 

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