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Heilpilze – Die wichtigsten Pilze im Überblick + Wirkungen

von Martin Auerswald, M.Sc.
Shiitake Heilpilze auf Baumstumpf in der Sonne

Zuletzt aktualisiert am 15. Mai 2020 um 20:34

Heilpilze (auch Vitalpilze) sind aktuell stark im Kommen und werden in der Gesundheits-Szene sowie in der Naturheilkunde immer populärer. Doch wie gesund und wirkungsvoll sind Heilpilze wirklich? Welche bekannten Vertreter gibt es und welche Wirkungen zeigen sie?

 

Heilpilze – Nahrung der Zukunft?

Ein Grund, warum Pilze in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden und warum ich ein so großer Fan von Pilzen bin, ist der folgende:

Pilze lassen sich wie kaum ein anderes Nahrungsmittel mit so wenig Aufwand (Energie, Ressourcen, Platz) produzieren. In Zukunft werden Energie, Platz und natürliche Ressourcen immer begrenzter. Daher werden Nahrungsmittel, die möglichst effektiv produziert werden können, immer bedeutsamer für uns.

Tatsächlich sind Pilze das Nahrungsmittel, das die wenigsten Ressourcen benötigt, um produziert zu werden – im Hinblick auf die Masse. Auf dieselbe Fläche bezogen lässt sich ein Vielfaches mehr Trockenmasse Pilze produzieren als Kartoffeln, Mais oder Schweinefleisch.

Und weil Pilze viele Nähr- und Vitalstoffe enthalten, werden sie in Zukunft (Überbevölkerung, Klimawandel und Ressourcen-Knappheit) ein essenzielles und gesundes Grundnahrungsmittel darstellen.

Weitere Nahrungsmittel, die diese Kriterien erfüllen, sind übrigens Kartoffeln und Insekten. Insekten werden in den nächsten 10–20 Jahren auch noch an Bedeutung gewinnen. Beschränken wir uns aber heute auf Pilze.

Wir kennen Pilze, wir essen Pilze, aber dass Pilze so nützlich und gesund sind, hätte keiner gedacht.

 

Was sind Heilpilze?

Heute soll es also um Heilpilze gehen. Aber was sind Heilpilze?

Heilpilze (medizinische Pilze, Vitalpilze) sind Pilze, denen gesundheitliche Wirkungen (s. Heilpilze Wirkung) nachgesagt werden und die wissenschaftlich gut untersucht sind. Es gibt über 1,5 Millionen Pilze auf der Erde, von denen 100.000 zu den Großpilzen gehören. Einige Tausend davon sind essbar. Aber hinsichtlich ihrer Wirkungen und gemäß Erfahrungen aus Volks- und Naturheilkunde gibt es eine Handvoll Pilze, die hervorstechen. Ihnen werden interessante Wirkungen nachgesagt , die jetzt nach und nach wissenschaftliche Bestätigung erfahren.

Die heute aufgeführten Pilze sind hauptsächlich aus der sibirischen, chinesischen und japanischen Naturheilkunde bekannt. Sie wachsen jedoch alle (mit Ausnahme des Cordyceps, Mandelpilzes und Shiitake) auch in deutschen Wäldern – heißen hier aber anders.

 

Pilze sind medizinische Allzweckwaffen – Die Vorteile

Therapeutisch gesehen enthalten Pilze eine Vielzahl an Inhaltsstoffen mit enormen Wirkungen auf unsere Gesundheit. 40 % aller pharmazeutischen Wirkstoffe stammen aus Pilzen – unter den bekanntesten Klassen der Antibiotika, Immunsuppressiva und Statine.

Studien zeigen das enorme Potential von Pilzen bei der Prävention und Behandlung chronischer Erkrankungen. Bei Krebs sind die Ergebnisse am eindrücklichsten:

  • Im Rahmen einer Studie aus dem Jahr 2009 konnte gezeigt werden, dass Frauen, die im Schnitt 4 Gramm getrocknete Pilze (40 g Frischgewicht) am Tag essen, ein um 60 % gesenktes Brustkrebsrisiko aufweisen.
  • Hunderte Studien in der komplementären Krebstherapie zeigen, dass Pilzextrakte aus Maitake, Shiitake, Reishi und Schmetterlingstramete das Ansprechen auf die Chemotherapie erhöhen, Nebenwirkungen reduzieren, die Lebensqualität verbessern, antitumoral wirken und die Überlebenschance um bis zu 32 % (!) erhöhen.

Weitere Vorteile von Heilpilzen

  • Pilze stärken durch ihren hohen Gehalt an ß-1,3-1,6-Glucan das Immunsystem, wirken antiviral, antibakteriell und schützen nachhaltig vor wiederkehrenden Infekten.
  • Triterpene (sozusagen die ätherischen Öle der Pilze) wirken stark entzündungs- und schmerzlindernd, weswegen etwa Reishi und Shiitake mit Ibuprofen und Aspirin mithalten können – und das ohne die Nebenwirkungen.
  • Einige Heilpilze sind gute Tonika (Stärkungen) für Leber und Niere und unterstützen die Autophagie. Die Entgiftungsfähigkeit des Körpers wird dadurch gefördert.
  • Das zentrale Nervensystem wird durch Reishi, Hericium und Cordyceps beruhigt, aber gleichzeitig zum Wachstum angeregt: Triterpene aus dem Hericium erhöhen die körpereigene Produktion von BDNF, was das Wachstum neuer Nervenzellen begünstigt.

 

Inhaltsstoffe von Heilpilzen

Was allen Pilzen gemein ist, sind einige Spurenelemente und Mineralstoffe (wie z.B. Kalium, das den Blutdruck senkt) und Ballaststoffe aus der Klasse der ß-Glukane. ß-Glukane wirken an vielen Stellen im Körper antioxidativ, antibakteriell, können ähnlich wie ein Kleister Löcher schließen und eignen sich daher gut im Fall von Beschwerden im Magen-Darm-Trakt und chronischen Infektionen.

ß-Glukane wirken auf diese Weise, weil sie in geringer Stärke das Immunsystem stimulieren (via TLR4), was eine sehr starke entzündungshemmende Reaktion des Körpers zur Folge hat.

Weitere erwähnenswerte Inhaltsstoffe sind Triterpene – die ätherischen Öle der Pilze. Sie finden sich in allen Heilpilzen, wobei der Reishi am meisten enthält. Sie wirken ebenfalls entzündungshemmend sowie immunstärkend und ergänzen sich sehr gut mit den ß-Glukanen.

Glykoproteine und Lektine sind in einigen Pilzen wie der Schmetterlingstramete reichlich vorhanden und in der Komplementärmedizin die Geheimwaffen zur Immunstärkung.

Weitere Vorteile und Inhaltsstoffe findest Du unter den einzelnen Pilzen.

 

Historisches

Schon Ötzi, die Gletschermumie vom Ötztal, wurde mit dem Birkenporling (gegen Gastritis) und Zunderschwamm (Wundversorgung und zum Feuer machen) in der Tasche gefunden. Bereits in der Jungsteinzeit, wahrscheinlich seit Anbeginn der Menschheit, haben Menschen die Heilkräfte von Pilzen genutzt.

In der traditionell chinesischen Medizin sind Reishi, Shiitake & Co. seit einigen tausend Jahren in der Anwendung. Erste Aufzeichnungen über den Reishi gehen bis in das Jahr 2.000  v. Chr. zurück; der erste gezielte Anbau von Shiitake war um 300 v. Chr.

 

Heilpilze in der Volksheilkunde

Die Volksheilkunde hat Heilpilze schon seit Jahrtausenden auf dem Schirm, die moderne Medizin eher weniger: Verschiedene Pilze haben verschiedene Wirkungen, weil sie über verschiedene Vitalstoffe verfügen.

Was allen Pilzen gemein ist, sind einige Spurenelemente und Mineralstoffe (wie z.B. Kalium, das den Blutdruck senkt) sowie Ballaststoffe aus der Klasse der ß-Glukane. ß-Glukane wirken an vielen Stellen im Körper antioxidativ, antibakteriell, können ähnlich wie ein Kleister Löcher schließen und eignen sich daher sehr gut im Fall von Beschwerden im Magen-Darm-Trakt und chronischen Infektionen. ß-Glukane wirken auf diese Weise, weil sie in geringer Stärke das Immunsystem stimulieren (via TLR4), was eine sehr starke entzündungshemmende Reaktion des Körpers zur Folge hat.

 

Heilpilze in der chinesischen Medizin (TCM)

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind Pilze ein fester Bestandteil und werden dort seit 5000 Jahren angewandt. Die Lehre der 5 Elemente oder des Chi bedient sich verschiedenster Pilze für verschiedene Wirkungen. In der chinesischen Medizin ist der Reishi sogar als das wertvollste “Heilkraut” überhaupt bekannt – noch vor anderen Wunderwaffen wie Kurkuma, Ingwer, Ginseng und Jiaogulan.

In der japanischen Schulmedizin sind einige Pilze seit über 30 Jahren zugelassen und etabliert. Besonders im Kontext der Krebstherapie kommen sie zum Einsatz. In China werden Pilze seit 50 Jahren wissenschaftlich erforscht, weil sie in vielen Regionen noch immer zu den Grundnahrungsmitteln zählen.

Wissenschaftliche Studien aus Europa und den USA bestätigen die medizinischen Wirkungen von Heilpilzen. Seit etwa 2 Jahren nimmt die Anzahl der Studien exponentiell zu – in den nächsten 5–10 Jahren werden Vitalpilze auch hierzulande in der Medizin eine zunehmend bedeutsamere Rolle spielen.

Wichtige Pilze aus der asiatischen Medizin sind Shiitake, Maitake, Cordyceps (der mit Gold aufgewogen wird), Reishi und Hericium.

 

Sibirische Heilpilze

Weitere Heilpilze stammen aus Sibirien. Aus der Tundra und Taiga Russlands und Skandinaviens. Dort werden noch viele dieser Pilze, zum Beispiel Chaga (auch in Finnland zu finden), durch Wildsammlung geerntet, verarbeitet und anschließend verkauft. Besonders in der komplementären Krebstherapie kommen diese Pilze zur Anwendung.

 

Heilpilze aus Deutschland

Alle heute genannten Heilpilze (mit Ausnahme des Cordyceps, Mandelpilzes und Shiitake) wachsen auch in deutschen Wäldern. Zudem gibt es in unseren Wäldern Pilze, die in Mitteleuropa einzigartig sind, aber wissenschaftlich nicht so gut erforscht sind. Das trifft auch für Pilze aus Sibirien und Ostasien zu.

Champignons, Pfifferlinge und Steinpilze zum Beispiel sind gesünder, als die meisten denken. Sie haben jedoch keine jahrtausendealte Tradition vorzuweisen und nicht so viele wissenschaftliche Studien im Rücken wie chinesische und japanische Heilpilze.

Das liegt womöglich daran, dass das Wissen um Pilze und Kräuter im Mittelalter in Europa systematisch verfolgt wurde. Das betraf Kräuterfrauen und Naturkundige, die als Hexen verfolgt und getötet wurden. Aufgrund ihres Schicksals geriet auch das Wissen um Pilze in Vergessenheit. Klöster konzentrierten sich mehr auf Kräuter, weniger auf Pilze.

Die fernöstliche Medizin und die Wissenschaft geben uns dieses Wissen heute zurück – gerade rechtzeitig, um uns beim Kampf gegen chronische Erkrankungen zu unterstützen.

Großer Steinpilz im Wald auf Moos

Der Steinpilz – der vielleicht beliebteste Speisepilz in Deutschland (neben dem Pfifferling). Auch er hat gesundheitliche Vorteile, wenn auch nicht so wissenschaftlich untersucht wie andere Heilpilze

Steinpilz im Wald auf Moos

Aus diesem Grund habe ich immer eine Packung tiefgekühlter Champignons oder Shiitake bei mir im Gefrierschrank. Pilze sind ein wichtiger Bestandteil meiner Ernährung. Champignons werden in Deutschland günstig und effizient produziert, sind gesund und lassen sich vielseitig verwenden.

Ich würde Dir daher empfehlen, immer eine Packung Champignons verfügbar zu haben. Und nein, Dosen-Pilze sind nicht dasselbe wie frische oder tiefgekühlte Champignons.

 

Wirken Heilpilze wirklich?

Es ist ein Unterschied, ob Wirkungen nur nachgesagt werden oder wirklich eintreten. Was steckt also dahinter?

Für die Pilze, die im heutigen Beitrag vorgestellt werden, gilt: Es gab tatsächlich wissenschaftliche Studien, die gewisse Wirkungen nachweisen konnten. Was in der Volksheilkunde seit Jahrtausenden bekannt ist, bestätigen wissenschaftliche Studien aktuell nach und nach.

Basierend auf meinen Erfahrungen mit Heilpilzen, möchte ich Dir noch Folgendes mitgeben:

Frische Pilze im Ganzen sollten immer bevorzugt werden. Champignons, Steinpilze, Shiitake, Judasohr, Austernpilze und Maitake gibt es mittlerweile in größeren und gut sortierten Supermärkten in Deutschland zu kaufen. Wenn sich Dir die Gelegenheit bietet: Greif zu!

Viele fernöstliche Heilpilze werden jedoch nur als Extrakt angeboten. Eine Menge von ihnen schmecken auch einfach nicht (z.B. Reishi). Extrakt bedeutet, dass die Wirkstoffe konzentriert wurden. Die Folge ist, dass sehr viel weniger konsumiert werden muss, um eine Wirkung im Körper zu erzielen.

Wichtig ist, dass Du diese Extrakte immer mit gesunden Fetten oder einer Mahlzeit kombinierst, damit die Wirkstoffe besser aufgenommen werden. In wissenschaftlichen Studien wird das oftmals nicht gemacht, daher sind teilweise sehr hohe Mengen Heilpilz-Extrakte nötig, um eine Wirkung zu erzielen.

Also: Pilzextrakte immer mit etwas Fett oder mit einer Mahlzeit kombinieren.

Eine äußerst köstliche Variante, die ich selbst gern nutzte und die dazu dient, mehr Heilpilze in Deine Ernährung zu integrieren, sind Kaffeemischungen mit Heilpilzen – auch bekannt als Mushroom-Coffee.  Gute Beiträge zum Thema Kaffee findest Du hier: Ist Kaffee gesund? Kaffee oder Tee – was ist besser?

Zu Mushroom-Coffee gibt es mittlerweile einige hervorragende Anbieter. Empfehlen möchte ich Dir: Four Sigmatic

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Kommen wir nun konkret zu den Heilpilzen.

 

Welche Heilpilze gibt es? Überblick Heilpilze und Wirkung

Im Folgenden erhältst Du einen Überblick über die neun bekanntesten und wichtigsten Heilpilze. Wie werden sie bezeichnet? Wie sehen sie aus? Und welche Wirkungen können sie entfalten?

 

1. Reishi/Ling Zhi/Glänzender Lackporling (Ganoderma lucidum)

Reishi (Ling Zhi) getrocknet auf weißem Hintergrund

Wilder Reishi Heilpilz auf Baumstumpf

Reishi – Ganoderma Lucidum – “Der Pilz der Unsterblichkeit”. Wächst übrigens auch in Deutschland (aber selten).

Reishi wird als “Pilz der Langlebigkeit” und “Pilz der Hundertjährigen” gefeiert. Er wirkt altersbedingten Erkrankungen und Entzündungen aller Art entgegen und wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus:

  • stark antioxidativ (bekämpft oxidativen Stress)
  • schützt Nervenzellen und stimuliert Neuritenwachstum (s. Konzentration steigern)
  • senkt den Blutzucker
  • senkt hohe Cholesterinspiegel
  • wirkt sich positiv auf chronische Entzündungen im Körper aus
  • reduziert chronischen Stress auf die Nebenniere
  • unterstützt die Leberentgiftung
  • wirkt beruhigend
  • erzielt potenziell gute Wirkungen zusammen mit Cordyceps und Löwenmähne (Hericium)

Studien? [1-2]

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2. Chaga/Schiefer Schillerporling (Inonotus obliquus)

Getrocknete Chaga Brocken auf weißem Hintergrund

Getrockneter Chaga Pilz. Daraus lässt sich einwandfreier Tee brühen, der wie Schwarzer Tee schmeckt.

Chaga ist sozusagen das russische Pendant zu Reishi – ein russisches “Anti-Aging-Mittel” und bewährt hinsichtlich Krebserkrankungen:

  • in der russischen Volksmedizin als Anti-Krebs-Mittel verbreitet
  • reduziert chronische Entzündungen (Ursache vieler Stoffwechselerkrankungen)
  • hilft bei Pankreatitis
  • beruhigt die Darmflora
  • verhindert in Mausstudien Gewichtszunahme und Fettleber
  • sehr starkes Antioxidans
  • verbessert das Körpergefühl (Wohlbefinden) des Anwenders
  • wirkt anregend (ich trinke ganz gerne Chaga-Tee, schmeckt wie Schwarztee)

Studien? [3-6]

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3. Raupenpilz (Cordyceps sinensis)

Codyceps militaris im Labor kultiviert

Cordyceps sinensis wird nicht (wie in der Natur) mit Raupen gezüchtet, sondern im Labor unter kontrollierten Bedingungen.

In der Natur ist Cordyceps – auch bekannt als Raupenpilz – ein Pilz, der Raupenlarven befällt. Er frisst sich anschließend durch die Raupe und verbreitet sich letztendlich durch Sporenbildung. In Tibet wird Cordyceps auch als Zahlungsmittel akzeptiert und ist so wertvoll wie Gold.

Cordyceps, der für nahrungszwecke angebaut wird, wird jedoch nicht in Raupen gezüchtet, sondern in Bioreaktoren. Das macht die Sache gleich viel erträglicher, oder?

  • hilft gegen nächtliches Schwitzen
  • senkt hohen Blutzucker
  • reduziert schlechtes Cholesterin (LDL), erhöht das gute Cholesterin (HDL)
  • senkt hohe Blutfettwerte
  • hilfreich bei Atemwegserkrankungen wie Asthma
  • hilft bei Nierenproblemen
  • verbessert Herz-Rhythmus-Probleme
  • beugt Blutgerinnseln vor
  • wirkt positiv auf die Leber und gegen Hepatitis
  • antibakteriell
  • senkt Entzündungen im Körper
  • erhöht die Libido (s. Testosteron steigern)
  • steigert Durchblutung im Körper
  • verbessert kognitive Fähigkeiten (nootropisch)
  • gut bei chronischer Erschöpfung und chronischer Müdigkeit

Studien? [7-8]

 

4. Löwenmähne/Igelstachelbart (Hericium erinaceus)

Getrocknete Löwenmähne (Hericium) auf weißem Hintergrund

Getrocknete Löwenmähne – ein ausgezeichneter Speisepilz.

Dieser sehr interessant aussehende Pilz – der Hericium – sieht tatsächlich aus wie eine Löwenmähne und ist der heimliche Star unter den Vitalpilzen:

  • hilft gegen Magengeschwüre/Gastritis und Demenzerkrankungen
  • in Mausstudien hilreich gegen Depressionen und Angstzustände – könnte auch in Zukunft bei Menschen Anwendung finden
  • hilft bei Leberschäden durch Alkoholeinwirkung
  • schützt die Magenschleimhaut vor Magensäure oder Krankheitserregern
  • reduziert systemische Entzündungen im Körper und beugt auch chronischen Erkrankungen vor
  • verbessert die Kommunikation der Immunzellen im Darm und kann das Immunsystem stärken, damit es flexibler auf Krankheitserreger reagiert
  • erhöht die Bildung neuer Nervenzellen (über Erhöhung von BDNF)
  • könnte Alzheimer vorbeugen
  • erhöht Fokus und Konzentration
  • erhöht die Myelin-Bildung in Nervenbahnen, was bei multipler Sklerose sehr hilfreich ist

Studien? [9-19]

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5. Shiitake/Chinesischer Champignon (Lentinula edodes)

Frische Shiitake Heilpilze auf weißem Hintergrund

Getrockneter Shiitake (“König der Heilpilze”), neben Champignons der am meisten gezüchtete und verspeiste Pilz der Welt.

Der Shiitake ist der in Asien am häufigsten verzehrte Speisepilz und findet auch bei uns zunehmend Anwendung. In der traditionellen chinesischen Medizin ist er ein wichtiger Heilpilz:

  • sehr reich an ß-Glucan, wirkt potenziell gegen Viren und Krebszellen
  • blutdrucksenkend
  • kann Blutfett und Cholesterin senken
  • wirkt gegen Fettleber
  • unterstützend beim Gewichtsverlust (s. schnell abnehmen)
  • findet in Asien Anwendung bei: Kopfschmerzen, Arteriosklerose, Fettleber
  • erhöht Ansprechen auf Chemo- und Strahlentherapie bei Krebs

Studien? [20-27]

 

6. Klapperschwamm/Maitake (Grifola frondosa)

Frischer Maitake Fruchtkörper auf weißem Hintergrund

Maitake – der “tanzende Pilz” – ist auch ein sehr köstlicher Speisepilz und erinnert an Artischocke.

Einen engen Artverwandten des Maitake trug Ötzi – die bekannte Mumie – bei sich, als er starb (Birkenporling). Wie man heute weiß, litt Ötzi an einem Magengeschwür und Borreliose. Dagegen sollten die Pilze helfen.

  • wirkt entzündungshemmend
  • wirkt auch gegen Fettleber (Fettleber ist gerade in westlichen Staaten ein großes gesundheitliches Problem, das erwiesenermaßen zum Metabolischen Syndrom und zur Fettleibigkeit beitragen kann.)
  • dem Ballaststoff ß-Glucan wird durch Stimulation des Immunsystems eine antitumorale und antivirale Wirkung nachgesagt
  • senkt Nebenwirkungen der Chemotherapie bei Krebs
  • erhöht das Chi des Menschen (Lebenskraft), weswegen dieser Pilz auch in der chinesischen Medizin sehr beliebt ist

Studien? [28-32]

 

7. Silberohr (Tremella fuciformis)

Getrockneter Tremella fuciformis in weißer Schüssel auf Holztisch

Getrockneter Tremella – er sieht aus wie … ein Schwamm.

In der traditionellen chinesischen Medizin wird er seit Jahrtausenden gegen Tuberkulose, Erkältung und Bluthochdruck eingesetzt. Interessant ist, was die moderne Wissenschaft dazu zu sagen hat:

  • stark antioxidativ durch enthaltene Polyphenole und Ballaststoffe
  • wirkt immunstimulierend und hilft akute Infektionen zu bekämpfen
  • schützt Nervenzellen im gesamten Körper
  • wirkt cholesterinsenkend, wahrscheinlich durch die erhöhte Bildung von Gallensäuren
  • senkt den Blutzucker
  • hilft bei der Ausleitung von Schwermetallen
  • schützt vor radioaktiver Belastung, indem er Teile der radioaktiven Substanzen bindet und aus dem Körper ausleitet
  • hemmt Krebszellen beim Wachstum
  • schützt die Leber vor Hepatitis

Studien? [33-44]

 

8. Judasohr/Chinesische Morchel (Auricularia polytricha)

Getrocknetes Judasohr (Auricularia) in weißer Schüssel auf weißer Tischdecke

Getrocknete Morchel – bekannt aus den “Zehn Kostbarkeiten” der chinesischen Küche.

Frische Judasohr (Auricularia) Fruchtkörper auf Holunderstamm

Eine Idee, warum es Judasohr heißt? 🙂

Der Pilz des Jahres 2017 wird auch als „Chinesischer Morchel“ bezeichnet. Es ist dieser klassische schwarze glibberige Pilz, der sich in chinesischen Restaurants in den „Zehn Köstlichkeiten“ wiederfindet. Ich esse ihn sehr gerne, weil ich seine Konsistenz mag und er mich nach dem Sport sehr viel schneller regenerieren lässt.

  • in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) seit Jahrtausenden gegen Arteriosklerose eingesetzt
  • wirkt blutverdünnend
  • erhöht die Mikrozirkulation (Durchblutung)
  • kann Cholesterin senken
  • bildet Melanin – den braunen Farbstoff, der sich auf Deiner Haut bildet, wenn Du Dich der Sonne aussetzt
  • stark entzündungshemmend
  • hemmt Krebszellen am Wachstum
  • wirkt blutdrucksenkend und durchblutungsfördernd

Studien? [45-50]

 

9. Schmetterlingstramete (Coriolus versicolor)

Frischer Schmetterlingstramete Fruchtkörper auf Baumstamm

Wilde Schmetterlingstramete in all ihren Formen und Farben – fast schade, dass dieser Pilz so gesund ist.

Wilde Schmetterlingstramete - Coriolus versicolor auf Baumstamm

Wilde Schmetterlingstramete – hübsch, nicht wahr?

Die Schmetterlingstramete ist eine der effektivsten Immunmodulatoren auf dem Planeten. In der japanischen Medizin sind ihre Extrakte bei einigen Krebsarten als Komplementärmedizin zugelassen.

  • die Inhaltsstoffe PSK und PSP haben eine klinisch erwiesene Wirkung gegen diverse Krebsarten (Magenkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs)
  • starke antivirale Wirkung – besonders bei chronischen Infekten wie EBV, CMV, Varizella Zoster
  • aktuell in Europa Phase 3 Studien gegen Krebs

Studien? [51-57]

Heilpilze Infografik die wichtigsten Pilze im Überblick

 

Weitere Heilpilze, die hier zu kurz kommen

Es gibt neben diesen 9 Heilpilzen noch weitere, die ich aus Platzgründen nur erwähnen kann:

 

Video-Berichterstattung über Heilpilze/Vitalpilze

Wenn Du noch ein paar Minuten Zeit hast und von Ärzten, Heilpraktikern und Patienten hören möchtest, die schon länger erfolgreich Heilpilze anwenden, kann ich Dir dieses Video sehr empfehlen:

 

Wie Heilpilze zu sich nehmen? Worauf ist zu achten?

Nach dem Lesen von 500 Studien über Vitalpilze erkenne ich eine eindeutige Tendenz:

  • Zum Vorbeugen von Erkrankungen und zur Steigerung des Wohlbefindens sind ganze Pilze oder Pilzpulver am besten. Frische oder getrocknete Pilze bekommst Du in größeren Supermärkten, in Asia-Läden und im Internet.
  • Zum Kochen kann ich als Frischpilz Shiitake, Maitake, Judasohr und Austernpilze sehr empfehlen.
  • Im getrockneten Zustand lege ich Dir Judasohr, Hericium/Löwenmähne und Mandelpilz ans Herz. Äußerst köstlich!
  • Als Ergänzung bei chronischen Erkrankungen, Entzündungshemmung, Tumoren oder für bestimmte Wirkung, z.B. Erhöhung der Konzentration durch Löwenmähne, sind Extrakte nötig. Nur in Extrakten sind die Wirkstoffe hoch genug dosiert, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, ohne dass Du jeden Tag 1 kg Pilze essen musst.
  • Bei Extrakten solltest Du unbedingt darauf achten, dass sie doppelt/dual extrahiert wurden. Also wässrige und alkoholische Extraktion – nur dann sind alle wirkungsvollen Inhaltsstoffe (Mineralstoffe, Terpene, ß-Glucane uvm.) enthalten!
  • Neben der Dualextraktion ist es wichtig, dass der Hersteller nachweisen kann, dass seine Produkte frei von Pestiziden und Schwermetallen sind. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Pilze nicht aus einem Hinterhof in China stammen.
  • Eine chemische Analyse halte ich für absolut notwendig, um nachzuweisen, dass es sich wirklich um den jeweiligen Pilz handelt. Etwa 90 % der Produkte auf dem Markt enthalten entweder gar keine Pilze oder nur Spuren!
  • Für die qualitativ hochwertigsten Extrakte empfehle ich die Firma Hifas da Terra. Echte, hochwertige Pilzextrakte sind etwas teurer, aber deutlich wirkungsvoller als die “günstigen” Produkte, die Du auf Amazon findest.

 

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Fazit – Mit Heilpilzen zu besserer Gesundheit?

Heilpilzen werden viele großartige Wirkungen nachgesagt, die in Studien bestätigt wurden. Diese Wirkungen können nicht negiert werden, auch wenn sich die Pilze hinsichtlich ihrer Menge und Wirkstoffe teilweise beträchtlich unterscheiden.

Über 90 % der auf Amazon und anderswo angebotenen Produkte sind Fake! Ich rate Dir, etwas mehr Geld zu investieren, dafür aber einen wirklich guten Hersteller auszuwählen. Four Sigmatic (Mushroom-Kaffee) und Hifas da Terra sind die zwei Hersteller, denen ich persönlich vertraue. Gute Pilzextrakte sind teuer, aber es lohnt sich.

Für Dich ist wichtig:

  • Versuche, mehr Pilze in Deinen Ernährungsalltag zu integrieren.
  • Champignons, Steinpilze, Austernpilze, Judasohr und Shiitake gibt es in gut sortierten Supermärkten ganzjährig zu kaufen – frisch und tiefgekühlt.
  • Andere Heilpilze bieten sich als Extrakt an. Ich persönlich nehme die Reishi-, Hericium- und Cordyceps-Extrakte von Hifas da Terra.
  • Hast Du weitere Fragen zu Pilzen bzw. zur Mykotherapie? Schreibe mir gerne eine Mail, ich helfe Dir gerne weiter 🙂

 

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Quellenverzeichnis

Reishi:

  1. Liang-Wei Chen; Yan-Qin Wang; Li-Chun Wei; Mei Shi and Ying-Shing Chan (2007): Chinese Herbs and Herbal Extracts for Neuroprotection of Dopaminergic Neurons and Potential Therapeutic Treatment of Parkinson’s Disease. In: CNS & Neurological Disorders – Drug Targets 6 (4), S. 273–281. DOI: 10.2174/187152707781387288.
  2. Zhang, Ruiping; Xu, Shengli; Cai, Yanning; Zhou, Ming; Zuo, Xiaohong; Chan, Piu (2011): Ganoderma lucidum Protects Dopaminergic Neuron Degeneration through Inhibition of Microglial Activation. In: Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM 2011, S. 156810. DOI: 10.1093/ecam/nep075.

Chaga:

  1. Hu, Yang; Teng, Chunying; Yu, Sumei; Wang, Xin; Liang, Jinsong; Bai, Xin et al. (2017): Inonotus obliquus polysaccharide regulates gut microbiota of chronic pancreatitis in mice. In: AMB Express 7 (1), S. 39. DOI: 10.1186/s13568-017-0341-1.
  2. Kang, Ju-Hee; Jang, Jeong-Eun; Mishra, Siddhartha Kumar; Lee, Hee-Ju; Nho, Chu Won; Shin, Dongyun et al. (2015): Ergosterol peroxide from Chaga mushroom (Inonotus obliquus) exhibits anti-cancer activity by down-regulation of the beta-catenin pathway in colorectal cancer. In: Journal of ethnopharmacology 173, S. 303–312. DOI: 10.1016/j.jep.2015.07.030.
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Cordyceps:

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Hericium

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  5. http://en.cnki.com.cn/Article_en/CJFDTOTAL-WIEC199902013.htm
  6. Kawagishi, Hirokazu; Shimada, Atsushi; Hosokawa, Satoshi; Mori, Hironobu; Sakamoto, Hideki; Ishiguro, Yukio et al. (1996): Erinacines E, F, and G, stimulators of nerve growth factor (NGF)-synthesis, from the mycelia of Hericium erinaceum. In: Tetrahedron Letters 37 (41), S. 7399–7402. DOI: 10.1016/0040-4039(96)01687-5.
  7. Mori, Koichiro; Inatomi, Satoshi; Ouchi, Kenzi; Azumi, Yoshihito; Tuchida, Takashi (2009): Improving effects of the mushroom Yamabushitake (Hericium erinaceus) on mild cognitive impairment: a double-blind placebo-controlled clinical trial. In: Phytotherapy research : PTR 23 (3), S. 367–372. DOI: 10.1002/ptr.2634.
  8. Park, Young Shik; Lee, Hyun Soo; Won, Moo Ho; Lee, Jin Ha; Lee, Shin Young; Lee, Hyeon Yong (2002): Effect of an exo-polysaccharide from the culture broth of Hericium erinaceus on enhancement of growth and differentiation of rat adrenal nerve cells. In: Cytotechnology 39 (3), S. 155–162. DOI: 10.1023/A:1023963509393.
  9. Ryu, Sun; Kim, Hyoun Geun; Kim, Joo Youn; Kim, Seong Yun; Cho, Kyung-Ok (2017): Hericium erinaceus Extract Reduces Anxiety and Depressive Behaviors by Promoting Hippocampal Neurogenesis in the Adult Mouse Brain. In: Journal of Medicinal Food 21 (2), S. 174–180. DOI: 10.1089/jmf.2017.4006.
  10. Wong, Kah-Hui; Naidu, Murali; David, Rosie Pamela; Bakar, Robiah; Sabaratnam, Vikineswary (2012): Neuroregenerative potential of lion’s mane mushroom, Hericium erinaceus (Bull.: Fr.) Pers. (higher Basidiomycetes), in the treatment of peripheral nerve injury (review). In: International journal of medicinal mushrooms 14 (5), S. 427–446.
  11. Zhang, Junrong; An, Shengshu; Hu, Wenji; Teng, Meiyu; Wang, Xue; Qu, Yidi et al. (2016): The Neuroprotective Properties of Hericium erinaceus in Glutamate-Damaged Differentiated PC12 Cells and an Alzheimer’s Disease Mouse Model. In: International journal of molecular sciences 17 (11). DOI: 10.3390/ijms17111810.

Shiitake:

  1. Afrin, Sadia; Rakib, Md Abdur; Kim, Boh Hyun; Kim, Jeong Ok; Ha, Yeong Lae (2016): Eritadenine from Edible Mushrooms Inhibits Activity of Angiotensin Converting Enzyme in Vitro. In: Journal of agricultural and food chemistry 64 (11), S. 2263–2268. DOI: 10.1021/acs.jafc.5b05869.
  2. Lee, Kuo-Hsiung; Morris-Natschke, Susan L.; Yang, Xiaoming; Huang, Rong; Zhou, Ting; Wu, Shou-Fang et al. (2012): Recent progress of research on medicinal mushrooms, foods, and other herbal products used in traditional Chinese medicine. In: Journal of Traditional and Complementary Medicine 2 (2), S. 84–95.
  3. Sari, Miriam; Prange, Alexander; Lelley, Jan I.; Hambitzer, Reinhard (2017): Screening of beta-glucan contents in commercially cultivated and wild growing mushrooms. In: Food chemistry 216, S. 45–51. DOI: 10.1016/j.foodchem.2016.08.010.
  4. Shimada, Yasuhiko; Morita, Tatsuya; Sugiyama, Kimio (2002): Effects of dietary eritadenine on delta6-desaturase activity and fatty acid profiles of several lipids in rats fed different fats. In: Bioscience, biotechnology, and biochemistry 66 (7), S. 1605–1609. DOI: 10.1271/bbb.66.1605.
  5. Sugiyama, K.; Akachi, T.; Yamakawa, A. (1995): Hypocholesterolemic action of eritadenine is mediated by a modification of hepatic phospholipid metabolism in rats. In: The Journal of nutrition 125 (8), S. 2134–2144.
  6. Yang, Hyun; Hwang, Inho; Kim, Sun; Hong, Eui-Ju; Jeung, Eui-Bae (2013): Lentinus edodes promotes fat removal in hypercholesterolemic mice. In: Experimental and therapeutic medicine 6 (6), S. 1409–1413. DOI: 10.3892/etm.2013.1333.
  7. Afrin, Sadia; Rakib, Md Abdur; Kim, Boh Hyun; Kim, Jeong Ok; Ha, Yeong Lae (2016): Eritadenine from Edible Mushrooms Inhibits Activity of Angiotensin Converting Enzyme in Vitro. In: Journal of agricultural and food chemistry 64 (11), S. 2263–2268. DOI: 10.1021/acs.jafc.5b05869.
  8. Sugiyama, K.; Akachi, T.; Yamakawa, A. (1995): Hypocholesterolemic action of eritadenine is mediated by a modification of hepatic phospholipid metabolism in rats. In: The Journal of nutrition 125 (8), S. 2134–2144. DOI: 10.1093/jn/125.8.2134.

Maitake:

  1. Chien, Rao-Chi; Yang, Yi-Chi; Lai, Eric Icheng; Mau, Jeng-Leun (2017): Anti-Inflammation and Lipogenic Inhibition of Taiwanofungus salmonea Mycelium and Grifola frondosa Fruiting Body. In: International journal of medicinal mushrooms 19 (7), S. 629–640. DOI: 10.1615/IntJMedMushrooms.2017021239.
  2. Engin, Atilla (2017): Non-Alcoholic Fatty Liver Disease. In: Advances in experimental medicine and biology 960, S. 443–467. DOI: 10.1007/978-3-319-48382-5_19.
  3. He, Xirui; Wang, Xiaoxiao; Fang, Jiacheng; Chang, Yu; Ning, Ning; Guo, Hao et al. (2017):
  4. Polysaccharides in Grifola frondosa mushroom and their health promoting properties: A review. In: International journal of biological macromolecules 101, S. 910–921. DOI: 10.1016/j.ijbiomac.2017.03.177.
  5. Masuda, Yuki; Nakayama, Yoshiaki; Tanaka, Akihiro; Naito, Kenta; Konishi, Morichika (2017): Antitumor activity of orally administered maitake alpha-glucan by stimulating antitumor immune response in murine tumor. In: PloS one 12 (3), e0173621. DOI: 10.1371/journal.pone.0173621.

Tremella:

  1. Lee, Kuo-Hsiung; Morris-Natschke, Susan L.; Yang, Xiaoming; Huang, Rong; Zhou, Ting; Wu, Shou-Fang et al. (2012): Recent progress of research on medicinal mushrooms, foods, and other herbal products used in traditional Chinese medicine. In: Journal of Traditional and Complementary Medicine 2 (2), S. 84–95.
  2. Li, Hua; Lee, Hee-Seok; Kim, Su-Hwan; Moon, BoKyung; Lee, Chan (2014): Antioxidant and anti-inflammatory activities of methanol extracts of Tremella fuciformis and its major phenolic acids. In: Journal of food science 79 (4), C460-8. DOI: 10.1111/1750-3841.12393.
  3. Pan, Rong; Cao, Lixiang; Huang, Haiwei; Zhang, Renduo; Mo, Yu (2010): Biosorption of Cd, Cu, Pb, and Zn from aqueous solutions by the fruiting bodies of jelly fungi (Tremella fuciformis and Auricularia polytricha). In: Applied microbiology and biotechnology 88 (4), S. 997–1005. DOI: 10.1007/s00253-010-2821-y.
  4. Ryu, Sun; Kim, Hyoun Geun; Kim, Joo Youn; Kim, Seong Yun; Cho, Kyung-Ok (2017): Hericium erinaceus Extract Reduces Anxiety and Depressive Behaviors by Promoting Hippocampal Neurogenesis in the Adult Mouse Brain. In: Journal of medicinal food. DOI: 10.1089/jmf.2017.4006.
  5. Xu, Wenqing; Shen, Xiu; Yang, Fujun; Han, Ying; Li, Ruifeng; Xue, Dan; Jiang, Chengfeng (2012): Protective effect of polysaccharides isolated from Tremella fuciformis against radiation-induced damage in mice. In: Journal of radiation research 53 (3), S. 353–360.
  6. Lee, Jangho; Ha, Su Jeong; Lee, Hye Jin; Kim, Min Jung; Kim, Jin Hee; Kim, Yun Tai et al. (2016): Protective effect of Tremella fuciformis Berk extract on LPS-induced acute inflammation via inhibition of the NF-kappaB and MAPK pathways. In: Food & function 7 (7), S. 3263–3272. DOI: 10.1039/c6fo00540c.
  7. Gao, Q. P.; Jiang, R. Z.; Chen, H. Q.; Jensen, E.; Seljelid, R. (1996): Characterization and cytokine stimulating activities of heteroglycans from Tremella fuciformis. In: Planta medica 62 (4), S. 297–302. DOI: 10.1055/s-2006-957888.
  8. Cheng, Hsing-Hsien; Hou, Wen-Chi; Lu, Mei-Ling (2002): Interactions of lipid metabolism and intestinal physiology with Tremella fuciformis Berk edible mushroom in rats fed a high-cholesterol diet with or without Nebacitin. In: Journal of agricultural and food chemistry 50 (25), S. 7438–7443.
  9. Cho, Eun Jae; Hwang, Hye Jin; Kim, Sang Woo; Oh, Jung Young; Baek, Yu Mi; Choi, Jang Won et al. (2007): Hypoglycemic effects of exopolysaccharides produced by mycelial cultures of two different mushrooms Tremella fuciformis and Phellinus baumii in ob/ob mice. In: Applied microbiology and biotechnology 75 (6), S. 1257–1265. DOI: 10.1007/s00253-007-0972-2.
  10. Lee, Jangho; Ha, Su Jeong; Lee, Hye Jin; Kim, Min Jung; Kim, Jin Hee; Kim, Yun Tai et al. (2016): Protective effect of Tremella fuciformis Berk extract on LPS-induced acute inflammation via inhibition of the NF-kappaB and MAPK pathways. In: Food & function 7 (7), S. 3263–3272. DOI: 10.1039/c6fo00540c.
  11. Li, Hua; Lee, Hee-Seok; Kim, Su-Hwan; Moon, BoKyung; Lee, Chan (2014): Antioxidant and anti-inflammatory activities of methanol extracts of Tremella fuciformis and its major phenolic acids. In: Journal of food science 79 (4), C460-8. DOI: 10.1111/1750-3841.12393.
  12. Xu, Wenqing; Shen, Xiu; Yang, Fujun; Han, Ying; Li, Ruifeng; Xue, Dan; Jiang, Chengfeng (2012): Protective effect of polysaccharides isolated from Tremella fuciformis against radiation-induced damage in mice. In: Journal of radiation research 53 (3), S. 353–360.

Judasohr/Mu Err:

  1. Acharya, Krishnendu; Samui, Krishnendu; Rai, Manjula; Dutta, Bani Brata; Acharya, Rupa (2004): Antioxidant and nitric oxide synthase activation properties of Auricularia auricula. In: Indian journal of experimental biology 42 (5), S. 538–540.
  2. Cai, Ming; Lin, Yang; Luo, Yin-long; Liang, Han-hua; Sun, Pei-long (2015): Extraction, Antimicrobial, and Antioxidant Activities of Crude Polysaccharides from the Wood Ear Medicinal Mushroom Auricularia auricula-judae (Higher Basidiomycetes). In: International journal of medicinal mushrooms 17 (6), S. 591–600.
  3. Jin, Yaxiang; Hu, Xinyu; Zhang, Yan; Liu, Tianji (2016): Studies on the purification of polysaccharides separated from Tremella fuciformis and their neuroprotective effect. In: Molecular medicine reports 13 (5), S. 3985–3992. DOI: 10.3892/mmr.2016.5026.
  4. Reza, Ahsanur; Choi, Myung-Jin; Damte, Dereje; Jo, Woo-Sik; Lee, Seung-Jin; Lee, Joong-Su; Park, Seung-Chun (2011): Comparative Antitumor Activity of Different Solvent Fractions from an Auricularia auricula-judae Ethanol Extract in P388D1 and Sarcoma 180 Cells. In: Toxicological research 27 (2), S. 77–83. DOI: 10.5487/TR.2011.27.2.077.
  5. Sun, Shujing; Zhang, Xiaojuan; Chen, Wenxing; Zhang, Liaoyuan; Zhu, Hu (2016): Production of natural edible melanin by Auricularia auricula and its physicochemical properties. In: Food chemistry 196, S. 486–492. DOI: 10.1016/j.foodchem.2015.09.069.
  6. Yoon, Seon-Joo; Yu, Myeong-Ae; Pyun, Yu-Ryang; Hwang, Jae-Kwan; Chu, Djong-Chi; Juneja, Lekh Raj; Mourao, Paulo A. S. (2003): The nontoxic mushroom Auricularia auricula contains a polysaccharide with anticoagulant activity mediated by antithrombin. In: Thrombosis research 112 (3), S. 151–158. DOI: 10.1016/j.thromres.2003.10.022.

Schmetterlingstramete:

Sonstige:

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23 Kommentare

Fischer 6. Oktober 2019 - 21:41

Guten Tag
Ich suche einen Vitalpilz, der die Gefässspriessung stop (ähnlich Contergan) und der auf keinen Fall Blut verdünnend wirkt. Er soll bei Nasenbluten helfen, wie es bei Morbus Osler üblich ist.
Gibt es so ein Pilz? Wäre der Schmetterlingtramete oder
Silberohr etwas für mich?

Freundliche Grüsse
Stephan Fischer

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 7. Oktober 2019 - 11:27

Hallo Herr Fischer,
Ich würde Ihnen zu Beginn Reishi empfehlen – Das Produkt Ganoderma 180 von Hifas da Terra (1/1/1), und bei ersten Anzeichen eines Erfolgs dann 2x täglich Reishi Extrakt (Mico Rei).
Viele Grüße,
Martin Auerswald

Antworten
Gabriele Gabel 21. November 2019 - 9:08

Hallo Herr Fischer,
Da ich erfolgreich die Vitalpilze Shiitake, Reishi bei meinem Hund einsetze, der seit seiner Geburt keine Galle hat und den entsprechende Leberwerte hat. Und sie dadurch wesentlich besser wurden. Ich selbst leide unter Colitis ulcerosa und habe, weil es nicht reicht, auch noch Schuppenflechte.
Welche Pilze würden da in Frage kommen?
Liebe Grüße Fr Gabi Gabel

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 22. November 2019 - 12:21

Hallo Frau Gabel,
Bei diesen Zuständen kann ich Ihnen die Pilze Hericium und Reishi empfehlen – jeweils früh und abends eine Kapsel Extrakt. Ich empfehle dabei die Firma Hifas da Terra.
Zu weiteren Ratschlägen zu Ernährung und Lebensführung habe ich auf dem Autoimmunportal lange Übersichtsbeiträge geschrieben, wenn Sie interessiert sind.
Viele Grüße,
Martin

Antworten
Lidia Cupas 22. April 2020 - 20:54

Hallo Herr Auerswald,
Ich brauche einen Vialpilz gegen viel scheim in magen und deswegen habe ich husten die ganze Tag.
Vielen Dank!
Lidia

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 23. April 2020 - 9:21

Hallo Frau Cupas,
Bei zu viel Schleim in Magen und Atemwegen haben sich Polyporus (Mico Polypor) und Chaga bewährt. Viel Erfolg und
Liebe Grüße,
Martin

Antworten
Wiebke Schneider 18. Dezember 2019 - 20:46

Guten Abend Herr Auerswald,
Ich habe eine Histaminintoleranz und daher viel mit Durchfällen zu tun. Welcher Pilz wäre für mich gut? Habe schon von verschiedenen Leuten gehört, dass einige Pilze auch Durchfall auslösen . Liebe Grüße Wiebke Schneider

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 19. Dezember 2019 - 5:29

Hallo Frau Schneider,
In diesem Fall werden die anti-allergischen und immunmodulatorischen Pilze Reishi (Ganoderma lucidum) und Mandelpilz (Agaricus blazei Murrill) empfohlen. Konkret die Produkte Mico Rei und Mico Sol von Hifas da Terra (Links im Beitrag) sind sehr effektiv.
Pilze können Durchfälle auslösen, ja – die falschen Pilze aus dem Wald etwa, oder bei einer Pilzallergie, oder Mikro-Pilze wie Candida. Doch die hier empfohlenen medizinischen Pilze lösen im Menschen keinen Durchfall aus.

Viele Grüße,
Martin

Antworten
Isa 28. Dezember 2019 - 23:19

Hallo Martin,
da meine Beine zu Ödemen neigen und immer anschwellen, bekomme ich Lymphdrainage und muss Kompressionsstrümpfe tragen. Bei den Heilpilzen bin ich nun über den Eichhase gestolpert, den du nur der Vollständigkeit halber erwähnst. Währe dieser für mich geeignet?
Liebe Grüße
Isa

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 31. Dezember 2019 - 4:20

Hallo Isa,

Ich plane einen eigenständigen Beitrag über den Eichhasen, zu diesem bin ich leider noch nicht gekommen. Dieser eignet sich bei Deiner Indikation sehr gut, da er eine intensive Wirkung auf die Lymphdrainage auswirkt. Dazu würde ich Dir einen Monat (2x täglich) das Mico Polypor und danach 3x täglich das Polyporus 180 von Hifas da Terra empfehlen, diese Produkte sind qualitativ sehr hochwertig und hochdosiert. Wenn Du noch weitere Fragen hast, kannst Du Dich gerne jederzeit melden 🙂

Viele Grüße,
Martin

Antworten
Christine Maichel 1. Februar 2020 - 22:58

Hallo Martin,
Meine Freundin leidet seit 2 Jahren an Morbus Ledderhose (Fibromatose). Die Knoten sind schon ziemlich groß und schmerzhaft. Sie hat auch insgesamt ein sehr schwaches Bindegewebe. Nun bin ich auf die Vitalpilze Reishi, Cordyceps, Hericum, Maitake gestoßen, eventuell auch noch Auricularia. Wären diese für sie geeignet?
Liebe Grüße
Christine

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 4. Februar 2020 - 5:43

Hallo Christine,
Direkte Erfahrungen habe ich mit Fibromatose nicht – aus der TCM und der klinischen Erfahrungen sind jedoch Reishi und Cordyceps (als Extrakte) indiziert. Shiitake, Maitake und Auricularia würden sich als ganze Pilze für die Ernährung anbieten. Wenn Du noch weitere Fragen hast, schreib mir gerne direkt an martin@schnelleinfachgesund.de
Viele Grüße,
Martin

Antworten
Jeannette Crailsheim 11. April 2020 - 5:36

Hallo Martin, ich habe Borreliose im Spätstadium und möchten gerne Heilpilze zur Unterstützung nehmen. Welche kannst du mir empfehlen?
Lieben Gruß und vielen Dank 😊!
Jeannnette

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 11. April 2020 - 12:01

Hallo Jeanette,
Da wäre die Schmetterlingstramete optimal. Auch empfehlenswert sind Cordyceps, Reishi und Chaga. Sowie viel mit Pilzen kochen (v.a. Shiitake). Das Mico Five und Mico Rei von Hifas da Terra kann ich Dir da empfehlen 🙂
Viele Grüße,
Martin

Antworten
Conny 29. April 2020 - 9:50

Hallo Martin, ich habe das 1. Interview mit Mark weiland verfolgt, Gratulation dazu. Ganz viele erstaunliche Neuigkeiten konnte ich da mitnehmen. Nun zwei Fragen: mein Mann leider unter Ohrgeräuschen, kein diagnostizierter Tinnitus. Welcher Heilpilz/Produkt ist empfehlenswert? Wie oder womit kann ich mein Energielevel steigern?
Danke schon mal
Conny

Antworten
Daniela Ivanova 17. Mai 2020 - 15:08

Hallo Martin, vielen Dank für Info!
Ich hätte gerne wissen, was kann mir bei Autoimmunerkrankungen wie Haschimoto, durchlässige Darm, Gastritis, Kolitis helfen. Ich habe alle diesen Erkrankungen in letzten 10 Jahren bekommen. Welche Pilzenexstrakten sind für mich passend?
Danke voraus für Antwort
Daniela Ivanova

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 18. Mai 2020 - 10:47

Hallo Daniela,
Da würde ich Dir die Kombination aus Reishi, Löwenmähne und Mandelpilz empfehlen. Diese hat sich sowohl bei Hashimoto als auch bei Problemen im Magen-Darm-Trakt sehr bewährt. Wenn Du aufgrund des Hashimoto unter chronischer Müdigkeit leidest, ist auch Cordyceps eine gute Ergänzung (statt Mandelpilz). Die am höchsten dosiertesten Produkte auf dem Markt sind das Mico Rei, Mico Leo und Mico Sol von Hifas da Terra.

Liebe Grüße,
Martin

Antworten
Ute 21. Mai 2020 - 15:59

Hallo Martin, ich würde gerne meinen Darm unterstützen. Letztes Jahr wurde mir der Dickdarm entfernt, weil ich unter einer extremen Form von Verstopfung leide und der Darm schön völlig ausgeleiert war. Nun bin ich völlig ratlos was ich tun kann. Ich neige zu häufigen Darminfekten, die meine Genesung immer wieder unterbrechen, mich zurückwerfen und meine Leber belasten. Hast Du einen Tipp für mich ? Gibt es so etwas wie eine Intensivkur mit Heilpilzen ?

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 22. Mai 2020 - 9:39

Hallo Ute,

Intensivkuren mit Heilpilzen gibt es, ja. z.B. mit Reishi- und Löwenmähne-Extrakt hochdosiert sowie Chaga Tee, zusammen mit Wildkräutern und einem Bindemittel wie Chlorella oder Aktivkohle. Wichtig wäre zu wissen, was die Ursachen für Deine Probleme sind – ob ein Leaky Gut Syndrom vorliegt, oder eine Schilddrüsenerkrankung.
Gerne können wir da auch mal in einer Telefonberatung eingehend drüber reden, wenn Du magst: https://schnelleinfachgesund.de/coaching/

Liebe Grüße,
Martin

Antworten
Katrin Guhr 22. Mai 2020 - 17:04

Lieber Herr Auerswald,
leider bin ich gerade im Webinar rausgeflogen und kann nun meine Fragen nicht beantwortet hören. Diese waren,kann man mit den Schopftintling abnehmen und in Kombination mit Alkohol habe ich gelesen, das dieser verstärkt wird. Ist das richtig? Kann ich gleichzeitig den Eichhasen mit für die Lymphe nehmen? Vielen Dank, ich würde mich für die Ausbildung interessieren. Katrin Guhr

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 25. Mai 2020 - 8:54

Hallo Frau Guhr,

Das war lange Zeit der Wissensstand, ja. Aber neueren Forschungen zufolge trifft das nicht auf den Schopftintling zu – auf andere Tintlinge aus dieser Pilzfamilie schon, aber nicht auf den Schopftintling. Daher keine Sorge mit Schopftintling und Alkohol.
Den Eichhasen für die Lymphe kannst Du problemlos damit kombinieren.

Liebe Grüße,
Martin

Antworten
Katrin Guhr 27. Mai 2020 - 6:57

Lieben Dank für Ihre Antwort. Eine Frage, wenn man trotz guter Ernährung und Bewegung nicht abnimmt, hilft dann der Schopftintling mit dem Insulin besser klar zu kommen? Wenn ich diesen mit dem Eichhasen kombinieren würde, hätte das einen Effekt? Ich würde da die hochpotzenz kaufen, jetzt hatte ich 15 Tag die Kombi Bio Defense. Ich muss neu bestellen, was wäre besser? Vielen Dank für Ihr Wissen und die Antwort. Alles Gute für Sie, ich finde das großartig, was sie in die Welt tragen.👍🏻🙋🏼‍♀️.
Liebe Grüße Katrin Guhr

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 27. Mai 2020 - 9:45

Hallo Kathrin,

Wenn Du Probleme mit Insulinresistenz hast, sind der Schopftintling und Maitake gute Optionen. Aber das bitte mit dem Therapeuten besprechen.
Mit dem Mico Coprin (das auch Maitake enthält) können auch beim Abnehmen gute Effekte erzielt werden und es kann eine Hilfe sein. Vielleicht hilft Dir auch dieser Beitrag weiter: https://schnelleinfachgesund.de/schnell-abnehmen/

Liebe Grüße,
Martin

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