Heilpilze werden immer populärer und sind wissenschaftlich gut untersucht. Doch wie gesund und wirkungsvoll sind sie wirklich? Welche bekannten Vertreter gibt es und welche Wirkungen und Vorteile zeigen sie?

Übrigens: In unserem Podcast findest Du zu unserem heutigen Thema eine spannende Episode – viel Spaß beim Reinhören! Hier geht’s zur Episode über Heilpilze.


Was sind Heilpilze?

Heilpilze werden auch Vitalpilze oder medizinische Pilze genannt. Ihnen werden gesundheitliche Wirkungen (s. Heilpilze Wirkung) nachgesagt, die wissenschaftlich gut untersucht sind.

Es gibt über 1,5 Millionen Pilze auf der Erde, von denen 100.000 zu den Großpilzen gehören. Einige Tausend davon sind essbar. Aber hinsichtlich ihrer Wirkungen und gemäß Erfahrungen aus Volks- und Naturheilkunde gelten nur eine Handvoll als Heilpilze.

Die hier aufgeführten Pilze sind hauptsächlich aus der sibirischen, chinesischen und japanischen Naturheilkunde bekannt. Abgesehen von Cordyceps, Mandelpilz und Shiitake wachsen alle auch in deutschen Wäldern – heißen hier aber anders.


Vitalpilze für die Gesundheit – die Vorteile

Pilze enthalten eine beeindruckende Vielfalt an Wirkstoffen, die in der Medizin eine zentrale Rolle spielen. Etwa 40 % aller Arzneistoffe gehen auf Pilze zurück – darunter bekannte Klassen wie Antibiotika, Immunsuppressiva und Statine.

Studien zeigen das enorme Potential von Pilzen bei der Prävention und Behandlung chronischer Erkrankungen. Bei Krebs sind die Ergebnisse am eindrücklichsten:

  • Im Rahmen einer Studie aus dem Jahr 2009 konnte gezeigt werden, dass Frauen, die im Schnitt 4 g getrocknete Pilze (40 g Frischgewicht) am Tag essen, ein um 60 % gesenktes Brustkrebsrisiko aufweisen.
  • Dutzende Studien in der komplementären Krebstherapie zeigen, dass Pilzextrakte aus Maitake, Shiitake, Reishi und Schmetterlingstramete das Ansprechen auf die Chemotherapie erhöhen, Nebenwirkungen um bis zu 80 % reduzieren, die Lebensqualität verbessern, antitumoral wirken und die Überlebenschance um bis zu 45 % (!) erhöhen.

 

Weitere Vorteile von Heilpilzen

Heilpilze haben viele Vorteile für die Gesundheit, die wissenschaftlich immer besser erforscht werden. Diese sind am bekanntesten:

  1. Pilze stärken durch ihren hohen Gehalt an ß-1,3-1,6-Glucan das Immunsystem, wirken antiviral, antibakteriell und schützen nachhaltig vor wiederkehrenden Infekten.
  2. Triterpene (sozusagen die ätherischen Öle der Pilze) wirken stark entzündungs- und schmerzlindernd.
  3. Einige Heilpilze sind gute Tonika (Stärkungen) für Leber, Darm und Niere und unterstützen die Autophagie. Die Entgiftung des Körpers wird dadurch gefördert.
  4. Das zentrale Nervensystem wird durch Reishi, Hericium und Cordyceps beruhigt und gleichzeitig werdem neue Nervenzellen gebildet: Triterpene aus dem Hericium erhöhen die körpereigene Produktion von BDNF.
  5. Der Schlaf wird gefördert – je nach Pilz die Einschlafdauer, die REM- oder die Tiefschlafphase. Hier sind besonders Reishi und Chaga zu nennen.
  6. Sie senken den Blutdruck und erhöhte Blutzuckerspiegel.
  7. Sie senken einen erhöhten Cholesterinspiegel (dank der enthaltenen ß-Glukane und natürlichen Statine).
  8. Einige Pilze (v. a. Cordyceps) energetisieren: Sie unterstützen Schilddrüse sowie Nebenniere und die Energiegewinnung in den Mitochondrien.

Jeder Pilz birgt individuelle Eigenschaften und eröffnet somit einzigartige Anwendungen. Mehr dazu in der Vitalpilzübersicht.

 

Inhaltsstoffe von Heilpilzen im Überblick

Was allen Pilzen gemein ist, sind einige Spurenelemente und Mineralstoffe (wie z. B. Kalium, das den Blutdruck senkt) und Ballaststoffe aus der Klasse der ß-Glukane.

  • β-Glukane (genauer β-1,3/1,6-Glukane) sind verzweigte Ballaststoffe, von denen etwa 30–50 % aufgenommen werden. Sie wirken antioxidativ, antibakteriell und unterstützen die Regeneration von Schleimhäuten und Darmbarrieren. Dadurch eignen sie sich besonders bei Magen-Darm-Beschwerden und chronischen Infektionen. β-Glukane entfalten ihre Wirkung, indem sie das Immunsystem in niedriger Intensität über Toll-Like-Rezeptoren stimulieren. Diese leichte Aktivierung führt zu einer ausgeprägten regulierenden Immunantwort, die entzündungshemmende Prozesse im Körper fördert.
  • Triterpene sind die ätherischen Öle der Pilze. Sie finden sich in allen Heilpilzen, wobei der Reishi wahrscheinlich am meisten enthält. Triterpene fungieren im Pilz als Signal-, Boten- und Abwehrstoffe. Im menschlichen Körper zeigen sie verschiedene Wirkungen: Sie sind entzündungshemmend, stark antioxidativ und immunstärkend. Zudem ergänzen sie sich sehr gut mit ß-Glukanen.
  • Glykoproteine und Lektine sind in einigen Pilzen wie der Schmetterlingstramete reichlich vorhanden und zählen zu den stärksten Immunmodulatoren in der freien Natur.
  • Statine sind ebenfalls in einigen Pilzen enthalten. Sie hemmen eine übermäßige Cholesterinbildung. Was jedoch nicht mit isolierten Medikamenten vergleichbar ist.
  • Eritadenin ist ein natürlicher Blutgerinnungshemmer und wertvoll bei wiederkehrenden Blutgerinnungen. Außerdem kann es den Blutdruck senken.

 

Historisches zu Vitalpilzen

Schon Ötzi, die berühmte Gletschermumie aus dem Ötztal, trug Birkenporling (gegen Magenbeschwerden) und Zunderschwamm (zur Wundversorgung und zum Feuermachen) bei sich. Bereits in der Jungsteinzeit – Ötzi lebte um 3.200 v. Chr. – nutzten Menschen also die Heilkräfte von Pilzen.

In der traditionellen chinesischen Medizin werden Reishi, Shiitake & Co. seit einigen tausend Jahren angewendet. Erste Aufzeichnungen über den Reishi gehen bis ins Jahr 2.000 v. Chr. zurück; der erste gezielte Anbau von Shiitake fand um 300 v. Chr. statt.

Bis ins Mittelalter waren auch bei uns Pilze in der Naturheilkunde etabliert. Leider wurden im Zuge der Inquisition Frauen, die sich mit der therapeutischen Anwendung von Vitalpilzen am besten auskannten, systematisch verfolgt. Mit ihnen ging auch das Wissen um Pilze in Europa weitestgehend verloren. Die Medizin prägten fortan die Klöster. Da Pilze damals in Europa noch nicht kultiviert werden konnte, spielten sie hier keine Rolle mehr.

Dass Vitalpilze im Kommen sind, ist also kein aktueller Trend, sondern eine logische Fortsetzung dessen, was wir aus der Naturheilkunde wissen. Das Gute: Heute können wir Pilze systematisch erforschen, in Studien untersuchen und gezielt anbauen. Die perfekte Symbiose aus moderner Technologie und altem Naturwissen.

 

Heilpilze in der chinesischen Medizin

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) sind Pilze ein fester Bestandteil und werden seit 5.000 Jahren angewandt.

Die Lehre der fünf Elemente oder des Chi bedient sich verschiedenster Pilze für verschiedene Wirkungen. In der chinesischen Medizin ist der Reishi sogar als das wertvollste Heilkraut überhaupt bekannt – noch vor anderen Naturmitteln wie Kurkuma, Ingwer, Ginseng und Jiaogulan.

In der konventionellen Medizin in China und Japan sind einige Pilze seit über 30 Jahren zugelassen und etabliert. Besonders im Kontext der Krebstherapie kommen sie zum Einsatz. In China werden Pilze seit 50 Jahren wissenschaftlich erforscht, weil sie in vielen Regionen noch immer zu den Grundnahrungsmitteln zählen.

Auch in Europa und den USA gibt es zunehmend Studien, die die pharmakologischen Eigenschaften von Heilpilzen – etwa immunmodulierend, antitumoral oder antientzündlich – belegen. Die Zahl der Publikationen zu Heilpilzen nimmt seit Jahren deutlich zu, insbesondere in den Bereichen Onkologie, Immunologie und Stoffwechselerkrankungen. Es zeichnet sich ab, dass medizinische Pilzpräparate auch im westlichen Gesundheitssystem zunehmend Beachtung finden.

Wichtige Pilze aus der asiatischen Medizin sind Shiitake, Maitake, Cordyceps – der mit Gold aufgewogen wird –, Reishi und Hericium.

 

Vitalpilze aus Sibirien

Weitere Heilpilze stammen aus Sibirien, aus der Tundra und Taiga Russlands und Skandinaviens. Dort werden noch viele dieser Pilze, zum Beispiel Chaga und Eichhase (auch in Finnland zu finden), durch Wildsammlung geerntet, verarbeitet und anschließend verkauft. Besonders in der komplementären Krebstherapie kommen diese Pilze zum Einsatz.

 

Wachsen Heilpilze auch in Deutschland?

Alle heute genannten Heilpilze (mit Ausnahme von Cordyceps, Mandelpilz und Shiitake) wachsen auch in deutschen Wäldern. Zudem gibt es in unseren Wäldern Pilze, die in Mitteleuropa zwar einzigartig sind, aber wissenschaftlich weniger gut erforscht. Das trifft auch auf Pilze aus Sibirien und Ostasien zu.

Champignons, Pfifferlinge und Steinpilze etwa sind gesünder, als die meisten denken. Sie haben jedoch keine jahrtausendealte Tradition vorzuweisen und nicht so viele wissenschaftliche Studien im Rücken wie chinesische und japanische Vitalpilze. Sie sind lediglich als Speisepilze bekannt.

Großer Steinpilz im Wald auf Moos

Der Steinpilz – der vielleicht beliebteste Speisepilz in Deutschland (neben dem Pfifferling)

Aus diesem Grund habe ich immer eine Packung tiefgekühlter Champignons oder Shiitake bei mir im Gefrierschrank. Pilze sind ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung. Champignons werden in Deutschland günstig und effizient produziert, sind gesund und lassen sich vielseitig verwenden.

Ich würde Dir daher empfehlen, immer eine Packung Champignons (frisch oder tiefgekühlt) verfügbar zu haben.

 

Über die Darreichungsform von Vitalpilzen

Was in der Volksheilkunde und Naturheilkunde seit Jahrtausenden bekannt ist, bestätigen wissenschaftliche Studien aktuell nach und nach.

Basierend auf meinen Erfahrungen und wissenschaftlichen Untersuchungen mit Heilpilzen kann ich Dir noch Folgendes mitgeben:

  • Frische Pilze sollten immer bevorzugt werden. Champignons, Steinpilze, Shiitake, Judasohr, Austernpilze und Maitake gibt es mittlerweile in größeren und gut sortierten Supermärkten in Deutschland zu kaufen. Sie schmecken lecker, sind eine Bereicherung für die Küche – und gesund.
  • Viele exotische Heilpilze werden nur als Granulat oder Extrakt angeboten. Aus Granulat kannst Du einen Sud oder eine Tinktur herstellen. Extrakt bedeutet, dass die Wirkstoffe konzentriert wurden. Folglich muss sehr viel weniger konsumiert werden, um eine Wirkung zu erzielen. Ein gutes Beispiel für ein Heißwasserextrakt, das gut schmeckt und viele Vorteile bietet, ist Chaga-Tee. Er erinnert geschmacklich an Schwarztee.
  • Extrakte in Kapselform sollten Dualextrakte sein. Qualitative Dualextrakte von transparenten Anbieter erzielen in Studien und in der Praxis deutliche Vorteile. Die Qualität ist bei Vitalpilzen entscheidend.

 

Über die Qualität von Vitalpilzen

Einer Studie des Nature Magazins aus dem Jahr 2017 zufolge sind 75 % der Reishi-Produkte auf dem Markt gefakt: Sie enthalten keinen oder nur Spuren von Reishi. Selbst von den 25 % der Produkte, die Reishi enthielten, waren die meisten mit Zusatzstoffen und Schwermetallen belastet.

Leider spiegelt dieses Ergebnis auch den deutschen Vitalpilzmarkt wider. Und auch aus eigener Erfahrung muss ich sagen: Der Großteil der Produkte der meisten Anbieter ist nicht empfehlenswert.

Gute Qualität ist hier nicht nur selten, sie hat auch ihren Preis. Wenn Du bereit bist, diesen Preis in Deine Gesundheit zu investieren, wird sich das lohnen. Wenn Du das erstbeste Billigprodukt im Internet bestellst, wirst Du höchstwahrscheinlich enttäuscht werden.

Achte deshalb auf folgende Qualitätskriterien beim Kauf von Heilpilzen:

  • eigener Anbau (Kontrolle der gesamten Produktionskette)
  • Bio-Qualität
  • schonende Verarbeitung
  • Dualextraktion
  • GMP-Siegel (oder anderes Reinheitssiegel)
  • chemische Analysen
  • Schadstoffanalysen
  • 100 % Rückverfolgbarkeit
  • Transparenz

Nur wenige Hersteller in Deutschland können das garantieren.

 

Die 9 wichtigsten Heilpilze und ihre Wirkungen

Reishi/Glänzender Lackporling (Ganoderma lucidum)

Reishi wird als Pilz der Langlebigkeit und Pilz der Hundertjährigen gefeiert. Er wirkt altersbedingten Erkrankungen und Entzündungen aller Art entgegen und wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. 

  • stark antioxidativ (bekämpft oxidativen Stress) 
  • schützt Nervenzellen und stimuliert Neuritenwachstum 
  • senkt den Blutzucker 
  • senkt hohe Cholesterinspiegel 
  • wirkt sich positiv auf chronische Entzündungen im Körper aus 
  • reduziert chronischen Stress auf die Nebenniere 
  • unterstützt die Leberentgiftung 
  • wirkt beruhigend 
  • erzielt potenziell gute Wirkungen zusammen mit Cordyceps und Löwenmähne (Hericium) 

Studien zum Reishi findest Du im hinterlegten Beitrag und im Quellenverzeichnis: [1–2]


Getrockneter Reishi mit Stiel

Wahrhaft königlich: Der Reishi ist nicht nur gesund, sondern auch fotogen

 

Chaga/Schiefer Schillerporling (Inonotus obliquus)

Chaga ist das russische Pendant zu Reishi – ein russisches Anti-Aging-Mittel und altbewährt: 

  • in der russischen Volksmedizin als Anti-Krebs-Mittel verbreitet 
  • reduziert chronische Entzündungen (Ursache vieler Stoffwechselerkrankungen) 
  • Unterstützung bei Pankreatitis 
  • beruhigt die Darmflora 
  • verhindert in Mausstudien Gewichtszunahme und Fettleber 
  • starkes Antioxidans (eines der Lebensmittel mit dem höchsten ORAC-Wert)
  • verbessert das Körpergefühl (Wohlbefinden) des Anwenders 
  • wirkt anregend, obwohl koffeinfrei 

 Studien? [3–6]

Getrocknete Chaga Brocken auf weißem Hintergrund

 

Raupenpilz (Cordyceps sinensis)

In der Natur befällt Cordyceps Raupenlarven. Er frisst sich anschließend durch die Raupe und verbreitet sich letztendlich durch Sporenbildung. 

In Tibet wird Cordyceps auch als Zahlungsmittel akzeptiert und ist so wertvoll wie Gold. Cordyceps, der für nahrungszwecke angebaut wird, wird jedoch nicht in Raupen gezüchtet, sondern in Bioreaktoren. Das macht die Sache gleich viel erträglicher, oder? 

Der Raupenpilz gilt als Pilz für mehr Energie und unterstützt die Energiegewinnung sowie Schilddrüse und Nebenniere. Außerdem: 

  • hilft gegen nächtliches Schwitzen 
  • senkt hohen Blutzucker 
  • reduziert schlechtes LDL-Cholesterin, erhöht gutes HDL-Cholesterin
  • senkt hohe Blutfettwerte 
  • hilfreich bei Atemwegserkrankungen wie Asthma 
  • hilft bei Nierenproblemen 
  • verbessert Herz-Rhythmus-Probleme 
  • beugt Blutgerinnseln vor 
  • wirkt positiv auf die Leber und gegen Hepatitis 
  • antibakteriell 
  • reduziert Entzündungen
  • steigert die Durchblutung
  • verbessert kognitive Fähigkeiten (nootropisch) 
  • gut bei chronischer Erschöpfung und chronischer Müdigkeit 
  • fördert die Libido und erhöht den Testosteronspiegel 

 Studien? [7–8]

Getrockneter Raupenpilz (Cordyceps sinensis) vor weißem Hintergrund

 

Löwenmähne/Igelstachelbart (Hericium erinaceus)

Dieser sehr interessant aussehende Pilz – der Hericium – sieht aus wie eine Löwenmähne und ist der heimliche Star unter den Vitalpilzen:

  • hilft gegen Magengeschwüre/Gastritis und Demenzerkrankungen
  • in Mausstudien hilfreich gegen Depressionen und Angstzustände – könnte auch in Zukunft bei Menschen Anwendung finden
  • hilft bei Leberschäden durch Alkoholeinwirkung
  • schützt die Magenschleimhaut vor Magensäure oder Krankheitserregern
  • reduziert systemische Entzündungen im Körper und beugt auch chronischen Erkrankungen vor
  • verbessert die Kommunikation der Immunzellen im Darm und kann das Immunsystem stärken, damit es flexibler auf Krankheitserreger reagiert
  • erhöht die Bildung neuer Nervenzellen (über eine Erhöhung von BDNF)
  • könnte Alzheimer vorbeugen
  • erhöht Fokus und Konzentration
  • erhöht die Myelin-Bildung in Nervenbahnen, was bei multipler Sklerose sehr hilfreich ist

Studien? [9–19]

Löwenmähne auf weißem Hintergrund

Getrocknete Löwenmähne – ein ausgezeichneter Speisepilz.


Shiitake/Chinesischer Champignon (Lentinula edodes)

Der Shiitake ist der in Asien am häufigsten verzehrte Speisepilz und findet auch bei uns zunehmend Anwendung. In der traditionellen chinesischen Medizin ist er ein wichtiger Heilpilz und wird besonders bei tumoralen und metabolischen Erkrankungen eingesetzt. Und sonst so?

  • sehr reich an ß-Glucan, wirkt potenziell gegen Viren und Krebszellen
  • blutdrucksenkend
  • kann Blutfett und Cholesterin senken
  • wirkt gegen Fettleber
  • unterstützend beim Gewichtsverlust (s. schnell abnehmen)
  • findet in Asien Anwendung bei: Kopfschmerzen, Arteriosklerose, Fettleber
  • erhöht Ansprechen auf Chemo- und Strahlentherapie bei Krebs

Studien? [20–27]

Frische Shiitake Heilpilze auf weißem Hintergrund

Getrockneter Shiitake (König der Heilpilze), neben Champignons der am häufigsten gezüchtete Pilz der Welt

 

Maitake/Klapperschwamm (Grifola frondosa)

Der Maitake ergänzt sich hinsichtlich seiner Wirkungen sehr gut mit Shiitake und wirkt maßgeblich auf Immunsystem und Stoffwechsel:

  • unterstützt ein gesundes Immunsystem
  • erhöht den Energieverbrauch und kann beim Abnehmen eingesetzt werden
  • wirkt entzündungshemmend
  • wirkt auch gegen Fettleber (Fettleber ist gerade in westlichen Staaten ein großes gesundheitliches Problem, das erwiesenermaßen zum metabolischen Syndrom und zur Fettleibigkeit beitragen kann.)
  • dem Ballaststoff ß-Glucan wird durch Stimulation des Immunsystems eine antitumorale und antivirale Wirkung nachgesagt
  • senkt Cholesterin- und Blutzuckerspiegel
  • senkt Nebenwirkungen der Chemotherapie bei Krebs
  • erhöht das Chi des Menschen (Lebenskraft), weswegen dieser Pilz auch in der chinesischen Medizin sehr beliebt ist

Studien? [28–32]

Frischer Maitake Fruchtkörper auf weißem Hintergrund

Maitake – der tanzende Pilz – ist auch ein sehr köstlicher Speisepilz und erinnert an Artischocke.

 

Silberohr (Tremella fuciformis)

In der traditionellen chinesischen Medizin wird Tremella seit Jahrtausenden gegen Tuberkulose, Erkältung und Bluthochdruck eingesetzt. Interessant ist, was die moderne Wissenschaft dazu sagt:

  • stark antioxidativ durch enthaltene Polyphenole und Ballaststoffe
  • wirkt immunstimulierend und hilft akute Infektionen zu bekämpfen
  • schützt Nervenzellen im gesamten Körper
  • wirkt cholesterinsenkend, wahrscheinlich durch die erhöhte Bildung von Gallensäuren
  • senkt den Blutzucker
  • hilft bei der Ausleitung von Schwermetallen
  • schützt vor radioaktiver Belastung, indem er Teile der radioaktiven Substanzen bindet und aus dem Körper ausleitet
  • hemmt Krebszellen beim Wachstum
  • schützt die Leber vor Hepatitis
  • unterstützt die Regeneration von Haut und Bindegewebe und wird als Anti-Aging-Pilz immer beliebter.

Studien? [33–44]

Getrockneter Tremella fuciformis in weißer Schüssel auf Holztisch

Getrockneter Tremella sieht aus wie ein Schwamm

 

Judasohr/Chinesischer Morchel (Auricularia polytricha)

Das Judasohr ist der Pilz des Jahres 2017 und wird auch als „Chinesischer Morchel“ bezeichnet. Es ist Teil der chinesischen „Zehn Köstlichkeiten“ und hat eine glibberige Konsistenz, die ich sehr zu schätzen weiß. Ich esse Judasohr sehr gerne, weil es mich nach dem Sport sehr viel schneller regenerieren lässt.

  • in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) seit Jahrtausenden gegen Arteriosklerose eingesetzt
  • wirkt blutverdünnend
  • erhöht die Mikrozirkulation (Durchblutung)
  • kann den Cholesterinspiegel senken
  • bildet Melanin, einen natürlichen Farbstoff, der vor UV-Strahlung schützt
  • stark entzündungshemmend
  • fördert die Libido
  • wirkt blutdrucksenkend und durchblutungsfördernd

Studien? [45–50]

Frische Judasohr (Auricularia) Fruchtkörper auf Holunderstamm

Eine Idee, warum es Judasohr heißt? 🙂

 

Schmetterlingstramete (Coriolus versicolor)

Die Schmetterlingstramete ist einer der effektivsten Immunmodulatoren in der Natur. In der japanischen Medizin sind ihre Extrakte bei einigen Krebsarten als Komplementärmedizin zugelassen. Die Inhaltsstoffe PSK und PSP haben eine klinisch erwiesene Wirkung gegen diverse Krebsarten (Magenkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs). Und sonst so?

  • starke antivirale Wirkung – besonders bei chronischen Infekten wie EBV, CMV, Varizella Zoster
  • aktuell in Europa in Phase 3 Studien gegen Krebs

Studien? [51–57]

Frischer Schmetterlingstramete Fruchtkörper auf Baumstamm

Wilde Schmetterlingstramete in all ihren Formen und Farben – fast schade, dass dieser Pilz so gesund ist.


Weitere Heilpilze, die hier zu kurz kommen

Es gibt neben diesen 9 Heilpilzen noch weitere, die ich aus Platzgründen nur erwähnen kann:

  • Eichhase (Polyporus umbellatus): Lymphanregung, Entgiftung, entschleimend
  • Mandelpilz (Agaricus blazei Murrill): Immunstärkung, Immunbalancierung, Autoimmunerkrankungen, Allergien
  • Austernpilz (Pleurotus ostreatus): Immunstärkung, gut für die Darmflora
  • Schopftintling (Coprinus comatus): Blutzuckerstabilisierung
  • Zunderschwamm
  • Birkenporling
  • Samtfußrübling (Enoki)
  • Lärchenporling
  • Schwefelporling


Tipps zur Einnahme von Vitalpilz Produkten

Zum Kochen kann ich als Frischpilz Shiitake, Maitake, Löwenmähne, Judasohr und Austernpilze sehr empfehlen.

Im getrockneten Zustand lege ich Dir Judasohr, Maitake, Löwenmähne und Mandelpilz ans Herz.

Als Ergänzung bei chronischen Erkrankungen, Entzündungshemmung oder für bestimmte Wirkungen, haben sich Dualextrakte bewährt. Nur in Extrakten sind die Wirkstoffe hoch genug dosiert, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, ohne dass Du jeden Tag 1 kg Pilze essen musst. Außerdem sind Extrakte wissenschaftlich sehr gut untersucht und ihre Wirksamkeit belegt.

Bei Extrakten solltest Du unbedingt darauf achten, dass sie dualextrahiert wurden. Sprich: wässrige und alkoholische Extraktion – nur dann sind wirklich alle wirkungsvollen Inhaltsstoffe (Mineralstoffe, Terpene, ß-Glucane uvm.) enthalten.

Neben der Dualextraktion ist wichtig, dass der Hersteller nachweisen kann, dass seine Produkte frei von Pestiziden und Schwermetallen sind. Eine chemische Analyse halte ich für absolut notwendig, um nachzuweisen, dass es sich wirklich um den jeweiligen Pilz handelt. Denk dran: Etwa 90 % der Produkte auf dem Markt enthalten entweder gar keine Pilze oder nur Spuren.

Echte, hochwertige Pilzextrakte sind etwas teurer, aber deutlich wirkungsvoller als die günstigen Produkte, die Du auf Amazon findest.


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    Fazit – die Zeit der Vitalpilze ist gekommen

    Heilpilzen werden viele großartige Vorteile nachgesagt, die in Studien bestätigt werden. Zudem sind sie evidenzbasiert (im eigentlichen Sinne) und werden auch bei uns schon länger zur Prävention und therapeutisch eingesetzt.

    Die 9 wichtigsten Heilpilze

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    Die meisten Präparate auf dem Markt (besonders die günstigen) sind leider nicht empfehlenswert. Ich rate Dir, etwas mehr Geld zu investieren und Produkte eines guten Herstellers zu beziehen.

    Hifas da Terra ist der Hersteller, dem ich persönlich vertraue. Gute Pilzextrakte sind teuer, aber es lohnt sich.

    Für Vitalpilze in Pulver- oder Granulatform (um selbst Extrakte, Tinkturen oder Sud herzustellen) kann ich auch die Firmen Gamu und Hawlik empfehlen.

     

    Für Dich ist wichtig:

    • Versuche, mehr Pilze in Deinen Ernährungsalltag zu integrieren.
    • Champignons, Steinpilze, Austernpilze, Judasohr und Shiitake gibt es in gut sortierten Supermärkten ganzjährig zu kaufen – frisch und tiefgekühlt.
    • Andere Heilpilze bieten sich als Extrakt an. Ich persönlich nehme Reishi-, Hericium- und Cordyceps-Extrakte von Hifas da Terra.


    Hast Du weitere Fragen zu Pilzen bzw. zur Mykotherapie? Schreibe mir gerne eine Mail, ich helfe Dir gerne weiter 🙂

       

       


      Reishi:

      1. Liang-Wei Chen; Yan-Qin Wang; Li-Chun Wei; Mei Shi and Ying-Shing Chan (2007): Chinese Herbs and Herbal Extracts for Neuroprotection of Dopaminergic Neurons and Potential Therapeutic Treatment of Parkinson’s Disease. In: CNS & Neurological Disorders – Drug Targets 6 (4), S. 273–281. DOI: 10.2174/187152707781387288.
      2. Zhang, Ruiping; Xu, Shengli; Cai, Yanning; Zhou, Ming; Zuo, Xiaohong; Chan, Piu (2011): Ganoderma lucidum Protects Dopaminergic Neuron Degeneration through Inhibition of Microglial Activation. In: Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM 2011, S. 156810. DOI: 10.1093/ecam/nep075.

      Chaga:

      1. Hu, Yang; Teng, Chunying; Yu, Sumei; Wang, Xin; Liang, Jinsong; Bai, Xin et al. (2017): Inonotus obliquus polysaccharide regulates gut microbiota of chronic pancreatitis in mice. In: AMB Express 7 (1), S. 39. DOI: 10.1186/s13568-017-0341-1.
      2. Kang, Ju-Hee; Jang, Jeong-Eun; Mishra, Siddhartha Kumar; Lee, Hee-Ju; Nho, Chu Won; Shin, Dongyun et al. (2015): Ergosterol peroxide from Chaga mushroom (Inonotus obliquus) exhibits anti-cancer activity by down-regulation of the beta-catenin pathway in colorectal cancer. In: Journal of ethnopharmacology 173, S. 303–312. DOI: 10.1016/j.jep.2015.07.030.
      3. Mu, Haibo; Zhang, Amin; Zhang, Wuxia; Cui, Guoting; Wang, Shunchun; Duan, Jinyou (2012): Antioxidative properties of crude polysaccharides from Inonotus obliquus. In: International journal of molecular sciences 13 (7), S. 9194–9206. DOI: 10.3390/ijms13079194.
      4. Zhang, Ruiping; Xu, Shengli; Cai, Yanning; Zhou, Ming; Zuo, Xiaohong; Chan, Piu (2011): Ganoderma lucidum Protects Dopaminergic Neuron Degeneration through Inhibition of Microglial Activation. In: Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM 2011, S. 156810. DOI: 10.1093/ecam/nep075.

      Cordyceps:

      1. Cha, Jae-Young; Ahn, Hee-Young; Cho, Young-Su; Je, Jae-Young (2013): Protective effect of cordycepin-enriched Cordyceps militaris on alcoholic hepatotoxicity in Sprague-Dawley rats. In: Food and chemical toxicology : an international journal published for the British Industrial Biological Research Association 60, S. 52–57. DOI: 10.1016/j.fct.2013.07.033.
      2. Lei, Jiaji; Wei, Youlei; Song, Pengcheng; Li, Yongchao; Zhang, Tianze; Feng, Qingjiang; Xu, Guangquan (2017): Cordycepin inhibits LPS-induced acute lung injury by inhibiting inflammation and oxidative stress. In: European journal of pharmacology 818, S. 110–114. DOI: 10.1016/j.ejphar.2017.10.029.

      Hericium

      1. Ryu, Sun; Kim, Hyoun Geun; Kim, Joo Youn; Kim, Seong Yun; Cho, Kyung-Ok (2017): Hericium erinaceus Extract Reduces Anxiety and Depressive Behaviors by Promoting Hippocampal Neurogenesis in the Adult Mouse Brain. In: Journal of medicinal food. DOI: 10.1089/jmf.2017.4006.
      2. Sheng, Xiaotong; Yan, Jingmin; Meng, Yue; Kang, Yuying; Han, Zhen; Tai, Guihua et al. (2017): Immunomodulatory effects of Hericium erinaceus derived polysaccharides are mediated by intestinal immunology. In: Food & function 8 (3), S. 1020–1027. DOI: 10.1039/c7fo00071e.
      3. Wang, Mingxing; Konishi, Tetsuya; Gao, Yang; Xu, Duoduo; Gao, Qipin (2015): Anti-Gastric Ulcer Activity of Polysaccharide Fraction Isolated from Mycelium Culture of Lion’s Mane Medicinal Mushroom, Hericium erinaceus (Higher Basidiomycetes). In: International journal of medicinal mushrooms 17 (11), S. 1055–1060
      4. Yang, Chao; Zhao, Linlin; Yuan, Weitang; Wen, Jianguo (2017): Cordycepin induces apoptotic cell death and inhibits cell migration in renal cell carcinoma via regulation of microRNA-21 and PTEN phosphatase. In: Biomedical research (Tokyo, Japan) 38 (5), S. 313–320. DOI: 10.2220/biomedres.38.313.
      5. http://en.cnki.com.cn/Article_en/CJFDTOTAL-WIEC199902013.htm
      6. Kawagishi, Hirokazu; Shimada, Atsushi; Hosokawa, Satoshi; Mori, Hironobu; Sakamoto, Hideki; Ishiguro, Yukio et al. (1996): Erinacines E, F, and G, stimulators of nerve growth factor (NGF)-synthesis, from the mycelia of Hericium erinaceum. In: Tetrahedron Letters 37 (41), S. 7399–7402. DOI: 10.1016/0040-4039(96)01687-5.
      7. Mori, Koichiro; Inatomi, Satoshi; Ouchi, Kenzi; Azumi, Yoshihito; Tuchida, Takashi (2009): Improving effects of the mushroom Yamabushitake (Hericium erinaceus) on mild cognitive impairment: a double-blind placebo-controlled clinical trial. In: Phytotherapy research : PTR 23 (3), S. 367–372. DOI: 10.1002/ptr.2634.
      8. Park, Young Shik; Lee, Hyun Soo; Won, Moo Ho; Lee, Jin Ha; Lee, Shin Young; Lee, Hyeon Yong (2002): Effect of an exo-polysaccharide from the culture broth of Hericium erinaceus on enhancement of growth and differentiation of rat adrenal nerve cells. In: Cytotechnology 39 (3), S. 155–162. DOI: 10.1023/A:1023963509393.
      9. Ryu, Sun; Kim, Hyoun Geun; Kim, Joo Youn; Kim, Seong Yun; Cho, Kyung-Ok (2017): Hericium erinaceus Extract Reduces Anxiety and Depressive Behaviors by Promoting Hippocampal Neurogenesis in the Adult Mouse Brain. In: Journal of Medicinal Food 21 (2), S. 174–180. DOI: 10.1089/jmf.2017.4006.
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