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Vitamin D-Mangel – Symptome, Ursachen und wie Du ihn beseitigst

von Martin Auerswald, M.Sc.
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Glühbirne fängt letzte Sonnenstrahlen auf Stein am Strand ein

Von einem Vitamin D-Mangel ist jedes Jahr im Herbst und Winter 60-90 % der deutschen Bevölkerung betroffen. Im Sommer sind es immerhin noch 40-60 %. Ein Mangel wird mit einer geschwächten Immunabwehr, schwachen Knochen, Gelenken, einer eingeschränkten Verdauung und Lungenfunktion sowie mit einem höheren Risiko für Krebs, Allergien und Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht.

In diesem Beitrag klären wir alles Wichtige über Vitamin D, einen Vitamin D-Mangel, wie Du ihn erkennst, messen und beseitigen kannst. Auch auf geeignete Nahrungsergänzung soll eingegangen werden.

Hinweis: Zu diesem Beitrag haben wir eine passende Episode in unserem Podcast. Du kannst sie hier hören (oder direkt zu Spotify gelangen):

 

Was ist Vitamin D und wie wird es gebildet?

Klären wir zunächst, was Vitamin D eigentlich ist, bevor wir über Vitamin D-Mangel sprechen. Vitamin D ist der Oberbegriff für die Klasse der D-Vitamine, zu denen Vitamin D1, D2, D3, D4 und D5 gehören. Für uns Menschen sind nur Vitamin D2 und D3 relevant:

  • Vitamin D2 finden wir in Pflanzen und Pilzen, es heißt hier Ergolsterol. Es wird auch als Pro-Vitamin D bezeichnet. Die Umwandlung im Körper in aktives Vitamin D ist nur geringfügig – wichtiger ist die Funktion als Signal- und Botenstoff. So werden Ergosterol entzündungslindernde und krebspräventive Eigenschaften nachgesagt.
  • Vitamin D3 ist die „tierische“ Form von Vitamin D. Diese Form bilden wir Menschen auf unserer Haut, wenn wir uns Sonnenlicht aussetzen. Diese Form ist auch in Nahrungsergänzungen, Eiern, Fisch und Fischöl enthalten.

Wenn wir hier über Vitamin D sprechen, meinen wir also eigentlich Vitamin D3. Es wird auch als das „Sonnenvitamin“ bezeichnet und ist tatsächlich das einzige Vitamin, das unser Körper theoretisch selbst herstellen kann. Das einzige, was Du dafür tun musst, ist in die Sonne zu gehen.

In unserer Haut lagert der Körper eine Form namens 7-Deoxy-Cholesterol ein. Trifft nun Sonnenlicht (UV-Strahlung) auf die Haut, läuft eine chemische Reaktion ab, in deren Folge Cholecalciferol gebildet wird. Cholecalciferol ist die Vitamin D-Form, die in Nahrungsergänzungsmitteln zu finden ist.

Cholecalciferol (Pro-Vitamin D3) wird nun in der Leber aktiviert, zu (25)OH-Vitamin D. Das ist die Speicherform von Vitamin D, die beim Bluttest gemessen wird. In der Niere wird es dann in das aktive Hormon Calcitriol umgewandelt. Calcitriol wirkt nur für etwa 12 Stunden im Körper, bevor es abgebaut wird. Diese Form ist für die vielen Wirkungen von Vitamin D3 verantwortlich.

Vitamin d bildung

Vitamin D Bildung nach Sonneneinstrahlung

 

Funktionen von Vitamin D im Körper

Tatsächlich ist Vitamin D3 ein Hormon im Körper, das heißt ein Botenstoff, der im ganzen Körper wirkt und zwar auf unterschiedliche Weise in jedem Gewebe.

Von unseren 23.000 menschlichen Genen, die in der DNA codiert sind, benötigen ungefähr 3.000 von ihnen Vitamin D, um aktiviert zu werden. 3.000 von 23.000 Genen, das ist für einen Biologen eine ganze Menge!

Gehen wir zunächst auf die wichtigsten Funktionen von Vitamin D im Körper ein:

  • Aufnahme von Calcium im Darm und Regulierung eines normalen Calcium-Spiegels
  • Wachstumsfaktor für Epithelzellen im Darm, Lunge und Haut
  • Wird für die Entwicklung von Immunzellen benötigt
  • Ist an der Einlagerung von Calcium in die Knochen beteiligt (zusammen mit Vitamin K2 und Magnesium)
  • Wachstumsfaktor für die Neubildung von Nervenzellen und Myelin (eine Art Schutzschild für Nervenzellen)
  • Entwicklung und Funktion des Nervensystems
  • Wird für die Bildung von Serotonin gebildet, einem Glückshormon
  • Reguliert und überwacht die Darmflora
  • Kontrolliert das Zellwachstum im Körper (auch übermäßiges Wachstum, z.B. bei Krebs) und den Zell-Selbstmord (Apoptose)
  • Kontrolliert die Bildung vieler Hormone, z.B. Sexualhormone und Glückshormone

Vitamin D Mangel und Wirkung

Die bekannteste Wirkung von Vitamin D im Körper ist der Aufbau gesunder Knochenmasse. Doch es ist auch in der Lunge, Haut, Darm, Sexualorgane, Immunsystem und an unserem Wohlbefinden beteiligt.

Klären wir nun, wie Du einen Vitamin D-Mangel erkennst:

 

An welchen Symptomen erkenne ich einen Vitamin D-Mangel?

Wenn Du regelmäßig an den folgenden Symptomen leidest (oder ein Dir nahe stehender Mensch), könnte ein Vitamin D-Mangel im Spiel sein:

  1. Winterdepressionen (winter blues)
  2. Häufig unerklärlich schlechte Laune bis hin zu ganzjährigen Depressionen
  3. Häufige Infekte
  4. Darmprobleme
  5. Nine niedrigere Knochendichte
  6. Osteoporose (im schlimmsten Fall Osteomalazie oder Rachitis)
  7. wenig Libido – also ein zu geringer Testosteronwert (bei Männern und Frauen)
  8. Autoimmunerkrankungen
  9. ständige Müdigkeit
  10. chronische Rückenschmerzen oder Knochenschmerzen
  11. Hautprobleme wie Akne, Schuppenflechte oder Neurodermitis
  12. Langsame Wundheilung
  13. Haarausfall
  14. Muskelschmerzen
  15. Verdauungsbeschwerden wie Reizdarm oder Leaky Gut Syndrom
  16. Nervosität

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hast auch Du einen Mangel. Denn laut einer Studie19 haben etwa 80–85 % aller Deutschen einen Mangel – von September bis Mai die meisten. In den Sommermonaten etwa die Hälfte.

 

Vitamin D-Mangel – Warum ist er so verbreitet?

Von einem Vitamin D Mangel spricht man bei einem Blutwert von < 30 ng/ml. Unter 10 ng/ml ist es eine Vitamin D-Insuffizienz. 30-100 ng/ml werden als in Ordnung angesehen, 40-80 ng/ml als ideal.

Laut Smollich & Podlogar, 2019, (vom RKI finanziert) haben in Herbst und Winter die meisten Deutschen eine unzureichende Vitamin D-Versorgung. Von November bis April haben etwa 90 % der Deutschen einen Vitamin D-Mangel – wahrscheinlich jeder, der in Herbst und Winter keine Nahrungsergänzung zu sich nimmt:

Vitamin D Mangel Deutschland

Das Problem eines Vitamin D-Mangels ist: Vitamin D ist nicht einfach nur ein Nährstoff – es ist ein Hormon. Eines der zentralen Hormone in unserem Körper mit vielen wichtigen Wirkungen und Funktionen. Liegt ein Hormonmangel im Körper vor, kommt es zu Problemen – daher ist die Medizin stets bestrebt, diesen Mangel zu beseitigen. Leider gehen bei Vitamin D die wissenschaftliche Forschung und medizinische Praxis weit auseinander.

 

Die Frage ist nun: Warum ist fast jeder Deutsche im Winter von einem Vitamin D-Mangel betroffen?

  1. Wir leben und arbeiten heute überwiegend in Gebäuden
  2. In Herbst und Winter bildet unsere Haut kein Vitamin D unter Sonneneinstrahlung. Zudem begeben wir uns in diesen Jahreszeiten eher weniger in die direkte Sonne.
  3. Der Vitamin D-Speicher aus dem Sommer ist spätestens im November leer und wir haben einen Mangel, wenn kein Vitamin D ergänzt wird.
  4. Zu geringer Verzehr von Vitamin D-reichen Lebensmitteln, wie Eier, Fischöl und Fisch.
  5. Von Mai bis August scheint zwar genug Sonne und unsere Haut könnte Vitamin D bilden, aber uns wird von Klein auf eine gewisse „Angst“ vor der Sonne suggeriert (Hautkrebs).
  6. Sonnencreme reduziert die Bildung auf der Haut um etwa 95 %, da das enthaltene Titandioxid die UV-Strahlen reflektiert (wie eine Alufolie).
  7. 20 Minuten mit Gesicht, Händen und Unterarmen in die Sonne reicht nicht aus, um den Vitamin D-Bedarf zu decken.
  8. Verbreitete Mythen und Irrglauben über Vitamin D (z.B. der von der DGE empfohlene „Tagesbedarf“ von 800 IE Vitamin D täglich – dieser reicht nicht aus, um einen Vitamin D-Mangel zu beseitigen).

 

Quiz: Finde heraus, wie wahrscheinlich bei Dir ein Vitamin D-Mangel ist

In diesem Quiz mit insgesamt 13 Fragen kannst Du abklären, wie wahrscheinlich ein Vitamin D-Mangel bei Dir ist. Beantworte die Fragen (dauert etwa 2-3 Minuten), danach wird Dir Dein Ergebnis angezeigt:

 

Wie Du einen Vitamin D-Mangel vermeiden kannst

Mit diesen Tipps beugst Du einem Vitamin D-Mangel vor:

  1. Gehe im Sommer täglich 20-30 Minuten mit dem ganzen Körper in die Sonne. Creme Dich erst danach ein. In dieser Zeit bildet Dein Körper 10-15.000 IE Vitamin D.
  2. Baue wieder mehr „Sonne“ in Deinen Alltag ein. Das gilt besonders für die warmen Monate. Mache Spaziergänge, triff Dich mit Freunden draußen, geh schwimmen, treibe draußem Sport.
  3. Miss mindestens einmal jährlich, z.B. im November, im Blut nach, ob Du ausreichend versorgt bist oder ob Du einen Vitamin D-Mangel hast.
  4. Wenn Du einen Mangel hast, beseitige diesens mit einer gezielten Nahrungsergänzung.

 

Vitamin D-Mangel messen

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Du im Blut Deinen Vitamin D-Spiegel messen kannst:

  1. Du lässt bei Deinem Hausarzt eine Blutuntersuchung machen, inklusive Vitamin D. Die meisten Krankenkassen übernehmen das heute. Wenn nicht, kostet es 20 € extra.
  2. Lass Dir einen Vitamin D-Test von Lykon nach Hause liefern und mache es ganz bequem auf diesem Wege. Der „myVitaminD“ von Lykon kostet 39 € – mit unserem Rabattcode GESUND15 sparst Du nochmal 15 % auf den Preis.

Um einen Vitamin D-Mangel außerhalb des Sommers zu beseitigen, empfiehlt sich eine Nahrungsergänzung:

 

Vitamin D-Mangel mit einer Nahrungsergänzung beseitigen

Im Sommer ist die Sonne ausreichend, um den Vitamin D-Bedarf zu decken. Von September bis Mai ist dies aufgrund der Erdneigung nicht möglich. Wenn bei Dir einen Vitamin D-Mangel gemessen wurde, bietet sich dann eine Nahrungsergänzung an, um diesen zu beseitigen.

Dies hat viele Vorteile für den Körper – da die Beseitigung eines Vitamin D-Mangels der Immunfunktion, Verdauung, Atmung, Haut, Knochen, Gelenke, Schlaf und der guten Stimmung zu gute kommt.

Mittlerweile gibt es viele gute Anbieter für Vitamin D-Ergänzungen. Meist sind es flüssige Formen, bei denen Du Deine Dosis sehr einfach einstellen kannst:

Tal im Sonnenaufgang mit Wolkenmeer im Hintergrund

Im Sommer reicht das Licht der Sonne aus, um genug Vitamin D zu bilden. Aber für den Rest des Jahres …

 

Vitamin D Dosierung – So beseitigst Du Deinen Vitamin D-Mangel

Einige der häufigsten Fragen und Antworten zur Vitamin D Dosierung:

 

Wie viel Vitamin D wird benötigt? 

Das Ziel ist, den Blut-Spiegel von Vitamin D3 auf > 30 ng/ml zu bringen. Unter 30 ng/ml versteht man in der Medizin einen schweren Mangel. Das Optimum – und damit das beste für Deine Gesundheit und Deine Lebensqualität – ist ein Spiegel von 40-80 ng/ml.

Wie viel D3 brauchst Du dazu? Vitamin D misst man mit Units, also I.U., oder in Einheiten, IE. Das ist das gleiche.

In Zeiten, in denen Du praktisch kaum in der Sonne bist, also v.a. im Winter, oder für jeden, der auch im Sommer zu selten rauskommt, reichen 5.000 IU pro Tag aus. 5.000 sind ein guter Richtwert2, damit die meisten Menschen in den Zielbereich von 40 bis 60 ng/ml kommen.

Holis Vitamin D Bedarf

Abbildung. Aus Holis, 2009 – in dieser Studie wurde gemessen, wie viel Vitamin D nötig ist, um den Blutspiegel zu erhöhen. Die von der DGE empfohlenen 800-100 IU täglich reichen nicht aus, um einen Vitamin D-Mangel (> 30 ng/ml bzw. 75 mmol/l) zu beseitigen. 5.000 sind für die meisten Menschen eine realistischere Dosis zur Einstellung eines gesunden Vitamin D-Spiegels. 5.000 IU täglich gelten zudem als sicher.

Wenn Dir 5.000 IU täglich zu pauschal ist, Du Deinen Blutwert zur Hand hast und es genau wissen möchtest, empfehle ich diesen Vitamin D-Rechner von Edubily: Vitamin D-Rechner.

Auch im Sommer ergänzen? Im Sommer bildet der Körper in nur einer Stunde Komplettbestrahlung (d.h. nur in Badehose) bis zu 50.000 IU! Da ist eine Nahrungsergänzung nicht zwingend nötig. Sobald die Tage aber wieder dunkler und kürzer werden, wird sie sinnvoll.

Supplementierung in Herbst und Winter: Ich selbst nehme von Oktober bis April 7.500-10.000  IU Vitamin D täglich (da ich mit 95 kg schwerer als der Durchschnitt bin) und erreiche damit einen Blutwert von 60-80 ng/ml.

Habe keine Angst vor Vitamin D-Überdosierung. Bis zu einer Tagesdosis von 10.000 IU täglich sind keine Nebenwirkungen zu erwarten, Studien zufolge treten Überdosierungserscheinungen erst ab einer Tagesdosis von 40.000 IU und einer längeren Einnahme (mindestens 30 Tage) auf.

 

Wer profitiert von Vitamin D?

Die kurze Antwort: Jeder, der einen Vitamin D-Mangel hat. In Herbst und Winter jeder, der nicht ergänzt. Zur Sicherheit empfehlen wir, im Blut nachzumessen und je nach Blutwert entsprechend zu ergänzen, um den Mangel zu beseitigen.

Wer von folgenden gesundheitlichen Problemen betroffen ist, dem empfehle ich einen Bluttest:

  • Chronische Entzündungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Depressionen oder andere psychische Erkrankungen
  • Winterdepressionen („Winter Blues„)
  • Knochenerkrankungen (z.B. Osteopenie, Osteoporose)
  • Schwache Gelenke
  • Leaky Gut Syndrom
  • Reizdarm
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankung
  • Allergische Erkrankungen
  • Hautprobleme, z.B. Ekzeme, Akne, Neurodermitis
  • Bei erhöhter Krebsinzidenz in der Familie

 

Vitamin D kaufen – Wie viel kostet Vitamin D?

Wie viel ist Dir die Beseitigung Deiner Winterdepression, die Stärkung Deiner Knochen und ein stärkeres Immunsystem wert? Vitamin D ist ein für seine Wirkung vergleichsweise günstiges Ergänzungsmittel.

Die Kosten für 5.000 IU am Tag belaufen sich auf gerade einmal 10–15 ct, je nach Präparat, also 3–5 € pro Monat. Nicht viel, um dadurch deutlich bessere Laune zu haben und sich vom Winter nicht so „erschlagen“ zu fühlen.

Ich empfehle Dir das Präparat von Viktilabs, weil hier beste Qualität auf hohe Transparenz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis trifft.

(Tipp: spare 10 % auf alles bei Viktilabs mit dem Code MARTIN)

 

Exkurs Biochemie - Was brauche ich für gesunde Knochen?

D3 ist nicht nur für die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung zuständig. Nein, es überwacht den Calcium-Spiegel im Blut, der niemals schwanken darf, sehr genau. Und wenn aus der Nahrung zu wenig Calcium kommt, nimmt es das Calcium … aus den Knochen13. An der Stelle wird es kritisch. Also achte wenigstens darauf, wenn Du nicht genügend Milchprodukte konsumierst, jeden Tag eine große Portion grünes Gemüse oder Sardinen (Gräten sind pures Calcium!) zu essen. Also: Jeden Tag Milchprodukte in Form von Joghurt oder Käse, und falls Du keine Milchprodukte isst, dann genügend (grünes) Gemüse sowie hin und wieder leckere Sardinen.[/otw_shortcode_content_toggle] [otw_shortcode_content_toggle title=“Exkurs: Welche Nährstoffe für gesunde Knochen?“ opened=“closed“ icon_type=“general foundicon-plus“]Damit Vitamin D3 funktioniert, müssen noch andere Faktoren mitspielen7-12:

  • Zink muss vorhanden sein, damit der Vit. D-Rezeptor gebildet wird. Zink ist in Meeresfrüchten und rotem Fleisch zur Genüge enthalten.
  • Magnesium muss vorhanden sein, damit der Vit. D-Rezeptor aktiviert wird. Magnesium findest Du in grünem Gemüse. Je grüner und dunkler, desto besser. Oder 500mg täglich als Nahrungsergänzung*.
  • Vitamin A hemmt in sehr hoher Dosis die D-Wirkung. Dieses Problem kommt zum Glück selten vor, trotzdem: Iss nicht mehr als 1x pro Woche Leber und reduziere etwas den Konsum von Sahne, wenn er sehr hoch ist.
  • Bor scheint auch mitzureden. Du findest Bor besonders in Pfirsichen, Feldsalat und Gurken. Aber der einfachste Weg, genug Bor zu erhalten, ist möglichst vielseitig zu essen.
  • Vitamin K2 wird benötigt, um das Hormon für den Knochenaufbau, Osteocalcin, zu aktivieren15. Vitamin K in seiner aktiven Form K2 findest Du in fermentierten Lebensmitteln wie Käse, Kombucha und Bio-Butter.

Wie mache ich es? Ich nehme nur wenige Nahrungsergänzungsmittel; diese wirken jedoch und bieten mir etwas. Ich nehme ganzjährig täglich 200 mcg Vitamin K2 als Tropfenir?t=schnelleinf04 21&l=am2&o=3&a=B06WGPGMC1 und 400 mg Magnesium. Zwischen September und April nehme ich außerdem 7500 I.U. Vitamin D3* und erreiche damit einen Blutspiegel von 70-80 ng/ml– ich wiege 95 kg, also mehr als die 5000-Faustregel.

 

Vitamin D am besten in Kombination

Um einen Vitamin D-Mangel zu beseitigen, sollte die bis hierher geschriebene Information weiterhelfen. Vitamin D mit ein bisschen Vitamin K2 (oder reines Vitamin D von Edubily) in einer Dosis, die auf Deinen Blutwert angepasst wurde.

Wenn Du es ganz genau wissen und Deinen Körper nicht nur mit Vitamin D, sondern auch mit den nötigen Co-Faktoren versorgen möchtest, wird es jetzt für Dich interessant:

Denn Vitamin D arbeitet niemals alleine im Körper. Bei jeder Reaktion im Körper arbeitet es mit Magnesium zusammen. Zudem wirkt es am Immunsystem und im Darm immer mit Vitamin A, bei den Knochen immer mit Vitamin K2. Das sind die besagten Co-Faktoren von Vitamin D: Magnesium, Vitamin A und Vitamin K2. Bist Du auch mit ihnen gut versorgt, arbeitet Vitamin D noch besser und die Gefahr einer Überdosierung ist geringer.

Vitamin D ist deutlich häufiger im Mangel – nicht so häufig wie die Co-Faktoren. Wenn Du also optimal versorgt sein möchtest, miss im Blut auch die Co-Faktoren und ergänze entsprechend.

Tipp: Wenn Du keine Blutgerinnungshemmer einnimmst, kombiniere Vitamin D immer mit K2 in einem Kombiprodukt (z.B. das oben genannte). Ein wenig Vitamin K2 ist dort immer dabei, was zur Versorgung ausreicht.

Wenn Du viel Sport treibst und im Alltag eher unter Druck und Stress stehst, könntest Du auch von Magnesium profitieren.

Wenn Du nicht jede Woche Leber isst und Vitamin D ergänzen möchtest, können 2.000 IU Vitamin A täglich (oder 1x pro Woche eine Portion Leber) nicht schaden – zur Sicherheit miss im Blut nach und handle entsprechend.

Hier findest Du unsere Empfehlung zu Vitamin D:

(Tipp: spare 10 % auf alles bei Viktilabs mit dem Code MARTIN)

 

Idealerweise verwendest Du ein Vitamin D3-Produkt mit etwas Vitamin K2 (wie in der Empfehlung) – mit magnesiumreichen Lebensmitteln oder einer Magnesium-Ergänzung*, falls dennoch ein Magnesiummangel auftritt.

Wichtig: Solltest Du Blutgerinnungshemmer wie Marcumar oder Warfarin (Vitamin K-Antagonisten) einnehmen, nimm besser ein reines Vitamin D-Produkt*, ohne Vitamin K2.

 

Fazit – Vitamin D für ein robustes Immunsystem, gesunde Knochen und gute Stimmung

Von einer Nahrungsergänzung mit Vitamin D profitieren außerhalb des Sommers viele Menschen mit einem Mangel – als natürliche Maßnahme bei Immunschwäche, Winterdepressionen oder generell zur Beseitigung eines Vitamin D-Mangels.

Zusätzlich Vitamin K2 (Käse, Kombucha, grünes Gemüse) und Magnesium (grünes Gemüse, Wildkräuter, rotes Fleisch) für starke Knochen, gute Nerven- und Muskelfunktion, und schon hast Du eine sehr effektive sowie kostengünstige Kombination.

Wie sind Deine Erfahrungen mit Vitamin D? Schreibe mir gerne in die Kommentare!

 

 

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75. https://www.doktor-marquardt.de/internist/labor/hinweise-zur-blutentnahme/
76. Finamor, D. C., Sinigaglia-Coimbra, R., Neves, L. C., Gutierrez, M., Silva, J. J., Torres, L. D., … & Lopes, A. C. (2013). A pilot study assessing the effect of prolonged administration of high daily doses of vitamin D on the clinical course of vitiligo and psoriasis. Dermato-endocrinology, 5(1), 222-234.).
77. Autoimmunkongress – Prof. Dr. Jörg Spitz – Vitamin D – Grundlage zur Prävention und Behandlung von Autoimmunerkrankungen
78. Cesur, Yasar, et al. Comparison of low and high dose of vitamin D treatment in nutritional vitamin D deficiency rickets. Journal of Pediatric Endocrinology and Metabolism, 2003, 16. Jg., Nr. 8, S. 1105-1110.)

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8 Kommentare

Berthold Bausch 1. Februar 2019 - 14:04

Wie wirkt sich Vitaminmangel bei Statine-Medikation aus. Kann das Herzmuskelverdickung verursachen?

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 5. Februar 2019 - 19:39

Hallo Berthold,
Zu Herzmuskelverdickung wüsste ich nichts. Statine beeinflussen den Vitamin K2- und den Q10-Stoffwechsel negativ und ich würde jedem, der Statine einnimmt, täglich 200-300 mcg Vitamin K2 und 200 mg Coenzym Q10 empfehlen. Außerdem genug B-Vitamine in der Ernährung (Fleisch, Organfleisch, Hülsenfrüchte, Eier).

Viele Grüße,
Martin

Antworten
Susanne Beik 20. Mai 2019 - 22:01

Hallo Martin,

zunächst mal vielen, vielen Dank für Deine tollen Tipps, so einiges mache ich schon seit über 30 Jahren so (Vollkorn, Bio, selbstgemachter Joghurt, Knoblauch, Zimt), oder so ähnlich (Zitronensaft, zum Schluß kalt Duschen), manches ist nichts für mich (dusche nicht jeden Tag, wg. Haut, Leinsamen erhitze ich nicht) aber vieles neues fließt jetzt mit ein: Kakao ROH (kannte ich noch nicht), mehr Ingwer, mehr Leinsamen, mehr Zimt, mehr auf genügend Schlaf achten, rote Beete (habe gerade eine Schüssel voll von einer Eigenkreationvariante Deines rote Beetesalatrezeptes gefuttert),… wofür ich mal danke sagen möchte, ach ja und vor allem dieser wunderbare f.lux, ist echt super, wusste nicht, dass es sowas gibt.

Da ich eine brotlose Künstlerin bin (trotzdem oft glücklich :)) – manche Dinge stellt man sich anders vor, wenn man sich dafür entscheidet) habe ich Dir noch nichts abgekauft, werde aber, wenn ich es nirgendwo günstiger finde dann über Deine Links tun. – Und was so meine Rohkakaorecherche angeht, scheinen Deine Tipps doch auch den wirtschaftlichen Aspekt mit einzubeziehen.

Warum ich nun schreibe: Vitamin D – Ich kam durch eine Bekannte drauf und da ich eine Frau in den Wechseljahren (55) bin wollte ich das auch wissen und habe bei meinem Frauenarzt einen Test machen lassen (der hat Euro 17,49 gekostet) “ 25-hydroxy-Vitamin D 25 (OH) D ng/l 21 “ steht da. Der Arzt hat mir dann Dektristol 20000 I.E. verschrieben, wovon ich wöchentlich eine nehmen soll. Inzwischen habe ich 29 Stück dafon gefuttert – und mich beginnt solangsam zu interessieren, was das gebracht hat, wie es denn nun jetzt aktuell mit meinem Vitamin D – Spiegel aussieht. Mein Hausarzt verlangt für einen 25-OH Vitamin D3 – Test Euro 27,98. Also dachte ich, dann lass ich das doch wieder für günstiger beim Frauenarzt machen. – Nun ist der aber in Rente und sein Nachfolger will – ich hab‘ gedacht ich seh‘ nicht recht – doch sage und schreibe so um die Euro 58,- dafür.
Ich gleich auf die Barrikaden und entrüstet den Preis vom Vorgänger und vom Hausarzt genannt, worauf er mir doch nun anbot, den Test auch für Euro 17,49 zu machen. Dann ging er aus dem Zimmer, kam wieder rein und meinte die Euro 58,- seinen, weil bei diesem Test auch noch das aktive Vitamin D gemessen wird. Mit meiner Frage, was denn nun aktives und inaktives Vitamin D sei, und auf welches Vitamin D ich achten muss – und welchen Test ich wirklich brauche -, war er dann völlig überfordert. Er gab mir die Preisliste von seinem Labor und meinte er würde sich schlau machen und ich soll mich schlau machen, ich solle wiederkommen und ihm 4 Woche geben :)))
Hmmm auf der Preisliste vom MVZ Labor Dr. Limbach Heidelberg steht u. a.: “ Vitamin D-1,25 Calcitriol 43,72€ “ und “ Vitamin D-25 (Calcidiol) 18,75€ “
Kannst DUU mir weiterhelfen ???

Noch was, Vitamin K – beide Frauenärzte sagten, dass sie selbst das Dekristol nehmen, aber der erst wusste gar nicht, was Vitamin K ist und den zweiten versuchte ich auf die Wichtigkeit von Vitamin K hinzuweisen – mit den Argumenten, die ich in Deinen Texten gelesen hatte – Er meinte, das sei umstritten, er nehme es nicht, es würde auch nicht schaden…
Ich weiß noch nicht ob und in welcher Form ich auch noch Vitamin K nehme – Du bist nicht mein Guru 🙂 – Ärzte wissen offensichtlich vieles nicht –
Ich erwähne es, weil ich mitteilen will, dass es da auch andere Ansichten gibt…

Hoffe, das ist jetzt nicht zuviel Text geworden, bin gespannt auf Deine Antwort !

Herzliche Grüße von Susanne

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 3. Juni 2019 - 20:57

Hallo Susanne,
Es reicht völlig aus, das 25-OH-Vitamin D (Calcidiol), die Speicherform, zu messen. Der Körper nimmt sich aus diesem Speicher dann das Vitamin D, um es zu Calcitriol zu aktivieren.
Ich habe mich sehr über Deinen Text gefreut – ich bin sicher, dass sich da einige Leser wiederfinden und dadurch motiviert werden 🙂 Ich versuche, wissenschaftlich immer aktuell zu bleiben und über Neuerungen wie Vitamin K2 informiert zu bleiben. Diese „Weiterbildungszeit“ haben die meisten Ärzte leider nicht (da zu viel in der Praxis zu tun), daher scheint bei vielen Ärzten noch veraltetes Wissen bezüglich einer Nährstoffe und Ernährung vorzuliegen. Hier versuche ich in die Bresche zu springen und aufzuklären.

Danke und viele Grüße,
Martin

Antworten
Melanie 24. Oktober 2019 - 23:16

Hallo Martin,

Du schreibst, dass das Vit. D3 in IU gemessen wird. Nun habe ich mir gerade das Vit. D3 Präparat von Primal State angeschaut und die geben die Dosis, pro Tropfen, in IE an.
Ist IE kleiner oder größer als IU?
Warum nutzt Primal State eine andere Messeinheit?

In meinem Kühlschrank liegt noch Vit. D3 in Tablettenform mit 1500IU pro Tablette. Um auf mindestens 5000IU zu kommen kann ich 4 Tabletten nehmen … ist das richtig?

Ich grüße Dich lieb,
Melanie

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 25. Oktober 2019 - 18:56

Hallo Melanie,
Zu den Tabletten: Ja, kannst Du machen.
Zu den Tropfen: I.E. und I.U. ist das gleiche – Ersteres ist Deutsch, letzteres ist Englisch 🙂
Viele Grüße,
Martin

Antworten
Jens 8. November 2020 - 20:32

Ich nehme zur Blutgerinnung HerzAss. Du schreibst, dass bei Einnahme eines Blutgerinners Vorsicht bei der Supplementierung von K2 walten sollte. Kannst du die Zusammenhänge erläutern und eine allgemeine Dosierungsempfehlung für eine Supplementierung von K2 nennen?

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 10. November 2020 - 16:18

Hallo Jens, die meisten Blutgerinnungshemmer sind Vitamin K2-Antagonisten, sie blockieren quasi K2 bei der Arbeit. Daher wird hier empfohlen, möglichst wenig Vitamin K2 zu konsumieren, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Für mehr Info’s hierzu fehlt mir leider die medizinische Expertise 🙂
Ansonsten sind 200-400 mcg Vitamin K2 täglich eine gute Dosierung für die meisten Menschen.

Viele Grüße,
Martin

Antworten

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