Panax ginseng (auch Koreanischer Ginseng) ist ein aus der ostasiatischen Medizin bekanntes Adaptogen. Er wird hauptsächlich bei Müdigkeit und Erschöpfung sowie zur Stärkung der Immunabwehr, Potenz und Konzentration eingesetzt.
Auch bei uns ist Ginseng bekannt und erfreut sich großer Beliebtheit, weshalb wir folgenden Fragen nachgehen wollen: Welche Inhaltsstoffe birgt Ginseng? Wie effektiv ist er und können seine Effekte durch wissenschaftliche Untersuchungen gestützt werden? Für welche Anwendungsbereiche ist er geeignet und wie hoch sollte die Dosierung ausfallen? Dies und mehr erfährst Du im Beitrag!
Was ist Panax ginseng?
Panax ginseng ist eine in Ostasien verbreitete Pflanze aus der Familie der Araliengewächse. In der ostasiatischen Medizin wird er seit Jahrtausenden wegen seiner vielfältigen Eigenschaften geschätzt und eingesetzt. Bereits vor etwa 1.000 bis 1.500 Jahren begann seine gezielte Kultivierung. Seit rund 40 Jahren ist Ginseng auch in Europa bekannt und zählt heute zu den bekanntesten Adaptogenen.
Weitere Bezeichnungen für Panax ginseng sind Koreanischer Ginseng, Roter Ginseng, Gilgen und Samwurzel. Er sollte jedoch nicht mit dem Sibirischen Ginseng (Taigawurzel bzw. Eleutherococcus), dem Indischen Ginseng (Ashwagandha bzw. Schlafbeere) oder dem Amerikanischen Ginseng verwechselt werden.
Die Bezeichnung „Panax“ leitet sich vom griechischen Wort Panaceum ab, das „Allheilmittel“ bedeutet. Da Ginseng in der ostasiatischen Medizin ähnlich wie der Reishi als besonders vielseitige Heilpflanze gilt, wird er entsprechend breit eingesetzt. Nach der traditionellen chinesischen Medizin soll er alle fünf Elemente stärken und ausbalancieren sowie das Chi, die Lebensenergie des Menschen, fördern.
Die fünf Elemente – Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz – gelten dabei als grundlegende Naturkräfte, die auch den Menschen beeinflussen.

Die Pflanze selbst ist recht unscheinbar – der Schatz liegt unter der Erde vergraben
Der Unterschied zwischen weißem und rotem Ginseng
Man findet im Handel weißen und roten Ginseng – doch worin besteht der Unterschied? Tatsächlich stammen beide Varianten von derselben Pflanze und unterscheiden sich lediglich in der Verarbeitung.
Wird die Wurzel geerntet und direkt getrocknet, entsteht weißer Ginseng. Wird sie nach der Ernte zunächst mit Wasserdampf behandelt und anschließend getrocknet, erhält man roten Ginseng.
Durch die Hitzeeinwirkung kommt es zur Karamellisierung der in der Wurzel enthaltenen Zucker, wodurch die charakteristische rote Färbung entsteht. Das ist nicht nur optisch ansprechend, sondern soll nach Auffassung der ostasiatischen Medizin auch die Wirksamkeit erhöhen.
Daher basieren die meisten auf dem Markt erhältlichen Extrakte auf rotem Ginseng.
Der Verarbeitungsprozess soll zudem die Bekömmlichkeit verbessern, da ähnliche Vorgänge auch bei der Verdauung von weißem Ginseng und seiner anschließenden Fermentation im Dickdarm stattfinden.
Anbau und Ernte von Ginseng
Eine asiatische Bauernweisheit besagt, dass Ginseng stets die Schritte des Bauern hören möchte – erst dann wächst und gedeiht er. Dies verdeutlicht, wie aufwendig und zeitintensiv Anbau, Pflege, Ernte und Verarbeitung dieser Pflanze sind.
Der Aufwand lohnt sich jedoch, denn Ginseng zählt zu den stärksten Adaptogenen und wird in der Naturheilkunde sehr geschätzt – insbesondere aufgrund seiner unterstützenden Wirkung auf die Nebennieren.
Verarbeitet und extrahiert wird ausschließlich die Wurzel. Nach der Aussaat der roten Samen vergehen etwa zwei Jahre, bis die Pflanze keimt. Im dritten Jahr beginnt sie zu blühen. Frühestens ab dem vierten Jahr können die Wurzeln geerntet und verarbeitet werden. Für roten Ginseng werden die Pflanzen meist erst nach sechs Jahren geerntet.
Wurzeln, die zehn Jahre oder länger gewachsen sind, erzielen auf dem chinesischen Markt teilweise astronomische Preise. In dieser langen Wachstumsphase kann die Pflanze wertvolle Inhaltsstoffe bilden und anreichern, von denen wir profitieren können.
Inhaltsstoffe im Ginseng
Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Ginsengs sind die Ginsenoside, eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe mit steroidähnlicher Struktur. Ihr Aufbau liefert einen Hinweis auf ihre möglichen Wirkungen: Ähnlich wie körpereigene Steroidhormone können sie verschiedene Signalwege beeinflussen und so zur Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit des Organismus beitragen.
Ginsenoside ergänzen dabei nicht die körpereigenen Steroidhormone, sondern entfalten eigenständige Wirkungen, die teilweise über ähnliche Rezeptor- und Signalsysteme vermittelt werden.
Im Panax ginseng wurden bislang mehr als 25 verschiedene Ginsenoside identifiziert. Darüber hinaus enthalten die Wurzeln ätherische Öle, Peptidoglykane und Polyacetylene.

Aus der Wurzel kann man auch Tee herstellen (dafür bietet sich das Pulver an)
Wirkung von Panax ginseng
Im Folgenden liegt der Fokus auf den Wirkungen, die durch wissenschaftliche Studien bestätigt wurden.
Stärkungsmittel bei Erschöpfung, Müdigkeit und Schwäche
Die wichtigste Anwendung in der ostasiatischen Medizin ist die bei allgemeiner Erschöpfung, Müdigkeit und Schwäche [1–2]. Ginseng gilt als starkes Tonikum und wirkt stärkend sowie ausgleichend auf die Hormonachsen des Körpers.
Als Adaptogen kann Ginseng die Aktivität hormonbildender Drüsen unterstützen und dazu beitragen, die Stressanpassung des Organismus zu verbessern. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Ginsenoside die Wirkung körpereigener Hormone beeinflussen können. Möglicherweise geschieht dies unter anderem über eine veränderte Sensitivität bestimmter Rezeptoren.
Aufgrund dieser Eigenschaften wird Ginseng häufig eingesetzt. Damit sich seine Wirkung voll entfalten kann, empfiehlt sich die Einnahme eines Ginseng-Extrakts über einen Zeitraum von mindestens 6 bis 12 Wochen.
Stärkt das Immunsystem
Bei längerfristiger Einnahme von Ginseng-Extrakt ist eine natürliche Immunstärkung zu beobachten [3]. Das Immunsystem scheint kompetenter sowie aktiver zu werden und kann sich leichter gegen Krankheitserreger zur Wehr setzen.
Hierzu könnte er mit anderen Naturstoffen wie Echinacea, Reishi, Chaga oder Cordyceps kombiniert werden.
Natürliches Potenzmittel
In der ostasiatischen Medizin ist Ginseng ein beliebtes Potenzmittel. Entsprechend gibt es zahlreiche hochdosierte Extrakte auf dem Markt, die gezielt zu diesem Zweck angeboten werden.
Eine potenzsteigernde Wirkung wurde auch in wissenschaftlichen Studien beschrieben. Diese zeigte sich jedoch meist erst bei höheren Dosierungen von etwa 3 bis 5 Gramm Extrakt pro Tag, verteilt auf die Einnahme am Morgen, Mittag und Abend [4].
Auch niedrigere Dosierungen könnten die Potenz unterstützen, insbesondere wenn Ginseng mit anderen natürlichen Potenzmitteln wie Ashwagandha, Rosenwurz, Cordyceps, Arginin, Citrullin, Bockshornklee, Ingwer oder Maca kombiniert wird.
Erhöht die Konzentration
Bereits bei geringen Dosierungen kann die Einnahme von Ginseng-Extrakt die Konzentrationsfähigkeit unterstützen [5–7]. In diesem Zusammenhang werden häufig auch Ginkgo und Bacopa monnieri empfohlen.
Die positiven Effekte auf Konzentration und geistige Leistungsfähigkeit werden unter anderem auf die adaptogenen Eigenschaften des Ginsengs zurückgeführt. Dabei könnte insbesondere die Unterstützung einer ausgeglichenen Stress- und Hormonregulation eine Rolle spielen.
Blutverdünnend
Ginseng scheint das Blut zu verdünnen, ähnlich wie andere Naturstoffe, Antioxidantien oder Omega-3-Fettsäuren. Bei der geplanten Einnahme von Blutverdünnern sollte vorab mit dem Arzt gesprochen werden.
Diese Wirkung tritt nur bei hohen Dosierungen auf.
Blutzuckersenkend
Bei hohen Dosierungen kann Ginseng den Blutzucker senken. Dieser Effekt tritt bei einer täglichen Einnahme von 3 bis 5 g Extrakt zutage [8]. Ob er auf eine reine Entzündungslinderung zurückgeführt werden kann oder auf eine bessere Insulinsensitivität, ist nicht vollständig geklärt. Eine bessere Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse konnte ausgeschlossen werden.
Ein Hinweis: Diabetiker sollten Ginseng nur in hohen Mengen einnehmen, wenn sie zuvor mit ihrem Arzt gesprochen haben.
Starkes Antioxidans
Ginseng enthält eine ganze Reihe sehr potenter Antioxidantien und kann freie Radikale neutralisieren. Er kann dabei mit anderen Superfoods kombiniert werden, etwa mit Kakao, Kaffee, Heilpilzen oder Ginkgo.
Studien zufolge scheint er außerdem die Aktivität unserer antioxidativen Enzyme (Katalase, Superoxiddismutase, Glutathionperoxidase) zu steigern [9].
Entzündungslindernd
Diese Wirkung durfte ich bereits während meiner Zeit in der klinischen Forschung beobachten: Ginsenoside hemmen einen Proteinkomplex in Immunzellen, das sogenannte NLRP3-Inflammasom, und können dadurch chronische Entzündungsprozesse im Körper abschwächen [10].
Bei chronischen Entzündungen ist dieser Proteinkomplex häufig überaktiv und spielt bei verschiedenen Erkrankungen eine wichtige Rolle.

Egal, ob als Pulver, Extrakt oder Tinktur – Ginseng ist eine wertvolle Natursubstanz
Durchblutungsfördernd
In Studien konnte beobachtet werden, dass Ginseng die Durchblutung fördert. Die Blutgefäße werden flexibler und weiten sich besser. Auch das Blut wird fließfähiger. Dadurch gelangen mehr Sauerstoff, Energie und Nährstoffe bis in die entlegensten Winkel unseres Körpers.
Fördert gesunde Blutgefäße
Ginsenoide scheinen unsere Blutgefäße flexibler und elastischer zu machen [11]. Ginseng könnte deshalb dazu beitragen, die Gesundheit unserer Blutgefäße zu fördern und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Studien schlagen hierzu eine tägliche Einnahme von 200 bis 400 mg Extrakt vor.
Fördert gesunde Darmflora
Ginseng-Extrakt kann die Ausbildung einer gesunden Darmflora fördern [12]. Da nicht alle Inhaltsstoffe im Dünndarm aufgenommen werden, gelangt ein Teil in den Dickdarm, wo er von den dort ansässigen Mikroorganismen fermentiert wird. Studien deuten darauf hin, dass dieser Prozess zu einer höheren Darmdiversität und einer günstigeren Zusammensetzung der Darmflora beitragen kann.
Reduziert die Auswirkungen von Alkohol
Dieser Effekt gilt in Biohacking-Kreisen als Geheimtipp: Ginseng kann die negativen Auswirkungen von Alkohol, insbesondere Katerbeschwerden, möglicherweise vorbeugen oder lindern [13]. Das rechtfertigt selbstverständlich keinen übermäßigen Alkoholkonsum, ist aber dennoch interessant zu wissen.
Hierfür werden häufig hochdosierte Ginseng-Extrakte oder 1 bis 2 Teelöffel Ginsengpulver verwendet, die in Wasser eingerührt werden. Alternativ kann aus dem Pulver auch ein Tee zubereitet und nach Belieben mit etwas Honig gesüßt werden.
Könnte Wechseljahresbeschwerden lindern
Studien weisen darauf hin, dass Wechseljahresbeschwerden durch die Einnahme von Ginseng-Extrakt schwächer ausfallen. Allerdings nur, sofern sie mit einer hormonellen Dysbalance in Verbindung stehen [14].
Die Studienlage ist hier noch etwas inkonsistent. Betroffenen steht es dennoch offen, sich selbst ein Bild zu machen. Hilfreich sind im Fall von Wechseljahresbeschwerden zudem Mönchspfeffer, Reishi und Cordyceps.
Könnte das Krebsrisiko mindern
Aus Reagenzglasstudien ist bekannt, dass Ginsenoside antitumorale Eigenschaften aufweisen. Daher wird immer wieder diskutiert, ob Ginseng-Extrakt bei bestimmten Krebsarten eine sinnvolle ergänzende Maßnahme darstellen könnte. In der ostasiatischen Medizin wird hochdosierter Ginseng-Extrakt häufig begleitend zu konventionellen Therapien eingesetzt [15].
Die bisherige Studienlage ist jedoch noch nicht ausreichend, um eine Empfehlung für den Einsatz von Ginseng in der Krebstherapie auszusprechen. Entsprechend kann Ginseng derzeit nicht als Bestandteil einer evidenzbasierten Krebsbehandlung empfohlen werden.
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Weitere potenzielle Effekte
Die folgenden Effekte von Ginseng werden derzeit wissenschaftlich untersucht:
- Blutdrucksenkung
- Cholesterinsenkung
- Testosteronsteigerung
- Verhindert die Oxidation von Cholesterin im Blut
Einnahme und Dosierung von Ginseng
In der asiatischen Medizin wird Ginseng traditionell als Tee, Pulver, Extrakt oder Tinktur verabreicht.
Am einfachsten ist die Einnahme eines Extrakts. Meist handelt es sich um wässrige Auszüge mit einer Extraktionsrate von 5:1 bis 10:1. Dabei wird darauf geachtet, den Gehalt der wichtigsten Wirkstoffe – insbesondere der Ginsenoside – zu maximieren.
Die meisten Anwender nutzen Ginseng-Extrakt zur Unterstützung der Konzentrationsfähigkeit sowie zur allgemeinen Stärkung und Verbesserung der Lebensqualität. Hierfür haben sich tägliche Dosierungen von 100 bis 400 mg über einen längeren Zeitraum von 6 bis 12 Wochen bewährt.
In vielen Studien kommen Dosierungen von bis zu 5 g Extrakt täglich zum Einsatz. Im Alltag kann dies jedoch schnell kostspielig werden. Zudem sind hochdosierte Ginseng-Extrakte derzeit nicht immer in der gewünschten Qualität erhältlich.
Aus diesem Grund können Mischpräparate sinnvoll sein, die Ginseng mit weiteren Adaptogenen kombinieren.
Roter Ginseng ist außerdem als Pulver erhältlich, das sich in kaltem Wasser anrühren lässt. Alternativ kann daraus ein Tee zubereitet werden. Hierfür werden ein bis zwei Teelöffel Pulver mit heißem Wasser aufgegossen. Das Getränk besitzt eine leicht scharfe Note und einen erdig-aromatischen Geschmack. Ein Schuss Honig sorgt nicht nur für eine angenehme Süße, sondern könnte die Wirkung zusätzlich unterstützen.
In Korea erfreut sich Ginseng-Kaffee seit einigen Jahren großer Beliebtheit und wird häufig von Touristen gekauft. Die Kombination aus Kaffee und Ginseng ist interessant: Während Kaffee anregend wirkt, soll Ginseng für einen gewissen Ausgleich sorgen und die anregende Wirkung harmonischer gestalten.
In Deutschland ist Ginseng-Kaffee bislang kaum in hochwertiger Qualität erhältlich.
Für die meisten Anwendungsgebiete – darunter Lebensqualität, Immunsystem, Entzündungen, Konzentration und allgemeine Stärkung – ist ein hochwertiger Extrakt mit einer Dosierung von 100 bis 400 mg täglich ausreichend. Empfehlenswert sind Präparate, die Ginseng mit anderen Adaptogenen kombinieren.
Da es einige Wochen dauert, bis sich die volle Wirkung entfaltet, sollte die Einnahme über einen Zeitraum von 6 bis 12 Wochen erfolgen. Ziehe anschließend Bilanz, ob Dir Ginseng guttut und Du ihn längerfristig einnehmen möchtest. Zudem kann es sinnvoll sein, alle zwei bis drei Monate eine einwöchige Pause einzulegen.
Nebenwirkungen und Kontraindikationen
Es geht immer mal das Gerücht um, dass Ginseng toxisch sei. Das stimmt so nicht. Die Pflanze bildet zwar ein Toxin, um sich gegen Fressfeinde zu schützen, dieses kommt jedoch nur in den Samen vor, nicht in den Wurzeln.
Bei hohen Dosierungen von 3 bis 5 g täglich ist von seltenen Nebenwirkungen wie Durchfall, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Herzrasen und Blutdruckschwankungen die Rede. Für Dosierungen, die wir empfehlen, ist dies nicht bekannt, zumal die erwähnten Nebenwirkungen häufig nach der Einnahme von Produkten eintreten, deren Herkunft und Qualität fraglich sind.
Im Zweifel raten wir, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und sie langsam zu steigern.
Bei der Einnahme von Medikamenten zur Regulierung von Blutdruck und Blutzucker wird empfohlen, vorab mit dem Arzt zu sprechen. Jedoch sollte es bis zu einer Dosierung von maximal 400 mg täglich keine Komplikationen geben.
Bei der Einnahme von Blutverdünnungsmitteln wird angeraten, mit einer geringen Dosierung zu beginnen und sie langsam zu steigern sowie die Auswirkungen auf den Blutfluss zu beobachten.
Fazit
Panax ginseng zählt zu den bekanntesten Adaptogenen und wird traditionell zur allgemeinen Stärkung des Körpers, zur Unterstützung des Immunsystems sowie zur Förderung von Konzentration und geistiger Leistungsfähigkeit eingesetzt. Darüber hinaus wird ihm eine unterstützende Wirkung auf die hormonelle Balance zugeschrieben. In höheren Dosierungen wird Ginseng außerdem häufig zur Unterstützung von Libido und Sexualfunktion verwendet.
In der asiatischen Medizin nimmt Ginseng seit Jahrhunderten einen hohen Stellenwert ein. Heute gehört er zu den am besten erforschten Adaptogenen und gilt bei sachgemäßer Anwendung als gut verträglich.
Für die meisten Anwendungen ist eine tägliche Dosierung von 100 bis 400 mg Ginseng-Extrakt ausreichend. Da es einige Wochen dauern kann, bis sich die volle Wirkung entfaltet, empfiehlt sich eine Einnahme über 6 bis 12 Wochen. Anschließend kann eine einwöchige Pause sinnvoll sein.
Hast Du bereits Erfahrungen mit Ginseng gesammelt und möchtest diese mit uns teilen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!
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