Startseite MagazinSuperfoodsAdaptogene Wirklich alles, was Du über Adaptogene wissen musst!

Wirklich alles, was Du über Adaptogene wissen musst!

von Martin Auerswald, M.Sc.
Veröffentlicht: Zuletzt bearbeitet:
Adaptogene auf einem schwarzen Tisch

Adaptogene sind natürliche, in Pflanzen und Pilzen vorkommende hormonähnliche Substanzen, die dem Körper dabei helfen, mit Stress umzugehen. Sie erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegenüber verschiedensten Stressoren in unserer modernen Zeit.

In Phasen mit erhöhter physischer, psychischer und emotionaler Belastung stärken und beruhigen sie uns zugleich. Präventiv eingesetzt, können sie uns mehr Energie, Gelassenheit, Gesundheit und Wohlbefinden schenken. In diesem Beitrag erfährst Du alles Wichtige über Adaptogene, ihre Wirkungen, eine Adaptogene Liste und wie Du sie einsetzen kannst.

Übrigens: In unserem Podcast findest Du zu unserem heutigen Thema eine spannende Episode – viel Spaß beim Reinhören!

 

Was sind Adaptogene?

Adaptogene sind Naturstoffe aus Pflanzen und Pilzen, die unserem Organismus dabei helfen, robuster gegen körperliche und emotionale Belastungssituationen zu sein. Sie unterstützen uns dabei, unseren Belastungssituationen anzupassen und zu gewöhnen (englisch „to adapt“ = anpassen).

Sie enthalten hormonähnliche Stoffe oder haben hormonähnliche Eigenschaften – dadurch entlasten sie die Hormonachsen unseres Körpers und machen uns robuster. Außerdem lindern sie Stress und machen uns stressresistenter.

Eine andere Bezeichnung für diese Stoffe sind „Superfoods“ oder „Powerpflanzen“. Sie helfen dem Körper, den schädlichen Einwirkungen von Umweltfaktoren, Stress und Krankheitserregern entgegenzuwirken. Du kannst sie gewinnbringend und unterstützend in Deiner Ernährung und als Nahrungsergänzungsmittel einsetzen.

 

Wie schnell wirken Adaptogene?

Die Wirkung von Adaptergenen kann zwar schon nach kurzer Zeit gespürt werden, doch in der Regel sprechen wir von mehreren Wochen, bis eine volle Wirkung einsetzt.

Die Wirkung ist sehr individuell – da Adaptogene hormonähnliche Stoffe sind, und dem Körper das geben, was er in einer gewissen Situation braucht, ist die Wirkung bei jedem ein bisschen anders. Bei dem einen ist der Reishi anregend und kreislauffördernd, während andere nach dem Verzehr von Reishi entspannt oder sogar müde werden.

Adaptogene helfen uns dabei, unsere Schwachstellen zu erkennen und zu beseitigen – indem sie etwa unsere Stressbelastbarkeit erhöhen, das Immunsystem stärken, die nächtliche Erholung oder unsere psychische Gesundheit verbessern.

 

Herkunft des Begriffes

Der Begriff „Adaptogen“ wurde erstmals 1947 vom russischen Pharmakologen Nicolai V. Lazarev verwendet. Er wurde auf diese Stoffe aufmerksam, als er nach Wirkstoffen suchte, die den Menschen bei der Stressbewältigung helfen und die körpereigene Abwehr steigern.

Ein weiterer wichtiger Forscher im Gebiet der Adaptogene war Israel I. Brekhman [1], der in den sechziger Jahren zahlreiche Pflanzen auf ihre adaptogene Wirkung untersuchte.

Die zentraln Fragen waren immer: welche Stoffe erhöhen die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit und Regeneration? Welche Wirkungen entfalten sie konkret im Immunsystem und auf die Entgiftung?

Im Jahr 1998 definierte die amerikanische FDA (Food and Drug Administration) Adaptogene als „neue Stoffwechselregulatoren, die nachweislich Anpassungsreaktionen auf Umweltbelastungen verbessern und deren schädliche Einwirkung verhindern.“

Adaptogene Landelstrauß

Auch Lavendel ist im eigentlichen Sinne ein Adaptogen, das Stress lindert und entspannt.

 

Wie wirken Adaptogene?

Adaptogene helfen uns dabei, uns an Stress anzupassen. Stress kann verschieden aussehen, und die verschiedenen Stoffe haben verschiedene Schwerpunkte.

Adaptogene sind dabei natürliche Bio-Regulatoren, die uns besser an unsere Umwelt anpassen lassen. Wenn die Umwelt aktuell eher stressig ist oder eine Grippewelle ihr Unwesen treibt, geht die Wirkung der Stoffe in diese Richtung. Bei einer Erschöpfung in eine stärkende und anregende Richtung. Sie geben dem Körper, was er gerade braucht.

Wir unterscheiden zwischen primären und sekundären Adaptogenen: die primären verändern unsere hormonelle Reaktion auf Stress und machen uns stressresistenter – dies macht uns ausdauernder, der Körper brennt nicht so schnell aus und wir sparen Energie. Die sekundären hingegen unterstützen Immunsystem, Stoffwechsel und Nervensystem und wirken sich damit indirekt auf unsere Anpassungsfähigkeit auf Stress aus.

Nach der Definition von Brekhman und Dardymov müssen Adaptogene vier Kriterien erfüllen, um so genannt zu werden:

  1. Milderung des Schadens, der durch Stress hervorgerufen wird: Erschöpfung, Depression, Infektionen
  2. Steigerung der Leistungsfähigkeit
  3. Frei von Nebenwirkungen
  4. Keine Schädigung des Körpers

 

Adaptogene versus Stimulanzien

Adaptogene sind klar von den Stimulanzien zu unterscheiden. Letztere (Koffein, Nikotin, Amphetamine und andere) wirken nur stimulierend und nicht adaptierend – außerdem haben sie Nebenwirkungen (wie Herzrasen, Hitzewallungen), ein gewisses Abhängigkeitspotenzial und können eine Toleranz (Abstumpfung) des Körpers zur Folge haben. Daher ist Kaffee kein Adaptogen, Smart Drugs wie Ritalin oder Modafinil auch nicht.

Adaptogene machen nicht abhängig und sind daher von ihrer Wirkung und ihren Vorteilen anders. Da sie frei von Nebenwirkungen sind (Voraussetzung man hat ein gutes Produkt), können sie auch längerfristig eingenommen werden.

Kaffee oder Tee - Tasse Kaffee vom Barista

So lecker und gesund guter Kaffee auch ist – es ist kein Adaptogen.

 

Hinweis vor der Einnahme von Adaptogenen

Es ist möglich, dass man auf Adaptogene so wie auch auf andere Lebensmittel allergisch reagiert. Wer eine gewisse Empfindlichkeit feststellt, sollte hier vorsichtig sein und gegebenenfalls auf Alternativen umsteigen.

Es wird außerdem empfohlen, während Schwangerschaft und Stillzeit keine Adaptogene einzunehmen, da sie sich auf hormonelle Gleichgewichte auswirken können.

Wer Immunsuppressiva oder andere Medikamente einnimmt, sollte vorab mit dem Arzt sprechen, da manche Pflanzen (aber keine Pilze) sich auf die Verstoffwechslung von Medikamenten auswirken können.

 

Die Biochemie der Adaptogene

Was machen sie genau? Was ist das Geheimnis der Adaptogene und ihrer Wirkungen? Wie keine anderen Stoffe können sie in unsere biochemischen Abläufe eingreifen – das macht sie aus. Manche enthalten hormonähnliche Stoffe oder hormonelle Vorstufen, andere wirken sich eher indirekt auf die Hormone aus, z.b. durch Linderung von Entzündungen und Schmerzen.

Die meisten Adaptogene sind sehr reich an Antioxidantien, lindern oxidativen Stress und chronische Entzündungen im Körper und entlasten damit den Stoffwechsel. Andere wirken sich auf den Cortisol-Stoffwechsel aus – etwa, indem sie den Abbau von Cortisol hemmen und damit die Nebenniere entlasten. Oder durch Aktivierung des Vagusnerv und einer Entspannung des Nervensystems.

Manche Adaptogene erhöhen die Regeneration des Körpers, indem sie die Bildung bestimmter Wachstumshormone (via JNK, NRF-2) erhöhen. Und wieder andere liefern Chaperone, also Proteine, die bei der Falten neu gebildeter Eiweiße helfen.

Nach dem Internisten Dr. Berndt Rieger können Adaptogene grob in fünf Kategorien eingeteilt werden:

  • Hormonbildner (wirken sich auf Bildung, Aktivität und Abbau von Hormonen aus)
  • Nervenstärker (unterstützen Konzentration und geistige Leistung)
  • Anti-Ager (erhöhen Regeneration und Erneuerung)
  • Immunbooster (stärken die körpereigene Immunabwehr)
  • Aktivatoren (wirken aktivierend)

Manche Adaptogene können in mehrere dieser Kategorien eingeteilt werden, aber erfahrungsgemäß doch jedes Adaptogen einen Schwerpunkt. Diese wollen wir uns gleich genauer ansehen.

 

Anwendung und Einnahme

Alle Adaptogene können getrocknet als Pulver oder Extrakte und viele sogar als Tee gekauft werden. Hier sollte grundsätzlich auf Qualität geachtet werden, besonders wichtig ist Bio-Anbau, europäische Herkunft und Zertifikate von Schadstofffreiheit.

Je frischer ein Adaptogen konsumiert wird, desto besser. Die Einnahme sieht bei jedem anders aus – ein Reishi etwa ist so bitter, dass nicht jedem ein Tee daraus schmeckt, ein Extrakt hingegen schon.

Ich empfehle, immer nur ein Adaptogen auf einmal neu einzunehmen und erst zu beobachten, wie es sich auf Deine Befindlichkeit auswirkt. Fühlst Du Dich dadurch besser und energetischer? Kannst Du Stress besser entgegenwirken? Schläfst Du besser? So kannst Du einschätzen, ob das jeweilige Adaptogene zu Dir passt und Du längerfristig davon profitierst.

Beachte dabei, dass viele Adaptogene erst nach einigen Wochen ihre volle Wirkung entfalten, weil sie zunächst Baustellen in Deinem Körper reparieren müssen (zum Beispiel oxidativen Stress lindern, die Nebenniere stärken). Sei also geduldig.

Führe ein Beschwerdetagebuch und überprüfe damit, wie sich welches Adaptogene wie bei der auswirkt. Manchmal sind es auch Kombinationen, die besonders interessant sind.

 

Adaptogene kaufen – darauf solltest Du achten

Regionale Produkten sollten grundsätzlichgegenüber importierten bevorzugt werden . Viele der hier besprochenen Stoffe wachsen auch in Deutschland oder werden hier gezüchtet. Natürlich sind einige genannte Beispiele Importware aus Fernost, aber nicht alle.

Wenn Du Adaptogene kaufen möchtest, achte auf Bio Qualität, Schadstofffreiheit und einen namhaften Hersteller. Schaue nicht nur auf den Preis und auf positive Bewertungen, die im Internet oftmals gefälscht sind. Ein guter Anbieter für Pulver-Ware ist „vom Achterhof“.

Lagere sie nach dem Kauf kühl, trocken und dunkel – am besten ist die Abfüllung von Pulver in ein Einweckglas, dabei ist auch die Entnahme am einfachsten.

Für gut formulierte Adaptogen-Komplexe in toller Qualität und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis empfehlen wir die Produkte unseres Partners Naturtreu – mit unserem exklusiven Rabattcode gesund10 sparst Du 10 % auf alles bei Natutreu.

 

Je nachdem, was Deine Ziele sind, kann ich folgende Komplexe besonders empfehlen:

  • Wechselwunder* (bei Wechseljahresbeschwerden)
  • Ruhepol* (mit Ashwagandha und Rosenwurz, für innere Balance)
  • Heldenkraft* (für Testosteron und Libido für Männer)
  • Felsenfest* (für die Psyche und Schlaf, mit Passionsblume, Baldrian, Johanniskraut – sollte aber nicht mit der Pille kombiniert werden)
  • Gedankengut* (mit Gingko, Ginseng und Bacopa für die Konzentration)

Und da wären noch die Heilpilze: Wenn ich Dir einen guten Hersteller für Heilpilz Extrakte empfehlen darf, wäre das die spanische Firma Hifas da Terra. Sie bieten Heilpilze Extrakte in der bestmöglichen Qualität an. Mit dem Code seg10 sparst Du 10 % auf alles.*

 

Adaptogene Liste

Im folgenden findest Du eine Adaptogene Liste mit den wichtigsten Stoffen aus dem Reich der Pflanzen und Pilze. Ich habe bei der Auswahl dieser Stoffe darauf geachtet, dass sie in Deutschland in guter Qualität zu beziehen sind.

Nicht alle sind als Nahrungsmittel in Deutschland zugelassen (oder noch nicht, das hat politische Gründe), können aber gekauft und ohne Risiko (sofern die Qualität stimmt) konsumiert werden. Ein Beispiel dafür ist Jiaogulan, der als Tee verkauft wird, oder die Schmetterlingstramete, welche in deutschen Wäldern sehr leicht zu beschaffen ist.

Nach Vorbild von Dr. Berndt Rieger sind die Adaptogene in die 5 besagten Kategorien eingeteilt – dies hilft Dir bei der Einschätzung, welches für Dich geeignet sein könnte. Danach gehe ich auf einige wichtige Adaptogene etwas ausführlicher ein:

Hormonbildner

  • Ashwagandha
  • Koreanischer Roter Ginseng (Panax Ginseng)
  • Maca
  • Bockshornklee
  • Yamswurzel
  • Mönchspfeffer
  • Rotklee
  • Shatavari
  • Süßholz

Nervenstärker

  • Baldrian
  • Brahmi/Bacopa
  • CBD-Öl/Hanf
  • Gingko
  • Lavendel
  • Johanniskraut
  • Löwenmähne
  • Reishi
  • Rosenwurz
  • Rosmarin
  • Passionsblume

Anti-Ager

  • Baobab
  • Chaga
  • Holunderbeeren
  • Jiaogulan
  • Moringa
  • Sanddornbeere
  • Schmetterlingstramete

Immunbooster

Aktivatoren

  • Kakao
  • Schisandra
  • Suma
  • Taigawurzel

 

Gute und etablierte Kombinationen

  • Steigerung der Libido, Sexualfunktion und sportliche Leistung (Männer): Cordyceps + Ashwagandha
  • Steigerung der Libido, Sexualfunktion und sportliche Leistung (Frauen): Cordyceps + Rosenwurz
  • Schlafförderung: CBD-Öl + Reishi + Lavendel/Baldrian
  • Konzentrationsförderung am Nachmittag: Taigawurzel + Kakao
  • Stärkung des Immunsystems: Reishi + Chaga + Cordyceps + Mandelpilz
  • Konzentrationsförderung allgemein: Gingko + Bacopa + Löwenmähne
  • Super-Antioxidation: Jiaogulan + Reishi + Chaga
  • Nebennierenstärkung: Roter Ginseng + Süßholz + Cordyceps
  • Stimmungsaufhellung: Passionsblume + Rosenwurz oder Johanniskraut + Baldrian

Einige dieser Kombinationen findest Du in den Produkten von Naturtreu und Hifas da Terra (mit Rabattcodes, weiter oben).

 

18 wichtige Adaptogene genauer unter die Lupe genommen

Im Anschluss möchte ich gerne auf einige Adaptogene etwas genauer eingehen, mit Anwendungsempfehlungen, Studien und meinen eigenen Erfahrungen:

 

Ashwagandha (Withania somnifera, Schlafbeere)

Ashwagandha wird seit etwa zwei Jahrtausenden in Europa eingesetzt, seit es als Arzneimittel aus Asien über Arabien zu den Römern kam.

Im Ayurveda gilt Ashwagandha als stärkstes Heilmittel, gibt uns Ruhe und Klarheit. Morgens eingenommen, wirkt Ashwagandha aktivierend, stärkt Sexualfunktionen, Libido und Energie, indem es die Bildung von Androgenen in der Nebenniere anregt. Abends fördert Ashwagandha den Schlaf und beruhigt.

Adaptogene Ashwagandha

Ashwagandha wirkt entzündungshemmend, antioxidativ, angstlösend, aphrodisierend, stärkt das Immunsystem und erhöht die Stressbelastbarkeit. Es ist eines meiner liebsten Adaptogene überhaupt.

In einer Studie [2], bei der 64 Menschen mit chronischen Stress 60 Tage lang 300 mg Ashwagandha oder ein Placebo einnahmen, hatte die Versuchsgruppe im Vergleich zur Placebogruppe am Ende deutlich weniger Cortisol, weniger Stress und viel mehr Energie.

In einer anderen Studie [3] nahmen 50 Frauen mit sexuellen Störungen acht Wochen lang 300 mg Ashwagandha oder ein Placebo ein. Die Ashwagandha-Gruppe hatte danach eine signifikant erhöhte Libido und mehr sexuelle Befriedigung.

Einnahme: ein Teelöffel Pulver oder ein bis zwei Kapseln Extrakt täglich (auf hohen Withanolid-Gehalt achten).

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Koreanischer roter Ginseng (Panax Ginseng)

Der Name ist Programm: Panax = Panaceum, ist ein Begriff für „Allheilmittel“ – entsprechend hoch ist auch der Status in der traditionellen chinesischen Medizin. Zusammen mit dem Reishi gilt Ginseng als wertvollste Naturmedizin in der TCM.

Auch in Europa ist Ginseng schon länger etabliert, da arabische Kaufleute es nach Europa importierten. In Asien galt der rote Ginseng als Kraftmittel, Quell der Jugend und Schönheit. Die Wirkstoffe der Ginsenoide sind in den Wurzeln am höchsten konzentriert.

Früher war der Verzehr von Ginseng nur Königen und Fürsten vorenthalten – heute kann man sie glücklicherweise relativ günstig und in guter Qualität über das Internet beziehen.

Ginseng ist ein klassisches Adaptogen: er stärkt das Gedächtnis, Leistungsfähigkeit, Immunsystem, hilft gegen Abgeschlagenheit und Stress, beruhigt und hellt die Stimmung auf.

Ferner erhöht Ginseng die Bildung von Androgenen und steigert damit Sexualfunktion, Libido, Stoffwechsel und sportliche Leistungsfähigkeit.

Bei erschöpfter Nebenniere und Burn-Out wird Ginseng gerne eingesetzt.

Einnahme: ein Teelöffel täglich als Tee mit etwas Süßholz, Zimt und Ingwer oder als Extrakt (bis zu 3 Kapseln täglich).

Adaptogene Ginseng Wurzel

 

Maca (Lepidium meyenii)

Maca ist eine krautige Pflanze, die in Südamerika unter extremen Bedingungen in Höhen von bis zu 4000 m wächst. Ist auch als peruanischer Ginseng bekannt, gehört aber nicht zur Familie. Geerntet und eingenommen wird die Wurzelknolle, die auch reich an Jod, Eisen, Magnesium, Kalium und Kalzium ist.

Bei indigenen Völkern in Südamerika wird Maca seit Jahrtausenden eingesetzt, Andenbewohner kochen aus der Wurzel einen süßen Brei, den „Mazzamorra“, oder brauen daraus das Maca-Bier „Maca-Chica“.

Die Knolle ist reich an androgenartig wirkenden pflanzlichen Sterolen und wird daher besonders gerne im Leistungssport, Bodybuilding und zur Erhöhung der Libido und Sexualfunktion eingesetzt.

In Studien ist relativ gut untersucht, dass Maca ein Aphrodisiakum ist, das Hormonsystem stärkt und ausbalanciert und auch bei Wechseljahresbeschwerden hilft.

Außerdem wird die Stimmung aufgehellt und Depressionen gelindert.

In einer psychiatrischen Klinik haben 20 Patientinnen, die Antidepressiva einnahmen, ein bis 3 g Maca am Tag. Erstaunlicherweise kehrte die Libido beim Großteil der Patientinnen zurück [4].

Einnahme: 1 TL täglich über die Nahrung, oder als Extrakt (2-3 Kapseln täglich).

Heldenkraft Maca Cordyceps

 

Yamswurzel (Mexican Wild Yam)

Yamswurzelgewächse gibt es verschiedene – Süßkartoffeln und Maniok gehören auch dazu. Die mexikanische wilde Yams ist hormonell aktiv und enthält mit dem Stoff Diosgenin eine progesteronähnliche Substanz. Daher wird die Yams seit jeher bei Frauenleiden eingesetzt, die mit einem Progesteronmangel einhergehen (z.b. Regelschmerzen, PMS).

Das Diosgenin wird nicht in Progesteron umgewandelt, scheint aber die Rezeptoren verschiedener Sexualhormone zu sensibilisieren und dadurch deren Wirksamkeit zu steigern. Dadurch spart der Körper Hormon, auch Nebennierenrinden-Hormone, was wiederum die Stresskompetenz erhöht.

Ansonsten wirkt die Wurzel entzündungslindernd und antioxidativ, regt die Knochenbildung an und wirkt stärkend bei Osteoporose.

Anwendung: Frauen nehmen vom 10.-25. Zyklustag 500 mg täglich ein. Nach den Wechseljahren und bei Männern kann es täglich eingenommen werden.

Zu beachten: bei täglicher Einnahme von 3000 mg und mehr kann die Yamswurzel empfängnisverhütend wirken.

Wechselwunder Yams Rotklee

 

Süßholz (Glycyrrhiza glabra)

Die Süßholzwurzel kennt man bei uns als Lakritz. Getrocknet kann Süßholz zu Tee hinzugefügt werden und ist ein natürliches Süßungsmittel.

Der Wirkstoff Glycyrrhizin hemmt den Abbau von Cortisol, was bedeutet, dass das Cortisol länger wirkt. Dies entlastet die Nebenniere, aktiviert und stimuliert gleichzeitig.

Auch in Europa ist die Süßholzwurzel seit langer Zeit als Adaptogen bekannt. Römische Soldaten führten Süßholz bei sich, um Hunger und Durst zu unterdrücken und um wacher zu sein.

Therapeutisch wird es in der Naturheilkunde als Reinigungsmittel für Brust, Lunge und Darm eingesetzt, bei Nierenleiden und, um den Harnfluss anzuregen.

Die entzündungshemmende Wirkung wird bei vielen chronisch-entzündlichen Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen genutzt.

Die Einnahme von Süßholz regt die Nebennierenrinde an und führt zu einer Steigerung der Aldosteronbildung. Daher steigert es den Blutdruck.

Da Süßholz sehr hormonaktiv ist, sollte es nicht dauerhaft eingenommen werden und nur sehr sparsam. Besonders Menschen mit gesunden Nebennieren sollten behutsam mit Süßholz umgehen.

Bei niedrigem Blutdruck und Schwindel ist die Süßholzwurzel eines der effektivsten Naturheilmittel.

Einnahme: Geraspelt als Tee – ich füge sie in Zeiten von Müdigkeit und Erschöpfung gerne in Grüntee hinzu (aber selten).

Adaptogene Süßholz

 

Baldrian (Valerianae radix)

Baldrian ist eine der wichtigsten Heilpflanzen der traditionellen europäischen Medizin. In der Regel wird er abends eingesetzt, um zu beruhigen und den Schlaf zu fördern.

Sogar Pfarrer Kneipp lobte den Baldrian: „Alle Formen von nervösen Zuständen, ob im Krampf oder in Schmerzen, verlangen den Baldrian.“

Biochemisch gesehen ist Baldrian ein GABA-Verstärker und beruhigt so das zentrale Nervensystem. Man schläft besser ein, schläft gut durch und lindert depressive Verstimmungen, Ängste und Unruhe. Die Wirkung ist sogar mit dem synthetischen Beruhigungsmittel Oxazepam vergleichbar.

Zur Stimmungsaufhellung wird es gerne mit Johanniskraut kombiniert.

Auch Kinder können Baldrian bedenkenlos einnehmen.

Hinweis: Baldrian und Johanniskraut vertragen sich nicht immer mit Medikamenten – daher bitte mit dem Arzt vorher Absprache halten.

Einnahme: als Tee oder Tinktur.

 

Brahmi/Bacopa Monnieri

Brahmi wird auch als „Kleines Fettblatt“ bezeichnet. In Europa ist es in den letzten Jahren bekannter geworden, weil es die Konzentration und geistige Fitness steigern kann. Dazu wurde es wissenschaftlich gut untersucht und es konnte gezeigt werden, dass auch ältere Menschen davon profitieren.

Daher ist Brahmi als Nahrungsergänzungsmittel beliebt. Brahmi steigert die Funktion der Nebennieren, hemmt den Abbau von Acetylcholin, moduliert die Ausschüttung von Cortisol in stressigen Phasen und erhöht Aufmerksamkeit und geistige Leistungsfähigkeit.

Verantwortlich ist ein Wirkstoff namens Brahmin.

Weiterhin wirkt Brahmi anregend, euphorisierend, verbessert die Farbwahrnehmung, hat regenerierende Eigenschaften und ist im Ayurveda als Verjüngungsmittel bekannt.

Ich selbst setze es zur Steigerung der Konzentration gerne zusammen mit Gingko ein und finde, sie ergänzen sich sehr gut.

Einnahme: als Extrakt (bis zu zwei Kapseln täglich).

Hinweis: sollte nicht mit viel Kaffee kombiniert werden.

Gedankengut Gingko Bacopa Ginseng

 

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Viele werden überrascht sein, hier den Rosmarin zu sehen. Rosmarin ist ein beliebtes Küchenkraut und einer meiner Favoriten, um Speisen aufzuwerten und ihnen einen mediterranen Touch zu geben.

Doch der Rosmarin kann noch viel mehr und hat eine deutliche stimmungsaufhellende und antidepressive Wirkung. Daher kaue ich gerne auf einem Stängel Rosmarin, wenn es mir nicht gut geht (er schmeckt auch viel besser als Baldrian oder Johanniskraut).

Rosmarin wurde bereits von alten Ägyptern kultiviert und bei vielen Feierlichkeiten und Zeremonien eingesetzt. Man nimmt die Pflanze ein, um Aufmerksamkeit und Denkfähigkeit zu steigern, sowie bei Erschöpfung und zur Anregung des Haarwachstums.

In der chinesischen Medizin wird Rosmarin als ausgleichende Pflanze genutzt, die das Qi heben und die Organe in Harmonie bringen kann.

Er lindert Depressionen und die Auswirkungen von Stresskrankheiten, auch Reizdarm gehört dazu. Bei Parkinson verbessert Rosmarin die Bewegungsstörungen durch Aktivierung des Dopaminstoffwechsels.

Außerdem enthält Rosmarin viele Antioxidantien und hat einen hohen ORAC-Wert.

 

Rosenwurz (Rhodiola rosea)

Die Rosenwurz ist in den kalten arktischen Regionen sowie in den Gebirgsregionen Eurasiens und Nordamerikas sehr verbreitet. Bei Ernte verströmt die Pflanze einen Rosenduft, daher auch der Name.

Der Legende nach verwendeten bereits die Wikinger Rosenwurz, um auf dem Meer länger wach und fit zu bleiben, sowie zur Erhöhung der sexuellen Leistungsfähigkeit. Rosenwurz scheint auch die „Ausdauer“ beim Mann zu steigern.

Die Römer setzten Rosenwurz auch ein, um mehr Energie und Ausdauer zu haben und um länger und weiter marschieren zu können.Ruhepol Ashwagandha Rosenwurz

Die wichtigste Wirkung von Rosenwurz liegt in der Stimulation des Gehirns, dies jedoch nachhaltig und ohne eine Erschöpfung zu begünstigen. Die Stimmung wird verbessert, Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit stimuliert. Nervensystem, Leber und Herz werden geschützt und oxidativer Stress wird gelindert.

Rosenwurz wird häufig zusammen mit der Passionsblume eingesetzt, um die Psyche zu unterstützen. Bei Frauen scheint Rosenwurz eine aphrodisierende Wirkung zu haben (bei Männern auch, aber weniger stark).

Und last but not least erhöht Rosenwurz die Stress-Resilienz und gehört damit zur oberen Riege der Adaptogene.

Einnahme: als Extrakt (1-3 Kapseln täglich).

Adaptogene Rosenwurz

 

Baobab (Frucht des Affenbrotbaums, Adansonia digitata)

Baobab ist die Frucht des Affenbrotbaumes, der in heißen trockenen Gebieten Afrikas gedeiht und dort seit Jahrtausenden zur Stärkung eingesetzt wird. Er gilt als „Lebensbaum“, Beschützer und Lebensspender. Seine Früchte sollen Vitalität verleihen.

Das Pulver der Frucht kann in Wasser gelöst und getrunken oder ins Essen beigemischt werden. Sie gilt als die vitalstoffreichste Frucht, die wir kennen, und enthält große Mengen an Vitamin C, Eisen, Antioxidantien und Polyphenole. Daher gilt Baobab als besonders gutes Superfood.

Studien bescheinigen Baobab eine verjüngende Wirkung sowie eine Förderung der Verdauung und der Darmflora. Menschen, die regelmäßig Baobab zu sich nehmen, haben ein um 40 % reichhaltigeres Mikrobiom im Darm (Diversität) [5-6].

Ich nehme Baobab seit zwei Monaten regelmäßig ein und kann sagen, dass es die Verdauungsfunktion sehr stark unterstützt – eine Stuhlanalyse wird noch zeigen, wie es sich auf die Darmflora auswirkt.

Einnahme: als Pulver bis zu fünf Esslöffel täglich.

 

Reishi (Ganoderma lucidum)

Der Reishi gilt in der traditionellen chinesischen Medizin als wertvollste Natursubstanz und ist ähnlich wie Ginseng ein Panaceum/Allheilmittel in der Naturheilkunde.

In erster Linie wirkt der Reishi entzündungslindernd und senkt damit die Ursache vieler chronischer Krankheiten [7]. Darüber hinaus verbessert er die Cortisolwirkung und entlastet damit die Nebennieren, wirkt beruhigend und schlaffördernd.

Der Reishi hat so viele verschiedene Anwendungen, dass er bei fast allen Zielsetzungen und Erkrankungen eingesetzt kann.

Einnahme: als Tee aus Pulver oder Granulat, oder als Extrakt, 1-2 Kapseln täglich (ich empfehle Mico Rei*).

Reishi Bayerischer Wald (9)

Mein Reishi-Fund im Bayerischen Wald 2021.

 

Löwenmähne (Hericium erinaceus)

Die Löwenmähne ist ein Vitalpilz, der sich als Speisepilz, aber auch als Extrakt anbietet. Er hat seine zwei Schwerpunkte im Magen-Darm-Trakt und im zentralen Nervensystem:

Im Magen-Darm-Trakt verbessert er die Verdauung, fördert eine gesunde Darmflora, regeneriert das Epithel, bekämpft gezielt Erreger wie Helicobacter pylori und fördern die Aufnahme von Nährstoffen.

Im zentralen Nervensystem fördert er die Bildung eines Botenstoffes namens BDNF und regt damit die Neubildung von Nervenzellen und Dendriten an. Studien zeigen eine Förderung der Konzentrationsfähigkeit, Intelligenz, Denkfähigkeit, psychischen Gesundheit, Vorteile bei neurodegenerativen Erkrankungen und multipler Sklerose [8-10].

Einnahme: als Speisepilz oder als Extrakt, 1-2 Kapseln täglich (ich empfehle Mico Leo*).

 

Raupenpilz (Cordyceps sinensis)

Auch der Cordyceps ist ein klassisches Adaptogen, das dem Körper dabei hilft, mit anstrengenden Phasen umzugehen. Er stärkt die Hormonachse Schilddrüse-Nebenniere-Sexualorgane und wirkt energetisierend. Bei Nebennierenschwäche, Schilddrüsenunterfunktion, mangelnder Libido, langsamen Stoffwechsel und chronischen Infektionen lässt sich der Cordyceps gewinnbringend einsetzen [11].

Auch im Leistungssport wird er immer häufiger genutzt und erhöht hier den Testosteronspiegel, während der Cortisolspiegel gesenkt wird.

Einnahme: als Extrakt, 1-2 Kapseln täglich (ich empfehle Mico Cord*).

 

Holunderbeeren (Sambucus nigra)

Der Holunder ist ein regionales Superfood, das auch in Deutschland heimisch ist. Aus den schwarzen Beeren wird ein Sirup eingekocht, der seit jeher als Immunstärker eingesetzt wird.

Studien zeigen eine starke antivirale Aktivität gegen Grippeviren, Hepatitis und sogar SARS-nCOV-2.

Holundersirup wird nachgesagt, das Leben zu verlängern. Seine wichtigsten Eigenschaften sind Antioxidation und Immunstärkung.

Hinweis: Holunderbeeren dürfen nicht roh gegessen werden, da sie Blausäure enthalten, welche erst beim Kochen zerstört wird.

Einnahme: mit Sirup oder Saft in Essen oder Wasser gerührt.

 

Jiaogulan (Gynostemma pentaphyllum)

Jiaogulan ist eine in Südasien heimische Kletterpflanze. Sie gilt als eine der stärksten Anti-Ager weltweit und hat sich den Beinamen „Unsterblichkeitskraut“ verdient.

Die Pflanze findet Anwendung bei Alterungsprozessen, chronischen Entzündungen und bei allem, wo Gewebe erneuert oder regeneriert werden soll. Außerdem kann die Pflanze Stress abbauen und das Immunsystem stärken.

Erfahrungsgemäß schmeckt Jiaogulan-Tee nur denjenigen, die ihn gerade brauchen – ansonsten hat er einen eher metallischen Geschmack.

Das Adaptogen hat eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel, sind Insulinresistenz und scheint die Überlebensdauer von Herzmuskelzellen zu erhöhen.

Einnahme: als Tee

 

Kakao (Thebroma cacao)

Ja, auch der Kakao ist ein Adaptogen. Er enthält in geringen Mengen Koffein, aber der eigentliche Wirkstoff ist das Theobromin, das anregend, aber gleichzeitig entspannend und konzentrationsfördernd wirkt.

Bei Kakao ist eine gute Qualität wichtig, Bio, schonende Röstung und möglichst als Rohkakao.

Bei uns hat sich Kakao als Süßigkeit oder als gezogenes Milchgetränke etabliert, die Antioxidantien kann unser Körper jedoch nur aufnehmen, wenn er nicht zusammen mit Zucker und Milch konsumiert wird. Sehr dunkle Schokolade oder ein,  wie ich ihn nenne, Azteken-Kakao, ist hingegen ein absolutes Superfood.

Kakao enthält in geringen Mengen Dopamin und Serotonin und wirkt stimmungsaufhellend. Studien zeigen einen deutlichen Vorteil bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs und psychischen Erkrankungen.

Außerdem ist er sehr nährstoffreich. 100 g Kakao enthalten 400 mg Magnesium, 7 g Eisen, 160 mg Kalzium und über 30 g Ballaststoffe.

Einnahme: dunkle Schokolade oder bitter Kakao

Kakao und Kakaobohnen in Schälchen auf Holztisch

Auch Kakao ist ein (leckeres) Adaptogen. Damit es seine volle Wirkung entfaltet, sollte er ohne Zucker und Milch zubereitet werden.

 

Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus, Sibirischer Ginseng)

Die Taigewurzel ist nicht mit dem echten Ginseng verwandt, hat er sich aufgrund der Wirkung als sibirischer Ginseng etabliert. Die Taigawurzel ist die erste Pflanze, die als Adaptogen beschrieben wurde, da sie unsere Stresstoleranz erhöht sowie Konzentration und Fokus verbessert. Sie gilt als allgemeines Stärkungsmittel. Genutzt wird bei dieser Pflanze die Wurzel, die als Pulver vermahlen mit Wasser oder als Tee eingenommen wird.

Ich nutze Taigawurzel gerne als Tee mit etwas Süßholz, Gewürzen und Honig, um Erschöpfung entgegenzuwirken und die Konzentration zu steigern, ohne zu stimulieren.

Die hormonelle Wirkung scheint schwächer zu sein als beim echten Ginseng, ist aber dennoch sehr potent. In Russland findet die Wurzel in der Volksmedizin seit langer Zeit Einsatz zur allgemeinen Leistungssteigerung und zur Unterstützung der Entgiftung.

Nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl wurde von der Regierung flächendeckend Taigawurzel-Extrakt eingesetzt, um die Strahlenwirkung abzumildern.

Die Wirkstoffe sind sogenannte Eleutheroside, welche androgen und etwas östrogen wirken.

Die Wurzel verleiht neue Kraft und ist besonders effektiv bei erschöpfter Nebenniere. Ferner steigert sie die Regeneration und verbessert die Erholung nach anstrengenden Ereignissen.

Einnahme: als Tee (1 TL pro Tasse, 10 Minuten ziehen lassen).

 

 

Buchempfehlung: Powerpflanzen für die innere Balance

an der Stelle eine absolute Empfehlung für alle, die sich gerne tiefergehend mit Adaptogenen beschäftigen möchten: das Buch „Powerpflanzen für die innere Balance“ von Dr. Berndt Rieger, den ich bereits interviewen durfte:

 

 

Zusammenfassung und Fazit

Adaptogene haben es wirklich in sich und sind unheimlich vielseitig und interessant. Als Superfoods kennen wir das ein oder andere Adaptogen, als Nahrungsergänzungsmittel auch – daher war es mir wichtig, hier einen schönen Überblick zu bieten und Dich über die Vorteile und verschiedenen Arten der Adaptogene aufzuklären.

Wenn Du gerne gute Adaptogen-Komplexe für einen guten Preis für Dich testen möchtest, schaue gerne mal bei Naturtreu vorbei – mit dem Code gesund10 sparst Du dort 10 % auf alles!

 

Was in Deine Lieblings-Adaptogene? Welche Erfahrungen hast Du bereits gemacht? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

 

 


  1. Brekhman II, Dardymov IV. New substances of plant origin which increase nonspecific resistance. Annu Rev Pharmacol. 1969;9:419-30. doi: 10.1146/annurev.pa.09.040169.002223. PMID: 4892434.
  2. Sengupta P, Agarwal A, Pogrebetskaya M, Roychoudhury S, Durairajanayagam D, Henkel R. Role of Withania somnifera (Ashwagandha) in the management of male infertility. Reprod Biomed Online. 2018 Mar;36(3):311-326. doi: 10.1016/j.rbmo.2017.11.007. Epub 2017 Dec 7. PMID: 29277366.
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