Magensäure-Mangel kommt sehr häufig vor und bleibt meist unerkannt. Zudem kann er schwere Folgen für die Gesundheit haben. Betroffene tappen manchmal lange im Dunkeln, bevor sie Besserung erfahren.
In diesem Artikel möchte ich Dich ausführlich über Magensäure-Mangel informieren.
Was ist Magensäure-Mangel?
Unsere Magensäure wird im Magen durch die Parietalzellen gebildet. Sie gehören neben den Haupt- und Nebenzellen zum dritten Zelltyp der Magenschleimhaut.
Neben der Bildung des Intrinsic Factors – dieses Protein wird zur Aufnahme von Vitamin B12 benötigt – sind sie für die Betätigung einer Protonenpumpe zuständig. Diese pumpt Wasserstoffionen aus dem Blut in den Magen, während Kaliumionen aus dem Mageninneren ins Blut wandern (biochemisch korrekt ist es eine H⁺/K⁺-ATPase).
Die Magensäure reguliert den pH-Wert des Magens – dieser ist im nüchternen Zustand mit etwa 1 fast so sauer wie Batteriesäure. Im gefüllten Zustand liegt er immer noch bei 2 bis 4.
Ist der pH-Wert des Magens zu hoch, liegt ein Magensäuremangel vor. Ich würde bei einem pH-Wert von 3 (nüchtern) bzw. 3 bis 6 (gefüllter Magen) bereits von einem Magensäuremangel sprechen. Wobei ich bereits Fälle hatte, bei denen so gut wie keine Magensäure mehr vorhanden war.

Auch beim pH-Wert Deines Magens ist Balance wichtig
Wie häufig kommt ein Magensäure-Mangel vor?
In meinen Beratungen haben viele Betroffene von Darmbeschwerden, chronischer Müdigkeit, Nahrungsunverträglichkeiten, Allergien, Autoimmunerkrankungen und Darmdysbiose einen Magensäure-Mangel.
Bei multiplen Gesundheitsbeschwerden ist der Magen-Darm-Trakt einer meiner ersten Ansatzpunkte. Er ist wichtig, damit der Körper überhaupt Nährstoffe aufnehmen kann. Deshalb ist die Feststellung eines Magensäure Mangels für mich Standard geworden.
Ein Großteil dieser Beschwerden geht mit einem Magensäure-Mangel einher und bessert sich, wenn wieder mehr Magensäure vorhanden ist.
Hinzu kommen die etwa 30 % der Bevölkerung, die an Sodbrennen leiden – ein Großteil von ihnen bekommt Protonenpumpeninhibitoren (PPI) verschrieben, die einen Magensäure Mangel verursachen. Hinzu kommen Millionen Menschen mit Magen-Darm-Beschwerden, die PPI oder Antazida (Säureblocker) einnehmen, sowie jene, die PPI verschrieben bekommen, um die Nebenwirkungen von Ibuprofen und ASS auszugleichen.
Ich schätze also, 20 bis 25 Millionen Menschen in Deutschland weisen tatsächlich einen Magensäuremangel auf. In 90 % der Fälle wird dieser nicht erkannt oder mit weiteren Säureblockern verschlimmbessert.
Man muss sich das mal vorstellen: Jemand geht mit Beschwerden zum Arzt, bekommt „auf gut Glück“ ein Medikament verschrieben, das es noch schlimmer macht. Oder jemand bekommt dauerhaft Schmerzmittel verschrieben sowie weitere Medikamente gegen die Nebenwirkungen, wodurch die gesamte Verdauung beeinträchtigt wird.
Magensäure Mangel – welche Symptome sind möglich?
Das größte Problem ist, dass die Magensäuremangelsymptome oftmals denen eines Überschusses ähneln. Bei den Symptomen wird meist standardmäßig ein Antazidum oder Protonenpumpeninhibitor (PPI) verschrieben – was die Sache nur noch schlimmer machen kann.
Auch die Psyche wird oft als Ursache herangezogen. Doch dazu gleich mehr.
Diese Symptome könnten für einen Magensäuremangel sprechen:
Sodbrennen
GERD (Säurereflux)
Völlegefühl
Schluckbeschwerden
Blähungen
Aufstoßen
Müdigkeit nach dem Essen, besonders nach schwerem Essen
dauerhafte Müdigkeit und Erschöpfung
negativer Natron-Test (gleich mehr dazu)
Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten
zu basischer pH-Wert des Darminhalts & Proteinrückstände in der Stuhlprobe
Darmdysbiose
SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung)
Nährstoffdefizite
Histaminintoleranz
verstärkend: Infektion mit dem Magenkeim Helicobacter pylori, der die Magensäureproduktion reduzieren kann
Einige dieser Symptome könnten auch für einen Überschuss an Magensäure sprechen – mit einem einfachen Test können Betroffene dies herausfinden.
Magensäure-Mangel feststellen – ein einfacher Test
Womöglich werden jetzt viele Mediziner mit dem Kopf schütteln und nur „So etwas wie Magensäuremangel gibt es nicht“ murmeln.
Es gibt jedoch einen sehr einfachen Test, mit dem man herausfinden kann, ob ein Mangel vorliegt.
Du nimmst früh nüchtern 1 EL Natronpulver, in 150 ml Wasser gelöst, ein ...
- Wenn Du genug Magensäure hast, wirst Du aufstoßen müssen. Denn Magensäure (HCl, Salzsäure) reagiert mit Natron (NaHCO₃) zu Wasser, NaCl (Kochsalz) und CO₂ – eine ganz einfache chemische Gleichung. Das CO₂ entweicht und Du musst innerhalb von 30 Sekunden aufstoßen.
- Hast Du zu wenig Magensäure, wirst Du nur ganz leicht aufstoßen müssen, und zwar erst nach 1 bis 5 Minuten.
- Hast Du gar keine Magensäure, wirst Du gar nicht aufstoßen müssen.
Jeder Mediziner wird mir hier zustimmen: Die chemische Gleichung lautet HCl + NaHCO₃ → NaCl + H₂O + CO₂.
Wiederhole dies am übernächsten Morgen, ohne zuvor etwas gegessen oder getrunken zu haben, und Du wirst ein Gefühl dafür bekommen, wie es um Deine Magensäure bestellt ist. Früh sollte der Magen-pH-Wert maximal sauer sein.
Tipp: Ich habe ein Buch geschrieben, in dem ich auch auf dieses Thema eingehe. Es heißt „Gesund mit Natron“. Du findest es unter „Unsere Bücher“.
Warum Magensäure so wichtig ist
Um zu verstehen, warum ein Magensäuremangel sehr ungünstig für die Gesundheit ist, sollten wir uns die Funktion von Magensäure ansehen.
Desinfektion: Magensäure desinfiziert unsere Nahrung, was uns vor Infekten schützt.
Verdauung: Proteine können nur mithilfe von Magensäure aufgebrochen und verdaut werden.
Nährstoffaufnahme: Für die Aufnahme einiger Nährstoffe benötigt es zwingend einen sauren Magen. So ist die Aufnahme von Calcium, Eisen, Vitamin B9, B12 und des Medikaments Thyroxin von Magensäure abhängig.
Darmflora: Unsere Darmflora benötigt für ihre Balance Magensäure. Denn um die Magensäure im Zwölffingerdarm auszugleichen, gibt der Körper über die Pankreassäfte Stoffe ab, die für die Darmflora essenziell sind.
Folglich begünstigt ein Magensäuremangel:
Dysbiose der Darmflora
SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung)
wiederkehrende Infekte
Kopfschmerzen & Migräne
Schlafprobleme
Entgiftungsprobleme
Nährstoffdefizite (v. a. Calcium, Eisen, B9, B12, auch Magnesium)
erschwerte Aufnahme von Medikamenten (u. a. L-Thyroxin, neben Ibuprofen das am häufigsten verschriebene Medikament in Deutschland)
eingeschränkte Verdauungsfunktion, welche wiederum folgende Probleme nach sich ziehen kann:
Nahrungsallergien (durch eingeschränkte Proteinverdauung)
Darmentzündungen
Reizdarm
Leaky-Gut-Syndrom
Autoimmunerkrankungen
chronische Müdigkeit
Stoffwechsel- und Mitochondrienstörungen (durch Nährstoffdefizite)
Typ-2-Diabetes
und einige mehr
Stell Dir vor, Du legst Wert auf gesunde Ernährung und nimmst sogar noch wertvolle Nährstoffe sowie Extrakte als Nahrungsergänzungsmittel ein. Bei einem Magensäuremangel könnte Dein Körper sie nicht effektiv aufnehmen. Da würdest Du Dich doch ärgern, oder?
So geht es täglich Millionen von Menschen.
Das Geschäft mit den PPI
Protonenpumpeninhibitoren (PPI) sind für die Pharmabranche sogenannte „Blockbuster“: Sie machen jährlich einen Umsatz von etwa 30 Mrd. Euro weltweit aus und werden in der Regel jahre- bis jahrzehntelang verschrieben und eingenommen.
Teils werden sie bei Sodbrennen, Magenbeschwerden oder Darmbeschwerden verschrieben – „auf gut Glück“.
Teils werden sie verschrieben, um die Nebenwirkungen von Ibuprofen und ASS – nämlich eine erhöhte Magensäureproduktion und eine erhöhte Anfälligkeit der Magenschleimhaut – auszugleichen.
Sie werden auch eingesetzt bei:
Gastritis
Reizmagen
Helicobacter-pylori-Infektion bzw. -Behandlung
Refluxösophagitis
Zwölffingerdarmgeschwüren
Meiner Einschätzung nach werden in über 50 % der Fälle PPI verschrieben, obwohl diese nicht angezeigt sind und zu einer Verschlimmerung der Symptome führen. Eine vorherige Überprüfung der Magensäure würde hier sinnvoller erscheinen.
PPI blockieren die Protonenpumpen der Parietalzellen unwiderruflich. Da diese alle 1 bis 3 Tage erneuert werden, fällt die Wirkdauer der PPI in etwa genauso lang aus.
PPI tragen eigentlich alle „azol“ im Namen: Omeprazol und Pantoprazol sind die häufigsten.
Antazida wirken durch einen reinen Ausgleich der Magensäure, ähnlich wie Natron, Heilerde oder Bullrich-Salz.
Autoimmungastritis
Bei einer Autoimmungastritis (Typ-A-Gastritis) greift das Immunsystem die Parietalzellen an und es kommt zu Magensäure Mangel. In der Praxis ist Autoimmungastritis nur in wenigen Fällen verantwortlich, sollte aber mit einbezogen werden. Etwa 3 bis 5 Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen (viele davon nicht diagnostiziert, da es eine häufige Komorbidität bei Zöliakie und Hashimoto ist).
Warum Magensäure-Mangel und Überschuss oft die selben Symptome haben
Bei einem Überschuss an Magensäure gelangt leicht Säure in den unteren Bereich der Speiseröhre oder reizt die Magenwand.
Bei zu wenig Magensäure kommt es zur Ausbreitung von Bakterien im Magen, die dann ebenfalls die Nahrung vergären. Es kommt zur Bildung von Gas. Steigen diese Gasbläschen auf und platzen an der Oberfläche, benetzen sie die untere Speiseröhre mit Säure, was den Symptomen von Sodbrennen gleicht.
Außerdem können Stoffe, die von den Bakterien gebildet werden, den Magen reizen. Erinnere Dich: Der Magen sollte eigentlich steril sein, kann aber das „Zuhause“ von über 100 verschiedenen Bakterien sein, die sich natürlich über einen Magensäure-Mangel freuen.
Ein weiterer Punkt: Wenn der Magen zu wenig Säure hat, bedient er sich einer erhöhten Peristaltik, um den Mageninhalt durchzumengen – er kompensiert dadurch die eingeschränkte Leistung durch Magensäure Mangel. Auch diese Symptome werden mit Sodbrennen und Magensäure-Überschuss verwechselt.

Im Grunde nimmt Dein Magen die Rolle eines Wächters ein: Was wird unschädlich gemacht?
Folgen des Magensäure-Mangels: Nährstoffdefizite und Aufnahmestörungen
Je länger der Magensäuremangel vorliegt, desto schlechter geht es Betroffenen meist. Denn der Körper kann v. a. B-Vitamine und Eisen nur schwer aufnehmen.
Die Folgen für den Stoffwechsel: Die Nährstoffe fehlen und die mitochondriale Atmungskette funktioniert nur eingeschränkt. Entsprechend folgen chronischer Energiemangel, Müdigkeit, Mitochondrienstörungen, Blutzucker- und Blutfettprobleme.
Betroffenen wird in der Regel weder vom Umfeld noch von Ärzten geglaubt, eher wird noch ein PPI oder ein Antidepressivum verschrieben mit dem Satz, „sich doch nicht so anzustellen“.
Im Endstadium weisen die Betroffenen starke Stoffwechselentgleisungen auf, sind kaum noch belastbar, kurzatmig, die Psyche leidet, die Verdauung funktioniert kaum, hinzu kommen Fehlbesiedlungen im Dünndarm und Dickdarm. Und das Schlimmste: Sie fühlen sich allein gelassen.
Dabei kann eine Feststellung und Therapie recht simpel sein, wie wir gleich noch sehen werden.
Botenstoffe, die die Magensäure-Bildung erhöhen oder reduzieren
Botenstoffe, die die Bildung von Magensäure erhöhen:
Gastrin
Ghrelin („Hungerhormon“)
Histamin (→ so können Antihistaminika zu Magensäuremangel führen)
Acetylcholin
Motilin
H₂S
Botenstoffe, die die Bildung von Magensäure reduzieren:
GLP-1
Somatostatin
Secretin
Serotonin (so könnten Antidepressiva der SSRI zu Magensäuremangel führen)
Cholecystokinin
Das Stresshormon Cortisol kann interessanterweise beides: Je nach Individuum und je nachdem, welche Risikofaktoren bestehen, können erhöhte Cortisolwerte zu einem Mangel oder Überschuss an Magensäure führen.
Es entkoppelt die Protonenpumpe – was bedeuten kann, dass sie über- oder unteraktiv wird.
Beobachtung:
Bei vielen Männern mit Übergewicht führt es eher zu Magensäureüberschuss. Bei Frauen führt es eher zu Magensäuremangel. Stress führt also meiner Erfahrung nach nicht per se zu Magensäureüberschuss. Somit ist es auch nicht korrekt, wenn der Arzt bei Stress und Sodbrennen automatisch PPI verschreibt, ohne dass die Magensäure getestet wurde.

Hinter Sodbrennen und Aufstoßen können verschiedene Ursachen stecken.
Eine Variable in der Gleichung fehlt noch
In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Sodbrennen-Diagnosen verzehnfacht. Mein Eindruck ist, dass auch die Magensäureproblematik in den letzten Jahren stark zugenommen hat.
Mein Gefühl sagt mir, dass noch eine Variable in der Gleichung fehlt. Es könnten Giftstoffe bzw. Umweltgifte sein, die die Protonenpumpen im Magen deaktivieren, ähnlich wie es PPI tun. Ob es sich dabei nun um Schwermetalle, Kosmetika, Medikamentenrückstände im Leitungswasser, Lacke, Farben, Seifenstoffe oder etwas anderes handelt – ein möglichst chemiefreier Alltag und regelmäßige Entgiftung sind in jedem Fall eine gute Idee.
Magensäure erhöhen – was hilft bei Magensäure-Mangel?
Diesbezüglich habe ich in den letzten Jahren viel getestet (auch selbst) und mich mit anderen Experten auf dem Gebiet ausgetauscht.
Diese Tipps helfen in über 90 % der Fälle nachhaltig.
Apfelessig
Vor dem Essen etwas Apfelessig, in Wasser verdünnt, einzunehmen, regt die Magensäurebildung an und führt gleichzeitig Säure zur Verdauung zu.
Zitronenwasser
Ähnlich wie Apfelessig kann auch der Zitronensaft einer halben Bio-Zitrone in einem kleinen Glas Wasser die Verdauung fördern.
Bitterstoffe
Der Königsweg zur Erhöhung der Magensäure – Bitterstoffe aktivieren die Protonenpumpe der Parietalzellen. Viele dieser Bitterstoffe finden als Kräuter, Wildkräuter, Pilze, Gewürze, Tee oder Kaffee Einzug in den Ernährungsalltag.
Auch als Nahrungsergänzung haben sie sich bewährt, ca. 30 Minuten vor einer großen Mahlzeit. Diese halte ich für besonders wertvoll:
- Kurkuma
- Ingwer
- Reishi
- Cordyceps
- Löwenzahn
- Brokkoli-Extrakt/Sulphoraphan
- Artischocke
- Mariendistel
- Wermut
- Bittertropfen-Präparate
- Quercetin
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Magnesium
Ich habe die Beobachtung gemacht, dass auch ein Magnesiummangel einen Magensäure-Mangel nach sich ziehen kann. Bei einer Einnahme von 400 mg Magnesium täglich beruhigt sich oftmals die Verdauung und das Energielevel steigt.
Vitamin C
Vitamin C vor einer Hauptmahlzeit (1 g als reine Vitamin-C-Kapsel) wirkt sich auch positiv auf die Verdauung aus und reduziert ganz nebenbei die Ausbreitung von Keimen im Magen, da es leicht antibakteriell wirkt.

Vitamin C hilft auch bei Magensäuremangel!
Betain-HCl: gepufferte Magensäure
Betain-HCl ist bei Bodybuildern sehr beliebt, da es den „Pump“ verbessert. Da viele Bodybuilder dann von einer besseren Verdauung berichtet haben, wurde der Fokus auf Magensäure-Mangel gelenkt – mit Erfolg!
Ich habe oft beobachtet, dass nach dreimonatiger Einnahme von Betain-HCl auch die Magensäure-Produktion wieder besser lief – aber nicht immer.
In fast allen Fällen führt die Einnahme von Betain-HCl vor einer Mahlzeit zu einer besseren Verdauung und deutlich besserer Nährstoffaufnahme und Lebensqualität. Die meisten Präparate enthalten zudem Bitterstoffe und Verdauungsenzyme (z. B. Pepsin).
Wie gehst Du vor? Der Bedarf ist individuell. Nimm vor einer Mahlzeit 2 Kapseln Betain-HCl. Erhöhe dann mit jeder Mahlzeit um je eine Kapsel, bis Du ein leichtes Brennen im Magen spürst – reduziere dann um eine Kapsel. Das ist für den Moment Deine Idealdosis. Wenn es wieder brennt, wieder reduzieren – es kann sein, dass der Magen so wieder „lernt“, Magensäure zu bilden.
Weitere Faktoren, die bei Magensäure-Mangel wichtig sind
Stressreduktion
Yep, meist spielt auch Stress eine Rolle. Du findest zur Stressreduktion bei uns viele wertvolle Beiträge sowie die kostenlose Stress-Masterclass, die Du bekommst, wenn Du Dich in unseren Newsletter einträgst.
Progressive Muskelentspannung und Yoga
Führt nicht nur zu einer besseren Magen- und Darmperistaltik, sondern scheint nachhaltig zu helfen.
Gut kauen
Gut und lange kauen. Ohne Ablenkung essen. Sehr wichtig und sehr unterschätzt. Konzentriere Dich mit allen fünf Sinnen auf Dein Essen. Iss so langsam wie eine Schildkröte und schlinge nicht.
Die Protonenpumpen reagieren nämlich auf Deine Sinneseindrücke – wenn sie Essen sehen, schmecken und riechen, fangen sie bereits mit der Arbeit an.
Nicht zu viel trinken
Trinke nicht zu viel während einer Mahlzeit. Dies verdünnt die Magensäure.
Medikamente überdenken
Die häufigste Ursache für Magensäure-Mangel sind Medikamente. Überdenke diese, besprich sie mit Deinem Arzt, berichte von Deinen Beschwerden und überlegt, ob es auch ohne geht oder zumindest in geringerer Dosierung. Hole Dir dafür ruhig auch eine zweite Meinung ein, wenn Du das Gefühl hast, Dein Arzt versteht Dich nicht.
Persönliches Fazit
Ein einfacher Natron-Test hilft Dir herauszufinden, ob Du von einem Magensäuremangel betroffen bist.
Die Problematik ist sehr verbreitet und kaum jemand weiß davon – ich hoffe, dieser Beitrag hilft Dir beim Erkennen und Behandeln des Problems.
Wie ist Deine Erfahrung zum Thema? Was hat Dir geholfen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!
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