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Geld und Gesundheit – eine mächtige Kombination für Lebensglück

von Martin Krowicki, M.A.
Veröffentlicht: Zuletzt bearbeitet:
Geld und Gesundheit

Wir wenden uns heute mit einem Beitrag an Dich, der uns persönlich schon länger am Herzen liegt.

In Gesprächen und Coachings über Gesundheit stoßen wir immer wieder auf das Thema Geld, denn beides hängt eng miteinander zusammen: Denn es braucht finanzielle Ressourcen, um einen gesunden Lebensstil aufzubauen, der auf guten Lebensmitteln, der ein oder anderen Nahrungsergänzung, sportlichen Aktivitäten und einer gesunden Umgebung basiert. Und im Ernstfall, vielleicht auch auf einer kostspieligen, naturheilkundlichen Therapie.

In diesem Artikel erfährst Du, warum finanzielle Intelligenz ein vernachlässigter Faktor für die eigene Gesundheit ist.

Und warum Gesundheit die wichtigste Investition Deines Lebens ist.

„In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben, in der zweiten Hälfte opfern wir unser Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.“ – Voltaire

 

Geld und Glaubenssätze

Unsere finanzielle Situation hängt – wie alles in unserem Leben – stark von unseren Glaubenssätzen ab.

Deshalb beginnen wir mit einer kurzen Reflexion, für die Du Dir kurz Zeit nehmen solltest.

Fühle bitte in Dich selbst hinein – was fühlst Du, wenn Du das Wort Geld liest?

  • Weckt das Wort sofortiges Interesse bei Dir?
  • Kommt Dir gleich in den Sinn, dass Du gern mehr davon hättest (Verlangen)?
  • Setzt Du Geld mit Kapitalismus und Ausbeutung in Verbindung?
  • Denkst Du an finanzielle Freiheit?
  • Spürst Du einen inneren Widerstand gegen das Wort?
  • Spürst Du Angst, Geld zu verlieren?
  • Denkst Du an unerfüllte Träume, für die Du es benötigst?
  • Denkst Du, Geld ist etwas für Proleten und alle, die ihre Seele verkaufen?
  • Drehen sich Deine Sorgen rund um Geld?
  • Bist Du finanziell erfüllt, aber trotzdem nicht glücklich?

Wie Du siehst, kann Geld viele verschiedene Emotionen auslösen: positiv als auch negativ. Was überwiegt bei Dir?

Tendenziell haben wir im deutschsprachigen Raum eine vorsichtige Einstellung dazu. Finanzielle Themen haben für viele Menschen einen schmutzigen Beigeschmack. Wir reden zu wenig darüber.

In Verbindung mit Geld existieren zahlreiche negative Glaubenssätze und Assoziationen, die sich leider ungünstig auf unsere eigene Situation auswirken können. Wer Geld tabuisiert und nur mit „gierigen Reichen“ in Verbindung setzt, der läuft Gefahr, seine eigene Freiheit und Gesundheit zu riskieren.

Sieh es mal so: Geld ist gespeicherte Energie und Freiheit. Geld ist nicht gut oder schlecht – Geld ist neutral. Geld verdibt nicht den Charakter – es zeigt ihn. Du entscheidest, ob Du damit positive oder negative Dinge bewirken möchtest. Schau selbst, wie Du das Ganze auch positiv umdeuten kannst.

Du entscheidest, wie Du diese Energie lenkst:

  • Du kannst es nutzen, um Dir materiellen Wohlstand zu verschaffen.
  • Es erlaubt Dir, die Welt zu bereisen.
  • Du kannst einfacher ein Leben nach Deinen Regeln und Bestimmungen leben.
  • Es kann Dir helfen, Deinem Nachwuchs einen guten Start ins Leben zu geben.
  • Geld erleichtert Dir den Weg in die Selbstständigkeit (wenn Du das möchtest).
  • Du kannst mit finanzieller Freiheit weniger Arbeiten und mehr Zeit für die Dinge und Menschen verbringen, die es wert sind.
  • Es kann Dir Zeit verschaffen, die Du für ein erfülltes Leben nutzen kannst.
  • Durch Spenden kannst Du Organisationen und Projekte unterstützen, die Dir am Herzen liegen.
  • Durch Konsum kannst Du die Energie aktiv steuern: in hochwertige Bio-Lebensmittel und (manchmal sinnvolle) Nahrungsergänzungen zum Beispiel.
  • Zu guter Letzt: Du kannst es in Deine Gesundheit investieren.

Wir haben lange überlegt, ob das Thema „Geld“ auf SchnellEinfachGesund zumindest einen kleinen Platz finden soll.

Doch wir fühlen uns verpflichtet, über den Zusammenhang von Geld und Gesundheit zu schreiben und Dir einige nützliche Tipps dafür an die Hand zu geben. Denn der richtige Umgang mit Geld bringt viele, viele Vorteile mit sich und Du kannst damit Dein Leben (und im Kleinen, die Welt) zum Positiven verändern.

 

Wie hängen Geld, Gesundheit und Glück zusammen?

Geld und Gesundheit stehen in enger Beziehung zueinander, das zeigen auch Forschungsergebnisse des Robert-Koch-Instituts auf Basis des Sozioökonomischen Panels:

  • Die Lebenserwartung von Männern mit niedrigem Einkommen verkürzt sich durchschnittlich um 8,6 Jahre (Sozioökonomisches Panel).
  • Frauen mit höheren Einkommen leben durchschnittlich 4,4 Jahre länger als Frauen mit niedrigem Einkommen [1]

Eine bekannte Untersuchung von Kahnemann und Deaton (2010) zum Zusammenhang von Geld und Glück zeigt, dass beides miteinander in Verhältnis steht. Bis zu einem Jahreseinkommen von ca. 60.000 Euro steigt unser wahrgenommenes Glück stark an. Danach kommt es immer mehr zu einer Sättigung [2].

Warum ist das so?

Man geht davon aus, dass sich damit unsere sogenannten Defizitbedürfnisse (nach Maslow) decken lassen:

  • Grundbedürfnisse (Essen, warmes Bettchen für ausreichend Schlaf, Kleidung)
  • Sicherheit (stabiles Einkommen, Wohnung, Mobilität, Aussicht auf gute Rente)
  • Soziale Bedürfnisse (Familie, Freunde und gemeinsame Erlebnisse)

Wer problemlos diese Bedürfnisse decken kann und das Gefühl hat, sich auch etwas leisten zu können, der ist glücklicher und gesünder.

Wie gesagt Geld ist gespeicherte Energie, die all dies ermöglicht.

Und Gesundheit ist die wichtigste Investition Deines Lebens.

 

Was kostet Gesundheit wirklich?

Dass Geld und Gesundheit zusammenhängen, wird uns im Alltag schnell bewusst:

  • Bio-Lebensmittel kosten mehr als konventionelle Lebensmittel
  • Eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder einen Personal Trainer ist an einen Beitrag geknüpft
  • Ärzte erheben Zusatzkosten für erweiterte Leistungen (IGeL)
  • Ausgiebige Messungen und Untersuchungen beim Arzt kosten extra, können aber wichtig für Prävention sein
  • Wer auch im Winter einen guten Vitamin D-Spiegel möchte, braucht Geld für Vitamin D-Präparate (oder um in ein sonniges Land zu fliegen) oder andere Nahrungsergänzungen
  • Alternative (und oftmals nachhaltigere) Behandlungsmethode sind häufig mit Eigeninvestitionen verbunden

Allein dafür lohnt es sich, alte Vorurteile abzulegen und Geld als Freund zu betrachten.

Gesundheit und Geld

Geld und Gesundheit arbeiten nicht gegeneinander. Sie sind eine starke Kombination.

 

Wie ich eingangs erwähnte, kann Geld oft eine Bremse für gesundheitliche Entwicklung sein. Bei vielen Gesundheitszielen und Erkrankungen, über die wir im Magazin schreiben, sind Investitionen nötig. Und zwar in:

  • Hochwertige Lebensmittel
  • Analysen wie Bluttests oder Darmtests
  • Gezielte Nahrungsergänzung
  • Coachings und alternative Heilmethoden
  • Fitnessgeräte oder Fitnessstudio

Natürlich kann man viele dieser Ratschläge auch sehr minimalistisch angehen. Doch wer „aus dem Vollen schöpfen“ kann, der wird es leichter haben, seine gesundheitlichen Ziele zu erreichen.

 

Was gesunde Ernährung kosten darf

Gesunde Ernährung kann teurer sein, das ist nicht wegzureden.

  • Während ein Kilo Schweinefleisch beim Discounter vielleicht 5 € kostet, bezahlt man für Schwein aus Weidehaltung etwa 10 bis 25 € pro Kilo.
  • Ein konventioneller Brokkoli aus Spanien kostet 1,25 € pro 500 g. Ein Bio-Brokkoli vom Ökobauer aus Deutschland kostet 2,50 € pro 500 g.
  • Ein Müsliriegel mit Haferflocken, Zucker und unaussprechlichen Füllstoffen kostet 0,25 €, während ein Riegel aus Nüssen, Beeren und Kakao 2 € kostet.
  • Günstiges Whey-Protein kostet 10 € pro Kilo. Aus Weidehaltung bis zu 30 €.
  • Gute Extrakte wie z.B. Vitalpilze sind deutlich teurer, aber auch potenter, als „Billigpräparate“ aus Fernost.

Es ist unumstritten, dass Letztere jeweils über mehr Nährstoffe und weniger Schadstoffe verfügen, was besser für die eigene Gesundheit ist.

Meine genannten Beispiele suggerieren zwar, dass eine gesunde Ernährung zwei bis dreimal so teurer ist, aber aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass dies nicht so ist.

Wir zahlen etwa 25 % mehr, seitdem wir auf hochwertige Lebensmittel umgestiegen sind. Halb so wild, oder?

Gleichzeitig essen und genießen wir deutlich bewusster, da wir den Wert unserer Lebensmittel schätzen.

 

Denn es gibt auch reichlich Sparpotenzial bei gesunder Ernährung:

  • Regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugen
  • Selbst anbauen
  • Sammeln (Wildkräuter, Obst, Nüsse, Pilze)
  • Selbst fermentieren
  • Haltbare Lebensmittel in Großpackungen kaufen
  • Selber Sauerteigbrot backen
  • Fleisch aus artgerechter Haltung in größeren Mengen direkt vom Erzeuger (und ab in die Gefriertruhe)
  • Teures Fast Food und „Essen auf Rädern“ meiden
  • Leere Lebensmittel weglassen: z.B. Chips, Süßigkeiten, Alkohol

Eine gesunde Ernährung kostet pro Person und Monat etwa 100-250 € – je nach eigenen Bedürfnissen, Vorlieben und Eigenleistung. Nicht immer ein Vermögen.

Gesunde Ernährung ist dennoch ein Luxus, den man sich leisten-können muss und will. Nicht erst, wenn gesundheitliche Probleme entstehen, sondern schon lange vorher.

 

Was Nahrungsergänzung kosten darf

Trotz gesunder Ernährung empfehlen wir häufig Nahrungsergänzung, denn unser heutiger Lebensstil kann dazu führen, dass wir Mangelzustände entwickeln (z.B. durch Stress, einseitige Ernährung, Umweltbelastungen) oder von bestimmten Nähr- und Vitalstoffen oder Extrakten profitieren können.

Die gängigsten Beispiele sind Vitamin D und Omega 3 Fettsäuren – durchschnittlich haben 80 bis 90 % der Bevölkerung Defizite bei diesen Nährstoffen.

Um das Problem zu lösen, kann eine Nahrungsergänzung Sinn machen.

Eine Grundversorgung mit typischen Mangelnähstoffen kostet etwa 30 bis 50 € pro Monat (bei bestehenden Erkrankungen auch deutlich mehr).

  • Ein gutes Multivitamin: 10 – 15 €
  • Omega 3-Fettsäuren: 15 – 20 €
  • Magnesium: 5 – 10 €
  • Vitamin D: 5 – 10 €

Wer noch sekundäre Pflanzenstoffe zu sich nehmen möchte (z.B. Heilpilz-Extrakte, Curcumin, Ashwangandha, OPC etc.), der benötigt zusätzliches Geld. Da können es auch 100-200 € pro Monat werden, die ebenfalls eine gute Investition sein können.

Aber auch bei Nahrungsergänzungen ist Sparpotenzial vorhanden:

  • Nutze wirksame Nahrungsergänzungsmittel, die eine entsprechende Qualität aufweisen.
  • Nutze dafür unsere empfohlenen Partner und Rabattcodes.
  • Mache halbjährlich einen Bluttest, dadurch kannst Du Defizite gezielt beheben und sparst Dir unnötige Supplemente.

 

Was Sport und Freizeit kosten darf

Weitere Kosten, die mit unserer Gesundheit verbunden sind, entstehen durch Sport und Freizeitaktivitäten.

  • Eine Fitnessstudiomitgliedschaft kostet zwischen 20 und 80 € im Monat
  • Ein Personal Trainer kostet etwa 130 € pro Stunde
  • Gute Laufschuhe kosten circa 100 €
  • Selbst ein minimalistisches Homegym kostet mindestens 100 € (Einmalkosten)
  • Ein Tag Sauna und Wellness kostet ab 20 €
  • Ein Buch über Gesundheit oder Persönlichkeitsentwicklung kostet 10-20 € (wir empfehlen mindestens ein Buch pro Monat)

Wer viel Zeit mit Aktivitäten in der Natur verbringt, spart natürlich auch hier einiges an Geld. Aber selbst hierfür sind gute Funktionskleidung, Schuhe und Mobilität von Nöten.

Wer also ein aktives Leben gestalten möchte, ohne übertriebenen Sparsinn, der braucht eine gute finanzielle Ausgangslage.

Geld und Freiheit

Finanzielle Freiheit wird häufig mit mehr Zeit und Gesundheit verbunden.

 

Fazit: Gesundheit ist Deine wichtigste Investition

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. (Arthur Schopenhauer)

Die Investition in Deine Gesundheit sollte die höchste Priorität in Deinem Leben haben. Wenn Du gesund und leistungsfähig bist, kannst Du Dein Leben genießen, für Deine Familie da sein und unsere Welt besser machen.

Dafür ist eine gewisse finanzielle Intelligenz vonnöten, die wir leider nicht in der Schule lernen. Eine mangelnde finanzielle Intelligenz ist ein Hauptgrund dafür, dass unsere soziale Schere einfach immer weiter auseinanderdriftet.

Wir wünschen uns von Herzen, dass jeder über die finanziellen Mittel verfügt, sich Gesundheit leisten zu können.

Dazu müssen wir lernen, wie wir unser Geld bestmöglich verdienen, sparen und vermehren, um es im positiven Sinne zu investieren (Gesundheit, Spenden).

Finanzielle Intelligenz hilft auch und besonders denen, die über kein hohes Einkommen verfügen – der Hebel ist gewaltig.

 

Unser Tipp: Lerne finanzielle Intelligenz

Unser Ziel mit diesem Beitrag war es, Dir eine positive Einstellung zu Geld zu vermitteln. Es kann Dir und Deiner Familie ein gesundes Leben ermöglichen.

Dafür musst Du nicht schwer-reich werden, denn auch mit Minimalismus ist viel möglich.

Finanzielle Intelligenz ist jedoch in beiden Fällen unabdinglich und kann Dir Freiheit verschaffen. Finanzielle Intelligenz ist ein gesunder und intelligenter Umgang mit Geld.

 

An dieser Stelle möchten wir Dir ein Event empfehlen, bei welchem Du Dein Wissen und Deine Einstellung zu Geld auf ein neues Level heben kannst.

Der Europakongress findet vom 24.04. bis 25.04.2021 als Online-Event statt.*

Hier lernst Du 27 erprobte Strategien zum Thema Geld verdienen, Geldsicherheit, Steuern optimieren und mentale Stärke kennen – Wissen, das wir in der Schule nicht gelernt haben,  das aber wichtig ist.

Stargäste sind u. a. Finanzkoryphäen wie

  • Prof. Dr. Max Otte
  • Weltstar Brian Tracey
  • Ein 3-facher Olympiasieger und 13-facher Weltmeister mit nur 31 Jahren
  • + 24 weitere Experten

Als Einstieg ist dieses Event sehr empfehlenswert – lasse es gerne auf Dich wirken und überlege Dir, was Dir finanzielle Intelligenz ermöglichen würde (ohne einschränkende Glaubenssätze).

Bist Du interessiert? Dann findest Du hier mehr Informationen und den Link zur Anmeldung:

 

Quellennachweise
[1] Journal of Health Monitoring · 2019 4(1) DOI 10.25646/5868 Robert Koch-Institut, Berlin https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsJ/Focus/JoHM_01_2019_Mortalitaet_Lebenserwartung.pdf?__blob=publicationFile [2] Daniel Kahneman, Angus Deaton (2010) High income improves evaluation of life but not emotional well-being. Proceedings of the National Academy of Sciences Sep 2010, 107 (38) 16489-16493; DOI: 10.1073/pnas.1011492107

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