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Kurkuma – So gesund ist die goldene Wurzel!

von Martin Auerswald, M.Sc.
Leuchtend oranges Kurkumapulver auf Holzlöffel und in Schale arrangiert, daneben eine frische Kurkuma-Knolle und ein Minzblatt

Zuletzt aktualisiert am 25. September 2020 um 16:40

Kurkuma zählt zu den gesündesten Nahrungsmitteln auf der Erde. Als eines der ältesten Gewürze besticht es mit seinem charakteristischen Geschmack und beeindruckenden Gesundheitseffekten – kaum ein anderes Nahrungsmittel ist derart effektiv, wenn es darum geht, Entzündungen im Körper zu bekämpfen.

Kurkuma gehört bei mir einfach jeden Tag dazu, denn genau wie Ingwer hat das Gewürz viele wissenschaftlich belegte Wirkungen und einen Geschmack, den ich nicht missen möchte. Zu den wichtigsten Effekten von Kurkuma zählen die entzündungshemmenden, antioxidativen Wirkungen sowie die Beschleunigung der Wundheilung. All das basiert auf dem goldenen Pflanzenstoff Curcumin.

Wenn Du erfahren möchtest, warum es sich lohnt, die Knolle Teil Deines Ernährungsalltags werden zu lassen, wie Du sie verwenden kannst und wie sich ihre Wirkungen potenzieren lassen, dann sei gespannt und lies weiter!

 

Was ist Kurkuma?

Kurkuma ist eine Wurzelknolle aus der botanischen Familie der Ingwergewächse, die aus den südlichen Teilen Asiens stammt. Die Pflanze (Curcuma longa) bildet einen Wurzelstock, der wie beim Ingwer Rhizom genannt wird.

Kurkuma ist im Inneren intensiv gelb gefärbt, wodurch sich auch die Synonyme ableiten, unter denen die Wurzel bekannt ist: Gelber Ingwer, Safranwurzel, Gelbwurz oder Curcuma.

Die Wurzelknolle kann geschützt unter der Erde wachsen und gedeihen, wobei sie wichtige Pflanzenstoffe, wie ätherische Öle und Curcumin, bildet.

Aufgeschnittene Kurkuma-Knolle, daneben drei dünne Kurkuma-Scheiben und ein Häufchen Kurkumapulver auf weißem Hintergrund

 

Ist Kurkuma gesund?

Ja, Kurkuma ist sehr gesund – dieser Fakt ist nicht von der Hand zu weisen. Mittlerweile sind tausende wissenschaftliche Studien über die Wirkungen von Kurkuma, Curcuma bzw. Gelbwurz bekannt. Früher nannte man Kurkuma auch den Safran des armen Mannes, aber wäre man sich der vielen Gesundheitseffekte bewusst gewesen, dann hätte sich die Wurzel sicher noch größerer Beliebtheit erfreut.

Die chemischen Bestandteile im Kurkuma sind Polyphenole und verdauungsanregende Bitterstoffe. Außerdem sind etwa fünf Prozent ätherische Öle enthalten: Turmeron, Atlanton und Zingiberen. Diese Inhaltsstoffe sind hauptsächlich dafür verantwortlich, dass Kurkuma so gesund ist.1,2,3

Dr. Axe hat sich schon viel mit Kurkuma beschäftigt und zeigt in diesem Video interessante Fakten und Wirkungen auf:

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Medizinische Wirkungen

Kurkuma ist eine Heilpflanze, die in Indien im Ayurveda schon seit 4000 Jahren verwendet wird. Obwohl sie sich schon lange bewährt hat, ist sie erst seit kurzem in Europa bekannt und beliebt. Curcuma wird mittlerweile in allen Formen zur gesundheitsförderlichen Behandlung eingesetzt und zunehmend in der Naturheilkunde sowie der Schulmedizin etabliert.

Durch die zahlreichen Studien hat Curcuma inzwischen den Titel des Anti-Krebs-Gewürzes inne – eine Auszeichnung, die sich mittlerweile schwer widerlegen lässt, denn es existieren bereits mehr als 1000 Studien zu den positiven Wirkungen von Curcumin auf Krebs. Weitere Wirkungen, auf die ich später noch genauer eingehe, sind2,3,4:

  • Reduktion entzündlicher Erkrankungen (Rheuma, Allergien, Hautausschläge)
  • positiver Einfluss auf das metabolische Syndrom
  • Prävention von Schlaganfällen
  • hilft bei den neurodegenerativen Erkrankungen Alzheimer und Parkinson
  • beschleunigt die Wundheilung
  • Schmerz- und Entzündungslinderung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

In medizinischen Studien wird häufiger auf Kurkumaextrakt zurückgegriffen. Auch ich nutze Kurkumakapseln als Nahrungsergänzungsmittel, um die Aufnahmerate der wertvollen Inhaltsstoffe zu erhöhen.

 

Currypulver mit Kurkuma auf Holztisch verstreut mit getrockneten Blaubeeren und einem Holzlöffel

Kurkuma macht das Curry gelb.

Was kann das goldene Pulver wirklich? Eine Analyse …

 

10 unschlagbare Vorteile von Kurkuma

Die Wirkungen von Kurkuma sind beeindruckend und wirklich jeder Mensch kann von den gesundheitlichen Effekten profitieren. Hier findest Du die zehn stärksten Effekte von Kurkuma2:

 

#1 Kurkuma ist antientzündlich und antibakteriell

Curcumin ist mit einem ORAC-Wert (Maßzahl für die Fähigkeit, freie Radikale unschädlich zu machen) von 160.000 eines der stärksten Antioxidantien der Welt. Die antioxidativen und antientzündlichen Eigenschaften dieses Pflanzenstoffes schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Kurkuma so effektiv bei verschiedenen neurodegenerativen, kardiovaskulären, metabolischen und autoimmunen Erkrankungen wirkt. Die ätherischen Öle im Curcuma sind ebenfalls antientzündlich wirksam.5-9

 

#2 Kurkuma hilft bei Übergewicht

Bist Du die kleinen Fettpölsterchen an der Hüfte leid? Kurkuma kann Dir dabei helfen, Deine Bikinifigur zu erreichen! Die Gabe von Curcumin kann dazu führen, dass weniger Fettzellen gebildet werden, der Cholesterin-Wert und der Blutzucker gesenkt wird. Diese Wirkungen in Kombination mit der Verdauungsförderung machen die goldene Knolle zu einem wertvollen Begleiter beim Abnehmen. 10 Kurkuma ist zudem bei weiteren metabolischen Entgleisungen hilfreich.

 

#3 Kurkuma wirkt beim metabolischen Syndrom

Das metabolische Syndrom ist ein Zusammenspiel von mehreren Erkrankungen, die meist durch einen schlechten Lebensstil entstehen: Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und Insulinresistenz. Curcumin kann auch hier über seine vielfältigen positiven Einflüsse auf den Stoffwechsel präventiv und therapeutisch wirksam sein.2,11 Respekt – die kleine Wurzelknolle kämpft gegen die fettleibige und kranke Weltbevölkerung!

 

#4 Kurkuma macht schlauer

Du denkst, dass das Wachstum bzw. die Neubildung von Hirnzellen im Alter abgeschlossen ist? Dann kann Dich Kurkuma vom Gegenteil überzeugen. Studien haben gezeigt, dass Curcumin BDNF erhöht, ein Hormon, das als Wachstumsfaktor für neue Nervenzellen im Gehirn fungiert.

Eine Störung im BDNF-Haushalt kann die Entstehung von Alzheimer, Depression und Demenz verstärken. Die tägliche Prise Kurkuma kann Dir also dabei helfen, eine gesunde Hirnfunktion aufrechtzuerhalten und die geistige Leistungsfähigkeit sogar zu erhöhen.12 (Übrigens: Ausdauersport, Fasten und Meditation sind weitere Möglichkeiten, BDNF zu bilden.)

 

#5 Kurkuma wirkt auf 22 Arten von Krebs

Der Wirkstoff im Kurkuma kann Krebs auf viele Arten und Weisen bekämpfen. Dabei haben sich unter anderem folgende Wirkmechanismen ergeben. Curcumin:

  • hemmt die Aktivierung von Genen, die Krebs begünstigen,
  • hemmt das Streuen von Krebszellen (Proliferation),
  • stört die Entartung von normalen Zellen zu Krebszellen,
  • verkleinert Tumorzellen.2

Diese Wirkungen von Curcumin sind für 22 (!) Krebsarten bestätigt, darunter Brustkrebs, Magenkrebs und Prostatakrebs. Es wirkt sowohl präventiv als auch therapeutisch.13-15

Kurkuma-Knolle und Kurkuma-Pulver aus einer seitlichen Perspektive mit weißem Hintergrund

#6 Curcumin kann bei Alzheimer wirken

Die Zahl der Menschen, die an Alzheimer Demenz erkranken, ist hoch. In den letzten 25 Jahren hat sich die Zahl der Erkrankten in Amerika verdoppelt. Curcuma kann im Kampf gegen diese Erkrankung ein nützliches Hilfsmittel sein. Alzheimer entsteht, wenn sich Plaque zwischen unseren Hirnzellen sammelt. Dieser Effekt wird durch ein Protein namens ß-Amyloid verursacht. Studien haben gezeigt, dass Curcumin dieses Protein binden kann und es dabei stoppt, die Bildung von Plaque zu verschlimmern – Biochemie par excellence!16-17

 

#7 Kurkuma hilft bei Arthritis

Entzündungen sind der Hauptauslöser für die meisten Formen von Arthritis, Osteoarthritis und weiteren Gelenkerkrankungen wie Rheuma. Typischerweise erhalten Patienten entzündungshemmende Medikamente zur Behandlung der Symptome. Zur Linderung der Schmerzen wird klassischerweise Ibuprofen eingesetzt.

Eine thailändische Studie hat gezeigt, dass eine Behandlung mit 2 g Curcuma-Extrakt pro Tag mindestens genauso wirksam ist wie Ibuprofen. Der Pflanzenwirkstoff konnte Knieschmerzen lindern und die Kniefunktion verbessern.18,19 Ingwer weist übrigens dieselbe Ibuprofen-ähnliche Wirkung auf wie Curcumin.

Ich selbst hatte früher immer starke Entzündungen in den Gelenken (Schulter, Knie). Darüber haben wir ausführlicher im Beitrag über Kollagen berichtet. Ich bin überzeugt, dass mir Kurkuma geholfen hat, sodass ich heute, trotz hoher körperlicher Belastungen, beschwerdefrei bin. Die Kombination von Kurkuma und Kollagen als Nahrungsergänzung hat mir viel Lebensqualität zurückgegeben! 

 

#8 Kurkuma kann bei Depression wirken

Hast Du ab und zu depressive Phasen oder leiden Verwandte unter Depression? Kurkuma kann in dieser Hinsicht wahre Wunder bewirken. In einer Studie wurde ein typisches Medikament zur Behandlung von Depression mit dem Wirkstoff im Kurkuma verglichen. Dabei hat sich herausgestellt, dass Curcumin genauso effektiv ist wie das Antidepressivum.20,21

Ich finde es immer wieder erstaunlich, was für eine Power in natürlichen Heilmitteln steckt! Verantwortlich für die Wirkung in Bezug auf Depressionen ist auch hier die starke Hemmung von Entzündungen, dieses Mal im Gehirn. Denn Depressionen sind biochemisch betrachtet Entzündungsreaktionen und Energiemangel-Zustände im Gehirn. Die goldene Knolle kämpft dagegen an. Weitere Effekte auf Depression sind außerdem durch die bereits beschriebene Wirkung auf den BDNF-Faktor zu erklären!

 

#9 Kurkuma schützt die Leber und verbessert die Verdauung

Bei nahezu allen Stoffwechselprozessen, die in unserem Körper ablaufen, spielt die Leber eine zentrale Rolle. Sie ist eines unserer wichtigsten Organe für eine stabile Gesundheit. Kurkuma überzeugt auch in diesem Kontext mit gesundheitlichen Wirkungen: Ausgangspunkt ist, wie auch schon zuvor, der Inhaltsstoff Curcumin.

Einerseits hilft Curcumin dabei, die Produktion von Enzymen zu fördern, die unsere Leber bei der Entgiftung unterstützen (Cytochrom P450). Andererseits stärkt der Wirkstoff den Gallenfluss, der die Leber reinigt, die Zellen regeneriert und die Verdauung verbessert.2,22

 

#10 Curcumin als Anti-Aging Mittel

Sind das nicht beeindruckende Wirkungen, die Kurkuma entfalten kann? Wenn Du noch nicht überzeugt bist, dann stimmt Dich vielleicht die Tatsache um, dass Kurkuma ein natürliches Anti-Aging-Mittel ist. Die vielen antientzündlichen und antioxidativen Effekte halten die Zellen jung und gesund. Außerdem wirkt Kurkuma präventiv auf altersbezogene Erkrankungen.23,24 Wenn es einen Jungbrunnen gibt, dann ist in seinem Wasser auf jeden Fall Kurkuma enthalten…

Infografik zu Gesundheitswirkungen von Kurkuma bei Entzündungen

 

Wie wirkt Curcumin genau in der Zelle?

Curcumin ist maßgeblich für die positiven Effekte von Kurkuma verantwortlich. Man kann den Pflanzenstoff aufgrund der Studienlage zurecht als Wundermittel bezeichnen – bis zu 50 heilende Wirkweisen sollen von Curcumin ausgehen! Einige wissenschaftliche Studien bezeichnen es sogar als „curecumin“. Curcumin ist es Wert, dass wir seine Wirkmechanismen noch einmal genauer betrachten.2,25

  • Curcumin wirkt schmerzlindernd, indem es die Synthese von Serie-II-Prostaglandinen hemmt, die insbesondere bei Arthritis für Schmerzen sorgen26. Diese Wirkung entspricht übrigens der von Aspirin und Ibuprofen.
  • Curecumin“ hemmt den NF-kB Signalweg, der bei einer zu starken Aktivität zu Krebsarten und entzündlichen Erkrankungen führen kann.27
  • Curcumin wirkt bei Dysbalancen im Immunsystem. Genauer: Es bewirkt einen „Shift“ von einem TH1-dominanten System hin zu TH2. Dies hat sich bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen und TH1-dominanten Autoimmunerkrankungen bewährt.28

 

Kurkuma und Piperin

Zum Zusammenspiel von Kurkuma und Piperin existieren viele verschiedene Angaben, inwieweit Piperin, das meist aus Pfeffer gewonnen wird, die Bioverfügbarkeit von Curcuma erhöht. Als realistisch betrachten wir eine Erhöhung der Wirksamkeit um das 20-fache.29,30

Im Netz kursieren aber auch übertriebene Werte. Zum Teil wird von einer 2000-fachen Wirkung gesprochen.

Dass Piperin die Bioverfügbarkeit von Curcuma erhöht, kommt daher, dass es den Abbau von Curcumin in der Leber hemmt. Folglich kann Curcumin also länger wirken. Am Ende spielt die genaue Zahl keine Rolle – Du solltest lediglich wissen, dass Piperin als Booster für die Aufnahme von Curcumin wichtig und sinnvoll ist.

Schwarzer Pfeffer enthält – anders als weißer Pfeffer – in der Regel das 30–40-fache der Menge an Piperin. Gute Nahrungsergänzungsmittel wie Primal Tumeric* sind eine Kombination aus Kurkumaextrakt und Piperin.

 

Wirkung als Nahrungsergänzungsmittel

Sicher trifft Kurkuma nicht jeden Geschmack und für manche Menschen lässt sich das Gewürz nur schwer in den Ernährungsalltag integrieren: lange Arbeitstage, Urlaube etc. Außerdem ist eine etwas höhere Menge Kurkuma nötig, um die Wirkungen zu erzielen, die durch Studien belegt werden

Daher nutze ich zusätzlich Kurkuma-Extrakt als Nahrungsergänzung. Diese Extrakte haben den Vorteil, dass sie hochwirksames Curcumin enthalten – eine Kapsel mit 500 mg Curcumin entspricht sage und schreibe 12 g reinem Kurkuma-Pulver und ist sehr leicht in den Alltag integrierbar. Gute Produkte wie das Primal Tumeric* enthalten außerdem Piperin zur Steigerung der Bioverfügbarkeit. In vielen der beschriebenen Studien wurde auf Kurkuma in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zurückgegriffen.31,32

Wenn Dich diese Variante anspricht, dann kann ich Dir Primal Tumeric von unserem Partner Primal State ans Herz legen. Hier ist ein ausgereiftes Produkt entstanden, das pro Kapsel mehr Curcumin enthält, als Du in Form von Pulver oder der Knolle verzehren könntest. Mit einer Dose à 90 Kapseln kommst Du drei Monate hin – eine praktische und preiswerte Alternative.

Um die Bioverfügbarkeit zusätzlich zu verbessern, empfehle ich Dir, die Kurkuma-Kapsel immer zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit einzunehmen. Etwas Fett wird benötigt, damit der Wirkstoff im Darm gut aufgenommen wird.

 

Bei akuten entzündlichen Erkrankungen – liposomales Curcumin

Das Primal Turmeric ist das Produkt, das wir Dir längerfristig empfehlen möchten. Bei akuten entzündlichen Erkrankungen wie Schmerzen im Magen-Darm-Trakt, Migräne, einem rheumatischen Schub oder Hautekzemen gibt es allerdings noch eine effektivere Lösung: liposomales Curcumin.

Darin ist der Wirkstoff bereits in einer speziellen öligen Phase enthalten, die die Bioverfügbarkeit um das 180-fache steigert! Das Produkt unserer Wahl ist das Solidmind Curcumin. Es ist zwar teurer als das Primal Turmeric, aber dafür sehr viel effektiver. Insbesondere bei akuten Problemen möchten wir es Dir sehr ans Herz legen:

 

Kurkuma in klassischen Rezepten

Vielleicht fragst Du Dich, wie Du Kurkuma auf täglicher Basis verwenden kannst. Du wirst staunen, wie vielseitig sich das Gewürz einsetzen bzw. beim Kochen integrieren lässt:

  • Erhitze etwas Kokosöl in einer Pfanne und gib Kurkumapulver* hinzu, bis sich die Aromen entfalten. Danach kannst du verschiedenes Gemüse hinzugeben. Das Ergebnis? Eine köstliche Gemüsepfanne.
  • Dasselbe funktioniert ebenso gut mit Apfelstücken.
  • Nutze Kurkuma zusätzlich zu Deiner Gewürzpanade für Fleisch oder Fisch.
  • Mit Kurkuma kannst Du klassische Salatdressings ergänzen – z. B. Honey-Mustard.
  • Wenn es schnell gehen soll, streue ich eine große Prise Kurkuma über einen Esslöffel mit Leinöl. Öl und Kurkuma vermengen sich dann im Mund. Im Idealfall fügst Du noch eine Prise Pfeffer hinzu. Ja, ich weiß, das klingt nicht besonders köstlich, aber es ist effektiv und schmeckt tatsächlich besser, als man annimmt.
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Curcuma Rezepte

Das Kochen mit Kurkuma ist in klassischen europäischen Gerichten bisher kaum vorgesehen. Deshalb könnte der Geschmack gerade zu Beginn noch etwas ungewohnt sein. Wer öfter mit Kurkuma kocht, der wird die tollen Aromen und den mild pfeffrigen Geschmack bald zu schätzen wissen.

Im Folgenden möchte ich Dir noch zwei Rezeptideen vorstellen, bei denen Kurkuma nicht einfach nur integriert wurde, sondern die maßgebliche Zutat darstellt.

 

Selbstgemachtes Curcuma-Curry

Ich nutze Kurkuma gern in einer selbstgemachten Curry-Mischung, wodurch eine wahre Geschmacks-Explosion entsteht:

  • 4 TL Kurkumapulver*
  • 2 TL Bockshornklee
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL Koriander
  • ½ TL Zimt
  • ½ TL Chili
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • ½ TL Pfeffer
  • ½ TL Ingwer

Zermahle den Bockshornklee und die Senfkörner mit einem Mörser (notfalls mit einer Mühle). Vermenge nun alle Zutaten miteinander und fülle diese in ein lichtgeschütztes Gefäß.

 

Goldene Kurkuma Milch

 

Goldfarbener Kurkuma-Latte auf Strohmatte, daneben Kurkuma-Pulver und Wacholderbeeren auf Leintuch und Holz drapiert

Die Goldene Milch ist aktuell sehr beliebt, denn sie ist nahrhaft und versorgt Dich mit einer ordentlichen Dosis sekundärer Pflanzenstoffe. Curcuma darf hier natürlich nicht fehlen, denn ihre Farbstoffe machen die Milch erst golden. Für das Rezept erhitzt Du 200 ml Kokosmilch in einem Topf und gibst folgende Zutaten hinzu:

  • 1 gestrichener TL Kurkumapulver*
  • 1 gestrichener TL Ceylon-Zimt
  • 1,5 cm frischer, geriebener Ingwer
  • eine Prise Pfeffer
  • optional ein gut gehäufter TL Roh-Kakao

Sobald die Milch leicht erhitzt ist, kannst Du sie nochmal mit dem Stabmixer durchmischen, bis sich eine schöne Konsistenz ergibt. Zum Süßen kannst Du während des Mixens noch 1 TL Honig hinzufügen.

 

FAQ Kurkuma – Die häufigsten Fragen zur Superknolle

Welche Wirkungen besitzt Kurkuma?

Die Wirkung von Kurkuma ist vor allem entzündungshemmend und antioxidativ. Außerdem kann die Wundheilung beschleunigt werden. Die Superknolle wirkt gegen 22 Arten von Krebs, schützt Dich vor dem metabolischen Syndrom, hilft bei Übergewicht sowie Arthritis und beugt neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson vor. Ein sehr effektives, natürliches Medikament!

Wie viel Kurkuma solltest Du am Tag zu Dir nehmen?

Solltest Du den Geschmack von Kurkuma in einem frischen Curry, Tee oder in einer Suppe lieben, kannst Du gerne 12 g oder mehr am Tag konsumieren. In diesen 12 g Kurkuma sind ca. 500 mg Curcumin, einer der Hauptwirkstoffe von Kurkuma, enthalten. Am besten kombinierst Du die Einnahme mit etwas Piperin aus schwarzem Pfeffer und einer fetthaltigen Mahlzeit. Alternativ kannst Du Deine tägliche Portion Kurkuma auch durch ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel zuführen – mindestens 500 mg Curcumin in Kombination mit Piperin.

Welche Nebenwirkungen hat Kurkuma?

Derzeit sind keine Nebenwirkungen von Kurkuma bekannt. Bei therapeutischen Dosen zur Behandlung von Erkrankungen solltest Du Deinen Hausarzt konsultieren. Beim Kochen mit Kurkuma kann es außerdem passieren, dass sich die Hände gelb färben. Das stellt allerdings kein Problem dar.

Was ist Kurkuma?

Kurkuma ist eine Wurzelknolle aus der botanischen Familie der Ingwergewächse, die aus den südlichen Teilen Asiens stammt. Die Pflanze (Curcuma longa) bildet einen Wurzelstock, der Rhizom genannt wird. Kurkuma ist im Inneren intensiv gelb gefärbt. Die Superknolle wächst unter der Erde, wobei sie ihre wichtigen Pflanzenstoffe, wie ätherische Öle und Curcumin, bilden kann.

Hilft Kurkuma beim Abnehmen?

Ja! Kurkuma sorgt dafür, dass weniger Fettzellen gebildet werden, die Cholesterin- sowie Blutzucker-Werte sinken und sie fördert die Verdauung. Super zum Abnehmen und als Schutz vor dem metabolischen Syndrom!

Kannst Du Kurkuma ungekocht essen?

Ja! Je frischer, desto besser! Solltest Du den frischen Geschmack nicht mögen, kannst Du stattdessen ein gutes Kurkuma-Pulver oder ein Nahrungsergänzungsmittel nutzen.

Was sind die besten Kurkuma Kapseln?

Wir empfehlen Dir das PRIMAL TUMERIC. Das Produkt ist sehr ausgefeilt und enthält zusätzlich Piperin, das die Bioverfügbarkeit erhöht. Bei akut entzündlichen Erkrankungen solltest Du liposomales Curcumin einnehmen. Hier ist die Bioverfügbarkeit um das 180-fache gesteigert. Ein gutes Produkt ist das von SOLIDMIND.

 

Fazit

Wow – ich habe schon vor dem Schreiben dieses Beitrags viel von Kurkuma gehalten, doch je intensiver ich mich mit der goldenen Wurzel beschäftige, desto mehr verliebe ich mich in die vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen, die sie bereithält. Kurkuma ist wirklich der Knaller und eines meiner Lieblingsgewürze. Aber pssssst – sag das nicht dem Ingwer, sonst wird der noch eifersüchtig. Aber mal im Ernst – wenn Du wirklich an schnellen und einfachen Gesundheitstipps interessiert bist, die auch noch eine große Wirkung entfalten, dann iss mehr Kurkuma oder verwende das Primal Tumeric*! Hier noch einmal die wichtigsten Punkte dieses Artikels zusammengefasst:

  • Curcuma ist eine uralte Heilpflanze, die Du auf täglicher Basis nutzen kannst.
  • Die ätherischen Öle und ganz besonders der Pflanzenstoff Curcumin sorgen für die zahlreichen Gesundheitswirkungen.
  • Curcuma ist entzündungshemmend, verdauungsfördernd, schmerzlindernd und wirkt bei zahlreichen Erkrankungen, insbesondere bei Krebs oder dem metabolischen Syndrom.
  • Du kannst Kurkuma frisch, als Kurkumapulver* oder als Nahrungsergänzung in Form von Primal Tumeric* konsumieren.
  • Mit Piperin aus Pfeffer erhöht sich die Aufnahmerate von Curcumin.
  • Kurkuma ist toll – falls das noch nicht ganz klar wurde 🙂
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Weitere Superfoods, über die wir hier bereits geschrieben haben:

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Quellenverzeichnis
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  • 4 Panahi, Y.; Khalili, N.; Hosseini, M.S.; Abbasinazari, M.; Sahebkar, A. Lipid-modifying effects of adjunctive therapy with curcuminoids-piperine combination in patients with metabolic syndrome: Results of a randomized controlled trial. Complement. Ther. Med. 2014, 22, 851–857
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2 Kommentare

Jasmine 8. April 2019 - 19:16

Hallo,
ich liebe Kurkuma sowohl als Gewürz als auch als frische Knolle.
Ich verwende immer schwarzen Pfeffer. Gibt es einen Grund, warum ihr euch im Rezept für weißen Pfeffer entschieden habt?

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 9. April 2019 - 15:34

Hallo Jasmine,
Weißer Pfeffer enthält deutlich weniger Piperin als schwarzer Pfeffer – hier haben wir uns aus aromatischen Gründen dazu entschieden. Generell ist schwarzer Pfeffer für diese Kombination besser, ich werde das noch dazuschreiben. Danke für den Hinweis!
Viele Grüße,
Martin

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