Kurkuma – So gesund ist die goldene Wurzel!

Kurkuma

Kurkuma zählt zu den gesündesten Nahrungsmitteln auf der Erde. Als eines der ältesten Gewürze besticht es mit seinem charakteristischen Geschmack und beeindruckenden Gesundheitseffekten – kaum ein anderes Nahrungsmittel ist derart effektiv darin, Entzündungen im Körper zu bekämpfen.

Kurkuma gehört bei mir einfach jeden Tag dazu, denn genau wie Ingwer hat das Gewürz viele wissenschaftlich belegte Wirkungen und einen Geschmack, auf die ich nicht verzichten möchte. Zu den wichtigsten Effekten von Kurkuma zählen die entzündungshemmenden, antioxidantiven Wirkungen, sowie der beschleunigende Einfluss auf die Wundheilung, welche vor allem durch den goldenen Pflanzenstoff Curcumin hervorgerufen werden.

Wenn Du erfahren möchtest, warum und wie Du die Knolle in Deinem Alltag einsetzen kannst und ihre Wirkungen potenzierst, dann sei gespannt und lies weiter!

Was ist Kurkuma?

Curcuma

Kurkuma ist eine Wurzelknolle aus der botanischen Familie der Ingwergewächse, welches aus den südlichen Teilen Asiens stammt. Die Pflanze (Curcuma longa) bildet einen Wurzelstock, der wie beim Ingwer, Rhizom genannt wird. Kurkuma ist im Inneren intensiv gelb gefärbt, wodurch sich auch die Synonyme ableiten, unter denen die Wurzel bekannt ist: Gelber Ingwer, Safranwurzel, Gelbwurz oder Curcuma. Die Wurzelknolle kann geschützt unter der Erde wachsen und gedeihen, wobei sie ihre wichtigen Pflanzenstoffe, wie ätherische Öle und Curcumin, bilden kann.

Ist Kurkuma gesund?

Ja, Kurkuma ist sehr gesund – dieser Fakt ist nicht von der Hand zu weisen. Mittlerweile sind tausende wissenschaftliche Studien zu den Wirkungen von Kurkuma, Curcuma bzw. Gelbwurz bekannt. Früher nannte man Kurkuma auch den Safran des armen Mannes, aber hätte man um die vielen Gesundheitseffekte gewusst, dann wäre die Wurzel sicher noch beliebter gewesen.

Die chemischen Bestandteile im Kurkuma sind Polyphenole und verdauungsanregende Bitterstoffe . Außerdem sind etwa fünf Prozent ätherische Öle enthalten: Turmeron, Atlanton und Zingiberen.

Diese Inhaltsstoffe sind hauptsächlich dafür verantwortlich, dass Kurkuma so gesund ist.1,2,3

Medizinische Wirkungen

Kurkuma ist eine Heilpflanze, die in Indien im Ayurveda schon seit 4000 Jahren verwendet wird. Was sich schon lange bewährt hat, ist erst seit kurzem in Europa bekannt und beliebt. Curcuma wird mittlerweile in allen Formen zur gesundheitsförderlichen Behandlung eingesetzt und ist in der Naturheilkunde und immer mehr in der Schulmedizin etabliert.

Durch die zahlreichen Studien hat Curcuma auch den Titel des Anti-Krebs-Gewürzes – eine Auszeichnung, die sich mittlerweile schwer widerlegen lässt, denn es existieren mittlerweile mehr als 1000 Studien zu den positiven Wirkungen von Curcumin auf Krebs.

Weitere Wirkungen, auf die ich später noch genauer eingehe, sind2,3,4:

  • Reduktion entzündlicher Erkrankungen (Rheuma, Allergien, Hautausschläge)
  • Positiver Einfluss auf das metabolische Syndrom
  • Prävention von Schlaganfällen
  • Hilft bei den neurodegenerativen Erkrankungen Alzheimer und Parkinson
  • Beschleunigt die Wundheilung
  • Schmerz- und Entzündungslinderung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

In medizinischen Studien wird häufiger auf Kurkumaextrakt zurück gegriffen. Auch ich nutze Kurkumakapseln als Nahrungsergänzungsmittel, um die Aufnahmerate der wertvollen Inhaltsstoffe zu erhöhen. Unser Partner Primal State hat hier ein ausgeklügeltes Produkt entwickelt, welches wir an dieser Stelle gern empfehlen: Primal Tumeric

 

10 unschlagbare Vorteile von Kurkuma

Kurkuma Wirkung

Die Wirkungen von Kurkuma sind beeindruckend und wirklich jeder Mensch kann von den gesundheitlichen Effekten profitieren. Hier findest Du die zehn stärksten Effekte von Kurkuma2:

Kurkuma und Ingwer

#1 Kurkuma ist anti-entzündlich und anti-bakteriell

Curcumin ist mit einem ORAC-Wert von 160.000 eines der stärksten Antioxidantien der Welt. Die antioxidativen und anti-entzündlichen Eigenschaften dieses Pflanzenstoffes schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Kurkuma so effektiv bei verschiedenen neurodegenerativen, kardiovaskulären, metabolischen und autoimmunen Erkrankungen wirkt. Die ätherischen Öle im Curcuma sind ebenfalls anti-entzündlich wirksam.5,6,7,8,9

#2 Kurkuma hilft bei Übergewicht

Bist Du die kleinen Fettpölsterchen an der Hüfte Leid? Kurkuma kann Dir dabei helfen, Deine Bikinifigur zu erreichen! Die Gabe von Curcumin kann dazu führen, dass weniger Fettzellen gebildet werden, der Cholesterin-Wert und der Blutzucker gesenkt wird. Diese Wirkungen zusammen mit der Verdauungsförderung machen die goldene Knolle zu einem wertvollen Begleiter beim Abnehmen. 10

Kurkuma ist überdies bei weiteren metabolischen Entgleisungen hilfreich:

#3 Kurkuma wirkt beim metabolischen Syndrom

Das metabolische Syndrom ist ein Zusammenspiel von mehreren Erkrankungen, die meist durch einen schlechten Lebensstil entstehen: Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und Insulinresistenz. Curcumin kann auch hier über seine vielfältigen positiven Einflüsse auf den Stoffwechsel präventiv und therapeutisch wirksam sein.2,11

Respekt – die kleine Wurzelknolle kämpft gegen die fettleibige und kranke Weltbevölkerung!

#4 Kurkuma macht schlauer

Hättest Du gedacht, dass das Wachstum bzw. die Neubildung von Hirnzellen im Alter abgeschlossen ist? Dann kann Dich Kurkuma vom Gegenteil überzeugen. Studien haben gezeigt, dass Curcumin BDNF erhöht, ein Hormon, welches ein Wachstumsfaktor für neue Nervenzellen im Gehirn ist. Eine Störung im BDNF-Haushalt kann die Entstehung von Alzheimer, Depression und Demenz verstärken.

Die tägliche Prise Kurkuma kann Dir also dabei helfen, eine gesunde Hirnfunktion aufrecht zu erhalten und die geistige Leistungsfähigkeit sogar zu erhöhen.12

(Übrigens: Ausdauersport, Fasten und Meditation sind weitere Möglichkeiten, BDNF zu bilden)

#5 Kurkuma wirkt auf 22 Arten von Krebs

Der Wirkstoff im Kurkuma kann Krebs auf viele Art und Weisen bekämpfen. Dabei haben sich unter anderem folgende Wirkmechanismen herausgestellt:

Curcumin …

  • hemmt die Aktivierung von Genen, die Krebs begünstigen
  • … hemmt das Streuen von Krebszellen (Proliferation)
  • … stört die Entartung von normalen Zellen zu Krebszellen
  • verkleinert Tumorzellen2

Diese Wirkungen von Curcumin sind für 22 (!) Krebsarten bestätigt, darunter Brustkrebs, Magenkrebs und Prostatakrebs. Damit wirkt es einerseits präventiv als auch therapeutisch.13,14,15

#6 Curcumin kann bei Alzheimer wirken

Die Zahl der Menschen, die an Alzheimer Demenz erkranken, ist hoch. In den letzten 25 Jahren hat sich der Zahl der Erkrankten in Amerika verdoppelt. Doch Curcuma kann bei dieser Erkrankung ein nützliches Hilfsmittel sein.

Alzheimer entsteht, wenn sich Plaque zwischen unseren Hirnzellen sammelt. Dieser Effekt wird durch ein Protein namens ß-Amyloid verursacht. Studien haben gezeigt, dass Curcumin dieses Protein binden kann und dieses dabei stoppt, die Bildung von Plaque zu verschlimmern – Biochemie par excellence!16,17

#7 Kurkuma hilft bei Arthritis

Entzündungen sind der Hauptauslöser für die meisten Formen von Arthritis, Osteoarthritis und weiteren Gelenkerkrankungen, wie Rheuma. Typischerweise erhalten Patienten entzündungshemmende Medikamente zur Behandlung der Symptome. Zur Linderung der Schmerzen wird klassischerweise Ibuprofen eingesetzt. Eine thailändische Studie hat gezeigt, dass eine Behandlung mit 2 g Curcuma-Extrakt pro Tag mindestens genauso wirksam ist, wie Ibuprofen. Der Pflanzenwirkstoff konnte Knieschmerzen lindern und die Kniefunktion verbessern.18,19

Ingwer weist übrigens dieselbe Ibuprofen-ähnliche Wirkung auf, wie Curcumin.

Ich selbst hatte früher immer starke Entzündungen in den Gelenken (Schulter, Knie), darüber hatten wir ausführlicher im Beitrag zu Kollagen berichtet. Ich bin überzeugt, dass mir Kurkuma dabei geholfen hat, dass ich heute, trotz hoher körperlicher Belastungen, beschwerdefrei bin. Die Kombination von Kurkuma und Kollagen als Nahrungsergänzung hat mir viel Lebensqualität zurückgebracht! 

#8 Kurkuma kann bei Depression wirken

Hast Du ab und zu depressive Erscheinungen oder leiden Verwandte unter Depression? Kurkuma kann dabei wahre Wunder bewirken. In einer Studie wurde ein typisches Medikament zur Behandlung von Depression mit dem Wirkstoff im Kurkuma verglichen. Es stellte sich heraus, dass Curcumin genauso effektiv ist, wie das Antidepressivum.20,21 Ich finde es immer wieder erstaunlich, was natürliche Heilmittel für eine Power haben! Auch hier ist für die Wirkung die starke Hemmung von Entzündungen verantwortlich, dieses Mal im Gehirn. Denn Depressionen sind biochemisch betrachtet Entzündungsreaktionen und Energiemangel-Zustände im Gehirn. Die goldene Knolle kämpft dagegen an.

Weitere Effekte auf Depression sind auch durch die bereits beschriebene Wirkung auf den BDNF-Faktor zu erklären!

#9 Kurkuma schützt die Leber und verbessert die Verdauung

Bei nahezu allen unserer Stoffwechselprozesse spielt die Leber eine zentrale Rolle. So ist sie eines unserer wichtigsten Organe für eine stabile Gesundheit. Das ist auch dem Kurkuma, bewusst und die Wurzelknolle überzeugt auch hier mit gesundheitlichen Wirkungen: Die gesundheitlichen Wirkungen gehen wieder vom Inhaltsstoff Curcumin aus. Einerseits hilft es dabei, die Produktion von Enzymen zu fördern, welche unsere Leber bei der Entgiftung unterstützen (Cytochrom P450). Andererseits unterstützt der Wirkstoff den Gallenfluss, welcher die Leber reinigt, die Zellen regeneriert, und die Verdauung verbessert.2,22

#10 Curcumin als Anti-Aging Mittel

Sind das nicht beeindruckende Wirkungen, die Kurkuma entfalten kann?

Wenn Du noch nicht überzeugt bist, dann stimmt dich vielleicht die Tatsache um, dass Kurkuma ein natürliches Anti-Aging-Mittel ist. Die vielen anti-entzündlichen und anti-oxidativen Effekte halten die Zellen jung und gesund. Außerdem wirkt Kurkuma präventiv auf altersbezogene Erkrankungen.23,24

Wenn es einen Jungbrunnen gibt, dann ist auf jeden Fall Kurkuma enthalten 😊.

Kurkuma gegen Entzündungen im Körper

Wie wirkt Curcumin in der Zelle genau?

Curcumin ist maßgeblich für die positiven Effekte von Kurkuma verantwortlich. Man kann den Pflanzenstoff aufgrund der Studienlage wirklich als Wundermittel bezeichnen – bis zu 50 heilende Wirkweisen sollen von Curcumin ausgehen! Einige wissenschaftliche Studien bezeichnen es sogar als „curecumin„. Curcumin ist es Wert, dass wir seine Wirkmechanismen noch einmal genauer betrachten.2,25

      • Curcumin wirkt schmerzlindernd, indem es die Synthese von Serie-II-Prostaglandinen hemmt, die insbesondere bei Arthritis für Schmerzen sorgen26. Diese Wirkung entspricht übrigens der von Aspirin und Ibuprofen.
      • Curecumin“ hemmt den NF-kB Signalweg, der bei einer zu starken Aktivität zu Krebsarten und entzündlichen Erkrankungen führen kann27
      • Curcumin wirkt bei Dysbalancen im Immunsystem, genauer gesagt bewirkt es einen „Shift“ von einem TH1-domainten System hin zu TH2. Dies hat sich bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen und TH1-dominanten Autoimmunerkrankungen bewährt28

Kurkuma und Piperin

Zum Zusammenspiel von Kurkuma und Piperin existieren viele verschiedene Angaben, inwieweit das Piperin, welches meist aus Pfeffer gewonnen wird, die Bioverfügbarkeit von Curcuma erhöht. Als realistisch betrachten wir eine Erhöhung der Wirksamkeit um das 20-fache.29,30 Im Netz finden sich aber auch übertriebene Werte, die von der 2000-fachen Wirkung sprechen. Das kommt daher, dass Piperin den Abbau von Curcumin in der Leber hemmt – es wirkt daher länger an.

Am Ende spielt die genaue Zahl aber auch keine Rolle – Du solltest lediglich wissen, das Piperin als Booster für die Aufnahme von Curcumin wichtig und sinnvoll ist. Schwarzer Pfeffer enthält dabei in der Regel das 30-40-fache der Menge an Piperin, wie weißer Pfeffer.

Gute Nahrungsergänzungsmittel wie Primal Tumeric sind eine Kombination aus Kurkumaextrakt und Piperin.

Wirkung als Nahrungsergänzungsmittel

Sicher trifft Kurkuma nicht jeden Geschmack und für manche Menschen ist das Gewürz schwer in den täglichen Ablauf zu integrieren: lange Arbeitstage, Urlaube etc. Außerdem ist eine doch etwas höhere Menge Kurkuma nötig, um auf die in Studien bewiesene Wirkung zu kommen.

Daher nutze ich zusätzlich Kurkuma-Extrakt als Nahrungsergänzung. Diese Extrakte haben den Vorteil, dass sie hochwirksames Curcumin enthalten – eine Kapsel mit 500mg Curcumin entspricht sage und schreibe 12g reinem Kurkuma-Pulver und ist sehr leicht in den Alltag integrierbar. Gute Produkte wie das Primal Tumeric enthalten außerdem Piperin zur Steigerung der Bioverfügbarkeit.

In vielen der beschriebenen Studien wurde auf Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen.31,32 Wenn das für Dich auch infrage kommt, dann kann ich Dir Primal Tumeric von unserem Partner Primal State ans Herz legen. Hier ist ein ausgereiftes Produkt entstanden, welches pro Kapsel mehr Curcumin enthält, als Du in Form von Pulver oder Knolle verzehren könntest. Mit einer Dose à 90 Kapseln kommst Du als drei Monate hin. Wir finden das praktisch und preiswert.

Um die Bioverfügbarkeit zusätzlich zu verbessern empfehle ich Dir, die Kurkuma-Kapsel immer zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit einzunehmen. Etwas Fett wird benötigt, damit der Wirkstoff im Darm gut aufgenommen wird. 

Bei akuten entzündlichen Erkrankungen – Liposomales Curcumin

Das Primal Turmeric ist das Produkt, welches wir Dir längerfristig empfehlen möchten. Bei akuten entzündlichen Erkrankungen wie Schmerzen im Magen-Darm-Trakt, Migräne, einem rheumatischen Schub oder Hautekzemen gibt es noch eine effektivere Lösung: Liposomales Curcumin. Darin ist der Wirkstoff bereits in einer speziellen öligen Phase enthalten, welche die Bioverfügbarkeit um das 180-fache steigert!

Das Produkt unserer Wahl ist das Solidmind Curcumin – es ist teurer als das Primal Turmeric, jedoch sehr viel effektiver, und bei akuten Problemen möchten wir es Dir sehr ans Herz legen:

 

Kurkuma Rezepte

Das Kochen mit Kurkuma ist in klassischen europäischen Gerichten bisher kaum vorgesehen. Der Geschmack ist deshalb gerade zu Beginn noch ungewöhnlich. Wer öfter mit Kurkuma kocht, der wird die tollen Aromen und den mild-pfeffrigen Geschmack bald zu schätzen wissen.

Selbstgemachtes Curcuma-Curry

Ich nutze Kurkuma gern in einer selbstgemachten Curry-Mischung, wodurch eine wahre Gewürz-Explosion entsteht:Kurkumapulver Curry

  • 4 TL Kurkumapulver*
  • 2 TL Bockshornklee
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL Koriander
  • ½ TL Zimt
  • ½ TL Chili
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • ½ TL Pfeffer
  • ½ TL Ingwer

Zermahle den Bockshornklee und die Senfkörner mit einem Mörser – notfalls geht dies auch mit einer Mühle. Vermenge nun alle Zutaten miteinander und fülle diese in ein lichtgeschütztes Gefäß.

Goldene Kurkuma Milch

Die Goldene Milch ist aktuell sehr beliebt, denn sie ist nahrhaft und liefert eine gute Dosis an sekundären Pflanzenstoffen. Curcuma darf hier natürlich nicht fehlen, denn die Farbstoffe machen die Milch erst golden.

Goldene Milch Kurkuma

Für das Rezept erhitzt Du 200ml Kokosmilch in einem Topf und gibst folgende Zutaten hinzu:

  • 1 gestrichener TL Kurkumapulver*
  • 1 gestrichener TL Ceylon-Zimt
  • 1,5 cm frischer geriebener Ingwer
  • Eine Prise Pfeffer
  • Optional ein gut gehäufter TL Roh-Kakao

Sobald die Milch leicht erhitzt ist, kannst Du sie nochmal nochmal mit dem Stabmixer durchmischen, bis es eine schöne Konsistenz ergibt. Zum Süßen kannst Du während des Mixens noch 1 TL Honig hinzufügen.

Kurkuma in klassischen Rezepten

Kurkuma ist vielfältig einsetzbar und sicher bist Du daran interessiert, das Gewürz auf einer täglichen Basis zu verwenden. Dazu findest Du hier ein paar Vorschläge:Kurkuma Rezept

  • Erhitze etwas Kokosöl in einer Pfanne und gebe Kurkumapulver* hinzu, bis sich die Aromen entfalten. Danach kannst du verschiedenes Gemüse hinzugeben und Du bekommst eine leckere Gemüsepfanne.
  • Dasselbe funktioniert auch gut mit Apfelstücken.
  • Nutze Kurkuma zusätzlich zu Deiner Gewürzpanade bei Fleisch oder Fisch.
  • Kurkuma kannst Du auch prima zu klassischen Salatdressings hinzugeben – z.B. zu Honey-Mustard.
  • Wenn es schnell gehen soll gebe streue ich eine große Prise Kurkuma über einen Esslöffel mit Leinöl. Das Öl und der Kurkuma vermengen sich dann gut im Mund – dazu noch eine Prise Pfeffer. 😊 Ja ich weiß, das klingt nicht so lecker – ist aber effektiv und schmeckt sogar recht gut.

Fazit

Wow – ich habe schon vor dem Schreiben dieses Beitrags viel von Kurkuma gehalten. Doch je näher ich mich mit der goldenen Wurzel beschäftige, desto mehr verliebe ich mich in die vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen. Kurkuma ist wirklich der Knaller und eines meiner Lieblingsgewürze – aber pssssst – sag das nicht dem Ingwer, sonst wird der noch eifersüchtig 😉.

Aber im Ernst – wenn Du ernsthaft an schnellen und einfachen Gesundheitstipps interessiert bist, die auch noch eine große Wirkung entfalten, dann iss mehr Kurkuma oder verwende das Primal Tumeric!

Hier noch einmal die wichtigsten Punkte dieses Artikels:

  • Curcuma ist eine uralte Heilpflanze, die Du auf täglicher Basis nutzen kannst
  • Die ätherischen Öle und ganz besonders der Pflanzenstoffe Curcumin sorgen für die zahlreichen Gesundheitswirkungen
  • Curcuma ist entzündungshemmend, verdauungsfördernd, schmerzlindernd und wirk bei zahlreichen Erkrankungen, insbesondere bei Krebs oder dem metabolischen Syndrom
  • Du kannst Kurkuma frisch, als Kurkumapulver* oder als Nahrungsergänzung in Form von Primal Tumeric konsumieren
  • Mit Piperin aus Pfeffer erhöht sich die Aufnahmerate von Curcumin
  • Kurkuma ist toll – falls das noch nicht ganz klar wurde 😊 😊

 

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Quellenverzeichnis
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2 Idee über “Kurkuma – So gesund ist die goldene Wurzel!

  1. Jasmine sagt:

    Hallo,
    ich liebe Kurkuma sowohl als Gewürz als auch als frische Knolle.
    Ich verwende immer schwarzen Pfeffer. Gibt es einen Grund, warum ihr euch im Rezept für weißen Pfeffer entschieden habt?

    • Martin Auerswald, M.Sc. sagt:

      Hallo Jasmine,
      Weißer Pfeffer enthält deutlich weniger Piperin als schwarzer Pfeffer – hier haben wir uns aus aromatischen Gründen dazu entschieden. Generell ist schwarzer Pfeffer für diese Kombination besser, ich werde das noch dazuschreiben. Danke für den Hinweis!
      Viele Grüße,
      Martin

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