Beeren – So gesund sind die Süßigkeiten von Mutter Natur!

von Martin Krowicki, M.A.
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Verschiedene Beeren gemischt

Die heißgeliebten Sommermonate verknüpfen viele Menschen mit dem Genuss von Beeren, die in allen möglichen Formen und Farben existieren. Die kleinen aromatischen Früchte zieren Kuchen, versüßen Desserts, werten frische Bowlen oder Smoothies auf oder werden einfach roh verzehrt.

In diesem Beitrag möchte ich Dich darüber informieren, warum Beeren so gesund sind. Außerdem möchte ich Dir zeigen, wie nah das Gute liegen kann, denn die heimischen Superfoods gibt es in Hülle und Fülle.

Was sind Beeren? Ein kurzer Abstecher in Richtung Botanik

Wahrscheinlich mutet die Überschrift dieses Kapitels ein wenig eigenartig an, denn viele Menschen glauben, ganz automatisch zu wissen, welche Naturprodukte das Etikett „Beere“ verdienen.

Typischerweise werden in diesem Zusammenhang Erdbeeren, Brombeeren und Himbeeren genannt. Aber was, wenn ich Dir nun sage, dass ebenjene „prototypischen“ Vertreter gar keine Beeren sind und dass uns ihre Bezeichnungen lediglich über ihre wahre Natur hinwegtäuschen?

Was, wenn ich Dir außerdem sage, dass eine Antwort auf die Frage „Was ist eine Beere?“ Heidelbeere lauten könnte und dass Banane, Dattel und – wer hätte das gedacht? – Melone keine minder korrekten Antworten wären?

Bist Du jetzt mächtig verwirrt? Dann lass mich etwas Licht ins botanische Dunkel bringen!

Johannisbeeren

Die Johannisbeere ist anders als z. B. die Himbeere kein „false friend“, sondern eine Beere im eigentlichen Sinne.

 

Ehe ich darauf eingehe, was eine Beere auszeichnet, benötigst Du ein wenig Grundwissen um den allgemeinen Fruchtaufbau. Genaugenommen geht es um das sogenannte Perikarp bzw. die Fruchtwand, die den Samen umschließt. Das Perikarp besteht aus drei Schichten, die sich gut am Beispiel eines Pfirsichs erläutern lassen:

  • Exokarp (äußere Schicht) = weiche Pfirsichhaut
  • Mesokarp (mittlere Schicht) = der fruchtfleischige Teil des Pfirsichs
  • Endokarp (innere Schicht) = der harte Pfirsichkern, der den Samen enthält

Tatsächlich genügen diese Informationen, um im Groben zu verstehen, was eine Beere ist und was nicht.

Eine Beere ist eine Schließfrucht (das bedeutet, der Samen bleibt bis zur Verbreitung vom Perikarp eingeschlossen), die sich durch ein saftig/fleischiges Perikarp auszeichnet und aus einem einzigen Fruchtknoten hervorgegangen ist.

  • Beispiele: Heidelbeeren, Johannisbeeren, Preiselbeeren, Stachelbeeren

Bei den anderen vermeintlichen Beeren, die in diesem Beitrag eingehender thematisiert werden, handelt es sich je um andere Fruchtformen, die im Folgenden erläutert werden.

  • Holunderbeere (Steinfrucht) = Eine Schließfrucht, bei der die Samen von einem verholzten Kern umschlossen sind. Das Exokarp besteht in diesem Fall aus einer dünnen Haut, das Mesokarp erweist sich als fleischig und das Endokarp ist holzig.
  • Erdbeere (Sammelnussfrucht) = Bei der allseits beliebten Erdbeere handelt es sich um eine sogenannte Sammelnussfrucht, da es sich bei dem roten Fruchtfleisch nur um den aufgequollenen Blütenboden der Pflanze handelt, an dem zahlreiche kleine gelbe Nüsschen – die eigentlichen Früchte – hängen. Aus diesem Grund werden sie auch zu den Schein-Früchten gezählt.
  • Himbeere und Brombeere (Sammelsteinfrüchte) = Sammelsteinfrüchte setzen sich aus vielen kleinen Steinfrüchten zusammen, die aneinanderhaften und dadurch ein Ganzes bilden, das sich vom Strauch abernten lässt.
  • Maulbeere (Nussfruchtverband) = Hier wachsen viele Nüsse, die aus den Einzelblüten eines Fruchtstandes hervorgehen, miteinander zu einer Scheinfrucht zusammen.
  • Sanddorn = eine Schein-Steinfrucht.

Wenn also eigentlich nur Heidel-, Johannis-, Preisel- und Stachelbeeren Beeren im eigentlichen Sinne sind – wie kommt es dann, dass in diesem Beitrag dennoch Himbeeren und Co. thematisiert werden?

„Beerenobst“ lautet das Schlüsselwort: Hinter diesem Begriff steckt die umgangssprachliche Definition für „Beere“. Heißt unter „Beerenobst“ wird alles subsumiert, was die Attribute klein, weich und rundlich aufweist. Sprich: Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren usw.

 

Nährstoffe von Beeren

100 g Beeren enthalten im Durchschnitt (am Beispiel der Erdbeere):

  • 33 kcal
  • 4,9 g Kohlenhydrate
  • 0,3 g Fett
  • 2 g Ballaststoffe
  • Vitamin C: 60-500 mg (je nach Beere)
  • Magnesium: 13 mg
  • Eisen: 0,4 g
  • 44 µg Folsäure

 

Warum sind Beeren so gesund?

Beeren sind nicht nur köstlich und nahrhaft, sondern warten auch mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen auf, die sie zu einem der gesündesten Lebensmittel überhaupt machen.

Im Folgenden möchte ich Dir einige gewichtige Aspekte aufzeigen, inwiefern sie unserer Gesundheit Unterstützung bieten.

 

#1 Antioxidantien

Wenn Du öfters auf SchnellEinfachGesund unterwegs bist, bist Du sicherlich schon einmal auf den Begriff „Antioxidantien“ gestoßen. Hierbei handelt es sich um Stoffe, die effektiv gegen freie Radikale vorgehen können. Letztere sind instabile Moleküle, die körpereigene Zellen schädigen können, wenn sie überhandnehmen [1].

Glücklicherweise sorgt Mutter Natur vor und stattet gesunde Lebensmittel mit antioxidativen Pflanzenstoffen aus. In Beeren stecken unter anderem Anthocyane, Ellagsäure und Resveratrol. Diese Stoffe vermögen unsere Zellen zu schützen, Krankheitsrisiken zu minimieren [2–3] und oxidativen Stress nachweislich zu reduzieren [4–8].

Über eine besonders hohe antioxidative Kapazität verfügen Heidelbeeren, Brombeeren und Himbeeren. Je tiefroter und dunkler die Farbe, desto höher in der Regel der Gehalt an Antioxidantien und desto höher der ORAC-Wert.

So konnte im Rahmen einer Studie gezeigt werden, dass eine Portion Heidelbeeren ausreichend zu sein scheint, um die antioxidative Abwehr der Zellen gegen DNA-Schäden zu verbessern, [7].

Heidelbeeren

Eine intensive Färbung ist ein Indikator für das Vorhandensein von Antioxidantien.

Wenn wir über Antioxidantien und freie Radikale sprechen, müssen natürlich auch chronische Entzündungen Erwähnung finden. Prozesse dieser Art sollen in erster Linie der körpereigenen Abwehr dienen, z. B. im Fall einer Infektion. An sich sind Entzündungen also nichts Schlechtes.

Dank moderner Lebensführung, die sich durch Stress, ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung etc. auszeichnet, werden jedoch chronische, also langfristige Entzündungen begünstigt, die den Körper belasten und wiederum Krankheiten nach sich ziehen können.

Diesbezüglich legen Studien nahe, dass die in Beeren enthaltenen Antioxidantien dabei helfen können, Entzündungsmarker zu senken [9–12], was letztlich das Risiko für Erkrankungen, die durch chronische Entzündungen resultieren, senkt.

 

#2 Verbesserung von Blutzucker und Insulinreaktion

Beeren üben Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinspiegel aus. Anhand von Reagenzglas- und Humanstudien wurde deutlich, dass sie unsere Zellen vor hohen Blutzuckerwerten schützen, die Insulinempfindlichkeit erhöhen und sich im Zuge kohlenhydratreicher Mahlzeiten positiv auswirken können [13–16].

Effekte zeigen sich sowohl bei gesunden Menschen als auch bei denjenigen mit Insulinresistenz.

 

#3 Wertvolle Inhaltsstoffe

Beeren sind im Allgemeinen arm an Kalorien. Zugleich stecken sie voller wertvoller Vitamine und Mineralien, wie Vitamin C und dem essenziellen Spurenelement Mangan. Welche Inhaltsstoffe sie im Besonderen enthalten, klären wir weiter unten im Beitrag.

Darüber hinaus stellen sie eine hervorragende Ballaststoffquelle dar. Sie enthalten sowohl die unlösliche als auch die lösliche Variante, wobei letztere zu einem geringeren Hungergefühl, einem erhöhten Sättigungsgefühl und weniger Appetit beiträgt, was wiederum die Kalorienaufnahme verringert und das Gewichtsmanagement erleichtert [17–18].

 

#4 Herzgesundheit

Unserem Motor kommen Beeren in zweierlei Hinsicht zugute: Zum einen dienen sie der Cholesterinsenkung, zum anderen unterstützen sie die Gesundheit unserer Arterien.

 

Cholesterinsenkung

Studien legen nahe, dass beispielsweise Erdbeeren die Senkung des Cholesterinspiegels bei Menschen, die am metabolischen Syndrom leiden oder Übergewicht haben, bewirken können [18–22].

Zudem scheinen Beeren dazu beitragen zu können, die Oxidation bzw. Schädigung des LDL-Cholesterins (= schlechtes Cholesterin) zu verhindern [21–22], was das Risiko für Herzkrankheiten verringern kann.

 

Arteriengesundheit

Über die Cholesterinsenkung hinaus verbessern die bunten Früchte die Funktion unserer Arterien. Genaugenommen nützt ihr Verzehr den sogenannten Endothelzellen. Diese kleiden unsere Blutgefäße in Form einer hauchdünnen Zellschicht aus und regulieren Blutdruck, -gerinnung und -fluss.

Anhand von Studien wurde ermittelt, dass Beeren die Endothelfunktion von gesunden Menschen als auch von denjenigen, die rauchen und am metabolischen Syndrom leiden, verbessern [7; 23–27].

Beeren auf einem Haufen

Lecker, gesund und bunt!

 

#5 Hautgesundheit

Freie Radikale sind eine Hauptursache für Hautschäden, die den Alterungsprozess unseres größten und repräsentativsten Organs begünstigen können – Antioxidantien aus Beeren können der Bildung von Falten jedoch entgegenwirken [28].

Man nimmt an, dass Ellagsäure für diesen positiven Effekt verantwortlich ist, denn in vivo und in vitro Studien lassen vermuten, dass Ellagsäure die Haut schützt, indem sie die Produktion von Enzymen blockiert, die Kollagen in sonnengeschädigter Haut abbauen [29–31].

Kollagen (Bindegewebeeiweiß) ist ein Protein, das in Haut, Knochen und Knorpeln enthalten ist und für die Festigkeit sowie Elastizität dieser Strukturen sorgt.

 

#6 Allrounder

Es gibt jede Menge Ernährungsformen – vegetarisch, vegan, paleo, keto etc. –, in deren Kontext ihre Anhänger geheißen werden, bestimmte Lebensmittel zu meiden.

Menschen, die den Leitlinien einer kohlenhydratarmen oder ketogenen Ernährung folgen, werden beispielsweise dazu angehalten, Obst aus dem Speiseplan zu streichen – Beeren dürfen jedoch weiterhin in moderaten Mengen genossen werden, da sich ihr Gehalt an Kohlenhydraten in Grenzen hält.

Sie eigenen sich außerdem für Menschen, die Gewicht verlieren wollen und sind ein idealer Snack für zwischendurch.

Obendrein kannst Du sie Teil eines gesunden Desserts werden lassen oder sogar herzhaften Gerichten hinzufügen, z. B. unserem sommerlichen Geflügelsalat mit Erdbeeren und Quinoa.

Beeren Dessert

Mit Beeren als Topping kann man nichts falsch machen.

 

Heimische Beeren im Kurzprofil

Beeren gibt es auf unserem Planeten in allen möglichen Formen und Farben. Wenn Du durch Supermärkte schlenderst, begegnen Dir sicherlich auch zahlreiche Exoten, die aus fernen Ländern exportiert wurden und hier als die Superfoods par excellence angepriesen werden. Beispielsweise die aus Südamerika stammende Acaibeere.

Zweifelsohne birgt die Acaibeere Antioxidantien und andere wertvolle Inhaltstoffe [32]; heimische Exemplare stehen den weit gereisten Kollegen jedoch in nichts nach. Obendrein haben sie eine deutlich bessere Ökobilanz, da sie nicht um die halbe Welt transportiert werden müssen.

Welche Beeren vor unserer Haustür wachsen, wo sie zu finden sind und warum sie so gesund sind, erfährst Du im Folgenden.

 

Erdbeeren

Erdbeeren zählen zu den am häufigsten verzehrten Beeren der Welt und sind der Sommer-Klassiker schlechthin. Kein Wunder, denn ihre aromatische Süße ist eine echte Gaumenfreude!

Je länger die tiefroten Schönheiten in der Sonne reifen können, desto intensiver ist im Übrigen ihr Geschmack. Wurden sie erst einmal geerntet, reifen sie leider nicht nach.

Saison: Mai bis August

Wo zu finden: Felder, Waldränder, lichte Laub- und Nadelwälder

Wichtige Nährstoffe: Vitamin C, K, Folsäure, Biotin, Pantothensäure

Gesundheitliche Vorteile:

  • Herzgesundheit [33]
  • Senkung von Cholesterin und oxidativem Stress [20;34]
  • Senkung von Entzündungen [11–12; 35]
  • Senkung des Blutzuckers [35]

 

Himbeeren

Die Himbeere taugt nicht nur zum köstlichen Snack, sie ist auch seit geraumer Zeit als Heilpflanze bekannt, weshalb sie im Mittelalter in Klöstern kultiviert wurde.

Saison: Juni bis August

Wo zu finden: Wegesrand, lichte Wälder

Wichtige Nährstoffe: B-Vitamine, Vitamin C und K, Mangan, Eisen, Calcium, Kalium

Gesundheitliche Vorteile:

  • Senkung oxidativer Stress [4]
  • Verbesserung Insulinresistenz [36]
  • Hemmung von Entzündungen [4]

 

Heidelbeeren

Die kleinen blau-schwarzen Waldperlen gedeihen in Bodennähe, haben ein unverwechselbar intensives Aroma und verfügen über den Pflanzenfarbstoff Anthocyan, der dafür sorgt, dass sich die Zunge beim Verzehr blau färbt.

Kulturheidelbeeren, die es im Supermarkt zu kaufen gibt, enthalten geringere Mengen des Pflanzenfarbstoffes, weshalb keine Färbung erfolgt.

Saison: Juni bis September

Wo zu finden: halbschattige, moorige Wälder und bergige Regionen

Wichtige Nährstoffe: Vitamin C, E und K, Mangan

Gesundheitliche Vorteile:

  • aufgrund der Polyphenole: Reduktion von Entzündungen, Senkung des Risikos für Herzkrankheiten, scheinbar krebshemmende Wirkung [37–38]
  • Senkung des LDL-Cholesterins und verbesserte Arterienfunktion; Senkung des Diabetes-Typ-2-Risikos und Verbesserung der Insulinsensitivität [39–40]
  • verlangsamen scheinbar kognitiven Verfall und fördern die Hirngesundheit [41]

 

Johannisbeeren

Die weißen, roten oder schwarzen erbsengroßen Beeren verdanken ihren Namen dem Zeitpunkt ihrer Reife, die um den Johannistag (24. Juni) erfolgt, und sind für ihren säuerlichen Geschmack bekannt.

Saison: Juni bis August

Wo zu finden: feuchte Laubwälder, Flussufer

Wichtige Nährstoffe: Vitamin A, B1, B5, B6, C, E, Kalium, Eisen

Gesundheitliche Vorteile (gilt insbesondere für schwarze Johannisbeeren):

  • Stärkung Immunsystem (Schutz vor chronischen Erkrankungen durch Anthocyane)
  • gut für Blutfluss
  • Augengesundheit
  • Darmgesundheit
  • Nierengesundheit

 

Brombeeren

Brombeeren gedeihen in gemäßigten Breiten an bis zu 2 Meter hohen, dornigen Sträuchern und punkten durch ihren süß-säuerlichen Geschmack und ihre auffallend saftige Konsistenz.

Saison: Juli bis September

Wo zu finden: lichte Wälder und Waldränder

Wichtige Nährstoffe: Vitamin C und K, Mangan

Gesundheitliche Vorteile:

  • Kollagenbildung
  • Wundheilung
  • Hautregeneration
  • Bekämpfung freier Radikale
  • hilft bei Erkältung
  • kognitive Gesundheit durch antioxidatives Potential
  • Zahngesundheit durch antibakterielle Wirkung gegen einige Bakterienarten (gilt für Brombeerextrakt) [42]

 

Stachelbeeren

Stachelbeeren gedeihen an menschenhohen Sträuchern, sind klein, rund und existieren in den Farben grün, rot und violett. Arg so sauer, wie ihnen oft nachgesagt wird, sind sie in der Regel gar nicht. Ihr Geschmack hängt vom Reifegrad ab. Je länger sie am Strauch reifen konnten, desto süßer sind sie.

Saison: Juni bis August

Wo zu finden: Auen, Laubwälder, Schlucht- und Bergwälder

Wichtige Nährstoffe: B-Vitamine, Vitamin C und E, Kalium, Eisen, Magnesium

Gesundheitliche Vorteile:

  • antibakteriell und entzündungshemmend aufgrund Protocatechusäure [43]

 

Holunderbeeren

Die schwarzblauen bisweilen violetten Früchte des Holunders zeichnen sich durch einen herben, bitteren Geschmack aus und sind roh ungenießbar, da sie den giftigen Stoff Sambunigrin enthalten, der zu Übelkeit und Erbrechen führt.

Aus diesem Grund müssen sie vor dem Verzehr gekocht werden. In der Regel werden sie zu Säften, Marmeladen und Chutneys weiterverarbeitet.

Saison: September

Wo zu finden: Feld- und Walränder

Wichtige Nährstoffe: B-Vitamine, Vitamin C, E und K, Provitamin A, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen

Gesundheitliche Vorteile:

  • Stärkung Immunsystem
  • hilft bei Erkältung [44]

 

Cranberrys

Bereits nomadisch lebende Ureinwohner Nordamerikas wussten die sauren Beeren zu schätzen, sich von ihnen zu ernähren und zu medizinischen Zwecken zu gebrauchen. Da die Blüte des Heidekrautgewächses an den Kopf eines Kranichs erinnert, wurden sie von den ersten europäischen Einwanderern – den Pilgrim Fathers – als „Crane Berrys“ später „Cranberrys“ bezeichnet.

Saison: August bis Oktober

Wo zu finden: lichte, trockene Wälder, Kiefernwälder

Wichtige Nährstoffe: B-Vitamine, Vitamin C, E, Kalium, Magnesium, Provitamin A

Gesundheitliche Vorteile:

  • Harnwegsinfektionen [45–47]
  • Vorbeugung von Infektionen und ergänzende Behandlung zu Antibiotika, da Cranberrysaft das Anhaften von Helicobacter Pylori an der Magenwand verhindert [48–49]
  • Herzgesundheit

 

Sanddorn

Ursprünglich im Himalaya beheimatet fand der Sanddorn durch eiszeitliche Verschiebungen seinen Weg auch bis in unsere Breiten. Eine begrüßenswerte Entwicklung, denn die leuchtend orangen Beeren, die an silbrig-grünen Sträuchern gedeihen und auch als „Zitronen des Nordens“ bekannt sind, sind äußerst gehaltvoll, wenn auch extrem sauer im Geschmack.

Saison: September bis Oktober

Wo zu finden: bevorzugt Sand- und Kiesböden, deshalb vorwiegend in Küstennähe von Nord- und Ostsee zu finden

Wichtige Nährstoffe: Vitamin A, B12, C und E, Calcium, Eisen, Magnesium

Gesundheitliche Vorteile (gilt insbesondere für Sanddornöl, das aus Blättern, Früchten und Samen gewonnen wird):

  • Senkung Risiko Herzerkrankungen [50–52]
  • Schutz vor Diabetes [53–54]
  • Hautschutz durch verbesserte Wundheilung [55] und Reduktion von Entzündungen nach UV-Exposition [56]
  • Stärkung Immunsystem
  • möglicher Beitrag zur Lebergesundheit [57]

 

Maulbeeren

Maulbeeren gedeihen an Sträuchern oder Bäumen, die bis zu 15 Meter hoch werden können, und existieren in den Farben weiß, rot und schwarz. In Deutschland sind die weißen Exemplare zu finden.

Saison: Mai bis September

Wo zu finden: vermehrt in Weinanbaugebieten

Wichtige Nährstoffe: B-Vitamine, Vitamin C, Magnesium, Kalium

Gesundheitliche Vorteile (gilt insbesondere für Maulbeerextrakt):

  • Senkung Blutzuckerspiegel
  • Unterstützung Gewichtsabnahme
  • Hirngesundheit

 

Weitere Beeren, die in Deutschland wachsen und essbar sind:

  • Vogelbeere (muss vor Verzehr erhitzt werden)
  • Berberitze
  • Felsenbirne
  • Apfelbeere bzw. Aronia (kann in geringen Mengen roh verzehrt werden)
  • Schlehe (muss vor Verzehr erhitzt werden)

Tipp: Die Blätter der Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren sind keineswegs Abfall, sondern ebenfalls reichhaltige Naturstoffe, die beispielsweise in Form von Tee genossen werden können.

Walderdbeere

Unsere heimische Natur steckt voller gesunder Schätze, die sich zu suchen lohnen.

 

Beeren-Blätter sind auch essbar!

Die Blätter von Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren sind auch essbar und als essbare Wildkräuter sehr gesund. Sie wachsen auch wild sehr üppig und lassen sich einfach trocknen und zu einem Tee zubereiten. Für den Geschmack würde ich empfehlen, hier noch ein paar Kräuter wie Pfefferminze hinzuzufügen.

 

Welche Beeren sollte man meiden?

Neben zahlreichen Beeren, die bedenkenlos konsumiert werden können, gibt es jede Menge andere, von denen Du unbedingt die Finger lassen solltest. Einige davon ähneln den Essbaren, nichtsdestotrotz sind giftige und genießbare Exemplare in der Regel gut voneinander zu unterscheiden.

Vorsicht ist dennoch geboten, denn das Erkennen von Unterschieden, die für Erwachsene und Kenner leicht ersichtlich sind, bereitet Kindern oft noch Schwierigkeiten.

Hier ein paar Pflanzen, mit denen während der „Beeren-Monate“ Verwechslungsgefahr besteht:

  • Rauschbeeren (sehen Heidelbeeren äußerlich zum Verwechseln ähnlich, unterscheiden sich jedoch im Inneren: Blaubeeren sind im Inneren blau bis violett; Rauschbeeren hingegen milchig weiß)
  • Echter Seidelbast (bildet im Juli/August Beeren, die in Form und Farbe Johannisbeeren ähneln)
  • Tollkirsche (bildet im August/September schwarze, süßlich schmeckende Beeren; bereits der Verzehr weniger Exemplare ist tödlich)
  • Rote Heckenkirsche (im Spätsommer bildet sie rote, bitter schmeckende Früchte, deren Konsum zu Fieber, Erbrechen und Magenschmerzen führt)
  • Gemeiner Liguster (bildet ab September schwarze, glänzende Beeren, die Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen bewirken)
  • Wolliger Schneeball (bildet im September glänzende, schwarze Früchte, die Magen-Darm-Beschwerden verursachen)
  • Kirschlorbeer (die bitteren, schwarzen Beeren reifen im August/September und verursachen eine Blausäurevergiftung)
  • Tollkirsche – bekannt, aber wird gelegentlich verwechselt.
Tollkirsche

Verlockend sieht sie aus, die schwarz glänzende Tollkirsche alias Atropa belladonna, und süß ist sie im Geschmack, doch bereits der Verzehr weniger Beeren kann zum Tod führen.

 

In welcher Form sind Beeren am gesündesten?

Frisch sind Beeren am gesündesten, denn je kürzer sie gelagert werden, desto mehr Nährstoffe bleiben erhalten. Zudem sind sie kurz nach der Ernte auch in geschmacklicher Hinsicht unschlagbar.

Leider neigt sich jede Beerenzeit einmal dem Ende und nachdem die kleinen Köstlichkeiten monatelang den Sommeralltag versüßt haben, kommt uns die dunkle, kalte Jahreszeit umso bitterer vor.

In weiser Voraussicht kannst Du einen Teil der Beeren, die Du sammelst, trocknen oder portionsweise im Gefrierfach lagern, um Dir im Winter ein paar sommerliche Vibes zu verschaffen. Dem Nährstoffgehalt tut das Trocknen oder Gefrieren übrigens keinen Abbruch.

Tipp fürs Gefrieren: Lass die Beeren gut trocknen. Verteile sie anschließend auf einem flachen Teller und lasse sie für 2 bis 3 Stunden vorgefrieren, damit sie später nicht zusammenkleben.

 

Noch etwas: Natürlich steht es Dir vollkommen frei, aus Deiner frisch gesammelten Beute Marmelade zu kochen oder sie klassisch mit Milch und Zucker zu verzehren. Bedenke jedoch, dass Beeren von Natur aus süß und aromatisch sind, so dass es eigentlich keines zusätzlichen Zuckers bedarf, um sie zu genießen.

Vielleicht erwärmst Du Dich ja sogar für alternative Marmeladenrezepte, die ohne Zucker auskommen. Probiere Dich ruhig einmal aus!

So gesund sind Beeren Infographik

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Was gilt es beim Beeren sammeln zu beachten?

Ehe Du Dich nun voll motiviert in den Wald begibst, um in steinzeitlicher Sammlermanier Beeren heranzuschaffen, lass mich Dir noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die Du beim Sammeln in freier Natur berücksichtigen solltest:

 

Die Wahl des Behältnisses

Im Idealfall machst Du Dich mit einem Korb auf die Suche. Ein Eimer ohne Deckel ist eine mögliche Alternative. Plastikbeutel solltest Du zu Hause lassen, denn die kleinen Früchte werden darin schnell matschig und faulen. Es ist wichtig, dass sie „belüftet“ werden.

 

Robuste Kleidung

Festes Schuhwerk, lange Kleidung und ggf. Handschuhe feien Dich vor dornenbesetzten Brombeer- oder Stachelbeersträuchern.

 

Beeren richtig ernten

Ernte nur die reifen Exemplare, also diejenigen, die sich gut vom Strauch lösen lassen. Leicht überreife, matschigere Beeren eignen sich übrigens hervorragend, um Marmelade oder Gelee daraus zu kochen.

Pflücke immer nur einzelne Beeren oder Fruchtstände. Schneide nie ganze Zweige ab und beschränke Dich auf eine Menge, die Du im Anschluss auch verbrauchen kannst, da der Restbestand der Pflanze zugutekommt – und auch so manchem Waldbewohner.

Eigentlich selbstredend: Bitte beschränke Dich auf das Pflücken von Beeren, die Du kennst und von denen Du weißt, dass sie ungiftig sind. Für alle anderen gilt: Lass lieber die Finger davon. Im Zweifelsfall kannst Du Dich mit einem Pflanzenbestimmungsbuch bewaffnen.

 

Zum Thema Fuchsbandwurm

Die Kurzfassung: Es ist sehr unwahrscheinlich, sich über den Konsum von Beeren damit zu infizieren. Solltest Du dennoch Bedenken haben, ernte erst ab einer Höhe von 70 cm, wasche gut und erhitze sie anschließend auf 60 bis 70 °C, um etwaige Erreger abzutöten.

Mit Sonnenlicht durchfluteter Wald

Ein Sommerspaziergang im Wald ist Balsam für Herz und Seele und lässt sich prima mit dem Sammeln von Beeren verknüpfen.

 

Wie werden Beeren richtig gelagert?

Beeren werden recht schnell matschig, deshalb empfiehlt es sich, sie zeitnah nach der Ernte oder dem Kauf zu konsumieren.

Solltest Du nicht vorhaben, sie einzufrieren oder zu trocknen, kann es sinnvoll sein, geringere Mengen zu kaufen bzw. zu pflücken.

Sind sie wohlbehalten bei Dir zu Hause angekommen (und nicht vorher in Deinem Mund gelandet), wäschst Du sie am besten in stehendem Wasser ab. Anschließend lässt Du sie auf einem Küchenpapier abtropfen.

Sind sie getrocknet, kannst Du sie in einer mit Küchenpapier ausgelegten, flachen Schale im Kühlschrank lagern. Auf diese Weise saugen sie sich nicht mit Wasser voll und „erdrücken“ sich nicht gegenseitig.

Matschige solltest Du immer gleich aussortieren und am besten sofort naschen oder in einen Smoothie geben.

 

Fazit – das Gute liegt so nah

Sich im Sommer in der freien Natur zu bewegen ist in vielerlei Hinsicht eine echte Wohltat. Nun weißt Du, dass Du aus Deinem Über-Stock-und-Stein-Erlebnis auch noch kulinarisch einiges herausrausholen kannst, denn umliegende Felder und Wälder warten mit jeder Menge köstlicher Beeren auf, die Deiner Gesundheit zugutekommen und sich deshalb zu verzehren lohnen.

Infographik zu Beeren

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1 Kommentar

Veronika 3. August 2021 - 1:03

Vielen Dank für diesen schönen Bericht über die Beeren. In meinem Garten gibt es viele Beeren und in dieser Woche ernte ich im Wettlauf mit den Vögeln meine Aroniabeeren, die heißen auch schwarze Eberesche, Apfelbeere etc.
Wie schön, dass diese Beeren nicht vergessen wurden!
Viele Grüße Veronika

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