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25 antivirale Lebensmittel, die Du kennen solltest

von Martin Auerswald, M.Sc.

Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2020 um 17:10

Jedes Jahr sterben Tausende Menschen an der wiederkehrenden Grippewelle und Millionen erkranken. Die aktuelle Corona-Welle hat die Welt in einen absoluten Ausnahmezustand versetzt – selbst auf die Volkswirtschaften schlägt sich die derzeitige Situation nieder.

Auch andere Viren, wie EBV, HIV, CMV sowie HPV, betreffen so gut wie jeden Menschen, schwächen die Immunabwehr und erhöhen das Risiko für chronische Erkrankungen und sogar Krebs. Die Risiken und Kosten für jeden einzelnen sind enorm. Deshalb spielt nicht nur unser Verständnis von Viren für unsere Gesundheit eine unheimlich wichtige Rolle, sondern auch deren bessere Kontrolle. In diesem Beitrag erhältst Du Informationen über 25 antivirale Lebensmittel, die Dich unterstützen können.

 

Was sind eigentlich Viren?

Folgendes wird gern außer Acht gelassen: Tatsächlich sind Viren keine echten Lebewesen, weil sie keinen eigenständigen Stoffwechsel besitzen und sich nicht selbstständig fortpflanzen können. Sie brauchen einen Wirt, um sich zu reproduzieren, zu wachsen und sich zu vermehren.

Biologen betrachten Viren von daher nicht als Lebewesen, sondern als DNA-Schnipsel mit einer Hülle aus Proteinen und Fett, die sich selbstständig gemacht haben. Anders formuliert, sind Viren lebende Tote, die ohne einen Wirt nichts sind.

Mikroskopisch vergrößertes Virus mit Spikes

Es gibt Millionen verschiedener Viren auf der Welt. Für jede Tier- und Pflanzenart, für Pilze und auch für uns Menschen existieren Abertausende Viren, die uns täglich bedrohen, uns als Wirt benutzen und uns schädigen möchten.

Es gibt auch Viren, die primär gar nicht darauf aus sind, uns zu schädigen, sondern sich einfach nur vermehren möchten. Dazu gehören auch die Coronaviren, die in erster Linie keine Humanpathogene sind, sondern von Fledermäusen – ihrem eigentlichen Wirt – auf uns Menschen übertragen wurden.

Hinter Viren steckt viel mehr als die jährlich auftretende Grippewelle.

 

Warum uns Viren stärker betreffen, als wir denken

Jeder Mensch in der westlichen Welt ist von einem chronischen viralen Infekt oder mehreren betroffen. Wir tragen Viren in uns, ohne es zu wissen oder zu merken. Einige dieser Viren haben eine so hohe Durchseuchungsrate, dass nahezu jeder von uns Träger ist:

  • EBV: 98 %
  • CMV: 60 %
  • HPV: 60 %
  • Corona Viren: nahezu jeder

Diese Viren verstecken sich in unserem Körper, in unseren Zellen, teilweise in der DNA, und warten dort auf ihre große Chance. Wenn sie nämlich merken, dass wir gestresst oder geschwächt sind, dass unser Immunsystem also nur eingeschränkt funktioniert, kommt es zu wiederkehrenden Infekten.

Jedes Jahr sterben Millionen Menschen an den Folgen dieser chronischen viralen Infekte. Darüber hinaus sind sie eine der wichtigsten Ursachen für die Entstehung von Krebserkrankungen.

Hinzu kommen akute Infekte, die uns jedes Jahr wieder ereilen. Darunter zum Beispiel die Grippewelle, der allein in Deutschland 10.000–30.000 Menschen im Jahr zum Opfer fallen.

Es ist wichtig, die Ausbreitung viraler Erreger einzuschränken und ihren Einfluss auf unsere Gesundheit zu reduzieren. Antivirale Lebensmittel spielen dabei eine tragende Rolle.

Doch wie wirken antivirale Lebensmittel?

 

Antivirale Lebensmittel: Wie wirken sie?

Antiviralen Lebensmitteln ist gemein, dass sie uns vor Viren schützen. Und zwar auf verschiedene Art und Weise:

  • Sie binden und zerstören Viren. Meist indem sie die Hülle der Viren auflösen.
  • Sie hemmen die Vermehrung von Viren in unserem Körper. In der Regel hemmen sie bestimmte Enzyme, wie die Reverse Transkriptase.
  • Sie unterbinden das Andocken der Viren an die Wirtszelle.
  • Sie regen das angeborene und erworbene Immunsystem an. Die Immunabwehr wird also befähigt, Viren besser zur erkennen und schneller zu bekämpfen.

Auf diese Prozesse laufen die nachfolgenden antiviralen Lebensmittel hinaus. Teilweise können sie mehrere dieser Wirkmechanismen zeitgleich auslösen.

Business-Frau kämpft mit Schild gegen überdimensional vergrößerte Viren

Wie ein Schild beschützt Dich Deine Immunabwehr vor Gefahren.

Das Ziel besteht darin, zahlreiche antivirale Lebensmittel in den Ernährungsalltag zu integrieren, um jeden Tag davon zu profitieren und das Immunsystem nachhaltig zu stärken.

 

Antivirale Lebensmittel – Diese 25 solltest Du kennen

Die folgenden antiviralen Lebensmittel sind alle in der Lage, die Auswirkungen von Viren auf unsere Gesundheit zu beschränken. Sie binden und zerstören Viren, stärken die Immunabwehr und unterbinden die Ausbreitung von Viren im Körper.

Natürlich musst Du nicht zwangsläufig jedes antivirale Lebensmittel konsumieren. Es reicht aus, einige davon in Deinen Ernährungsalltag zu integrieren, um zu profitieren.

Dabei wirst Du nach und nach merken, dass es sich um gesunde Lebensmittel handelt, deren täglicher Verzehrt sich lohnt. Oder anders ausgedrückt: Es geht nicht nur um die Bekämpfung von Viren, sondern allgemein um Deine Gesundheit, die in vielerlei Hinsicht profitieren kann.

Kommen wir nun zu den besten antiviralen Lebensmitteln. Eine kurze Auflistung:

 

Cordyceps

Der Heilpilz Cordyceps kommt in der freien Natur in Raupen in den Hochebenen des Himalajas vor und wird mittlerweile rein vegan und biotechnologisch gezüchtet.

In Studien hemmt er Hepatitis C-Viren3 und erhöht die Antwort des Immunsystems mit Interferonen. Und dann wäre da noch das Cordycepin: Dabei handelt es sich um einen Stoff, den Menschen problemlos in ihre DNA einbauen können, Viren jedoch nicht. Cordycepin ähnelt einem körpereigenen Stoff (Adenosin), den Viren für ihre DNA benötigen. Wenn sie Cordycepin also in ihr Erbmaterial einbauen, können sie nicht weiter wachsen, weil es nicht mit dem Stoff identisch ist, den sie eigentlich brauchen.

Außerdem stärkt Cordyceps das Immunsystem.

 

Reishi

Noch ein Heilpilz aus der chinesischen Medizin, der auch hierzulande immer bekannter wird. Triterpene aus dem Reishi hemmen die Reverse Transkriptase aus verschiedenen Viren, zum Beispiel HIV und Hepatitis-B1-2. Außerdem wirken sie direkt antiviral und zerstören Viren. Zudem stärken sie die Immunabwehr.

Korallenartiges und farbenprächtiges Reishi-Exemplar aus Züchtung

Reishi in Reinkultur bei Hifas da Terra.

 

Shiitake

Ähnlich wie Reishi kann auch der Shiitake Pilz die Reverse Transkription von HIV und anderen Viren hemmen4 und sie so bei der Vermehrung behindern.

 

Knoblauch

Die Schwefelstoffe im Knoblauch gehören zu den stärksten antiviralen Lebensmitteln überhaupt. Einer Studie5 zufolge reichen bereits wenige Milligramm Knoblauchextrakt täglich, um 40 % weniger von Atemwegsinfekten betroffen zu sein. Da schmeckt die tägliche Knoblauchzehe in der Pfanne doch gleich dreimal so gut!

 

Hagebutten

Hagebutten zählen zu den Superfoods, die am stärksten unterschätzt werden. Sie enthalten reichlich Vitamin C sowie weitere Polyphenole, die noch nicht alle ausreichend erforscht sind. Man weiß jedoch, dass Hagebutten mehr als nur Vitamin C für die Immunabwehr bereithalten. Regelmäßiger Konsum von Hagebuttenpulver kann die Immunabwehr daher bedeutend stärken.6

Frisch gepflückte Hagebutten mit Blättern auf Holztisch

Nach dem Sammeln, vor dem Trocknen …

 

Zimt

Zimt stabilisiert nicht nur den Blutzucker, sondern wirkt auch direkt antiviral, indem er Viren bindet, verlangsamt und die Bindung an Wirtszellen hemmt7.

 

Propolis

Propolis gehört zu den effektivsten Stoffen, die im Bienenstock hergestellt werden. Auch die menschliche Gesundheit profitiert davon, denn Propolis enthält zahlreiche antibakterielle und antivirale Superstoffe. Studien zufolge hemmt Propolis die Viren HSV-1 und HSV-2 sehr erfolgreich.8

 

Ingwer

Ingwer gehört zu meinen absoluten Lieblingssuperfoods und sollte jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. Ingwer ist ein echter Alleskönner, wenn es um Viren geht und eines der stärksten antiviralen Lebensmittel überhaupt.

Die Studien22-23 untersuchen hauptsächlich den Zusammenhang zwischen Influenza-Infektionen und Ingwerkonsum. Ergebnis: sehr effektiv!

Ob Du ihn roh kaust, in Form von Ingwertee genießt oder ihn als Gewürz beim Kochen nutzt, spielt keine Rolle – Hauptsache jeden Tag Ingwer. Übrigens: Die antivirale Kraft erhöht sich stark, wenn Du ihn immer mit Knoblauch kombinierst.

Ingwerpulver in Schälchen mit frisch aufgeschnittenem Ingwer auf Holz drapiert

Ein bisschen Ingwer geht immer…

 

Kurkuma

Kaum ein Gewürz wird von der Wissenschaft so gefeiert wie Kurkuma.22 Sie ist eines der stärksten Entzündungshemmer in der Ernährung und wird bei chronischen Erkrankungen zunehmend erfolgreich eingesetzt.

Kurkuma ist so effektiv, dass sie nicht nur chronische Entzündungen im Körper, sondern auch Viren bei der Ausbreitung hemmt.

 

Echinacea

Echinacea ist eine dem Hibiskus ähnliche Blütenpflanze, die als Tee zubereitet wird. Die Einnahme als Extrakt ist auch denkbar. In der komplementären Medizin ist Echinacea sehr verbreitet.17

 

Zistrose

Studien zufolge bindet die Zistrose direkt an die Hüllproteine von Viren und hemmt das Andocken an Wirtszellen. Das bedeutet, dass eine virale Infektion so besser gestoppt werden kann. Am besten wird Zistrose als Tee oder Lutschpastille eingenommen.

 

Oregano

Oregano enthält eines der stärksten antibakteriellen und antiviralen Stoffe, die in der Natur vorkommen: Carvacrol9-10. Wer regelmäßig mit Oregano kocht, ihn als Tee genießt oder in Form von Oregano-Öl konsumiert, tut seiner Immunabwehr einen Gefallen.

 

Thymian

Thymian enthält Stoffe, die denen im Oregano sehr ähnlich sind, und ist in der Lage, ungefähr dieselben Effekte im Körper hervorzurufen. Besonders seine antiviralen Kräfte werden stark unterschätzt: Er tötet Viren direkt ab und aktiviert die Immunabwehr11.

Frische und verschieden grüne Kräuter inklusive einer Chili-Pflanze

Kräuter oder wie man früher sagte: Medizin!

 

Süßholz

Süßholz kennt jeder aus Lakritz. Auch als Tee ist es köstlich.

Was nur die wenigsten wissen: Süßholz stabilisiert die Nebennieren sowie den Blutzucker, außerdem bindet und tötet es Viren ab20.

 

Pfefferminze

Studien zufolge kann Pfefferminze HIV bekämpfen helfen, indem es die Ausbreitung des Virus im Körper verlangsamt12,15. Außerdem unterstützt es die Verdauung sowie den Magen-Darm-Trakt.

 

Zitronenmelisse

Auch dieses Kraut hat es in sich, wenn es um Viren geht: Die Vermehrung von HIV 12 wird ebenso verlangsamt wie Influenza des Typs H2N915.

 

Salbei

In orientalischen Ländern ist Salbeitee ein täglicher Genuss. Er wirkt anregend, kühlt und macht sich gut in Verbindung mit etwas Honig.

Aber Salbei hat noch viel mehr Potential: Er hält die Atemwege frei von Infekten, stärkt die Schleimbarrieren in den Atemwegen und hindert Viren am Eintritt in die Wirtszelle13.

 

Schwarzer Holunder

Aus Holunderblüten wird Holunderblütensirup hergestellt. Aber auch die schwarzen Beeren lassen sich hervorragend einkochen. Auf diese Weise kannst Du Dich über den ganzen Winter mit Vitamin C versorgen und von den antiviralen Kräften profitieren, die der Sirup in sich trägt.

Studien unterstützen diese Tatsache und zeigen, dass man besser vor Influenza-Infektionen geschützt ist18-19, wenn man auf Schwarzen Holunder vertraut.

 

Tulsi

Tulsi ist auch bekannt als „indischer Basilikum“ oder „heiliger Basilikum“. Er hat ausgleichende Wirkungen auf alle Hormonkaskaden im Körper und stärkt die Immunantwort14 gegen virale Erreger.

 

Ginseng

Nach dem Reishi gilt der Ginseng als wertvollste Naturmedizin in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Auch in Europa wird Ginseng immer bekannter. Er stabilisiert den Blutzucker, stärkt die Nebennieren, senkt den Blutdruck, hemmt Entzündungen und scheint außerdem direkt antiviral zu wirken16.

Pfefferminztee mit Blüten und Kräutern verziert auf schwarzem Untergrund

Pfefferminze und andere Kräuter wurden bis vor 100 Jahren noch als wichtigste Medizin betrachtet – heute feiern sie ihr großes Comeback!

Astragalus

Dieses Kraut aus dem Ayurveda scheint gegen virale Erreger zu wirken.20 Man weiß nicht, welche Erreger das betrifft und ob es auch gegen Corona helfen könnte, aber wer sich gerne ayurvedisch ernährt oder ayurvedische Tees genießt, kann zu Astragalus greifen.

 

Löwenzahn

Eines der bekanntesten Kräuter aus Deutschland kann mehr für unsere Gesundheit tun, als wir vielleicht annehmen:

Löwenzahn enthält mehr Magnesium als jedes grüne Gemüse. Außerdem Chlorophyll, das der Entgiftung zugute kommt, sowie zahlreiche Schleimstoffe, die auch antivirale Wirkungen aufweisen.

Löwenzahn ist in wissenschaftlicher Hinsicht erstaunlich gut untersucht und hemmt die Reverse Transkription24-25 von Viren bei der Vermehrung.

 

Anis

Anis ist uns als Gewürz bekannt, das fettige Speisen bekömmlicher macht, oder als Bestandteil im Fenchel-Anis-Kümmel-Tee, der dazu dient, die Verdauung zu beruhigen.

Anis enthält einige ätherische Öle, die direkt antiviral wirken27 und ihn deshalb zu einem effektiven antiviralen Lebensmittel machen.

 

Rosmarin

Rosmarin zählt zu meinen persönlichen Lieblingskräutern, da er sehr stark Entzündungen hemmt, die Stimmung aufhellt und scheinbar auch antiviral wirkt28. Regelmäßig mit Rosmarin zu kochen, ist nicht nur in kulinarischer Hinsicht zu empfehlen, sondern auch aus gesundheitlicher Perspektive sinnvoll.

 

Zitronen und Grapefruit

Diese zwei Zitrusfrüchte enthalten nicht nur ausreichend Vitamin C für die Unterstützung des Immunsystems, sondern auch ätherische Öle und Polyphenole. Neuesten Forschungen zufolge können besonders die Polyphenole Hesperidin und Rutin gegen Coronaviren eingesetzt werden.

Ein Gläschen Zitronensaft am Morgen fördert nicht nur die Verdauung, sondern auch die Immunabwehr. Auch Zitrusfrüchte sind damit effektive antivirale Lebensmittel.28

 

Antivirale Lebensmittel für jeden Tag

Diese lange Liste an antiviralen Lebensmitteln soll eine Inspiration und Anregung für Dich sein, regelmäßig antivirale Lebensmittel in Deinen Ernährungsalltag zu integrieren. Das ist in Zeiten wie diesen wichtiger denn je, da Corona und Co. unsere Gesellschaft noch für einige Monate ordentlich auf Trab halten werden.

Es geht also darum, regelmäßig antivirale Lebensmittel zu konsumieren, um gleichzeitig Viren direkt abzutöten und die Immunabwehr anzuregen.

 

Quellenverzeichnis
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  3. King, R. W., M. Zecher, and M. W. Jefferies. “Inhibition of the Replication of a Hepatitis C Virus-Like Rna Template by Interferon and 3′-Deoxycytidine.” Antivir Chem Chemother 13, no. 6 (Nov 2002): 363-70. https://dx.doi.org/10.1177/095632020201300604.
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  13. Smidling D et al., Evaluation of antiviral activity of fractionated extracts of Sage Salvia officinalis L (Lamiaceae), Archives of Biological Science Belgrade, 2008;60:421–9 und Tada M et al., Antiviral diterpenes from Salvia officinalis, Phytochemistry, Volume 35, Issue 2, January 1994, Pages 539-541
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  20. Wang L et al., The antiviral and antimicrobial activities of licorice, a widely-used Chinese herb, Acta Pharmaceutica Sinica, 2015 Jul; 5(4): 310–315.
  21. Kallo S et al., Astragalus polysaccharide enhances immunity and inhibits H9N2 avian influenza virus in vitro and in vivo, Journal of Animal Science and Biotechnology, 2013; 4(1): 22.
  22. Rasool A et al., Anti-avian Influenza Virus H9N2 Activity of Aqueous Extracts of Zingiber Officinalis (Ginger) and Allium Sativum (Garlic) in Chick Embryos, Pakistan Journal of Pharmaceutical Sciences, 30 (4), 1341-1344 Jul 2017
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2 Kommentare

Susanne Alge 30. März 2020 - 15:47

Danke für die Tipps.
Im Ayurveda kenne ich mich ein wenig aus. Deshalb ist mir aufgefallen, dass Astragalus
in dieser Liste immer falsch geschrieben ist, nämlich Astralagus:-)

Antworten
Martin Auerswald, M.Sc. 30. März 2020 - 17:22

Danke Susanne, da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen – das passiert manchmal auch bei bekannten Wörtern immer wieder 🙂

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