Kollagen – So wichtig ist es für Deinen Körper!

von Martin Auerswald, M.Sc.
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Kollagen ist das am häufigsten vorkommende Protein im menschlichen Körper und fundamental für unsere Gesundheit. Richtig gehört: Kollagen macht ein Viertel unserer Proteine im Körper aus. Je nach Körpermasse enthält Dein Körper also zwei bis fünf Kilogramm reines Kollagen!

Ein ziemlich einseitiges Marketing hat dazu geführt, dass Kollagen meist nur mit Schönheitskuren assoziiert wird. Aber Kollagen geht weit über das Versprechen “Faltenfreiheit und ewige Jugend” hinaus. Denn Kollagen ist sowohl für Deine äußere als auch Deine innere Schönheit bedeutsam – nämlich für gesunde Gelenke, Knochen, Haut und Zähne, einen gesunden Darm sowie zum Aufbau von Muskulatur.

 

Meine Erfahrungen mit Kollagen

Ich lege nun seit über drei Jahren mehr Wert auf Kollagen in meiner täglichen Ernährung. Ausschlaggebend dafür war eine hohe Verletzungsanfälligkeit durch meine sportlichen Aktivitäten, die sich seit dem häufigen Verzehr von Kollagen sehr stark reduziert hat. Interessanterweise hat die kollagenreiche Ernährung weitere Vorteile mit sich gebracht: eine gesunde Haut, besseres Zahnfleisch und ein Zuwachs an Muskulatur (natürlich in Verbindung mit Training).

Weitere Hintergründe und Erfahrungen mit Kollagen möchte ich in diesem Beitrag mit Dir teilen.

 

Was ist Kollagen?

Kollagen oder Collagen ist ein Strukturprotein, das überall in unserem Körper benötigt wird. Das Wort Kollagen enthält den altgriechischen Wortstamm “kólla”, was “Leim” bedeutet und zugleich die Funktion dieser Eiweißverbindung beschreibt: Es ist der Stoff, der die Strukturen Deines Körpers zusammenhält. Kollagen ist Binde- und Stützgewebe – enthalten ist es im Knochen, in der Haut, in den Zähnen und im Zahnfleisch, in Organen, Sehnen, im Knorpel, Darm und Lymphgewebe.

Die Aufgabe von Kollagen besteht darin, Deinen Zellen und Geweben Struktur zu verleihen, wobei es diese möglichst fest und zugleich flexibel hält. Ohne diese Strukturproteine würde Dein Körper an Spannung und Festigkeit verlieren. Ein Mangel an Kollagen spiegelt sich zum Beispiel in Form von schlaffer Haut und verletzungsanfälligen Sehnen und Bändern wider.

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Wie ist Kollagen aufgebaut?

Kollagenmoleküle werden aus mehreren Polypeptidketten gebildet, bei denen eine Kollagen-Helix je nach Kollagen-Typ etwa 600 bis 3000 Aminosäuren enthält. Kompliziert? Finde ich auch 🙂

Einfacher: Eine Kollagenfaser besteht je nach Typ aus mehreren einzelnen Fasern, die sich umeinander wickeln. Diese Fasern können sehr, sehr lang werden und durch das Wickeln werden sie unglaublich stabil und reißfest. Kollagen kann die passiven Strukturen in Deinem Körper so möglichst stabil und flexibel halten. Es unterscheidet sich dabei stark von anderen Proteinen im Körper.

Gut zu wissen ist sicher noch, dass es hauptsächlich aus den wichtigen Aminosäuren Glycin, Hydroxyprolin und Hydroxylysin besteht, wobei die letzteren beiden nur im Kollagen vorkommen. Weiterhin sind, bis auf L-Tryptophan, alle essentiellen Aminosäuren enthalten, zumindest in geringeren Mengen.

Lunge in mikroskopischer Nahaufnahme Dargestellt sind kollagene Fasern der Lunge. Benachbarte Kollagenmoleküle sind gegeneinander versetzt und zeigen eine Querstreifung auf. Dieser Aufbau gibt der Lunge Stabilität und Elastizität. Quelle: Wikipedia

 

Welche Kollagentypen gibt es?

Ich möchte es nicht unnötig verkomplizieren, aber dennoch solltest Du wissen, dass es 28 verschiedene Typen von Kollagen in Deinem Körper gibt. Dies ist dadurch bedingt, dass die Typen, je nach Funktion im Körper, einen anderen Aufbau haben, wodurch es faserbildende, netzförmige oder transmembrane Kollagene gibt.

Bei uns Menschen kommt am häufigsten Kollagen Typ I vor, das vor allem in Haut und Knochen enthalten ist.

Kollagen Typ II ist hauptsächlich im Knorpel enthalten und daher besonders wichtig für gesunde Gelenke.

In Nahrungsergänzungsmitteln wie Kollagen-Hydrolysat* oder Gelatine finden sich übrigens verschiedene Typen wieder, es ist meist ein Mix. Den größten Anteil machen in diesen Ergänzungen Typ I, II und III aus.

 

Kollagen – Wirkungen im Körper

Du kennst nun bereits den Aufbau und wichtige Eigenschaften von Kollagen. Weiter geht es nun mit den Wirkungen, die es in Deinem Körper erzielt. Der größte Vorteil ist, dass Kollagen für viele Bereiche Deines Körpers relevant ist. Wie gesagt, ich wollte vor drei Jahren „nur“ meine Verletzungsanfälligkeit reduzieren – der Einfluss auf andere Körpersysteme war ein positiver Nebeneffekt.

Infographik zu Kollagen Dargestellt sind die Wirkungen von Kollagen.1

 

Die wichtigsten Wirkungen von Kollagen auf einen Blick

  1. Antioxidativ
  2. Verjüngend (anti-aging)
  3. Beugt Osteoarthritis vor
  4. Beschleunigt Wundheilung
  5. Antientzündlich
  6. Kann den Blutdruck senken
  7. Wirkt Übergewicht entgegen und hilft beim Abnehmen (s. schnell abnehmen)
  8. Kann einen erhöhten Blutzucker senken
  9. Verbessert die Darmgesundheit

 

Kollagen zum Muskelaufbau

Du magst vielleicht kein Bodybuilder sein, aber dennoch bist Du sicher daran interessiert, mehr Muskulatur zu entwickeln, sei es für einen stabilen Rücken, mehr Kraft oder eine bessere Optik.

Eine bekannte Studie von Zdzieblik et al. (2015) konnte beeindruckende Effekte von Kollagenpeptiden auf den Muskelaufbau nachweisen. In der Studie führten unter Muskelschwund leidende Männer ein 12-wöchiges Krafttrainingsprogramm durch, das durch eine zusätzliche Gabe von 15 g Kollagenpeptiden pro Tag ergänzt wurde. Der Zuwachs von 4,2 kg Magermasse (davon größtenteils Muskulatur) sorgte für großes Staunen in der Ernährungswissenschaft.2

Ursächlich dafür sind vermutlich die enthaltenen Aminosäuren. So hat zum Beispiel Glycin einen entscheidenden Einfluss auf die Proteinsynthese, denn es aktiviert mTOR (Schalter für Muskelaufbau) und verhindert die Expression von Genen, die die Proteolyse fördern (Muskelabbau).

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Kollagen und Knochengesundheit

Das Strukturprotein ist wichtiger Bestandteil unseres Skeletts (30 % Anteil) und daher ein fundamentaler Pfeiler für die Knochengesundheit. Knochen enthalten vor allem Typ I Kollagen, das die Knochendichte erhöhen kann und damit die Druckfestigkeit des Knochens maximiert.4 Ohne Kollagen wären Deine Knochen nur ein Stück Kreide – mit dem Stützprotein sind sie ein flexibles und lebendiges Material!

Relevant sind diese Effekte insbesondere für Menschen, die risiko- bzw. kontaktreiche Sportarten betreiben. Ich spiele zum Beispiel Fußball und fahre im Winter gern Ski – da fühle ich mich mit einer Ergänzung von Kollagen-Hydrolysat* einfach sicherer und stabiler.

 

Kollagen und Osteoporose

Es ist daher naheliegend, dass die Nahrungsergänzung mit kollagenen Proteinen zu einer Verbesserung bei Osteoporose führen könnte. Studien belegen diese Aussage und zeigen positive Effekte auf Osteoporose auf, die mit einer höheren Gelenkgesundheit und weniger Schmerzen verbunden sind. Kollagen erhöht ebenfalls die Knochendichte bei Frauen nach der Menopause, was der Vorbeugung von Osteoporose ebenfalls dienlich ist.4,5

Zusätzlich zu Kollagenpulver* sind Vitamin K2, D und Magnesium prima Ergänzungen zur Vorbeugung von Osteoporose.

 

Kollagen und Gelenke

Eine weitere Wirkung von kollagenen Strukturen ist die Verbesserung der Gelenkgesundheit, denn sie haben einen positiven Einfluss auf unsere Knorpel. Studien zeigen, dass die Ergänzung von etwa 10 bis 15 Gramm zu Schmerzreduktion, weniger Entzündungen und mehr Gelenkstabilität führt. Genau aus diesem Grund habe ich damals begonnen, Kollagen-Hydrolysat* als Ergänzung zu nutzen – daher kann ich diese Ergebnisse bestätigen.6

 

Kollagen bei Arthrose

Die positive Wirkung von Collagen auf die Gelenke äußert sich auch in einer Linderung von Beschwerden bei Arthrose. Kollagen-Hydrolysat verbessert die Funktion der Chondrozyten (Knorpelzellen), welche die Bildung der extrazellulären Matrix der Knorpelgewebes fördern und die Synthese von Proteinen erhöhen.

Wie in der zuvor erwähnten Studie beschrieben, lindert Kollagen bei Arthrose Schmerzen und Entzündungen.6

 

Kollagen bei Verletzungen

Schäden an unserem Bewegungsapparat sind immer unschön, denn sie sind mit langen Regenerationszeiten verbunden. Kollagen hilft hier einerseits vorbeugend, anderseits heilend. Die vorbeugende Wirkung ist auf den Aufbau stabiler Gelenke und Knochen zurückzuführen. Kommt es zu einer Verletzung, ist der Bedarf an kollagenen Eiweißen natürlich umso höher. In diesem Fall kannst Du von einer zusätzlichen Einnahme profitieren, denn es unterstützt die Wundheilung und die Bildung neuer, stabiler Strukturen.1

 

Kollagen und Hautgesundheit

Ein Hauptargument für Kollagen: Seine Wirkung auf die Hautgesundheit, die unter anderem darin besteht, die Alterung der Haut zu verlangsamen. Dies ist insbesondere nach der Belastung durch UV-Strahlen hilfreich, weil Kollagenstrukturen die Haut schützen und regenerieren.7,8

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Kollagen bei Cellulite

Eine positive Wirkung von Kollagen auf Cellulite lässt sich bisher nur vermuten, denn die Studienlage dazu ist leider sehr dünn. Es gibt allerdings eine Studie, die positive Wirkungen auf Cellulite nachgewiesen hat. In einer Gruppe mit übergewichtigen Frauen, betroffen von moderater Cellulite, konnten signifikante Verbesserungen des Hautbilds nach sechs Monaten verzeichnet werden. Vermutlich verbessert sich dieser Effekt in Verbindung mit Sport.8

Rein logisch betrachtet würde es Sinn machen, dass Collagen bei Cellulite hilft, denn Cellulite ist hauptsächlich eine Strukturschwäche im subkutanen (= unter der Haut) Fett- und Stützgewebe. Mehr Collagen in Verbindung mit einer Ernährung reich an Antioxidantien (s. Clean Eating, Paleo) und Sport könnte dieses Gewebe stärken und Cellulite so entgegenwirken.

 

Für die Darmgesundheit

In der Nahrung enthaltenes Kollagen wirkt wegen seiner gelartigen Konsistenz wie eine Art Kleister im Darm. Diese Eigenschaft ist möglicherweise ein Ansatzpunkt zur Lösung des folgenden Problems: In unserer industrialisierten Welt ist eine ungesunde Ernährung inzwischen stark verbreitet, sodass viele Menschen unter Darmproblemen und dem sogenannten Leaky Gut (löchriger Darm) leiden. Hier könnte Collagen einen wertvollen Beitrag leisten. Viele unserer Leser und Klienten können bezeugen, dass Collagen die Darmgesundheit enorm verbessern und einen “beschädigten” Darm wieder auf die rechte Bahn lenken kann. Eine gesunde Ernährung mit vielen Ballaststoffen, Obst und Gemüse wirkt hier ergänzend.

Infografik zur gesundheitlichen Wirkung von Kollagen

 

Kollagen – Wie hoch ist der Bedarf?

Pauschale Empfehlungen für den Bedarf an Kollagen liegen zwischen 10 bis 15 Gramm pro Tag. Hierbei ist jedoch nicht Dein individueller Lebensstil berücksichtigt. Wenn Du viel trainierst oder aktuell unter einer Verletzung leidest, dann kann Dein Bedarf an Kollagen deutlich höher ausfallen. Da keine Nebenwirkungen von Kollagen bekannt sind, musst Du Dir im Falle eines höheren Bedarfs keine Gedanken machen.9

Wissenschaftler haben herausgefunden, wie viel Glycin (macht ein Drittel von Kollagen aus) der menschliche Körper jeden Tag benötigt – sie kamen auf 10 Gramm, was 30 Gramm Kollagen entsprechen würde. Glycin ist hauptsächlich in Kollagen enthalten und findet sich nur in geringen Mengen in anderen Proteinquellen wie Fleisch, Eier, Fisch oder Käse. Eine Empfehlung von 30 Gramm Collagen am Tag (aus Ergänzungen und aus Nahrungsmitteln) erscheint also am plausibelsten und nachhaltigsten für die Gesundheit.

Besonders in folgenden Szenarien könntest Du über eine Einnahme von 30 g oder mehr pro Tag nachdenken:

  • Verletzungen
  • Arthrose
  • Viele sportliche Aktivitäten
  • Kein Muskelzuwachs trotz Krafttraining
  • Viel UV-Licht oder sogar Sonnenbrand
  • Erkrankungen der Knochen und Gelenke
  • Leaky Gut Syndrom

 

Kollagen in Lebensmitteln

Kollagen ist nur in sehr wenigen Lebensmitteln enthalten, die wir heutzutage auf unserem Speiseplan haben. Nennswert sind Gummibärchen (Gelatine) und Hackfleisch. Allerdings werden diese Lebensmittel zu selten konsumiert und wenn, dann nicht in ausreichenden Mengen, um den Bedarf zu decken. Außerdem ist es nicht zu empfehlen, den Kollagen-Haushalt über Gummibärchen aufzufüllen. Du Schelm bist jetzt sicher auf diesen Gedanken gekommen, oder? Erwischt! 🙂

Eine Möglichkeit, den Bedarf zu decken, ist allerdings die gute, alte Knochenbrühe, die wir so oft empfehlen. Hier werden die kollagenen Strukturen aus dem Knochen ausgekocht, wodurch eine sehr nahrhafte und zugleich köstliche Brühe entsteht, die darüber hinaus viele Mineralstoffe enthält.

Innereien und strafferes Fleisch sind ebenfalls gute Kollagenquellen – Leber ist dabei sicherlich unser Favorit und sehr, sehr gesund. Ich esse auch gern Sprotten (die kleinen Fische aus der Ostsee) im Ganzen. Die knuspern zwar etwas, aber kollagenreich sind sie allemal!

 

Kollagen für Vegetarier und Veganer

Die zahlreichen Typen von Collagen sind zum großen Teil nur in tierischen Produkten enthalten. Vegetarier und Veganer sind daher gefährdet, einen Mangel zu entwickeln, da sie ihren Bedarf nicht mit pflanzlichen Produkten decken können. Ich kenne Vegetarier, die bei Kollagen eine Ausnahme machen und sich ein Produkt von verantwortungsbewussten Anbietern, wie das Kollagen-Hydrolysat* (aus artgerechter und nachhaltiger Haltung) von Edubily, gönnen.

Seit kurzem gibt es von Naturtreu auch ein spannendes und komplett pflanzliches Produkt, das den Körper bei der Kollagenbildung unterstützt:

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Wie wird Kollagen hergestellt?

Kollagen als Nahrungsergänzungsmittel kannst Du meist in Form von Kollagen-Hydrolysat, also Kollagenpulver, kaufen. Dieses wird aus tierischen Bestandteilen hergestellt, also aus Sehnen, Bändern, Haut und anderen straffen Geweben, die sonst keine Verwendung finden würden.

Solche Bestandteile sind für unseren Körper sehr wichtig, doch heutzutage essen wir sie nicht mehr. Da wir sonst nur zartes Muskelfleisch essen, kommt Kollagen zu kurz und wir entwickeln unter Umständen einen Mangel. Kollagen-Hydrolysat ist eine gute und einfache Option, diese Bestandteile dennoch aufzunehmen und zugleich die tierischen Ressourcen nicht zu verschwenden.

Grundlage dafür bieten die Bestandteile von Schweinen, Rindern oder auch Fischen, die zunächst durch Enzyme wasserlöslich gemacht und dann mit heißem Wasser vom Ausgangsmaterial getrennt, gereinigt und getrocknet werden. Das “Ausgangsmaterial” ist im Grunde das, was nach dem Zerlegen eines Schlachttieres übrig bleibt: Haut, Knochen, Knorpel, Bindegewebe der Tiere.

Unsere Meinung: Wenn Tiere schon für uns sterben, sollten wir wenigstens versuchen, das ganze Tier zu verwerten. Die Verwertung dieser Materialien unterstützt dieses Vorhaben.

Das Ergebnis dieses recht aufwendigen Prozesses ist ein trockenes, neutrales und gut wasserlösliches Pulver. Kollagen-Hydrolysat ist, einfach gesprochen, schon vorverdaut und daher für den Körper gut zu resorbieren.

 

Kollagen kaufen – Worauf ist zu achten?

Wir empfehlen beim Kauf von Kollagenpulver unbedingt, auf ein transparentes und qualitativ hochwertiges Produkt zurückzugreifen. Billige Hersteller nutzen Ausgangsmaterialien aus Massentierhaltung. Das heißt, die Tiere wurden mit billigem Futter gemästet und haben oft Antibiotika bekommen. Die Produkte dieser Tiere sind qualitativ nicht mit denen von “glücklichen” Tieren vergleichbar, und zusätzlich werden im weiteren Verarbeitungsprozess Säuren statt Enzyme verwendet. Wir empfehlen Dir daher, lieber einen Euro mehr zu investieren und einen guten Hersteller zu suchen.

Die Anbieter unseres Vertrauens sind, wie so oft, unsere Freunde von Edubily. Deren Kollagen-Hydrolysat stammt aus verantwortungsvoller Tierhaltung von Weiderindern, die grasen und sich bewegen durften. Ein gutes Produkt ist eben nur so gut, wie die Rohstoffe, die dafür benutzt wurden. Das Kollagen-Hydrolysat* von Edubily steht deshalb auch bei uns im Vorratsschrank.

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Unser Tipp: Kollagen mit Vitamin C kombinieren

Bedenke bitte, dass Collagen als Co-Faktor viel Vitamin C benötigt, damit Dein Körper damit arbeiten kann.10 Reichlich Vitamin C findest Du in Obst, Beeren und Gemüse (besonders grünem Gemüse). Im Journal of Sports Medicine wurde gezeigt, dass Vitamin C die Kollagensynthese verbessert, Knochenheilungen beschleunigt und oxidativen Stress im Gewebe reduziert.11

Alle Vorteile von Kollagen auf einen Blick

✔ Verbesserung der Darmbarriere

Starke Knochen

✔ Schönere Haut

✔ Hemmt Entzündungen im Körper

✔ Glyzin unterstützt die Entgiftung der Leber

✔ Hohe Sättigungswirkung, bei geringer Kalorienmenge

✔ Schnellere Erholung nach intensivem Sport

✔ Hilft bei der Prävention von Arthrose und Osteoporose

Vorteile von Kollagen-Hydrolysat Infographik

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Fazit

Wie Du siehst, ist Kollagen kein Trendprodukt, sondern ein wichtiger Baustein, den der Mensch schon immer benötigt hat und auch in Zukunft benötigen wird. Es lohnt sich, auf die Wichtigkeit von Kollagen hinzuweisen, da wir es über die normale Nahrung kaum noch aufnehmen.

Kollagen ist unglaublich wichtig für Knorpel, Knochen und Haut. Es eignet sich sowohl für aktive Menschen und Sportler als auch für alle, die gesund bleiben wollen. Und ja: Kollagen kann beim Anti-Aging helfen. Außerdem: schönere Haut, starke Knochen und Gelenke bis ins hohe Alter. Darüber hinaus trägt es zu einer gesünderen Leber sowie einem gesünderen Darm bei.

 

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  • 1 Song, Hongdong; Li, Bo (2017): Beneficial Effects of Collagen Hydrolysate: A Review on Recent Developments. In: Biomed J Sci & Tech Res 1.
  • 2 Zdzieblik, Denise; Oesser, Steffen; Baumstark, Manfred W.; Gollhofer, Albert; Konig, Daniel (2015): Collagen peptide supplementation in combination with resistance training improves body composition and increases muscle strength in elderly sarcopenic men: a randomised controlled trial. In: The British journal of nutrition 114 (8), S. 1237–1245. DOI: 10.1017/S0007114515002810.
  • 3 Sun, KaiJi; Wu, Zhenlong; Ji, Yun; Wu, Guoyao (2016): Glycine Regulates Protein Turnover by Activating Protein Kinase B/Mammalian Target of Rapamycin and by Inhibiting MuRF1 and Atrogin-1 Gene Expression in C2C12 Myoblasts. In: The Journal of nutrition 146 (12), S. 2461–2467. DOI: 10.3945/jn.116.231266.
  • 4 König, D., Oesser, S., Scharla, S., Zdzieblik, D., & Gollhofer, A. (2018). Specific Collagen Peptides Improve Bone Mineral Density and Bone Markers in Postmenopausal Women-A Randomized Controlled Study. Nutrients, 10(1), 97. doi: 10.3390/nu10010097
  • 5 Porfírio, Elisângela; Fanaro, Gustavo Bernardes (2016): Collagen supplementation as a complementary therapy for the prevention and treatment of osteoporosis and osteoarthritis: a systematic review. In: Revista Brasileira de Geriatria e Gerontologia 19, S. 153–164.
  • 6 Bello, Alfonso E.; Oesser, Steffen (2006): Collagen hydrolysate for the treatment of osteoarthritis and other joint disorders: a review of the literature. In: Current medical research and opinion 22 (11), S. 2221–2232. DOI: 10.1185/030079906X148373.
  • 7 Song, Hongdong; Zhang, Siqi; Zhang, Ling; Li, Bo (2017): Effect of Orally Administered Collagen Peptides from Bovine Bone on Skin Aging in Chronologically Aged Mice. In: Nutrients 9. DOI: 10.3390/nu9111209.
  • 8 Schunck, Michael; Zague, Vivian; Oesser, Steffen; Proksch, Ehrhardt (2015): Dietary Supplementation with Specific Collagen Peptides Has a Body Mass Index-Dependent Beneficial Effect on Cellulite Morphology. In: Journal of medicinal food 18 (12), S. 1340–1348. DOI: 10.1089/jmf.2015.0022.
  • 9 Melendez-Hevia, Enrique; Paz-Lugo, Patricia de; Cornish-Bowden, Athel; Cardenas, Maria Luz (2009): A weak link in metabolism: the metabolic capacity for glycine biosynthesis does not satisfy the need for collagen synthesis. In: Journal of biosciences 34 (6), S. 853–872.
  • 10 Shaw, Gregory; Lee-Barthel, Ann; Ross, Megan Lr; Wang, Bing; Baar, Keith (2017): Vitamin C-enriched gelatin supplementation before intermittent activity augments collagen synthesis. In: The American journal of clinical nutrition 105 (1), S. 136–143. DOI: 10.3945/ajcn.116.138594.
  • 11 DePhillipo, N. N., Aman, Z. S., Kennedy, M. I., Begley, J. P., Moatshe, G., & LaPrade, R. F. (2018). Efficacy of Vitamin C Supplementation on Collagen Synthesis and Oxidative Stress After Musculoskeletal Injuries: A Systematic Review. Orthopaedic journal of sports medicine, 6(10), 2325967118804544. doi:10.1177/2325967118804544

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3 Kommentare

Eli 4. September 2020 - 1:26

Super Artikel, danke!
Coach Cecil empfiehlt in einem Arthrosevideo 3x10g Collagen ZUSÄTZLICH zur normalen Ernährung
>>> Ist das aus deiner Sicht unbedenklich?
ZUSÄTZLICH empfiehlt er noch Prolin/Glycin/Lysin.
>>> Ist das aus deiner Sicht unbedenklich/sinnvoll bei Arthrose?
Danke für ne kurze Antwort & beste Grüße!

Martin Auerswald, M.Sc. 4. September 2020 - 10:07

Hallo Eli,
Danke für Deine Nachricht! Unbedenklich ist Kollagen in jedem Fall, in dieser Menge kann man es nicht überdosieren. Erfahrungsgemäß schaffen es nur die wenigsten, regelmäßig ausreichend kollagenreiche Produkte zu konsumieren.
Auch Glycin ist empfehlenswert – mit Prolin und Lysin bei Arthrose habe ich leider noch keine Erfahrung, aber auch diese Aminosäuren sind in geringen Mengen unbedenklich und in jedem proteinreichen Lebensmittel enthalten.
Viele Grüße,
Martin

Pascal 31. März 2021 - 8:54

Hey Marin,
deine Artikel gefallen mir sehr gut und versprechen einen großen Erkenntnisgewinn. Inwiefern hat Kollagen denn einen Einfluss auf das Zahnfleisch, insbesondere bei Menschen mit entzündetem Zahnfleisch? Kann Kollagen auch bei einem Bandscheibenvorfall von Nutzen sein?
Liebe Grüße
Pascal

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