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Unterschätzte Naturheilmittel und Tipps beim Leaky Gut Syndrom

von Martin Auerswald, M.Sc.
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Tipps beim Leaky gut Syndrom Frau mit Herz aus Händen auf flachem Bauch

In Deutschland sind etwa 10 Millionen Menschen vom Leaky Gut Syndrom betroffen. Hierbei kommt es zu einer erhöhten Darmpermeabilität. Das bedeutet, dass unverdaute Stoffe, Toxine und Krankheitserreger aus dem Darminneren in den Kreislauf gelangen, wodurch chronische Erkrankungen, Entzündungen, Allergien und Autoimmunerkrankungen verursacht werden können.

Bei der Prävention und der Behandlung des Leaky Gut Syndroms nimmt die Ernährung eine wichtige Rolle ein. Deshalb informiere ich Dich in diesem Beitrag über unterschätzte Naturheilmittel. Außerdem erhältst Du Tipps beim Leaky Gut Syndrom, die Du sofort in die Tat umsetzen kannst, um Deine Darmgesundheit zu unterstützen.

Wenn Du zu den Tipps und Naturheilmitteln gelangen möchtest, springe gerne direkt ganz nach unten im Beitrag.

 

Was ist das Leaky Gut Syndrom?

Unser Darm besitzt eine innere Oberfläche, die etwa 200 bis 400 m² beträgt, und schlängelt sich mit einer Länge von 10 m durch den Bauchraum. Im Darm werden Nährstoffe aufgenommen und Giftstoffe aus dem Körper abgegeben. Derweil überwacht unser Immunsystem, was im Darm los ist und fungiert als wichtige Barriere [1–3].

Denn was sich im Darm befindet, sollte in erster Linie auch im Darm bleiben. Der Körper sortiert streng aus, was in den Blutkreislauf gelangt und was nicht. Nähr-, Vital- und Energiestoffe sowie Wasser sollten die Barriere passieren. Toxine und ungebetene Gäste, wie Viren, Parasiten und Bakterien, jedoch nicht.

Geht diese Barriere verloren, gelangen ungünstige Stoffe in den Blutkreislauf und sorgen für zahlreiche Probleme. Eine weitere fatale Entwicklung, die mit dem Verlust der Barriere einhergeht: Immunzellen dringen ins Darminnere ein, wo sie nichts verloren haben.

Darm Mensch

Der Darm ist größer, als man denkt, und sehr wichtig für unsere Gesundheit.

Dieses Phänomen wird in der Wissenschaft als Leaky Gut Syndrom oder „erhöhte Darmpermeabilität“ bezeichnet. Dabei kommt es zur Entstehung mikroskopisch kleiner Löcher in der Darmwand, wodurch eine Fülle gesundheitlicher Beschwerden resultiert.

Im Rahmen der Wissenschaft wurde das Leaky Gut Syndrom lange Zeit nicht akzeptiert. Bedeutende Pionierarbeit leisteten jedoch Prof. Fasano und Prof. Bischoff mit ihren Forschungen. Heute ist das Leaky Gut Syndrom in der Wissenschaft sehr bekannt, nur im Kontext der konventionellen Medizin findet es nicht überall Akzeptanz und wird oftmals noch als „Trend“ abgestempelt.

Besonders wichtig ist es, zu verstehen, warum das Leaky Gut Syndrom überhaupt entsteht.

 

Über die Entstehung von „Leaky Gut“

Wie kommt eine erhöhte Darmpermeabilität zustande? Wie entstehen kleine Löcher in der Darmwand? Und wie können sie wieder „geflickt“ werden?

Löcher in der Darmwand entstehen über zwei Wege [5–6]:

  1. Die Darmzellen sterben schneller ab, als sie ersetzt werden können.
  2. Die Verbindungen zwischen den Darmzellen werden gelockert.

Unser Darm ist zwar groß, aber unsere Darmwand ist nicht dicker als eine Zellschicht. Weil sie so extrem dünn ist, ist sie äußerst sensibel.

Leaky Gut Syndrom

Mikroskopisch kleine Löcher – große Folgen für die Gesundheit.

Diese dünne Schicht ist wichtig, um Nährstoffe effektiv aufnehmen zu können. Zugleich ist sie eine Schwachstelle in unserem Körper. Da die Darmzellen einem beständigen Bombardement aus Giftstoffen, Krankheitserregern und Entzündungsstoffen ausgesetzt sind, beträgt ihre durchschnittliche Lebensdauer nur etwa 5 Tage. Danach sterben sie und werden durch neue, frische Zellen ersetzt.

Durch eine ungesunde Ernährung, Zusatzstoffe, Infektionen, chronische Entzündungen im Darm und andere Prozesse sterben diese Zellen schneller ab. So schnell, dass keine Zeit bleibt, um rechtzeitig neue Zellen zu bilden. Folglich entstehen mikroskopisch kleine Löcher in der Darmwand.

Darüber hinaus gibt es Stoffe, die die Verbindung zwischen den Darmzellen lockern können. Diese Verbindungen nennen wir „Tight Junctions“. Dabei handelt es sich um wichtige Proteine. Diese Verbindungen können von Transfetten sowie von Gluten angegriffen werden. Gluten ist demnach nicht nur für kranke Menschen problematisch, sondern auch für gesunde Menschen, weil diese Reaktion immer stattfindet [4].

Aus diesem Grund empfehlen wir auf SchnellEinfachGesund, den Konsum von glutenhaltigen Lebensmitteln möglichst zu reduzieren. Insbesondere dann, wenn bereits eine Darm- oder Immunerkrankung vorliegt.

 

Mögliche Folgen von Leaky Gut

Bei den meisten Betroffenen liegt das Leaky Gut Syndrom jahrelang vor und belastet die Gesundheit. Bleiben die Ursachen bestehen, können die Löcher im Darm nicht vollständig geflickt werden und es kommt zu Langzeitkomplikationen.

Das Leaky Gut Syndrom erhöht nachweislich das Risiko für zahlreiche chronische Erkrankungen:

  • chronische Entzündungen
  • Allergien
  • Nahrungsunverträglichkeiten
  • Autoimmunerkrankungen
  • Typ 2 Diabetes
  • Bluthochdruck
  • neurodegenerative Erkrankungen
  • Gelenkerkrankungen wie Arthritis

Der zentrale Mechanismus, über den diese Risiken zustande kommen, ist eine höhere Entzündungsneigung im Körper. Stoffe, die im Kreislauf nichts verloren haben, „triggern“ das Immunsystem. Sie können sich sogar in Körperregionen ablagern und dort lokale Entzündungen verursachen.

 

Die Rolle der Ernährung bei der Behandlung eines durchlässigen Darms

Darmzellen müssen geschont werden und sich nach dem Absterben oder einer Beschädigung schnell regenerieren können. An dieser Stelle kommt die Ernährung ins Spiel. Zur Prävention und Behandlung des Leaky Gut Syndroms ist sie das A und O.

Problematische Stoffe sollten reduziert oder besser noch vollständig gemieden werden. Gleichzeitig sollten mehr Lebensmittel konsumiert werden, die den Darm aktiv unterstützen.

Die Behandlung des Leaky Gut Syndroms ist relativ modular aufgebaut. Das bedeutet, durch die Ernährung und geeignete Nahrungsergänzungsmittel kann bereits das wichtigste abgedeckt werden. Hinzu kommt natürlich Stressreduktion, gesunder Schlaf und regelmäßiger Sport (nicht zu viel, nicht zu wenig), um eine gesunde Lebensführung zu gewährleisten.

Der Konsum folgender Lebensmittel ist problematisch und sollte beim Leaky Gut Syndrom reduziert werden:

  • glutenhaltiges Getreide
  • Zucker
  • Transfette
  • Fast Food
  • verarbeitete Lebensmittel mit zahlreichen Zusatzstoffen
  • Alkohol
  • industrielle Speiseöle
  • Kaffee
  • nicht gekeimte und abgekochte Hülsenfrüchte
  • nicht fermentierte Milchprodukte

Die gelisteten Stoffe können den Darm reizen, die Darmwand angreifen, die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen und die Regeneration behindern. Zusammengenommen machen diese Lebensmittel bei den meisten Deutschen 70 % der Ernährung aus.

Die Reduktion oder der vollständige Verzicht dieser Lebensmittel kann deshalb viele Probleme im Alleingang lösen.

Neben der Vermeidung der genannten Lebensmittel ist es zudem hilfreich, sich bestimmte Geheimtipps zu Herzen zu nehmen. Im Folgenden erfährst Du, welche Lebensmittel die Regeneration des Darms unterstützen und sich besonders positiv auf das Leaky Gut Syndrom auswirken.

 

6 unterschätzte Naturheilmittel, die beim Leaky Gut Syndrom helfen

Es gibt einige Naturheilmittel, die bei Darmerkrankungen – insbesonders beim Leaky Gut Syndrom – wertvolle Unterstützung bieten. Sie fördern die Regeneration der Darmwand im Dünn- und Dickdarm, beruhigen die Darmflora und unterstützen die Gesundheit nachhaltig. Und dabei sind sie völlig unterschätzt.

Schon Hippokrates wusste, dass die Gesundheit und der Tod im Darm sitzen. Der Darm ist sozusagen der Schlüssel zur Gesundheit.

 

Leinsamen-Tee

Leinsamen enthalten jede Menge pflanzliche Omega-3-Fettsäuren und wertvolle Ballaststoffe. Sie verstärken die Schleimschicht im Magen-Darm-Trakt, spülen tote oder ungünstige Mikroorganismen heraus, beruhigen das Immunsystem und unterstützen die Regeneration der Darmwand.

Beim Leaky Gut Syndrom ist Tee aus ganzen Gold-Leinsamen zu empfehlen. Bei der Zubereitung entsteht ein dicker, schleimiger Tee, der sich äußerst positiv auf die Darmgesundheit auswirkt. Die Konsistenz ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Um den Tee geschmacklich aufzuwerten, kannst Du etwas Ingwer, Kurkuma und Honig hinzufügen. Wenn der Tee eine anregende Wirkung entfalten soll, verwende Grüntee als Basis.

Die Herstellung des Leinsamen-Tees ist simpel: Nimm 1 bis 2 Esslöffel ganze Gold-Leinsamen und koche sie für 15 Minuten in 1 l Wasser. Trinke den Tee über den Tag verteilt.

Leinsamen in brauner Schale auf Holztisch

Leinsamen sind vielseitig und eine wahre Wohltat für den Darm!

 

Sauerkraut

Sauerkraut und Sauerkrautsaft enthalten viel Milchsäure. Milchsäure regt die Darmperistaltik an und hilft dabei, tote und ungünstige Mikroorganismen aus Dünn- und Dickdarm zu entfernen. Außerdem enthalten beide Lebensmittel wertvolle Milchsäurebakterien, die sich im Dickdarm ansiedeln und die Darmflora unterstützen.

Sauerkraut lässt sich relativ einfach selbst herstellen. Sauerkrautsaft (unpasteurisiert und in Bio-Qualität) ist mittlerweile in vielen Super- und Drogeriemärkten erhältlich. Gekühlt schmeckt er erstaunlich gut.

 

Knochenbrühe

Knochenbrühe enthält fast alles, was die Darmwand benötigt: Kollagen, Mineralstoffe und die Schleimstoffe Hyaluronsäure, Chondroitin und N-Acetyl-Glucosamin. Diese Stoffe wirken wie eine Art Kleister für die Darmwand, unterstützen die Regeneration sowie die Schleimschicht (Mukus-Schicht).

Gute Knochenbrühe lässt sich am besten selbst herstellen. Beim Metzger Deines Vertrauens kannst Du relativ günstig (vielleicht auch kostenlos) Knochen erwerben, die Du anschließend auskochst. Gib die Knochen dazu in einen großen Kochtopf und bedecke sie mit Wasser. Gib ein paar Gewürze (Nelken, Lorbeeren, Wacholder, Pfeffer) sowie einen Schuss Apfelessig hinzu und lasse die Knochen 3 bis 4 Stunden köcheln. Seihe sie danach ab und fülle die Knochenbrühe in ein ausgekochtes Einweckglas.

Gute Knochenbrühe sollte abgekühlt so fest wie Wackelpudding sein. Trinke jeden Tag 1 bis 2 Tassen davon.

Anti-Aging Knochenbrühe

Knochenbrühe – Omas Superfood!

Äpfel

Äpfel, in erster Linie gedünstete Äpfel, enthalten eine ganze Menge Pektin. Dieser Ballaststoff unterstützt das Wachstum gesunder Mikroorganismen im Dickdarm, die dabei helfen, die Darmwand zu regenerieren.

Dass gedünstete Äpfel (und auch Zitrusfrüchte) dem Körper mehr Pektin liefern als im Rohzustand, ist im Rahmen der traditionellen chinesischen Medizin schon seit Jahrtausenden bekannt. Auch bei uns wird dieses Wissen langsam populär.

Im Müsli, in Salaten, als gesunder Snack für zwischendurch – gedünstete Äpfel wirken sich sehr positiv auf die Darmgesundheit aus.

 

Reishi

Nun habe ich noch zwei absolute Geheimtipps für Dich, die tatsächlich noch relativ unbekannt sind: Vitalpilze (auch Heilpilze genannt). Gerade was den Darm betrifft, sind Reishi und Löwenmähne zwei besonders wertvolle und vorteilhafte Pilze, die überdies sehr gut erforscht sind [7–15]. In Kombination haben sie sich beim Leaky Gut Syndrom bewährt.

Der Reishi gilt auch als der „Pilz der ewigen Jugend“ und ist in der traditionellen chinesischen Medizin das wertvollste Naturmittel überhaupt.

Reishi Ganoderma Lucidum

Reishi in Reinkultur bei Hifas da Terra – der wohl fotogenste Pilz der Welt!

Wie sich Reishi bei Leaky Gut auswirkt:

  • Balancierung des Immunsystems
  • Balancierung der Darmflora
  • stark entzündungshemmendes Lebensmittel
  • Anregung der IgA-Bildung und damit Stärkung der Schleimhäute
  • Regt das Wachstum des Darmepithels an und fördert die Regeneration

Die Erfahrungen, die ich mit dem Reishi gesammelt habe, haben mich überzeugt. Er regt die Entgiftung an und hemmt Entzündungen im Körper.

Mico rei Reishi Extrakt

Optimal wirkt der Reishi hinsichtlich Leaky Gut in Kombination mit der Löwenmähne:

 

Löwenmähne

Die Löwenmähne wartet zwar nicht mit einem tollen Beinamen wie „Pilz der ewigen Jugend“ auf, aber dafür mit der Stärkung des gesamten Magen-Darm-Trakts. Genau dort wirkt sie auch hauptsächlich und unterstützt den gesamten Verdauungstrakt vom Magen bis zum Dickdarm.

Er ist ebenfalls sehr effektiv und unterschätzt, wenn es um Leaky Gut geht, und kann wie kaum ein Lebensmittel die Regeneration anregen:

 

Wie Dich Löwenmähne unterstützt:

  • stark antibakteriell gegenüber Helicobacter pylori und anderen ungünstigen Bakterien
  • erhöht die Bildung von Mukus und stärkt damit die Schleimschicht im Verdauungstrakt
  • regt die Regeneration der Darmwand an
  • wirkt in der Darmwand stark entzündungshemmend
  • beruhigt die Darmflora
  • reguliert die Darmperistaltik auf ein gesundes Niveau

Ich persönlich greife zur Löwenmähne, wenn mein Darm mal durcheinander ist. Meist handelt es sich dabei um vorübergehende Reizdarm-Symptome. Nach einer drei- bis viertägigen Einnahme sind die Symptome in der Regel völlig abgeklungen. Erstaunlich, wie ich finde.

Mico Leo Hericium Extrakt von Hifas da Terra

 

Unser Geheimtipp: Die Kombination aus Reishi + Löwenmähne + Vitamin C

Reishi und Löwenmähne in Kombination mit etwas Vitamin C (zur Erhöhung der Bioverfügbarkeit) ist eine effektive Formel bei Darmproblemen. Insbesondere beim Leaky Gut Syndrom.

In Kombination können diese Pilze die Darmwand regenerieren, die Mukus-Schicht stärken, die Darmflora beruhigen und das Immunsystem stärken.

Solltest Du zu dem Schluss kommen, diese Pilze einmal testen zu wollen, empfehle ich Dir die Produkte Mico Rei und Mico Leo der Firma Hifas da Terra. Das sind die besten Pilzextrakte, die es aktuell zu kaufen gibt. Sie sind etwas teurer als die Produkte, die Du auf Amazon & Co. findest, aber Qualität hat seinen Preis – und es lohnt sich!

Beim Sparpaket sparst Du sogar 10 % auf den ursprünglichen Preis – wenn Du gerne die unterschätzte Kraft der Vitalpilze nutzen möchtest, wirst Du hier fündig:

 

Weitere Ernährungstipps beim Leaky Gut Syndrom

Die oben genannten Naturmittel sind unsere absoluten Geheimtipps bei Leaky Gut. Auch die folgenden Lebensmittel taugen zu Prävention und Behandlung von Leaky Gut und darüber hinaus zur Erhaltung der Darmgesundheit.

Im Idealfall sollten sie den Großteil Deiner Ernährung ausmachen:

  • Obst (regional, saisonal)
  • Beeren
  • Gemüse in allen Formen und Farben
  • Kartoffeln und Reis (gekocht und abgekühlt)
  • glutenfreies Getreide (z. B. Hirse)
  • Pilze
  • Kombucha
  • Stichfester Naturjoghurt
  • Apfelessig
  • milchsauer vergorenes Gemüse (Sauerkraut, Kimchi, Essiggurken)
  • Probiotika
  • Rinderleber (reich an Vitaminen und Zink)
  • frische Kräuter (v. a. Pfefferminze, Rosmarin, Oregano und Wildkräuter)
  • Kurkuma
  • Ingwer
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Olivenöl
  • Leinöl
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Grüntee
  • Pfefferminz- & Kamillentee

 

Hilfreiche Nahrungsergänzungen bei Leaky Gut

Die folgenden Nahrungsergänzen und Nährstoffe unterstützen die Regeneration der Darmwand und ein gesundes Immunsystem (meine Produktempfehlungen):

 

Fazit – Unsere Geheimtipps beim Leaky Gut Syndrom

Es gibt einige Lebensmittel, die beim Leaky Gut Syndrom besondere Unterstützung bieten. Neben probiotischem Sauerkrautsaft, Leinsamen-Tee und Knochenbrühe überzeugen besonders die Vitalpilze Reishi und Löwenmähne.

Eine Ernährungsumstellung, weg von einer ungesunden und hin zu einer „darmfreundlichen“ Ernährung, ist ebenfalls empfehlenswert. Damit gibst Du Deinem Darm die Möglichkeit, sich nachhaltig zu erholen.

 

Unser Tipp: Setze die in diesem Beitrag genannten Empfehlungen um und nutze die Kraft der Vitalpilze, um Deinen Darm zu regenerieren. Über diesen Link sparst Du 10 %:

 

Quellenverzeichnis
  1. Mowat, Allan M.; Agace, William W. (2014): Regional specialization within the intestinal immune system. In: Nature Reviews Immunology 14, 667 EP -.
  2. Veldhoen, Marc; Brucklacher-Waldert, Verena (2012): Dietary influences on intestinal immunity. In: Nature reviews. Immunology 12 (10), S. 696–708. DOI: 10.1038/nri3299.
  3. Cani, Patrice D.; Osto, Melania; Geurts, Lucie; Everard, Amandine (2012): Involvement of gut microbiota in the development of low-grade inflammation and type 2 diabetes associated with obesity. In: Gut Microbes 3 (4), S. 279–288. DOI: 10.4161/gmic.19625.
  4. Doherty, M.; Barry, R. E. (1981): Gluten-induced mucosal changes in subjects without overt small-bowel disease. In: Lancet (London, England) 1 (8219), S. 517–520.
  5. Fasano, Alessio (2011): Zonulin and its regulation of intestinal barrier function: the biological door to inflammation, autoimmunity, and cancer. In: Physiological reviews 91 (1), S. 151–175. DOI: 10.1152/physrev.00003.2008.
  6. Hollander, Daniel (1999): Intestinal permeability, leaky gut, and intestinal disorders. In: Current Gastroenterology Reports 1 (5), S. 410–416. DOI: 10.1007/s11894-999-0023-5.
  7. Chang, C. J., C. S. Lin, C. C. Lu, J. Martel, Y. F. Ko, D. M. Ojcius, S. F. Tseng, T. R. Wu, Y. Y. Chen, J. D. Young, and H. C. Lai. “Ganoderma Lucidum Reduces Obesity in Mice by Modulating the Composition of the Gut Microbiota.” Nat Commun 6 (Jun 23 2015): 7489. https://dx.doi.org/10.1038/ncomms8489.
  8. Huang, Q., L. Li, H. Chen, Q. Liu, and Z. Wang. “Gpp (Composition of Ganoderma Lucidum Poly-Saccharides and Polyporus Umbellatus Poly-Saccharides) Enhances Innate Immune Function in Mice.” Nutrients 11, no. 7 (Jun 28 2019). https://dx.doi.org/10.3390/nu11071480.
  9. Jin, M., H. Zhang, J. Wang, D. Shao, H. Yang, Q. Huang, J. Shi, C. Xu, and K. Zhao. “Response of Intestinal Metabolome to Polysaccharides from Mycelia of Ganoderma Lucidum.” Int J Biol Macromol 122 (Feb 1 2019): 723-31. https://dx.doi.org/10.1016/j.ijbiomac.2018.10.224.
  10. Kubota, A., M. Kobayashi, S. Sarashina, R. Takeno, K. Okamoto, K. Narumi, A. Furugen, Y. Suzuki, N. Takahashi, and K. Iseki. “Reishi Mushroom Ganoderma Lucidum Modulates Iga Production and Alpha-Defensin Expression in the Rat Small Intestine.” J Ethnopharmacol 214 (Mar 25 2018): 240-43. https://dx.doi.org/10.1016/j.jep.2017.12.010.
  11. Li, G., K. Yu, F. Li, K. Xu, J. Li, S. He, S. Cao, and G. Tan. “Anticancer Potential of Hericium Erinaceus Extracts against Human Gastrointestinal Cancers.” J Ethnopharmacol 153, no. 2 (Apr 28 2014): 521-30. https://dx.doi.org/10.1016/j.jep.2014.03.003.
  12. Ren, Y., Y. Geng, Y. Du, W. Li, Z. M. Lu, H. Y. Xu, G. H. Xu, J. S. Shi, and Z. H. Xu. “Polysaccharide of Hericium Erinaceus Attenuates Colitis in C57bl/6 Mice Via Regulation of Oxidative Stress, Inflammation-Related Signaling Pathways and Modulating the Composition of the Gut Microbiota.” J Nutr Biochem 57 (Jul 2018): 67-76. https://dx.doi.org/10.1016/j.jnutbio.2018.03.005.
  13. Shao, S., D. Wang, W. Zheng, X. Li, H. Zhang, D. Zhao, and M. Wang. “A Unique Polysaccharide from Hericium Erinaceus Mycelium Ameliorates Acetic Acid-Induced Ulcerative Colitis Rats by Modulating the Composition of the Gut Microbiota, Short Chain Fatty Acids Levels and Gpr41/43 Respectors.” Int Immunopharmacol 71 (Jun 2019): 411-22. https://dx.doi.org/10.1016/j.intimp.2019.02.038.
  14. Wu, Y., H. Jiang, E. Zhu, J. Li, Q. Wang, W. Zhou, T. Qin, X. Wu, B. Wu, and Y. Huang. “Hericium Erinaceus Polysaccharide Facilitates Restoration of Injured Intestinal Mucosal Immunity in Muscovy Duck Reovirus-Infected Muscovy Ducklings.” Int J Biol Macromol 107, no. Pt A (Feb 2018): 1151-61. https://dx.doi.org/10.1016/j.ijbiomac.2017.09.092.
  15. Xie, J., Y. Liu, B. Chen, G. Zhang, S. Ou, J. Luo, and X. Peng. “Ganoderma Lucidum Polysaccharide Improves Rat Dss-Induced Colitis by Altering Cecal Microbiota and Gene Expression of Colonic Epithelial Cells.” Food Nutr Res 63 (2019). https://dx.doi.org/10.29219/fnr.v63.1559.

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1 Kommentar

Sabine 5. August 2020 - 17:41

Hallo Martin, vielen Dank für deine tollen Beiträge! Sie sind wirklich eingängig geschrieben und kommen dadurch nicht nur einfach im Kopf an — ich kann sie regelrecht verinnerlichen 🙂
Zu 2 Beiträgen habe ich kleine Anmerkungen. Zum einen sind wohl nicht wirklich Essiggurken gemeint, sondern die milchsauer vergorenen Gurken, Saure Gurken oder auch Salz-Dill-Gurken genannt. Bei den Rote Beete Säften ist, soweit ich es gesehen habe, nur der von Alnatura milchsauer vergoren.

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