Viele Millionen Menschen in Deutschland sind von Migräne betroffen. Während die Ursache noch nicht gänzlich erforscht ist und verschiedene wissenschaftliche Theorien miteinander konkurrieren, herrscht Klarheit über natürliche Abhilfen und Möglichkeiten zur Linderung.
In diesem Beitrag möchte ich Dir alles Wichtige erklären, damit es Dir schnell und nachhaltig besser geht und Du die Migräne vielleicht sogar vollständig loswirst.
Übrigens: In unserem Podcast findest Du zu unserem heutigen Thema eine spannende Episode – viel Spaß beim Reinhören! [[Spotify-5VjdcXDkTRJjgFRiWAERSc]]
Was ist Migräne?
Die Migräne ist eine häufig vorkommende Art von Kopfschmerz mit charakteristischen Eigenschaften. Es sollte klar zwischen Migräne und anderen Kopfschmerzarten wie Cluster- oder Spannungskopfschmerz unterschieden werden.

Migräne – Charakteristika
Bei Migräne ist meist nur eine Seite des Kopfes betroffen. Der Schmerz ist hämmernd-pulsierend, so als würde jemand von innen mit einem Hammer gegen die Schädeldecke klopfen.
Als Auslöser werden Genussmittel, Stress, Medikamente und Zigarettenrauch diskutiert.
Ein Migräneanfall kann bis zu 24 Stunden andauern. Üblicherweise kommt es zu Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und in 30 % der Fälle zu einer sogenannten Aura. Charakteristisch für die Aura ist eine visuelle Wahrnehmungsstörung, bei der es zu Sichtfeldveränderungen oder Blitzen vor den Augen kommen kann.
Sprachfindungsstörungen, Gedächtnisprobleme, Geruchsveränderungen, Kribbeln in Armen und Beinen sowie ein Verlust der Berührungsempfindung in bestimmten Körperteilen können ebenfalls auftreten.
Gut zu wissen: Eine Aura hinterlässt keine bleibenden Schäden.
Spannungskopfschmerzen
Hierbei treten Schmerzen auf beiden Seiten auf. Der Schmerz ist eher dumpf-drückend.
Als wichtige Auslöser gelten psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen und Stress.
Begleitsymptome umfassen Muskelverspannungen und Lichtempfindlichkeit.
Wen betrifft Migräne?
Nach offiziellen Angaben sind 10 % der deutschen Bevölkerung von Migräne betroffen. Das entspricht 8 Millionen Menschen allein hierzulande und 12 Millionen Menschen in der DACH-Region.
Frauen sind dreimal häufiger betroffen als Männer. Bei den meisten anderen Kopfschmerzarten ist das Verhältnis ausgeglichen. Während der Menstruation und bei der Einnahme der Pille steigt das Risiko stark an.
Ein Progesteronmangel bzw. ein Abfall des Progesterons während der Periode scheint ein wichtiger Faktor zu sein. Bei Übergewicht, Stress und Nährstoffdefiziten ist ein Progesteronmangel sehr verbreitet – betroffene Frauen leiden überdurchschnittlich häufig an Migräne.
Medikamente bei Migräne
Die übliche schulmedizinische Therapie bei Migräne umfasst im Akutfall Schmerzmittel und nichtsteroidale Entzündungshemmer (z. B. ASS, Ibuprofen), Triptane und Ditane.
Triptane sind Abkömmlinge von Serotonin und 5-Carboxamidotryptamin. Sie beruhigen das Gehirn und normalisieren die Blutgefäße sowie die Schmerzwahrnehmung, zielen jedoch nicht auf die Ursachen und den Gehirnstoffwechsel ab.
Zur Prophylaxe neuer Migräneanfälle werden Betablocker (v. a. bei Stress), Calciumantagonisten und Antiepileptika eingesetzt. Diese können das Risiko neuer Migräneanfälle senken, stehen jedoch im starken Gegensatz zur Effektivität natürlicher Abhilfen.

Medikamente versprechen schnelle Linderung, sollten aber keine Langzeitstrategie sein
Ein großes Problem bei längerfristig eingesetzten Medikamenten sind Nebenwirkungen. So können sie Reparaturprozesse im Körper beeinträchtigen, bestimmte Symptome sogar noch verschlimmern und den Mikronährstoffhaushalt gehörig durcheinanderbringen. Es ist daher angeraten, nach natürlichen Alternativen Ausschau zu halten.
Einen Übersichtsbeitrag über das Thema Medikament- und Mikronährstoff-Haushalt findest Du hier.
Was Migräne wirklich ist
Mit Blick auf die Symptome ist Migräne vor allem eines: der laute Hilfeschrei eines entzündeten, erschöpften und völlig überforderten Gehirns.
Die Symptome haben einzig und allein das Ziel, dass sich Betroffene Ruhe gönnen, sich zurückziehen, das Gehirn weniger Reizen aussetzen und ihm die Chance geben, sich zu erholen und alles zu verarbeiten.
Unter dieser Prämisse lohnt sich ein Blick auf Ursachen und Linderungsmöglichkeiten. Denn darauf sollte die Migränetherapie abzielen:
- Entzündungen im Gehirn („Neuroinflammation“) [1] lindern
- Reizüberflutung lindern
- Stress lindern
- Regeneration fördern
Diese Ansätze sind mit Blick auf die wissenschaftlichen Studien und die Erfahrung sehr vielversprechend.
Ursachen im Überblick
Wer die Ursachen kennt, kann gezielt dort ansetzen.
Stress
Stress ist eine Reaktion unseres Körpers auf einen Reiz, der als bedrohlich empfunden wird. Stress sollte niemals dauerhaft bestehen, und doch tut er es bei den meisten Menschen.
Stress überfordert das Gehirn, erschöpft die Neurotransmitter, reduziert die Durchblutung sowie den Nährstofftransport zum Gehirn und erhöht das Risiko für Migräne sehr stark.
Eigenansprüche
Überfordern Dich Deine eigenen Ansprüche, Deine Ziele, Deine täglichen Aufgaben? Fällt es Dir schwer, Nein zu sagen? Willst Du immer mehr und das am besten immer schneller?
Oftmals sind es unsere eigenen Ansprüche, die mit unseren Kapazitäten kollidieren. Stress und Migräne können eine direkte Folge davon sein.
Nährstoffdefizite
Stehen Deinem Gehirn nicht alle benötigten Bausubstanzen zur Verfügung, sind Probleme vorprogrammiert. Nährstoffdefizite erhöhen das Risiko für Migräneanfälle stark. Diese Defizite zu beseitigen, ist eine zentrale Säule einer nachhaltigen Migränetherapie.
Problematisch wird es, wenn Medikamente mit dem Mikronährstoffhaushalt kollidieren und die Defizite verstärken.
Welche Mikronährstoffe besonders häufig im Mangel vorliegen und präventiv sowie therapeutisch eingesetzt werden können, klären wir gleich.
Reizüberflutung
Niemals zuvor war der Mensch so vielen Reizen und Sinneseindrücken ausgesetzt, wie es heute der Fall ist. Bis vor 100 Jahren war es normal, in einem kleinen Dorf mit bis zu 200 Einwohnern zu leben und über sein ganzes Leben hinweg nicht mehr als 500 verschiedene Menschen zu Gesicht zu bekommen.
Jeder Baum, jeder Grashalm, jeder Mensch und jedes Tier war bekannt.
Wie ist das heute?
Heute begegnen wir 500 bis 1000 anderen Menschen allein auf dem Weg zur Arbeit. Plakate, Werbung, Banner, Pop-ups und vibrierende Handys buhlen um unsere Aufmerksamkeit und unsere Ressourcen. Unser Leben wird immer bunter, schriller, lauter und intensiver.
Das alles muss unser Gehirn verarbeiten. Eine komplette Kehrtwende innerhalb von nur 100 Jahren. Migräne ist die Folge eines überforderten und mit Reizen überfluteten Gehirns. Daher auch unser Wunsch, uns zurückzuziehen und zu ruhen. Am besten in der Dunkelheit.
Ungesunde Ernährung
Eine ungesunde Ernährung ist ebenfalls ein Risikofaktor. Je ungesünder die Ernährung, desto weniger Nährstoffe, Antioxidantien und Bausubstanzen stehen dem Gehirn zur Verfügung, dafür aber mehr problematische Inhaltsstoffe, die das Gehirn entzünden und beeinträchtigen können:
- Gluten (das Kleberprotein in Weizen, Gerste, Dinkel und Roggen) beeinträchtigt die Blut-Hirn-Schranke.
- Transfette fördern Entzündungen in den Zellen.
- Alkohol und dessen Abbauprodukt Acetaldehyd entzünden sowohl Nerven als auch Blutgefäße im Gehirn.
- Fremde Nahrungsinhaltsstoffe fluten den Körper und führen zu Entzündungen.

Probiere es doch einmal 30 Tage ohne Gluten und beobachte, wie es Dir damit geht
Medikamente & Rauchen
Die Einnahme von Medikamenten verursacht Nebenwirkungen und beeinträchtigt den Mikronährstoffhaushalt.
Rauchen überflutet unseren Körper mit toxischen Stoffen, Stickoxiden, Kohlenmonoxid und Schwermetallen und fördert oxidativen Stress.
Was hilft bei Migräne? 12 wertvolle Tipps
Ingwer
Beginnen wir mit dem Nr.-1-Hausmittel: Ingwer. In Studien, bei denen Ingwer in Stücken oder als Pulver in Wasser verrührt verwendet wurde, schnitt er genauso gut ab wie Triptane [3].
Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Ingwer wirkt genauso gut wie die Medikamente der Triptan-Klasse – und zwar ohne Nebenwirkungen. Darauf eine Tasse Ingwertee!

Eine gesunde Ernährung liefert Dir Nähr- und Vitalstoffe in Hülle und Fülle
Paleo Ernährung
Eine gesunde Ernährung sollte selbstverständlich sein und wird mit einer besseren Lebensqualität in Verbindung gebracht. Sie bietet dem Gehirn alles, was es benötigt, um gesund und entzündungsfrei zu sein.
Eine gesunde Ernährung umfasst viele entzündungshemmende Lebensmittel, wenig entzündungsfördernde Lebensmittel, viele nährstoffreiche Lebensmittel und kein Fast Food.
Geeignet sind zum Beispiel die bekannte Paleo Ernährung, Ayurveda, Clean Eating oder einfach eine natürliche und naturbelassene Ernährung.
Ach ja: Glutenfrei ist auch von Vorteil. Was jedoch gut vertragen wird, ist Sauerteigbrot (als Ausnahme).
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Omega-3-Fettsäuren
Studien zu Migräne und Omega-3-Fettsäuren kommen zu zwei Ergebnissen:
- Wird zu wenig Omega-3 und dieses in schlechter Qualität gegeben, verändert sich nichts oder die Migräne verschlimmert sich.
- Wird ausreichend Omega-3 und dieses in sehr guter Qualität gegeben, stellen die Ergebnisse alles andere in den Schatten.
Dein Ziel sollte es also sein, ausreichend Omega-3 (2–4 g täglich) in hervorragender Qualität aufzunehmen.
Eine Studie sticht besonders hervor [4]: Den Teilnehmern wurde aufgetragen, weniger Omega-6-Fettsäuren (z. B. enthalten in Fast Food) und mehr Omega-3-Fettsäuren zu konsumieren.
Von durchschnittlich 15 Migränetagen pro Monat ging die Zahl im Schnitt auf 6 Migränetage pro Monat zurück. Das entspricht einer Reduktion von 60 %!
Später sah es dann so aus:

Aus [2]: wird die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren erhöht und gleichzeitig Omega-6 reduziert (blaue Graphik), sinkt die Zahl der Migräne-Anfälle dramatisch. Eine Reduktion von Omega-6 allein (rot) ist weniger effektiv.
Hinweis: die Qualität ist das A und O.
Greife bitte zu einem hochqualitativen Algenöl oder einem Premium-Fischöl – zum Beispiel von der norwegischen Firma Eqology.
Gemeinsam mit dieser greifen wir auf ein 6-Monats-Konzept zurück, bei dem zu Beginn und nach 6 Monaten ein Omega-3-Test durchgeführt wird (um zu prüfen, ob ein Omega-3-Mangel besteht). Dies ist sogar noch günstiger und von besserer Qualität als bei jeder anderen Firma. Wenn Du das gerne machen möchtest, schreibe mir an team@schnelleinfachgesund.de

Vitamin D
Migränepatienten weisen im Schnitt einen um 30 bis 45 % geringeren Vitamin-D-Spiegel im Blut auf [5]. Das erklärt auch, warum es im Winter häufiger zu Anfällen kommt als im Sommer.
Wie ist es um Deinen Vitamin-D-Haushalt bestellt?
Vitamin D ist ein antientzündliches Hormon und ein lebenswichtiger Nährstoff, den unser Körper besonders in den Wintermonaten nicht selbst herstellen kann. Es wird eine tägliche Aufnahme von etwa 5000 IE empfohlen, um einen Mangel auszugleichen.
B-Vitamine
B-Vitamine sind die Grundlage für den Energiestoffwechsel und den Neurotransmitterstoffwechsel in unseren Zellen. 80 % der Bevölkerung gelingt es nicht, ausreichend Folsäure und Vitamin B12 zuzuführen. Migräne kann die Folge sein [6].
Gute Lebensmittelquellen sind hochwertiges Weidefleisch, Sprossen und Keimlinge oder Innereien wie Leber.
Alternativ eignet sich ein guter Vitamin-B-Komplex.
Magnesium
Ohne Magnesium fließt keine Energie im Körper. Auch nicht im Nervensystem. Deshalb geht ein Magnesiummangel mit einem erhöhten Migränerisiko einher [7]. Besonders in Ostasien wird Magnesium bei akuten Migräneanfällen intravenös oder oral hoch dosiert (400 bis 600 mg) verabreicht.
Da die meisten von uns ohnehin nicht ausreichend Magnesium über die Nahrung (siehe magnesiumreiche Lebensmittel) zuführen, ist auch hier eine Nahrungsergänzung empfehlenswert.
Antioxidantien
Mehr Antioxidantien fürs Gehirn! Auch diese lindern Entzündungen sowie oxidativen Stress und können bei Migräne helfen. Besonders empfehlenswert sind sie in Verbindung mit den oben genannten Nährstoffen und Naturheilmitteln wie Ingwer sowie CBD-Öl.
Besonders gut für das Gehirn sind Astaxanthin, Lutein, Curcumin und Quercetin.
Stressmanagement
Ein solides Stressmanagement ist die Grundlage für Deine Migränetherapie. Dieses Thema würde den Rahmen sprengen. Dazu haben wir eine kostenlose Stress-Masterclass, die Du Dir in Ruhe anschauen kannst, um zu überlegen, wie Du Stress lindern kannst.
Trage Dich einfach in unseren Newsletter ein und Dir wird unser Mitgliederbereich mit dem kostenlosen Stresskurs automatisch freigeschaltet.
Trotzdem ein paar Tipps: Sage öfter Nein. Überdenke Deine Bewertung von Stresssituationen. Teste Meditation und Achtsamkeitsübungen.
Selbstfürsorge
Wie viel Zeit, Energie und Liebe schenkst Du Dir selbst? Eine gute Faustregel lautet, Dir täglich 1 Stunde nur für Dich zu nehmen. 1 Stunde ohne Fernseher, Handy, andere Menschen, ohne Arbeit und Aufgaben. Einfach nur 1 Stunde für Dich und Deine Selbstfürsorge.
Was machst Du mit dieser Stunde? Liest Du ein Buch, meditierst Du, machst Du Yoga? Entscheide selbst – schließlich geht es um Dich.
Schlaf
Ohne Schlaf geht gar nichts. Migränepatienten berichten zwischen den Anfällen häufig von wenig und kaum erholsamem Schlaf. Eines Deiner obersten Ziele sollte es daher sein, Deinen Schlaf zu verbessern und ihn zu verlängern. 7 bis 8 Stunden pro Nacht sind eine gute Faustregel, damit sich der Körper gut erholen kann.
Ist Deine Erholung unzureichend, schreit Dein Gehirn irgendwann laut um Hilfe und ein Migräneanfall steht an.
Reishi
Ein sehr unterschätztes Hausmittel ist auch Reishi. Dieser Heilpilz gilt als stresslindernd, schlaffördernd und entzündungslindernd. Ich empfehle ihn gerne in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren und CBD-Öl, um den Körper zu entspannen, Stress und Entzündungen zu lindern und auch Migräne stark zu verbessern.
Hinweis: Kombiniere Reishi mit Löwenmähne (einem anderen Heilpilz), um das Gehirn zusätzlich zu unterstützen und die Neubildung von Nervenzellen (mittels Steigerung von BDNF) anzuregen.

Bunt, frech, äußerst effektiv: Der Reishi (hier mit mir im Bayerischen Wald).
CBD-Öl
Der Einsatz von CBD-Öl und medizinischem Cannabis wird bei der Migränetherapie intensiv erforscht und erste Ergebnisse sehen sehr vielversprechend aus [8].
Kombinierst Du CBD-Öl mit Omega-3-Fettsäuren und Reishi, zeigt es erstaunliche Resultate bei der Linderung von Stress, Entzündungen und auch Migräne.
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Persönliches Fazit
8 Millionen Menschen in Deutschland sind von Migräne betroffen. Die Angst vor dem nächsten Anfall ist allgegenwärtig. Tritt er ein, bleibt nichts anderes übrig, als den Schmerz zu ertragen, auf Medikamente zu hoffen und darauf, dass es besser wird – oder?
Nein! Im heutigen Beitrag habe ich Dir verschiedene Mittel vorgestellt, die nachhaltige Linderung verschaffen können. Die Natur hält die Lösung für unsere Probleme bereit und bietet sogar erstaunlich effektive Alternativen zu Medikamenten an.
Wie sind Deine Erfahrungen mit Migräne und was hat Dir geholfen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!
- Ramachandran R. Neurogenic inflammation and its role in migraine. Semin Immunopathol. 2018 May;40(3):301-314. doi: 10.1007/s00281-018-0676-y. Epub 2018 Mar 22. PMID: 29568973.
- Arzani M, Jahromi SR, Ghorbani Z, Vahabizad F, Martelletti P, Ghaemi A, Sacco S, Togha M; School of Advanced Studies of the European Headache Federation (EHF-SAS). Gut-brain Axis and migraine headache: a comprehensive review. J Headache Pain. 2020 Feb 13;21(1):15. doi: 10.1186/s10194-020-1078-9. PMID: 32054443; PMCID: PMC7020496.
- Maghbooli M, Golipour F, Moghimi Esfandabadi A, Yousefi M. Comparison between the efficacy of ginger and sumatriptan in the ablative treatment of the common migraine. Phytother Res. 2014 Mar;28(3):412-5. doi: 10.1002/ptr.4996. Epub 2013 May 9. PMID: 23657930.
- Ramsden CE, Faurot KR, Zamora D, Suchindran CM, MacIntosh BA, Gaylord S, Ringel A, Hibbeln JR, Feldstein AE, Mori TA, Barden A, Lynch C, Coble R, Mas E, Palsson O, Barrow DA, Mann DJ. Targeted alteration of dietary n-3 and n-6 fatty acids for the treatment of chronic headaches: a randomized trial. Pain. 2013 Nov;154(11):2441-2451. doi: 10.1016/j.pain.2013.07.028. Epub 2013 Jul 22. PMID: 23886520; PMCID: PMC3850757.
- Hu C, Fan Y, Wu S, Zou Y, Qu X. Vitamin D supplementation for the treatment of migraine: A meta-analysis of randomized controlled studies. Am J Emerg Med. 2021 Dec;50:784-788. doi: 10.1016/j.ajem.2021.07.062. Epub 2021 Aug 11. PMID: 34879503.
- Chiu HY, Yeh TH, Huang YC, Chen PY. Effects of Intravenous and Oral Magnesium on Reducing Migraine: A Meta-analysis of Randomized Controlled Trials. Pain Physician. 2016 Jan;19(1):E97-112. PMID: 26752497.
- Cupini LM, Corbelli I, Sarchelli P. Menstrual migraine: what it is and does it matter? J Neurol. 2021 Jul;268(7):2355-2363. doi: 10.1007/s00415-020-09726-2. Epub 2020 Jan 28. PMID: 31989282.
- Baron EP. Medicinal Properties of Cannabinoids, Terpenes, and Flavonoids in Cannabis, and Benefits in Migraine, Headache, and Pain: An Update on Current Evidence and Cannabis Science. Headache. 2018 Jul;58(7):1139-1186. doi: 10.1111/head.13345. PMID: 30152161.







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