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Neurotransmitter – wie sie Deine Motivation, Glück und Konzentration bestimmen

von Martin Krowicki, M.A.
Veröffentlicht: Zuletzt bearbeitet:
Neurotransmitter

Neurotransmitter stehen im Zentrum der neuronalen Aktivitäten in Deinem Gehirn. Diese Botenstoffe regulieren Deine Stimmung, Deinen Antrieb, Deine Motivation und auch Entspannungsfähigkeit.

In unserem Gehirn spielt sich ein wahres Feuerwerk an Ereignissen ab. Sekündlich müssen wir mehrere hundert Reize verarbeiten und darauf reagieren. Das ist eine Fähigkeit, die kein Computer nachahmen kann.

Wenn Du einen Einfluss auf Deine Energie und Dein Lebensglück haben willst, dann wird Dir dieser Artikel über Neurotransmitter ein gutes Werkzeug an die Hand geben.

Tauche ein in die Welt der wichtigsten Neurotransmitter wie Dopamin, Serotonin, Acetylcholin und GABA. Entdecke, was Neurotransmitter sind, wie sie Dein Leben beeinflussen und wie Du bestimmen kannst, welcher Neurotransmitter-Typ Du bist. Erfahre auch, ob Du eine Wahrscheinlichkeit für Mängel hast.

Was sind Neurotransmitter?

Neurotransmitter sind chemische Botenstoffe, die an der Signalübertragung zwischen unserem Körper und unserem Gehirn sowie zwischen Hirnarealen beteiligt sind.

Sie bestimmen, wie wir auf Informationen aus unserem Körper und der Umwelt reagieren und sie sind ein zentrales Element in unserem Nervensystem. Innerhalb unseres Körpers laufen Signalübertragungen über Neuronen ab. Diese bestehen meist aus einem Dendriten (Informationsempfänger) und einem Axon (Informationsverteiler) wodurch Informationen zwischen Nervenzellen ausgetauscht werden können.

Da die Neuronen physisch nicht direkt verbunden sind, wird ein Informationsmedium benötigt: Die Neurotransmitter.

Sie übertragen die Information von einer präsynaptischen Zelle (Sender via Axon) auf die postsynaptische Zelle (Empfänger via Dentrit).

Du kannst sie Dir wie einen klassischen Postboten vorstellen, der eine Information (Brief) von einem Sender zum Empfänger bringt.

Hier siehst Du es bildlich:

Neurotransmitter Funktion

Zwei Nervenzellen, die über Neurotransmitter miteinander kommunizieren.

 

Welche Informationen übertragen Neurotransmitter?

Um es einfach zu halten bleiben wir bei zwei exemplarischen Signalen, die unsere Neurotransmitter übertragen:

  1. Aktivierende Signale: Neurotransmitter wie Dopamin oder Acetylcholin wirken aktivierend und steuern Prozesse des sympathischen Systems (Antrieb, Konzentration, Motivation).
  2. Entspannende Signale: Neurotransmitter wie GABA oder Serotonin wirken deaktivierend und steuern Prozesse des parasympathischen Systems (Entspannung, Ruhe, Erholung).

Wichtig zu wissen ist, dass unser Körper eine Balance anstrebt und das Neurotransmitter-System fein reguliert. So kann unser Körper schnell auf äußere Umstände reagieren, eine entsprechende Reaktion auslösen und auch wieder auflösen.

Ein Beispiel: Tritt im Straßenverkehr eine Notsituation auf und Du musst einem Auto ausweichen, dann wird unser Sympathikus aktiv. Es kommt zur Ausschüttung verschiedener Hormone und Neurotransmitter – darunter auch Dopamin und Acetylcholin. Diese ermöglichen Dir eine schnelle, fokussierte Reaktion auf die Situation im Straßenverkehr.

Wenn Du gesund zuhause angekommen bist, greift Dein Körper regulierend ein und leitet Entspannungsprozess über den Parasympathikus ein, wenn Du auf der Couch liegst (z.B. via GABA und Serotonin).

 

Vier Neurotransmitter im Fokus

Um einen Überblick über Deinen Neurotransmitter-Haushalt zu bekommen, stellen wir vier Neurotransmitter in den Fokus.

 

Dopamin

Dopamin ist ein aktivierender Neurotransmitter und sorgt hauptsächlich dafür, dass wir motiviert sind, Begeisterung empfinden und in Aktion kommen. Dopamin beeinflusst die Hirnareale, die für Bewegung zuständig sind. Es versetzt uns auch in den sogenannten Flow-Zustand.

Biochemisch wird Dopamin unter anderem aus der Aminosäure L-Tyrosin synthetisiert. Die Umwandlung erfolgt dann von L-Dopa zu Dopamin.

Dopamin

Dopamin verschafft Dir Motivation und Antrieb.

 

Acetylcholin

Acetylcholin sorgt für einen klaren Fokus, sowie eine gute Denk- und Merkfähigkeit. Es ist auch wichtig für die Funktion unserer Motorik.

Der Neurotransmitter wird aus Cholin und Acetyl-CoA synthetisiert.

 

Serotonin

Serotonin ist unser Neurotransmitter für Selbstvertrauen, Zufriedenheit und Vertrauen. Es hat auch hormonelle Wirkungen im Darm, indem es die Darmperistaltik reguliert.

Gebildet wird Serotonin aus der Aminosäure L-Tryptophan mit der Zwischenstufe 5-HTP.

 

GABA

GABA (Gamma-Aminobuttersäure) wirkt ebenfalls beruhigend und sorgt für Entspannung und innere Ruhe.

Es wird aus der Aminosäure Glutamat gebildet.

 

Neurotransmitter-Typen – wie sie Dein Leben bestimmen

Wir alle verfügen über unterschiedliche Grundausprägungen im Neurotransmitterhaushalt und tendieren häufig zu einer Dominanz eines bestimmten Neurotransmitters.

Darüber lassen sich auch verschiedene Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensmuster erklären, was äußerst spannend ist!

 

Der Dopamin-Typ

Dopamin Typen sind meist die Macher in unserer Gesellschaft. Sie sind motiviert, willensstark und durchsetzungsfähig. Sie denken sehr rational, sowie fakten- und ergebnisorientiert.

Sie brauchen oft eine höhere Reizvariation und fühlen sich eher im Kraftsport als im Ausdauersport wohl.

Ein Überschuss an Dopamin kann zu Unausgeglichenheit, Impulsivität und Aktionismus führen, wodurch auch ein Risiko auf Schlafprobleme oder sogar Burn-Out besteht.

Wer zu wenig Dopamin hat, wird sich schwieriger motivieren können, neigt zu Antriebslosigkeit und hat Probleme Entscheidungen zu treffen.

Möglichkeiten um Dopamin zu erhöhen:

  • Gute Aminosäurenversorgung, speziell L-Tyrosin (wichtig bei jedem Neurotransmitter)
  • B-Vitamine als Co-Faktoren in der Dopamin-Bildung
  • Adaptogene wie Rhodiola Rosea (Rosenwurz) und Ginkgo biloba
  • Sonnenlicht
  • Guter Schlaf
  • Musik
  • (Kraft-)Sport
  • Kaffeekonsum (wohl dosiert)
  • Das Erledigen von Aufgaben führt ebenfalls zu einem Dopamin-Ausstoß

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Der Acetylcholin-Typ

Menschen mit einer Acetylcholin-Dominanz sind hochkreativ, offen für neue Ideen und sehr auf ihre Sinne bezogen (feinfühlig). Sie stehen Problemen lösungsorientiert gegenüber und können sehr routiniert und taktisch vorgehen. Dabei sind sie nicht festgefahren, sondern auch flexibel und spontan.

Acetylcholin-Typen tauschen sich gern mit anderen Menschen aus, sind charismatisch und legen Wert auf gute Beziehungen.

Ein Überschuss an Acetylcholin kann zu paranoiden Verhaltensweisen, Panik, Überempfindlichkeit und Ängstlichkeit führen.

Ein Mangel macht sich durch Konzentrations- und Merkprobleme bemerkbar – im Allgemeinen fühlen sich Denkprozesse dann langsamer an.

Möglichkeiten Acetylcholin zu erhöhen:

 

Der GABA-Typ

GABA

GABA in Aktion – Entspannung pur.

GABA ist ein entspannender Neurotransmitter, was sich auch im Charakter eines GABA-Typen bemerkbar macht. GABA-Typen sind ruhig, ausgeglichen und können auch in stressigen Situationen entspannt bleiben.

Wenn Du eine GABA-Dominanz hast, legst Du meist Wert auf Routinen und Traditionen, die Dir Stabilität geben. Du bist emotional stabil und schwer aus der Ruhe zu bringen.

Ein Überschuss an GABA kann dazu führen, dass Du lethargisch wirst und Probleme hast, Dich aufzuraffen.

Ein GABA-Mangel kann zu Ängstlichkeit, Unausgeglichenheit und ständigem Gedanken-Kreisen führen. Damit verbunden sind auch Schlafstörungen.

Möglichkeiten GABA zu erhöhen:

  • Glutamatreiche (gesunde) Lebensmittel (Nüsse, Eier, Bohnen, Brokkoli, Spinat, Banane)
  • Grüner Tee
  • Yoga
  • Meditation
  • Ätherische Öle wie Lavendel oder Zirbe
  • Kräuter (Baldrian, Hopfen, Passionsblume)
  • Entspannende Musik
  • Felsenfest* von Naturtreu (Rabattcode: gesund10)

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Der Serotonin-Typ

Serotonin-Typen sind offen für neue Erfahrungen und haben ein gutes Ur-Vertrauen. Sie sind selbstbewusst und bereit für Abenteuer und energiereiche Aktivitäten. Sie benötigen viele Sinnesreize. Gleichzeitig können sie meist auf eine gute Schlafqualität vertrauen, da Serotonin die Vorstufe unseres Schlafhormons Melatonin ist.

Ein Überschuss an Serotonin macht sich durch Nervosität und emotionale Extreme bemerkbar.

Ein Mangel kann zu Schlafproblemen und Ängstlichkeit führen.

Möglichkeiten Serotonin zu erhöhen:

  • Gute Versorgung mit Aminosäuren, insbesondere L-Tryptophan
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Vitamin D
  • B-Vitamine
  • Magnesium
  • Lebensmittel (Kakao, Bananen, Avocados)
  • Johanniskraut
  • Bewegung

 

Neurotransmitter testen

Es gibt auch Möglichkeiten, Deinen Neurotransmitter-Haushalt zu testen. Ein Fragebogen, der auf den Forschungen des amerikanischen Arztes Eric Braverman beruht, hilft Dir Deinen Neurotransmitter-Typen und auch Mängel zu bestimmen.

Der Test ist wissenschaftlich zwar nicht belegt, wird aber von vielen Therapeuten und Ärzten als Zusatz zu einer umfassenden Anamnese eingesetzt.

Ich habe mit dem Fragebogen sehr gute Erfahrungen sammeln können, vor allem in der Zusammenarbeit mit Klienten sowie der Analyse meines eigenen Status.

Der Neurotransmitter-Test wurde hier von Patrick Meinart (Release Fitness) übersetzt und zur Verfügung gestellt:

>> Hier zum Neurotransmitter-Fragebogen

Hier findest Du ein Video zur Auswertung des Neurotransmitter-Fragebogens (abonniere gleich unseren Kanal):

 

Fünf Tipps für eine gute Neurotransmitter-Balance

Neurotransmitter Gehirn

Unser Gehirn ist ein Wunderwerk der Natur.

Wie ich eingangs erwähnt hatte, ist eine gute Neurotransmitterbalance entscheidend. Wir haben zwar meist eine gewisse Ausprägung, sollten aber weder einen Mangel noch einen Überschuss ausbilden.

Um Deinen Körper bei der Regulation der Neurotransmitter zu unterstützen bieten sich Dir einige Möglichkeiten:

  • Ernähre Dich proteinreich: Du hast gesehen, dass Neurotransmitter Aminosäuren benötigen, um gebildet zu werden. Mit einer eiweißreichen Ernährung stellst Du sicher, dass diese Bausteine vorhanden sind. Gute Quellen sind: Fleisch, Fisch, Eier, Nüsse, eingeweichte Hülsenfrüchte, Chlorella oder eiweißreiches Gemüse wie Bohnen oder Brokkoli.
  • Achte auf eine gute Blutzuckerregulation: Dies trägt dazu bei, dass unser Gehirn gesund bleibt. Die Verfügbarkeit von Neurotransmittern und ihren Bausteinen im Gehirn (Aminosäuren) ist von unserem Blutzuckerstatus und Insulin abhängig. Ernähre Dich von komplexen Kohlenhydraten, guten Fetten und Proteinen und vermeide stark zuckerhaltige Produkte, die Deinen Blutzucker zu sehr beeinflussen. Regulierend wirken auch Zimt, Apfelessig, gute Fette sowie Sport.
  • Sorge für einen guten Schlaf: Tagsüber spielt sich ein wahres Feuerwerk in Deinem Gehirn ab und viele Reize werden verarbeitet. Guter Schlaf ist wichtig, dass wir uns davon regenerieren können und eine gesunde Neurotransmitterbalance herstellen können.
  • Stärke Deinen Darm: Neurotransmitter werden unter anderem im Darm gebildet (so zum Beispiel Serotonin). Außerdem hat unsere Darmgesundheit einen unmittelbaren Einfluss auf unser Gehirn (Darm-Hirn-Achse).
  • Reduziere Deinen Gebrauch von Stimulanzien: Stimulanzien wie Kaffee oder auch einige Nootropika können zu einer Verschiebung Deiner Neurotransmitter-Balance führen. Eine Überaktivierung von aktivierenden Botenstoffen wie Dopamin oder Acetylcholin ist die Folge. Setze Stimulanzien mit Bedacht ein und sorge für einen guten Ausgleich (reichlich Schlaf, Meditation, Kaffeeverzicht ab 14 Uhr).

 

Bonustipp für eine ausgeglichene Hirnchemie

Eine weitere Möglichkeit Deinen Körper bei der Regulation der Neurotransmitter zu unterstützen sind Adaptogene.

Dies sind natürliche, in Pflanzen und Pilzen vorkommende hormonähnliche Substanzen, die Deinen Körper unterstützen, sich an äußere Umstände (Stress) anzupassen. Sie erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegenüber verschiedensten Stressoren die täglich auf uns wirken und ansonsten unseren Neurotransmitterhaushalt stark fordern.

In Phasen mit erhöhter physischer, psychischer und emotionaler Belastung stärken und beruhigen uns Adaptogene zugleich. Präventiv eingesetzt, können sie uns mehr Energie, Gelassenheit, Gesundheit und Wohlbefinden schenken.

Für gut formulierte Adaptogen-Komplexe in toller Qualität und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis empfehlen wir die Produkte unseres Partners Naturtreu – mit unserem exklusiven Rabattcode gesund10 sparst Du 10 % auf alles bei Natutreu.

Drei empfehlenswerte Adaptogen-Komplexe von Naturtreu sind:

  • Ruhepol* (mit Ashwagandha und Rosenwurz, für innere Balance)
  • Felsenfest* (für die Psyche und Schlaf, mit Passionsblume, Baldrian, Johanniskraut – sollte aber nicht mit der Pille kombiniert werden)
  • Gedankengut* (mit Ginkgo, Ginseng und Bacopa für die Konzentration)

 

Fazit – Neurotransmitter bestimmen Deinen Alltag

Ist es nicht spannend, wie Neurotransmitter unser tägliches Verhalten beeinflussen? Mit dem Wissen aus diesem Artikel bist Du nun in der Lage, ein Gefühl für Deinen Neurotransmitter-Haushalt zu bekommen und entsprechend zu reagieren.

Im Grunde tragen auch hier wieder die wichtigsten Basis Tipps zu einer gesunden Balance bei. Allen voran guter Schlaf, Stressreduktion und eine vitale Ernährung.

Gepaart mit regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft steht Deinem glücklichen, selbstbewussten und motivierten Ich nichts mehr im Wege.

 


  • “Structure of Biological Neuron,” Scientific Figure on ResearchGate, October 12, 2013, https://www.researchgate.net/figure/Structure-of-biological-neuron_fig2_258524366.
  • Benjamin D. Sachs et al., “The Effects of Congenital Brain Serotonin Deficiency on Responses to Chronic Fluoxetine,” Translational Psychiatry 3, no. 8 (August 2013): e291, https://doi.org/10.1038/tp.2013.65
  • T.S. Sathyanarayana Rao et al., “Understanding Nutrition, Depression and Mental Illnesses,” Indian Journal of Psychiatry 50, no. 2 (April 2008): 77–82, https://doi.org/10.4103/0019-5545.42391.
  • Marina R. Picciotto, Michael J. Higley, and Yann S. Mineur, “Acetylcholine as a Neuromodulator: Cholinergic Signaling Shapes Nervous System Function and Behavior,” Neuron 76, no. 1 (October 2012): 116–129, https://doi.org/10.1016/j.neuron.2012.08.036
  • Carlos Valenzuela, Michael P. Puglia, and Stefano Zucca, “Focus On: Neurotransmitter Systems,” Alcohol Research & Health 34, no.1 (2011): 106–120, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3860557/
  • Helen L. White and Philip W. Scates, “Acetyl-L-Carnitine as a Precursor of Acetylcholine,” Neurochemical Research 15, no. 6 (June 1990): 597–601, https://doi.org/10.1007/bf00973749
  • Teresa E. Foley and Monika Fleshner, “Neuroplasticity of Dopamine Circuits After Exercise: Implications for Central Fatigue,” Neuromolecular Medicine 10, no. 2 (June 2008): 67–80, https://doi.org/10.1007/s12017-008-8032-3

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9 Kommentare

Manja 2. März 2022 - 23:29

Martin, ganz herzlichen Dank für deine schöne Ausarbeitung Sehr Sehr schön LG Manja aus Hamburg

Antworten
Martin Krowicki, M.A. 4. März 2022 - 10:51

Hallo Manja, sehr gern, danke für Dein Feedback 🙂
LG Martin

Antworten
Elena 3. März 2022 - 18:11

Hallo Martin,
Danke für den informativen Artikel!
Wie wird denn der Neurotransmitter Test ausgewertet? Wenn ich pro Teil jeweils das nehme, bei dem ich am meisten R Antworten habe, bin ich Acetylcholin Typ (gleichauf mit GABA) und habe gleichzeitig einen Acetylcholin Mangel 🙁

Antworten
Martin Krowicki, M.A. 4. März 2022 - 10:51

Hallo Elena,
eine schöne Kombination: Acetylcholin und GABA 🙂
Das Ergebnis ist spannend. Du bist grundsätzlich ein Acetylcholin-Typ (lösungsorientiert, kreativ, offen), aber Dein Körper braucht aktuell etwas Unterstützung bei der Bildung von Acetylcholin. Möglicherweise weil zu viel verbraucht wird oder zu wenig gebildet werden kann.
Gehe so vor:
– Schau, dass Du genug Colin zu Dir nimmst (siehe oben, notfalls ergänzen)
– Beachte dabei das Stress, Sport, viel Denkarbeit Colin-Verbraucher sind
– Nutze Adaptogene zur Regulierung (eventuell Gedankengut von Naturtreu)
– falls Du Kaffee konsumierst, dann reduziere ihn zeitweise.

Hilft Dir das weiter?
LG Martin

Antworten
Elena 7. März 2022 - 12:41

Oh, das ist tatsächlich spannend! Ich habe gerade auch in anderen Bereichen viele Baustellen bei der Nährstoffversorgung, da klingt die Interpretation sehr logisch für mich. Auf das Acetylcholin und seine Bausteine werde ich dann mal auch achten. Vielen Dank für die Erklärung 🙂

Antworten
Raluca 9. März 2022 - 18:53

Hallo Martin,
wie wird der Test ausgewertet? Ich finde keine Anweisungen, nur die Fragen die mit R oder F beantwortet werden. Ok, habe gemacht….und dann? Ich habe z.B. bei 1A 24 “richtige” Antworten, bei 2A 28 richtige Antworten usw….was bedeutet die Anzahl an “R”s? Ich werde mich auf deine Antwort freuen, momentan bin ich ein bißchen verwirrt 🙂
Danke und einen schönen Abend !

Antworten
Martin Krowicki, M.A. 11. März 2022 - 12:02

Hallo Raluca,
ich habe aufgrund der zahlreichen Nachfrage noch ein Auswertungsvideo eingedreht. Du findest es unter dem Abschnitt “Neurotransmitter-Fragebogen” oder auf Youtube.

Die Anzahl der”R”s gibt bei den Typen-Kategorien (A) an, inwieweit Du dem jeweiligen Typen entsprichst. Das heißt bei 2 A, dass Du einen hohen Anteil des Acetylcholin-Typen in Dir trägst.
Bei den Mangel-Kategorien (B) geben die “R”s die Wahrscheinlichkeit für Mängel an. Bei Werten über 10 solltest Du nach Lösungen schauen, den entsprechenden Wert zu erhöhen.

Liebe Grüße
Martin K.

Antworten
Heike 9. August 2022 - 21:45

Hallo Martin, vielen Dank für den spannenden Test und die Informationen dazu. Ich bin laut Test ein Dopamin-und Acetylcholin Typ, was von der Beschreibung her passt. Und ich habe ein GABA- und Serotoninmangel. Wird der Typus dadurch verstärkt ? Und was bedeutet das ? Liebe Grüße Heike

Antworten
Martin Krowicki, M.A. 10. August 2022 - 8:33

Hallo Heike,
danke für Dein Feedback 🙂 Das ist eine schöne Typen-Kombination!

Nein, der Typus wird dadurch nicht verstärkt, sondern mittelfristig eher geschwächt. Es geht wie immer um eine Balance – wenn die aktivierenden Neurotransmitter dominieren, brauchst Du vor allem auch die Gegenseite um zu regenerieren, zu verarbeiten und abzuschalten. Achte also unbedingt darauf, GABA und Serotonin zu fördern – um nicht auszubrennen.

Hier findest Du Tipps dazu:
Serotonin erhöhen
GABA erhöhen

Liebe Grüße
Martin K. 🙂

Antworten

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